Amateurfunk auf den Punkt gebracht.     Information                                                                                         Aktualisiert:   12. 05. 2012

12.05.2012
Versammlung der Distriktsvorsitzenden des DARC und VFDB vom 27. bis 29. April in Eisenach
"Zeitverschwendung", soll ein DV danach resignierend als sein Fazit festgestellt haben, wie im DARC-Forum zu lesen war.
Wie man es auch selbst unschwer nach Lesen des Vorabdrucks der "CQ DL" 6/2012 zum Ergebnis der Veranstaltung (PDF-Datei), die im Mitgliederbereich der DARC-Webseite zu downloaden ist, entnehmen kann.
Keine Diskussionen und keine Entscheidungen zu Maßnahmen wie man ehemalige Mitglieder zurückholen kann oder zur notwendigen Veränderung der nicht mehr zeitgemäßen Struktur des Vereins.
Statt dessen bestätigt man sich gegenseitig gute Zusammenarbeit und freut sich, den gesetzten Zeitrahmen unterboten zu haben.

Natürlich war das schöne Wetter schuld, dass einfache Mitglieder nicht anreisten, um die Veranstaltung zu verfolgen. Das bedauert man!
Warum sollten sie?  War Spannendes zu erwarten?  Diskussionen welche auf die Zukunftssicherung des Vereins hinarbeiten?  Wohl kaum!
Es kam auch keiner um festzustellen, dass es den Vorsitzenden noch in Persona tatsächlich noch gibt, obwohl seit dem Amtsantritt kaum Impulse, im Sinne von Richtlinienkompetenz, von ihm ausgingen. Jedenfalls keine Bemerkenswerten, im wahrsten Sinne des Wortes.
Hat er sich dem sog. "Amateurrat" alter Prägung hingebungsvoll ergeben und sitzt entschlossen seine Amtszeit bis zum Ende aus?
Mitnichten! Er ernannte doch seinen Vorgänger zum Ehrenmitglied (Beweisfoto auf der DARC-Webseite)! Das ist doch was! Er lebt!
Der nächste Vorsitzende wird hoffentlich auch ihn ehren, weil er den Verein unaufgeregt und unauffällig "in ruhiges Fahrwaser" manövriert hat (wo er nun vor sich hin dümpelt). So, oder so ähnlich könnte die Laudatio auf ihn angelegt sein (HI).

30.04.2012
DARC e.V.
Jochen Hindrichs, DL9KCX, zum DARC-Ehrenmitglied ernannt
Prima! Damit wurde indirekt die Zukunft des DARC e.V. beschrieben.
Über Herrn Hindrichs haben wir hier, und der Rubrik "Fokus", hinreichend berichtet.

18.03.2012
DL6SAK schreibt im Vorstandsblog vom 13. März 2012 u.a.:
"Seit meinem Einstieg ins DARC Vorstandsamt erfahre ich stetig zunehmend Zusammenarbeit und Unterstützung sowohl von meinen Vorstandskollegen als auch von den Amateurratssprechern, den Distriktsvorsitzenden, den Referenten, Ortsverbandsvorsitzenden, der Geschäftsführung und von vielen Mitgliedern."
Vielleicht sollte der Vorstand, Amateurrat, einige Referenten, OVVs und unkritische Mitglieder einen eigenen Verein gründen!
Dann gibt es keine Notwendigkeit der Durchsetzung von Beschlüssen der Distriktsversammlungen durch deren DVs, und vor Allem, keine Forderungen nach Strukturveränderungen durch eine zunehmend kritischere Basis.
  
Sie konnte sich bei der Gelegenheit einen Rundumschlag gegen Kritiker nicht verkneifen: 
"Erstaunlich ist an dieser Stelle, dass es immer wieder Funkamateure gibt, die einerseits die Übernahme einer freiwilligen Funktion ablehnen und/oder andererseits anderen „Ehrenämtlern“ Vorschriften machen, sie öffentlich bloß stellen und sie mit der Androhung einer schlechten Darstellung auf Webseiten etc. diffamieren."
  
Zumeist konstruktive Kritik zu äussern und Informationen zum Zustand des DARC zu veröffentlichen, wie es QSLonline oder auch der OV Kassel macht, als "Vorschriften machen" zu diffamieren, das geht ja? Wer hat Wann, Wem und Womit gedroht?
Das darf nicht unwidersprochen bleiben, denn Gerüchte zu verbreiten ist eine ganz üble Art der Diffamierung liebe Frau Coenen!
Belehrungen, was die Mitglieder (Basis) falsch machen oder nicht machen, was wünschenswert wäre usw. usf. habe ich nun genug, bis zum Überdruss, im Vorstandsblog gelesen.
Man möchte endlich wissen, was der Vorstand macht um den Verein "auf Vordermann" zu bringen und Zukunftssicher zu machen!
Das habe ich auch in diesem Blogbeitrag nicht erfahren können. Antworten fehlen! Auch auf die öffentlich geäusserten Fragen
des OV Kassel! Zumindest im PW-geschützten, mitgliederinternen DARC-Forum sollte ein Mitglied Antworten erwarten dürfen.

29.02.2012
Satzungsdiskussion
Vorschläge

Reaktionen vom Satzungsausschuss auf die Hinweise und Vorschläge der Basis: Totales Unverständnis!  
Meint man, dass Argumente und Ideen "des Feindes" widerlegt werden müssen um den Club vor den Störenfrieden zu schützen?

27.02.2012
Regionalkonferenz in Nordhessen
Es formiert sich eine breite Front von Ortsvorständen, derzeit nur mit Schwerpunkt Hessen, um dem DARC-Vorstand offene Fragen zu stellen und bei offensichtlichem Fehlverhalten (nach Innen und Aussen) zum Rücktritt aufzufordern.
Die DARC-Mitglieder lassen sich nicht mehr "verschaukeln".
http://f12.jimdo.com/aktuelles/artikel-ganz/regionalkonferenz/

26.02.2012
Der OV Kassel (F12) bringt es unter der Überschrift "Sind wir noch zu retten" wieder einmal "auf den Punkt".
Die DARC-Mitglieder werden vom Satzungsausschuss über die aktuelle Clubzeitschrift belehrt und veralbert!
http://darc-blog.jimdo.com/fröhliche-urständ/

08.02.2012
Die Diskussion geht weiter, auch wenn sich der sg. Amateurrat verweigert und der Vorstand "abgetaucht" scheint.

http://darc-blog.jimdo.com/moooment/

04.02.2012
Resolution des OV Kassel zur derzeitigen Situation im DARC e.V.
http://darc-blog.jimdo.com/resolution/

02.02.2012
Insgesamt haben 46 DARC-Mitglieder ihre Anregungen zur Novellierung der Vereinssatzung an den Satzungsausschuss weitergegeben.
Am 4./5. Februar berät der erweiterte Satzungsausschuss auch über die eingegangen Anregungen. 
Der DARC hat ca. 40.000 Mitglieder.

01.02.2012
Wie wir erfuhren kostet der "Weggang" der DARC Geschäftsführerin den DARC e.V. insgesamt
170.000 EURO.
Dies ist das Ergebnis eines
Kammertermins im Arbeitsgericht Kassel vom 1. Februar 2012. 

17.01.2012
DARC: Ausstehende Mitgliedsbeiträge
Zitat aus dem aktuellen Vorstandsblog:
"... Inkassobüro, um die dem Verein und seinen Mitgliedern zustehenden offenen Beiträge einzutreiben."
Näheres dazu können DARC-Mitglieder im Vorstandsblog und dem DARC-Forum (Mitgliederbereich) lesen.
Hier ein Ausschnitt, ab 16. Min. des MP3-Podcast Nr. 304 vom "Computerclub 2" (CC²).
Erlebnisbericht von und mit dem Redakteur DC3PA, der eine längst verjährte Forderung aus 2007 bezahlen soll.

14.01.2012
Es geht auch anders...
Eine Vereinsstruktur (lt. Satzung) für einen deutschen Amateurfunkverein. Beispiel RSV e.V., der von 1988 bis 1990 bestand.
http://www.qslonline.de/rsv-satzung.pdf


06.01.2012
"Gewogen und für zu leicht befunden"
Unter dieser Überschrift veröffentlicht der OV Kassel (F12) seine Analyse des Entwurfs einer neuen DARC-Satzung:
http://darc-blog.jimdo.com/satzungsentwurf/

19.12.2011
Wie ich erfuhr äußerten Leser der "CQ DL 1-2012, Seite 5" links oben, nach dem Lesen dieses Beitrages ihre Überzeugung, dass die Einsteigerlizenz (Klasse K) nun endgültig "vom Tisch" sei.
Mitnichten!
Der RTA hat bei der BNetzA-Aussenstelle Mühlheim-Ruhr angefragt, wie es denn nun mit der Bearbeitung der Klasse K weitergeht...
Die Antwort: Auf unbestimmte Zeit (eineinhalb bis zwei Jahre) verschoben.

Nicht der DARC mit sog. Amateurrat und RTA sind von der unsinnigen Idee einer neuen Einsteigerklasse abgerückt, denn DL7TZ, als RTA-Vorsitzender, wird am Ende des Artikels deutlich:
"... dass das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) zunächst einmal beschlossen hat, mit höchster  Priorität das Amateurfunkgesetz (AfuG) zu ändern und erst danach die Amateurfunkverordnung (AFuV) anzugehen.
Dabei sollen auf Wunsch des RTA, auch alle Formulierungen überarbeitet werden, die die Einführung einer weiteren Lizenzklasse 
verhindern könnten
. Dies hat das BMWi zugesagt."


18.11.2011
DARC-Mitglieder können die Ergebnisse der Vorstands-und Ausschusswahlen und Abstimmungen über die Anträge zur sog. Mitgliederversammlung des vergangenen Wochenendes in Bad Lippspringe auf dem DARC-Portal  www.darc.de  nachlesen.
Die Anträge 15A, 16A, 16F und 16G wurden abgelehnt. 
So der Antrag zur Satzungsänderung des §14 das die OVVs und DVs ihre Stimme im nächst höheren Gremium gemäß dem Mehrheitsbeschluss ihrer Wähler abgeben sollen.
Da stellt man sich nun die Frage wozu man die überhaupt noch wählt wenn sie, wie bisher, nur nach ihrem Gustus schalten und walten dürfen?  Egal was die Mitglieder in den Versammlungen der OVs und Distrikte mit Mehrheit beschließen mögen.
Der Antrag zur Konzepterstellung zur Anmietung von OV-Räumlichkeiten wurde ebenfalls abgelehnt.
Da bleibt nur für die meisten OVs die gelebte Alternative, sich in Hinterzimmern von Kneipen zu treffen.
Die finanziell Schwachen bleiben dann zu Hause, weil sie sich Essen und Getränke nicht leisten können.
Jugendliche werden, so Erfahrungen aus vielen Ortsverbänden ohne OV-Heim, mit Sicherheit eher verschreckt als gewonnen.
In diesem Zusammenhang ist auch der abgelehnte Antrag zur Erstellung einer Erhebung zu OV-Räumlichkeiten zu sehen, um sich einen Überblick zu verschaffen ob sich OV-Heime (im günstigsten Fall mit Klubstation!) positiv auf Mitgliedergewinnung
und Stabilität des Mitgliederbestandes auswirken kann (Katalogisierung, wie wird Finanziert usw.).
  
Signalisiert die Ablehnungen dieser Anträge Desinteresse des sog. Amateurrates an positiven Veränderungen im Club, bis hin zum bewussten Ignorieren von Notwendigkeiten den Verein zu stärken?
Dazu kommt, dass der alte Vorstand, mit einer Ausnahme, der neue Vorstand ist. Wenn das nun alles war...  Schade!
Erneuerung der Vereinsstruktur sowie deutliche Zuwendung zu den Mitgliedern durch Änderung der Satzung blieb aus.
Ausser Spesen nichts gewesen?  

26.10.2011
Am 23.10.2011 schrieb das Vorstandsmitglied DL1DTC im Vorstandsblog über seine Eindrücke und Gedanken zur erfolgreichen CW–WM,
die vom 19. bis 23. Oktober in Bielefeld stattfand.
Sicherlich ein Teil der Vorstandsarbeit, sich zu informieren und darüber zu reflektieren.
Mich würde jedoch mehr interessieren welche Gedanken sich die Vorstandsmitglieder, in Vorbereitung auf die nächste sog.
Mitgliederversammlung, zur Zukunft des DARC machen. Was sie bisher von den hoch gesteckten Zielen am Anfang der Wahl- periode bis heute erreicht haben und was sie, auch a.g. der Probleme mit dem AR, künftig unternehmen wollen.
Die Anträge des Vorstands an die MV beziehen sich zumeist auf Inhalte der Vereinsbürokratie, Haushalt und Rechtsschutz.
In Bezug auf eine Mitgliederbefragung in wichtigen Vereinsentscheidungen (wie zur Klasse K) und Zielrichtung Mitbestimmung sind diese Anträge weit entfernt. Mitgliedererhalt und Mitgliedergewinnung (gab es da nicht einen vom Vorstand eingesetzten Arbeitskreis?) scheinen keine Rolle mehr zu spielen. 

05.10.2011
Im Vorstandsblog schrieb der DARC-Vorsitzende DL7ATE am 08.09.2011 zum Weggang (!) von Frau Gautsche, die über viele Jahre hinweg als Geschäftsführerin des DARC tätig war, u.a.:
  
Letztendlich hat die Geschäftsführerin Frau Helga Gautsche zum Beginn des Monats September ihre Tätigkeit für den DARC beendet. Dieser Schritt kam etwas überraschend, wir danken jedoch Frau Gautsche für ihre langjährige Mitarbeit im Deutschen Amateur-Radio-Club und wünschen ihr für ihren weiteren Lebensweg alles Gute. Weitere Informationen über diesen Wechsel werden zu gegebener Zeit veröffentlicht. In der Zwischenzeit wurde Herr Jens Hergert als kommissarischer Geschäftsführer eingesetzt, er wird diese Tätigkeit gemeinsam mit der Stellvertretung und den Bereichsleitern bis zu einer endgültigen Nachfolgeregelung ausüben. 

Ohne uns den Vermutungen im DARC-Forum über Gründe und mögliche (auch finanzielle) Folgen anzuschliessen, sind wir doch gespannt, wann die "gegebene Zeit" gekommen ist und was dann an Überraschungen auf verbliebene DARC-Mitglieder zukommt.
In den letzten 4 Wochen jedenfalls wurde nichts bekannt was die Spekulationen beenden könnte.
Worin sollte sich doch mal die Arbeit dieses Vorstandes von der des Vorgängers unterscheiden? 


Juli 2011;
Offener Brief, nicht nur an die Mitglieder des DARC-Amateurrates.
  
Die im November stattfindende Wahl von DARC-Amtsträgern wirft ihre Schatten voraus. Da stellen sich folgende Fragen:
Wie ernst nehmen es die Mitglieder des Amateurrates durch die Wahl die Zwistigkeiten innerhalb des ARs und sogar zwischen einigen Repräsentanten des DARCs zu befrieden.
  
Wie ernst nehmen es die AR-Mitglieder durch die Wahl und ihrem Wahlverhalten dem DARC eine Plattform zu schaffen / zu geben, die den Anforderungen von und zur derzeitigen Gesellschaftsform(en) sicher trägt. Eine Plattform, die das Wohlbefinden eines jeden Clubmitgliedes innerhalb des Clubs verbessert. Das angesprochene Wohlbefinden ist sowohl für das DARC-Mitglied wie auch für die Gemeinschaft im Clubgeschehen von ausschlaggebender Bedeutung.
  
Ein Psychologe könnte den derzeitigen Zustand im Clubgeschehen so beschreiben:
Die Clubprobleme führen beim engagierten Clubmitglied zum Burnout-Syndrom und folgend zur Reduzierung, sogar zur Beendigung des Engagements.
  
Hier sind die "Weichensteller" des DARCs gefordert. Schwierige Situationen, sobald sie auftreten, umgehend zu bereinigen. Gleichzeitig sollten die Kernursachen ermittelt werden, um ein erneutes Auftreten vorzubeugen.
  
Ein Wohlbefinden der Mitglieder sollte unseren AR-Mitgliedern bei ihren Entscheidung(en) oberstes Gebot sein. 
  
Das Future der Clubkultur des DARCs muss fortschreitend sein und darf sich nicht auf eine EINMALAKTION beschränken !!
  
Eckpfeiler und Tools einer Clubkultur die ein Wohlbefinden innerhalb des DARCs beeinflussen, müssen von den Entscheidungs- trägern unseres Clubs kreiert und gelebt werden.
Arbeitsgruppen setzen keine Eckpfeiler. Sie füllen nur die Zwischenräume mit Inhalten aus. Um diese, und manch andere Problemfelder zu schultern, um die bestmögliche Lösung zu finden, bedarf es Amtsträger, die ausgleichend agieren und ihre
Entscheidung(en) nicht nur weitsichtig fällen sondern auch der Allgemeinheit umfassend begründen.
Dieses muss die SELBSTVERPFLICHTUNG eines jeden DARC-MITGLIEDES und DARC-Amtsträgers sein.
  
Wir brauchen keine Amtsträger die mit der Justiz drohen, die ihre Entscheidungskriterien nicht offen darlegen und begründen (geschlossenes Visier). Die ihren Mitgliedern und Wählern Informationen Vorenthalten, nicht mitnehmen.
  
Wohlverstanden, nicht alle DARC-Amtsträger zeigen obige "Clubkillerkriterien" und fallen nicht unter obiger Kritik.
Der derzeitige DARC-Vorstand unternimmt z.B.einiges, um den Club auf eine zeitgerechte Plattform zu hieven.
Leider wird der Vorstand von der konservative Haltung des ARs ausgebremmst. Dieses behindert die Zukunft des DARCs ungemein.. 
  
Ich, Werner DK5BA, hoffe bei einigen DARC-Entscheidungsträgern die "Grauen Zellen" angeregt zu haben; hoffend auf gute Wahlergebnise, die dem DARC eine "Future Plattform" beschert.
  
73 de DK5BA

Protokoll der Mitgliederversammlung am 14. und 15. Mai in Baunatal
Das Protokoll der sog. "Mitgliederversammlung" wurde im Mitgliederbereich der DARC-Webseite als PDF-Dokument veröffentlicht.
Der Zustand des DARC e.V. zeigt sich hier noch schlimmer als von Kritikern erwartet und in einer bemerkenswerten Deutlichkeit.
Wir empfehlen dringend dieses Protokoll zu lesen und die beiden letzten Seiten (Tabelle: Abstimmungsergebnisse zu den TOP) in Bezug auf das Abstimmungsverhalten der Distriktsvorsitzenden (Amateur räte) zu analysieren.
Wir halten die Ablehnungen der Anträge TOP 8 D, TOP 8 K und 9 B für besonders bemerkenswert.

Disaster:  Die sogenannte Mitgliederversammlung
Leider nach dem Motto "Ausser Spesen - nichts gewesen" gelaufen.
Wieder zeigte sich, dass der Vorstand nur auf Gnaden der Mehrheit Altgedienter im sogenannten Amateurrat und in dem Spielraum agiert, der ihm von Denen gelassen wird. Die ehemaligen "Erneuerer" im Vorstand werden regelrecht vorgeführt.
Wer nicht mitspielt wird vertrieben. Die Verbliebenen müssen sich fragen lassen, warum sie dieses Spielchen mitmachen! 
   
Man kann wohl die Situation, nun verschärft durch die sog. Mitgliederversammlung vom 14./15. Mai, wie folgt beschreiben:
- Der Verein ist i.G. nur noch eingeschränkt Handlungsfähig.
  
- Die Führungsstruktur:  Vorstand - Amateurrat, funktioniert nicht mehr!
  
- Der Vorstand (und Sonstwer) kann in Anträgen vorschlagen was er will...  
  Einige im AR gefallen sich in der Rolle als Blockierer.
  Wenn z.B. DJ4VF fast 30 Jahre lang im Amateurrat ist, kann man von ihm erwarten das von ihm Neues, 
  Innovatives kommen wird? 
  
- Wenn es einer Clique von Vereinsmeiern die nichts verändern wollen nicht gefällt, dass 
  Veränderungen auf den Weg gebracht werden um den alten DARC zu "entmiefen", werden alle
  dahingehenden Anträge abgeschmettert.
  
- Der Wille zur Strukturreform ist im sog. Amateurrat mehrheitlich nicht vorhanden.
 
Schon das Wort selbst gilt dort als verpönt. 
  Aus dem DARC-Forum ist zu entnehmen, dass DL4YDE (Projekt: "Mitgliedergewinnung/Mitgliederpflege"
  pflege") anläßlich eines informellen Amateurrattreffens am 12./13. Februar 2011 feststellte:
  "
Der Begriff "Strukturreform" soll aufgegeben werden, da er von der Mehrheit der Versammlung inhaltlich
  
nicht akzeptiert wird.
"
  
- Vorstandsmitglieder, die eine Erneuerung des DARC anstrebten, scheitern immer wieder mit ihren Ideen
   und Anträgen dazu!
  
- Wer dieses Trauerspiel weiter mitmacht, macht sich auch Mitschuldig. Das gilt für den Vorstand und
  diesen "Amateurrat".
  
- Nur ein geschlossener Rücktritt des gesamten Vorstands würde ein Zeichen setzen! 
  
- Selbst eine Auflösung und Neugründung, mit anderer Satzung (einfache Mehrheit bei Abstimmungen, 
  Mitgliederbegehren
  usw.), wird ohne die Zustimmung dieser Verhinderungs-Clique im sogenannten Amateurrat nicht 
  möglich sein.
  
Wird der DARC wird an sich selbst ersticken?
Und wenn ein Schnitt weh tut...
Kranke Organe müssen raus um den Organismus im Ganzen zu erhalten, damit er Bestimmungsgemäß funktionieren kann.

Öffentlichkeitsarbeit
In der Rubrik "Fokus", hier bei QSLonline.de, haben wir bereits die Sicht des DARC-Vorstands zur Öffentlichkeitsarbeit des Vereins kritisiert. Wer Heutzutage als Verein nicht bewusst nach Aussen für sich wirbt, muss sich nicht wundern wenn er keine möglichen Interessenten erreicht. Sich dann noch über nur wenige Neueintritte zu wundern, ist geradezu unfassbar.

DL1DCT schreibt im Vorstandsblog vom 21.Februar 2011 u.a.:
"Ebenso wenig kann der DARC auch keine überörtliche Öffentlichkeitsarbeit machen. Bundesweite oder Bundeslandweite Anzeigen sind zum einen teuer und weiter habe ich das Problem dass, falls es eine Reaktion auf so eine sehr teure Aktion gäbe, ich nicht weiß zu welchen Ortsverband ich den Interessenten verweisen soll."
  
Da können wir DL1DCT helfen!
Auf der DARC-Homepage gibt es die Seite http://www.darc.de/ortsverbaende/ welche mit Mausklick auf den Distrikt eine Liste der Ortsverbände zeigt. Eine Werbekampagne mit dieser Adresse als Information, würde doch am Amateurfunkdienst Interessierte an die richtigen Ansprechpartner bringen. 
Von nichts kommt nichts!
Auch Eigenwerbung und Selbstdarstellung des Vereins in der "CQ DL" wird keine neuen Mitglieder
bringen. Und ehemalige DARC-Mitglieder, die nun zu den fast 50% der Funkamateure ohne Afu-Vereinszugehörigkeit zählen, kommen erst in den DARC wenn der sich radikal geändert hat! Eine "Wende" ist noch nicht zu erkennen. Noch nicht mal ein Kurswechsel, um wieder Wind in die Segel zu bekommen.
DeDARe.V. dümpelt noch immer so vor sich hin und trauert den alten Zeiten nach, wo Vereinsmeierei Prinzip und die Mitglieder nicht auf die Idee kamen sich für die Struktur des Vereins
und das (nicht vorhandene) Zusammenspiel zwischen dem sog. "Amateurrat" und Vorstand zu interessieren.
Ein weiteres Jahr, mit altgedientem DARC-Funktionär als den neuen Vorsitzenden an der Spitze eines Rumpfvorstandes, ist ins Land gezogen. Und wieder haben in dieser Zeit über 1800 Mitglieder frustriert diesen DARC verlassen.
AUFWACHEN!  

Arbeitspapier Zukunft DARC
Lothar Beinrott, DH4FJ, (OVV F25) hat ein Arbeitspapier mit Gedanken zur Zukunft des DARC an den amtierenden Vorstand des DARC e.V. geschickt. Er nennt es "Pro DARC", weil er als DARC-Mitglied zur Strukturerneuerung und zur Überwindung der Blockadehaltung der Mehrheit derzeitig amtierenden Amateurräte beitragen möchte.          Link zur PDF-Datei

DARC: Satzungsänderung geplant

Wie wäre es mit der Einführung eines "Imperativen Mandats" für die gewählten Vereins-Ehrenämtler, vom OVV bis zum DV?

Imperatives Mandat bedeutet, dass ein Vertreter an inhaltliche Vorgaben der von ihm zu Vertretenen gebunden ist.
Damit ist der Bindungszwang von Delegierten an ihn entsendende Vereinsgliederungen, die Vertretung de
s direkten Willens
der ihn wählenden Mitglieder, gemeint.
Folgt er nicht der Linie der ihn entsendenden Organisationsgliederung, somit dem Wählerwillen, kann er abgesetzt werden.

Bisher gilt das Freie Mandat. Das bedeutet, dass der gewählte Vertreter seines Ortsverbandes oder Distriktes sein Mandat frei ausübt und dafür niemandem gegenüber verantwortlich ist.
Er ist als Träger des freien Mandats an keine Aufträge seiner Wähler gebunden.
Hier liegt das Problem welches dazu führt das sich einige Amateurratsmitglieder wohl selbst als "Distriktsfürsten" sehen.
Ein abgehobener "Rat von (selbstherrlichen) Weisen" der Vorschläge des Vorstandes kritisch beäugt und auf die Gefahr eines möglichen eigenen Machtverlustes "abklopft" und danach eben mal Zustimmt oder Ablehnt, ist unnötig!
  
Was ist denn so schlimm, wenn in Ortsverbänden über Sachthemen, die zur Beschlussfassung in den Distriktsversammlungen anstehen, diskutiert und zu einem Ergebnis gekommen wird, welches der OV-Vorsitzende zur Distriktsversammlung als Mandat seiner Mitglieder mitnimmt und dort auch vertritt (dann sogar vertreten muss).
Ist er nicht auch gewählt worden seinen OV zu leiten, zu entwickeln (erhalten) und die OV-Mitglieder im Distrikt zu vertreten?
Positiver und gewollter Nebeneffekt ist, das neben der QSL-Karten Abgabe/Abholung, gemütlichem Beisammensein, usw. auch Vereinsprobleme an die Mitglieder herangetragen werden und in sachlichen Diskussionen um beste Lösungen gerungen wird.
Vielleicht geschieht das zu wenig und ist Teil des Problems im Club. Machen "die da oben" deshalb was sie wollen (Klasse K)?  
Und weiter:
In Distriktsversammlungen wird dann von den OVVs eine Mehrheit für zur Abstimmung stehende Anträge gefunden oder nicht.
Der Distriktsvorsitzende nimmt das Ergebnis in die sog. Mitgliederversammlung des DARC mit und stimmt so ab, wie festgelegt.
Er vergibt sich doch dabei nichts.
Er ist dann keine "Marionette" oder "Wasserträger", im geäusserten Selbstverständnis einiger herrschender Distriktsfürsten, sondern der in ein Ehrenamt gewählte Vertreter der Mitglieder der Ortsverbände und Interessenvertreter seines Distriktes.
Nicht allein der Vertreter eigener Interessen, wie das leider anlässlich der AR-Tagung in Nürnberg sehr deutlich wurde!
Das manch Einer sich als "Distriktsfürst" aufführt, resultiert aus solchen falschen Einstellungen zum gewählten Ehrenamt.
Wenn er die Interessen "seiner" Ortsverbände nicht vertritt, benötigte man die Funktion des Distriktsvorsitzenden nicht.
Damit auch nicht den sog. "Amateurrat" der sich aus diesen Personenkreis zusammensetzt und nur seine Privilegien hütet.
Wenn keine Zusammenarbeit Vorstand-Amateurrat stattfindet, zum Wohle des Vereins, ist dies System nicht mehr (er)tragbar.

DARC-Führung
Der DARC-Vorsitzende DL3OAP hat am 14.03.2010, mit sofortiger Wirkung, sein Amt zur Verfügung gestellt.
Als Hauptgrund dafür beschreibt er in einem Brief an die DVs, unüberbrückbare Differenzen mit Vorstandsmitglied DL8LE.
Seine Funktion als der Vorsitzende des, vom DARC e.V. dominierten, RTA scheint davon ebenfalls betroffen zu sein.
(Siehe dazu eine Information von DL7TZ)
Sind das Auswirkungen von Auflösungserscheinungen des DARC e.V. oder kommt endlich ein Erneuerungsprozess in Gang? 

DL7ATE ist von den Distriktsvorsitzenden zum DARC-Vorsitzenden gewählt worden!
Dazu unsere Meinung in der Rubrik "Fokus".
 

Erste Reaktion von DL8LE, als komm. Vorsitzender:
  
DL8LE schreibt im Vorstandsblog vom 22.3.2010 u.a, dass die Mitglieder des (sog.) Amateurrats (die Distriktsvorsitzenden)  prüfen sollen ob sie den, im Vorstandsblog von einigen Vorstandsmitgliedern propagierten, Weg der Veränderungen für den DARC unterstützen oder nicht.

QSLonline meint dazu:
Ein Teil der Distriktsvorsitzenden sind Teil des Problems und müssten über ihren Schatten springen, um zur Erneuerung des DARC beizutragen. Dazu gehören auch Systemveränderungen und ein Infragestellen der eigenen Befugnisse ihrer Funktion.
So auch die Praxis Einiger, sich über Mehrheitsentscheidungen der OVs in ihrem Distrikt einfach hinwegsetzen zu dürfen.
Die sog. "Mitgliederversammlung" im Mai scheint, besonders in dieser Hinsicht, spannend zu werden.
Die durch den neuen Vorstand geplante Einführung eines Mitgliederbegehrens ist bereits eine Weichenstellung, die für sein Bemühen um Mitgliedernähe bei wichtigen Entscheidungen in der Clubpolitik spricht.
Es wird noch einiger Nagelproben bedürfen bis, für alle noch am DARC Interessierte, echte Veränderungen erkennbar sind.

Mitgliederbegehren/Mitgliederentscheid: (Kurzinfo)
- Jedes Mitglied kann ein, von ihm formulierten, Antrag stellen. Über diesen Antrag stimmen die Mitglieder in einem Mitgliederbegehren ab.
- Über alle Themen, die nicht eine Änderung der DARC-Satzung oder des DARC-Haushaltsplanes zum Inhalt haben, kann abgestimmt werden.
- Mindestens 10% der DARC-Mitglieder müssen sich an diesem Mitgliederbegehren beteiligen.
- Ein erfolgreiches Mitgliederbegehren verpflichtet den sog. "Amateurrat" über den Antrag zu entscheiden.
- Lehnt der AR den Antrag ab, ist ein Mitgliederentscheid möglich. Daran müssen sich dann mindestens 40 % der Mitglieder beteiligen.
- Die Mitglieder werden über die DARC-Webseite informiert und entscheiden sich dort über ein Scriptformular oder schriftlich mit Ja oder Nein.
- Entschieden wird mit Mehrheit der abgegebenen Stimmen.
- Das Ergebnis einer Abstimmung wird auf der Webseite des DARC e.V. veröffentlicht.
  

Wie das "FUNKTELEGRAMM" in H 7/2010 berichtete, hatte sich der gesamte Satzungsausschuss unter Führung des DV Saarland (Q),  GEGEN die Einführung eines Mitgliederbegehrens ausgesprochen. Im Satzungsausschuss vertreten ist auch der Distriktsvorsitzende von  Niedersachsen (DB6OE).
Auch die Distriktsvorsitzenden von Schwaben (DC9LK) und Westfalen-Süd (DJ4VF) sahen keine Notwendigkeit ein Mitgliederbegehren einzuführen!
Damit wird der Antrag des Vorstands zu einem Possenspiel, dessen Ausgang bereits feststeht. Ob gewollt oder ungewollt...
In Wirklichkeit geht es wohl mehr um die Verhinderung der Beschneidung von althergebrachten Rechten der DVs, die dann nicht mehr aus eigenem Ermessen (auch über die Köpfe der OVVs hinweg)  handeln könnten!
Die OVVs dieser Distrikte sollten versuchen "ihre" DVs dahingehend zu beeinflussen, basisorientierte Mitbestimmung der DARC-Mitglieder  zuzulassen.

Ach so...
Das sich die (neuen) Vorstandsmitglieder Gedanken zu einer Strukturveränderung des Vereins machen, hat der sog. Amateurrat nicht gewollt!
Die Herren wollen alles beim Alten belassen und treiben damit den Verein in die Bedeutungslosigkeit.
Vorerst noch für die Vereinsmitglieder und später auch für die Lizenzbehörde und Gesetzgeber. Ob das den Amtsträgern wirklich bewusst ist? 


Im Vorstandsblog vom 08.03.2010 schrieb das Vorstandsmitglied DL8LE:
"Ein Betrieb wird durch seine Mitarbeiter repräsentiert. Es leuchtet vermutlich jedem von vornherein ein, dass jeder Mitarbeiter die Kunden gut und zuvorkommend behandeln sollte, auch wenn es manchmal schwerfällt."

Und weiter:
"Ist ein Mitglied nicht mehr zufrieden, weil es ihm im Verein schlicht keinen Spaß mehr macht, weil er seine Vorstellungen
vom Verein nicht realisiert sieht, oder auch, weil er sich von den Mitarbeitern des Vereins schlecht oder nicht angemessen vertreten oder behandelt fühlt und dann ggf. sogar austritt, dann befinden wir uns in der gleichen Situation wie in dem genannten Betrieb." 

Als (noch) DARC-Mitglied freue ich mich über die erstaunliche und richtige Erkenntnis sowie Bekenntnis zur Mitgliedernähe.
Diejenigen, die konstruktive Kritik üben und sich für eine Erneuerung der verkrusteten Vereinsstruktur
im DARC
aussprechen,
wurden aus dem Internetforum des DARC ausgesperrt! 
Da greift z.B. ein DL9KCX sogar zum Mittel der Strafanzeige (wegen "übler Nachrede") anstatt dort auf einen fragenden Vorwurf mit einer plausiblen Antwort zu reagieren.
Die Geschichte ging zwar aus wie das berühmte "Hornberger Schiessen", aber der Kritiker wurde mit der passenden Begründung des gegen ihn anhängigen Verfahrens, für den Bearbeitungszeitraum aus dem Forum ausgesperrt. So macht man das in einem Verein, der wohl seine Mitglieder hauptsächlich zum Beitragzahlen benötigt?   

Ein anderes Vorstandsmitglied, DJ0QN schrieb in der "CQ-DL 3-2010 u.a.:
"Und schließlich muss die Kommunikation zu den Mitgliedern verbessert werden" Ja, völlig richtig und notwendig dies zu tun! 
Ist das alles Theorie in "Sonntagsreden"? 
Funktioniert das auch mit Aussperrungen aus Diskussionsforen unseres Vereins?

QSLonline wird
(wie früher einmal) wieder Unterstützer des DARC sein, wenn Wort und Tat in Übereinstimmung gebracht wird!

DM2FDO
Redaktion
QSLonline


Ist D-Star noch Amateurfunk?
Das "D-Star Netz" entpuppt sich immer mehr als eine kommerzielle Veranstaltung auf Amateurfunk-Frequenzen!
Schlimm ist, dass unsere Amateurfunkvertretung den Aktivitäten eines Funktionärs und dem Sponsoring des kommerziellen Anbieters "voll auf den Leim gegangen" ist, um die massive D-Star Unterstützung freundlich zu beschreiben.
Deren bewusstes Engagement für D-Star, in Bezug auf Personen und Aktivitäten, zu bewerten ist nicht unsere Sache.
Könnten die Geschenke der Firma ICOM an den DARC auch als "geldwerter Vorteil" an den Verein für sein Pro D-Star Engagement gesehen werden ?

Hier für Interessierte ein Link zu weiterführenden Informationen zur D-Star Problematik: www.db0ds.de/10.html 

Erklärungsbedürftiges vom DARC:
seit 24.02.2010 kritisiert:
In der Beitrittserklärung zur Mitglieder-Werbeaktion ("CQ DL", Heft 1 bis 4/2010) ist zu lesen:
Zitat:

Hiermit versichere ich, in den vergangen 2 Jahren kein Mitglied im DARC e.V. gewesen zu sein
und verpflichte mich für 2 Jahre Mitgliedschaftsdauer.

Es ist nicht zu fassen...
Der Antragsteller (erneute Mitgliedschaft) darf in den letzten 2 Jahren kein Mitglied gewesen sein!
Soll das eine nachträgliche Strafaktion aus Baunatal für ehemalige "DARC-Flüchtlinge" sein?
Dann noch die Zwangsverpflichtung zu 2 Jahren Beitragszahlung. Ein Quasi-Austrittsverbot!

Welcher Beitrittswillige wird solch einen Antrag unterschreiben? Welcher Werber legt ihm diesen vor? 
  
Statt sich über Jeden, der als ehemaliges Mitglied zu uns zurückfindet, zu freuen! Es wird abgeblockt! 
Ohne Bedingungen und irgendwelche Voraussetzungen Mitglieder für eine Stärkung der Vertretung der
DL-Funkamateure gewinnen, sollte das Ziel sein.
Mit solchen Klauseln wird diese Werbeaktion für den DARC e.V. sabotiert. Wer lässt sowas Dummes zu
Wie soll man dann noch den Aussagen von DJ0QN im DARC-Vorstandsblog vom 22. Februar glauben:
"Einige Aktionen sind bereits angelaufen und für die Mitglieder „spürbar“, so auch die Aktion  „Mitglieder
 werben Mitglieder“, ab der CQ DL 1/10 – einige Aktionen laufen bereits im Hintergrund an oder werden
 in Kürze angestoßen, um den DARC e. V für die Zukunft zu rüsten."
So sicherlich nicht! Ein bischen Nachdenken könnte nicht schaden
.


02.11.2009
Portalmeldung auf dem DARC-Server:
Ab heute will der DARC-Vorstand über seine Alltagsarbeit in Form eines Blogs auf der Webseite www.darc.de/vorstand/blog  berichten. Ein Blog (oder auch Weblog) ist ein im Internet öffentlich geführtes Tagebuch.
Damit soll auf Kritiken, die Verbandsführung würde unzureichend und zu spät die Mitgliedschaft informieren, reagiert werden.
Abwechselnd wollen sich die Vorstandsmitglieder im Blog zu Wort melden und über sachliche und (vereins)
politische Themen rund um den Amateurfunk und den DARC berichten.

25.10.2009

Auf der Mitgliederversammlung in Bad Lippspringe am 24. Oktober wurde Dr. Walter Schlink, DL3OAP, zum Vorsitzenden des DARC e.V. gewählt. 
Dem Sprecher der Mitgliederversammlung Thomas Beiderwieden, DL3EL, und seinem Stellvertreter Johann-Peter Ritter, DH2BAO, sprach die Versammlung erneut das Vertrauen aus. 

Ist die Chance zur Wende und Erneuerung mit DL3OAP, als DARC- und RTA-Vorsitzenden (in Personalunion), vertan?
Das Ganze erscheint mir, wie die Ablösung Honeckers durch Krenz in den letzten Tagen der DDR!

   
meint  DM2FDO
QSLonline.de

Erklärung 
(27.10.2009, 15:00 MEZ mit Ergänzung vom 28.10.2009, 12.20 MEZ):
Mit dem genannten Beispiel wurde eine
Situation beschrieben, die als ein historischer Fakt unbestreitbar ist.
Es wurde kein Vergleich von DL3OAP oder DL9KCX als DARC-Vorsitzende und natürliche Personen, zu o. g. historischen Personen gezogen und damit auch keine Persönlichkeitsrechte verletzt, die auch aus dem Beispiel nicht ableitbar sind!
Für
den, der das Beispiel nicht verstanden hat oder nicht verstehen will... Schlimm genug, die geschichtliche Unkenntnis:
Die Ablösung,
die eine Hoffnung und Möglichkeit in sich barg, brachte keine echte und grundlegende Änderung der Politik,
weil man nicht begriff, dass es um mehr als nur ein Auswechseln von Personen ging. Das war der "Anfang vom Ende
"...
Diese Erklärung wurde a.G. der Reaktion eines Protagonisten notwendig, der das Beispiel offenbar nicht verstand. Dieses ist hiermit erklärt! Wie die hinterlistige Aktion einzuordnen ist, überlasse ich dem QSLonline-Leser.
QSLonline selbst, wird sich auch künftig nicht einschüchtern lassen und auch weiter über Geschehnisse im und um den Bundesverband für Amateurfunk kritisch aber hoffnungsvoll, in Sicht auf eine mitgliedernahe Vertretung hin, berichten. 


Was ist los mit unserem DARC ?              
Das Forum auf dem DARC-Server:
  
Im Jahre 2007 wurde das Forum für Nichtmitglieder des DARC und VFDB gesperrt.
Begründung: Serviceleistung für Mitglieder, weil aus Mitgliedsbeiträgen finanziert!
Im Dezember 2008 wurde es dann plötzlich eine "Mehrwertleistung", die Mitgliedern gewährt werden kann, aber nicht muss!
Die Einschränkungen gingen danach noch weiter:

Nutzer, die Vorgänge im Forum und Funktionäre des DARC kritisierten wurden, ohne an Fakten gebundene Begründung, für Monate ausgesperrt. Zielgerichteter Aktionismus um eine Art von "Friedhofsruhe" im Verein aufrecht zu erhalten?
Wieder wurden die Forenregeln im März 2009 geändert. Wieder neue Regeln mit wieder schwammigen Formulierungen,  die jede Interpretation eines angeblichen Verstoßes zulassen, wenn es die feigen und anonymen Überwacher so möchten! 
Keine Namen der Verantwortlichen und kein Vollzugsdatum. Nach dem Prinzip: Täuschen, Verwirren und schnell Wegducken?
  
Anstatt sich durch Sperrungen, willkürliche Löschung oder Verschieben von Beiträgen an den Teilnehmern zum Zwecke
der Disziplinierung auszutoben, sollten sich die dafür Verantwortlichen um "Eingemachtes" in ihrem Dunstkreis kümmern.
  
War man im damaligen Vorstand nur noch in der Lage Auswirkungen eigener Fehlhandlungen zu bekämpfen?
  
Im Grunde ist das DARC-Forum, in Bezug auf kritische Beiträge und Meinungen zur Clubpolitik, fast totreguliert worden.
Sollte das durch ständige Zensur der Forenbeiträge erreicht werden? Resignierende Mitglieder werden zunehmend inaktiv.
Das Verstummen kritischer Beiträge zu "Klasse K" und die Nichtzurkenntnisnahme von Kritik durch den AJW-Stabsleiter
im DARC-Vorstand wurde, in den Dokumenten zur MV im Oktober, wirklichkeitsfremd und frech als Zustimmung zur
neuen Einsteigerklasse umgedeutet. Ehemalige Nutzer des internen DARC-Forums suchen sich nun andere Foren und Möglichkeiten mit Anderen über einen Weg zum besseren DARC zu diskutieren oder auch nur ihren angestauten Frust
abzulassen.
Na dann unseren Glückwunsch zum anscheinenden Strategieerfolg der Funktionärsriege!
Schade das diese nicht erkennen kann oder will, nur einen Pyrrhussieg errungen zu haben, indem sie als Totengräber notwendiger und zielführender Diskussionen innerhalb des Vereins erfolgreich war.
Das kostet wieder nur bisherige Mitglieder die es satt haben, in diesen Verein weiter ihre Zeit und Kraft zu investieren.
Eine freie Diskussionsmöglichkeit, das Einräumen von Rechten zur Mitbestimmung und Mitverantwortung, kurzfristige Online-Votings, ehrliche eMail-Umfragen usw. wären zeitgemäß um zu den Mitgliedern Kontakt zu halten.
Die bisherige Clubpolitik, einer in Jahren im Ehrenamt erstarrten und selbstgefälligen Funktionärsriege, wird von
der Mehrheit der noch am Club interessierten Mitglieder abgelehnt! 
Vom "Timm-Report", über das Memorandum ehemaliger DARC-Vorsitzender zu Ergebnissen verschiedenster Arbeitskreise
zum Thema Zukunft des DARC und Mitgliederzufriedenheit liegt seit Jahren genügend Papier mit Erkenntnissen auf dem
Tisch, die nicht umgesetzt wurden. Die Politik des "Aussitzens" hat zum derzeit schlechten Zustand des DARC geführt.
 
Selbstbedienung und Zweckspenden?

QSLonline wurde informiert, dass seit Jahren eine (interne) Beitragsklasse 98 für Angestellte des DARC existiert.
Quasi eine Beitragsbefreiung und damit sogar ein finanztechnisch geldwerter Vorteil für diesen Personenkreis.
Ausserhalb der
bestehenden Beitragsordnung unseres Clubs, welche eigentlich für alle Mitglieder gelten müsste!
In der AR-Tagung am 24./25.10.09 wurde die illegale Beitragsklasse (TOP 16, Antrag F) endlich angesprochen,
der Antrag zur Abschaffung jedoch abgelehnt!
Möge sich jetzt Jeder dazu seine eigenen Gedanken machen.
 

Auch die Herkunft von Geldspenden der Geräteindustrie (welche Firma spendete) sollten öffentlich gemacht werden um Gerüchten, die sich um die ungewöhnlich massive D-Star Förderung zu Gunsten eines japanischen Geräteherstellers ranken, keine Nahrung zu geben und weiteren Fragen (evtl. Nutznießer in Persona) zu entgehen.
Für die DARC-Zentrale in Baunatal war am 16. Oktober 2009 bereits Weihnachtsbescherung!
Eine Relaisfunkstelle für D-Star und ein Mobilfunkgerät Typ IC-880D an den DARC e.V., wurden der Klubstation im Hause (DF0AFZ) geschenkt.
Da hat sich doch das Engagement für ICOM gelohnt! Man ist sogar so unbedarft, dies auch noch öffentlich zu bejubeln! 

Zu dem Thema passt ein offener Brief von DH2RTW an alle AR Mitglieder, DV und alle übrigen Funktionsträger im DARC.

Zurückdrängung von Demokratie? Geheimniskrämerei? Kritische Mitglieder verbannen? Eine Art "Papsttum"?

  
Werden durch solche Aktionen nicht eher Noch-Mitglieder vertrieben, statt gehalten oder sogar neue geworben?
Nur etwa die Hälfte der in Deutschland "lizensierten" Funkamateure ist derzeit Mitglied im DARC e.V. Warum wohl ?
Sind es Duckmäusertum auf den unteren Ebenen, andererseits Abgehobenheit und Mißachtung von Meinungen der
Mitglieder, seitens einer sich untereinander selbst wählenden und gegenseitig stützenden Funktionärsriege, welche
die Clubpolitik bestimmen und einsame (bis seltsame) Entscheidungen treffen? Unterstützt durch eine resignierte und
teilweise bzw. zunehmend uninteressierte Mitgliedermehrheit bei der jetzt "die Luft raus ist"?
Das Engagement der Mitglieder für die Belange des derzeitigen DARC geht dramatisch zurück.

Kann es sein, dass derzeit Einige (in sich selbst verliebte) Funktionäre, die Geschicke des Clubs negativ beeinflussen?
Sich eine "Ja-Sager-Clique" zu halten, ist keine keine Clubpolitik im Sinne der Zukunft des Amateurfunks

Eine "Wende" tut Not!
  
Der Rest, der noch an Zukunft des Clubs interessierten Mitglieder, könnte dem DARC kurzfristig auch weglaufen!
Einige Verantwortliche gehen einen Weg, der schädlich für den "Bundesverband für Amateurfunk in Deutschland" ist.
Sicherlich nicht alle Verantwortlichen, hoffe ich. Mögliche Hinterzimmermauscheleien vor einsamen Entscheidungen
und vorauseilender Gehorsam
im Club müssen endlich aufhören.
Lüften und neu Einrichten ist angesagt! Diejenigen, die noch entgegensteuern könnten, sollten das sofort tun.
Es war zu befürchten das am 24./25.10.2009 der sog. "Amateurrat" in Sachen Struktur und Klubpolitik ein generelles
"Weiterso" abnicken wird. Der neue Vorsitzende DL3OAD (bisher auch im Vorstand und zugleich RTA-Vorsitzender)
steht m.E. nicht automatisch für eine Wende in der Clubpolitik. Aber die "100-Tage-Chance" sollte man auch ihm geben!
Die einzige wirkliche Veränderung war die beschlossene Beitragserhöhung ab Januar 2010 um 6-, EUR  pro Jahr/Mitglied!
Das wird vielleicht für die nächsten 3 Jahre die Klubfinanzierung retten. Wozu sollte man denn irgendwo sparen?
Die darauf folgenden Austritte deswegen, müssten dann wieder durch neue Beitragserhöhungen gegenfinanziert werden.
Die demographische Komponente des derzeitig weiter sinkenden Mitgliederbestandes ist dabei noch nicht berücksichtigt.


Zu der Thematik passt ein Artikel von DL8HCZ im FUNKTELEGRAMM 11/2009, S. 5, der über die Distriktsversammlung 
Hessen berichtet, die am 19. September 2009 stattfand, den wir auszugsweise zitieren:
 

"Die auf der Tagesordnung stehenden fünf Anträge des OV Lauterbach, F25 (OVV Lothar Beinrott, DH4FJ) wurden
abgelehnt. Da auch der Distriktsvorsitzende DL3EL gegen sämtliche dieser Anträge war und dieser bekanntlich auch
Amateurratssprecher ist, geben wir die Anträge hier im vollen Wortlaut wieder, um einmal mehr zu verdeutlichen,
dass vom gegenwärtigen Amateurrat keinerlei Veränderungen in Richtung mehr demokratischer Mitbestimmung und Transparenz  im DARC zu erwarten sind. Hier die Anträge:

1.) Zu jeder Einladung zu kommenden Distriktsversammlungen wird den Ortsverbandsvorsitzenden ein Kassenbericht für das vergangene Jahr mit Auflistung der Reisekosten der einzelnen Referenten und der Distriktsvorstandsmitglieder,
sowie eine Haushaltsplanung für Reisekosten für das folgende Jahr vorgelegt. Je Vorstandsmitglied und Referent sind
entsprechende Kostenstellen einzuführen und auf einen jeweiligen Maximalbetrag, der von der Distriktsversammlung fest-
gelegt wird, zu deckeln. Hierdurch eingesparte Beträge sind für notwendige Ausgaben zur Bezuschussung und Finanzierung von Amateurfunkprojekten und Ausbildungsmaßnahmen von aktiven, jedoch finanzschwachen Ortsverbänden im Distrikt vorzusehen.

3.) Der Distriktsvorstand hat bei wichtigen Entscheidungen, die weit reichende Folgen für den Amateurfunkdienst und/oder den DARC haben können, ein eindeutiges Votum der Ortsverbände und deren Mitglieder einzuholen, zu protokollieren und diese mehrheitliche Entscheidung als Distriktsmeinung in anderen DARC-Gremien zu vertreten
Die Diskussion innerhalb der Ortsverbände soll durch die jeweilige OV-Führung zeitnah durchgeführt werden und zu einem verwertbaren Abstimmungsergebnis gebracht werden.

4.) Antrag des Distrikt Hessen zur nächsten Mitgliederversammlung im DARC in 2009:
Der DARC-Vorstand hat bei wichtigen Entscheidungen die weit reichende Folgen für den Amateurfunkdienst und/oder den DARC haben können, ein eindeutiges Votum der Distrikte, Ortsverbände und deren Mitglieder einzuholen, zu protokollieren und diese mehrheitliche Entscheidung als DARC-Meinung im Innen- und Außenverhältnis zu vertreten.
Die Diskussion innerhalb der Distrikte und Ortsverbände soll durch die jeweilige DV- und OV-Führung zeitnah durchgeführt werden und zu einem verwertbaren Abstimmungsergebnis gebracht werden."

Nochmals: Sämtliche dieser Anträge wurden vom Vorsitzenden des Distriktes Hessen (Amateurratssprecher DL3EL)
und der Distriktsversammlung Hessen abgeschmettert. Man braucht sich als kleines DARC-Mitglied wohl keinerlei Hoffnung mehr machen, dass irgendwelche Anträge, die eine Meinungsumfrage der DARC-Mitglieder zu wichtigen Themen zum Inhalt haben, eine Chance bekommen werden."


Vorschlag zum Vor- und Nachdenken:

 -Abschaffung des 2-Kammer-Systems von Vorstand und Amateurrat.
  Stattdessen ein Beratergremium aus Fachgruppen (heutige Referate?), das praxis-und zeitnah aktuelle Probleme löst
  sowie positive Entwicklungen erkennt und vorantreibt. 
  (Dazu müssten sich zuvor die derzeitigen "Distriktsfürsten" selbst in Frage stellen!)

- Die fachliche Kompetenz sollte nur in den Händen dieser Fachgruppen bzw. Interessenverbände* liegen und vom
  Vorstand lediglich koordiniert werden.
  Damit wäre die Durchsetzung unsinniger Wünsche einzelner Vorstandsmitglieder (wie z.B. die Klasse K) "vom Tisch"!

- In diesem Zusammenhang ist zu überlegen, ob ortsbezogene Stukturen (OVs) noch zeitgemäß sind, oder sinnvoller
  Weise eine Untergliederung des DARC in Interessenverbände notwendig wäre, die überregional und damit bundesweit
  tätig sind (DX und HF, ARDF, UKW, ATV u.ä.m.). Bereiche Ausland, EMV, IT werden Vorstandsmitgliedern zugeordnet.

- Die Unterbringung des bundesweiten "Ortsverbandes" als Berliner OV D23 (Freunde des CCC) könnte als Beispiel für
  überregionale Interessenverbände* unter dem Dach des DARC dienen. Lt. DO1JUR sind die nicht Satzungskonform!
  Also eine neue Struktur, die auf basisdemokratischer Grundlage alle Mitglieder dieser Interessenverbände einbezieht
  und Fachkompetenz aufweist ist angesagt um die Amateurfunk-Interessenvertretung zukunftsgerecht zu gestalten.
 
- Der Vorstand sollte sich in seiner Arbeit auf übergeordnete administrative Aufgaben und Außenvertretung des Clubs
  bei Behörden, Lobbyarbeit, Presse usw. konzentrieren.  DO1JUR sollte durch externe Fachkompetenz ersetzt werden!

-
Eine echte Mitgliederversammlung, die sich aus Delegierten der OVs/Interessenverbände zusammensetzt und die
  Proporzversammlung von Funktionären ablöst. Die "Distriktsfürsten" müssen ja eine Mehrheitsmeinung ihrer OVVs nicht
  in die sog. Mitgliederversammlung (eigentlich ein Amateurrats/Vorstandstreffen) tragen und unterstützend vertreten! 
  
- Auch die Mitgliederwerbung-, Pflege-, und Erhaltung sollte den fachlichen Gruppierungen* überlassen werden.
  Diese wissen worauf es ankommt und sind näher am Mitglied als die Zentrale in Baunatal, die gern die Kassierung,
  Statistik, QSL-Vermittlung und Geschäftsstelle des Bundesverbandes übernehmen könnte.
   
- Die "CQ DL" als PDF-Datei in den Mitgliederbereich des DARC-Servers stellen.
  Das spart Geld und macht eine geplante Beitragserhöhung überflüssig, die wieder nur weitere Mitglieder kosten würde!

- Bisherige (traditionell gewachsene, mitgliederstarke und basisdemokratisch funktionierende) Ortsverbände könnten
  sich in selbstständige Amateurfunkvereine (von denen bereits viele, neben den DARC-und VFDB-OVs, bestehen) 
  begründen.
  Sie kämen damit auch besser, oder auch überhaupt, an kommunale Förderung, mietfreie Räumlichkeiten usw. heran. 

- Satzungsänderung notwendig
 
§ 2 Zweck des Clubs ist die Förderung des Amateurfunkens
          1. Zweck des Clubs und seiner Untergliederungen Distrikte und Ortsverbände ist die Förderung des Amateurfunkens",
   
        "Amateurfunken" tun auch die CB-, PMR- und Freenet-Funker! Dafür ist der DARC e.V. sicher (noch) nicht zuständig!
         Er ist zuständig, bzw. sollte zuständig sein, als ein Interessenvertreter für die in ihm organisierten deutschen Funkamateure
         vor Behörden, Gesetzgeber und Institutionen. National wie auch International. Er vertritt die Teilnehmer eines Funkdienstes!
  
  Daher ist der § 2 zu ändern in:
       
1. Zweck des Clubs und seiner Untergliederungen Distrikte und Ortsverbände ist die Förderung des Amateurfunkdienstes",

Nach dem bekannten Motto: "Wenn man nicht mehr weiter weiss, bildet man ´nen Arbeitskreis"
veranstaltete man kürzlich ein Treffen des Projektteams "Mitgliederpflege und -gewinnung
Teilnehmer:                                                                                                    Stand April 2010:
Jochen Hindrichs,
DL9KCX,        (ab 25.10.09 nicht mehr im Vorstand)                      noch im Hintergrund aktiv?
Dr. Walter Schlink, DL3OAP,      (am 25.10.09 von den Distriktsfürsten        
                                            zum neuen DARC-Vorsitzenden gewählt)                   Zurückgetreten!
Rudolf Schwenger, DJ3WE,        (ab 25.10.09 nicht mehr im Vorstand)                      
Steffen Schöppe,
DL7ATE       (Jahrelanges Vorstandsmitglied)                               Kandidiert zum Vorsitz !!!
Werner Vollmer,
DF8XO,           (Stabsleiter AJW beim Vorstand)                              immer noch... Peinlich!
Johann-Peter Ritter, DH2BAO, 
   (bleibt stellv. Sprecher des sog. Amateurrates)

Mitch Wolfson, DJØQN,           
  (Vorstandsmitglied)

Dr. Jürgen Sturhahn, DL8LE,    
  (Vorstandsmitglied)

Stephanie Heine, DO7PR und     (Angestellte der Geschäftsstelle)
Helga Gautsche, DO1FIB
.          (Angestellte der Geschäftsstelle)

Das Projektteam
Ohne auf Themeninhalte einzugehen, oder die dringende Notwendigkeit des Gegensteuerns bei dem anhaltenden katastrophalen Mitgliederschwund noch zu unterstreichen, muss dennoch die Frage erlaubt sein:
Kann es sein das einige der oben Genannten, durch ihr Handeln oder auch durch Aussitzen von Problemen und  ihre Haltung im Zusammenhang mit der geplanten neuen ELL-Klasse, selbst Teil des  Problems sind und von daher auch maßgeblich zum Mitgliederschwund beigetragen haben:
  

- weil DARC-Mitglieder nicht ernst genommen und nicht unterstützt wurden?
- weil versucht wurde Umfrageergebnisse umzudeuten oder zu verheimlichen?
- weil Cliquen in diesem (2-Kammer) System unseres Clubs ihr Ding machen?
-
weil Meinungsbildung unterhalb der DV-Ebene keinen Funktionär interessiert?
                                  
Muss man sich da noch wundern
- wenn langjährige Mitglieder
oft schweren Herzens kündigen oder bequemerweise durch Beitragsverweigerung,
   mit darauf folgendem Rausschmiss durch die Geschäftsstelle, ihren persönlichen Schlussstrich ziehen?

Es sind sicherlich nicht in der Mehrzahl neue Mitglieder, sondern wohl mehr die Langjährigen, Erfahreren, die
vormals Aktiven und nun Frustrierten, die es einfach satt haben mit ihren Beiträgen zum Erhalt des Clubs beizutragen, der sich nicht verändern will und gutwillige Mitglieder unbedarft und brutal "vor den Kopf stößt".
Posten, Pöstchen, Ehrennadeln, Vereinsmeierei ist es eben nicht was eine echte Vertretung der Mehrzahl der
DL-Funkamateure ausmacht!
  
meint
Horst, DM2FDO

Quelle:
DARC.e.V.

Was macht der bisherige sog. Amateurrat (die Distriktsvorsitzenden)  um Schaden vom Club abzuwenden? 

Lt. Punkt 1.3. der Geschäftsordnung des DARC e.V.:
"... hat das Mitglied Anrecht auf ... alle weiteren Leistungen des Clubs...".
Dieses Anrecht darf nicht, als eine Disziplinarmaßnahme, entzogen werden!
Ausnahmen zu o. g. Festlegung gibt es nicht. Daher auch keine wegen vermuteter "Majestätsbeleidigung".
Dazu müssen dann offenbar ungeschriebene oder schnell erfundene Regelungen des Vorstandes herhalten!  
   
Das Vorwort zur Satzung und Vereinsordnungen vom 06.10.2008 beschreibt, dass diese Dokumente Auskunft
über das Gefüge und den demokratischen Charakter unseres Clubs geben sollen. Wenn es denn mal so wäre!
Liest man diese und vergleicht die inhaltlichen Aussagen mit der Wirklichkeit, darf man schon über die Kluft
zwischen Theorie und Praxis staunen.
In Pkt. 6.1. dieser GO steht, dass Mitglieder des Amateurrats die Interessen des Gesamtverbandes vertreten. 
Dies natürlich auch unabhängig von der Vertretung  ihres "eigenen" DARC-Distrikts als DV, versteht sich.      

      
Ist ein "2-Kammer-System" mit Vorstand und Amateurrat noch zeitgemäß? Viele Ämter, für nichts?


Siehe auch dazu: Forenkultur

Aktualisiert am
12.09.2009, DM2FDO
Redaktion QSLonline 

Nachtrag
Um es Eines deutlich zu machen...
QSLonline ist nicht gegen den DARC e.V.! Wir brauchen in Deutschland eine starke organisierte Gemeinschaft, die
sich gegen Begehrlichkeiten der Industrie und Beschneidung der Rechte der Funkamateure zur Wehr setzen kann.
QSLonline wird, solange diese oben beschriebenen Vorgänge im DARC anhalten, das bisherige Engagement für den
DARC e.V. vorerst reduzieren.  Dies betrifft auch die Erstellung von kostenloser Software für die Distriktskonteste
des DARC und Unterstützung durch Linksetzung zu seinen Internetaktivitäten.