|
Diese Rubrik nennen wir "Fokus" weil wir Meinungen zu aktuellen Geschehnissen und Brennpunkten
von Diskussionen über Hemmnisse und Irrwege im Amateurfunkdienst in DL, auch
unserer Amateurfunkvertretungen, die uns als eMails erreichen oder die wir
über Recherchen in Erfahrung brachten,
bündeln und
reflektierend
als redaktionelle
Beiträge darstellen. Ausschliesslich bzw. überwiegend positive Berichterstattungen über Amateurfunkvereine in DL, deren Vorstände, dem Amateurrat des DARC und dem RTA entnehmen Sie bitte den Clubzeitschriften oder den Vereinsrundsprüchen. Redaktion QSLonline |
02.02.2012
Es reicht jetzt!
Resolution
zur Zukunft des DARC
http://darc-blog.jimdo.com/resolution/
02.02.2012
Insgesamt haben 46
DARC-Mitglieder
ihre Anregungen zur Novellierung der Vereinssatzung an den Satzungsausschuss
weitergegeben. Am 4. und 5. Februar berät der erweiterte Satzungsausschuss auch über die eingegangen Anregungen.
QSLonline meint:
Der DARC hat derzeit etwa 40.000 Mitglieder!
Kann es sein, dass nur 46
Mitglieder Meinungen, Anregungen oder gar Interesse an geplanter
Satzungsänderung haben?
Kann es sein, dass der Zeitraum zur
Einholung von Mitgliedermeinungen unzureichend
war? Sicherlich keine Absicht!
Kann es sein, dass der Aufruf zur Beteiligung,
auf der DARC-Webseite und im DL-RS,
nicht annähernd ausreichend war?
Kann es sein, dass in den Ortsverbänden
und Distrikten über die Satzungsänderung überhaupt nicht diskutiert wurde?
Wie auch immer... Über eine Satzungsänderung
sollte man schon deshalb nicht im Schnellverfahren und "im kleinen
Kreis"
abschließend beraten. Wieder bliebe ein Großteil der Basis bei Entscheidungen
über die Zukunft des Vereins "aussen vor",
notwendige Veränderungen der
Satzung könnten blockiert und alte überholte Strukturen zementiert werden.
Warum die Eile?
13.01.12
DARC-Mitgliedsbeitrag für 2012
Wer seine Folgebeiträge für die
DARC-Mitgliedschaft für das Jahr 2012 nicht gezahlt hat wird es mit einem
Inkassobüro
zu tun bekommen, welches die ausstehenden Beiträge
"eintreiben" soll.
Der DARC ist, lt. Satzung, dazu verpflichtet.
QSLonline meint:
Der falsche Weg die Clubfinanzen zu sichern. Mitglieder halten, sollte den
Vorrang haben! Statt "Erinnerungsschreiben"
und Anfrage beim OVV des säumigen Mitglieds wird "Eingetrieben".
Entspricht dies der Einstellung zu ex-Mitgliedern?
Näheres dazu im Vorstandsblog vom 16.01.2012 und im DARC-Forum
(Mitgliederbereich).
13.01.12
Überarbeitung oder Neugestaltung der DARC-Satzung.
Bitte anklicken: 1)
http://darc-blog.jimdo.com/wie-demokratisch-wird-der-darc
und: 2) http://darc-blog.jimdo.com/prüfsteine-und-hemmschuhe
QSLonline meint:
1) Genau so ist es
2) das sind Maßstäbe, die an eine Vereinssatzung gestellt
werden müssen.
Die Struktur des
DARC muss "vom Kopf auf die Füße" gestellt werden. Dem muss auch die Satzung
entsprechen!
Deutsche Parlamentarier dürfen nicht, wie im Selbstverständnis
einiger Funktionäre an der DARC-Spitze, als
Beispiel
dienen. DARC-Funktionäre nehmen
ein Ehrenamt im Verein wahr, aber sie sind nicht das Amt selbst!
Der DARC
ist ein Verein der die Interessen des
Amateurfunkdienstes und damit seiner Mitglieder zu vertreten hat und
nicht Interessen und
Befindlichkeiten einiger seiner Funktionäre,
die sich in den letzten Jahren zunehmend von der Basis
abzukoppeln scheinen und sich hauptsächlich mit sich selbst und dem
Erhalt ihrer Befugnisse beschäftigen.
DARC-Mitglieder - Beteiligt Euch an der
Diskussion und Meinungsbildung im Forum oder eMails an den Verein.
17.12.11
Zusammenarbeit und Begeisterung?
Im Blog des DARC-Vorstandes vom 02.
November 2011 heisst es u.a.:
"Begeisterung ist eine ausgezeichnete Grundlage für Zusammenarbeit".
QSLonline meint:
Begeistert über die Öffentlichkeitsarbeit des
Vorstandes, nach der MV vom 12./13. November, kann man nicht sein!
Von Zusammenarbeit mit den Mitgliedern z.B. durch Information über
die Ziele
des neuen Vorstands in der neuen
Wahlperiode, kann man sicherlich nicht sprechen.
Hat man den Mitgliedern nichts
mitzuteilen und lässt es nun deswegen ganz sein?
Schockstarre im DARC e.V.?
Hat der Vorstand keine Ideen zu Perspektiven für den Verein
mehr, mit denen man Begeisterung bei
den noch im
Club verbliebenen Mitgliedern erzeugen kann,
um für Unterstützung für die Vorstandsarbeit,
für den Club zu werben?
Hat man das Handtuch geworfen und wartet ab was der sog.
"Amateurrat"
mit dem Verein so vor hat und anstellt?
Und die Arbeitsgruppe "Mitgliedergewinnung" ö.ä. scheint ihre
Tätigkeit eingestellt zu haben, oder geheim zu tagen.
Dafür wird an Formulierungen der Vereinssatzung herumgebastelt, welche die
Macht der Distriktsfürsten stärkt und
Möglichkeiten der Einflußnahme der Basis, wie
bisher, vom guten Willen einiger
weniger Funktionäre abhängig macht.
20.11.11
Der "Weggang" der ehemaligen DARC-Geschäftsführerin
Frau Gautsche (Meldung
vom
05.10.11 auf der DARC-Webseite
durch DL7ATE) ist nun geklärt. Nicht
durch den DARC-Vorsitzenden, sondern
über einen Bericht eines Mitglieds des OV
F12, der einer Arbeitsgerichtsverhandlung in Kassel beiwohnte.
Link: (NEU) http://f12.jimdo.com
Dort Passwort erfragen um den Beitrag lesen zu können. Für daran
interessierte DARC-Mitglieder wohl kein Problem.
08.11.11
Mitgliederversammlung am 12./13. November 2011 in Bad Lippspringe
Mitch Wolfson, DJØQN wird sich nicht mehr zur Wahl
stellen. Einer der Letzten,
der übrig gebliebenen Mitglieder des
bisherigen Vorstands, der neue Ideen hatte und versuchte diese durchzusetzen?
Eine "Auflösung des Clubs und Verwendung des Clubvermögens", was zu den Aufgaben der Mitgliederversammlung
(Amateurrat) gehört, wird diesmal noch nicht anstehen.
Wohl auch nicht, dass die Mehrheit der langjährig im Amateurrat sitzenden Distriktsvorsitzenden zur Einsicht
kommt
und dem DARC moderne Strukturen, z.B. Verkleinerung des sog. Amateurrats, neue
Wege in der Mitgliederbeteiligung
und Mitbestimmung, mehr Spielraum für den Vorstand u.a.m. dringend Notwendiges ermöglicht.
Der kleinste gemeinsame Nenner zwischen Nord-Süd/Ost-West Klüngeln, landsmannschaftliche Rücksichtnahmen
und Schutzbedürfnis der Amtsinhaber für das ihnen übertragenes Ehrenamt,
wusste das bisher immer zu verhindern.
Zwischen diesen Dingen besteht, was Zukunft, Wohl und Bestand des Clubs angeht,
sicherlich ein Zusammenhang.
Vielleicht wird auch deutlicher warum die
langjährige Geschäftsführerin, Frau Gautsche, dem Club so plötzlich
den
Rücken kehrte.
Vielleicht ist ein Mitgliederhalten und Zurückgewinnen, sowie die Rekrutierung
vieler Lizenzinhaber ohne bisherige
Mitgliedschaft im Bundesverband für Amateurfunk in Deutschland, auch ein Thema
das Beachtung finden sollte.
02.10.11
Die für Umweltinformationen zuständige BNetzA-Referatsleiterin hat auf eine
das UIG betreffende Anfrage von DC5JQ
(AGZ) u.a. folgendes geantwortet:
- "Es ist unerheblich, ob der Amateurfunker ..."
- "Reicht also der Amateurfunker mit der Anzeige weitere Daten ein..."
Interessant, dass eine BNetzA-Mitarbeiterin in einem Statement mehrfach die Sammelbezeichnung für Funkinteressierte
"Amateurfunker" und nicht die, lt. Afu-Gesetz und AfuV für Teilnehmer am Funkdienst Amateurfunk,
alleinig zutreffende
Bezeichnung Funkamateur wählte.
Entspricht der fachliche
Fehler dem gedanklichen Hintergrund, dass der Unterschied zwischen
CB/PMR
(Funkanwendung)
und Amateurfunk (Funkdienst) nicht so wichtig ist oder zunehmend unwichtiger
wird? Funker eben?
Spielt in diesem Zusammenhang auch die Kuriosität mit hinein, dass der Entwurf einer
Verfügung
zur Änderung der CB-
Funk Allgemeinzuteilung vorsieht, dass die maximal zulässige äquivalente Strahlungsleistung
(ERP) auf 12 Watt (PEP)
für SSB angehoben wird? Für stationäre Funkanlagen mit einer
Strahlungsleistung ab 10 Watt EIRP ist nach wie vor eine
Standortbescheinigung erforderlich! Glaubt man wirklich,
dass ein CB-Funker eine Standortgenehmigung beantragt,
wenn
er diese Sendeleistung in SSB (mit normalen Kabellängen und Antennengewinn
über Dipol) auf seine Antenne bringt?
QSLonline meint:
Hoffentlich ist dies nicht ein böses
Vorzeichen für die Zielrichtung der
derzeitigen Novellierung des Amateurfunkgesetzes.
28.09.11
Nutzung des 50-MHz Amateurfunkbandes
Mario Theiß, Funkamateur mit dem Rufzeichen DK5VQ, hat am 20.08.11 eine
Online Petition beim deutschen Bundestag
eingereicht. Er fordert die “Angleichung des Zugangs
zum 50-MHz-Amateurfunkband an europäische Standards”.
Seiner Meinung nach besteht keine plausible Technische Begründung für die Einschränkungen bei der Nutzung des
6m-
Bandes in Deutschland. Damit muten diese Einschränkungen wie Willkür an.
“Der Deutsche Bundestag möge beschließen den Zugang zum 50 MHz Amateurfunkband
an europäische Standards
anzugleichen.
Nahezu allen europäischen Funkamateuren wird im 50 MHz Bereich die Nutzung von Digitalen Betriebsarten
wie z.B.
JT6M, ISCAT etc. ermöglicht. Diese Betriebsarten gestatten mit wesentlich kleinerer Leistung und Bandbreite
eine
effektive störungsfreie Kommunikation. Von da her fordere ich, den Zugang zum
50 MHz Amateurfunkband europaweit
zu harmonisieren.”
Bis zum 14.10.2011 kann jeder im Internet, auf dem Server des deutschen Bundestages, diese Petition mitzeichnen.
Ich finde das dies im Interesse jedes Funkamateurs sein muss!
Nach einer Information von
DJ1KI aus dem DARC-Forum
QSLonline meint:
Kann ja nicht schaden,
als interessierter oder gar betroffener Bürger, sich dieser Petition
anzuschliessen (mitzeichnen).
Petition: 19492 Suchwort: 50 MHz
05.09.11
Neues Amateurfunk Gesetz - DARC gründet Arbeitsgruppe
Der DARC-Vorstand gründete Ende August eine Arbeitsgruppe, die sich mit Vorschlägen
zu einem neuen AfuG befassen
soll. Basierend auf dem aktuellen AfuG, sollen Formulierungen erarbeitet werden,
die in das neue AfuG einfließen können.
Ein diesbezüglicher Vorschlag des DARC soll im RTA eingebracht und dort weiter
behandelt werden.
Bisher beteiligt:
Dr. Walter Schlink, DL3OAP
Christian Entsfellner, DL3MBG
Ulfried Ueberschar, DJ6AN
Kurt Meerkötter, DL8DMA.
Weitere Mitarbeiter und Experten sollen benannt werden.
Quelle: www.DARC.de
QSLonline
meint:
Bisher gingen bei jeder Novellierung eines
Amateurfunkgesetzes Rechte der Funkamateure verloren, Pflichten kamen hinzu.
Als "Liberalisierungen" verkaufte Änderungen trugen
stets zur Einschränkung der Möglichkeiten des Experimentalfunks bei.
Vielleicht findet diese Arbeitsgruppe bei dieser Gelegenheit (durch die Hintertür
neues AfuG) auch die Möglichkeit eine,
von
der
Mehrheit der DARC-Mitglieder vehement abgelehnte, "neue Einsteigerklasse"
zu etablieren? Wachsamkeit ist angesagt!
Eine andere
Lobby, als die Eigene, haben wir nicht.
Es besteht die große
Gefahr das
durch weitere Deregulierungen langfristig
der Status des Amateurfunks als Internationaler
Funkdienst verloren geht.
Somit auch der Schutz durch die VO-Funk (Radio Regulations). Eine EU-Verordnung
könnte in der Folge das eigenständige
DL-Amateurfunkgesetz ablösen und damit ein Tor zur Afu-Demontage aufstoßen.
"Interessierte Kreise" würde es Freuen.
Dann sind wir
endlich auch nur noch ein "Hobby"
in DL, wie
viele andere auch.
PLC ist dann in
der Frequenznutzung gleichgestellt.
Eine "störende Beeinflussung"
könnte es dann auch nicht mehr geben.
Der "Hobbyfunker"
macht Störungen
und muss für notwendige Entstörmaßnahmen
viele Euros berappen, wenn er weiterhin
Betrieb machen will.
Amateurfunk könnte problemlos nur noch in
SOTA-Aktivitäten oder Fielddays ausserhalb bewohnter Gegenden stattfinden.
Das gilt es zu verhindern. Hoffentlich macht die DARC-Arbeitsgruppe einen guten
Job f ü r die deutschen Funkamateure.
23.08.2011
Die Überschrift im Vorstandsblog vom 30.06.2011 lautete:
"Warum funken auf einmal so viele YLs?"
Der ursächliche Zusammenhang mit der Frauen Fußball Weltmeisterschaft 2011 in Deutschland, wurde dann von Annette,
DL6SAK, erschöpfend erklärt. (HI)
Heute, 54 Tage später, stellt sich eine andere Frage:
Haben die DARC-Vorstandsmitglieder ihren Mitgliedern nichts Neues mitzuteilen, was diese
vielleicht noch nicht wissen?
Trotz Urlaubszeit...
Die Probleme des Clubs sind doch weiterhin vorhanden:
- Mitgliederschwund.
- Stagnation in Sicht auf notwendige Entscheidungen zur Struktur.
- Blockierung von Vorstandsideen durch den sogenannten Amateurrat.
- Forciert man weiter die Einführung einer neuen Einsteigerklasse und nimmt ein
Niveau auf CB-Funker-Qualität künftiger
Funkamateuren in Kauf? Vielleicht sogar den Verlust des eigenen
Amateurfunkgesetzes, wenn es ganz schlimm kommt?
Denn die VO-Funk (Radio Regulation) der ITU stellt hohe Anforderungen an die
Teilnehmer am Funkdienst Amateurfunk.
Hat der Vorstand sich eine "Auszeit" genommen?
Wird diese so lange andauern, bis sich die personellen Probleme im und durch den
AR und der Mitglieder biologisch lösen?
08.09.2011 Nachtrag:
Heute (!) wurde ein aktueller Blockbeitrag von
DL7ATE auf der DARC-Homepage veröffentlicht.
06.08.2011
Wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt...
... das seine freie Sicht auf besonders schöne Wolkenformationen oder
landschaftliche Gegebenheiten durch Antennen
eines Funkamateurs behindert werden, Probleme
(wie tropfender Wasserhahn) auf
Hochfrequenzstrahlung zurückgeführt
wird, die nur über die Antennen des Funkamateurs kommen können und daher als Ursache
eindeutig erkannt sind...
... dann kann der Knüppel des Umweltinformationsgesetzes (UIG) gegen den
Funkamateur (den man ja möglicherweise
nicht leiden mag) eingesetzt werden. Eine
Begründung braucht der Antragsteller nicht geben.
Einem Schreiben der BNetzA vom 06.07.11
an den RTA, a.G. dessen Anfrage zur Verfahrensweise der BNetzA
- in Bezug
auf Auskünfte nach dem UIG ist zu entnehmen:

Der Funkamateur kann vor der Entscheidung über Auskunftserteilung seine etwaigen
(interessante Formulierung!)
Ablehnungsgründe
der Behörde
mitteilen. Er muss dann begründen,
warum dem Antragsteller keine Auskunft
gegeben werden soll. Er hat ein Problem, mit dem er der Behörde Probleme macht,
die gern zu weiteren Problemen
führen können. Macht da Amateurfunk
noch Spaß?
Aber wir leben ja schließlich in einem Rechtsstaat!
QSLonline meint:
Diese Verfahrensweise, alle der BNetzA vom Funkamateur in der
"Selbstanzeige" übergebenen Unterlagen
jedem
interessierten Anwohner zur Verfügung zu stellen, sehen wir als Vertrauensbruch
der Behörde an.
Dies war den Funkamateuren nicht bekannt, die bisher ihre Unterlagen bei Abgabe
der Selbsterklärung einreichten!
Möglicherweise wird die nun bekanngewordenen Verfahrensweise,
der Bereitschaft zur Abgabe der Selbsterklärung
nicht förderlich sein.
Es werden künftig wohl einige /p-Stationen mehr QRV werden...
03.08.2011
(mit Ergänzung vom 7.10.2011*)
Nochmal: Werbung für den Amateurfunk?
Selbstdarstellung kann Bekannt machen, Interesse
wecken aber auch von Außenstehenden mißverstanden
werden.
Beispielsweise die Slideshow
auf der Startseite der Internetpräsenz des DARC.
* Zwischenzeitlich
sind Dankenswerterweise Bilder in der Slideshow, die am Amateurfunk interessierte Besucher
einige Facetten unseres Hobbys (mit sinnvoller Bildbeschreibung) zeigen. Das
sieht doch nun viel besser aus!
Aber das Bild, welches mit "Faszination
Eigenbau von
Antennen und
Geräten" untertitelt ist, und man erkennt (fast)
einen Menschen im "Blaumann"
der an einem Gittermast werkelt, ist
völlig daneben. Eigenbau? Antennen? Geräte?
15.07.2011
Die VO-Funk (Radio Regulations) und die geplante Einsteigerklasse
Es ist ein wenig Ruhe in die Diskussionen um die seit Jahren vom
DARC-Vorstand, dem sog.
"Amateurrat" und
dem RTA
mit Vehemenz angestrebte Etablierung einer neuen Einsteigerklasse eingetreten.
Das soll jedoch nicht heißen, dass
diese Thematik "vom Tisch" ist! Wachsamkeit ist nach wie vor
notwendig, da diese
neue Einsteigerklasse (ELL / "Klasse K") gegen den Willen der Mehrheit der Mitglieder
(!) durchgesetzt werden soll.
Die bisherigen Kriterien der
geplanten (Prüfungs)Anforderungen
würden inhaltlich
den in
den "Radio Regulations"
der ITU
(dtsch: Vollzugsordnung für
den Funkdienst,
VO Funk), festgelegten
Voraussetzungen an Teilnehmer des Amateurfunk-
dienstes, nicht entsprechen.
Bisher hatte sich der Gesetzgeber nicht eindeutig zur Umsetzung der VO-Funk (RR)
in deutsches Recht festgelegt.
Im Amtsblatt
05/2011 der
Bundesnetzagentur, das sich mit der
Vfg Nr. 15/2011 zur Aufstellung
des Frequenznutzungs-
plans gemäß § 54 TKG befasst, steht nun aber:
"Die beabsichtigte Aktualisierung des Frequenznutzungsplans (FreqNP) wird aufgrund diverser
Anlässe und Vorgaben
erforderlich. Festlegungen der Internationalen Fernmeldeunion (International Telecommunication Union,
ITU) binden
die Vertragsstaaten und sind in nationales Recht umzusetzen."
Im Artikel 25 der Radio Regulations (RR): http://life.itu.ch/radioclub/rr/frr.htm
ist der Amateurfunkdienst definiert.
Daraus ergeben sich eindeutige Anforderungen an dessen Teilnehmer: http://life.itu.ch/radioclub/rr/rec-1544.pdf
(Red.: Leider haben wir keine Rechte zur deutschen Übersetzung...)
Somit ist und bleibt die unsinnige Idee
einer neuen Einsteigerklasse eine Luftblase, die nicht weiter aufrecht erhalten
werden sollte. Der viel zitierte "Boom" von neuen Lizenzen in England,
hat dem RSGB wenig neue Mitglieder gebracht.
Neueste Zahlen aus der
Juli Ausgabe des engl. Afu-Magazins "Radcom" besagen, dass die Anzahl
der RSGB-Mitglieder
seit 1993 um 29,5% gesunken ist. Trotz der ELL-Einführung! Der DARC kommt im
gleichen Zeitraum auf ein Minus von
31,7% und von einem höheren Organisationsgrad her.
(Letzter
Absatz frei nach einer Information von DL8LBK im DARC-Forum)
Übrigens ergäbe sich aus der konsequenten
Übernahme und Anwendung der VO-Funk für den Amateurfunkdienst in DL
auch für andere Problembereiche wie
z.B. die Definition der "Störung" im Gegensatz zu "störender
Beeinflussung" eine
neue Sichtweise, die nun auch im behördlichen Handeln in der EMV-Problematik
ihren Ausdruck finden sollte!
03.07.2011
YLWM-Diplom
Man könnte fragen ob damals Verantwortliche,
für die Erstellung der
Ausschreibung des
DARC-Diploms zur Fußball-WM
der Männer im Jahre 2006, die nun wieder den Organisatoren des YLWM-Diploms behilflich sein wollten, nichts aus den
Erfahrungen und der berechtigten Kritik ausländischer Funkamateure gelernt
haben?
Wieder wurde in den Diplombedingungen keine
Unterteilung in
den Diplomstufen
für Antragsteller aus DL, Europa und DX
vorgenommen. Nur die gestaffelten Diplomgebühren berücksichtigen mögliche
Antragsteller außerhalb DLs und Übersee!
So sind besonders deutsche Funkamateure bevorzugt und interessierte DX-Stationen
bleiben
wieder einmal außen vor!
Davon abgesehen, dass die meisten YL-Stationen
überwiegend auf 80-und 40m Funkbetrieb durchführen und Stationen
aus Übersee damit kaum eine Chance haben eine höhere Diplomstufe,
sogar die geforderte Anzahl von DL-YL-Stationen
für das Diplom, zu erreichen.
DL6SAK informiert im aktuellen Vorstandsblog, dass zur Halbzeit bereits über
75.000 QSOs mit YL-Sonderstation im DCL
des Referates DX-und HF Funksport stehen. 250 Diplome wurden bereits
beantragt.
Wieviel Antragsteller aus Deutschland, aus Europa und aus DX? Eine
Abschluss-Statistik wird die Diskrepanz aufzeigen.
QSLonline meint:
Eine Fußball-Weltmeisterschaft in Deutschland ist ein besonderes Event,
und sollte es auch für den Amateurfunk sein.
Eine internationale beachtete Veranstaltung, für die der Amateurfunk mit einem Diplom
wirbt. Sie wird wieder durch eine
provinzielle
Denkweise oder Undurchdachtes in der Vorbereitung, wie für das Fußball-WM-Diplom
2006, bei vielen DXern
Frust und Unverständnis hervorrufen. Der "weltweite"
Gedanke kommt zu kurz. Wo wurde der Event-Horizont angesetzt?
Zumindest ein Einziges, allen Afu-Verbänden zur Information
bekanntgegebenes, "DXer-Wochenende",
zum
Arbeiten von
DL-YLs und den Sonderstationen, auf 20m,
15m und den WARC-Bändern, hätte der DARC
doch organisieren können!
Kann unser Club es sich leisten, auf zu erwartende Diplomgebühren a.
G. hunderter
Anträge von DX-Stationen á 10 Euro
(oder 15 $) zu verzichten?
Und warum wurden keine Ideen zur
Ausschreibung und Durchführung, im Vorfeld aus dem Kreis der
Mitglieder,
abgefragt?
Weil wieder mal eine Gruppe "(Ein)Geweihter" oder Einzelpersonen aus
dem Diplomausschuss "das Sagen" haben wollte?
Wie war doch die Begründung für die späte Veröffentlichung der
unausgewogenen Diplomausschreibung
der WM 2006?
Zitat DC9LK, nach dahingehender kritischen
Anfrage: "Das hierzu
keine weiteren Informationen gegeben werden
können,
versteht jeder, der
die Diplomrichtlinien unseres Klubs
kennt; jede
vorzeitige
Veröffentlichung der Diplom-Ausschreibung
verhindert eine Anerkennung durch den DARC."
Und was verhindert solch eine Vereinsrichtlinie,
die doch nur der direkten Einflußnahme einiger Funktionäre dienen kann?
Siehe oben!
21.06.2011
Querverweis
Das Protokoll der Mitgliederversammlung am 14. und 15. Mai in Baunatal ist
auf der DARC-Webseite veröffentlicht.
Lesen Sie dazu eine erste Stellungnahme
von QSLonline.
16.06.2011
Beispiel für Veränderungen?
Vier Wochen sind seit der sog. MV ins Land gegangen. Was hat sich in der
Vorurlaubszeit Wichtiges und Interessantes
im DARC getan, über das hier zu berichten wäre?
Ach ja... Im Vorstandsblog
berichtet OM Martin, DL1DCT, über seinen Besuch der "Werler
Antennentage" des OV O49.
U.a. über Art der Besucher-Anreise, das Vorhandensein einer portablen Toilette,
das Material der Antennenmasten, das
erfolgreiche Arbeiten von YL-Stationen mit Selbstbau-Antennen und QRP-Gerät,
sowie über das Vortragsprogramm.
Durchaus
interessante Informationen
über diese erfolgreiche, von einem Ortsverband organisierte, Veranstaltung.
QSLonline meint:
Daraus jedoch, als Resumé seines
Besuches, abzuleiten:
"Wer es
schafft eine
solche Veranstaltung
auf die Beine
zu stellen, der schafft
es auch
Veränderungen in seinem Distrikt
oder auch im DARC zu initiieren!" finden wir etwas daneben,
sogar zynisch. Oder war das Resumé nur ironisch gemeint?
Tatsache ist: Der Vorstand selbst schafft es nicht,
seine Vorstellungen zu angekündigten Veränderungen umzusetzen!
20.05.2011
DL7ATE schreibt über die MV vom 14./15.05.2011 u.a. im Vorstandsblog (Auszug)
"Eine DARC-Mitgliederversammlung ist ein Ort der
Kommunikation, des Austauschens von Meinungen, Debattierens,
des Streitens und der Besserwisserei, doch letztendlich immer ein Ort
der Kompromisse. Aber sie ist niemals ein Ort
der Ruhe oder eine Insel der Glückseeligkeit. Und gerade daher ist es für Gäste aus dem
DARC, die zum ersten oder
zweiten Mal eine solche Veranstaltung
erleben, schwer zu
verstehen, wie dort überhaupt Ergebnisse zustande
kommen und was daran eine "Mitgliederversammlung" sein soll."
(HI)
Darum erklärt es es auch gleich:
"Das Wort "Mitgliederversammlung" heißt, dass hier die Distriktsvorsitzenden (DVs) als
Vertreter aller Mitglieder im
sogenannten Amateurrat (AR) zusammenkommen.
Zusammenfassend ist zu sagen, dass die Mai-Versammlung 2011
effizient und informativ für alle
ablief."
Eine Einladung an alle, an der nächsten "MV" am 12./13.11.2011
teilzunehmen, beschloss er mit dem Satz:
"Wer Verantwortung übernehmen will, ist dort also an der richtigen Stelle."
QSLonline meint:
Gilt das auch für diese sogenannten Amateurräte
und den
Vorstand,
die derzeitig
Verantwortung
für den Club tragen?
Übernimmt die Mehrheit der
"Distriktsfürsten" Verantwortung für die Zukunft des Clubs, oder
sorgt die sich nur um den
Bestand ihrer Position? Wenn Debattieren und Besserwisserei diese
Treffen prägt, kann für die Zukunft des Clubs nichts
Gescheites rüberkommen. Dann sind diese Veranstaltungen
Quasselrunden für
Vereinsmeier, die nichts Positives
bringen.
Vertreten diese
Amateurräte noch
ihre Mitglieder aus ihren
Distrikten? Am Abstimmverhalten,
(siehe
Protokoll) zu den
Anträgen, sollte
jedes Mitglied
das für
sich entscheiden
und seinen
DV bewerten! Jedoch waren
die Anträge selbst, kaum
Zukunftsweisend oder
Revolutionär. Von einstigen
Ideen des
neuen Vorstands
zur Erneuerung
ist nichts übrig
geblieben!
Was war das am letzten Wochenende? Eine Veranstaltung
die nur Effizient in Planung und
Ablauf war? Und Inhaltlich
?
Ach ja, sie war auch noch Informativ für die Beteiligten! War
sie denn
auch hilfreich,
einem weiterem Mitgliederschwund
zu begegnen? Ist man denn einen Schritt weiter gekommen in der Auflösung der
Blockierung
des Vorstandes durch
die
unverbesserlichen "Traditionalisten" im sogenannten Amateurrat, die
jede Veränderung der Vereinsstruktur
ablehnen?
Da war
doch mal was mit Mitgliederbeteiligung. Wieder nur die vertikale Kommunikation
von oben nach unten bestätigt!
Oder war die Zusammenfassung von DL7ATE die diplomatische
Umschreibung für ein Disaster, den MV-Scherbenhaufen?
Offenbar konnte der DARC-Chef keine konkreten Ergebnisse
melden und musste auf nichtssagende Allgemeinplätze wie:
"es nicht allen Recht machen können" und
"keine Gewinner und
Verlierer", als Ergebnis dieses AR-Treffens, verweisen!
Wieder mal ein Stück "Tschüss DARC"?
Trotz geringer Erwartungen ist das Ergebnis der
MV mehr als enttäuschend. So sehen es auch unsere Besucher, von
denen Einige an dieser Versammlung teilnahmen und uns in eMails ihren
persönlichen Eindruck schilderten.
Vorschlag: Reset und DARC "auf Anfang"! So wie bisher, sollte
das mit unserem Verein jedenfalls nicht weiter
gehen.
Quelle: Vorstandsblog
vom 17.05.2011
Lesenswertes zum Thema: Aktuelles
aus dem OV Kassel
sowie ... und was sagt
OM
Waldheini zum AR-Treffen?
16.04.2011
Werbung für den Amateurfunk ?
Thilo Kootz (DL9KCE) von der Technischen Verbandsbetreuung des DARC gab der
Deutschen Presse Agentur (DPA)
ein Interview zum Amateurfunk, das unter der Überschrift "Skype
und Co belasten Amateurfunk"
verbreitet wurde.
QSLonline meint:
Nicht nur, dass ständig der Begriff "Amateurfunker" statt der
korrekten Bezeichnung "Funkamateur", nämlich einem
Teilnehmer am Funkdienst Amateurfunk, genannt wird (auch darauf hätte man
hinweisen können und müssen) wird
mehr geklagt als für unser Hobby geworben. So weckt man bei Funkinteressierten
keine Lust auf Amateurfunk!
Und warum mischt sich DL9KCE
in die Pressearbeit ein? Dafür ist doch
Dipl.-Soz. Stephanie
Heine (DO7PR)
zuständig.
Nun auch noch ein absolut überflüssiges Kompetenzgerangel in Baunatal?
14.04.2011
Am 14./15. Mai 2011 findet eine sog. Mitgliederversammlung
(Distriktsvorsitzende / AR) des DARC in Baunatal statt.
Dazu wurden im Mitgliederbereich der DARC-Homepage
Anträge zur Mitgliederversammlung veröffentlicht.
Die sollte jedes DARC-Mitglied lesen, um zu verstehen wie es um diesen Verein
bestellt ist. Wie dieser Verein "tickt".
QSLonline meint:
Die Hoffnung vieler Mitglieder und evtl. "Ehemaliger" - als mögliche
Heimkehrer -, dass eine echte und durchgreifende
Strukturveränderung durch entsprechende Anträge zu dieser MV auf den Weg gebracht wird, ist
wohl völlig zerstört.
Von einem Mitgliederbegehren, welches eigentlich auf einem guten Wege zu
sein schien, ist
nicht mehr die Rede!
Lediglich durch Begrenzung
der Amtszeit soll die Möglichkeit eröffnet werden, durch regelmäßigen
Wechsel in den
Leitungsfunktionen des Clubs neue Ideen durch frische Kräfte einfließen zu
lassen. Wenn der Antrag durch käme ...
Dafür 8 Jahre (acht) anzusetzen, damit dann
der gesamte Vorstand und Amateurrat mit neuen Personen besetzt ist,
ist sehr optimistisch in Bezug auf das Bestehen des Vereins gesehen,
wenn man den derzeitigen jährlichen Mitglieder-
schwund auf
die kommenden 8 Jahre
hochrechnet.
Nur kleine organisatorische
Schönheitsreparaturen in einem Verein der dabei ist sich,
mangels Mitglieder und geringem
Interesse noch Verbliebender an der Vereinspolitik, Stück für Stück abzuschaffen.
Statt deutlich die Probleme zu benennen versucht man mit
Fachausdrücken seine
Unfähigkeit, Kommunikationsprozesse
im Verein zu beherrschen, zu kaschieren. Man verstrickt sich immer mehr in internes
Gewusel,
statt mit einer großen
Reform (eigentlich wäre ein revolutionärer
Umbruch notwendig) den Vereinskörper vom Kopf auf die Füße zu stellen.
Um das Problem deutlich zu machen...
Ein OM beschreibt im DARC-Forum den Antrag F9 so: (Auszug)
"Es ist ein Antrag des Vorstandes und so wie ich das verstanden habe,
geht es um eine Verbesserung der
Kommunikation.
Da ist zum Beispiel der Satz: "Die Kommunikation muss vertikal bidirektional etabliert und optimiert werden"
Wisst ihr jetzt auch worum es geht? Ich nicht. Ich habe beim nächsten
Buchhandel erst einmal einige Bücher von
verschiedenen renomierten
Psychologen zur
Kommunikationstheorie bestellt
und hoffe nun darauf, dass ich in einigen
Wochen und nach dem lesen der Bücher den Satz auch verstehe.
Ein weiteres Zitat aus dem Antrag:
"Für die Standardisierung soll ein Workflow, ein Automatismus, zur Strukturierung
und Verteilung der Informationen,
sowie die Sammlung des Feedbacks etabliert werden."
Aha - es gibt als bereits eine Standardisierung. Die funktioniert aber nicht und soll weiter standardisiert werden.
Das heist, vollkommen unterschiedliche Probleme werden alle so lange durch einen
strukturierten vertikalen und
horizintalen Workflow hin- und hergeschoben bis das Problem soweit standardisiert ist, dass es mittels eines
bidirektionalen Automatismus den Mitgliedern mitgeteilt und das Feedback des Vorstandes von den Amateurräten
automatisch gesammelt und anschließend vertikal und unidirektional entsorgt wird."
Vorstandsblog vom 05.04.2011
Der DARC-Vorsitzende DL7ATE schreibt zum Thema:
Ist der Beitrag des DARC noch zeitgemäß ? u.a.:
"Wahrlich, eine provokante Frage, aber angesichts der Diskussionen in
den letzten Monaten nicht unberechtigt."
QSLonline meint:
Das Problem des DARC, und besonders seines Vorsitzenden, sollte der stetig
anwachsende Mitgliederschwund sein.
Dieses Problem sollte er zur "Chefsache" machen. Nicht, ob eine
zusätzliche Versicherung für DARC-Mitglieder nötig
sei oder ob der Beitrag künftig der Inflationsrate angepasst werden sollte. Bei
etwa gleichbleibenden Ausgaben und
ein Weniger an zahlenden Mitgliedern, ist diese Frage tatsächlich eine
provokante Frage an die "Noch-Mitglieder".
Wir haben andere Schwerpunkte in den "Diskussionen in den letzen
Monaten", zumindest im internen DARC-Forum,
festgestellt: Strukturreform, Mitgliederbeteiligung, unsinnige Forcierung der Einführung
einer ELL-Klasse K(annix).
Ein Beispiel von wirklichkeitsnahen Diskussionen, wie sie in DARC-OVen
stattfinden. Hier
im OV F12. (Link anklicken)
So hat jeder seine eigene Wahrnehmung von Wichtigem und Unwichtigem. Nicht
zuletzt von Ursache und Wirkung!
26.03.2011
Vorstandsblog vom 24.03.2011
DJ0QN schreibt u.a.: (aus der REHA. Deshalb: Gute Genesung Mitch
!)
"Bekanntheit von Amateurfunk und Public Relations:
Ich habe den Eindruck, dass Amateurfunk in Deutschland ein „Geheimhobby“ ist.
Es ist schwierig, jemanden zu finden,
der sich vorstellen kann was Amateurfunk ist! Hier muss man ausführlich erklären, bis sich ein „normaler Mensch“ etwas
darunter vorstellen kann. Ich habe den Eindruck, dass es in den U.S.A. ganz anders ist. Fast jeder weiß, was Ham Radio
bedeutet (oder glaubt es zu wissen) und fast jeder kennt jemanden, der Funkamateur ist. Amateurfunk wird dort auch
fast immer positiv gesehen und nicht als „Spinnerei“, so wie ich es oft hier erlebt habe."
und
"Ehrenamtliche Prüfer und kostengünstige Lizenzierung:
In den U.S.A. und weltweit, werden jede Woche viele Prüfungen angeboten... In praktisch jeder Stadt kann man jedes
Wochenende bei verschiedenen Clubs oder Gruppen eine Prüfung machen. Die Prüfung kostet
$ 15, egal ob du nur die
"Technician" oder auch "General" oder "Extra", wenn man die vorige Prüfungen bestanden hat.
Die Amateurfunk Lizenz
in den U.S.A. ist kostenlos, 10 Jahre gültig und wird dann kostenlos für
weitere 10 Jahre verlängert."
QSLonline meint:
Zum Beispiel können Veröffentlichungen über Notfunk-Aktivitäten und massive Werbung für den Amateurfunk durch die
DARC-Zentrale und mit Hilfe seiner Ortsverbände den Amateurfunk "ins Gespräch" bringen und einen positiven Eindruck in
der Bevölkerung vermitteln.
Solche Aktivitäten in der Clubzeitschrift, als eine Art Selbstbelobhudelung, den Mitgliedern
mitzuteilen bringt gar nichts!
Übrigens gehört zu einem bundesweiten Notfunkkonzept des DARC auch eine gesicherte
und geübte Zusammenarbeit mit
BOS-Stellen, eine Notfall-Handlungsanleitung für jedes Mitglied, batterieunterstützte FM-Relais die auch bei Stromausfall
einige Zeit funktionieren usw. Das wird nicht jeder Relaisbetreiber allein
finanziell stemmen können...
Nicht zuletzt die Kosten für Prüfungen, Genehmigungsurkunde und sonstige Gebühren an die Zuteilungsbehörde schrecken
natürlich am Amateurfunkdienst Interessierte ab und lassen LPD-und CB-Funker weiterhin das bleiben, was sie sind.
Diese Kosten blockieren sicherlich auch den
Zugang von Kindern, Jugendlichen und
finanziell Bedürftigen zur Afu-Lizenz.
Selbst wenn Schul- und Klubstationen mit DN-Call erfolgreich den "HF-Bazillus" setzen.
Vom Klubbeitrag nicht mal zu reden.
Grundsätzlich ist wohl der Erhalt des Mitgliederbestandes und Rückgewinnung frustrierter ex-Mitglieder für den DARC derzeit
wichtiger als neue Amateurfunklizenzen. Dafür nämlich tut der Club derzeit so gut wie nichts!
Eine Projektgruppe
beschäftigt sich schon einige Zeit mit dem Thema, wird jedoch a.G. der fehlenden Perspektive in
Punkto
Mitgliedermitbestimmung, Strukturveränderung u.a.m. nicht zum postiven Abschluss kommen können, der
Erfolge verspricht.
Der Vorsitzende beschäftigt sich mit versicherungstechnischen Nebensächlichkeiten und scheint offensichtliche Mängel, die
zur massenweisen Abwanderung aus dem Klub führen, nicht zu sehen oder bis zur biologischen Lösung der Probleme mit dem
sog. Amateurrat, aussitzen zu wollen.
Zur Erinnerung: Nur etwa die Hälfte der
deutschen Funkamateure sind in den Vereinen DARC e.V. bzw. VFDB organisiert.
Dies positiv verändern zu wollen um den Organisationsgrad in DL zu erhöhen, sollte im
Mittelpunkt aller Aktivitäten stehen.
Ehemalige Mitglieder hat man abgeschrieben, statt angeschrieben und nach Gründen
zu fragen! Will man diese nicht hören?
Neue Mitglieder bekommt man nicht, denn wer will in einen Verein eintreten in dem Machterhalt einiger Funktionäre höhere
Priorität zu haben scheint, als das Wohl und Wehe des Vereins?
09.03.2011
Der VFDB profiliert sich
Der VFDB, als dem DARC korperativ
angeschlossener eigenständiger Verein, will
die vom DARC
angedachte automatische
Beitragserhöhungen nicht mittragen.
Dies geht aus einer Stellungnahme des VFDB-Vorstandes auf seiner
Webseite zum Inhalt
der
informellen
Tagung des
Amateurrates in Bielefeld hervor.
Auch wird kritisiert, dass keine konkreten Maßnahmen durch die Tagung als Ergebnis herausgekommen sind und diese
sich insgesamt für den VFDB nicht so positiv
darstellen, wie es die Pressemitteilung des DARC e.V. zeichnet.
Der seit Jahrzehnten bewährte Korperationsvertrag darf nicht zu einem "Knebelvertrag" werden.
Daher schrieben schon am 27.10.2009 DD2DB und DL9ZBF in einer
Vorstandsinformation des VFDB:
"Ein Korporationsvertrag ist keine Einbahnstraße!"
Die Webseiten der VFDB-OVen und ihrer Mitglieder steigen zunehmend auf den
VFDB-Server um. Dies ist wohl auch ein
Zeichen von Eigenständigkeit. Die Stellung des
VFDB e.V. zur
Einführung einer ELL ist auch
nicht so passgerecht zu den
Vorstellungen des derzeitigen DARC-Vorstandes. Jedoch ist der VFDB wohl
grundsätzlich für eine neue Einsteigerklasse.
22.02.2011
Vorstandsblog 21.02.2011
Thema "Öffentlichkeitsarbeit" - wer ist zuständig
Vorstandsmitglied Martin – DL1DCT schreibt u.a.:
"Vielleicht zum guten Schluss noch eine Frage: Wen rufe ich an, wenn in meiner Straße, vor meiner Haustür mal ein
größeres Schlagloch ist?
a) Die Bundeskanzlerin
b) Den Verkehrsminister in Berlin
c) Den Bauhof meiner Gemeinde"
QSLonline meint:
Die Selbstdarstellung, in Punkto
Einordnung als Person oder Institution
DARC-Führung, ist allein schon bemerkenswert!
Die Arbeit "vor
Ort" kann nur der OV (im
günstigsten Falle mit Unterstützung eines engagierten Distriktsfürsten)
machen.
Aber Öffentlichkeitsarbeit, als an ihn
gestellte Forderung oder Wunsch, nicht als Aufgabe der Vereinsführung zu sehen
und von sich
zu weisen, ist
schon ein starkes
Stück! Auch wenn
man über die gewiss satirisch
gemeinten Beispiele
hinweg
sieht, steckt doch ein
tieferer Sinn hinter dieser polemischen Fragestellung des
DARC-Vorstandsmitglieds DL1DCT:
In wie weit sollte sich der Kopf des Vereins mit der Öffentlichkeitsarbeit (Werbung) für das Hobby
(und noch
Funkdienst)
Amateurfunk beschäftigen? Wir meinen, es muss den kompetenten
Ansprechpartner und PR-Manager dafür geben. Er/Sie
muss die Kontakte zur Presse, Politik und Industrie pflegen. Auch
zu anderen Amateurfunkvereinen
in der EU,
in Absprache
mit dem Auslandsreferenten. Die Aussendarstellung
des Vereins dem Zufall zu überlassen,
ist wohl weiteres Indiz
für einen
Zerfall des DARC, bzw. der Hilf-und Ratlosigkeit
derzeitiger DARC-Führung. Sei es der Vorstand oder
der sog. "Amateurrat".
16.02.2011
Mit Stand vom 31.12.2010 sind in Deutschland 78.501
lizensierte Funkamateure
registriert. (Quelle:
Funktelegramm 3/11)
Lt. der BNetzA-Statistik (DARC-Rundspruch 6/2011) sind es nur 72.239 mit
Individual-Rufzeichen.
Davon 64 975 Klasse-A und 7318 Klasse E. Die Differenz könnte in der
Anzahl von Klubstations-Lizenzen begründet sein.
14.02.2011
An einer Tagung am 12. und 13. Februar nahmen Distriktsvorsitzende, deren
Stellvertreter und der gesamte
Vorstand
des DARC e.V. teil,
um Zukunftschancen
für den
DARC "auszuloten". Der Begriff
aus der Schiffahrt passt hervorragend!
Auf der DARC Homepage
vorgestellten konzeptionellen Ansätze
sollen bis zur Mitgliederversammlung im
Mai 2011
weiter
ausgearbeitet werden.
QSLonline meint:
Nichts wurde über
eine, unter
den Mitgliedern
und
ex-Vorständlern wie DJ3WE diskutierte,
notwendige Strukturänderung
mitgeteilt. Das geht den Herren vom "Amateurrat" wohl zu sehr ans Eingemachte
und man nimmt daher
davon Abstand.
Wie schrieb heute DH6ZA in einem Forenbeitrag zum Thema:
"...einen Imagefilm in Auftrag zu geben...
Das erinnert mich so sehr
an die TV-Werbung der Sparkassen."
und weiter:
"Ach so, ja, die Titanic war übrigens auch unsinkbar."
Der Ernst der Lage wurde
offenbar noch nicht begriffen
und daher nicht versucht, schnell wirksame Maßnahmen
gegen
den Verlust an Glaubwürdigkeit einzuleiten. Der VFDB,
als korporatives Mitglied, geht bereits deutlich auf Distanz zum
DARC. Wir werden später auf Hintergründe dieser Thematik eingehen. Mit
"Kaffekränzchen" ist der DARC nicht rettbar.
11.02.2011
Der DARC schrumpft weiter
Wie das FUNKTELEGRAMM (Heft 03/2011) informiert,
hatte der DARC e.V.
zum 31.12.2010 nur noch 40.657
Mitglieder.
Das sind 1306 Mitglieder weniger als im Jahr zuvor. Den 981 Eintritten in den
Club standen 1869 Austritte gegenüber.
Trotz der eigenartigen Werbeaktion in der Clubzeitschrift "CQ DL"
(Zwangsmitgliedschaft, Wartezeit) sind
im Vergleich
zu 2009 nur 33 Mitglieder mehr eingetreten. Dafür aber
252 Mitglieder
mehr ausgetreten.
QSLonline merkt an:
Bei dieser Statistik ist nicht berücksichtigt, dass viele ehemalige Mitglieder
keine Austrittserklärung abgegeben haben.
Sie haben einfach den Mitgliedsbeitrag für das Jahr 2011 nicht mehr
überwiesen. Dies wird sich erst in den Zahlen der
Statistik für Ende 2011 bemerkbar machen. Wenn dies dann überhaupt noch eine
Rolle spielt, um die Verantwortlichen
für den derzeitigen Zustand des Clubs aufzurütteln.
09.02.2011
Am 07.02.2011 fand ein Meinungsaustausch zwischen BMWi, BNetzA, und RTA statt.
Wie der DARC u.a. mitteilt:
"...bot sich so die Möglichkeit, das
Thema ELL erneut anzusprechen.
Hier sind
nun die interessierten
Vereine gefordert,
sich detailliert Gedanken
zu machen, wie die
Amateurfunkbestimmungen entsprechend
und
unter Berücksichtigung
der
durch den RTA-Beschluss vorgegebenen Randbedingungen angepasst werden können."
Die (nun plötzlich nur
"angedachte") Novellierung der
AFuV wurde
vom Gesetzgeber auf unbestimmte Zeit verschoben.
QSLonline meint:
Die RTA-Vereine, besonders der DARC e.V., sollten sich lieber darüber Gedanken
machen
wie endlich die organisierten
Funkamateure in die Entscheidungsfindung, PRO
oder CONTRA
neue Einsteigerlizenz (Klasse K), einbezogen werden!
Man hat wohl nicht realisiert oder verdrängt, dass die angebliche Mehrheit
PRO ELL
nur durch Manipulation zu
Stande
kam. Wer sich für die "unendliche Geschichte" um Lügen und
Manipulation um die ELL-Einführung interessiert...
QSLonline hat darüber ausführlich berichtet: Hier
anklicken.
Dieser oben erwähnte RTA-Beschluss mit seinen "Randbedingungen" begründet sich auf
ein Hin-und Her unausgereifter
Vorschläge, Abwägungen und Wunschdenken, über die man sich heute nicht mehr ernsthaft Gedanken
machen kann.
Was treibt diese
Amateurfunkvertreter dazu,
die Wahnsinnsidee zum Qualitätsabbau -
um eine fragwürdige Quantität zu
erzeugen - immer noch weiter zu verfolgen?
Tolle Ideen geistern schon in den Köpfen der "neuen Denker", z.B. auch CB-Funker in den DARC
e.V. aufzunehmen. *
Da passt diese geplante Klasse K doch hervorragend hinein: "CB-Funker auf
die Amateurfunkbänder".
Motto: "Die wollen ja nur spielen!"
Jawoll, mit dem Bestand des Amateurfunks als einen Funkdienst, der einen Schutz
vor Begehrlichkeiten der Industrie für
die Amateurfunkbänder und Privilegien der Lizenzinhaber darstellt.
Soll Deutschland Vorreiter sein, dem Amateurfunk den Todesstoß zu geben?
RTA-VerTreter, ihr seid dabei dies zu tun!
31.01.2011
Am 24.01. schrieb, als Erster im Jahr
2011, der
US-Bürger und DARC-Vorstandsmitglied (DJ0QN) im Vorstandsblog u.a.:
"Leider sind wir nicht weiter gekommen, die existierende Clubstruktur zukunftsfähig zu
machen."
und
"Die meisten Mitglieder sind nur daran interessiert ihr
Hobby auszuüben und OV-Abende zu besuchen, aber die
Überalterung der Funkamateure und die sinkende Zahl der Mitglieder erfordern ein neues Denken und eine neue
Zielrichtung für den DARC."
In den Bildern TOP
Level sowie der
Ebene 2
* und
Ebene 3
des
Blogbeitrages, sind bisher
zusammengetragene Ideen
nach
Themenbereichen aufgeschlüsselt (Bilder:
Ebene 2 und
3 auf der DARC Seite sind identisch? Fehler
/ Sicherheitshalber?)
QSLonline meint:
Mitch´s abschließender Feststellung und
Appell:
"Lasst uns hoffen, dass es der Anfang von der Zukunft ist und nicht der Anfang von
Ende."
können wir uns vorbehaltlos anschließen.
20.01.2011
Blog des DARC-Vorstandes
"Der letzte Blog für dieses Jahr - ..." schrieb am 20.12.2010 das zurückgetretene Vorstandsmitglied DL8LE.
Der lesenswerte Beitrag, wir berichteten hier
am 22.11.2010, schloss mit den Worten:
"... - bitte nochmals die Entscheidungsträger, die sich bisher den nötigen Veränderungen mit den Hinweis auf die
festgezimmerten Säulen der Vergangenheit widersetzt haben, ihre Haltung zumindest zu überdenken, und zwar
im Interesse unseres Verbandes und der Zukunft des Amateurfunks in DL, der eine starke und schlagkräftige
Interessenvertretung heute nötiger braucht als zuvor."
Nach 4 Wochen Sprachlosigkeit stellt sich die Frage, ob der Vorstand in
einen Schockzustand gefallen ist.
Zur Erinnerung:
Wie wurde doch am 30.10.2009 der Vorstandsblog eröffnet?
"Liebe DARC-Mitglieder, liebe Funkamateure,
an dieser Stelle erwartet Euch zukünftig ein Blog des neugewählten DARC-Vorstandes. Es ist eines unserer Ziele,
die direkte Kommunikation mit den Mitgliedern unseres Vereins zu stärken, und wir sehen in diesem Medium einen
dafür sehr gut geeigneten Weg."...
Ist der Weg nun gegangen und zu Ende?
Wenn "der Weg das Ziel ist" ... Schade!
17.01.2011
RTA Versammlung am 16. Januar
Die Mitgliedsverbände des Runden Tisch Amateurfunk wählten in der DARC-Geschäftsstelle
einen neuen Vorstand.
1. Vorsitzender : Dr. Christof Rohner, DL7TZ.
Stellvertreter : Peter Raichle, DJ6XV.
Geschäftsführer
: Thilo Kootz, DL9KCE.
Der RTA beschloss, das Thema einer neuen Amateurfunk-Einsteigerklasse verstärkt in Angriff zu
nehmen!
Entsprechende Schritte würden aufgrund der vorliegenden Sachlage erfolgen, zu der auch zwei Minderheitenvoten
von RTA-Mitgliedsverbänden gehörten.
QSLonline meint:
Noch nicht begriffen, dass die Mehrzahl der Funkamateure keine neue Einsteigerklasse will, weil ein Qualitätsverlust
im Amateurfunkdienst dann unvermeidbar wird?
Nur noch wenige OPs aus der Klasse E
"updaten" auf die Klasse A.
Klasse E wird, auch biologisch
bedingt.., zur Standardklasse und die
Rechte der heutigen Klasse A bekommen.
Dann will die neue Klasse K (annix) natürlich die Möglichkeiten der heutigen
Klasse E in Anspruch nehmen usw. usf.
Ist man denn nicht in der Lage bis Übermorgen zu denken und zu sehen, dass mit
einer neuen Einsteigerklasse der
Amateurfunkdienst zum CB-Funk auf Amateurfunkfrequenzen verkommt?
Übrigens:
Die Meinung der Mehrzahl der RTA-Mitgliedsvereine ist nicht automatisch die Mehrzahl der organisierten Funkamateure
im DARC. Diese RTA-Vereine befragen
i.d.R. ihre Mitglieder
auch nicht! Die beiden Vereine
die das taten sind die, welche
im RTA Minderheitsvoten zum Thema neue
Einsteigerklasse abgegeben haben. Die
waren nämlich
dagegen!
Wird hier schon wieder, wie auch in jüngster Vergangenheit mit altem Vorstand, manipuliert um genehme Mehrheiten
für diese "Schnapsidee" zu erzeugen?
Schon die Tatsache,
in derzeitig schwieriger
Situation des
DARC die ELL aufzuwärmen, ist logisch nicht Nachvollziehbar!
24.12.2010
Wünsche zum Jahreswechsel
Lothar
Beinrott, DH4FJ, (OVV F25) hat,
ein Neujahrsgebet des kath. Stadtdechanten und Pfarrers von St. Lamberti
(Münster), Hermann Kappen, zu Neujahr 1883, frei überarbeitet und zu einem
Gebet eines Funkamateurs im DARC,
bezogen auf Neujahr 2011, adaptiert.
Link zur Humorseite von
QSLonline (Unter "schwarzen Humor"
einzuordnen)
15.12.2010
Unter der Überschrift "Reformen oder Revolution?" schreibt
das DARC-Vorstandsmitglied Anette Coenen am 13.12.10
im Vorstandsblog u.a:
"Wir haben die Chance Reformen zu erarbeiten und umzusetzen und sollten eine Revolution vermeiden!"
Wer ist "Wir"? Wer hat tatsächlich diese Chance?
- Der verbliebene Rumpf-Vorstand
mit einem altgedienten DARC-Funktionär an der Spitze, den der Amateurrat wollte?
- Die Distriktsvorsitzenden, die im Amateurrat mit ihrer Mehrheit
Veränderungen abblocken?
- Die wenigen interessierten und noch aktiven Mitglieder, die in Foren schreiben
und eMails an darc@darc.de schicken
um ihre Gedanken, Meinungen und Wünsche zum Zustand und Veränderungen, ihrem
Verein zur Kenntnis zu geben?
Vielleicht wird der oben zitierte Satz von DL6SAK über die Definition der
Begriffe Reformen
und Revolution
begreifbar:
Reformen
= größere, planvolle und gewaltlose
Umgestaltung bestehender Verhältnisse und Systeme.
Revolution =
radikale Veränderung bisheriger Strukturen, plötzlicher Wandel,
Erneuerung.
Wir, als QSLonline, meinen dazu:
Wir brauchen keine
Reformen die keinem, der sich so fühlenden Distriksfürsten, seine
"Machtposition" als Blockierer lässt.
Es gibt derzeit weder einen Plan im
Vorstand, noch im sog. "Amateurrat", eine Umgestaltung
bestehender Verhältnisse
in absehbarer Zeit durchzuführen und wie
diese aussehen soll. Wenn ja, ist er
den Mitgliedern jedenfalls nicht
bekannt.
Wir brauchen eine "Revolution von oben",
aus dem System heraus. Aus dem Kreise der Distriktsvorsitzenden,
welche
die Notwendigkeit von radikalen Veränderungen sehen und auch durchsetzen
wollen.
Der verbliebene Vorstand hat durch sein Verbleiben
im Amt die Glaubwürdigkeit, Veränderungen durchsetzen zu können
und zu wollen, verspielt. Nur ein
kompletter Rücktritt des Vorstandes hätte
den machtbesessenen "Amateurräten"
deutlich gemacht, dass sie um
unseren Verein und damit zu
hoch pokern.
Wie lange wohl, können solcherlei
Machtspielchen noch funktionieren?
Eine 2/3-Mehrheit im sog. "Amateurrat" würde genügen um etwas zu bewegen.
Das wäre die Revolution, keine Reform!
Den Weg, über Distriktswahlen eine Veränderung im AR zu erreichen überlebte der DARC
wohl nicht, weil nicht genügend
Mitglieder bzw. nicht genügend interessierte Mitglieder am DARC mehr vorhanden sein
werden, um den ihn als ernstzuneh-
mende Vertretung der Funkamateure wahrzunehmen.
01.12.2010
Heiner Geisler sagte, im Zusammenhang mit dem Schlichtungsverfahren um S21,
Grundsätzliches und Wegweisendes:
"Die Leute müssen gehört werden, bevor weitreichende Entscheidungen
gefällt werden."
Wir meinen, das trifft nicht nur für die derzeitige Situation um den
Stuttgarter Bahnhof zu.
Wenn sich Einige (Wenige) in der DARC-Führung die Einführung einer Entry Level
Licence zum Ziel gesetzt haben, was
die Qualität des Amateurfunkdienstes in DL für die Zukunft negativ
beeinflussen kann und würde, müssen sie sich der
Zustimmung der Mehrzahl der Mitglieder versichern.
Ohne Manipulationen
und eindeutig
zweifelhaften
Befragungen innerhalb ausgesuchter Interessengruppen im
Verein.
Arroganz und Ignoranz Weniger machen den
DARC, als wichtigste
Vertretung der
deutschen Funkamateure,
kaputt!
30.11.2010
Zwei von 24 Distriktsvorsitzenden
des DARC e.V. (Brandenburg und Sachsen)
haben im internen Forum zur Situation im
sog. Amateurrat Stellung genommen, die zum Rücktritt von DL8LE
führten. Die Blockierer schweigen!
Diese für unseren Verein schädliche Situation wird sich nur
durch personelle
Veränderungen im Amateurrat
ändern.
Hier haben in erster Linie die OVVs, aus den Distrikten
der Veränderungsblockierer, über ihre Distriktsversammlungen
die Möglichkeit und Verantwortung, von Denen Rechenschaft und ggf.
einen Rücktritt zu fordern.
Machtstreben und Egoismus gehört nicht in einen Verein dessen erste Aufgabe es
sein müsste die Interessen seiner Mit-
glieder vor dem Gesetzgeber und nachgeordneten Behörden sowie in
internationalen Gremien zu vertreten.
Die OVVs sollten diesen Egoisten, die nicht gewillt sind mit dem Vorstand
zusammen zu arbeiten, kein Mandat geben
im
sog. Amateurrat ihre Machtbesessenheit, dem Vorstand und Mitgliedern ihres
Distriktes gegenüber, auszuleben.
Allgemeines zu dieser Problematik schreibt das Vorstandsmitglied DL1DCT im Vorstandsblog.
22.11.2010
Ein erstes Ergebnis der sog. Mitgliederversammlung des DARC vom letzten
Wochenende aus Nürnberg:
Das Vorstandsmitglied DL8LE tritt nach einem Jahr Bemühen, u.a. um eine
Strukturänderung zur Modernisierung des
DARC, zum Jahresende zurück. Der sog. "Amateurrat"
ließ wohl dem Vorstand keinen Spielraum für Veränderungen
sondern blockierte entsprechende Versuche, den DARC e.V. Zukunftsträchtig zu machen.
DL8LE schreibt im aktuellen Vorstandsblog
u.a.: (Zitat)
"Wenn mein Rücktritt nicht nur als Folge eines Scheiterns sondern als Signal verstanden würde, dass es inzwischen
12 Uhr 01 ist und nicht mehr 5 vor 12, dass sich auch der eine oder andere Amateurrat
darauf besinnt, was er
letzten Endes im
Interesse des DARC tun soll, und dass endlich die Bereitschaft für Änderungen vorhanden
ist, hätte
ich ein damit verbundenes wichtiges Ziel erreicht."
Lest den vollständigen Beitrag im Vorstandsblog, um die Zusammenhänge und Zustand
unseres Vereins zu erkennen.
Kommentar:
Der Amateurrat scheint mit der Mehrheit der Distriktsfürsten
als "Weichensteller" oder/und "Prellbock" zu fungieren.
Um bei dem Bahn-Beispiel zu bleiben:
Der Zug ist abgefahren. Mitreisende werden über die Fahrstrecke im Unklaren gelassen obwohl sie eine
Fahrkarte mit
Fahrziel haben. Die Lautsprecheransagen und Realität der Auskünfte des
Personals, haben nichts miteinander gemein.
An jedem Bahnhof steigen Fahrgäste empört aus, weil sie den Zirkus satt haben!
Irgendein 25-köpfiger Aufsichtsrat redet Vorstand und Dispatcher ständig in
die Fahrplangestaltung rein und ist nicht
gewillt neue Strecken zu befahren. Das soll gefälligst auch
bis zum Ausscheiden aus dem AufsichtsRat
so bleiben.
Zum Schluss ist fast nur noch das Bahnpersonal im Zug. Das hat sich im Dienstabteil gemütlich eingerichtet.
Einige Betriebsausflügler unter den Mitreisenden haben sogar, weil vom Personal
aus Baunatal, einen Freifahrtschein.
Der übrige Rest ist eingepennt oder schaut gelangweilt aus dem Fenster.
Die Zugfahrt mit Gleichgesinnten, reicht ihnen schon. Egal wohin es geht.
Und wenn auch auf das Abstellgleis, vielleicht sogar
an den Prellbock am Ende. Spätestens dann wird Aufgewacht!
19.11.2010
Ich empfehle dringend den neuesten Beitrag von DJ0QN im Vorstandsblog zum
"Projekt Mitgliederpflege" zu lesen.
Das Ziel der Mitgliederpflege soll demnach sein, mehr Beiträge einzunehmen und eine 2-Klassen-Mitgliedschaft nach
amerikanischem Vorbild zu schaffen? Vielleicht dient das eher der Abschreckung für
gutwillig-treue Noch-Mitglieder!
Das im Beitrag hervorgehobene Projekt "Mitglieder gewinnen Mitglieder", das seit Januar in
der CQ DL läuft, mit dem
Satz vor der Antragsteller-Zeile:
"Hiermit versichere ich, in den vergangenen 2 Jahren kein
Mitglied im DARC e.V. gewesen zu sein und verpflichte
mich für 2 Jahre Mindestmitgliedschaftsdauer."
ist ja wohl ein Witz. Als Anzuwerbendes ex-Mitglied damit konfrontiert, würde
ich dem (Gutwilligem aber wohl etwas
Unbedarftem) Werber die Freundschaft aufkündigen
wollen.
Jemanden, der als ex-Mitglied wieder in den DARC e.V. eintreten möchte, eine Zwangspause
und dazu eine Zwangs-
mitgliedschaft für 2 Jahre zu verordnen, ohne
Garantie eines in dieser Zeit gleichbleibenden Beitrags, ist fast schon
eine ausgemachte Frechheit. Oder Absicht? Eine subtile Form der Abschreckung?
So eine Klausel in einem Vertrag anzubieten trauen sich noch nicht einmal
Energieversorgungsunternehmen, aber ein
Verein der dringend neue Mitglieder sucht? Hier nachlesbar: http://www.darc.de/uploads/media/Mitgliederaktion.pdf
Die "Mitgliederpflege-und Gewinnung"-Seite
klärt dann auf:
"Das Projekt "Mitgliedergewinnung-und Pflege" ist nicht
die Antwort auf
verlorene Mitglieder des
DARC." Ach
ja?
Das kann nur bedeuten, dass man im DARC nichts verändern will oder kann.
Nur
dann ist es logisch, dass es sinnlos ist
ehemalige Mitglieder zurückzuholen und sich um diese erst garnicht bemühen
muss.
Man pflegt die Verbliebenen und versucht Unbedarfte zu werben? Das kann doch
nicht Ziel einer Werbekampagne sein.
Für wie dumm werden Nichtorganisierte oder sogar DARC-Mitglieder
gehalten das nicht als Form der Abschreckung
zu
durchschauen? Das Projekt ist ein totaler
Fehlschlag
"ins (Vereins)Wasser".
Das stinkt
nämlich zum Himmel und wird
kein Parfüm, durch Schönreden im Vorstandsblog.
Mein Vorschlag:
Massive Unterstützung von Arbeitsgemeinschaften Amateurfunk in Schulen und dem Aufbau von
Klubstationen als
Zentren der Ausbildung. Das kann künftig neue Funkamateure, und sogar spätere DARC-Mitglieder, generieren.
Dafür würde
ich (zweckgebunden)
gern
z.B. 10,-EUR/Jahr
mehr Mitgliedsbeitrag
zahlen. Weitere Ideen
an: darc@darc.de
06.11.2010
(Nach Bekanntwerden der Beschlüsse der MV korrigiert am 8.12.2010 *)
Die vom DARC so genannte Mitgliederversammlung findet am 20./21.11. in
Nürnberg statt.
Das selbst wäre keiner Meldung an dieser Stelle wert, wenn uns nicht 3 Dinge
als besonders interessant erscheinen:
1. Der Antrag, dass
DARC-Angestellte (die
auch DARC-Mitglied sind) von
der
Beitragspflicht befreit werden
sollen.
Geht eine Form der
"Selbstbedienungsmentalität",
in der Vereinszentrale,
vor eine neue
Form der Mitbestimmung?
Jedenfalls ist
dieses Ansinnen als Antrag formuliert und zur Abstimmung vorbereitet.
* Der Antrag wurde abgelehnt.
2. Dagegen
ist ein vorgesehener Antrag zur Einführung eines Mitgliederbegehrens
im Protokoll
nicht zu finden!
Der Satzungsauschuss sollte die
Prüfung zur Möglichkeit der Einführung zur MV
fertig haben.
Gab es ein Problem?
Mit dem
"Amateurrat", der das Ansinnen
schon im Ansatz gestoppt hat um keine
Privilegien abgeben zu müssen?
Die Einführung
des
Mitgliederbegehrens wird ein Prüfstein für den
Willen des Vorstands
zur Erneuerung der DARC-
Struktur und Stoppen der anhaltenden Flucht vom Verein enttäuschter Mitglieder sein.
3. Den Antrag auf Einführung einer "Premium-Mitgliedschaft"
halten wir für pervers! Mitglieder, die sich das finanziell
leisten
können, sollen sich
(noch nicht bestimmte)
Zusatzleistungen mit höherem
Mitgliedsbeitrag erkaufen können!
Eine Zweiklassen-Mitgliedschaft im Verein? Wie Basisfern
sind Funktionäre, die solch eigenartige Ideen
produzieren?
Will man damit neuen
Mitglieder gewinnen, oder eher reiche Mitglieder Vereinstreu machen und Andere
vertreiben?
*
soll als sog. "Fördermitgliedschaft"
gesehen werden, für 120,-EUR Mitgliedsbeitrag/Jahr
statt 72,-EUR.
31.10.2010
Die DARC-Clubzeitschrift "CQ DL" weist im Heft 11/2010 S.763
darauf hin, dass DF8XO (Stabsleiter im DARC-Vorstand)
auf eine neue Geocach-Zeitung verweist. Im Editorial wird DL7ATE
(Vorsitzender des größten deutschen Amateurfunk-
Clubs) unter der Überschrift "Zwei Hobbys, eine Schnittmenge"
ebenfalls Werbung für das Hobby Geocaching
machen.
Sicherlich kein Zufall!
Aus der Begründung ist krampfhaftes Bemühen um die Herstellung einer
Gemeinsamkeit beider Hobbys ersichtlich.
Das mit
peinlichen und lächerlichen Beispielen. Da werden "Schnittmengen"
zusammengeschnippelt, was das Zeug hält.
Der AJW-Stabsleiter DF8XO ist der, welcher vehement die ELL-Klasse K(annix)
vorantreibt. Der, welcher etliche GPS-
Empfänger von Vereinsgeldern für "Ausbildung" (?) angeschafft hat! Nicht
etwa Fuchsjagd-Empfänger für das Amateur-
funkpeilen (ARDF) und zur Förderung von "Foxhunting"! Für diese Amateurfunk-Sportart,
in der sich eine DARC-Crew
auf der 15. ARDF-Weltmeisterschaft
in Kroatien Mitte September einen kompletten Medalliensatz erkämpfen konnte.
Mehr über die Ziele und Aufgaben des ARDF-Referates: http://www.darc.de/referate/ardf/referat.htm
Wird nicht eher eine kommerzielle Funkanwendung gefördert als,
und auch satzungsgemäss, der Amateurfunkdienst?
Wird das Engagement der DARC-Führung, für Produkte eines japanischen
Funkgeräteherstelles (D-Star), nun auch auf
die Firma Garmin ausgeweitet? DL7ATE verriet,
dass aus den Reihen des Vorstandes, des Amateurrates,
der Referenten
usw. viele dem zweiten Hobby Geocaching frönen. Vielleicht hört
man sie deswegen so wenig auf den Bändern und der
Bezug zum Amateurfunkdienst ist ihnen teilweise bereits verloren gegangen? Das würde
einiges erklären...
19.10.2010
DL7ATE schreibt im Vorstandsblog des DARC e.V.
u.a. zum Thema Satzung und geplante Satzungsänderung:
"Das höchste Entscheidungsgremium
in unserem Club ist der Amateurrat. Er vertritt die
Interessen der Mitglieder
in der jährlich 1 – 2 mal stattfindenden Mitgliederversammlung, so
sieht es unsere Satzung vor."
Man konnte leider in jüngster Vergangenheit, wenn man die Beschlüsse
dieser "Mitgliederversammlungen"
verfolgt hat,
den Eindruck bekommen, dass der Amateurrat
(Vertreterversammlung) zuerst einmal seine eigenen
Interessen vertritt.
Die Interessen der sich dort versammelnden Distriktsvorsitzenden. Die
Distriktsvorsitzenden sind bisher nicht
verpflichtet
Beschlüsse aus den Mitgliederversammlungen ihrer Distrikte zu vertreten oder zu
versuchen diese im Sinne oder Auftrag
der Mitglieder aus den Ortsverbänden, vertreten durch die OVVs, umzusetzen.
Beispiel: Beschlüsse zur geplanten ELL-(Einsteiger) "Klasse K".
Sie dürfen handeln wie Politiker, die als Abgeordnete angeblich nur ihrem
eigenen Gewissen gegenüber verantwortlich sind.
Dies zumindest sollte sich durch eine neuen Satzung grundsätzlich ändern. Eine
Verpflichtung, die Interessen der Mehrheit
der Mitglieder ihres Distrikts zu vertreten, ist längst überfällig. Auch das
vom Vorstand geplante Mitgliederbegehren
kann
noch von diesen Vertretern im November 2010 in Nürnberg inhaltlich verwässert
oder garnicht erst zugelassen werden.
28.09.2010
Helmut Schlaffer, DL7MAE, schrieb im aktuellen "DX-MB" Nr. 1695
(Mitteilungsblatt des DARC DX-und
HF-Referates):
"Zypern, Sonderrufzeichen:
Anlaesslich 50 Jahre Republik Zypern duerfen Amateurfunker auf der Insel vom 1. bis
31.Oktober ihren 5B4-Praefix
durch 5B50 ersetzen."
Auf den Einwand hin, dass Teilnehmer am Amateurfunkdienst FUNKAMATEURE sind und keine
"Amateurfunker" im Sinne
von Hobbyfunkern als Funkanwender, wie in der Presse leider auch oft zu lesen, antwortete er:
"Werter OM,
ich sehe mich selbst als Amateurfunker, im Gegensatz dazu steht Profifunker. Ich werde diesen Ausdruck auch in
Zukunft wieder im DX-MB verwenden."
und:
"Wenn Sie so kleinlich in der Wortwahl sind, steht es Ihnen jederzeit frei, das DX-MB
NICHT zu lesen."
Überheblich, Uneinsichtig, Eingeschnappt?
Wie soll man solch Reaktion auf einen Hinweis mit sachlicher Kritik bewerten?
Wenn schon ein Funktionär des DARC im offiziellen
Mitteilungsblatt des DX- und HF-Referates bewusst unbedarft und
unpräzise mit Definitionen für den Amateurfunkdienst umgeht, braucht man sich nicht darüber
wundern wenn die Presse
und Öffentlichkeit den Amateurfunkdienst mit
Hobbyfunk und Funkanwendung, auf Ebene des
CB-Funks, gleichsetzt
und den wesentlichen Unterschied zum Amateurfunkdienst nicht "auf die Reihe" bekommt.
Könnten solch kleine Nachlässigkeiten nicht auch dazu beitragen, den
Amateurfunk als nutzlosen Hobbyfunk einzustufen?
21.09.2010
Ist die Amateurfunköffentlichkeit in Bezug RTA-Mitgliedschaft der DIG
(Diplom Interessen Gruppe) auf einen Trick bzw.
"Etikettenschwindel" reingefallen? Link
zur Information über den Runden Tisch Amateurfunk
Jahrelang bis zum 10.08.2010 war nur ein sog. "DIG
e.V." mit ca. 10 Mitgliedern im
RTA vertreten und nicht d i e
DIG,
die als Herausgeber von Diplomen (4300
Mitglieder mit deutschem Call bzw. deutscher SWL-Nummer) bekannt
ist.
Homepage mit Mitgliederliste der DIG: http://diplom-interessen-gruppe.info/
Nach einer, nicht representativen, Kurzumfrage von QSLonline
waren sich alle Befragten sicher, dass diese DIG im RTA
einige Tausend Mitglieder vertrat. Zum Beispiel in der RTA-Abstimmung zur
Einführung einer neuen Einsteigerklasse hat
dies einige Relevanz.
Der DIG-Sekretär Werner Theis, DH1PAL, hat auf Anfrage QSLonline
mitgeteilt, dass die DIG nie Mitglied
des RTA
war
und dies auch nicht anstrebt. Da in der
Satzung dieser DIG (ohne e.V.) steht,
dass jedes Mitglied auch Mitglied seines
nationalen IARU-Verbandes sein muss, sind alle deutschen DIGer
durch den DARC oder VFDB
im RTA vertreten.
06.09.2010
Das neue Vorstandsmitglied Anette Coenen (DL6SAK) schreibt im Vorstandsblog
u.a. unter der Überschrift:
Ausbildung ist der Zugang zu unserem faszinierenden Hobby!
"Durch die heutigen Lizenzklasse E und A mit über 950 Prüfungsfragen für die Einsteigerklasse und über 1000 Prüfungs-
fragen für die Klasse A benötigten die Kurse weit mehr Zeit als für die früheren Lizenzklassen. Es haben sich nicht nur
die Themen wie mit EMV und Digimodes erweitert sondern es müssen heute knapp 60 Landeskenner (Hand aufs Herz:
wie lautet der Landeskenner von Sri Lanka?) und jede Menge Details aus den IARU-Bandplänen (z.B. ISM-Frequenzbereich
auf 70 cm?) beherrscht werden. Und man sollte auch einen Blick auf die weiteren knapp 450 Prüfungsfragen für
Betriebs-
technik und Vorschriften werfen. Es war noch nie so schwer wie heute die Amateurfunklizenz zu erlangen!"
Und weiter:
"An dieser Stelle unterstreiche ich noch mal, dass wir unbedingt eine –
mit Bedacht gestaltete - Einsteigerklasse
brauchen.
Nicht nur aus dem internationalen Blickwinkel betrachtet - in der IARU entwickelt sich zurzeit zunehmend die dreiteilige
Lizenzstruktur - sondern auch aus dem Aspekt einen zunehmend wieder interessanteren und machbareren Zugang zur
Technik für alle anzubieten. Technik macht Spaß, spielt eine sehr große Rolle in unserem Leben und sollte viel stärker
vermittelt werden!"
DL6SAK sieht
die Klasse K (ELL) durch die Brille eines
ehemaliges Referatsmitglieds
für Aus-und Weiterbildung des Distrikts
Hessen. Ausbilder wollen natürlich Ausbilden! Aber übersieht sie, ebenso wie viele
ihrer AJW-Mitstreiter, die Gefahr eines
Qualitätsverlustes für den Amateurfunkdienst durch die Herabsetzung der
Anforderungen?
Künftige Lizenzinhaber, die nur Grundkenntnisse auf dem Niveau
technikinteressierter CB-Funker nachweisen müssen,
auf
Amateurfunkfrequenzen lassen? Das sind dann, lt. Lizenzstatus, vollwertige
Funkamateure einer niedrigen Lizenzklasse!
Diese Klientel wird u.U. langfristig das Niveau des Amateurfunks in Deutschland
bestimmen bis er kein Funkdienst mehr ist.
Nicht mehr sein kann, weil die international vorgegebenen Parameter
in den Prüfungsinhalten fehlen!
Und weiter gedacht: Klasse A-Lizenzinhaber werden, auch aus
demoskopischer Sicht, zahlenmäßig immer weniger werden.
Die Klassse E könnte durch Erweiterung der Möglichkeiten (Bänder, Leistung), die Forderung wird
schon jetzt im Zusammen-
hang mit der ELL-Diskussion von Klasse E-Inhabern gestellt, durch Mehrheit von
Genehmigungsinhabern dieser Lizenzklasse
zur neuen Standard-Lizenzklasse werden.
Ein Großteil der DL-Funkamateure wird, wenn man das langfristig weiterdenkt,
mit eher geringeren als mit mehr Kenntnissen
über Inhalte des Amateurfunkdienstes ausgestattet sein.
Widerspricht eine höhere Anforderung an
Technikkenntnissen nicht dem Gedanken, Einsteigern den Weg in den Amateurfunk-
dienst zu ebnen? Woran will man den Unterschied der Funkanwendung Jedermannfunk
zum Amateurfunkdienst festmachen?
Die sog. Entry Level Licence in England, die doch zum Thema
Einsteigerlizenz stets als positives Beispiel angeführt wurde,
beweist doch inhaltlich genau das Gegenteil dessen, was DL6SAK uns versucht in ihrem Blogbeitrag zu vermitteln.
Wie heisst es in der Werbung für die M3-Lizenz (ELL) in England:
"Meist ist es praktische Ausbildung. Es ist
ein kleiner Teil von Funk-und Elektroniktheorie, nur genug um Dinge wie
die
Verwendung der richtigen Sicherungen in Ihrer Ausrüstung zu kennen und zu
erfahren wie Sie eine Antenne
aufbauen,
um das meiste aus Ihrem Funksender herauszuholen.
Wie
schrieb DL6SAK oben: Technik
sollte viel stärker vermittelt werden? Wie
denn?
Um die Anzahl der Prüfungsfragen zu reduzieren muss man irgendwo Fragen
streichen.
Mehr Technikfragen mit noch weniger Tiefgang,
weniger Betriebsdienstfragen oder sogar am Prüfungsteil Gesetzeskunde
Abstriche machen weil den Gesetzgeber, wie es scheint, sowieso nur die "Gebührenquelle Amateurfunkdienst" interessiert?
Prüfungsfragen- und Inhalte reduzieren, um zukünftige "Light-Funkamateure" zu
rekrutieren, könnte ein fataler Irrweg sein.
Auch DARC-Vorstandsmitglied DL6SAK hat
sich offensichtlich auf die Einführung einer neuen Einsteigerklasse festgelegt.
Hat sie sich auch gefragt, ob die Mehrzahl der deutschen Funkamateure diesen
(ihren) Weg mitgehen will? Wohl eher nicht!
(siehe auch: Chronologie
... und Die
ELL-Story)
30.08.2010
Wie schrieb doch Mitch, DJ0QN, optimistisch im Vorstandsblog vom 31.05.2010:
"Fünf Vorstände wechseln sich Woche für Woche ab, um die Mitglieder
des DARC e.V. und die Öffentlichkeit in diesem
Blog zu informieren – ..."
Nach einer "Sommerpause" von 4 Wochen schrieb dort heute erstmals
wieder ein Vorstandsmitglied. Diesmal DL7ATE.
Thema: Kostenerstattungen durch den Verein. Besonders für die Vereinsfunktionäre
sicherlich ein wichtiges Thema.
30.07.2010
Die DARC-Webseite beruft sich auf "Spiegel Online" und
meldet:
"Deutscher Funkamateur im Libanon unter Spionageverdacht"
Das Rufzeichen wurde nicht genannt.
Der deutsche Funkamateur ist Fred DL6SN aus Aalen, der seit einiger Zeit aus dem Libanon unter
OD5/DL6SN, meist
oder sogar ausschliesslich in CW, QRV war. Es soll (05.08.2010) wieder frei
sein, ist jedoch noch nicht wieder QRV.
29.07.2010
Im Vorstandsblog vom 27.07.10 ist von DL8LE, im Zusammenhang mit eMail-Anfragen an den Vorstand,
bezüglich der
Legitimität der Höhe aktueller EMV-und TKG-Beitragsbescheide, Erstaunliches über die innere Haltung zu
persönlichen
Meinungen von Mitgliedern zu erfahren.
Er schrieb:
".. manche dieser Mails noch mit der Drohung verbunden sind, dass man aus dem Club
austreten wolle, falls der DARC
anders reagieren würde als der Deutsche Aero Club, gehört für manchen Schreiber offenbar schon zum
Standard."
Und noch ein "Lapsus" den der Blogschreiber sich selbst und den Lesern
hätte ersparen können und sogar müssen, denn
er schrieb:
"Last, but not least: Im Zusammenhang mit der Diskussion über EMV- und TKG-Beiträge habe ich in einem Forum von
einem Schreiber lesen dürfen, dass sich der DARC über Austritte von Mitgliedern nicht wundern dürfte, da Mails an den
Vorstand unbeantwortet blieben. Mir ist kein derartiger Fall bekannt, in der Regel gibt es innerhalb von maximal 48
Stunden eine Antwort oder zumindest einen kurzen Zwischenbescheid, und ich frage mich natürlich, warum jemand so
etwas schreibt.
Um sich wichtig zu tun? Weil er ein persönliches Lustgefühl empfindet, wenn er gegen den DARC
polemisiert, auch wenn
die von ihm verbreiteten Aussagen falsch sind?
Die Verbesserung der Kommunikation zwischen Vorstand und Mitgliedern war und ist
ein wesentliches Ziel des im letzten
Jahr gewählten und inzwischen ergänzten Vorstands, ..."
Das versteht DL8LE unter Verbesserung
der Kommunikation?
Zu diesem Anspruch und der Realität lesen
DARC-Mitglieder: (Mitgliederbereich, Passwort)
http://forum.darc.de/viewtopic.php?p=12931#12931
(Beitrag v. 29.07.10 20:12)
Beschimpfungen, von bei ihren Verein hilfesuchend anfragenden Mitgliedern,
fördern sicherlich nicht die Bindung an den
Verein.
14.07.2010
Das "FUNKTELEGRAMM" schreibt in seiner
Ausgabe 8/2010 über eine RTA-Sitzung auf der HAM Radio 2010:
"BMWi will ELL nicht!
Am Freitag vor der HAM Radio fand dort
traditionsgemäß die informelle Sitzung des RTA (Runder Tisch Amateurfunk)
statt. Anwesend waren u.a. der gesamte neue DARC-Vorstand, der Vertreter des
DARC im RTA Peter Raichle, DJ6XV,
Herr Martin vom BMWi und Herr Wilhelm von der BNetzA.
Der folgende Gesprächsverlauf hat dort inhaltlich so stattgefunden:
Herr
Martin: "Sie alle wissen, wir wollten die ELL nie und wollen sie
auch heute noch nicht.
Nun ist ja bekannt, dass Einstellungen zu Dingen auch immer mit Personen
verknüpft sind.
Deshalb die Frage an den DARC: Wollen sie die
ELL noch?"
Betretenes Schweigen, dann ein halbherziges "Ja wir wollen sie noch".
Herr
Martin (BMWi): "Will der DARC immer noch neue Mitglieder durch eine
ELL rekrutieren?"
DARC:
"Nein, wir glauben nicht mehr, durch die ELL neue Mitglieder zu
gewinnen".
Herr
Martin: "Halten Sie an dem
hohen Niveau der ELL und am Selbstbauprinzip fest?"
DARC:
"Ja".
Herr
Wilhelm: "Wenn es eine ELL geben sollte, muss sie sehr weit, sehr
sehr weit unter der Klasse 3 liegen, über das
Selbstbauprinzip muss dann auch noch geredet werden."
Allgemeiner Tenor der Versammlung: Bis das
alles in trockenen Tüchern ist, muss noch viel geklärt werden.
Herr
Wilhelm: "Wir denken zur Zeit auch über das amerikanische
Modell der Lizenzklassen nach".
Fazit: Ein Scherbenhaufen der DARC-Politik der vergangenen Jahre liegt vor uns!
Und: Hatte nicht der DARC immer
behauptet, dass die Behörde die Einsteigerlizenz (auch) "will"?
Das war wohl glatt gelogen!
Noch schöner ist es ja nun, dass
selbst der DARC nicht mehr glaubt, dass mit einer Mini-Lizenz neue Mitglieder
gewonnen werden können. Herzlichen
Glückwunsch!
Nach diesen Erkenntnissen ist wohl
auf absehbare Zeit kaum damit zu rechnen, dass eine ELL (Entry
Level Licence)
in DL kommen wird. (DL8HCZ)
Quelle: FUNKTELEGRAMM H.
8/2010
QSLonline meint: Eine
Verabschiedung von der hirnrissigen "ELL-Idee" Einiger mit alten
Denkmustern behafteten Herren
im DARC-Vorstand, im Gleichschritt mit (aus naheliegenden Gründen)
interessierten AJW-Funktionären,
wird wohl erst einem nächsten DARC-Vorstand und logischen Argumenten
einsichtigem RTA gelingen.
Wer will denn eine "sehr weit, sehr
sehr weit unter der Klasse 3" (BNetzA)
liegende Einsteigerklasse,
die dann im Grunde einen Quasi-"Jedermannfunk" mit Afu-Lizenz auf
Amateurfunkbändern ermöglicht?
Das wäre sicherlich nicht der "Untergang des Abendlandes",
aber der Anfang vom Ende des Amateur-
funks als Funkdienst in DL, der vom Gesetzgeber und Öffentlichkeit
noch Ernst genommen wird.
22.06.2010
Kurzinformation zum Entwurf einer neuen Amateurfunkverordnung
Was soll sich ändern?
Gebühren:
- Die Höhe der Gebühren z.B. für Rufzeichenzuteilungen und Prüfungen soll gesenkt werden.
Die geplanten Beträge sind noch offen und werden nicht vor September 2010 vorliegen.
Prüfungen:
- Die Möglichkeit einer unmittelbaren mündlichen Nachprüfung soll künftig ersatzlos entfallen.
- Auch die Regelung, dass nicht bestandene Prüfungsteile innerhalb von 2 Jahren wiederholt werden können.
- Man soll künftig die gesamte Prüfung erneut, unter entsprechender Gebührenzahlung ablegen.
- Kein zuvor bestandener Prüfungsteil soll mehr angerechnet werden.
- Voraussetzung für die Klasse A-Lizenz soll sein, dass der Prüfling bereits ein Zeugnis der Klasse E besitzt.
- Auch hier soll wohl zweimal kassiert werden!
Amtsblattverfügungen:
– Anerkennung von Prüfungsbescheinigungen oder Genehmigungen aus Nicht-CEPT-Ländern, Inhalt, Umfang
und Kriterien einer Amateurfunkprüfung wird die Bundesnetzagentur selbst in ihrem Amtsblatt festlegen.
Clubstationen:
- Clubstationsrufzeichen sollen nicht mehr vom Leiter der Amateurfunkvereinigung widerrufen werden können.
- Der Genehmigungsinhaber soll künftig über dessen Bestand oder Rückgabe selbst entscheiden dürfen.
Ausbildungsfunkbetrieb:
- Ausbildungsfunkbetrieb soll an Clubstationen unter DN/Clubcall erlaubt werden.
D-Star:
- In den Frequenzbereichen 144 bis 146 MHz und 430 bis 440 MHz soll bis zu 50 Watt ERP erlaubt werden.
Was ändert sich nicht?
- Es gibt keine wünschenswerten und notwendigen Änderungen für den Funkbetrieb auf dem 6 m-Band.
(Weiterhin nur 25 W ERP, horizontal polarisierte Antennen, KEIN Contestbetrieb erlaubt)
Die deutschen Funkamateure sind hier weltweit im Nachteil, gegenüber Funkamateuren anderer Länder.
Wer behauptet sich hier (kleinlich) gegen Verbesserungen für den Amateurfunkdienst in Deutschland?
- Keine Änderungen als eindeutige Festlegungen für (alleinigen) Rufzeichengebrauch an Klubstationen.
- Rufzeichenzusätze können, müssen aber weiterhin nicht, verwendet werden.
Resumé:
Wir meinen, kein großer Wurf!
Den Ausbildungsbetrieb an Clubstationen zu fördern (ohne ein zusätzliches DN-Call zu beantragen!) ist die
gute Nachricht!
Und noch eine gute Nachricht gibt es, für die Funkamateure, die Mitdenken und
auch Mitgestalten wollen.
Oberamtsrat Martin
vom
Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie
Scharnhorststr. 34-37
10115 Berlin
bat den RTA um Ergänzungs- und Änderungsvorschläge bis September
2010.
Gebt Eure Vorschläge an Eure Amateurfunkvereine weiter, damit Eure Ideen vom
RTA zusammengefasst und
an das BMWi übermittelt werden
können. Alles den Vereinsvorständen zu überlassen ist
keine gute Idee.
Information
zum RTA (Link)
Sonst passiert das:
(Zitat aus der VO-Info
007 des DARC)
"Der Vorstand des DARC wird bereits auf der HAM Radio ... und danach
weiter berichten".
Beteiligung der Mitglieder scheint nicht gefragt zu sein. Wer interessiert ist,
sollte daher selbst aktiv werden!
Lesen Sie selbst:
(Download AFuG-Entwurf als PDF-Dokument)
-------------------------------------------------------------------------------------------------------
29.06.2010
Vorstandsmitglied Martin – DL 1 DCT schrieb im heutigen Vorstandsblog
unter der Überschrift:
"Das Rad neu erfinden!?!" u.a.:
"Oft fehlt nur eine „Speiche“ um das Rad sauber zum Laufen zu bringen.
Meine Bitte an alle Mitglieder im DARC ist es bei dieser Arbeit die Aktionen zu unterstützen von denen
man begeistert ist und für die man gerne die fehlende Speiche zur Verfügung stellen möchte.
Übrigens läuft ein Rad nur richtig rund wenn alle Speichen zusammen wirken und so kann man das eine
oder andere Rennen gewinnen, packen wir es an."
Wenn aber nun, um bei dem Beispiel zu
bleiben, die Felge die Schwachstelle ist und nicht die Speichen?
08.06.2010
Der DARC-Vorsitzende Schöppe schreibt im Vorstandsblog vom 7. Juni u.a.:
"Niemand hat gesagt, daß es einfach wird
Daß ich mit der Wahl zum Vorsitzenden des DARC e.V. ein schweres Erbe angetreten habe
will ich nicht sagen,
denn einige Projekte habe ich bereits seit Jahren bearbeitet ..."
Ach ja? Welches davon war erfolgreich? (Aufgabengebiet Finanzen?)
Niemand hat gesagt und er will selbst auch nicht
sagen...
Mal was Konkretes, wie Was
angegangen wird?
Wieso kann man denn Neues, von einem seit Jahren an der DARC-Führung
beteiligtem Vorstandsmitglied erwarten?
27.05.2010
Aus dem Protokpll der sog. MV vom 9. Mai 2010 ist zu entnehmen das der, von
den DVs bestellte DARC-Vorsitzende,
DL7ATE - so in seiner Vorstellung - die
Einführung einer neuen Einsteigerklasse K vorantreiben will!
Scheint ihm die bisher deutlich gewordene mehrheitliche Ablehnung dieses
Vorhabens durch die Mitglieder egal zu sein?
Wir empfehlen allen DARC-Mitgliedern
das Protokoll
der MV
(Mitgliederbereich der
DARC-Webseite) gründlich zu
lesen!
Da tun sich Abgründe auf, welche Meinung einige Distriktsvorsitzende zur
Einführung eines Mitgliederbegehrens hatten.
Dieses Projekt ist noch lange nicht "in trockenen Tüchern". Haben
sich einige DV nur nicht getraut, rigoros Abzulehnen?
Schiebt man etwa die endgültige Zustimmung mit viel "Wenn
und Aber" auf die Herbst-MV, in der Hoffnung doch noch
einen Kniff zu finden, diese aus "formalrechtlichen Gründen"
scheitern lassen zu können?
19.05.2010
10 Tage nach der Wahl! DL7ATE hüllt sich in Schweigen. Keine eigenen
Visionen für Vorhaben in seiner Amtszeit, um
den DARC zu erneuern? Warten, bis sich der "Amateurrat" eventuell im
Herbst zur Einführung eines Mitgliedervotums
durchringt? Das war es dann?
Aussitzen von notwendigen Entscheidungen, wie DL9KCX einst als Vorsitzender? Der
Kandidat des AR wird beobachtet!
Ob mit oder ohne entsprechende Kommissionen. Er wird an seinen Taten gemessen
werden, ob verbliebende Mitglieder
gehalten, Neue dazu gewonnen oder der verhängnisvolle Trend dem DARC e.V.
"Tschüss"
zu sagen, fortgesetzt wird.
11.05.2010
In einem kurioserweise ganz allgemein mit "Euer Vorstand" unterzeichneten Beitrag im Blog des DARC-Vorstandes
vom 10. Mai
wird über den Verlauf und die Ergebnisse der sog. Mitgliederversammlung vom 09. Mai 2010 berichtet:
- DL7ATE, Steffen Schöppe, wurde mit 75% der Stimmen zum DARC-Vorsitzenden gewählt.
Er ist seit 2004 im
DARC-Vorstand ! Er war
zuständig für die Club-Finanzen,
die Geschäftsstelle und dessen Personal in Baunatal.
Auch für den kastrophalen Mitgliederschwund durch Austritte und
Verweigerung der weiteren Mitarbeit ehemals aktiver Mitglieder
?
- Mit DL6SAK, Anette Coenen, wurde erstmals
in der Geschichte des DARC e.V. eine
Frau in den Vorstand gewählt.
Sie ist im Referat
für Aus- und Weiterbildung und YL-Beauftragte des Distrikts Hessen sowie als
QSL-Managerin im OV F19 tätig.
Das die Mutter von 2 Kindern als "YL" und "Amateurfunkerin" beschrieben wurde, ist bezeichnend für
Sachkenntnis und Definitions-
sicherheit des anonymen Berichterstatters im Vorstandsblog.
Ach so...
Der Vorstand freut sich, schrieb man weiter, auf eine "fruchtbare
Zusammenarbeit". Wie kann das wohl gemeint sein? (HI)
- Der Vorstandsantrag für ein, im Herbst 2010 zur Abstimmung
stehendes, Mitgliederbegehren wurde angenommen!
Der Vorstand und der Satzungsausschuß sollen bis dahin eine entsprechende
Satzungsänderung auf den Weg bringen.
Vielleicht bekommen Befürworter der Klasse K(annix) im DARC diese noch
vorher durchgepeitscht, bevor sich ein Mitgliederbegehren
mit Mehrheit gegen
die Einführung einer neuen Einsteigerklasse aussprechen wird?
- Der sog. Amateurrat hat sich gegen die Idee
des Vorstandes zur Umstruktuierung der Ortsverbände/Distrikte gewehrt!
Da bangten doch nicht etwa
einige der 24 Distriktsfürsten um ihre kuriose Machtbefugnis
und Einfluss als Amtsinhaber im Verein?
Zum Beispiel die Befugnis, gegen den Willen der Mehrheit der OVVs und Mitglieder
ihres Distrikts eine andere (eigene) Meinung
in
den sog. Mitgliederversammlungen zu vertreten?
- Der Vorstand bedankte sich für die konstruktive und erfolgreiche Zusammenarbeit bei dieser
sog. Mitgliederversammlung.
Auch QSLonline bedankt sich für den interessanten Einblick in Ergebnisse einer Versammlung, die Richtungsweisend
für
Bestehen und Zukunft des größten Amateurfunkvereins in Deutschland werden
sollte. Ist sie das auch
gewesen???
DL8LE schrieb am 27.04.2010 im Blog des DARC-Vorstands u.a:
"Die kontroversen und teilweise sehr emotional geführten Diskussionen der letzten Monate zu D-Star erinnern mich
lebhaft an die Auseinandersetzungen zum Thema Packet-Radio, die Mitte bis Ende der 80er Jahre an der
Tagesordnung
waren. Es ist offenbar typisch, dass gerade bei der Einführung und Umsetzung neuer technischer Möglichkeiten und
Entwicklungen unterschiedliche Auffassungen der verschiedenen Entwicklungsgruppen teilweise in Diskussionen münden,
die eher der Austragung eines Glaubenskrieges als einer technischen Auseinandersetzung ähneln.
Zur Versachlichung der Auseinandersetzung haben wir uns deshalb entschlossen, auf der Tagung des VUS-Referats in
Baunatal am 10.4. zunächst einmal die Position des DARC zu D-Star zu verdeutlichen:
- mit welchem System das geschieht ist erst einmal unerheblich - heute heißt es
D-Star, morgen vielleicht MOTOTRBO.
- D-Star ist ein System von ICOM, die digitalen Datenpakete können aber auch über alternative Hardware
weiterver-
mittelt werden (siehe z.B.: DB0FUE)
- zur weltweiten Vernetzung ist ein Unix-Rechner mit einer entsprechenden Software notwendig,
ICOM liefert so etwas."
und weiter
"Mit diesem Positionspapier wollen wir erreichen, dass allen Beteiligten bewusst wird, dass der DARC sich um Neutralität
zu bestimmten technischen Lösungen bemüht..."
Na klar, das geht aus dem
Positionspapier deutlich hervor. Noch deutlicher aus Folgendem, zu dem QSLonline
bereits unter
der Überschrift Ist D-Star noch Amateurfunk?
anmerkte:
"Das "D-Star Netz" entpuppt sich immer mehr als eine kommerzielle Veranstaltung auf Amateurfunk-Frequenzen!
Schlimm ist, dass unsere Amateurfunkvertretung den Aktivitäten eines Funktionärs und dem Sponsoring des
kommerziellen
Anbieters "voll auf den Leim gegangen" ist, um die massive D-Star Unterstützung freundlich zu beschreiben.
Deren bewusstes Engagement für D-Star, in Bezug auf Personen und Aktivitäten, zu bewerten ist nicht unsere Sache.
Auf diese Problematik aufmerksam zu machen, schon!"
Denn die DARC-Webseite berichtete am 7.11.2010:
"Die Firma Icom hatte am 16. Oktober die Relaisfunkstelle für D-Star zusammen mit einem Mobilfunkgerät IC-880D
an den DARC e.V. übergeben."
Was veranlasst die Firma ICOM, dem DARC ein Geschenk zu machen?
20.04.10
Der sich als möglicher neuer DARC-Vorsitzender zur Wahl stellende DL7ATE,
schrieb u.a. am 19.04.10 im Vorstandsblog:
"Wenn sich im
DARC etwas ändern soll, dann ist das momentan nur über einen Antrag an
die Mitgliederversammlung
möglich, der zuvor durch die Distriktsversammlung genehmigt werden muß.
Dieses Verfahren wurde zwar vor vier
Jahren durch das Amtsgericht Kassel als demokratisch und rechtmäßig
legitimiert, dennoch wollen wir versuchen
einen neuen, weiteren Weg zu beschreiten. Zur nächsten Mitgliederversammlung am
9. Mai 2010 soll die Möglichkeit
zu einem Mitgliederbegehren eingeleitet
werden, das dann im Herbst 2010 eventuell Wirklichkeit wird.
Näheres dazu steht in unserem Antrag, der auf der DARC Homepage im
Mitgliederbereich zu finden ist."
Hoffentlich sind sich die Teilnehmer
der "Mitgliederversammlung" der Tragweite ihrer Beschlüsse für die
Entwicklung und
Zukunftsfähigkeit des DARC bewusst. Diese Tragweite nur an eigenen derzeitigen
Befugnissen zu messen, wäre unklug!
Die Einführung eines Mitgliederbegehrens kann aber nur ein erster Prüfstein
für den Willen zur Veränderung der Vereins-
politik sein. Auch unterhalb eines solchen Begehrens muss die Stimmung und
Zustimmung der Mitgliederbasis permanent
analysiert werden um egoistische Alleingänge von Einzelpersonen und Cliquen im
Verein zu erkennen und zu verhindern.
18.04.10
Wenn man die Diskussionen im DARC-Forum verfolgt...
Es wird spannend am 9. Mai in der "Mitgliederversammlung".
Wie man lesen konnte, machen einige "Distriktsfürsten" bereits im Vorfeld der MV
Stimmung gegen den Antrag des neuen
Vorstands, über Beratung im Satzungsausschuss, evtl. ab Herbst 2010 ein
Mitgliedervotum in die Satzung aufzunehmen.
Natürlich findet diese "Vorabstimmung" im Kreise dieser Herren statt.
Wer gerade gegen Wen oder mit Wem, Wofür oder
Wogegen ist, bleibt das Geheimnis der Beteiligten. Auch hier werden die unteren
Vereinsebenen in den seltensten Fällen
gefragt. DL9SAU (Distrikt D) ist mir bisher als Einziger bekannt, der seine
Haltung zur MV den OVs im Distrikt bekanntgab.
Den meisten OVVs ist o.g. Antrag des DARC-Vorstands noch nicht bekannt.
Wollen einige Distriktsfürsten positive Veränderungen
im DARC blockieren?
Am Besten alles beim Alten lassen und bis zum Schluss "an
Bord" bleiben?
Kann es sein, dass ein zu wählender neuer Vorsitzender "ihr Mann"
sein soll, den sie sich an die Spitze
wünschen?
Als Bremsschuh, im Rangierbetrieb der Vereinspolitik, bevor eine Weiche erreicht
ist? Oder als Prellbock für neue Ideen?
Ein Beispiel aus der Luftfahrt spare ich mir. Das würde mit einem Chrash enden.
Diesen wünscht sich kein Gutwilliger...
| 12.04.2010 Das Vorstandsmitglied Mitch, DJ0QN, schrieb am 12.04.2010 im Vorstandsblog u.a.: "Wir bleiben auf Kurs" und "Ein klares Statement: Der jetzige Vorstand (DL7ATE, DL8LE, DL1DCT & DJØQN) sind einig und überzeugt, dass wir auf dem richtigen Kurs sind. Wir alle gehen diesen Weg gemeinsam, und unterstützen dabei insbesondere auch Jürgen, DL8LE, der aktuell am stärksten von unseren Kritikern mit den genannten Methoden angegriffen wird. Im Mai steht für den DARC e. V. mit der Mitgliederversammlung eine Entscheidung an. Entweder der DARC e. V. bekommt jetzt die Kurve und die jetzigen Vorstände werden durch einen Vorstandsvorsitzenden und durch ein neues Vorstandsmitglied mit gleicher Zielsetzung gestärkt oder der DARC verpasst die große Chance seine Zukunft zu gestalten." |
13.04.2010
DL7ATE kandidiert für den DARC-Vorsitz
Zur sog.
Mitgliederversammlung des DARC am 9. Mai in Baunatal, wird sich Steffen Schöppe
(DL7ATE), als langjähriges
Vorstandsmitglied (Einer der "alten Garde") zur Wahl stellen:
- Seit November 2004 Vorstandsmitglied (Anfangs zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit).
- Seit April 2005 zuständig für die Club-Finanzen, die Geschäftsstelle in Baunatal und das Personal
der Geschäftsstelle.
Das war es das dann mit der Erneuerung
im DARC e.V.?
Aus Alt mach Neu? Wie soll das gehen? Der neue Vorstand (nach dem DL9KCX-Abgang) hat
"Fenster putzen" geplant,
um die Mitglieder vor dem DARC-Haus wahrzunehmen. Das Lüften der Räume war noch nicht dran, oder
nicht möglich,
wegen "Amateurrat" und so.
Nun soll ein altgedientes Vorstandsmitglied, das unter DL9KCX
und DL3OAP Vereinspolitik gestalten durfte, das zarte
Pflänzchen Erneuerung und Strukturveränderung in Pflege nehmen?
Es darf gezweifelt und vielleicht sogar gewarnt werden.
Hoffentlich schmeissen DJ0QN, DL8LE und DL1DCT unter diesem Vorsitzenden nicht das Handtuch, bevor einige
der
von ihnen angedachten Veränderungen in die Tat umgesetzt wurden
meint DM2FDO
| Vorstandsmitglied DL7ATE
am 15.03.2010 im Vorstandsblog zum Thema DARC-Forum u.a.: "Mit ein Grund dafür ist auch, daß es im DARC Forum recht selten zu Ausfällen kommt. Dafür sorgen auch die Moderatoren, die nicht passende Beiträge nach einem kurzen Hinweis an den Verfasser notfalls wieder entfernen. Der öfters erhobenen Forderung nach Nennung der Moderatoren werden wir aber auch in Zukunft nicht nachkommen. Letztendlich ist der Vorstand für die Inhalte des Forums verantwortlich, der aus diesem Grunde auch bereits ein paar zeitweilige Ausschlüsse aus dem Forum verfügt hat. Denken sie jedoch bitte immer daran -> Der Internetauftritt mit all seinen Diensten wie Web, Mail, Forum usw. ist keine satzungsgemäße Aufgabe des DARC und keine einklagbare Dienstleistung. Ein Großteil der Arbeit wird ehrenamtlich erbracht, es kann sich daher daraus kein Anspruch auf eine 24/7 Verfügbarkeit ableiten lassen." Und am 19.04. 2010 schrieb er u.a.: "Und nutzt die Gelegenheit um konstruktive Kritik loszuwerden und machbare Vorschläge zu unterbreiten." QSLonline meint: Diejenigen, die das tun, wurden aus dem Internetforum des DARC ausgesperrt! Da greift z.B. ein DL9KCX sogar zum Mittel der Strafanzeige (wegen "übler Nachrede") anstatt auf eine fragende Bemerkung zum Löscher mit einer ehrlichen oder plausiblen Antwort zu reagieren. Die Geschichte ging zwar aus wie das berühmte "Hornberger Schiessen", aber der Kritiker wurde mit der so gefundenen Begründung (gegen ihn anhängiges Strafverfahren), für den Bearbeitungszeitraum der Anzeige aus dem Forum ausgesperrt. So macht man das! Wenn der Vorstand eines Vereins (oder nur DL7ATE) es für notwendig erachtet das sich Moderatoren, die sich als "Löschfixe" aus der Anonymität heraus betätigen, im DARC-Forum austoben können, dann ist es mit Ehrlichkeit und Glaubwürdigkeit gegenüber zumeist kritischen Mitgliedern und ihrer im Forum veröffentlichten Meinung nicht weit her! Wem passt was nicht? Das erfährt man auch auf Nachfrage nicht! *** Solch eigenartige Diskussionsplattform findet man im Web sehr selten oder gar nicht. Auch die Forenregeln in diesem DARC-Forum sind ein Kuriosum. Da kann man gern Deuten und Vermuten, Rätseln und Behaupten, nach Gutdünken und Launen der Bestimmer im Vorstand oder irgendwelcher "maskierter Moderatoren". Für Kritik, auch wenn diese konstruktiv und in guter Absicht geäussert, ist kein Platz im internen Diskussionsforum! Lobhudler und Kriecher werden geduldet, auch (oder gerade) wenn sie Vereinskritiker provozierten und anpöbelten. Nix mit "kurzer Hinweis" oder "notfalls", wie DL7ATE schrieb! Das riecht nach Klüngel mit entsprechenden Strukturen. Da macht man auch gern die Trickkiste auf und eine Vermutung, *** wer denn der Löscher sein könnte, wird zur vermuteten Straftat. Und während des laufenden Verfahrens wird der Kritiker ausgesperrt. So wird das gemacht! Ach ja... Zum Stichwort "keine satzungsgemäße Aufgabe". Webauftritt, eMail-Service, Forum (und vor Allem "usw.") werden doch erst durch Mitgliedsbeiträge ermöglicht! Auch wenn die damit verbundene Arbeit ehrenamtlich erbracht wird. Was über Jahre als sog. "Mehrwertleistung" den Mitgliedern zur Verfügung stand ist zum Bestandteil der üblichen Clubleistungen geworden und, im Umkehr- schluss, durch die Satzung nicht davon ausgeschlossen. Diese Dienstleistungen des Clubs sind es vielleicht auch gewesen, die vielleicht Diesen oder Jenen zum Eintritt gerade in diesen Verein oder zum Verbleib bewegt haben. Als Mittel der Disziplinierung oder der Willkür gegenüber unliebsamen Beitragszahlern eingesetzt, eignen sich diese Clubleistungen schon gar nicht. Der Club tut sich mit dieser Anmaßung, durch "Verteilung der Serviceleistungen nach Wohlwollen", keinen Gefallen! Der DARC-Vorsitzende
DL3OAP stellt sein Amt zur Verfügung: Lesen
Sie selbst die Begründung von DL3OAP zum Rücktritt:
Erste Reaktion von DL8LE,
als komm. Vorsitzender: |