Wo Informationen fehlen, wachsen Gerüchte
Infos
an: qslonline@gmx.de
Sind in unserem Verein Tugenden wie: Weitsicht, Umsicht bzw. Folgenabschätzung irgendwann verloren gegangen?
|
26.07.2026
Amateurfunk - "auf den Hund" gekommen? Im August werden
deutsche Sonderrufzeichen (DA0DOG und DL0DOG) zum "Tag des Hundes" auf den
Bändern zu hören sein. Ach ja.. ein beliebtes Haustier ist auch die
Katze. Bei dieser Gelegenheit wird auch gleich der "Tag der Katze"
durch die SES-Calls (DA0CAT und DL0CAT) weltweit vertreten sein. Einen
Tag anderer Haus- oder Nutztiere wäre doch eine Idee jeden nur denkbaren
Quatsch mit dem Amateurfunk zu verbinden. Geht es denn noch?
Sicherlich kommt Jemand aus dem "Bundesverband für Amateurfunk in
Deutschland" auf die Idee, oder folgt einer anderen absurden
Spinnerei, die Amateurfunkgemeinschaft oder interessierte Öffentlichkeit,
den Amateurfunk lächerlich zu machen und somit die Berechtigung als
Funkdienst zu wissenschaftlichen Zwecken und eigener technischer
Weiterbildung abzuwerten. Wie wäre es denn mit einem "Tag der
Stubenfliege" (DL0HAUSEFLY)? Zum "Kidsday" Sonder-Calls zu
aktivieren (DL0KID, DL0GIRL, DL0BOY o.ä.) fällt dem DARC nicht ein, außer
auf seiner Webseite auf die ARRL-Aktivität zu verweisen.
Wie wäre es mit einem "Tag der Morsezeichen" (DL0MORSE)?
Ach so... Zu diesem Thema hat dieser Verein aber nicht wirklich eine echte
und innige Beziehung. Das wird gern den Spezialvereinigungen
überlassen. (Beispiel UNESCO-Welterbe Morsetelegraphie)
Mann...Mann...Mann...
Redaktion QSLonline
19.10.2025
Interessenlage zum Kulturerbe Morsetelegrafie Aus Anlass des
jährlich an jedem 17. Oktober stattfindenden "Internationalen Tages des
Immateriellen Kulturerbes" veranstaltete der DARC e.V. und die AGCW e.V.
auch dieses Jahr wieder eine Aktivitätswoche zum Immateriellen Kulturerbe
Morsetelegrafie. Zeitraum: 12. bis 18. Oktober Betriebsart: CW
Frequenzen: Obere 10 kHz (CW-Bereiche 80m bis 10m) Auswerter: AGCW

Die AGCW schreibt in den Regeln und
Hinweisen zur Aktivitätswoche: Beide Vereine bemühen sich
gemeinsam, die Morsetelegrafie von der UNESCO als Immaterielles Kulturerbe
weltweit anerkennen zu lassen und initiieren aus diesem Anlass jährlich
eine Aktivitätswoche. Diese Aktivität ist kein
Contest.
Der "Bundesverband für Amateurfunk in Deutschland" (DARC e.V.) ist zwar
(s.o.)namentlich benannt, hat aber wohl die Regeln der Veranstaltung selbst
nicht gelesen, geschweige die Bedeutung nicht verstanden oder verstehen
wollen? Nur im Contestkalender und der Rubrik "aktuelle Conteste" des
DL-Rundspruchs 40/2025, 41. KW, wurde sie als Contest (IKE-Akt. Woche)
ausgewiesen. Im Rundspruch selbst wurde eine Teilnahme weder beworben
noch auf das Event besonders inhaltlich hingewiesen. Wieder mal eine
Gelegenheit "verpennt" oder vielleicht wieder die Interessenlosigkeit in
dieser Sache verdeutlicht? DARC-Sonderstationen zum DARC-Jubiläum waren auf den Bändern in CW QRV,
aber nicht als Teilnehmer der Aktivitätswoche. Aber das passt ja wieder ins
Bild... Redaktion QSLonline
30.04.2025
DARC-Meldung vom Sonntag 27. April 2025
Schon am 27. April dem "Tag des Morsecodes"
wurden wir, noch für den Amateurfunk, denkwürdigen Tag informiert.
Diesmal erstaunlicher Weise sogar am gleichen Tag und nicht, wie leider zu
oft praktiziert, nachträglich. Lernfähig!?
War es denn eine Meldung wert, wenn schon das Interesse an Morsetelegrafie
als immaterielles Weltkulturerbe in der Priorität des DARC wenig
bis kein Interesse hervorruft? Beispielhaft:
https://www.darc.de/der-club/arbeitsgruppen/immaterielles-kulturerbe-ik
Nun gut. Es ist ein amerikanischer Gedenktag, der Historie des Morsecodes
entsprechend. Kein Grund ihn nicht ebenso als Anlass zur Information
und Aufmerksamkeit für uns als Funkamateure zu nutzen.
Andere Quellen, als unser Dachverband, sind da
kreativer:
https://welcher-tag-ist-heute.org/gedenktage/tag-der-morsezeichen
https://www.prosieben.de/serien/galileo/news/morse-code-dekodieren-so-funktioniert-die-signal-sprache-telegrafische-uebermittlung-362209
https://www.lokalkompass.de/voerde/c-vereine-ehrenamt/morsetelegraphie-im-amateurfunk-ist-das-kunst-oder-kann-das-weg_a1854600
Kann es sein das wieder eine Möglichkeit der
Werbung für Morsetelegrafie, als Sprache der Funker, verschenkt wurde?
Hätte man nicht an diesem Tag ein Sonder-Call, z.B. DA0MORSE o.ä., auf
allen Bändern und Modes aktivieren können? Ist er so, unser Verein? Im
Grunde Träge, Gleichgültig oder Einfallslos, Uninteressiert? Ist er sich
einfach selbst genug?
Redaktion QSLonline
30.03.2025 Der
DARC und die Klasse N
Die DARC-Startseite meldete am
11.03.25 u.a.
"Das Interesse am Amateurfunk ist mit der Einführung der neuen Klasse
N wieder gestiegen." Ist erfreulich, wenn diese Einsteiger
beim Amateurfunk, als ein interessantes technisches Hobby, bleiben und
sich dann über die Prüfungen in den Lizenzklassen E und A zu erfahrenen und aktiven
Funkamateuren weiter entwickeln. Für den DARC e.V. muss es wohl eine
herbe Entäuschung sein das seit dem 24.06.2024 nur
68 Klasse N-Inhaber Mitglied im Verein wurden. ("CQ DL"
Rubrik: "Der DARC e.V. begrüßt seine neuen Mitglieder".
Statistik
in Heften 6-2024 bis 4-2025)
| Distrikte |
A |
B |
C |
D |
E |
F |
G |
H |
I |
K |
L |
M |
N |
O |
P |
Q |
R |
S |
T |
U |
V |
W |
X |
Y |
Gesamt |
| Anzahl neu |
47 |
39 |
46 |
17 |
23 |
50 |
43 |
59 |
35 |
24 |
29 |
26 |
39 |
38 |
39 |
13 |
29 |
22 |
24 |
19 |
11 |
20 |
7 |
11 |
710 |
| davon DN9 |
5 |
1 |
5 |
1 |
1 |
4 |
3 |
4 |
7 |
1 |
5 |
3 |
2 |
6 |
7 |
2 |
2 |
1 |
1 |
2 |
3 |
1 |
0 |
1 |
68 |
Lt. Statistik des "FUNKTELEGRAMM"
haben bis zum 01.02.2025 bereits 399
Einsteiger die Klasse N Afu-Lizenz erhalten. Die
Differenz zwischen Klasse N-Lizenzen und neuen DARC-Mitgliedern ist
extrem. Wunschdenken vs. ernüchternde Realität. Jahrelange
Diskussionen und das mit allen Tricks Vorantreiben der Installation einer neuen
Einsteigerklasse ist eine Klatsche für die entsprechenden
Protagonisten im Verein. Eine Initiative für die DN9-Klasse
(OV
D25 mit einem speziellen Contest am 16.03.25) zu fördern und diesen Termin in
die Deutschlandrundspruch-Rubrik "Conteste" und in die "CQ DL"
aufzunehmen,
wurden ignoriert. Auf der Contestkalender-Seite des DARC-Servers wurde er
zwar gelistet, aber welcher Einsteiger kennt sich darauf aus um den,
nur genau dort, zu finden?
Ist die Enttäuschung, das kein massenhafter Eintritt der DN9-Lizenzinhaber
stattfand, so groß das statt üblichem Erfolgsjubel sich Ignoranz breit
macht? So gewinnt man keine neuen Mitglieder!
Redaktion QSLonline
29.01.2025
Rufzeichenplan der BNetzA
Auszug aus der Amtsblatt-Verfügung 61/2024
Irgendwer wird sich bei der Erstellung der Präfixliste was gedacht haben,
denkt man sich doch beim Durchforsten der Liste. Staunen kann
man, warum die Präfixe DA6 und DA7 der
Klasse E zugeordnet werden und DA8 sogar der neuen Klasse
N? Sind denn derzeit soviel DO und DN-Präfixe ausgegeben worden, damit
diese Erweiterungen ein bewährtes und bekanntes Präfix-System aushebeln
muss? DP8 für Klubstationen (Funkamateure der Klasse
N) zu vergeben, darauf muss man erst kommen! Und mit einem Buchstaben
als Suffix für Funkamateure der Klasse N mit
exterritorialem Standort. Kann ja
sein, das Afu-Einsteiger aus der Antarktis oder einer Raumstation...
DR1 und DR4 für Klasse A (BOS bzw.
Notfunk) DR2 und DR5 für Klasse E
(BOS bzw. Notfunk) DR3 und DR6 für
Klasse N (BOS bzw. Notfunk) Die Kenntlichmachung mit diesen
Präfixen gilt für den Funkverkehr zwischen Funkamateuren in Not- und
Katastrophenfällen. Nun gut. Wieder mal was Neues. Aber auch Sinnvoll?
Muss man sich das merken?
Redaktion QSLonline
21.11.2024
DARC-Vorstandswahl am 16.11.24 "Der alte DARC-Vorstand ist der
neue
- ..."
meldeten die DARC e.V. Medien.
Mit Mehrheit von den Distriktsvorsitzenden (dem sog. Amateurrat) gewählt.
QSLonline hat sich eine Meinung dazu von Chat-GPT erfragt und
Interessantes
mitgeteilt bekommen:
Wiederwahl Sollte eine KI schlauer sein als gestandene
Amateurräte? Oder gibt es andere Kriterien? Ist alles Wesentliche
im und für den Verein vollbracht und man ist nun im Automatik-Modus? Man
feiert am 30. August 2025 in Baunatal ein Dreivierteljahrhundert
"Leidenschaft für den Amateurfunk". Naja ... Leidenschaft für den Amateurfunk
war für viele Mitglieder in dieser Zeit nicht identisch mit Leidenschaft
für den Verein den sie, oft bedauernd, verlassen haben. Die
Mitgliederstatistik des DARC zeigt diese Negativ-Tendenz ganz eindeutig. Auch das
gehört zum Rückblick auf Entscheidungen von nostalgischen Bestimmern und
Bremsern in diesem Zeitraum.
Redaktion QSLonline
12.07.2024
N5UP-Vortrag im Distrikt D Der Eigentümer und Betreiber von
eQSL.cc hielt, anlässlich eines Berlin-Besuchs im OV D20, einen
geplanten Vortrag über Aufbau und Praxis der elektronischen QSO-Bestätigung.
Da die Anzahl der Teilnehmer begrenzt werden musste, wurde der Vortrag als
Lifestream (nur Auszug) übertragen.
Gut gedacht, schlecht gemacht! Der Vortrag wäre es Wert gewesen ihn als
"Event" vielen interessierten Mitgliedern, die Nutzer des eQSL-Service
sind, in guter Qualität zu präsentieren.
Redaktion QSLonline
OV-Info des
DARC 4/24
Aus: "Änderungen der Amateurfunkverordnung seit
24.06.2024"
10 m Zusätzlich: 28,0 bis 29,7 MHz Klasse N (DN9) mit 10 W EIRP /
6,1 W ERP Die Klasse N darf 10W ERP also 16,4W EIRP auf 10 Meter, siehe
Anlage 1 AFUV:
https://www.gesetze-im-internet.de/afuv_2005/anlage_1.html
Ist diese Info (siehe Zeile 2) für Normal-User Verständlich oder
Widersprüchlich? Sind in die (noch) DN1 bis DN8 Nutzer" gemeint?
Kann man sich nicht deutlich ausdrücken oder weiß man nicht was man
schreibt?
Redaktion QSLonline
24.02.2023
Mitgliedertreff online
Bis zu 120 Teilnehmer von rd.
32.000 Mitgliedern betraten und
verließen in den fast 2 Stunden, am Abend des 23. Februar, den
Chat-Raum des DARC-Servers zum "Mitgliedertreff
online" mit den 4 Vorstandsmitgliedern des DARC e.V. Ob man das
als "mit großem Interesse", wie es das Vorstandsmitglied
DG2RON (von DH8GAA sogar "Bundesronny" genannt) wahrnehmen und
so in der Auswertung als Fazit benennen kann, sei dahingestellt. Etwa 20 der
Teilnehmenden, oft sogar die selben
Personen, stellten dem Vorstand Fragen zu verschiedenen
Themenbereichen. Fragesteller und Vorstandsmitglieder schienen sich
bereits gut zu kennen. So wurden kleinere Probleme wie "CQ DL"
Zustellung, Informationswege von den OVs nach Baunatal zum
Mitgliederstand usw. im gegenseitigen
Einvernehmen besprochen. Antworten der Vorstandsmitglieder zu Fragen
und Stand der geplanten AfuV-Novellierung und der neuen Einsteigerklasse
zeigten das viele Inhalte (u.a. rund um DN-Call, Remote,
Prüfungsfragen) zum Teil noch nicht abschließend geklärt und bestimmt
sind. Dies ergab, lt. DL3MBG, ein Treffen von RTA-Mitgliedern mit
Vertretern der
BNetzA und des zuständigen Ministeriums. Übrigens wollen sich
die 4 Vorstandsmitglieder wieder zur Wahl stellen um die bisherig gute Arbeit weiter zu führen. Kann man
sich bereits unbewusst in einer Art "Informationsblase" befinden,
die Realität sowie Probleme im Verein ausblenden?
Redaktion QSLonline
02.02.2023
...und Tschüss
Meldung des Tages auf der DARC-Homepage:
„Jens Hergert hat in den vergangenen Jahren mit großer
Einsatzbereitschaft und taktischem Geschick
den DARC mit seinen Gesellschaften vorangebracht und so manche schwierige
Situation hervorragend gemeistert. Sein Ausscheiden aus unserem Verband
bedauere ich sehr, besonders auch für die vielen ehrenamtlichen
Funktionäre im Verein“, sagt Christian Entsfellner, DL3MBG, Vorsitzender
des DARC e.V.
Wir danken Herrn Hergert für seine Arbeit und sein Engagement für den
DARC e.V. und wünschen ihm für seine persönliche und berufliche Zukunft
alles Gute.
QSLonline meint:
Bereits 2014 hatte der
Distrikt P einen Antrag auf Entlassung dieses Herrn
Hergert gestellt.
Statt dessen wurde ihm eine längere Kündigungsfrist angeboten. Worum ging
es damals? Um eine vereinsschädigende Äusserung auf Twitter in einer
Diskussion mit dem OV K57. Hergert argumentierte: "Es könnten mehrere Tausend Mitglieder
austreten, ohne das es dem DARC weh tut".
Könnte auch ein Geschäftsführer kündigen ohne das es den Vereinsmitgliedern weh tut?
29.09.2022
Resumé
Da hat man 2008 Anlauf genommen um eine neue Einsteigerklasse zu bekommen
und ist in eine Mini-UKW-Klasse reingestolpert. Aus der Klasse K(annnix)
wird nun eine Klasse N(ochnix). Der erhoffte Schub an Neulizensierten
oder beitragszahlenden Neumitgliedern für den Verein wird wohl ein
Wunschtraum bleiben. Das Märchen, das der ECC-Report von 1989 eine
Einsteigerklasse forderte, hält man ("CQ DL", 10-2022, S. 7) bis heute
aufrecht. All die verbissenen Bemühungen von Funktionären, Irrwege und
Tricks der letzten Jahrzehnte um Akzeptanz bei DARC-Mitgliedern und
Lizenzbehörde scheiterten, wie der Entwurf der neuen AfuV zeigt. Auch die
erwünschte Lizenzprüfung durch den Verein selbst. Eine radikale
Absenkung des Niveaus des Amateurfunkdienstes in DL wurde vom Gesetzgeber
und nachfolgenden Behörden durch Gestaltung der Klasse N verhindert. Aus
der Traum und Abgeschminkt! Gern Tusch, Verbeugen und Abtreten! Nun neue
Nummer?
Redaktion QSLonline
28.09.2022
Angebot und Nachfrage
"Kommentierung
zum Entwurf der Änderung der Amateurfunkverordnung".
Am Nachmittag des 25.09.22 konnten Teilnehmer aus jeweils 14
Distrikten, in 2 Durchgängen á 2 Stunden, im "Online-Treff" ihre
Meinung zu Änderungen von Inhalten des o.g. Entwurfes äussern. Diese wurden vom
Vorstandsmitglied Ronny Gerke (DG2RON) schriftlich festgehalten, welcher
das Treffen moderierend leitete. Der DARC konnte am 27.09.
vermelden das über 90 Mitglieder an der "insgesamt sehr gelungenen"
Veranstaltung teilnahmen. Ist das Interesse der Mitglieder nur an
Veränderungen der AfuV gering oder am sogar am DARC e.V. als
Interessenvertretung?
Beobachter hatten den Eindruck das die
Mehrheit der aktiven Diskussionsteilnehmer, meist auch Funktionsträger
des Vereins, bereits im Vorfeld mit der Thematik befasst waren. Der
Tenor in den Diskussionsinhalten war dann auch, das diese schon in den
Referaten besprochen wurden und/oder der
RTA als "Runder Tisch
Amateurfunk" (Red: DARC dominiert und
geleitet) sich dazu bereits selbst eine eigene Meinung gebildet hatte. Den
Möglichkeiten einer nachträglichen Einflußnahme auf bestehende Inhalte des Entwurfs gab man nur eine
geringe Chance. Es wurde auch darauf verwiesen, das Konkretes auch
später von der BNetzA in Verfügungen geregelt werden könne, ohne die AfuV ändern
zu müssen.
QSLonline fiel auf: Handwerklich kann man, ob
von Seiten des Ministerium, der BNetzA oder durch RTA-Einflußnahme verantwortet, die
Möglichkeit der praktischen Durchsetzung einiger Festlegungen der neuen AfuV kritisch sehen und
dort durchaus Sachkompetenz anzweifeln.
Beispiele: - es wird
lediglich in
den neuen Nutzungsbedingungen (Nr. 20) auf IARU-Bandpläne, bezüglich Weltraumfunkstellen,
verwiesen. Das findet sich jedoch nicht grundsätzlich in der AfuV als
eine Bestimmung wieder. Wäre hilfreich Bandsegmente zu schützen!
Sinngemäß, das die "jeweilig
aktuelle IARU-Empfehlung" zu beachten ist. Negativbeispiele aus DL
kennt wohl jeder aktive OP.
- in den Begründungen (B.
Besonderer Teil – Einzelbegründungen) findet sich: "Bei der
Mitbenutzung der Klubstation kann auch das personengebundene Rufzeichen
verwendet werden". Der § 2 Nr. 3a besagt aber: „Klubstationsrufzeichen“
(ist) das gemeinschaftlich genutzte Rufzeichen der Klubstation. Ja was
denn nun? Man weiß dann nicht mehr, von wo der OP gesendet hat. Ist
das unwichtig? Auch im Störungsfall? Stimmt QTH/LOC? Wird ein QSO im Log
des eigenen Calls oder dem der Klubstation dokumentiert? Etwa Nirgendwo?
Da war die bisherige Bestimmung an der Klubstation das Klubcall verwenden
zu müssen, eindeutig und sehr sinnvoll.
- warum sollen DN-Logs nach einem Jahr gelöscht werden
müssen. Die Papier-QSLs kommen oft erst später und sind dann nicht mehr einem Auszubildenden zuzuordnen.
- B. Besonderer Teil –
Einzelbegründungen, Artikel 1, Nummer 1, Buchstabe c) Klubstation: die
Definition einer Gruppe, die aus 4 Mitgliedern bestehen muss! Ist das
Ernst gemeint? Warum 4? Warum nicht 3 oder 6 oder sogar 10? Immer die
gleichen Personen
und wie lange müssen sie Teil der Gruppe sein?
Redaktion
QSLonline.de
09.09.2022
Langjährige DARC-Pläne bezüglich neuer "Einsteigerklasse N" gestutzt
Der aktuelle Referentenentwurf der Verordnung des Bundesministeriums für
Digitales und Verkehr (Zweite Verordnung zur Änderung der
Amateurfunkverordnung) beinhaltet einiges Neues für die Zukunft des
Amateurfunkdienstes in Deutschland. Zum Beispiel: - Die Prüfung
erfolgt weiterhin durch die Bundesnetzagentur (BNetzA), als dem BMDV
hoheitlich untergeordnete Behörde. - Der Wunsch des DARC e.V. die
Prüfungen selbst durchzuführen wurde nicht berücksichtigt! -
Prüfungs-Schwerpunkt (Fragen) sind "wesentliche
Grundzüge der geforderten Kenntnisse": 1.
Betriebliche Kenntnisse 2. Kenntnisse von Vorschriften
(3. Technische Kenntnisse) .?. - 1. und 2. identisch mit den
Prüfungsfragen der Klasse E und A. Aufstockung über Pkt. 3. - Klasse
"N" nur 2m und 70cm-Band. Sendeleistung 10 Watt EIRP (HF +
Antennengewinn).
Es wird in der Lizenzstruktur ein aufbauendes System (von Klasse N
über Klasse E zu Klasse A) installiert, welches sich nur in den
Prüfungsanforderungen "Technische Kenntnisse" unterscheidet.
Der DARC vermeldete am 08.09.2022: "Das gesetzlich
festgeschriebene Selbstbaurecht wird dabei nicht eingeschränkt, somit
können auch Einsteiger Funkgeräte oder Hotspots selbst entwickeln,
aufbauen und in Betrieb nehmen".
Redaktion QSLonline
Quellen:
DARC-Portalmeldung
Novellierungstext der AFuV (Entwurf) Info:
Chronologie Klasse "K"-Diskussion
22.06.2022
Ja, aber... Wir in der Redaktion sind uns einig das die Einführung
einer Klasse K(annNix) eine "Schnapsidee" alter Männer ist, welche
eine undurchdachte und überflüssige Idee aus der DARC-Mottenkiste
nicht aus dem Kopf bekommen und unbedingt durchsetzen wollen.
Dennoch sollten wir einem, Anonymität versprochenem, Befürworter die
Möglichkeit geben seine Sicht der Dinge hier darstellen zu können. Was
wir hiermit tun.
********************************************************************************************************
Hallo QSLonline,
ich habe alles in ihrer Rubrik "Wende" gelesen das über die Jahre
hinweg zum Thema Einsteigerklassen geschrieben wurde.
Grundsätzlich finde ich aber die Möglichkeit des einfachen Einstiegs in
den Amateurfunk, trotz DN-Rufzeichen und DO-Klasse, gut als
einen Versuch dem Abwärtstrend der weiter sinkenden Anzahl der
Funkamateure in Deutschland entgegenzutreten. Das will der DARC als
unser Club doch erreichen. Wer die treibende Kraft zur Installation
einer weiteren Lizenzklasse ist, ob DARC oder BnetzA, ist erst mir
einmal egal. Die inhaltliche Ausgestaltung dieser Lizenzklasse
scheint auch mir nicht deutlich genug vom Club publiziert zu werden. Meine Gedanken dazu möchte ich, im möglichen
Vorfeld der Entscheidung, gern den Lesern ihrer Rubrik darlegen dürfen.
Die neue Einsteigerklasse
sollte eine zeitlich befristete "Schnupperlizenz" sein, die im technischen
Prüfungsteil unter den Anforderungen der Klasse C angesiedelt sein sollte.
Die Sendeleistung von unter 10 Watt HF sollte durch Verwendung von
spezieller kommerzieller Sendetechnik aus Bausätzen mit integrierter
Power und SWR-Meßtechnik realisiert werden. Nur die VHF/UHF-Bänder oder
auch ein Kurzwellenband zum Einstieg? So wäre auch die
die gesetzlich geforderte Möglichkeit zum "Sender-Eigenbau" (nach Erteilung der Lizenz) irgendwie
gegeben. Die Online-Shops des FUNKAMATEUR und des DARC-Verlages können
das stemmen, und auch Hersteller dieser Bausätze wird es zeitnah geben.
Startups für spezielle Amateurfunktechnik?
Den Prefix "DN" für
diese Lizenz zu verwenden erscheint mir völlig ungeeignet, weil die fast
5000 Besitzer eines DN-Rufzeichens enteignet würden. Die folgende
Klagewelle sollte sich unser Club nicht antun. Ein Stop der Vergabe von
DN-Rufzeichen durch die BnetzA und Ausgabe eines Y0- (Ypsylon Null AA
bis ZZ) Präfix wäre eine Möglichkeit. Zur WRTC 2018 war es auch möglich
diesen Präfix dem Amateurfunk zuzuordnen. Ich bleibe optimistisch und sehe
eine neue Klasse nicht als Katastrophe und Niedergang des
Amateurfunks in Deutschland an.
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Editiert: Redaktion QSLonline
29.05.2022 Durch die Hintertür?
Aktuell 4553 Funkamateure die bisher eine DN-Ausbildungslizenz bei der
BNetzA kauften, werden diese für Auszubildende nicht mehr verwenden
können, weil der DARC mit der BNetzA diese Nutzungsart abschaffen und den
DN-Präfix für eine, immer noch in den Köpfen von langjährigen Funktionären
herumspukenden, neue Lizenzklasse vergeben will. Die
Prüfungsanforderungen sollen dafür deutlich vereinfacht werden. Man
erhofft sich neue DARC-Mitglieder als Beitragszahler. Man bekommt nur
neue Lizenzinhaber mit rudimentären Kenntnissen, welche sich in der
Öffentlichkeit zwar als Funkamateure darstellen könnten, aber in der
Praxis nicht einmal mit der bisherigen Einsteigerklasse E vergleichbar
wären. Der Stand der Klüngelei zur inhaltlichen Ausgestaltung dieser
"Einfachst-Lizenz", von Sendeleistung über TX-Bau/Nutzung usw., ist nur
Vereinsoberen bekannt. Sind die Mitglieder wieder einmal "aussen vor",
werden geschaffene Tatsachen akzeptieren oder frustriert den Club
verlassen?
Quelle:
FUNKTELEGRAMM 6/2022, Seite 3
QSLonline meint: Sicher ist: Das Niveau des (noch)
Amateurfunkdienstes wird deutlich sinken. Damit, kurz über lang, auch die
Mitgliederzahlen. Andere Afu-Vereine in Europa haben diese Erfahrung
bereits gemacht. Ist man nicht mehr Lernfähig?
Hat man sich verrannt?
Wir wurden informiert das im Online-Vorstandschat am 16.05.22 auf eine Anfrage
hin bekräftigt wurde, das der Beschluss des "Amateurrats" aus dem Jahre 2008 (!) zur Einführung einer neuen
Einsteigerklasse immer noch gilt. Man wisse nicht ob diese in einer neuen AfuV enthalten sein wird und müsse sich
"überraschen lassen". Ein Verein der derzeit noch 47,6 % der lizensierten DL-Funkamateure vertritt
sollte schon im Interesse seiner Mitglieder offen und ehrlich agieren, Aktivität entfalten und
gegenüber der Lizenzbehörde beratend, oder in diesem
Falle eher abratend, in Erscheinung treten. Die AfuV ist kein Ü-Ei, sondern die Grundlage der praktischen Durchführung des
Amateurfunkdienstes, seiner Qualität, dem Ansehen in der Öffentlichkeit
und nicht zuletzt langfristig seiner Existenzberechtigung mit eigenem
Gesetz.
Ist Geheimniskrämerei Ausdruck von Angst vor der Mehrheitsmeinung der Vereinsmitglieder zum Thema Klasse K(annix)? Will man die
Schuld an der Einführung einer unsinnigen Lizenzklasse untersten Niveaus auf die BNetzA abschieben, wenn das eintrifft was Kritiker seit 14 Jahren
befürchten und begründet davor warnen?
Redaktion QSLonline
28.02.2022 Stellungnahme zur aktuellen
Situation in der Ukraine
Das Referat Not- und Katastrophenfunk
des DARC e.V, gibt (Startseite
https://www.darc.de/home/)
Informationen, bezüglich Amateurfunk in der Ukraine und das Verhalten von
DL-Amateuren in derzeitiger Situation dazu, heraus. Wir bitten sich
entsprechend zu informieren.
Redaktion QSLonline
21. 01. 2022 Alternativen zur Februar QSO-Party?
In der
Rubrik "Conteste" der CQ DL 2-2022 ist u.a. zu lesen:
"In einer
Besprechung am 13.12.21 hat das Referat Conteste beschlossen, die Februar
QSO-Partys und die QSO-Party am Funkertag wegen der stark gesunkenen
Teilnehmerzahlen nicht mehr zu veranstalten, so sind im Juni 2021 nur noch
12 Logs eingegangen. Das Referat wird einige Alternativen ausarbeiten..."
QSLonline meint:
Tatsächlich 2021 nur 12 Logs zur "Funkertag-Party".
Die Mitglieder ignorieren wohl dieses aufgesetzte "Event" ohne
Tradition im DL-Funksport. Zur "Februar
QSO-Party" 2021 reichten 202 Teilnehmer (!) ein Contestlog ein.
Initiator dieser beliebten QSO-Party war DL3KWF. Danke Hardy. Sind zu
diesem Contest Alternativen notwendig? Welche sollen stattdessen "ausgearbeitet"
und (wenn die HAM Radio überhaupt
stattfinden sollte) dort vorgestellt werden? Statt traditionell das
OP-Alter in der
Kontrollnummer, lieber die Schuhgröße
als eine inhaltliche Alternative? Dann ist die prekräre Altersstruktur im Verein nicht so aufffällig.
Deswegen keine Februar-QSO-Party mehr im DARC-Contestprogramm?
Einerseits wünscht man sich eine Förderung von Amateurfunkaktivitäten,
andererseits wirkt dieser Beschluss dahingehend Kontraproduktiv.
Mitglieder sind verärgert und frustriert. Vor Allem DL-Diplom Sammler und
Funksportler. So die uns aktuell eingegangenen eMails zur Problematik.
Redaktion QSLonline
03. 01. 2022 Diskussion mit dem Vorstand zur „Zukunft
Amateurfunk“
Die
Startseite des DARC meldete: "Der DARC-Vorstand lädt heute
Abend, am 3. Januar um 19 Uhr zum Workshop „Zukunft Amateurfunk“ auf die
Plattform treff.darc.de ein. Seit geraumer Zeit beschäftigt sich der
DARC-Vorstand mit der Zukunft des Amateurfunks. Erste Überlegungen
hierzu gab es bereits in einem Vortrag auf der HAM RADIO World im Juni
2021. Das Ziel dieses Workshops soll zunächst die Erkenntnis wecken und
festigen, das ein „weiter so wie bisher“ den Amateurfunk nicht attraktiv
und zukunftsfähig macht."

Eine gute Idee, über diesen Weg, interessierte Mitglieder über die Arbeit des Vorstandes, Life
und
in Echtzeit, zu informieren. Pünktlich um 19.00 Uhr begrüßte der
DARC-Vorsitzende Christian Entsfellner (DL3MBG)
die bisher eingeloggten Teilnehmer. Übrigens stieg deren Anzahl, bis
zum Ende des Workshops um 21.00 Uhr, auf 140.
Nach einleitendem Vortrag stellte DJ3HW, als IARU-Beauftragter des DARC,
die Ergebnisse eines IARU-Workshops bzw. der IARU-Umfrage, im Vergleich
zur Satzung des DARC vor. Es wurde natürlich große Übereinstimmung in
Aufgaben und Zielen festgestellt! Auch
die Vorstandsmitglieder DL3GBE und DG2RON erläuterten daraufhin ergänzend
Hauptzweck und die Ziele des DARC im Rahmen der "2030 + Initiative".


Die Moderatoren riefen ca. 10 sich meldende Teilnehmer auf und
beantworteten Fragen bzw. gingen auf deren Statements zu angesprochenen Themen ein. Ich hatte das Gefühl
das dies überwiegend gut informierte Mitglieder, vielleicht sogar mit Funktionshintergrund
im Club, waren.
"Freifunk" und andere Gruppen von am Funk Interessierten (LoRaWAN u.ä.)
irgendwie in den DARC e.V. einzubinden und themenorientierte Chatgroups in
sozialen Medien zu gründen, auch YouTube mehr zu nutzen u.ä. wurde z.B. als
eine der Zukunftsaufgaben angesprochen. Weg vom
Amateurfunkdienst zu einem beliebigen Technikverein?
Ziel ist ein
vereinfachter
Zugang zum Amateurfunk. Auch eine neue zusätzliche
"Einsteigerklasse (K)" ist immer noch im Gespräch, da ein
Vorstandsbeschluss aus dem Jahre 2008 (!) noch gilt, meinte DL3MBG. Man
suche noch einen Weg, diesen umzusetzen.
Ist dies eine Änderung und Zukunftsorientiert?
"Wir sind die Fachleute für Funk" wurde mehrfach von DL3MGB beschworen. Im
Gegensatz dazu glaubt man immer noch mit einer neuen Klasse am Afu-Gesetz
vorbei, oder mit einem neuen Afu-Gesetz, eine Pseudo-Lizenz für Unbedarfte
und Lernfaule zu etablieren um neue DARC-Mitglieder zu rekrutieren?
Wieviel ex-Nutzer des beliebten DN-Ausbildungsrufzeichens haben in der
Folge tatsächlich eine Amateurfunklizenz erworben? Wieviel der Einsteiger
(DO-Lizenz) sind noch im DARC organisiert? Hatte sich auch die Initiative für
diese Lizenzklasse zur Erhöhung des Mitgliederstands gelohnt? Für den RSGB
mit seiner Einsteigerklasse wohl nicht... Beispiel "Foundation-Class".
Aufwand: 10-12 Std. Prüfung: 26 Fragen in 60 Minuten. Kosten:
£ 27,50. Kein TX-Selbstbau...
Das der Vorstand NEUES engagiert auf den Weg bringen will, hat sich mir
nach den 2 Stunden leider nicht recht erschlossen. Der Vorstand stellt
sich selbst, den Amateurrat, die Satzung und Struktur nicht in Frage. Man hat
den Eindruck er sucht wieder einmal nach Möglichkeiten, durch sich
vielleicht aktuell ergebende Gelegenheiten, den Verein über das Jahr 2030 zu
erhalten.
Öffentlichkeitsarbeit "vor Ort" verstärken, Rückgewinnung von
Mitgliedern, Unterstützung der Ausbildung zum Funkamateur? Da gäbe es
viele, nicht angedachte, konkrete Möglichkeiten die vom Vorstand
"angeschoben" werden könnten.
Beispiele: - In jedem
Distrikt ein Ausbildungszentrum zur Werbung und Vorbereitung auf eine
Afu-Lizenzklasse etablieren. - Verstärkt die Gründung bzw. Erhalt von Clubstationen an
Universitäten und Schulen zu
unterstützen. - Vielleicht durch Unterstützung von OVs der Region, Clubstationen
in SOS-Kinderdörfern
zu gründen. - Anschieben: Damit Morsetelegrafie als "Sprache der
Funker" endlich auch
Weltkulturerbe wird.
Siehe "El Silbo"
(Pfeifsprache auf den Kanaren) ist bereits immaterielles Weltkulturerbe
der UNESCO. Öffentliches Interesse wird über die Medien
verbreitet, daher Initiativen forcieren statt vernachlässigen. - "CQ DL" als PDF allen Interessierten über den
DARC-Server (DARC-Mediathek) kostenlos anzubieten. - Bereitstellung von
Call-Nadeln mit DARC-Raute für die Mitglieder. Sie werden sichtbar! -
Bereitstellung von Notfunk-Plaketten zur Information für Anwohner. Das
hilft sehr im nachbarlichen Umfeld....
DM2FDO Redaktion QSLonline
06.01.22
"Zukunft des
Amateurfunks“ liefert neue Impulse
(Quelle:
DARC-Startseite)
QSLonline meint: Die zu
erwartende Innendarstellung,
aus Sicht des DARC e.V., im Rückblick auf einen erfolgreichen Workshop.
Zumindest darin hat sich nichts geändert. Man findet sich grundsätzlich
selbst gut, ohne etwas erreicht zu haben.
Redaktion QSLonline
13.08.2021 Exklusive Radioreportage über den
neuen Intendanten des Saarländischen Rundfunks
In einer aktuellen Meldung auf der DARC-Startseite wird Wichtiges
berichtet, u.A.: - Neuer SR-Intendant, im Gespräch mit Radioreporter
Dieter Lorig, DK4XW.
-
In dem exklusiven Gespräch mit OM Dieter berichtet der neue SR-Intendant
über seine Arbeit und die Zukunft des Saarländischen Rundfunks.
- Zudem erzählt er über seine Hobbys. - Hier der Link zum Sender:
https://laut.fm/saarwelle.
QSLonline meint:
Der Link führt zum Livestream, nicht zum "exklusiven Gespräch"! Das kann
man nicht aufrufen... Der einzige Bezug zum Amateurfunk ist, das der
private Betreiber des Internetradios der Funkamateur (DF3VT) und der
Reporter (DK4XW) eine Amateurfunklizenz besitzen. Ist es nicht traurig
das der "Bundesverband für Amateurfunk in Deutschland" so tief gesunken
ist, um solch ein Ereignis zu melden? Nächstens kann man wohl damit
rechnen lesen zu müssen, das ein Vorstandsmitglied seinen Hund "Gassi"
geführt hat und zufällig einen anderen Funkamateur traf?
19.07.2021 Notfunk-Notfall im
DARC?
Aus DARC-Meldungen
(s. Quelle) zu Notfunkaktivitäten a.G. der aktuellen Hochwasserkatastrophe
vom 16. bis 19.07.2021: "Auch von Betroffenen erhalten wir mehr und
mehr Rückmeldung aus 1. Hand, welche uns alle bestätigen, dass aktuell
kein Amateurfunk vor Ort benötigt wird. Hierzu schrieb unser HF-Referent
Tom Kamp (DF5JL) zum Beispiel gestern folgendes: "Die Kommunikation
Punkt zu Punkt ist hier in den betroffenen Gebieten nicht das Problem."
"... kam es noch
zu einem Notruf aus dem Saarland auf einer 80m Frequenz. Dieser Notruf
wurde von einer Station des niederländischen Notfunks aufgefangen und
versucht zu beantworten. Nachdem dies aufgrund der Funkbedingungen nicht
möglich war, wurde über die IARU R1 internen Meldewege informiert und
Gruppen aus Belgien und Italien versuchten ebenfalls den Funkspruch
aufzunehmen. Leider war dies keiner der Gruppen möglich. Es konnte jedoch
durch uns auf telefonischem Wege Kontakt zur Familie des OM aufgenommen
werden, wo jedoch keine Notlage vorlag."
"Der DARC e.V. steht auf verschiedenen Ebenen, bereits seit mehreren
Jahren, mit den zuständigen Stellen in Kontakt und wenn ein Bedarf an
unserer Unterstützung besteht, so stehen unsere Ansprechpartner für eine
schnelle Kontaktaufnahme zur Verfügung."
Quellen: DARC-Startseite
QSLonline meint: Ist wirklich kein weiterer Handlungsbedarf
gegeben und NOTwendig? Es bedarf u.E. grundlegender Vereinbarungen mit
Zentralen des Katastrophenschutzes in allen Bundesländern um die
Notfunkgruppen aus den DARC-Distrikten in Meldeketten o.ä. einzubinden.
Gelegentliche und einzelne Absprachen mit Landräten und Bürgermeistern in
Gemeinden, Dörfern und Städten, mit dem THW, dem DRK und anderen
Organisationen sind gewiss hilfreich, aber eben nur ein Angebot. In
Katastrophensituationen denkt sicherlich Niemand an mögliche Hilfe durch
einzelne Funkamateure oder Notfunkgrupppen des Amateurfunkdienstes,
die man ansprechen könnte. Die durch aktuelle Hochwasserereignisse
entstandene Sensibilität der Politik (Thema: Verbesserung des
Katastrophenschutzes) ist eine Gelegenheit die genutzt werden sollte um
den Notfunk des DARC, durch aktives Zugehen auf diese geplante Aktivitäten
des Bundes, einzubinden.
Notfunkübungen
in den Distrikten, auf Relais-und Direktfrequenzen stattfindend, werden
gelegentlich zum "Hobby im Hobby", auch Selbstzweck besonders engagierter
Funkamateure? Was sollte stattdessen der DARC Distriktübergreifend
organisieren? - Organisation der Realisierung netzunabhängiger
Afu-Relais (mit Vorrangschaltung für Meldungen aus den Notfunkgruppen).
- Funkamateure benennen, die als kompetente Ansprechpartner in
Katastrophenstäben tätig sind, um ggf. Notfunkmeldungen, die
über den Amateurfunk kommen, aufzunehmen und weiterzuleiten.
Siehe auch:
QSLonline:
DARC e.V.:
Diese Rubrik: NOTFUNK (Suche über Browser-Suchfunktion)
18.07.2021
Beliebigkeit als Strategie?
Der DARC-Vorstand
hat im Juni 2021 ein "Strategiepapier (75 + 100)" zur Zukunft des DARC
fertig gestellt. So soll eine Zusammenarbeit mit und Integration von
Gruppen und Bewegungen wie "Freifunk" (WLAN-Netze, LOR und LORAWAN) in den
DARC beabsichtigt und eine Gewinnung neuer DARC-Mitglieder angestrebt
werden. Der DARC-Vorsitzende (DL3MGB) meint, der Amateurfunk in DL
müsse in "eine andere Richtung gehen".
Quelle: FUNKTELEGRAMM 8/2021
QSLonline meint: Dann
muss auch die Satzung geändert werden, denn diese besagt bzw. bestimmt in
§ 2 Zweck des Clubs (Vereinszweck) Förderung des Amateurfunkens.
Weiterhin u.A. in der DARC-Satzung: - technische Studien und die
Ausbildung für alle Bereiche des Amateursende- und Empfangswesens ... -
Pflege der Freundschaft zwischen den Funkamateuren des In- und
Auslandes,... - Durchführung von funksportlichen Aktivitäten sowie
sportlicher Maßnahmen ... - Vorbereitung auf die behördliche Prüfung
zur Erlangung eines Amateurfunkzeugnisses... - Wahrung der
Rechtsstellung der Funkamateure gegenüber den gesetzgebenden
Körperschaften, ... - Erhaltung der Nutzbarkeit und des Schutzes des
dem Amateurfunkdienst zugeordneten elektromagnetischen Spektrums,... -
Mitgliedschaft bzw. Vertretung der deutschen
Funkamateure in der IARU
und ITU (UN).
Vielleicht sollte
bei der Gelegenheit auch der Vereinsname in SVD e.V. (Sammelsurium
Verein Deutschlands) geändert werden? Hatte man
vergessen auch an Geocaching-Interessierte (bevorzugtes Hobby des
ex-DARC-Vorsitzenden, DL7ATE), zu denken? Vielleicht sollte der
Vorstand die über 1.000 OVVs fragen ob sie die geplante Entwicklung in
eine "andere Richtung" mittragen und sich in Afu-fremde
Freizeitbeschäftigungen, die ausserhalb des
FUNKDIENSTES AMATEURFUNK
liegen, einarbeiten wollen? Wäre der sog. "Amateurrat" (DVs) gut
beraten solch einen Irrweg zu unterstützen und abschließend mehrheitlich
Abzunicken? Dies wäre nämlich der Weg, weg von einem Funkdienst, zu
einer Funkanwendung, wie der CB-Funk! Stichwort: AfuG-Bestand! Noch ist
nichts beschlossen. Träume von Gelegenheits- bzw. Wenig(amateur)funkern
sollten nicht zur Realität werden können. Es ist Mitte Juli, nicht mehr
der 1. April. Wer das nicht glauben mag, sollte vielleicht beim DARC e.V.
in Baunatal nachfragen.
Übrigens:
Warum gibt es keine
Information von der Vorstandstagung vom 17/18.07.,
was inhaltlich in der
Amateurfunkverordnung (AfuV) geändert werden soll? Welche
Notwendigkeit zu einer Änderung besteht und warum diese, und von wem, angestrebt
wird? Wird nach wie vor im internen Kreis geklüngelt und den
ungefragten Mitgliedern werden nur Beschlüsse bekanntgegeben?
An der IARU-Umfrage, die auch vom DARC Online im Zeitraum vom 03.05.
–
23.05.21 durchgeführt wurde, haben sich
über 550 Funkamateure beteiligt. Zu den Fragestellungen wurden
insgesamt über 3.500
Aussagen abgegeben. Keine
Frage oder Aussage beschäftigte sich, forderte oder befürwortete
eine Zusammenarbeit
und Integration von Gruppen und Bewegungen wie "Freifunk"
(WLAN-Netze, LOR und LORAWAN).
Geht es denn noch?
Redaktion QSLonline
09.07.2021
Vortragsreihe des DARC e.V. verzeichnet Teilnehmer-Rekord
Mit einer Teilnehmeranzahl von 262 bricht der
Vortrag von Jürgen Mayer, DL8MA, zum Thema Low Power Wide Area Network
(LoRaWAN) am vergangenen Dienstagabend
alle Rekorde. "Dies
bestätigt uns darin, den Fokus des DARC e.V. weiter auf die neuen
Technologien zu richten", erklärt Christian Entsfellner, DL3MBG.
Quelle:
https://www.darc.de/home/
QSLonline meint:
Bricht dieser wirklich alle Rekorde? Hoffentlich wurde
er zum Eintrag in das Guinness-Buch der Rekorde
angemeldet. Bei derzeit ca. 32.500 DARC-Mitgliedern sind 262 Teilnehmer
einer virtuellen Veranstaltung des Vereins ein "Teilnehmer-Rekord"? Welche
Ausgangsgröße war Basis für diese Rekordzahl? Warum bejubelt man sich
wieder (übertrieben) selbst? Eine gelungene DARC-interne Veranstaltung
als Maßstab für erfolgreiche Vereinsarbeit
? Diese einfache Sicht der Dinge scheint uns Rekordverdächtig, jedoch
in anderem Sinne.
27.06.2021 Verleihung Shears Award Auf der Webseite des
DARC e.V. ist Erstaunliches zu lesen: "Der Shears Award geht in
diesem Jahr an den OV Mittelmosel (K48). Der OV konnte im vergangenen Jahr
den größten Zuwachs an Neumitgliedern verzeichnen. „35 Neumitglieder –
das ist eine ordentliche Zahl“, freute sich der DARC-Vorsitzende Christian
Entsfellner, DL3MBG, in seiner Laudatio. „Ich darf dem ganzen OV herzlich
gratulieren“, so DL3MBG. Der DARC-Vorsitzende vermutete aber
auch, dass der OV so einige Anreize biete, um dieses Ziel zu erreichen."
QSLonline meint:
Glückwunsch zum Shears-Award für
beispielhafte Initiative zur Gewinnung neuer Mitglieder und
künftiger Funkamateure. Apropo "Beispielhaft". - durch eine neue Art
der Werbung für den Amateurfunk und/oder den DARC e.V. ? - durch
finanzielle Anreize (Übernahme des DARC-Beitrags, Prüfungsgebühren o.ä.)?
- durch die vom OVV initiierte Öffentlichkeitsarbeit mit Beteiligung der
OV-Mitglieder? - durch Initiative einzelner Funkamateure des OVs in
einem bestimmten Zeitraum? - durch hilfreiche Unterstützung des
Distrikts K, oder gar der Zentrale in Baunatal?
Wir wissen es nicht und offenbar auch nicht der DARC-Vorsitzende.
Kann es wirklich sein das dieser nur "vermutet", statt tatsächlich zu
wissen wie der Erfolg zustande gekommen ist? Zeichnet er einfach nur
aus, ohne die ursächliche Gründe zu kennen und Beispielhaft als Ziele
weiter zu empfehlen? Oder vermutete der Schreiber der Meldung, das der
DARC-Vorsitzende uninformiert oder uninteressiert sei? Das alles ist
entweder schlimm oder sogar bezeichnend?
Nachtrag:
28.06.2021 10:00 Uhr Der Beitrag zum Shears-Award wurde
von der aktuellen DARC-Webseite entfernt. Wir helfen gern...
Für DARC-Mitglieder zum
Nachlesen:
https://www.darc.de/der-club/distrikte/s/ortsverbaende/01/nachrichten/detailansicht-archiv/news/ov-mittelmosel-k48-erhaelt-den-shears-award/
Redaktion QSLonline
12.05.2021 Wie ein Empfangsamateur zum "Operator" wird Die
am DARC Frühlingswettbewerb teilnehmende Clubstation DL0DK hat im
Contestlog den SWL (DE2JAN) als "Operator" des Contest-Teams benannt.
Dies wurde vom Contest-Auswerter auch so in die veröffentlichte
Ergebnisliste übernommen. Das Problem dabei ist: Ein
Empfangsamateur ist nun mal kein Funkamateur. Er nutzt ein
beantragtes KENNZEICHEN zur SWL-Tätigkeit, kein RUFZEICHEN. Ein SWL
findet aus diesem Grund im AFuG und der AfuV keinerlei Erwähnung. Als
Teilnehmer an Contesten kann er als Hörer (Kategorie "SWL") teilnehmen.
Jedoch nicht in der Kategorie "OP". Er sendet nicht, ist daher kein
"Operator". Die unterstützende Tätigkeit als "Antennendreher" und ggf.
"Logschreiber" ist nicht mit der eines Operators in einem Contest-Team
gleichzusetzen. Auf Nachfrage beruft sich der Auswerter auf das
UKW-Referat, das diese Aufwertung zum "Operator" wohl als unproblematisch
und üblich ansieht.
QSLonline meint:
Diese Nennung als "Operator" in einem Contest-Team ist falsch und sollte
daher künftig nicht zur gängigen Praxis werden.
22.04.2021 Aus der Rubrik "Vorstand" der CQ DL
Zur Thematik "Remote-Betrieb":
Die AfuV soll dazu, und in weiteren Punkten, (?) angepasst werden um auch
in DL einen Remote-Betrieb zu gestatten.
Red.:
Wohl eher, um ihn zu legalisieren. Hoffentlich denkt man auch an den
Rufzeichenzusatz "/R" zur Kennzeichnung.
2. Online-Treff am 14.März:
Mitglieder fragten u.a. den Vorstand, ob der DARC eine neue
Einsteigerklasse unterstützen sollte. Das "Resumee": Eine leichtere
Prüfung könnte die Prüfungshürde senken. Unterschiedliche Systeme, die
in Nachbarländern bestehen, wären jedoch mit den beiden in DL
anzutreffenden Klassen nicht direkt vergleichbar.
Red.:
Der in diesem Zusammenhang gegebene wichtige Hinweis auf Rechte und
Pflichten sowie ein Mindestmaß an Kenntnissen und Fertigkeiten als
Voraussetzung für die Zulassung zum Amateurfunkdienst ist Bemerkenswert
und könnte eine neue und realistischere Sichtweise des Vorstands, im
Zusammenhang mit der jahrelangen Diskussion über diese Problematik, sein.
Kein, durch Aussendungen oder Antennengebilde
eines Funkamateurs, irgendwie negativ beeinflusster (gestörter) Anwohner
wird sich für die Lizenzklasse oder den Ausbildungsstand dieses
"Einsteigers" interessieren. Er ist dann FUNKAMATEUR! Basta.
Wir meinen: Es ist an
der Zeit die Idee einer zusätzlichen Einsteigerklasse, mit minimalen Prüfungsanforderungen, endgültig zu begraben und
dies auch ganz deutlich zu formulieren.
Quelle: "CQ DL" 5-2021,
Seite 6
06.03.2021 Smartmeter Im März 2020 hatte ich die
DARC-Geschäftsstelle eine Mail wegen der Smartmeter-Problematik
(Störsignale, Einbaupflicht usw.) geschrieben und die Frage nach
Handlungsbedarf bzw. Information der Mitglieder gebeten wie man sich bei
der Aufforderung zum Einbau verhalten sollte. Die GS beauftrage den
EMV-EMVU-Referenten meines Distrikts der mir im April 2020 mitteilte, das
im Referat viele Spezialisten sind und das
möglicherweise schon
jemand bearbeitet. Das war es dann auch an Informationen... bis heute.
"Möglicherweise" bekomme ich, und alle interessierten und ggf. betroffenen
Mitglieder, irgendwann eine kompetente Antwort. Nun ist ja dadurch wieder
Gelegenheit des Ab- bzw. Zuwartens unseres Kompetenzvereins. Bis
Gerichte eine Entscheidung treffen, die im günstigsten Fall eine
Einbaupflicht für Smartmeter verhindern.
Pressemitteilung vom 06.03.2021:
Seit bekannt wurde, dass alle Haushalte künftig mit digitalen
Stromzählern ausgestattet werden sollen, gab es heftige Diskussionen.
Jetzt musste sogar ein Gericht entscheiden. Das Urteil könnte viele
Verbraucher freuen. Das nordrhein-westfälische Oberverwaltungsgericht
in Münster hat eine Verpflichtung zum Einbau von intelligenten
Stromzählern vorerst gestoppt. Laut OVG ist eine Verfügung des
Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) mit Sitz in
Bonn voraussichtlich rechtswidrig, wie das Gericht am Freitag mitteilte.
Die Entscheidung fiel in einem Eilverfahren. Das Hauptsacheverfahren
ist noch am Verwaltungsgericht Köln anhängig (Az.: 21 B 1162/20, 9 L
663/20, VG Köln). Quelle:
t-online.de
DM2FDO
08.01.2021 Das Prinzip Hoffnung Ein neues Jahr wird zumeist
als ein guter Anlass gesehen Vorsätze umzusetzen, um etwas positiv
verändern zu wollen. Sind es schlechte Gewohnheiten, die sich
eingeschlichen haben, oder ist es an der Zeit nun endlich Neues zu
beginnen. Ein Aufbruch der notwendig wird um die Verbesserung, einer
als nicht mehr tragbar erkannten Situation, zu bewirken. Kleine
erreichbare Schritte sind eher erfolgreich als eine totale Veränderung,
die nicht dauerhaft durchgehalten wird. Da für unseren Verein zum
Jahresabschluss noch kein Konzept für das Handeln im Jahr 2021 bekannt
wurde wird man es, a.G. der Vielzahl von "Baustellen", zeitlich nicht
geschafft haben einen Fahrplan zu entwickeln und den Mitgliedern
vorzustellen. Soll ja auch "Hand und Fuß" haben. Da sind Hektik und
Aktionismus, in der
Vereinspolitik, tatsächlich unangebracht. - Bereitet man daher
sehr gründlich eine
Reha-Maßnahme für die mentale Fitness vor? - Geht man
gedanklich, als den zweiten Schritt, eher in Richtung
"Betreutes Wohnen"?
- Oder macht man sich an die Vorbereitung einer
Hospiz-Variante
mit Sitz in Baunatal? Die kommenden Wochen werden es zeigen.
Prost Neujahr!
18.12.2020 Fragezeichen Ist es ein deutliches Zeichen für
Ziel-und Planlosigkeit in unserem Verein, wenn der DARC-Vorsitzende
Christian Entsfellner (DL3MBG) in der OV-Info 12/20 u.a. schreibt:
"Wichtige Themen/Fragen in 2021 werden sein: • Bekommen wir eine neue,
liberale Durchführungsverordnung für den Amateurfunk? • die Fortführung
der Verteidigung des Frequenzspektrums gegen EMV-Störungen von Geräten und
Anlagen • Wie geht es weiter mit dem kontaktlosen Laden vor allem in
der Automobilbranche, also dem „Wireless Power Transfer“ und dem damit zu erwartenden extremen Störpotential auf der ganzen
Kurzwelle? • die Vorbereitung der Einführung einer neuen
Online-Mitgliederverwaltung und Kassenführung im DARC; angepasst an die Bedürfnisse der Ortsverbände und Distrikte Wie dieser Ausblick zeigt,
wird uns auch 2021 vor große Herausforderungen stellen. Deshalb ist es
umso wichtiger, dass wir im nächsten Jahr unsere Ziele in einer starken
Gemeinschaft verfolgen. Die bisherigen Erfolge stimmen dabei durchaus
positiv."
QSLonline meint:
Abwarten, nach der Franz Beckenbauer-Philosophie, "Schaun mer mal, dann
sehn mer scho?" Hat man noch immer keine eigenen Vorstellungen was
für das Jahr 2021
von Funktionsträgern der Vereinsleitung, als Motor, selbst angegangen und
realisiert werden muss
? Was wurde tatsächlich n a c h der
Vorstandswahl, die vor einem Jahr war (!), den Mitgliedern an Perspektiven
aufgezeigt? Welche Erfolge meint OM Entsfellner? Virtuelle
Veranstaltungen organisiert zu haben? Gern Online, die Zukunft eher
Offline. Wie kann der Eindruck entstehen das der neue Vorstand darüber
hinaus eher untätig war, zumindest nicht mit neuen Ideen auf sich
aufmerksam machte und Zuversicht organisierte? Welche Ziele und welche
Aufgaben meint der DARC-Vorsitzende? Spezielle Funkaktivitäten, um den
noch aktuellen Gegebenheiten der besondereren Lebenssituation der
Funkamateure und dem Gedanken der Solidarität in dieser Zeit Rechnung
zu tragen? Dem Beispiel Anderer zu folgen? Hätte man auch können.
Öffentlichkeitsarbeit nach Aussen, Initiativen von Innen, Versuche des
Zurückholens von ex-Mitgliedern in den Verein u.a.? Dazu müssen als
Voraussetzung Ideen vorhanden sein, die Mitglieder einbezogen werden und
nicht den 947 Ortsverbänden überlassen werden irgend wann und irgend etwas
zu machen. Nur zur weiteren Selbstbeschäftigung und für
Verwaltungsaufgaben braucht man keinen Vorstand und keine "Amateurräte".
Wenn ein Motor, als Antriebselement, nicht "rund läuft" und FUNKTioniert dann
werden es nachfolgende Systeme auch nicht.
Bleibt Gesund und
Optimistisch.
Schöne Festtage, wenn auch
im Rahmen derzeitiger Möglichkeiten.
20.11.2020 DARC auf Tauchfahrt?
Waren die Wahlversprechungen der
künftigen Vorstandsmitglieder im November 2019 im wörtlichen Sinne
Versprecher? Ein Beispiel aus dem Statement des dann neu gewählten
Vorstandsmitglieds DG2RON (ex-DV-Y), der "frischen Wind" in den Verein
bringen wollte:
"Der DARC beschäftigt sich seit Jahren mit sich selbst
und in der Agenda 2025 sind nur Wünsche und keine Strategien vorhanden.
Da muss dringend etwas passieren, sonst hat der DARC keine Zukunft."
Als besonders dringend kann das wohl nicht
gemeint gewesen sein um dies zeitnah und zielorientiert in Angriff zu
nehmen.
Denn nach der Wahl ein paar Fotos, zur Dokumentation der
Anwesenheit, und dann mit den Vorstandskollegen abgetaucht? So ist der DARC e.V. immer noch ein
Erhaltungsverein, der sich hauptsächlich mit sich selbst beschäftigt. Die
Vorstandswahl ist nun genau ein Jahr her und nichts ist angeschoben und
mitgeteilt worden. Nichts!
Zumindest in der Wahrnehmung der Mitgliedsbeitragzahler, wenn schon
nicht aus Sicht der Funktionäre an der Basis, die den Karren tapfer weiter ziehen und
so versuchen ein weiteres Bergab zu verhindern. Statt sich um ein
(leeres?) Hotel in Baunatal zu kümmern könnte man sich, selbst in
Corona-Zeiten oder gerade dann, um die lizensierten Funkamateure bemühen
die (noch) kein Mitglied im DARC e.V. sind. Auch um verärgerte und
verprellte Ehemalige! Um besonders diese oder unzureichend Informierte anzusprechen und von den Vorteilen der
Vereinsmitgliedschaft zu überzeugen, braucht es Substanz. In der
Aufforderung an die OVs ("CQ DL" 12-2020, S. 13) "freischaffende
Funkamateure" zu werben, ist zumindest nicht wieder die Vorgabe der
Verpflichtung auf 2 Jahre Mitgliedschaftsdauer enthalten. Siehe "CQ DL" 2-2017.
Gleiches Motto wie aktuelles. Und sie dürfen nun auch in den letzten
2 Jahren Mitglied gewesen sein. Letztere bräuchte man wohl nicht
ansprechen (HI). Ausser diesen Vorteilen, gibt es
derzeit
noch andere? Wenn ja, welche denn? Man sieht sie nicht, weil der
Verein Abgetaucht ist! Welcher Kurs, welches Ziel, wann taucht man auf?
Welchen Sinn und Zweck verfolgt man mit dieser Tauchfahrt ins Ungewisse? Die Pandemie
taugt nicht für Alles als Ausrede. Sind die
Amateurräte ebenso ratlos
und nur Passagiere dieser Tauchfahrt?
Redaktion QSLonline
14.10.2020 Die Sicht der
Dinge (jährlich grüßt das Murmeltier)
- Geburtstags "QSO-Party" des Vorstandes am 10.09.2020
zum 70. Vereinsgeburtstag -
Wieder mal verpennt, "in die Hose gegangen", schlecht
vorbereitet oder nur "wie letztes Jahr"?
Konnte man nicht oder wollte man nicht? War etwa, plötzlich und
unerwartet, die Funktechnik defekt oder die Antennen heruntergefallen?
Oder "funkt" man sowieso nur über das Internet? War es
wieder Desinteresse
von Amtsinhabern am Amateurfunk oder dem Kontakt mit Amtskollegen und
Vereinsmitgliedern? Wie auch immer... Es nahmen
nur 10 (zehn) Vorstandsvertreter aus den 24 DARC-Distrikten teil. Der Rest
sind "Partymuffel"? Aus 4 (oder 5
?) weiteren Distrikten
waren zumindest die Stellverteter der jeweiligen DVs anwesend. Ausser
aus dem Distrikt W. Beide Stellvertreter des DVs traten bereits Anfang September
zurück. Das ist
aber ein anderes Thema und vielleicht auch Indiz zum inneren Zustand unseres Vereins? Vom Vorstand
erschienen nur DL3MGB (auch Rundspruchverleser) und
DG2RON auf dem Band. Von der DARC-Geschäftsstelle leider keiner der
dort beschäftigten Lizenzinhaber.
In einer sog. Nachlese zu dem
"Event" (DL-Rundspruch) berichtigte AR-Sprecher DL3AH das nach dem
Bestätigungsverkehr beinahe ein "Chaos" ausbrach so das sich DL3MGB vor
Anrufen nicht retten konnte. Funkamateure kennen ein "Pileup" und
können damit umgehen. Chaos entsteht nur wenn man als Angerufener die
Situation nicht beherrscht. Vielleicht aus Unerfahrenheit und/oder weil
nicht besonders aktiv als Funkamateur auf den Kurzwellen ist?
Als Begründung für Nichtteilnahme der Party-Prominenz nannte
DL3AH "Prasselstörungen auf dem Band und
Verhinderungen". Als Fazit hielt er fest, das es nur zustimmende
Äusserungen für diese Funkaktion gab und er die Beteiligung auf dem Band als
positiv erhöht empfand.
Welche, der Party-Beteiligten, meinte er damit? Übrigens bilden
Empfindungen in den seltensten Fällen die Realität ab. Könnte man bei dieser Empfindung Anzeichen von
Realitätsverlust vermuten oder war ihm die Darstellung einer positiven Sicht der Dinge
wichtiger? Fake News? Ein Vergleich mit den Teilnehmerzahlen des
Vorjahres hätte ein objektives Bild ergeben und dem Wunsch interessierter
Mitglieder auf Transparenz entsprochen.
Redaktion QSLonline
10.09.2020
„Geburtstagsständchen“ für den DARC?" So die Überschrift einer
Glosse die der AR-Sprecher, DL3AH, im Zusammenhang mit der heutigen
bundesweiten Alarmierung des zivilen Warnnetzes der BOS-Behörden und dem
70. Geburtstag des DARC e.V., schrieb. Darin unter Anderem:
"Symbolisch können wir DARC-Mitglieder das
„Ständchen“ der Sirenen auch als eine Art von Warnung verstehen.
Die heulenden Sirenen warnen uns Mitglieder
vor vielen Gefahren, die auf uns zukommen können:
- Soll uns zu unserem Vereinsjubiläum gesagt
werden, dass wir evtl. auf schwierige Zeiten zugehen?
- Werden wir uns und für uns den
Amateurfunkdienst weitere 70 Jahre erhalten können?
- Werden wir uns gegen die Begehrlichkeiten
und den aktuellen Frequenzhunger der Industrie behaupten können?
Eines können wir aber von unserem Verein
erwarten: „Du DARC bist nun ein reifer Verein, hörst die Warnsignale und
bereitest weise und vorausschauend die Zukunft im deutschen und
internationalen Amateurfunk als Dachverband vor!“
Quelle:
https://www.darc.de/home/
QSLonline meint: Obwohl diese Warnung
des AR-Sprechers textlich in der Glosse verankert
war, ist sie hoffentlich nicht als inhaltlicher Bestandteil der Glosse zuzuordnen.
Meinte er damit die Überwindung schläfriger Vereinspolitik letzter Jahre,
die gelegentlich von Phasen des Eigenlobs und innerer Selbstdarstellung
und Satzungsdiskussionen unterbrochen wurde? Als Weckruf des AR-Sprechers,
kann und sollte der gestrige Beitrag auf der Startseite des Vereins wohl ein
Mutmacher sein und kein "Pfeifen im Walde"?
12.08.2020 DARC-Meldung:
RTA wendet sich an Marktaufsicht wegen „Wasservitalisierer“
Uns fehlte in der
Meldung die Information über den betroffenen Frequenzbereich im 2m-Band und Charakteristika
des Störsignals, um eine festgestellte Störung diesem Gerät - als möglichem
Verursacher - zuordnen zu können. Da bereits von Nutzern erworbene Geräte
noch lange weiterhin betrieben werden, wäre eine Vielzahl von Störungsmeldungen
an die BNetzA durchaus hilfreich, um diesem Spuk
ein schnelleres Ende bereiten zu können
meint QSLonline
Nachtrag:
(15.08.20)
Auf den Seiten des EMV-Referats des DARC e.V.
wird unter der Überschrift "Mysteriöser
Sendebetrieb im 2m-Amateurfunkband" über Einzelheiten von
"Aussendungen von Bandeindringlingen" im Bereich 144,010 bis 144,020 MHz
berichtet, welche der Portalmeldung zugeordnet werden könnten, ohne den
möglichen Zusammenhang konkret zu benennen. Eine Karte vom 05. August
2020 von DC1XH zeigt bisher erkannte Standorte der Störsignale.
Quellen:
DARC-Portalmeldung
und EMV-Referat
18.06.2020 Neue
DARC-Strategie? Wie aus "gut unterrichteten Kreisen" bekannt
wurde, beschäftigen sich Mitglieder des DARC-Vorstandes mit der Erstellung
eines sog. "Strategiepapiers". Dies soll die "Zielplanung"
vom 17.06.2017 ersetzen, welche damals wiederum eine Überarbeitung des
(auch im Ansatz nicht realisiertem) Dokumentes von 2014 war. Deshalb
wurde 2017 besonders Herausgehoben: (Zitat) "Diese strategische
Ausrichtung bedeutet nicht "weiterarbeiten wie bisher", sondern es geht um
wichtige Änderungen und Anpassungen um bestehen zu bleiben." Stand
und Aufgaben wurden inhaltlich beschrieben und Ziele bis zum Jahre 2025
festgelegt: 1. Zur Lage des Amateurfunks 2. Zur Lage des DARC 3.
Die Darstellung des DARC 4. Der DARC in der Zukunft 5. Die
strategische Planung 6. Die mittelfristigen Ziele des DARC Darin,
unter Anderem: - Sollte die Clubführung auf Zielorientierung umgestellt
werden, um diese für die Mitglieder transparent zu machen. - Jedes
Mitglied sich individuell betreut fühlen. - Eine starke Repräsentation
und Beachtung des Amateurfunks in der breiten Öffentlichkeit erreicht
werden. Motto: "Der DARC
ist DIE Stimme des Amateurfunks in Deutschland". - Eine
verantwortliche (Red.: Verantwortungsvolle?) Clubführung sichert das
Fortbestehen unseres Vereins. - Die Mitgliederzahl und die
Mitgliederbindung soll steigen (Mittelfristig eine deutliche Erhöhung).
- Der Club hat einen messbar größeren Anteil an Jugendlichen. - Der
DARC hat mehr Schulstationen in allen Klassenstufen und Schulformen. -
Der DARC muss durch eine strukturelle Reform mehr Demokratie wagen. Er
muss als wesentliche Rahmenbedingung für Reformen und die
Weiterentwicklung des Clubs eine offene Diskussions- und Streitkultur
pflegen. Die Teilnahme der Basis an der Clubpolitik ist zu
intensivieren.
Ist der DARC e.V. in den vergangenen Jahren
von einem erstarrten Traditionsverein zu einem, den aktuellen Realitäten
im DL-Amateurfunk angepasstem, Bundesverband geworden, der sich als
Vertretung der deutschen Funkamateure nach Innen und Aussen darstellt?
Oder eher als Erhaltungsverein, der sich gern mit sich selbst beschäftigt,
mit Funktionären (meist oberhalb der Ortsverbandsebene) die kaum noch
selbst den Amateurfunk praktisch betreiben? Auch der Stand der
Mitgliedergewinnung (Ehemaliger und Neuer, von den ca. 50%
Nichtorganisierter) sowie das Finanzgebaren gibt dies wohl nicht her.
Die meisten OV-Clubstationen werden von Mitgliedern aus privaten Shacks
betrieben und sind nicht Zentrum der Ausbildung, in eigenen
Räumlichkeiten. Auch Ausbildungs-und Werbezentren für den Amateurfunk,
zumindest Eines in jedem Distrikt (Bestenfalls einer größeren Stadt), sind
nicht vorhanden.
Wir sind gespannt auf eine neue,
realistische Strategie auf aktueller Grundlage die durchdacht ist,
kurzfristig und
konsequent zu Erfolgen führt, und auf allen Ebenen
mit Lust und Engagement umgesetzt werden kann.
02.06.2020
Neues Geschäftsmodell für den DARC
e.V. in Baunatal ? DD6NT meint:
Um aus der größten, neu aufkommenden Finanzkriese
im DARC, vieleicht doch noch einen glimpflichen Ausweg zu finden,
(Hotelkauf) könnte man ja im ganzen DARC-Hotel bestimmt sehr gut
Flüchtlinge unterbringen. Das bringt pro Tag und Flüchtling
etwa 35.-- EURO. Das Ganze dann mal 37 Doppel-Zimmer und 14
Einzelzimmer, sind zusammen 88 Betten, ergibt dann 3.080.--
Euro pro Tag und pro Monat 92.400.-- EURO und
pro Jahr dann: 1. 108. 800.--
EURO (über 1,1 Mill.) vom Sozialamt und der Rubel rollt
unaufhörlich weiter. Also eine äußerst sichere Einnahmequelle. Wenn
man dann mit dem Sozialamt Baunatal, einen Vertrag mit der Garatie, einer
90%igen Auslastung des Hotels über 10 Jahre
abschließt.
Vielleicht ist der DARC doch nicht so dumm wie alle denken und der
Hotelkauf entpuppt sich für die Baunataler, als die beste Kapitalanlage
der vergangenen Jahrzehnte. (Copyright © 2020 by
Nachrichten-Archiv DD6NT)
Information zum Hotel Stadt Baunatal
Beispiel
Nachtrag (nach Hinweisen
von Lesern ergänzt): DL4NO hat sich auch mit dem Thema beschäftigt:

Und um sich tiefer in die Problematik einzuarbeiten:

QSLonline meint: Wieviel
"Vereinsheime" hätte man mit Mitgliedsgeldern unterstützen
können anstatt, mit Hilfe vereins- und steuerrechtlicher
Verrenkungen, stolzer Hotelbesitzer zu werden? Wieviel Ortsverbände hätten
sich durch finanzielle Unterstützung die Miete für einen eigenen
geeigneten Raum mit Funktechnik und Ausbildungsbetrieb, eben eine echte
OV-Klubstation, leisten können und müssten nicht sogar in Hinterzimmern von
Kneipen ihre monatliche Treffen abhalten? Hätte dies dem
Vereinszweck des "Bundesverbandes für..." nicht
eher entsprochen, als ständig neue GmbHs zu gründen?
21.05.2020 Der DARC e.V. informiert:
"Amateurfunk gewinnt in Großbritannien durch Corona-Pandemie erheblich an
Bedeutung Der Amateurfunk in Großbritannien hat während des
COVID-19-Sperrverbots einen bedeutenden Aufschwung erfahren. Ein
kürzlich erschienener BBC-Artikel zitiert die Radio Society of
Great Britain (RSGB), den IARU-Mitgliedsverband Großbritanniens,
mit der Aussage, dass viele ehemalige Funkamateure nun zu ihrem
Hobby zurückkehren. Der Geschäftsführer der RSGB, Steve Thomas,
M1ACB, sagte, dass sich die Lizenzprüfungsanträge verdreifacht
haben, seit soziale Distanzierungsregeln eingeführt wurden. In Großbritannien gibt es etwa 75.000 Funkamateure. Die RSGB
hat vor kurzem zusammen mit dem National Health Service und seiner
Amateurstation GB1NHS die Kampagne „Get on the Air to Care“
(#GOTA2C) ins Leben gerufen." ...
Quelle:
https://www.darc.de/home/
QSLonline meint:
(siehe auch 18.04.2020) Nicht nur in
Großbritannien haben Amateurfunkverbände Events organisiert um in Zeiten
der Corvid Pandemie den Amateurfunk, als kommunikatives Hobby, durch
gemeinsame Aktivitäten der Afu-Vereine untereinander zu fördern und damit
auch den Zusammenhalt zu
dokumentieren.
Bereits seit April sind
weltweit Sonderstationen mit
STAYHOME, HOME, STAY, SAFE, u.a. Prefixen, auf den Amateurfunkbändern aktiv.
Diplome (SARL/EUDXCC)
wurden herausgegeben und auch ein international beachteter Contest am 6./7.
Juni (SRAL/ADXC) veranstaltet. Zumindest, s. Überschrift,
informierte der DARC e.V. darüber, was Andere so machen. Das macht
keine Mühe... Ging man auch gedanklich in Corona-Quarantäne? Wer ist
in dem Verein zuständig Initiativen zu entwickeln und zu fördern? Die
Clubzentrale in Blunatal, die Referenten oder Distriktsvorsitzende? Ach
so, die Ortsverbände (die OVVs) sind wohl einzig Diejenigen welche im DARC
e.V. "den Hut auf haben". Dann können die auch
Untereinander... Ist Blunatal nur für
Vereinssatzung, Geldeinzug, Selbstdarstellung, Funktionärstreffen und
Hotelbetrieb zuständig? Das DX-Referat?
Das tut was! DARC-und RSV-Jubiliäen
mit Sondercalls bedürfen der vollen Aufmerksamkeit und ständiger Aufmunterung. Da
hat man keinen Nerv für (z.B.)
DL0STAYHOME
oder Beteiligung an anderen Events.
06.05.2020 Vorläufige Umsetzung
der WRC-Ergebnisse zum 6-m-Band Ab sofort gelten in
Deutschland neue Regelungen für den Amateurfunkdienst im 6m-Band.
Damit hat die BNetzA eine vorläufige Umsetzung der WRC-Ergebnisse zum
6-m-Band vorgenommen. DF2ZC, DARC-Referent Frequenzmanagement,
schrieb u.a.: "Diese für den Amateurfunk sehr positive
Leistungsregelung ist auch Ergebnis einer seit Ende 2018 laufenden
Gesprächsreihe zwischen dem Primärnutzer Bundeswehr und dem Referat
Frequenzmanagement des DARC (DK4VW und DF2ZC). Hier ist
mittlerweile eine sehr sachorientierte und vertrauensvolle Basis der
Zusammenarbeit mit dem militärischen Frequenzmanagement hergestellt
worden. Diese Fortführung der bisherigen Duldungsregelung in nunmehr
erweiterter Form gilt bis zum 31.12.2020 oder bis zum Inkrafttreten
einer überarbeiteten Frequenzverordnung, je nachdem was früher der
Fall ist. Quelle:
DARC-Startseite
QSLonline meint: Damit
hat der DARC erreicht, das DL-Funkamateure im normalen Funk- und
Contestbetrieb den Gegebenheiten der meisten EU-Nachbarländer auf dem
6m-Band gleichgestellt sind. Ein großer Erfolg der Vertretung der
DL-Funkamateure.
Zur Mitteilung 111 aus dem Amtsblatt 08/2020
18.04.2020 Amateurfunkverein in
DL: Provinziell oder Weltoffen Die Frage stellt sich wenn man
aktuelle und weltweite Initiativen im Amateurfunkgeschehen, an Hand der in den
DXCluster-Spots zu sehenden Suffixen von Sonderrufzeichen, beurteilt. Der DARC feiert und
bejubelt sich selbst. Das kann er am Besten und macht das am Liebsten.
Sei es 70 Jahre seines Bestehens oder die "Vereinigung" mit dem RSV
der DDR vor 30 Jahren. D*70DARC und DM30RSV wurden aus den
Anlässen von DL-Funkamateuren aktiviert und spezielle Diplome
herausgegeben. In der Feierlaune ist dem Verein wohl entgangen das
auch Anderes und Wichtigeres in der Welt passiert und daher auch den
Amateurfunkdienst in
DL, als weltweites und weltoffenes Medium, interessieren sollte.
So werden aus
Anlaß der Corona-Pandemie, und ggf. dadurch bedingter Isolation
des persönlichen Miteinanders, "STAYHOME"-Suffixe
* aktiviert. Als ein Zeichen der Solidarität der weltweiten Gemeinschaft der
Funkamateure untereinander. Seit dem 8 April wurden Stationen u.a.
aus 5B4*, A9*, E7*, OE*, OS*, OH*, R*, SZ* und Z3* gehört. Diese
Initiative ging von finnischen OPs aus:
https://www.dx-world.net/stay-at-home-award/ (in
Deutsch). Die ARRL
informierte bereits am 2. April:
http://www.arrl.org/news/some-countries-permitting-stayhome-suffix-call-signs-during-covid-19-pandemic
Der DARC hat es bis heute "verpennt" seine Mitglieder zu informieren
und sich an dieser Aktion zu beteiligen.
Programm zum Sammeln von
"Stayhome" - Calls und DXCC-Gebieten für das Global
Messenger Award
und Stay Home Award
der SRAL und des STAYSAFE-Awards des
EUDXC-Clubs. Die QSOs im Wertungszeitraum können
manuell eingegeben oder aus dem eigenen Logbuch als aktuelle
ADIF-Datei in das Programm importiert werden.
Die Erfüllung der Bedingungen wird automatisch
ausgewertet sowie eine gemeinsame Log- und je eine
Exportdatei erstellt. Erst nach den
Event-Zeiträumen die "Award-Zusammenfassung" als
eMail an den Veranstalter schicken.

Link zur
Installationsdatei des Programms |
Ach so, heute ist der "Welt Amateurfunk Tag":
(WARD-Poster)
https://worldday.de/18-april-weltamateurfunktag-world-amateurradio-day/
Von der IARU ins Leben gerufen und von vielen nationalen
Amateurfunkvereinen durch Sonderstationen mit WARD *-Suffixen
unterstützt: 3Z*, 5P*, A9*, AM*, HB*, HZ*, LX*, TM* u.a. Dem DARC
e.V. ist auch
diese Möglichkeit den DL-Amateurfunk mit einem Sonderrufzeichen zu
representieren "am A... vorbei" gegangen um es mal ganz deutlich zu
sagen! Warum? Siehe oben? Wen interessiert solch ein ignorantes Verhalten
unseres
"Bundesverbandes für Amateurfunk in Deutschland"? Mich schon
! Ich bin nicht nur ein bischen verärgert. Ich bin Stinksauer auf eine
Vertretung die sich um eine amateurfunkfremde Investition
"eigenes Hotel" kümmert, statt amateurfunkrelevante Ereignisse im Auge
zu haben und sich daran aktiv zu beteiligen.
DM2FDO Redaktion
QSLonline
09.04.2020 Smartmeter Am
20.03.2020 ging folgende eMail an die Geschäftsstelle des DARC e.V.
die mit dem Ticket #10409158 bestätigt wurde:
Betrifft: Smartmeter-Einbau Liebe Mitarbeiter der
DARC-Geschäftsstelle, nachdem nun 3 unabhängige Hersteller von sog.
"Smartmetern" das Zertifizierungsverfahren durchlaufen haben, hat das
BSI am 24. Februar 2020 für die Stromversorger den Beginn des Einbaus
in private Haushalte freigegeben. Auch für Stromkunden mit einem
Verbrauch von weniger als 6.000 kWh/Jahr (das sind wohl die meisten
Privathaushalte) soll es einen Zwang des verpflichtenden Einbaus
von Smart Meter Gateways (SMGW), d.h. vernetzter Stromzähler auf
PLC-Basis geben. Nach dem Energiewirtschaftsgesetz (EnWg) und
BNetzA-Information ist der Einbau grundsätzlich
als eine Pflicht definiert.
Fragen: - Darf ein Funkamateur z. B. als
Hauseigentümer, ein Smartmeter der PLC-Variante (iMSys) ablehnen und
dafür Eines ohne diese Kommunikationseinheit einbauen
lassen? - Soll er einen Nachweis über Notch-Filter im Gerät und
ggf. eine Nachrüstung verlangen können?
Im DL-Rundspruch des DARC e.V.
vom 21.04.2011 (!) wurde die "Smartmeter"-Thematik bereits
angesprochen. Hoffentlich gibt es aktuell neue Erkenntnisse über
Störungen durch diese Smartmeter und die Möglichkeit der Ablehnung
bestimmter Modelle mit PLC-Übertragungen der Meßwerte vom Smartmeter
zum Energieversorger. Ablehnungsgründe, z.B. das Kriterium
fehlenden Wirtschaftlichkeit - wie im o.g. DL-RS benannt -, sieht der
Gesetzgeber nicht vor, ist wohl nicht Einklagbar und auch speziell für
den Amateurfunkdienst nicht zutreffend. Die BNetzA informiert in:
https://www.bundesnetzagentur.de/DE/Sachgebiete/ElektrizitaetundGas/Verbraucher/Metering/SmartMeter_node.html
ausführlich über "Intelligente Messsysteme" (Smartmeter), schreibt
aber auch u.a. "... bei niedrigeren Verbräuchen kann der
Messstellenbetreiber (optional) einen Einbau vornehmen. Also auch
unter 6.000 kWh Jahresverbrauch. Darin ist die PLC-Variante, als
eine von 2 Komponenten, des "intelligenten Messsystems" enthalten.
Ich bitte aus gegebenem Anlass um eine aktuelle Stellungnahme des
DARC zur Thematik, da nun die Informationen aller Kunden regionaler
Stromversorger über den Einbau beginnt und sich o.g. Fragestellungen
für uns Funkamateure ergeben.
Mit 73 Horst
Koschorreck DM2FDO Redaktion QSLonline.de
Am 31.März
fragte der EMV/EMVG-Referent des Distrikt Berlin, ob ich konkret
vom Einbau eines Smartmeters "bedroht" wäre. Immerhin kein
Vorstandsmitglied meines Ortsverbandes, an den das herunter delegiert
und der beauftragt wurde... Interessant, Befremdlich oder leider
Bezeichnend wie die Geschäftstelle eines Bundesverbandes für
Amateurfunk auf offizielle Anfragen einer Informationsplattform für
Funkamateure reagiert. Sachgemäß, Weit- bzw. Umsichtig scheint uns
das nicht zu sein.
Auch diese Art von Arroganz hat den DARC wohl, über die Jahre, die
Hälfte seiner ehemaligen Mitglieder gekostet. Ist die so
eindrucksvoll dokumentierte Abnahme des Interesses an einer
Mitgliedschaft im Verein verwunderlich? Das Gegenteil davon glauben
und propagieren offenbar nur noch altgediente Funktionäre und die
Vereinsmedien. Bis zur Bedeutungslosigkeit scheint es nicht mehr weit zu
sein.
Redaktion QSLonline
18.03.2020
100 Tage Zeit des Nachdenkens
Scheinen für den Vorstand nicht Ausreichend zu sein um den Mitgliedern Ideen
zur Entwicklung des DARC e.V. vorzustellen.
Gut 3 Monate verloren, um die "ewige Gegenwart" zu beenden und zumindest
kurzfristige Initiativen ins Gespräch zu bringen.
In nur 9 Monaten ist das erste Jahr der neuen Vorstandswahl-Periode
Geschichte... und wieder wurde nichts in Gang gesetzt?
Korrektur: Doch, ganz Wichtiges
geschah! Die Erhaltung der Funktion in der Vereinshirachie,
wurde in dem Zeitraum gesichert.
Und noch innerhalb der 100 Tage entwickelte sich die Corona-Epidemie
auch in DL. Da hatte man doch ganz andere Probleme!
08.02.2020
Zeit der Erwartung
Es gibt eine journalistische Tradition, neuen Amtsträgern in Politik und Gesellschaft eine sog. "Schonzeit" einzuräumen.
Wiktionary definiert diese u.a. als "Zeitraum, in dem Fehler, ohne Gefahr Kritik dafür zu erhalten,
gemacht werden dürfen". Na ja, wer nichts tut macht auch keine Fehler und übersteht die üblichen 100 Tage, die mit dem 27. Februar 2020 enden.
Ob dies auch für den aktuellen DARC-Vorstand, mit seinen alten Würdenträgern und neuen Amtsinhabern, zutrifft?
20.01.2020
Schwarze Liste?
Das Magazin für Funkamateure "FUNKTELEGRAMM" (2/2020) informiert über eine sog. "Schwarze Liste" des DARC e.V., welche dem
Vernehmen nach Funkamateure umfasst, die einigen Vereinsfunktionären irgendwie nicht passen.
Könnte das für diesen Personenkreis Konsequenzen in Bezug auf
Mitgliedschaft oder freiwillige (Mehrwert) Leistungen haben?
In dem Artikel wird der DARC-Vorstand aufgefordert, die Liste zu
veröffentlichen und diese Praxis der Diffamierungen und Denunziation zu
beenden.
Redaktion QSLonline
23.12.2019
Zum Fest und Jahreswechsel
Allen unseren Lesern vielen Dank für die Zuschriften und Unterstützung im vergangenen Jahr.
Wir wünschen Ihnen Gesundheit, Freude am Hobby im Jahre 2020 - verbunden mit Erfüllung gestellter Ziele - und uns Allen
eine Erneuerung unseres Vereins als starke und den Mitgliedern zugewandte Vertretung der Funkamateure.
Und das bescheidene Wünsche der Vergangenheit endlich in Erfüllung gehen mögen:
Wunschzettel (Weihnachten/Jahreswechsel 2004/2005) Hallo Weihnachtsmann, ich wünsche mir:
- Einen Amateurfunkverein, der wirklich die Interessen seiner Mitglieder vertritt.
- Einen wirklich demokratischen Verein, in dem ich als einzelnes Mitglied auch etwas Wert bin und meine Vorstellungen
einbringen kann.
- Einen Verein, dessen Führung ihren Aufgaben gegenüber dem Verein gerecht wird und nicht nur sich selbst gegenüber.
- Einen Verein, der Amateurfunk wieder zu einem erstrebenswerten Ziel macht.
- Einen Verein, der mit der Vielschichtigkeit des
Amateurfunkdienstes umzugehen weiß, in dem sich alle wohlfühlen können.
Es sollten aber nicht 5 Vereine sein, sondern alles in Einem, bitte. Falls Du es einrichten kannst, dann schenke mir auch eine sich zuständig fühlende Behörde,
die im besten Fall ihre Aufgaben in Zusammenarbeit mit dem oben gewünschten erfüllt und nicht ausschließlich den Zwängen
von Wirtschaft und Industrie unterliegt.
Ich weiß, mein Wunschzettel ist vielleicht etwas zu voll, obwohl so viel nicht drauf steht.
Aber träumen darf ich davon, ja?
Ein Funkfreund
(Aus "QRP-QTC", "FUNKAMATEUR" 1/2005
Seite 101)
10.12.2019
Na geht es denn noch?
Üble Hetze noch im 30. Jahr der Vereinigung,
auch der Amateurfunkvereinigungen,
beider Deutschlands.
Ausversehen oder Absichtlich veröffentlicht in der DARC
Clubzeitschrift "CQ DL" 12-2019, Seite 52-53.
Ein Professor Neidenoff, DK4JN, beleidigt Funkamateure der damaligen
DDR, die als Mitglied der GST ihre Lizenzprüfung ablegten und sich dann
aktiv und erfolgreich am Amateurfunkdienst beteiligten.
Die in Contesten, im DX-Chapter, in EME-Aktivitäten, Geräte-und
Antennenentwicklung, im Diplomerwerb u.a.m. ihre Fähigkeiten unter
Beweis stellten.
Das die GST eine Paramilitärische Organisation war und Amateurfunk nur
deren Mitgliedern ermöglicht wurde, war so und bedarf keines
fettgedruckten Rundumschlages aus der Mottenkiste des kalten
Krieges.
Für die Nichtleser dieser Clubzeitschrift hier Zitate aus der "Erinnerung
eines Oldtimers (53)":
"Nach dem Tod Stalins waren z.B. die Funkamateure im Osten
verpflichtet, Tag und Nacht über den tragischen Verlust und das Ableben
vom Genossen Stalin zu telegrafieren".
Der Oldtimer Neidenoff wird das
wohl selbst nicht praktiziert haben müssen, den Stalin starb bereits
1953. Na ja...
Und weiter:
"So gab es, den Umständen entsprechend, einen staatlich
bezahlten und ziemlich gut organisierten Amateurfunk.
Es waren staatlich getragene Organisationen mit Immobilien, einem
Apparat von Angestellten, speziell für den Amateurfunk eingerichtete
Clubräume mit einem bezahlten Chef und Putzpersonal."
Ich habe 1964 als Schüler
meine Ausbildung zum Funkamateur begonnen. In 2 Keller-und einem
Bodenraum einer Berufsschule.
Ausbilder waren lizensierte Funkamateure, die in ihrer Freizeit
wöchentlich 1 x und auch ggf. auch an Wochenenden die
Telegrafieausbildung durchführten und uns Newcomer mit praktischem
Funkbetrieb an der Clubstation begeisterten und so den
"Afu-Bazillus" einpflanzten.
Ach so, Putzpersonal wurde uns auch nicht gestellt, die Funk-und
Ausbildungsräume haben wir selbst eingerichtet und sogar Antennen und
oft auch Funktechnik selbst gebaut oder modifiziert. Das war nicht etwa
die Ausnahme sondern die Regel in den vielen Clubstationen der DDR,
welche die Basis der Vorbereitung auf die Lizenzprüfung als Mitbenutzer
waren.
Herr Neidenoff hatte zumindest "Amateurfunk-Spaß"
in LZ, als er "... bei der Armee mit einem bestausgerüstetem
Funkwagen... saftige Kurzwellenantennen ausbreiten und sich als seltenes
DX aus Afrika oder Ozeanien auszugeben" erlaubte.
Das er sich damit unbedarft als der Lizenzinhaber LZ1UJ (Funkamateur
verbietet sich) ohne "HAM
Spirit" outet, ist ihm wohl nicht bewusst? Da werden sich
damalige "QSO-Partner" wegen fehlender Bestätigung eines
DXCC-Gebietes geärgert haben.
Und unter der Überschrift "Die Stasi hört mit"
folgende Information für Unwissende des Jahres 2019:
"In der TU Dresden gab es die Clubstation DM3ML
mit Räumen unter dem Dach, wegen der Antennen.
Funkraum, Wohnraum, Werkstatt, Küche, Schlafgelegenheit - alles
umsonst." Wohl doch eher kostenlos!
Von der Uni zur Verfügung
gestellt und schon gar nicht umsonst
für die Nutzer, sondern eine echte Hilfe zur Förderung des technischen
Hobbys und Amateurfunk-Nachwuchses, welchen es Heutzutage auch noch
Hier-und Dort vereinzelt geben soll.
An Universitäten und Schulen. Mehr oder eher Weniger von
Amateurfunk-Clubs, wie dem DARC e.V.,
finanziell unterstützt!
Das DM3ML damals ein DOK auf der Insel Rügen eröffnete, ist mir
unbekannt. Da war DM3ML der Zeit weit voraus (HI).
Und dann wird noch ein Märchen zum Besten gegeben:
"Quad für Kurzwellen konnte man im Osten nur mit indirekter
staatlicher Unterstützung haben."
An unserer Clubstation DM3DO, und
ich selbst auch, habe KW-Quads, mit Hilfe des Rothammel Antennenbuches
konzipiert und gebaut. Dazu brauchte man keine staatliche
Unterstützung. So meine "Ost-Erfahrung" aus eigenem Erleben.
Der Erguss des "Oldtimers" endet mit der Feststellung das es
"gut so" war, das u.a.
"- die ..materielle Basis und die Immobilien ebenfalls weg
waren.
- der staatlich organisierte Amateurfunk auf die Straße hinausgeworfen
worden war."
und, als Krönung
... die Kollegen Funker im Osten wussten nicht, wie man
eigentlich einen echten Amateurfunk macht."
Zumindest auf mich, der sich als gut ausgebildeter
und aktiver Funkamateur sieht, trifft das nicht zu.
Vielleicht aber auf DK4JN, der
z.B. im DX-Clusternetz,
QRZ.COM und Web ziemlich unbekannt ist (HI).
Vielleicht ist, aus unbekannten Gründen, DK4JN nicht Willens oder Fähig die
Vergangenheit objektiv zu reflektieren.
Das sich die "CQ DL" dazu hergibt, ihre Mitglieder aus der
ex-DDR beleidigen zu lassen, ist mehr als eine Frechheit und sollte für
die dafür Verantwortlichen Konsequenzen haben.
Nachtrag: (22.12.19)
Die Reaktion der Leser des o.g. Ergusses war dann in der "CQ DL"
1-2020, S. 48/49 eindeutig
und nicht, wie von der Redaktion relativierend beschrieben, "geteilt".
Nix da! Sogar in der Rubrik "Leserbriefe" auf Seite 83 findet sich
noch eine Meinung von DL7DF zum Thema.
Nur DF3OL (ex DM2CYO, DM7AO) bestätigte Irgendwas und ergänzte Bekanntes
aus der GST-Ordnung
und Afu-AO
der DDR.
Die Erkenntnis eines Fehlers, in der Auswahl des Beitrages und dessen
Folgen, scheint dem DARC nicht gegeben zu sein.
Wieder nimmt unser Club die Stimmung seiner Mitglieder im Nachhinein zwar
irgendwie wahr, aber ohne deutlich Konsequenzen aus eigenem Fehlverhalten,
hier auch der "CQ DL"-Schreiber, zu ziehen.
Horst Koschorreck
DM2FDO
20.11.2019
Steffen Schöppe, DL7ATE, zum Ehrenmitglied ernannt
Der ehemalige Vorsitzende Steffen Schöppe, DL7ATE, ist am heutigen
letzten Versammlungstag zum Ehrenmitglied des DARC e.V.
ernannt worden.
Die Auszeichnung nahm der neue
Vorsitzende Christian Entsfellner, DL3MBG, vor.
Sichtlich überrascht nahm OM Schöppe, diese Anerkennung für seine
Leistungen im DARC e.V. entgegen.
Quelle: aus Portalmeldung des DARC e.V. vom 16./17.11.19
QSLonline meint:
Wir sind auch überrascht.
Nicht wegen des neuen Ehrenmitglieds. Aber über die offensichtliche
"Tradition
der Beharrung" durch die Mehrheit der "Amateur-Räte".
Ach so:
Der neue Vorstand: Ronny Jerke, DG2RON (51 Stimmen), Werner Bauer, DJ2ET
(46 Stimmen), Ernst Steinhauser, DL3GBE (45 Stimmen).
Ob neues Personal in der Vorstandsebene frischen Wind
erzeugen kann oder in einer Flaute Resignation) endet, wird sich zeigen.
14.11.2019
Heißer Herbst im DARC? (Ergänzt) Am 16./17. November findet in Baunatal die Tagung der
Distriktsvorsitzenden (Amateurräte) als "Mitgliederversammlung" des DARC
statt.
Diesmal turnusmäßig, mit Wahlen zum Vereinsvorstand. Dessen
Vorsitzender seit
2010, DL7ATE,
stellt sich nicht wieder
zur Wahl.
Der DARC-Geschäftsführer Jens Hergert, DK7JH, unterstrich in seiner
Laudatio bei dessen Verabschiedung in Baunatal:
"Du bist einer der besten Vorsitzenden, die der DARC hatte".
Nun wollen tatsächlich neue altgediente Funktionäre,
wie DB6OE für den
Vorstand und DL3MBG für den
Vereinsvorsitz, kandidieren.
Hat sich Letzterer, der leider unrühmlich-mitwirkend
an der Q05-Affäre
beteiligt war, nicht
schon längst in Stellung gebracht?
Damit wird
es schwer
für DG2RON (DV Y), der
Interesse für
eine Position
im Vorstand
zeigte, "frischen
Wind" in
den Verein zu
bringen.
In einem Twitter-Statement meinte er:
"Der DARC beschäftigt sich seit Jahren mit sich selbst und in
der Agenda 2025 sind nur Wünsche und keine Strategien vorhanden.
Da muss dringend etwas passieren, sonst hat der DARC keine
Zukunft."
Das ist wohl war!
Klebt die Mehrzahl dieser Räte und altgedienten Vorständler
an ihren Posten und tut alles ... damit sich möglichst nichts ändert?
So sieht Zukunft nicht aus.
Geht das so weiter mit alten Seilschaften
die sich gegenseitig stützen statt den "alten Karren DARC
e.V." nach vorn zu ziehen?
Man hat sich für lange Zeit im Ehrenamt eingerichtet. Man kennt Jeden
und Alles. Ist man überhaupt noch auf den Bändern aktiv?
Diese in vielen Jahren, auch
durch den "Amateurrat"
und seinem bisherigen Vorsitzenden,
gelebte Metonymie zu
durchbrechen ist
kaum noch Jemand gewillt. Das zeigt sich auch in den DV-Wahlen der
Distrikte. Dieses Verhalten durchzieht alle Vereinsebenen.
Werner Bauer, DJ2ET, als
bisher positiv-engagiertes Vorstandsmitglied, könnte DL7ATE
ablösen - wenn er denn
gewählt wird.
Die Chance, den Verein endlich weiter zu entwickeln, wäre gegeben.
Könnte das Aussitzen von
Problemen, Verschlafen
aktueller Anforderungen und voraussehbarer Fehlentwicklungen,
wie Streben nach einer CB-Funk ähnlichen "Klasse K", ein Ende haben?
Würden ehemalige Vereinsmitglieder durch
"frischen Wind" in
die Gemeinschaft organisierter Funkamateure zurückfinden können?
Könnten gezielte Maßnahmen, sich in der "Spiel-und
Spaßgesellschaft" bewegende Jugendliche, über unseren Verein
Interesse an
Elektrotechnik/Elektronik, MINT-Schulfächern,
Fremdsprachenkompetenz und nicht zuletzt den Funksport fördern?
Dazu muss der Verein offensiv und attraktiv in der Öffentlichkeit
auftreten und sich nicht als "Geselligkeitsverein"
darstellen.
Die Redensart: Wenn Jeder an sich denkt, ist an Alle gedacht" hat
sicherlich schon viel zu lange
die Vereinspolitik bestimmt.
Heißer Herbst mit Aufbruchstimmung oder Winterschlaf-Vorbereitung im
gewohnten warmen Nest?
12.09.2019
DARC-Portalmeldung am 11.09.19
"Reger Betrieb bei der QSO-Party zum 69. Geburtstag des DARC e.V.
Am 10. September feierte der Deutsche Amateur-Radio-Club e.V. seinen 69. Geburtstag
mit einer Geburtstags-QSO-Party auf
den Frequenzen.
Von 19 bis ca. 21 Uhr (MESZ) waren insgesamt 22 Vertreter von 18 Distrikten mit ihren
Sonder-DOKs QRV.
Auch der gesamte DARC-Vorstand nutzte die guten Bedingungen und funkte
mit den Clubmitgliedern."
24
Distrikte, also 24
DVs + Stellvertreter. Dazu 4 Vorständler. Desinteresse oder Zeitnot von
einigen dieser Lizenzinhaber?
Hoffentlich hat sich kein ex-Mitglied
oder gar Clubverweigerer heimlich und unerkannt unter die
Party-Teilnehmer gemischt.
Konnte in den QSOs enge Verbundenheit mit den Clubmitgliedern demonstriert werden
oder fand wieder eine, schon in der
Vergangenheit als peinlich
empfundene, "Öffentliche Zählung" noch aktiv funkender
VO-und DV-Vereinsfunktionäre
statt?
Interessant, wie unterschiedlich diese Veranstaltung von Zuhörern und Teilnehmern
wahrgenommen werden konnte.
25.07.2019
Transparenz, Disziplinierung, Ruhigstellung und eine Idee
In der Clubzeitschrift des DARC e.V. "CQ
DL" gibt es, ab dem Heft 08-2019, die neue Rubrik "Vorstand".
Darin soll über verschiedene Projekte und Tätigkeiten innerhalb des
Vereins-Vorstands berichtet werden.
Diese Rubrik soll dazu beitragen, dass die Arbeit des Vorstands transparenter und
nachvollziehbarer wird.
Soweit so gut und durchaus Lobenswert, die Idee und Versuch der Zuwendung an
die Vereinsmitglieder.
Man hat auch gleich ein Beispiel für Projekte und Tätigkeiten des
Vorstands parat.
Auf der gleichen Seite (s. 69, Mitte) unter der Überschrift "Ausschlussverfahren im Distrikt Saar (Q)"
wird dann die Forderung nach einer Institution erhoben, "die
beanstandeswertes Verhalten von Mitgliedern sanktionieren
kann".
Sozusagen als Vorstufe vor dem Rausschmiss.
Ist das wieder die "DARC-typische" Konsequenz aus einem eigenem Fehlverhalten,
das keinen Lerneffekt sondern eine Verfestigung
der
grundsätzlich negativen-ablehnenden Haltung kritischen Mitgliedern
gegenüber aufzeigt?
Der Fall des missglückten Versuchs Mitglieder auszuschließen,
der für den DARC gründlich schief ging und gerichtlich in einem
Vergleich -
im Grunde zu Gunsten der 2 Mitglieder - endete, soll sich wohl nicht wiederholen.
An einem Verfahren, etwas gegen unliebsame Mitglieder unterhalb
Rausschmiss zu unternehmen, soll gearbeitet werden um
innerhalb eines Jahres im sog. "Amateurrat" ein mehrheitsfähiges Verfahren zu entwickeln.
Das Problem wird sein: Welches
Verhalten eines Mitglieds ist "Beanstandeswert", welche Regeln gelten und wer
"Beanstandet"?
Muss dieses Verfahren in die Satzung aufgenommen werden um im
diesbezüglichen Handeln
des Vereins Gültigkeit zu erlangen?
Selbst wenn die "Räte" schlecht beraten sind und einem Sanktionskatalog zustimmen,
stände garantiert neuer Ärger ins Haus.
Sollte der DARC sich nicht lieber um die Gewinnung der ca. 50% (freien) Lizenzinhaber in DL
für den Verein kümmern, als die noch im
Verein verbliebenen
(kritischen/unbequemen) Mitglieder mit irgend einer noch Auszudenkenden Art und Weise
drangsalieren bzw. disziplinieren zu wollen?
Welches Nichtmitglied oder sogar ex-Mitglied wird unter diesen
Sanktionsandrohungen in den DARC eintreten wollen?
Wir haben uns Gedanken gemacht, wenn man nicht
noch zur Vernunft kommt, welche Sanktionen entwickelt werden könnten:
1. Anschaffung einer Woodoo-Puppe mit auswechselbarer
Rufzeichenkappe, die ein durch Losentscheid ausgewähltes AR-Mitglied
entsprechend bearbeitet.
2. Alternativ, mit Einverständnis und in Anwesenheit des
Delinquenten, auf der Wiese "unter dem Turm" (siehe YouTube), einen
Pranger aufstellen auf den Amateurräte, unter
Buh-Rufen, unvermittelbare QSL-Karten ausgetretener ex-Mitglieder werfen.
Wie heißt es doch im Vorwort zur neuen Rubrik:
"Rückfragen und Vorschläge, bitte als eMail an vorstand@darc.de"
Na dann...
11.07.2019 88 für OMs?
Das neue DARC-Vorstandsmitglied Werner Bauer, DJ2ET, setzt Akzente. Zitat DJ2ET aus CQ DL 8-2019, Seite 6:
"Frequenzen diskriminieren nicht, also werden wir das auch nicht tun". Er setzt damit ein klares Zeichen für
LGBTIQ im DARC. Ansprechpartner für LGBTIQ im Club ist Ronny Gehrke, DG2RON (DV-Y). Weiterführende Links:
https://www.darc.de/ajw/lgbtiq
https://www.darc.de/ajw/ansprechpartner
11.07.2019
"HAM Spirit"?
Der Begriff kann wohl sehr weit gefasst werden.
Zumindest von den Verantwortlichen des DARC e.V., die derzeit in der
Verantwortung für ihr Handeln in ihrer Funktion im Verein stehen.
Beispiel: Rausschmiss von
Mitgliedern des OV Q05.
(Wir berichteten am 11.11., 20.11. und 13.05.2019.)
"Hamspirit siegt", schrieb der DARC in der Überschrift seiner
Portalmeldung vom 14.06.19, die dann kurzfristig auf
"Gerichtsverfahren beendet" geändert wurde.
Wohl nach Erkenntnis das die zu den Vorgängen informierten Mitglieder
diesen "alternativen Fakt" nicht einfach so schlucken würden.
Zum Ausgang des Gerichtsverfahrens das die "Rausgeschmissenen"
gegen den DARC angestrengt hatten: (sinngem.)
- Beide Verfahren endeten in einem Vergleich.
- Die "Rausschmisse" sind aufgehoben.
- Es lag kein "Vereinsschädigendes Verhalten" vor.
- Der Kläger unterlässt "Beschimpfungen" gegen den DARC.
Ist es "Scheinheilig" wenn der DARC-Vorstand diese Einigung
begrüßt, nach dem die Rausgeschmissenen sich letztendlich Gerichtlich
dagegen wehren mussten?
Machtdünkel und Machtgebaren selbstherrlicher Entscheider in der oberen
Vereinsebene haben hoffentlich durch die erfolgreiche Klage einen
Dämpfer erhalten.
Ach so... Die Kosten des Verfahrens von x-Tausend EUR wird wohl der *
DARC tragen dürfen. (* seine Mitglieder natürlich)
Ob für die Verantwortlichen des Vereins ein positiver Erkenntnisgewinn
für die Zukunft herauskommt? Man wird
sehen!
05.07.2019
Der DARC meldet heute:
Sonderaktionen zu "50 Jahre erste Mondlandung"
"Am 16. Juli startete Apollo 11 im Jahr 1969 Richtung Mond.
Aus diesem Anlass findet am 16. Juli 2019 eine Mondfinsternis statt,
die an der Sternwarte IUZ in Bochum mit einer Beobachtungsnacht exklusiv begleiten wird."
QSLonline meint:
Wenn es möglich ist aus diesem
Anlass eine Mondfinsternis zu
organisieren sollte es doch dem DARC
e.V. möglich sein, zu seinem nächsten
Gründungsjubiläum Sonnenflecken
zu organisieren um den DXern (vorzugsweise Vereinsmitglieder) in Zeiten des Sonnenfleckenminimums
eine kleine Freude zu bereiten.
Quelle: DARC-Webseite
26.06.2019
Mitgliederversammlung des DARC-Amateurrates am 29.05.19 im DARC-Hotel
Die gestellten Anträge wurden abgearbeitet (siehe
"Quelle" und Beitrag "AR-Tagung").
Als gute Tradition ehrte und beglückwünschte man sich gegenseitig für
langjährige Mitgliedschaft und verteilte Ehrennadeln.
Wieder bewarb sich ein erfahrener Funktionär zur Wahl in den
Vereinsvorstand. Diesmal OM Werner Bauer mit Rufzeichen DJ2ET.
Er war bisher, unter Anderem, im Ehrenamt als stellvertretender
Distriktsvorsitzender Ruhrgebiet
tätig.
In seiner Vorstellung meinte er (sinngemäß) ***: Nicht "die da
oben" sondern "wir alle"
sind der DARC.
Red.: "Na endlich" könnte man sagen, wenn man die
Realität aussen vor ließe. Wir warten gern die ersten 100 Tage ab
(HI).
In Sachfragen
hätte er sich bereits mit bestehenden Vorstandsmitgliedern
ausgetauscht. Auf Sachfragen-Inhalte ging er nicht ein.
Das geht wohl Niemanden, ausserhalb des VO-Kreises, etwas an. Wie sagte
er doch ***
Er wurde mit 72 Stimmen und 3 Enthaltungen erwartungsgemäß von den
Räten gewählt.
Der DARC-Vorsitzende DL7ATE überbrachte ihm noch einen "speziellen
Glückwunsch" des Amtsvorgängers Robert
Westphal,
DJ4FF.
Wer die Story um Bewerbung und Abgang des Kurzzeit-VO-Mitglieds kennt,
wird sich ein Schmunzeln nicht verkneifen können.
Quelle: Protokoll
14.06.2019
Kids Day ist Nachwuchsförderung
Am morgigen Sonnabend ist wieder "KidsDay",
wie er von der ARRL-Initiative genannt und seit vielen Jahren
erfolgreich praktiziert wird.
Auf der ARRL-Webseite ist diese Information (Latest News) als erste Meldung platziert.
Beim DARC e.V. ist das anders! Der hat wohl andere Prioritäten (DARC-Hotel, Satzungsänderungen, Postenvergabe,
Selbstdarstellung
?
Wer weiß das es den KidsDay als Möglichkeit der Nachwuchsförderung gibt,
weitergehende Informationen dazu sucht,
und Kids Day oder Kidsday als Suchbegriff eingibt,
wird keine Ergebnisse finden!
Hartnäckige Interessenten finden auch im DARC-Terminkalender für den Monat Juni nichts.
In der Rubrik "Funkaktivitäten" vielleicht? Denkste! Die richtige Rubrik
wäre "Einsteiger" und dann "Funkaktivitäten für
Jugendliche".
Komplizierter ging es wohl nicht?
Dabei wird doch im Text zum "Kids Day" eigentlich der lizensierte Sendeamateur angesprochen.
Zitat:
"... der Kids Day soll erfahrenen OM und YLs die Gelegenheit geben ihre Station und ihre
Begeisterung für den Amateurfunk mit Jugendlichen zu teilen.
Nutzen Sie die Gelegenheit, an dieser internationalen Aktion Kindern und Jugendlichen das nahe zu bringen,
was Sie selbst begeistert, den Amateurfunk."
Die Begeisterung hält sich beim "Bundesverband für Amateurfunk in Deutschland" offenbar, was diese gute Möglichkeit der Werbung
für den Amateurfunk und Aktivierung seiner Mitglieder für diese Aktion betrifft, in
Grenzen.
Anstatt etwas für den Nachwuchs zu tun wird lieber Vereinsmeierei betrieben
statt Begeisterung, bei den OPs sowie den Kids, zu fördern.
Schade!
13.05.2019
Wie Mitglieder verprellt werden
Über Vorgänge im Distrikt Saar in Bezug auf Ereignisse im OV
Völklingen haben wir hier am 11.11. und 20.11.2018 berichtet.
Seine Unzufriedenheit
mit der Clubführung drückt OM Gero Lippe, DD3VI, in seinem
Kündigungsschreiben an den DARC
aus.
Lesen
Sie selbst.
QSLonline meint:
Die inhaltlichen Aussagen im Schreiben sind u.E. auch eine
Zustandsbeschreibung der derzeitigen Realität im Verein.
Das Beschäftigen mit sich selbst und Machtausübung von Mandatsträgern
(er)trägt kein Verein in der Gegenwart und in der Zukunft.
10.05.2019
AR-Tagung am 19. Mai 2019
Distriktsvorsitzende und verbliebene Vorstandsmitglieder
versammeln sich im Hotel Baunatal zur DARC-Mitgliederversammlung um über Vorschläge des DV-B, OM Meßthaler (DG4NBI),
betreffs Satzungsänderungen, abzustimmen.
Es geht wieder einmal um die Zukunft des Amateurfunks in Deutschland.
Zum Beispiel:
- Aufgaben und Verantwortung der Vorstandsmitglieder
- Haushalt
- Reisekosten
Naja...
09.02.2019
Interesse am Verein sieht anders aus
Im Gegensatz zu Funktionsträgerseminaren,
Referententreffen u.ä.
zentralen Veranstaltungen in Baunatal,
an denen Funktionäre sich über
Themen der Vereinspolitik austauschen könn(t)en,
wird ein Stimmungsbild
der Zufriedenheit der Mitglieder mit dem Verein nur über die
Selbstdarstellung in der Vereinszeitschrift und Vereinsrundsprüchen
verbreitet.
Also Friede, Freude, Eierkuchen
wenn man die Aktivität der Forenteilnehmer und Inhalte in der folgenden Rubrik
als Maßstab nimmt?

Im vereinseigenen Forum findet man dort
nur 2 Beiträge aus den letzten 12 Monaten.
Einer in dem sich Jemand wundert das "alles so ruhig"
ist in der Rubrik und der letzte zum Thema DARC SDR-Netz vom 06.09.18,
der dort wohl Versehentlich hineingeraten ist.
12.01.2019
Schafft sich der DARC e.V. langsam ab? (Nachtrag vom 17.05.2019)
Den Text zur Problematik "OV-Suche" haben wir entfernt,
da der DARC nun eine sehr gute Lösung gefunden und umgesetzt hat.
Im unteren Teil der Startseite kann man
seine PLZ eingeben und findet nun
alle in dem Bereich (Stadt, Ort) vorhandenen OVs.
Auch das DARC-Termine ohne Mitglieder-LogIn gefunden werden, ist eine Neuerung
die von uns als positiv im Sinne der Mitgliederwerbung zur Kenntnis genommen
wird.
DM2FDO
Redaktion QSLonline
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20.11.2018
Grußwort des Vorsitzenden zum Jahresende (Auszug)
So kann man die Mitgliederentwicklung auch beschreiben:
"Aus Sicht des DARC e.V. ist der Bereich der Mitgliederentwicklung besonders zu bewerten. Im Jahr 2018 konnten vom 1. Januar bis zum 31. Dezember insgesamt 989 neue Mitglieder aufgenommen werden.
Dem gegenüber stehen ca. 962 erklärte Kündigungen.
Dieses sehr erfreuliche Ergebnis ist der Erfolg unserer vielen ehrenamtlichen Mitglieder in den Ortsverbänden, die durch ihre Basisarbeit die Grundlage zu einer positiven Mitgliederentwicklung schaffen.
Bedauerlicherweise muss zum Jahresende knapp 150 Mitglieder aufgrund von Beitragsrückständen gekündigt werden und leider versterben
Mitglieder,
sodass wir über einen aktuellen
Negativsaldo von 480 Mitgliedern verfügen."
QSLonline meint:
Ist auch die Kündigungswelle im OV Q05, deren und andere Gründe, vom
Vorsitzenden des Vereins nicht wahrgenommen worden?
17.11.2018
Neu im DARC-Vorstand
Auf der Mitgliederversammlung des DARC e.V. wurde Dr. Robert Westphal, DJ4FF, als Vorstandsmitglied gewählt.
Es gratulieren DARC-Geschäftsführer Jens Hergert, DK7JH, sowie die Vorstandsmitglieder Thomas von Grote, DB6OE, und Christian Entsfellner, DL3MBG. Er wurde als viertes Vorstandsmitglied nachgewählt.
Quelle: aus DARC-Portalmeldung
Nachtrag: (22.01.2019)
OM Robert Westphal, DJ4FF, ist von seinem Amt als DARC-Vorstandsmitglied zurückgetreten.
In seiner Begründung gegenüber dem DARC-Vorsitzenden Steffen Schöppe, DL7ATE, führt OM Westphal persönliche Gründe an.
DJ4FF war erst kürzlich auf der Herbst-Mitgliederversammlung in Baunatal am 17./18. November 2018 gewählt worden.
Quelle: aus DARC-Portalmeldung
QSLonline meint:
OM Westphal ließ sich wohl
nicht Deckungsgleich in den Vorstand integrieren oder es
"wuselte" aus Richtung der AR-(H)ecke?
Respekt, rechtzeitig die Reißleine zu ziehen um dem Verein (so wie er
leider derzeitig "tickt"), und sich selbst, nicht zu schaden.
11.11.2018
Über die Zustände und Verhältnisse im Distrikt Q
unter dieser Überschrift informiert das Magazin für Funkamateure
"FUNKTELEGRAMM" in der Ausgabe 12/2018
ausführlich ab Seite 34.
Nur Soweit:
Nach einem vom DV-Q eingeleitetem Ausschlussverfahren gegen den OVV von
Q05 und dessen Stellvertreter, und folgender Kündigung
der
Mitgliedschaft durch den
DARC-Amateurrat, hat eine Austritts-und Kündigungswelle in
diesem DARC-Ortsverband
eingesetzt.
24 OV-Mitglieder haben den DARC aus Protest wegen des, ihrer Meinung
nach willkürlichem und unbegründetem, Ausschlussverfahrens verlassen.
Eine Petition von Q05-Mitgliedern
an den Distriktsvorstand Saar, die sich gegen den Ausschluss des von
ihnen demokratisch gewählten Vorstandes richteten, blieb beim
Distriktsvorstand und Amateurrat wirkungslos.
QSLonline meint:
Wenn, im Distrikt und Amateurrat in Ungnaden gefallene, Inhaber eines
Ehrenamtes auf Druck von übergeordneten "Amtsträgern" aus
dem DARC e.V. entfernt werden... wie sollen dann OVVs guten Gewissens
austrittswilligen Mitgliedern zum Verbleib im DARC zuraten?
06.11.2018
Austritte
In der OV-Info_7-18 informiert der DARC e.V. die OVVs, und diese ihre Mitglieder, u.a. über die
Handhabung von Austritten aus dem OV.
Die OVVs sollten mit den Austrittswilligen deren Probleme in offenen Gesprächen
diskutieren und ihnen ggf. den Sinn einer Mitgliedschaft verdeutlichen.
Dabei die Motivation eines Austritts kritisch Hinterfragen und auf die Entwicklungen im Verein aktiv Einfluss
nehmen.
QSLonline meint:
Der Textabschluss: "Jedes Mitglied ist wichtig und sichert die Zukunft des DARC - Jedes Mitglied zählt!"
beschreibt eine Tatsache welche
das Überleben des Vereins sichert. Das
ist so! Die Frage ist nur, wie soll diese Notwendigkeit tatsächlich und
künftig umgesetzt werden?
Nur Motive der Austrittswilligen "kritisch Hinterfragen" reicht wohl
nicht um sie Umstimmen zu können und zum Verbleib zu überzeugen.
Das Handeln Vereinsoberer, in Bezug auf Informationspolitik (Gegensatz: "Küngelei im AR und
Vorstand"), und Selbstbeweihräucherung
des Vereins, z.B. in seiner
Clubzeitschrift (ohne kritische Ansätze zu Diskussionen innerhalb des Vereins
anzuregen), wird leider zumeist Kopfschüttelnd oder garnicht mehr zur
Kenntnis genommen.
Der Eindruck von Verwaltung eines jahrzehntelang unveränderten Status des Selbstverständnisses
eines richtigen Tuns auf allen Ebenen, sind Austrittsgründe von "Vereinsmüden" die kein OVV widerlegen kann.
Vom Verein frustrierte Austrittswillige müssen merken, das der Verein sich
positiv verändern will.
Vereinsdemokratie lebt, indem dieser seine Mitglieder zu
Richtungsentscheidungen und deren konkreten Inhalten befragt.
Politische Parteien haben das
unlängst erkannt.
Hat "Demokratie von unten nach oben" im DARC
eigentlich eine Tradition? Distrikts-MVs sind
wohl nicht der Königsweg für notwendige Veränderungen.
Deutet der Passus im Text "auf die Entwicklungen im Verein
aktiv Einfluss nehmen"
auf ein Nachdenken in diese Richtung hin?
Wenn alles Bemühen erfolglos:

99 = Afu-Abkürzung für: Verschwinde.
Typisch für den Umgang mit ex-Mitgliedern? 55 wäre doch eine (freundliche)
Alternative.
25.10.2018 Festgehaltener norwegischer Funkamateur darf Tschad verlassen
Die DARC Redaktion meldet u.a.: "Während der Aktivität konnte LA7GIA 2150 Kontakte führen und hatte alle Antennen mit Ausnahme einer 160 m hohen Antenne installiert."
QSLonline meint: Eine 160m hohe Antenne hätten wir als 1-Mann Expedition auch nicht installiert
(HI). War in der DARC-Redaktion wieder einmal ein amateurfunkfremder Praktikant zu Gange?
Quelle: DARC-Portalseite Ergänzung 26.10.): Text nun korrigiert
"... alle
Antennen mit Ausnahme einer Antenne für 160 m installiert."
(Wir helfen doch gern...)
17.10.2018
Neues aus Baunatal
Oder ist es eigentlich nicht neu, wenn sich der AR hauptsächlich mit
Satzungsänderungen und damit wieder mit sich selbst beschäftigt?
So geht das u. E. zumindest aus Anträgen zur AR-Tagung (MV
17./18.November) hervor.
Der Satzungsausschuss will sich auch mehr Zu- und Selbstständigkeit
genehmigen lassen.
Dieses Dokument
(Mitgliederbereich) sollte jedes DARC-Mitglied gründlich studieren, um
zu erkennen wie unsere Vereinsführung "tickt".
Uns fiel u.a. besonders der TOP 14A auf:
Der Verein kauft sich ein Hotel in Baunatal.
Bei den unter Ausgaben bei Gewinn-und Verlustrechnung ausgewiesenen jährlichen Bewirtungskosten
89.300 EUR - entspricht monatlich rd. 7.400 EUR - dürften alle bewirteten
DARC-Gäste und Mitarbeiter bisher bereits satt und zufrieden gewesen sein.
Ob der Kauf eines Hotel-und Gaststättenbetriebes dem
Vereinszweck (§ 2
der Satzung) "Förderung des
Amateurfunkens" entspricht und dafür Vereinsmittel für
den Kauf eines Hotels ver(sch)wendet werden ist hoffentlich juristisch
abgesichert worden, um den Status der Gemeinnützigkeit zu
erhalten.
Der Titel IX (S. 38 des PDF-Dokuments)
weist 10.000- EUR für ein Projekt "AFUG/AFUV" aus! Im
Plan 2017 hieß es "Selbstverwaltung AFUG" und war mit 50.000
EUR beziffert.
Wofür soll dieser nun reduzierte Betrag verwendet werden? Politiker
und/oder Beamte der BNetzA zu überzeugen:
1. Die (sog. "Edel-CB-Funk") Klasse K(annix) durchzuwinken?
Ohne Selbstbau und Frequenzprivilegien wie A und E?
2. Das der Verein selbst Lizenzprüfungen durchführt und bestimmt wer
diese erhält? (Vielleicht nur DARC-Mitglieder)
3. Irgend etwas Anderes Unausgereiftes, das den einfachen Mitgliedern
unterhalb der AR-Ebene nicht mitgeteilt wird?
Anträge, Anhänge und Protokoll lesen. Beschlossenen Anträge werten und ggf.
bei verantwortlichen Amtsinhabern nachfragen.
Redaktion QSLonline
Nachtrag (11.12.18):
Dem Antrag 14A wurde von den Amateurräten
zugestimmt. Waren diese wirklich gut beraten mit einem zweiten
"DARC-Nest"?
Auch wenn eine DARC-Tochter das Hotel
kauft und der A-Räte dem Kauf
nicht zustimmen müssten. Griff in die "Trickkiste"?
Das Finanzamt Baunatal wurde oder musste offenbar nicht gefragt werden (siehe Protokoll der
MV). Mitglieder schon gar nicht!
21.09.2018
Arno Weidemann, DL9AH, silent Key
Der heute auf der DARC-Portalseite zu findende Nachruf des DARC e.V.
wird OM Weidemann, unserer Überzeugung nach, nicht gerecht.
Ergänzend möchten wir anmerken, das seine besonderen Verdienste nicht
nur im Endstufenbau zu sehen sind, sondern auch in seinen
fundierten Einlassungen zu mangelhafter Rechtsauffassung und
Rechtsbedeutung in deutschen Behörden und deren Handeln in Bezug
auf die VO-Funk und EMV-Gesetzgebung.
DL9AH zu
VO-Funk und damaligem BMWi
Rechtsstaatliches
Behördenhandeln und Amateurfunkdienst in DL
RIP Arno
Redaktion QSLonline
10.09.2018
QSO-Party zum 68. Geburtstag des DARC e. V.
Es ist ungewöhnlich, aber durchaus positiv und erfrischend. Der
DARC e.V. nimmt sich heute selbst einmal nicht besonders wichtig!
Am gleichen Tag des o.g. Ereignisses (Mittags) wird auf der DARC-Webseite
für die (Abends) stattfindende "DV-QSO-Party" informiert.
Im mitgliederinternen Terminkalender
für den Monat September und der "CQ DL" 9-2018 dazu vorab
keinerlei Hinweise.
Wer nicht zufällig oder wie "stramme DARC-Jünger" täglich
die DARC-Seite besucht, dem entgeht wohl das Event und die teilnehmenden
DVs, deren Stellvertreter und möglicherweise auch Vereinsvorständler,
bleiben unter sich.
Die Aktion an sich ist eine gute Sache, denn die Funktionäre funken
auch mal wieder!
73 es 55
DM2FDO
Nachtrag:
Da ist es wieder! Jubelmeldung auf dem DARC-Portal "13
Distrikte feierten mit den Mitgliedern ein Funkfest".
Ein "Funkfest"?
Nur aus 13 von 24 Distrikten haben sich deren DVs oder Stellvertreter an
dieser "DV-Party" beteiligt.
Seitens des Vorstandes wurde nur DL7ATE als Teilnehmer erwähnt.
Peinlich. Vorher sowie Nachher.
28.08.2018
ARISS Schulkontakte
Wieder schrieb ein, zumindest amateurfunk-unkundiger, DARC-Mitarbeiter auf der DARC-Webseite zu dieser Meldung u.a:
"Das Projekt Amateur Radio on the International Space Station (ARISS) ermöglicht Schülern einen direkten Funkkontakt über
Satelliten mit den Astronauten der ISS".
Zum Vergleich
WIKIPEDIA:
"Das Projekt ARISS (englisch: Amateur Radio on the International
Space Station, deutsch: Amateurfunk auf der Internationalen Raumstation)
ist Amateurfunkdienst über Satelliten und ermöglicht Schülern
Funkkontakte mit Astronauten in der Raumstation ISS.
Ehrenamtlich tätige Funkamateure stellen Verbindungen zwischen Schulen und der Raumstation her."
QSLonline meint:
Offenbar unbedarft von WIKIPEDIA abgeschrieben, ohne das Wissen keine
Satelliten zu brauchen um den direkten Funkkontakt mit den Funkamateuren
auf der ISS zu ermöglichen.
Übrigens kann man auch mit den Kosmonauten auf der ISS (RS0ISS, RZ3DZR) Verbindung aufnehmen. Naja...
In diesem Zusammenhang ganz aktuell, als Beispiel für einen
Direktkontakt, das QSO der Klubstation DK0KU aus Künzelsau (OV P33),
dem Heimatort von Alexander Gerst, vom 26. August 2018. Hier der Link
zum YouTube-Video.
17.08.2018
Fake News?
"ISS-Kontakt mit Kaiserslautern und Zwönitz erfolgreich nachgeholt"
Der Vorstand des DARC e.V. gratuliert den Schülern des Hohenstaufen-Gymnasiums in Kaiserslautern und den Schülern des
Matthes-Enderlein- Gymnasiums in Zwönitz zu ihrem erfolgreichen Funkkontakt mit der der ISS und Alexander Gerst."
QSLonline meint:
Wenn der DL3MBG diesen Kontakt von DL0XK als erfolgreich ansieht, kann man daraus Schlüsse für andere Jubelmeldungen ziehen?
YouTube-Video vom Kontakt mit "Astro-Alex": (ab Minute 31)
Link zur Webseite des MEG Zwönitz
Quelle: DARC Portalseite
14.08.2018
CDU-Staatsministerin Wohlwollend für eine Einsteigerklasse
Die Sächsische Staatsministerin für Soziales und Verbraucherschutz
Barbara Klepsch versprach, anlässlich des heutigen Kontaktversuchs mit
Alexander Gerst, u.a. dem DARC Vorstandsmitglied und RTA-Vorsitzenden
DL3MBG seine Forderung für eine Einsteigerlizenzklasse wohlwollend
zu
prüfen.
QSLonline meint:
Nun hat die fixe, inhaltlich konkret wohl nur einem internen Kreis um
DL3MBG bekannte, Idee endlich die Unterstützung dem unsinnigen
"Klasse K(annix)"-Projekt** doch
noch den entscheidenden Schwung zu geben (HI).
Selbst wenn Frau Klepsch ihre Möglichkeiten, a.G. ihrer Aufgaben und
Funktion im Ministerium des Freistaates überschätzt, ist schon das ihr
offenbar durch Herrn Entsfellner eingeredete Engagement für eine
Einsteigerklasse ein Beispiel für die aktuelle Lobbyarbeit des DARC mit
seinem RTA.
Falsche Themen an falscher Stelle platziert und mit falscher
Zielrichtung.
Nebelkerzen
gegen eigene VO-Infos.
Immer noch Hin zum "Edel-CB-Funk", ohne jeden fachlichen
Anspruch, mit allen Risiken einer Abwertung des Amateurfunkdienstes.
Hier werden wohl wieder fest eingebrannte persönliche Ideen und
Interessen, am Willen der Mehrheit der Mitglieder vorbei, Priorisiert.
Übrigens:
Da Schüler im Alter von 12 Jahren
die Klasse A-Lizenzprüfung bestehen, ist diese unsinnige Idee** nur
noch in Absurdistan ein Renner.
Quelle: Aus DARC-Portalmeldung
06.04.2018
Peinlich, Dusselig, Unbedarft oder was?
Heutige Portalmeldung (10.00 Uhr MESZ) auf der DARC-Webseite:
"Erster 2200-m-Transatlantikkontakt durch US-Funkamateur.
Das 2200-Meter- oder 136-kHz-Band ist das niedrigste Frequenzband, in
dem Amateurfunker senden dürfen." ... usw.
QSLonline meint:
Die Funktionäre und Angestellten des Bundesverband für Amateurfunk in
Deutschland sollten eigentlich den Unterschied zwischen einem
Amateurfunker und einem Funkamateur kennen und verinnerlicht haben.
Wieder mal hat Jemand in Blunatal keine Ahnung was einen lizensierten
Funkamateur ausmacht.
Mit der Definition fängt es an!
Wir gaben Hilfestellung.
(siehe Link)
Nachtrag:
Am 11.04.18 wurden wir informiert, das die Meldung korrigiert wurde und
nun Funkamateure auch Funkamateure nennt. (Wir helfen doch gern...)
14.03.2018
Fakten gegen Wunschdenken
Das Magazin für Funkamateure FUNKTELEGRAMM informiert im Heft 4/2018
über interessante Details im Zusammenhang mit Zahlen zu
Amateurfunklizenzen und Mitgliedschaften in einer
Amateurfunkvereinigung.
So gab der ARRL-Direktor N6AA im Februar d. J. bekannt, das in den
letzten Jahren in den USA 30.000 neue Lizenzen pro Jahr vergeben wurden.
Aber jeweils nur rd. 3.000 Besitzer sind in die ARRL eingetreten. Von
Diesen sind im 2. Jahr noch 600 übrig geblieben und 2400 gleich wieder
ausgetreten. Dauerhaft verblieben also nur ca. 2 % (!) im
Ausbildungverein, hier der ARRL. Link
zum Video mit N6AA.
Die auch von einigen offenbar uneinsichtigen DARC-Funktionären
verfolgte Strategie, über eine besonders einfache Lizenzklasse (K)
viele neue Vereinsmitglieder zu generieren, ist in den USA nicht
aufgegangen.
Besonders interessant dabei ist, was Dick Norton, N6AA, als die
Erklärung für den nachweislichen "Absprung" der
Lizenzinhaber ansieht:
Geringste Anforderungen an Prüfungsinhalte in der kleinsten
US-Lizenzklasse (Technican Class).
Sie sei einfach zu leicht zu erwerben. Man mache sie "nur mal
so". Nur um sie zu besitzen.
Am eigentlichen Amateurfunk hätten diese Leute kein Interesse. Über 50
% der US-Funkamateure besitzen diese "Technican-Class".
Das Kuriose, auch Widersinnige, ist die Schlussfolgerung aus o.g.
Erkenntnis:
Die ARLL fordert nun von der Fernmeldebehörde (FCC) MEHR PRIVILEGIEN
für diese Klasse, um sie attraktiver für Newcomer zu machen.
Noch weniger Anforderungen um mehr Lizenzen zu generieren? Die gleiche
gedankliche Fehlleistung, wie im VO, AR und RTA des DARC.
Es wird natürlich auch das Gleiche dabei Herauskommen. Kaum Zuwachs an
neuen Mitgliedern, Qualitätsverlust, "Amateurfunk-Light".
Wäre der nächste (logische) Schritt dann eine Amateurfunklizenz die,
wie eine Telefonkarte, an der ALDI-Kasse käuflich zu erwerben
ist?
Die DARC-Mitgliedschaft für 1 Jahr sollte dann darin enthalten sein.
Übrigens:
Auch in Großbritannien funktionierte die ELL-Strategie nicht. Dort ist
die Anzahl der RSGB-Mitglieder seit 1993 um 29,5% gesunken.
Nach Einführung der dortigen Entry Level Licence (M3-Präfix)!
Wer sich für diese Problematik interessiert...
Hier Links dazu:
M3-Lizenz
Einsteigerspuk
Chronologie
Redaktion QSLonline
07.03.2018
Diskussion um 200-W-Deckelung für schwedische Funkamateure
Amateurfunklizenzen, wie die in DL üblich und Prüfung durch eine
staatliche Behörde, wurden bereits 2004 in Schweden abgeschafft.
Angehende Funkamateure müssen zwar weiterhin eine Prüfung ablegen, die
meist von Clubs des IARU-Amateurfunkverbandes SSA organisiert und
durchgeführt wird.
Ein Zertifikat und ein lebenslang gültiges Rufzeichen sind danach
Gebührenfrei.
Die maximal zulässige Leistung für die meisten HF-Bänder beträgt
bisher 1 kW.
Die PTS-Begründung zur 200-W-Deckelung ist, Senderbetreiber mit
höherer Ausgangsleistung im "Störfall leichter
Rückzuverfolgen".
Das Vorhaben wird in Schweden ausführlich diskutiert, Henryk Kotowski,
SMØJHF vom SSA sagte (sinngem.):
Es gibt eine Reihe von Gegnern des erlaubnisfreien Betriebs, welche
einen Verlust an Qualität und Disziplin auf den Bändern sehen.
QSLonline meint:
Wenn penetrante Bemühungen einiger DARC-Funktionäre - als Verein die
Lizenzprüfung in Eigenregie durchzuführen - vorangetrieben werden,
kann und wird das so werden wie jetzt in Schweden. Auch da haben wohl
einige Vereinsfunktionäre Selbstherrlich gehandelt?
Mit Verschachern von Genehmigungen u.a.m. in der Folge. (Siehe auch
Beitrag in unserer Rubrik "Fokus" vom 19.05.2017)
Die Behörden aus ihrer Verantwortung zu nehmen ist mehr als nur eine
saudumme Idee! Das ist gefährlich, wie sich zeigt!
Amateurfunk kein Funkdienst? Wozu noch ein Amateurfunkgesetz? Die
Prüfungen werden von Vereinsfunktionären gesteuert und jeder
Idiot könnte eine Genehmigung bekommen um Amateurfunk zu betreiben,
wenn er nur im Verein ist und dort seine Beiträge zahlt.
WEHRET DEN ANFÄNGEN! Beobachtet kritisch
was, ohne Mitgliederbeteiligung und Information, im "kleinen
Kreis" ausgeheckt wird.
Nachtrag vom 26.09.2018:
Am 01.11.2018 wird die o.g. Regelung in Kraft gesetzt.
Maximal 200 W PEP, sonst 30,- EUR/Jahresgebühr für eine spezielle
Genehmigung.
Einzelpersonen oder Vereine können bis zu fünf verschiedene feste Orte
anmelden.
Weitere Infos auf der DARC-Webseite
und als PDF von der PTS-Seite
in Schwedisch.
27.02.2018
Treffen der Distriktsvorsitzenden
Am 24./25. Februar trafen sich 22 DVs zu einem
"Arbeitswochenende".
Weil, so der AR-Sprecher DL3AH, bei offiziellen Mitgliederversammlungen
oft die Zeit für eine ausführliche Aussprache und Diskussion
offener
Punkte fehlt. Das ist mal eine Idee zur Begründung eines - mehr oder
weniger - "inoffiziellen" Treffens.
Da trafen sich also einige, mit Freiem Mandat ausgestattete,
"Bestimmer" (Gegensatz: Imperatives Mandat = dem Wählerwillen
folgend und diesem verpflichtet...) und besprachen 17 Punkte einer
Tagesordnung.
Neben "Aufnahme selbständiger Vereine in den DARC" auch über
"Zielplanung des Vorstandes" und "Neuausrichtung der
Zuweisungen".
Was auch immer mit "selbständige Vereine" und
"Zuweisungen" gemeint ist, und Inhalte der 14 anderen Punkte,
wird nicht erwähnt.
Verschwörungstheoretiker würden solche Art Treffen und
Themenbeschreibungen wohl als in Richtung Konspirativ gehend einordnen.
Ist dies eine weitere Wende in der Kommunikation (besser: Abschottung)
von Funktionsträgern auf Distriktsebene zu den Mitgliedern?
Sie erfahren nur, was man meint Weitergeben zu können oder zu müssen?
Sicherlich informieren die DVs ihre OVVs noch nachträglich.
Meint man gar, oder glaubt man erkannt zu haben, dass vereinsinterne
Diskussionen sowieso kaum noch Irgendjemand interessieren?
Von VO-Beschlüssen zu Clubstationen bis zu den besprochenen Themen,
welche offensichtlich sogar die Zukunft des Vereins betreffen.
Das erfreuliche ist:
"In vielen Punkten haben wir einen vielversprechenden Konsens
erreicht und wichtige Punkte geklärt", so der AR-Sprecher.
Das ist doch was! Damit wissen wir Bescheid.
Unser Bildeindruck:
Teilnehmer hielten sich an der DARC-Fahne fest. Alle drückten
Entschlossenheit aus. Zuversicht und Zufriedenheit sieht anders aus.
Quelle: DARC Portalseite
17.02.2018
Geldgier gegen Vertrauen?
Klubstationen welche auf der BNetzA-Zuteilungsurkunde keinen DOK
oder Distrikt vermerkt haben sollen, nach Information von DL4BCG
am 07.01.18 (Rundspruch
der Marinefunker-Runde), für den QSL-Versand über den DARC
gebührenpflichtig zur Kasse gebeten werden.
Darüber soll es den DARC-Vorstandsbeschluss 07/17 geben.
Dieser Beschluss, der vielen künftig Betroffenen bisher nicht bekannt
war, betrifft auch Klubstationen der im RTA
vertretenen Vereine!
Die meisten Klubstationen von Amateurfunkvereinigungen sind einem DARC
oder VFDB-Ortsverband angeschlossen und vergeben
in QSOs und Contesten eine DOK-Nummer.
Auch Sonder-DOKs für Diplome oder besondere Ereignisse wurden
Vereins-Klubstationen bisher vom DARC verliehen. Natürlich wurden
und werden dem Zweck entsprechende QSL-Karten über die
DARC-QSLvermittlung verschickt. Wo ist hier ein Missbrauch
festzustellen?
Wenn der in der Zuteilungsurkunde benannte Funkamateur DARC bzw.
VFDB-Mitglied ist, sollte die QSL-Vermittlung, und Wertung wie
ein Zweitcall (Beispiel DN-Call), kein Problem sein. Warum sollte er
zusätzlich einen vollen Jahresbeitrag zahlen?
Soll er das selbst oder die Afu-Vereinigung, lt. Pkt 2 und 3 als
"Nicht-DARC-Clubs", für die DARC QSL-Vermittlung?
Dieses und Anzahl der Calls die es beträfe vielleicht vor einem
Beschluss zu überlegen, dazu reichte es wohl nicht?
Über Jahre und Jahrzehnte bestehende Gepflogenheiten sind dem, oft
unsinnigen Traditionen nachhängendem, Verein wohl nichts mehr Wert wenn
es um Einnahmen geht. Um den Verein - so wie er ist - am Leben zu
erhalten.
Und wieder geht ein Stück Vertrauen dem Verein gegenüber, wenn es
schon nicht mehr Zuneigung sein kann, verloren!
Ist den Vereinsoberen (sollte man sie Vereinsverantwortliche nennen?)
bewusst, was sie mit der Aktion anrichten können?
Könnte es sein, das der bisherige Lizenzinhaber eines Vereins-Clubcalls
dieses dann aufgibt und kein Anderer übernimmt?
Auch das dieser, aus Verärgerung, den Verein verlässt? Oder das
Ausbildungslehrgänge an diesen Klubstationen ausfallen?
Was überwiegt Letztendlich? Ein finanzieller Zugewinn oder
Nullsummenspiel, verbunden mit Vertrauensverlust und Frust?
Eine Klar- bzw. Richtigstellung seitens des DARC-Vorstandes, bezüglich
des Beschlusstext-Inhalts, ist nun wohl notwendig.
Resumé nach Lesermeinungen:
Natürlich darf es keinen Mißbrauch von Vereinsleistungen geben. Wenn
wie hier auch, in diesen Fällen, zumindest lange Geduldet?
(In diesem Zusammenhang: Wie steht es mit der Beitragszahlung
lizensierter Mitarbeiter der GS? Ist das nun anders geregelt?)
Anstatt sich die, wohl im Grundsatz unabsichtlichen,
"Vermittlungssünder" herauszupicken, würde eine Öffnung des
QSL-Service bei
über 50% lizensierter Nichtmitglieder einem "Bundesverband für
Amateurfunk in Deutschland" Anerkennung bei DL-Funkamateuren
verschaffen.
Bei z.B. 50-, EUR Jahresgebühr pro Rufzeichen (auch DN-Call ?) für
Nichtmitglieder und Vereine ohne DARC-Anbindung wäre eine erquickliche
Summe, die dem DARC e.V. zukommen würde.
Wenn bei der Anmeldung für diesen Service zwingend ein OV benannt
werden müsste, dessen QSL-Manager freiwillig die zusätzliche
Arbeit übernimmt, wäre auch eine Verbindung zum DARC hergestellt,
welche sich ggf. positiv auswirken könnte...
02.01.2018
Neujahrsansprache des DARC-Vorsitzenden
Bitte selbst hören und sehen, was an mutmachenden Ideen zur Erhaltung
und Entwicklung des Vereins angeboten wurde:
https://youtu.be/vlEIVuA7tXI
Wir meinen, im Hintergrund des Videos war mehr Feuerwerk als inhaltlich
aus der Ansprache von DL7ATE zu entnehmen.
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16.12.2017
Droht der Untergang des Amateurfunks?
So lautet die Überschrift des Editorials in der DARC-Clubzeitschrift
"CQ DL" Heft 1-2018, geschrieben vom DARC-Vorsitzenden DL7ATE.
Das der Amateurfunk ein Funkdienst ist, ist eine Tatsache die man zu
Recht immer wieder und auch öffentlich genau so benennen muss.
Als "Hobby"
betreibt er selbst seit 2006 das Geocaching. So kann er, aus eigenem
Erleben heraus, beides argumentativ sauber trennen.
Fehlendes Nachdenken und Informieren, das er hier bei den
Austrittswilligen anmahnt, ist das nicht eher ein Versagen der
Clubführung?
Gäbe es dort diese Defizite nicht, gäbe es sicherlich weniger
Austritte. Werden Ursache und Wirkung nicht erkannt und daher verdreht?
Wenn man berücksichtigt das der Vorsitzende vom Amateurrat bestimmt
wird, muss man DL7ATE zu Gute halten das er eben so handelt
wie er handelt, oder nicht anders handeln kann.
Im Übrigen sind es nicht die "kleinen Missstimmungen", wie er
meint, die ein "Hinwerfen" der Mitgliedschaft befördern oder
verursachen.
Mehr die gelebte Struktur des Vereins welche Mitglieder (ohne Funktion)
hauptsächlich als Zahlungspflichtige, weniger als Inspiration für
Ideen und Initiativen einordnet.
Es gibt natürlich auch Mitglieder die in ihrer Funktion aufgehen,
vielleicht sogar dafür leben. Das reicht nicht um den Verein zu
erhalten.
Aktuelle Amateurratsbeschlüsse, wenn sie dazu dienen z.B. nach
Gutdünken Geld an unkritische bis nibelungentreue OVen zu verteilen,
vielleicht sogar um die eigene Position als DV zu stärken, bringen
weder den Verein als Ganzes oder seine Untergliederungen voran.
Beschlüsse von Räten die keinen Rat von Gremien oder Mitgliedern
unterer Ebenen annehmen müssen, weil frei in Entscheidungen als
Bestimmende, laufen Gefahr einsame Beschlüsse ohne Unterstützung der
Mehrheit der Vereinsmitglieder zu sein. Sowas erzeugt Frust!
Wenn aber ein verantwortungsvoller Amtsinhaber dieses Gremiums (!) zu
Mitgliedernah handelt hat er "seine Mitglieder nicht im
Griff".
Dieser Vorwurf aus der Führungsspitze ist bezeichnend für das Denken
und Handeln, für den inneren Zustand dieser Vereinsebene.
Schuld an Zuständen haben immer Andere. Selbstkritik, innerhalb eigener
Reihen, findet kaum statt bzw. führt nicht zu Veränderungen.
Das sind die Aufreger und Ursachen, die zu einer weiteren
Abwärtsspirale bis zur Bedeutungslosigkeit des Vereins führen können.
Der Amateurfunk selbst wird nicht untergehen. Die Frage stellt sich
jedoch zunehmend für den Verein, dem DL7ATE weiterhin vorsteht.
Werden Funkamateure diesen Verein künftig noch brauchen? Ja, als
starker Lobbyverein! Aber so wie er leider derzeit aufgestellt ist?
Übrigens:
Die "Spezies" Funkamateur wird es weiter geben. Das hat DL7ATE
richtig erkannt. Wichtig ist nur: Mit oder ohne DARC-Mitgliedschaft.
Denn Anzahl der Zulassungen zum Amateurfunkdienst hat mit einer
Vereinsmitgliedschaft nichts zu tun. Der Bezug ist Unsinn!
Etwa die Hälfte der deutschen Lizenzinhaber war niemals zuvor, oder ist
nicht mehr, im DARC e.V. oder VFDB e.V. organisiert.
Diese "NM"-Gruppe wächst zunehmend, wie man an der
Kontrollnummer in DL-Contesten oder am QSL-Rücklauf (no Member...)
ersieht.
Dagegen etwas tun, ehemalige Mitglieder, z.B. durch erkennbare
Erneuerung des Vereins zurückzuholen, neue Mitglieder durch attraktive
Angebote für den Amateurfunk zu interessieren, sollte Schwerpunkt im
Handeln des Vereins werden.
Auch Lobbyarbeit, im Vorfeld von gegen den Amateurfunkdienst gerichteten
Maßnahmen und für die Bekanntheit in der Bevölkerung zu
verstärken,
gehört dazu.
Machtfestigung alter Männer durch Satzungsänderungen für einen, in
Generationen von Amtsinhabern festgefahrenen Verein? Wohl kaum.
Das bringt den Verein nicht vorwärts. Perspektivische Planungen, ohne
den Willen zum sofortigen Beginn von Veränderungen, auch nicht.
Neue Mitglieder auf plumpe Art durch eine 3. Lizenzklasse zu generieren,
ebensowenig. Schnapsidee!
Die BNetzA hat dahingehenden Träume für eine neue Einsteigerklasse
durch Hinweis auf die Gefährdung des Selbstbauprivilegs geerdet.
Hätte man nicht bereits vor dem unsinnigen Beschluss von 2008 zu deren
Installation daran denken müssen?
Das DN-Call für Einsteiger, welches weltweit einmalig für Newcomer und
völlig ausreichend ist, gab es bereits.
Die Klatsche der Behörde hätte der DARC/RTA sich ersparen können.
Also nichts wird mit neuen "Klasse K"-Lizenzinhabern, die ggf.
zwangsläufig zu DARC-Mitgliedern werden, über Prüfung durch den
Verein.
Es gibt schon OVs, die nur am Amateurfunk Interessierte ausbilden wenn
sie zuvor DARC-Mitglieder werden. Auch eine Fehlentwicklung!
Da überlegt man doch ernsthaft den DARC-Bestimmern zum bevorstehenden
Weihnachtsfest symbolisch eher eine Rute zu wünschen.
Allen anderen Mitstreitern Frohe Weihnacht und erfolgreiches 2018, in
einem Verein der seine Mitglieder ernst nimmt und (be)hält.
07.12.2017
Klasse K(annix): RTA führte Gespräche bei der BNetzA
In seiner Vorstandsinformation 12/17 informiert der DARC e.V. über ein
Treffen des Runden Tisches Amateurfunk
(RTA) bei der Außenstelle
Bayreuth der Bundesnetzagentur vom 24. November 2017.
Die Frage, welche Änderungen man in der Amateurfunkverordnung (AFuV)
möglicherweise vornehmen kann, ohne dass die Notwendigkeit
besteht,
zuvor das Amateurfunkgesetz (AFuG) zu ändern, wurde besprochen.
Dabei ging es, so die VO-Information, um eine im RTA bereits vor einiger
Zeit aufgestellte “Wunschliste der Funkamateure”.
Ergebnis: (Zitat)
"Die Diskussion über die Einführung einer weiteren Lizenzklasse
wurde auf unbestimmte Zeit vertagt, weil nicht ausgeschlossen werden
kann, dass mit einer solchen Einführung das Selbstbauprivileg der
Funkamateure eingeschränkt werden könnte."
Diese Vorstandsinformation können DARC-Mitglieder unter
https://www.darc.de/index.php?eID=dumpFile&t=f&f=314838&token=2df450534c411b1bee0e77c5f9fc922f6c7e88b8
einsehen.
QSLonline meint:
Zieht endlich Realitätsdenken in die Handlungen der strammen
Befürworter dieser unnötigen weiteren Einsteigerklasse K(annix) ein?
Erkennt man endlich mögliche Gefahren in Bezug auf gesetzliche
Bestimmungen und Verordnungen für den Amateurfunkdienst in DL?
Jedoch ein Teil der Ehrlichkeit der Information zum Thema scheint immer
noch "auf der Strecke" zu bleiben! (siehe oben: 14.08.2018)
Die benannte "Wunschliste der Funkamateure" ist eine
Wunschliste einiger Funktionäre des DARC mit seinem RTA und deren
Mitläufern,
welche über die Köpfe der Mehrheit der DARC-Mitglieder
aufgestellt, beschlossen und vom RTA mit der Lizenzbehörde verhandelt
wurde.
Ergebnisse von Klasse K-Diskussionen vergangener Jahre wurden ignoriert
und Abstimmungsergebnisse manipuliert. Wir berichteten...
17.11.2017
Ich wünsch mir was? Utopie vs. Realität
Vorstand und Geschäftsleitung des DARC e.V. haben eine Ergänzung der Zielplanung
bis zum Jahre 2025 veröffentlicht:
Unsere Empfehlung:
Herunterladen des vollständigen Dokuments vom Mitgliederbereich der
DARC-Webseiten und möglichst ohne negative Emotionen lesen.
Kostproben und unsere Meinung dazu:
Man stellt fest, das der „Organisationsgrad“ der Funkamateure in
Deutschland seit Jahren relativ konstant bei knapp über 50% liegt weil
Newcomer nicht erkennen, welche Bedeutung der DARC mit dem RTA sowie die
IARU für die Durchsetzung ihrer Interessen auf nationaler,
europäischer und internationaler Ebene haben.
QSLonline:
Ach die Newcomer, die nicht in den DARC eintreten, sind Schuld?
Nicht der Bundesverband für Amateurfunk in Deutschland der es nicht
schafft Mitglieder zu halten und ehemalige (frustrierte) Mitglieder
zurück zu holen?
Zitat:
"Der DARC muss sich als ein Club darstellen, in dem sich seine
Mitglieder wohlfühlen, sich mit ihm identifizieren."
QSLonline:
Die Realität ist leider seit Langem eine Andere! Darf man weiter
träumen und diese Träume dem Mitgliedern als "Zielplanung"
verkaufen?
Strategiepapiere gab es viele. Aber fast nichts hat sich an Struktur und
dem Klüngeldenken von Vereinslenkern mit Freiem Mandat getan.
Und weiter...
Die Zukunftsplanung beschreibt, dass die Clubführung auf eine
zielorientierte Führung umgestellt werden muss, um Ziele des DARC e.V.
den Mitgliedern transparent zu machen und deren Notwendigkeit zu
erklären.
QSLonline:
Warum fängt man nicht mit der Offenlegung der Inhalte der Novellierung
des AfuG an, die voll ausformuliert in den Schubladen des Gesetzgebers
liegt und mit dem DARC/RTA bereits abgestimmt ist? Klasse K(annix),
eigene Prüfungsabnahme von Afu-Lizenzen usw. ?
Zitat:
"Eine verantwortliche Clubführung sichert das Fortbestehen unseres
Vereins".
QSLonline:
Meint man vielleicht verantwortungsvolle statt verantwortliche
Clubführung? Wir hatten doch bisher keine unverantwortliche Führung.
Mit Aussitzen von Problemen durch Vorstand und Amateurrat ? Mit
Beschäftigung, hauptsächlich mit sich selbst, wie in den letzten
Jahren?
Ein Fortbestehen mit immer weniger beitragszahlenden Mitgliedern, oder
höheren Mitgliedsbeiträgen, keinen signifikanten Einsparungen?
Und in der Zusammenfassung u.a.:
"Der DARC muss durch eine strukturelle Reform mehr Demokratie
wagen. Er muss als wesentliche Rahmenbedingung für Reformen und
die Weiterentwicklung des Clubs eine offene Diskussions- und
Streitkultur pflegen. Die Teilnahme der Basis an der Clubpolitik ist zu
intensivieren."
QSLonline:
Sind dies nicht Aussagen aus dem Timm-Bericht von 1998 und dem
Memorandum ehemaliger DARC- Vorsitzender aus dem Jahre 2003?
REALITÄT SCHEINT ZU SEIN:
Mobbing
innerhalb des sog. Amateurrates gegen die ex-DV-Württemberg, DL3SFK,
die öffentlich Kritik wagend, auf ihre Mitglieder zuging.
Andere ehemalige
DVs gaben, nach einiger Zeit und vergeblichem Engagement,
desillusioniert und frustriert ihr Ehrenamt im Verein auf.
Wir meinen, dies zeigt deutlich die Strukturschwäche im Verein auf.
Interne Absprachen ersetzen Diskussionen.
Nicht nur die "normalen" Mitglieder, selbst
Distriktsvorsitzende, werden aktuell nicht Mit- und Ernst genommen.
Erst
in der Praxis ist zu beweisen das man Neues will.
Müsste, sollte, könnte... Wenn man nur täte!
Diese Zukunftsplanung ist nur noch peinlich.
12.10.2017
Guter Rat ist teuer
Die
Amateurräte beraten und beschließen in sog. MV (AR-TREFFEN) am 11.
November in Baunatal auch den Haushaltsvorschlag 2018.
Auf Seite 26 der Tagungsunterlagen (Mitgliederbereich: Anträge
zur Herbst-Mitgliederversammlung) sind
als Anlage zu TOP 19 A, Titel XI "Projekte", 10.000 EUR für
den Posten "AFUG" ausgewiesen.
Sind das Kosten für eine "externe Beratung"?
Vielleicht dafür, wie man am Besten die anstehende Novellierung des
AfuG so hinbekommt
das man die so sehr ersehnte Anfängerklasse
K(annix), mit Niveau des Amateurfunkdienstes auf absolut niedrigstem
Level, ansiedeln kann?
Und bei der Gelegenheit möglichst auch gleich die Prüfungsabnahme
nebst Lizenzerteilung als Verein von der BNetzA übernehmen kann?
Damit hätte man ggf. auch Einfluss wer zur Prüfung zugelassen wird
u.ä.m.
Das Ganze wohl in der irrigen Annahme so die Mitgliederzahl zu steigern
um ohne Sparmaßnahmen und Betragserhöhung weiter wursteln zu
können
wie die letzten Jahrzehnte.
Aber zurück zu den 10.000 EUR, die auch im Haushaltsplan 2016 und 2017
mit dieser Summe ausgewiesen waren.
Wofür werden die 10.000 EUR jährlich benötigt? Wer wird über den
Inhalt und Verlauf dieses "Projekts" informiert?
Nachtrag: (13.11.2017)
Über den Haushalt wurde abgestimmt. Wurde mit 4 Enthaltungen
angenommen. Ob inhaltliche Diskussionen stattfanden ist nicht bekannt.
Da sich Amateurräte im Abstimmungsverhalten wie Bundestagsabgeordnete
mit Freiem Mandat verhalten, sollten sie auch wie diese den
Haushalt des Vereins in Grundsatzdiskussionen über die einzelnen Posten
diskutieren und darüber zu einer Einschätzung und Bewertung der
bisherigen und künftigen Vereinspolitik kommen.
Ach so... Da keine Opposition existiert welche dem Vorstand
kritisch "auf die Finger schaut" ist dies wohl unnötig, da
der Vorstand faktisch
im Auftrag des Amateurrates tätig ist. Daher
braucht man sich nicht selbst kontrollieren. Funktioniert so die
Vereinsdemokratie im DARC ?
18.09.2017
Ablösung und Ausblick
Dr. Erhard Blersch, DB2TU, wurde am 17.09.2017 mit großer Mehrheit zum
neuen DV gewählt.
Er löst Béatrice Hébert, DL3SFK, die den Distrikt Württemberg 14
Jahre erfolgreich führte, ab.
Sie stellte sich, aus verständlichen Gründen, nicht mehr zur
Wiederwahl.
Vorwürfe der DARC-Führung, Mitglieder ihres Distrikts "nicht im
Griff" zu haben u.ä.m., mögen diese Entscheidung beeinflusst
haben.
DB2TU hat in einem Brief,
im Vorfeld der Distriktsversammlung, die Mitglieder des Distrikts
darüber informiert, wie er sich vorstellt für
den Distrikt als DV und für den DARC insgesamt als Amateurrat tätig zu
sein.
Offene Kommunikation und Umgang mit kritischen Mitgliedern (Red.: Die ja
freiwillig Mitglied des DARC sind und daher keiner "straffen
Führung" bedürfen) sowie "Trockenlegung eines Sumpfes"
sind darin formulierte Ansprüche.
Diese stoßen mit Sicherheit auf das Beharrungsvermögen von
altgedienten FUNKtionären (für einige der Herren scheint dies die
einzige
Verbindung mit Funk zu sein) alles so zu lassen wie es ist und
darüber hinaus liebgewordene Strukturen aus Vereinsgründungszeiten zu
festigen.
DB2TU ist nicht der erste DV oder Vorstandsmitglied (siehe
Timm-Bericht), der versuchte mit seinen Ideen und Engagement den Verein
an die Gegebenheiten der Gegenwart und für künftige Anforderungen zu
ertüchtigen.
Wie das in der Vergangenheit ausgegangen ist, kann man in dieser Rubrik
nachlesen.
Übrigens:
Wie zu erwarten sind in Afu-Foren bereits schamlos-pöbelnde "Vereinsschleimer"
(aus "informierten Kreisen") zu Gange, die DB2TU u.a.
eine kurze Amtszeit voraussagen und o.g. Brief auseinander nehmen. Kein
100 Stunden-Bonus, geschweige 100 Tage...
Und noch etwas:
In der Mitteilung unter dem Titel: "DB2TU löst DL3SFK als
Distriktsvorsitzende in WWürttemberg ab" (DARC-Webseite) findet
sich
kein Wort des Dankes. Keine Anmerkung zur Anerkennung der 14-jährigen
ehrenamtlichen Tätigkeit als engagierte Distriktsvorsitzende.
Man muss sich für diesen DARC schämen, der sich wohl wegen ihrer
kritischen Haltung zu Entwicklungen des Vereins derartig rächt!
15.09.2017
Ausbildungs-
und Kompetenzzentren
Neun Projekte für die Gründung bzw. den Ausbau von Ausbildungs- und
Kompetenzzentren stehen in dieser Abstimmung zur Auswahl.
DARC-Mitglieder können seit dem 1. September bis zum 30. September
Online für die Ausbildungsarbeit vor Ort oder ihren Favoriten
abstimmen.
Der DARC schrieb:
"Stimmen Sie jetzt ab und unterstützen Sie das
Projekt in Ihrer Nähe bzw. das Projekt, das Ihnen am besten
gefällt.
Quelle: DARC-Startseite
QSLonline meint:
Im Grunde eine gute Idee und auch ein
Versuch der Einbindung von Mitgliedermeinungen in Entscheidungsprozesse
dieses Vereins.
Vergleichbarkeit und Chancengleichheit der Bewerber war nicht gegeben,
was das Abstimmungsergebnis sicher stark beeinflusst hat.
In Gebieten mit hoher Bevölkerungsdichte
angesiedelte Ortsverbände haben auch mehr Mitglieder, die für ihre OVs
abstimmen und
das Ergebnis der Abstimmung zu ihren Gunsten beeinflussen konnten.
Besser wäre es wenn Ausbildungszentren in jedem DARC-Distrikt,
und möglichst in zentraler Lage, errichtet und gefördert würden!
Bereits bestehende Ausbildungszentren in den Ortsvereinen zu sponsern
ist, unsererer Meinung nach, wieder zu kurz gesprungen.
Dort wo kaum Ausbildung durchgeführt wurde, sollten Möglichkeiten der
Vorbereitung auf die Lizenzprüfung in einer Gemeinschaft
geschaffen und Einblicke in die Vereinsarbeit gegeben werden.
Unterstützung der Gründung von Schul-bzw. Klubstationen, damit
DN-Aktivitäten, könnten bessere Ergebnisse (Lizenzen/Mitglieder)
bringen.
Ergebnis:
3131 Stimmen wurden abgegeben. Also hat nur jedes 11.
DARC-Mitglied daran teilgenommen.
Es führt der OV N47 mit 24% vor dem OV Y35 und S01 mit 19%, sowie dem
OV T08 mit 18%.
(Diagramm
auf der DARC-Startseite).
02.09.2017
Petition von Karl Fischer, DJ5IL vom 29.08.17
Die Petition zur
Verfahrensanweisung der BNetzA (VA 09/STÖ Version 4.1 vom 18.01.2017
und Arbeitsanweisung AA 09/STÖ/01
Version 5 vom 12.01.2017) für die Bearbeitung elektromagnetischer
Störungen, EMVG-Fassung vom 14.12.2016 (BGBl. 1 S. 2879)
zeigt auf das die Vorgehensweise, zu der die Mitarbeiter der BNetzA bei
der Störungsbearbeitung generell angewiesen werden, nicht
dem Gesetzesauftrag des EMVG genüge und deshalb unzulässig sei.
Sie beschreibt weshalb gegen Vorgaben des EMVG verstoßen und damit eine
rechtmäßige Bearbeitung von Störungen verhindert wird.
Die Verfahrensanweisung und die Arbeitsanweisung stellen kein zwingendes
Recht dar und entwickeln daher keine Rechtswirkung nach
außen! Sie
stützen sich aber auf den § 27 des neuen, novellierten EMV-Gesetzes.
Kernaussage des EMV-Gesetzes ist der § 4, nachdem
u. A. „…(alle) Funkdienste nicht gestört werden dürfen!...“
Nach dem § 27 EMVG werden BNetzA-Mitarbeiter faktisch angewiesen, einen
Störungsfall nach persönlichem Ermessen zu bearbeiten
oder nicht! Das bedeutet, dass jeder Beamte sich über den
rechtssystematisch übergeordneten § 4 hinweg setzen kann und damit das
EMV-Gesetz von der Anwendung aushebeln kann.
Das ist juristisch nicht zulässig, denn damit wird das Gesetz
gegenstandslos! Der rechtswidrige § 27 muss ersatzlos gestrichen
werden.
Das Wirtschaftsministerium (BMWi) der Bundesregierung, bzw. dessen
zuständiger Ausschuss hat sich, trotz begründeter Warnungen von zwei
Abgeordneten, von rechtsstaatlichen Normen entfernt. Zum Nachteil des
Amateurfunkdienstes.
Auch Gespräche des DARC und seinem RTA mit dem zuständigen
Ministerium, Ausschussmitgliedern und der BNetzA half und hilft nicht
mehr weiter.
Nachdem mit der EMVG-Novellierung nachweislich gegen allgemeines Recht,
spezielles Recht und übergeordnetes EU-Recht verstoßen wurde, muss
das
EMV-Gesetz in o.g. Sache höchstrichterlich vom Inhalt her auf die
EU-Richtlinie zurückgeführt werden!
Haben sich die damals wenigen Funkamateure 1949 erfolgreich gegen die
damalige Behörde erwehren können (Backsteinaktion), sollten wir das
mit
unserer großen Zahl heute auch können!
Wenn die Einzel-Petition von DJ5IL keine positive Reaktion erbringt,
sollte eine Online-Petition mit Beteiligung tausender Funkamateure, SWLs
(ob DARC-Mitglied oder nicht) und BCDX-Interessierter der Forderung zur
Änderung des EMVG Nachdruck verleihen.
Nicht zuletzt sollte der "Bundesverband für Amateurfunk in
Deutschland" (DARC e.V.) Möglichkeiten finden, eine inhaltliche
Änderung des rechtswidrigen
EMVG zu erreichen.
Bei der Feststellung, in der Portalmeldung des DARC vom 30.08.17 zur
Petition, das "namhafte interessierte Kreise" einschließlich
des RTA "an der Hürde des Bundeswirtschaftsministers
gescheitert", und Rundfunkhörer und Funkamateure (möglicherweise)
entäuscht sind, kann es doch nicht etwa belassen werden!
Link zur:
Verfahrensanweisung
der BNetzA
Arbeitsanweisung
der BNetzA
Quelle: DJ5IL und spontane Reaktion
Nachtrag vom
06.09.2017
DJ5IL verdeutlichte am 05.09.17 in einer eMail die Aussagen seiner
Petition inhaltlich indem er mitteilte, das EMVG müsste (Zitat):
"...von der ausführenden BNetzA korrekt interpretiert und
angewandt werden, was diese aber partout nicht tun will.
Wer meine jüngste Petition aufmerksam liest wird erkennen, dass sich
die BNetzA entgegen den Vorgaben des EMVG ihren Ermessensspielraum durch
unzulässige Interpretationen und Definitionen in der VA und AA selbst
eröffnet.
Selbst nachweislich rechtswidrige Gesetze, Verfügungen, Verfahrens-
oder Arbeitsanweisungen oder technische Normen begründen an sich noch
keinerlei persönliche Ansprüche oder Rechtsmittel, dagegen vorgehen zu
können. Allein die Tatsache, dass etwas objektiv rechtswidrig ist,
führt
also noch nicht zu einem Rechtsmittel.
Erst wenn ich als Person tatsächlich und konkret in eigenen Rechten
verletzt werde (nicht "werden könnte"), kann ich Rechtsmittel
einlegen."
20.08.2017
Definition "Amateurrat"?
Aus Sicht eines ehemaligen Mitglieds des sog.
"Amateurrat", zugleich ex-DV Distrikt Brandenburg bis März
2017, ist dieses Gremium mehr ein
"Satzungsänderungsverein mit
Amateurfunkbezug" als das höchste Organ des DARC welches den
Verein leiten und die Arbeit des Vorstandes lenken soll.
Zitat:
"Dieser Amateurrat entfernt sich immer mehr von den Mitgliedern, so
der Eindruck des Insiders. Aktionismus, viel Bewegung, ohne Ziel."
"Man will sich nicht verändern, obwohl man sich verändern muss,
wenn wir unser Hobby weiter so betreiben wollen wie bisher. So wie es
jetzt läuft
sehe ich nichts Positives für unseren DARC."
Quelle:
FUNKTELEGRAMM 9/2017
aus dem Protokoll der Distriktsversammlung des Distrikt Brandenburg im
DARC e.V. vom März 2017
Auch auf mehrfache Nachfrage beim derzeitigen DV wurde o.g.
Meinung,
des bisherigen DV-Y zum AR, weder Bestätigt noch Dementiert.
Das Protokoll der MV ist, selbst im Mitgliederbereich der
Distriktswebseite, nicht veröffentlicht. Kann man so machen... muss man
nicht.
Red.: DM2FDO
05.08.2017
Amateurfunk in "Hallo Hessen"
Am 01.08.2017 war OM Heinz
Mölleken, DL3AH, Distriktsvorsitzender von Hessen (F) zu Besuch in der
Live-Sendung "Hallo Hessen".
Grundsätzlich ist das Ergreifen jeder Möglichkeit den
Amateurfunkdienst als technisches Hobby in der Öffentlichkeit bekannt
zu machen, eine gute
Sache. Dabei sollte, wenn machbar, unbedingt demWIE
mehr Beachtung geschenkt werden. Dies schien mir nicht optimal gelungen
zu sein.
Meine Meinung:
Sei es der verständlichen Aufregung des Interviewpartners OM Mölleken
oder den spontanen Zwischenfragen der Moderatorin geschuldet.
Das sicherlich vorbereitete Konzept wurde nicht deutlich. Spontanität
kann in einer Interview-Situation gern zu Beliebigkeit mutieren.
Eine Information, in Form eines kurzen Überblicks über das sehr breite
Spektrum der Möglichkeiten in unserem Hobby, für bisher mit dem
Amateurfunk nicht in Berührung gekommene Mitbürger, war das leider
nicht.
Im „DARC-Diensthemd“ und mit 2 Afu-HFG sowie einigen alten
QSL-Karten „bewaffnet“ erzählte OM Heinz begeistert von einem QSO
mit dem König
Hussein von Jordanien, JY1A, (SK) und das Morsetelegrafie
in Deutschland immaterielles Kulturerbe wurde.
Aber auch, das er selbst das Morsen nur für die Lizenzprüfung lernen
musste! (Red.: (Un)Dank des DARC e.V. muss das Niemand mehr)
Den Unterschied zwischen CB-und Amateurfunk erklärte OM Mölleken mit
dem Hinweis, das Funkamateure von der BNetzA geprüft und technische
Experten sind, die nicht nur feste Funkkanäle nutzen sondern
Frequenzbereiche... und ihre Funkgeräte selbst bauen dürfen.
Diese als Funkanwender, im Gegensatz zu Teilnehmern im
weltweiten Amateurfunkdienst, zu beschreiben wäre sicherlich
Eindeutiger.
Dafür korrigierte er die Moderatorin, die von
"Amateurfunkern" sprach und wies auf die (einzig-richtige)
Definition „Funkamateur“ hin.
In der Videoeinblendung sprach er leider selbst von „Amateurfunkern“,
was auch überwiegend in Untertiteln zu den Videos zu lesen war.
Das ein Funkamateur Amateurfunk betreibt aber kein „Amateurfunker“
ist, das kann schon einen uninformierten Zuhörer (und auch die
Journalisten)
verwirren (HI). Aber gut, das einmal bei dieser
Gelegenheit in einem öffentlichem Medium richtig gestellt zu haben!
Auch wie wichtig der Notfunk, durch den Amateurfunkdienst die Behörden
unterstützend, sein kann.
Video-Einblendungen vom praktischen Amateurfunk (DJ3AS) und
Bastelaktivitäten Löten von Morseübungsplatinen im Afu-Zentrum des
DARC
in Baunatal (DL3AH), belebten die Thematik Amateurfunk und halfen
hoffentlich bei der Nachwuchswerbung im Distrikt Hessen.
Resumé:
Das Kurzwellen an der Ionosphäre reflektiert werden und man Australien
oder Hongkong auf dem Funkwege erreichen kann, könnte für
interessierte
Zuschauer einen Erkenntnisgewinn gebracht haben.
Das Funkamateure am technisch-wissenschaftlichen Fortschritt beteiligt
und funksportlich aktiv sind, hätte an Beispielen verdeutlicht
werden können:
- Das Funkamateur und Nobelpreisträger Joe Taylor Erfinder einer
Funkbetriebsart ist, welche sehr schwache Signale decodieren kann.
- Das Funkamateure NASA-Missionen (z.B. die derzeit laufende
Jupiter-Mission „JUNO“) unterstützten.
- Das Funkamateure über eigene Satelliten mit den Besatzungen der
Internationalen Raumstation ISS Funkverbindungen herstellen.
- Das Funkamateure eigene Funknetze (z.B. PKT, Digipeater, HAMNET)
betreiben.
- Das Erkennen, Erforschen und Nutzen von Ausbreitungsphänomenen der
Funkwellen durchaus eine interessante Beschäftigung ist.
- Das Funkwettkämpfe neben Kommunikation über Technik Wetter und
eigene Befindlichkeiten, ein Aspekt des Hobbys sein können.
- "Radio DARC" einer der wenigen Sender ist, die noch im
49m-Rundfunkband, auch in Hessen, zu hören sind.
- Das der Amateurfunkdienst international in Regelwerken koordiniert
ist.
DL3AH hätte in der zur Verfügung stehenden Zeit nicht die gesamte
Afu-Bandbreite aufzeigen können. Aber Wichtigeres.
Man könnte den Eindruck haben der Amateurfunk wäre nach der
Schneekatastrophe 1978 und dem SK König Husseins zum Stillstand
gekommen
und Funken tuen nur noch ältere Herren. "Was Funkamateure
eigentlich so machen", blieb weitestgehend unbeantwortet.
DL3AH hat sich, in der nicht alltäglichen Studiosituation als
Interviewpartner, wohl redlich bemüht unvorbereitete Fragen zu
beantworten.
Ich vermisste einfach das aktuelle Erscheinungsbild und das Innovative
im DL-Amateurfunk des Jahres 2017 und darüber hinaus.
Die Moderatorin der Magazinsendung (Andrea Ballschuh) schien mir
Augenscheinlich, nach dem Interview vom Amateurfunk angetan.
Hoffentlich die Zuschauer, die ihre volle Aufmerksamkeit nicht nur den
Koch-und aktuellen Beiträgen aus der Region widmeten.
Meine Meinung ist nicht als Kritik sondern als Anregung für
Funkamateure gedacht die gebeten werden etwas über den Amateurfunk
zu berichten. Die Durchführung von Vorabsprachen über Frageninhalte
und Definitionen ist bei Medienauftritten unabdingbar und viel
wichtiger als "hauptsächlich in den Medien" zu sein.
Einige, z.B. oben genannte, Fakten als " Aha-Effekt" zum Thema
Amateurfunkdienst müssen beim Publikum im Gedächtnis bleiben.
Thematisch uninformierte, oft hektische Redakteure/Interviewer versuchen
immer ihre Sicht der Dinge dem Zuschauer/Leser nahe zu bringen.
Link zur: ARD-Mediathek
(bis etwa 13.08.17)
Im
Zeitindex ab 0:30 und ab 01:17
Red.: DM2FDO
14.07.2017
Horkheimerpreis 2017
Fritz Markert, DM2BLE, ist der Träger des Horkheimerpreises 2017.
Er erhielt diese hohe Auszeichnung des DARC e.V. für seine Verdienste
im Bereich der Selbsterklärung nach BEMFV.
...
DM2BLE hat sich in großem Maße in die Entwicklung des Programms Watt32
vom DARC und des Watt-Wächters der BNetzA eingebracht.
Watt-Wächter
wird von der BNetzA gerade überarbeitet und OM Markert stellt dafür
etwa 400 neue Nahfeldberechnungen für abgewinkelte
Antennenformen zur
Verfügung. Seit Veröffentlichung des Watt-Wächter hat er sich
federführend mit diesem Programm beschäftigt und mehr
als 30
Stellungnahmen zu dem Programm an die BNetzA übermittelt und Probleme
mit der Behörde erörtert.
Quelle: Auszug von DARC-Portalseite (14.07.17)
Herzlichen Glückwunsch Fritz!
Die hohe Anerkennung Deines Engagements war eigentlich längst
Überfällig und ist dadurch mehr als Verdient.
Auch wir danken im Namen aller, die von Deiner Selbstlosen,
Ehrenamtlichen und zeitaufwendigen Arbeit vieler Jahre profitiert haben.
Red.: DM2FDO
14.06.2017
Funkertags-Party 2017
Ist es ein Versagen der Propagierung des "Events" wenn
erst am Freitag Abend (05. Juni), also nur einige Stunden zuvor, auf der
DARC-Startseite
auf die QSO-Party zum Funkertag hingewiesen wurde?
Oder das dieses Ereignis im DL-Rundspruch (22/2017, 22. KW) nur im
Rahmen einer Aufzählung der Juni-Conteste Erwähnung fand?
Oder das die Seite des Referat Conteste, mit der Ausschreibung, wegen
Umstellung der URLs auf dem DARC-Server Tage zuvor nicht gefunden werden
konnte?
Oder ist es Desinteresse, seitens des Veranstalters und der (DARC)
Funkamateure, an dieser Veranstaltung?
Der Logeingang
beim DARC als Veranstalter, 10 x KW und 5 x UKW, lässt wohl nur diese
Möglichkeiten zu.
Wiederbeleben im Jahre 2018 oder Einstampfen? Vergleiche mit dem Club
selbst, verbieten sich natürlich!
14.06.2017
DARC ergreift Maßnahmen bei ausgeschiedenen Mitgliedern, bezüglich
Club-und Contestcalls
Anfang Mai wurde vom DARC eine Liste von Contest-und Clubcalls, deren
Verantwortliche ausgeschiedene Vereinsmitglieder sind, an die BNetzA
übermittelt.
Die Betroffenen werden nun aufgefordert diese Calls
zurück zu geben.
Auf Veranlassung eines süddeutschen DV ist die BNetzA bereits in
mehreren Fällen tätig gewesen.
Bei Nichtrückgabe des Contest-/Clubcalls hat die BNetzA erfolgreich mit
einem Verwaltungsverfahren gedroht was offensichtlich bei den
Betroffenen
auch entsprechende Wirkung gezeigt hat.
Künftig wird auf der Bestätigung von Mitgliedschaftskündigungen
gezielt darauf hingewiesen, dass die Zustimmung des DARC für die
erteilten Contest-und
Clubcalls bei Erlöschen der Mitgliedschaft
automatisch zurückgezogen wird.
Ein besonders engagierter DV hat im Zusammenhang mit dieser Thematik
übrigens vorgeschlagen, dass der DARC mit der Behörde verhandeln
solle, so dass
die Vergabe derartiger Rufzeichen an die Mitgliedschaft
im DARC geknüpft ist.
Auf Veranlassung des Amateurratssprechers und DV Hessen, Heinz
Mölleken, DL3AH, wird von der DARC Geschäftsstelle nun ermittelt
werden, wie viele Fälle
es gibt, bei denen der Rufzeicheninhaber einer
Clubstation, einer Bake, eines Relais oder Repeaters nicht mehr Mitglied
im DARC ist, jedoch die
Rufzeichenerteilung für seine auf ihn
zugelassene Sonderstation noch besteht.
Quelle: FUNKTELEGRAMM 7/2017
QSLonline meint:
In der DDR war Vorraussetzung für die Afu-Genehmigung die
Mitgliedschaft in der GST.
Versucht der DARC e.V. "Errungenschaften" aus DDR-Zeiten auf
Tauglichkeit zu testen?
Nach vom Verein angestrebter Abnahme der Lizenzprüfung, und ggf. auch
in Zielrichtung Ausgabe von Lizenzen (Rufzeichen), könnte
man auf diese dumme Idee kommen.
Werden künftig Relais, Digipeater, Baken oder Clubcalls von
Amateurfunkverbänden durch die BNetzA, auf Antrag des DARC, entzogen?
Wenn ein OV ein Clubcall beantragte, kann es natürlich dem benannten
Funkamateur, auf Antrag des OVV, wieder entzogen werden.
Wie verhält sich der VFDB e.V. dazu, der auch Clubstationen und
Relais/Digipeater durch engagierte Funkamateure betreibt?
Geht der sinnfreie Schuss von sich wahrscheinlich Allmächtig fühlenden
DARC-Funktionären vielleicht nach Hinten los, wenn dadurch
"Noch-Verantwortliche"
(als ex-DARC-Mitglieder) künftig
Clubstationen, Repeater, Digipeater und Baken nicht mehr betreiben
dürfen?
Ein weiterer, sicherlich unbedachter, Schritt zur möglichen
Demotivierung noch aktiver Funkamateure durch unnötige Frustration?
10.05.2017
Mitgliederversammlung am 13.Mai 2017 in Baunatal
Die Amateurräte beschäftigen sich wieder mit sich selbst.
Nämlich, wie man die Satzung so konkretisieren kann um eine Abwahl, des
von ihnen erwählten Vorstands, schwieriger zu machen.
Eine künftig beantragte Abwahl eines Vorstandsmitglieds ist danach nur
aus wichtigem Grund möglich.
Welcher Grund "wichtig" ist, entscheiden natürlich
Diejenigen, die sich ihren Vorstand bestellt haben.
Also nichts Neues auf dem Weg in die Bedeutungslosigkeit einer
Vertretung der deutschen Funkamateure?
Zitat:
"Jede Partei ist für das Volk da und nicht für sich selbst."
Konrad Adenauer
Trifft das auch für Vereine zu, mit ehrenwerten Bestimmern, die
sich selbst als Interessenvertretung ihrer Mitglieder sehen könnten?
14.05.2017
Ergebnis: War zu erwarten! Innensicht der DARC
"Räte-Etage". Eine Telefonkonferenz hätte es auch getan...
und sogar Geld gespart.
11.04.2017
Lizenzprüfung durch Verein statt Behörde?
Wir bekommen zunehmend Informationen, dass "Klasse
K" Vorantreiber im DARC e.V. mit Hilfe ihres RTA vor allem die
Möglichkeit einer
eigenen Prüfungsabnahme zur Priorität erheben und
den Gesetzgeber, im Zusammenhang mit der Novellierung des AfuG dazu
drängen.
Man orientiert sich dabei am Funkzeugnis für die Binnen-und
Seeschiffahrt, das von Vereinen und Seefunkschulen ausgegeben wird.
Die Erträge aus Schulung und Prüfungsabnahme, durch den DARC e.V.,
sollen ihm selbst als zusätzliche Einnahmen Zugute kommen.
Die Einnahmen, glaubt man, würden den Ausfall von Mitgliedsbeiträgen
("DARC-Flüchtlinge" und "Silent Key´s") auf Jahre
kompensieren.
Egal, ob der Prüfling nun DARC-Mitglied ist, wird oder auch nicht! Das
Geld hat man sicher und kann ohne Einsparungen weiter wursteln.
Eine Niveauabsenkung und, besonders schä(n)dlich, der Verlust des
staatlichen Behördenhandelns würde damit sogar in Kauf genommen.
Das könnte dann der erste Schritt, bis zur Abschaffung einer eigenen
Amateurfunkgesetzgebung (AFuG, AFuV) in Deutschland bedeuten.
Unser Lobby-Verein als Totengräber oder Wegbereiter zur Abschaffung des
FUNKDIENSTES Amateurfunk? Kann man sich das vorstellen?
Weiterführende Links: (Preise)
Sprechfunk
Yachtschule
Seefunkschule
In diesem Zusammenhang:
Die schwedische Fernmeldebehörde PTS hat im Februar 2017 den Vorschlag
des schwedischen Amateurfunkverbandes SSA zur Einführung
einer neuen
Einsteigerlizenz abgelehnt.
Quelle: FUNKTELEGRAMM 5/2017
19.03.2017
Glosse oder Aprilscherz?
Im Heft 4-2017 der DARC-Clubzeitschrift "CQ DL" ist auf Seite
49 ein als "Glosse" bezeichneter Beitrag des DARC-Vorsitzenden
abgedruckt.
Nach den dort aufgelisteten Absagegründen, für dieses Amt zu
kandidieren, ist die Bemerkung interessant: "Was lernen wir daraus
?"
Na klar... DL7ATE erfüllt alle diese Bedingungen und ist schon von
daher als der Vorsitzende nicht nur geeignet sondern sogar unersetzlich.
Behindert wurden seine Erfolge in der Arbeit (welche auch immer) durch
demokratische Entscheidungsprozesse. Wirklich ärgerlich Sowas!
Das hat ihm aber den Spaß nicht verdorben. Welchen Spaß auch immer!
Das Funken kann er nicht gemeint haben. Geocaching vielleicht?
Die Wahl eines neuen Vorsitzenden scheint sowieso nicht anzustehen, sondern nur die eines
Vorstandsmitglieds, da Martin Köhler, DL1DCT,
sich leider nicht mehr zur Wahl stellt.
Wenn DL7ATE irgendwann abtritt, hat sich doch DL3MBG längst in Stellung
gebracht. Die Wahl des Vorsitzenden wäre dann wohl eine Farce.
Modifiziertes Motto: "Alter Wein in alten Schläuchen". Wobei
DL3MBG keinesfalls mit Wein vergleichbar ist, das Alter nur eine
Befindlichkeit
und ein Schlauchvergleich vollkommen daneben wäre.
Mit dem Zitieren eines Sprichwortes muss man nämlich beim DARC e.V.
ganz vorsichtig sein, denn ein ehemaliger Vorsitzender hatte eine
Beleidigungsklage angestrengt, u.a. a.G. des Sprichwortes: "Der
Fisch stinkt am Kopf zuerst." Er sei weder ein Fisch, noch stinke er.
(HI)
Statt
Absagegründen könnte eine Auflistung von Anforderungen hilfreich sein,
sich um die Besetzung des vaganten Posten zu bewerben:
1. Einige Jahre Mitglied mit Kenntnis des bisherigen Vereins (wie er
ist), aktiver Funkamateur (!), zuvor keine Funktion in diesem DARC.
2. Der unbedingte unbeugsame Wille, sich im Vorstand des DARC für die
Interessen der Mehrheit der Mitglieder einzubringen zu wollen.
3. Nervenstark sein, um die Verwalter langjährig bestehender
verkrusteter Strukturen im Amateurrat von neuem Handeln zu überzeugen.
4. Elan zeigen, demokratische Entscheidungsprozesse im Verein als
Standard zu etablieren, zu fördern um damit Arbeitserfolg zu haben.
5. Mit diesen Voraussetzungen und Grundeinstellung ehemalige Mitglieder
zurückholen, neue zu gewinnen und den Amateurfunkdienst in der
Öffentlichkeit positiv bekannt zu machen. Keine Kungelei mit der
Politik, sondern den Amateurfunk als Funkdienst zu vertreten.
Das sich keiner bereit erklärt den Vorstandsposten zu
übernehmen, ist Verständlich und Nachvollziehbar. Bei
derzeitiger Vereinsstruktur und
Beharrungsvermögen der Amtsinhaber in
der Vereinsspitze. Daran sind schon einige engagierte Vorständler
letzter Jahre gescheitert.
Wer rennt schon gern absichtlich gegen eine Wand?
Red.: QSLonline
12.03.2017
DARC-Mitgliederversammlung am 13. Mai 2017
Wie bekannt wurde soll auf dieser Versammlung die
Vorstandswahl
im November 2017 sowie die abschließende Bearbeitung der noch offenen
Anträge 13 A (Aussprache des Vertrauens) und 13 B (Vertrauensentzug)
des Distrikt P betreffs des (noch) DARC-Vorsitzenden
ein Thema sein. Über beide Anträge wurde auf der letzten MV nicht
abgestimmt. Einreichung neuer Anträge bis 1. April
(HI) 
Quelle:
FUNKTELEGRAMM 04/2017
03.03.2017
Statistik der Bundesnetzagentur
Ungebrochen hoher Zulauf an Amateurfunkprüfungen im Jahr 2016
Die Gesamtzahl aller zugeteilten Rufzeichen beziffert die Behörde mit
Stand Ende 2016 auf 72.717 Calls. Darunter befinden sich 57.553
personengebundene Klasse-A-Rufzeichen und 7542 Rufzeichen für die
Amateurfunkklasse E.
Quelle: aus DARC-Portalmeldung
QSLonline meint:
Die Anzahl der Prüfungen und
ausgegebenen Lizenzen ist das Eine. Darauf ritt schon ein DL7ATE in
seiner Neujahrsansprache herum. Das
Andere ist ein gleichzeitiger zahlenmäßiger Zuwachs von DARC bzw.
VFDB-Mitgliedern. Wenn das nicht passiert, ist diese Meldung
ohne Belang für den DARC. Es sei denn man könnte die Afu-Prüfungen,
den Lizenzerwerb und die Mitgliedschaft miteinander verbinden.
Diese DARC-Meldung könnte gern eine Ergänzung vertragen, um den
Organisierungsgrad der deutschen Lizenzinhaber zu verdeutlichen.
Doppel-Lizenzen, d.h. Ausbildungs-und Clubcalls zum personengebundenen
Call, schätzen wir mit 5% ein.
Vieviel der insgesamt 72.717 Rufzeichen sind wieviel Einzelpersonen
zuzuordnen und wieviel davon sind im DARC und VFDB organisiert?
Wir
versuchen das mal aufzurödeln...
Unsere Recherche ergab aktuell ca. 34.400 DARC und ca. 2.300
VFDB-Mitglieder. Das wären dann 36.700 Funkamateure, die in den zwei
größten deutschen Amateurfunkvereinen Mitglied sind. Tendenz fallend.
Gehen wir, abzüglich der o.g. 5%, von der Zahl 34.900 aus. Das wären
mit rd. 48% weniger als die Hälfte der deutschen Funkamateure.
Da die Mitglieder der meisten RTA-Vereine auch im DARC bzw. VFDB sind,
sind diese hier zahlenmäßig nicht berücksichtigt.
Daraus könnte man ersehen was die
deutschen Amateurfunkvereine noch zu tun haben um echt (über den RTA?)
als die Vertretung der
Funkamateure zu gelten und auch tatsächlich für
sie tätig zu sein.
Die noch vom DARC, über den RTA, angestrebte Änderungen der
Amateurfunkgesetzgebung z.B. betreffen alle deutschen Funkamateure.
19.02.2017
Runder Tisch Amateurfunk (RTA)
DL3MBG und DL7TZ im Amt bestätigt DAMIT IST DIE "STRAFFE FÜHRUNG" DURCH DEN DARC
UND DL3MBG WIEDER GESICHERT. Eine
Namensänderung der Veranstaltung "RTA", um den
Etikettenschwindel eines "Runden Tisches" (siehe
Definition) zu beenden, ist wohl
weiterhin nicht geplant.
Weiterführend zu RTA
09.02.2017
DARC-Startseite (Redaktionsmeldung
vom 08.02.17)
"Wer
zahlt den Einsatz des Funkstörmessdienstes?"
Dort ist u.a. zu lesen:
"Diesen EMV-Beitrag bezahlen auch Funkamateure als Teil ihrer
jährlich wiederkehrenden Kosten für die Rufzeichenzuteilung."
QSLonline meint:
Zumindest missverständlich formuliert!
Auf Grund eines (einmalig/erstmalig) erteilten Rufzeichens, werden von
der BNetzA für bestimmte Zeiträume (zusätzlich zu den TKG-Beiträgen)
EMV-Beiträge festgesetzt und vom Genehmigungsinhaber gefordert.
Für die Rufzeichenzuteilung selbst entstehen keine
"jährlich wiederkehrenden Kosten".
23.01.2017
Werbeseite in der "CQ DL" 2/2017 (siehe auch unsere Rubrik
Fokus)
Beginnend mit der positiv stimulierenden Überschrift: "Wir wollen
wachsen. Jeder OV wirbt Neumitglieder"
wird im 1. Unterpunkt "Zurück zu alter Stärke" ein
Wunschdenken zur Realität erhoben, in dem man suggeriert "damals
wie heute ein Schwergewicht
gegenüber Politik und Verwaltung zu
sein".
Genau das Gegenteil hat sich ja wohl in der Möglichkeit der
Einflussnahme des Vereins auf die EMVG-Novellierung sehr deutlich
gezeigt.
Wunschdenken und Realitätsverlust als Grundlage und Argument der
Werbung von Neumitgliedern durch Bestandsmitglieder?
Wer will schon "HF-Begeisterte" mit gutem Gewissen in den
Verein holen, so wie dieser derzeit aufgestellt ist und sich selbst
sieht?
Der 2. Unterpunkt korrespondiert mit dem 1. Unterpunkt.
Wenn der DARC e.V. - wünschenswerter Weise (!) - attraktiv wäre, wäre
nicht dann ein Großteil von den ca. 50 % "freischaffenden
Funkamateuren"
schon längst DARC-Mitglied.
Und die ehemaligen DARC-Mitglieder? Womit soll man diese Überzeugen?
Hatte da nicht jeder einen Grund den Verein zu verlassen?
In letzter ganzseitigen Werbeaktion war eine Beitrittserklärung
("CQ DL", Heft 1 bis 4/2010) beigefügt in der zu lesen war:
Hiermit
versichere ich, in den vergangen 2 Jahren kein Mitglied im DARC e.V. gewesen zu sein und verpflichte mich auf 2 Jahre Mitgliedschaftsdauer. |
Nachtrag:
Diese unwürdige Beitrittserklärung für ehemalige Mitglieder ist
zwischenzeitlich überarbeitet worden! (Wir helfen doch gern...)
Aktuelle
Beitrittserklärung
Zurück zur aktuellen Werbeaktion.
Dort steht:
"Gehen Sie in die Öffentlichkeit, um die Bevölkerung
über den vom
Amateurfunkdienst zu informieren"
Wurde hier nicht Korrektur gelesen oder was? Naja, es geht ja wohl nicht
um besonders Wichtiges?
18.01.2017
Resignation oder Neustart?
Nach den Erkenntnissen und in Kenntnisnahme (!) der Tatsachen, die
sich aus der Antwort der Bundesregierung durch den Staatssekretär
Machnik vom BMWi auf die "Kleine Anfrage" der Linksfraktion
zur EMV-Problematik in Bezug auf den Amateurfunkdienst ergeben, sind
durch die Amateurfunkvertretungen in Deutschland nun endlich richtige
Schlussfolgerungen zu ziehen. Auch wenn es Umdenken erfordert!
Kurze Zusammenfassung:
- Seit dem Jahre 2000 bis Ende 2016 ist die Anzahl der Lizenzen um
rd. 18 % zurückgegangen. Weiterhin stark rückläufige Tendenz.
- Da frühere Verdienste an der Entwicklung der Kommunikationstechnik
anerkannt werden besteht noch ein (musealer) Erhaltenswert.
- Im Notfunk-Konzept der Bundesregierung spielt der Amateurfunk absolut
keine Rolle und es besteht kein Interesse, dies zu ändern.
- Ein Rechtsanspruch auf ein störungsfreies elektromagnetisches Umfeld
und einen bestimmungsgemäßen Funkempfang besteht nicht.
Das sind Fakten, welche die DL-Amateurfunkvereine erkennen müssen
und die bisherige Haltung:
Eigenlob, "Köcheln im eigenen Saft" - ohne realistische
Zukunfts-Strategie - überdenken müssen.
Der Amateurfunkdienst braucht mutige Veränderer und Macher. Keine
Postenzementierer, Strukturbewahrer, Abschotter und Wegbeisser.
Oder man macht einen echten Neustart im "Vereinsfunk" und holt
die 50 % lizensierten Nicht-oder ehemalige Mitglieder in einen Verein
zurück um die Vertretung der Funkamateure zu stärken, den Trend zur
rückläufigen Entwicklung der Lizenzzahlen durch eine offensive
Öffentlichkeitsarbeit und Ausbildungsinitiativen umzudrehen. Aus der
Antwort des BMWi geht hervor, wie die zahlenmäßige Entwicklung
beobachtet wird.
Ausbildung und Hinführen zur Lizenzprüfung, unabhängig von einer
Mitgliedschaft im Verein, ist ganz wichtig um dieses Ziel zu erreichen.
17.01.2017
Auf der DARC-Startseite wurden in den letzten Tagen mehrere
Pressemitteilungen der Bundesnetzagentur (BNetzA) veröffentlicht.
Das Thema der Funkstörungen und die Bemühungen der BNetzA zu deren
Verhinderung, stand dabei im Mittelpunkt der Informationen.
QSLonline meint:
Wer in dieser Berichterstattung einen engen Zusammenhang mit der
Novellierung des EMV-Gesetzes sieht, liegt wohl nicht ganz falsch.
Es wäre wünschenswert das sich die BNetzA so um den Amateurfunk
kümmern würde, wie der DARC um die BNetzA-Selbstdarstellung.
Jedoch wurde in einer redaktionellen Anmerkung zur Mitteilung
"Marktüberwachung" richtigerweise das Fehlen von Zahlen, z.B.
über aus dem Verkehr gezogenen Schaltnetzteilen oder LED-Lampen,
kritisiert.
In Kreisen der Funkamateure verfestigt sich a.G. von Beispielen -
welche den mangelnden Schutz des Funkdienstes Amateurfunk vor
Störungen dokumentieren - die Meinung, das die BNetzA das Funkspektrum
etwa so gut schützt wie ein Fuchs den Hühnerstall.
Interessen der Industrie und "Privatsphäre" eines Störers
aus der Nachbarschaft haben absolut Vorrang.
Sanktioniert werden kann nur der Funkamateur! Zu Zeiten des
Bundespostministeriums war das anders.
Zur
QSLonline-Startseite
|
16.12.2016
Mitgliedschaft Pro 2017 fördert die Amateurfunkzentren vor Ort
"Für das Jahr 2017 hat sich der Vorstand dafür entschieden, die Ausbildung vor Ort in den Distrikten zu unterstützen.
Mithilfe der
Fördergelder aus
2017 soll
die Gründung
bzw. der
Ausbau von
sogenannten „Kompetenz- und Ausbildungszentren“
angestoßen werden.
Diese Zentren sollen den Funkamateuren nicht nur als Treffpunkt für den gemeinsamen Austausch dienen, auch sollen dort
Ausbildungs-
lehrgänge und Weiterbildungsseminare angeboten werden.
Die Grenzen zwischen
den Ortsverbänden
sind oft
fließend. Ortsübergreifende
Veranstaltungen sind
an der Tagesordnung
im OV-Kalender“...
QSLonline meint:
Eine überfällige Entwicklung in die richtige Richtung. Besonders Neugründungen
dieser Zentren müssen finanziell unterstützt werden!
Das liegt nun in der Kompetenz der Distriktsvorsitzenden, die dieses Vorhaben
zur "Chefsache" machen und in
ihre OVs tragen sollten.
Auch "eingeschlafene" Clubstationen und Ausbildungsstützpunkte wie
das FEZ-Berlin (DL0FEZ) sollten wieder aktiviert werden, Kinder und Jugendliche
an den Amateurfunk heranzuführen. Wenn es auch erst nur ein SWL-Projekt wäre
mit Potential hin zu DN-QSOs und DO-Lizenz.
Ein früheres Projekt "Schulstationen" scheint auch vergessen worden
zu sein. In einer Zeit in der Ganztagsschulen im Vormarsch sind, bietet sich
eine AG Amateurfunk geradezu an.
Wenn sich willige Betreuer für eine AG, im Idealfall aus verschieden OVs oder
sogar mit Hilfe "freier Funkamateure", finden... könnte hier ein
Samenkorn für künftige Funkamateure gesetzt werden.
Zumindest für Menschen die Amateurfunk kennen und Wertschätzen und irgendwann
von sich aus zum Amateurfunk finden werden.
So haben viele "Amateurfunk-Karieren" begonnen.
Die Initiative
sollte jedoch
nicht nur
aus Zusatzeinnahmen
der "Mitgliedschaft Pro"
unterstützt, sondern generell ein fester Bestandteil
des DARC-Haushalts der nächsten Jahre werden.
Vielleicht müsste man dazu Anderweitig Einsparungen vornehmen?
"Kompetenzzentren" sollten nicht nur funktionierende Clubstationen (mit DN-Call) sein und gelungene Demonstration des Amateurfunks und Ausbildung
durchführen, sondern auch so ausgestattet werden
um Aussenwerbung für den Amateurfunk und anstehende Events z.B. über die Presse der Region,
über Schautafeln usw. machen zu können.
Quelle: DARC-Portalmeldung
24.11.2016
Kleine Anfrage an die Bundesregierung: "Elektromagnetische Verträglichkeit" (16.11.16)
20 konkrete
Fragen, welche die EMV-Problematik und Amateurfunkdienst in DL zum Inhalt haben.
Quelle: Bundestag
Drucksache
18/10367
Die Fragen zeigen u.a.:
- wie wichtig Störungsmeldungen der
Funkamateure an die BNetzA sind. Wenn keine gemeldet wurden, dann gab es keine
Störungen!
- auch die Entwicklung in der Anzahl ausgegebener Lizenzen ist sehr wichtig, den
Amateurfunk als aktiven Funkdienst wahrzunehmen.
- also nicht nur die Anzahl der DARC-Vereinsmitglieder,
die zudem (a.G. der
Vereinspolitik ?)
rückläufig ist, sondern aller
Funkamateure.
- daher ist die vereinsunabhängige Ausbildung von Funkamateuren ein
wichtiges Ziel für den Erhalt des
Amateurfunks in Deutschland.
- Notfunk als Teil des Amateurfunkdienstes herauszustellen, netzunabhängige
Relais betreiben, Zusammenarbeit mit Behörden suchen.
- all dies in der Öffentlichkeit und
bei jeder Gelegenheit kommunizieren, Ausbildung
anzubieten und sich Einzubringen, bringt
uns aus
der "Nur-Hobby-Ecke"
raus und kann uns in der Gesellschaft als anerkannte Fachleute in Funktechnik
und Kommunikation ausweisen.
DARC-Portalmeldung vom 28.11.2016 (!):
"Darüber
berichtet der Württemberg-Rundspruch Nr. 48/16 mit Verweis auf das
FM-Funkmagazin."
Warum verweist man auf 2 Fremdquellen? Traut man sich
nicht die Info
als
eigene Meldung
zu bringen?
Ergänzung:
14.12.2016
Die aktuelle DARC-Vorstandsinformation
Nr. 9 (im Mitgliederbereich des DARC-Portals) informiert
über ein Gespräch zwischen dem RTA
(Runder Tisch Amateurfunk) und der Fraktion Die LINKE zu der EMVG-Thematik.
Ein richtiger Weg,
Unterstützer in Sachen EMVG
im politischen Feld zu suchen!
Vorgespräche mit "traditionellen
Ansprechpartnern" hatten leider
nichts gebracht.
Man muss schon starke Nerven haben oder Phlegmatisch veranlagt sein um beim
Lesen des Protokolls
der 193. Sitzung
des Bundestages, die am 29.09.16 stattfand, (Anlage der VO-Info) gelassen
zu bleiben.
Redeinhalte und
Zwischenrufe von
Abgeordneten der
Koalitionsfraktionen
zeigen entweder
mangelndes Interesse oder
Uninformiertheit,
Wirksamkeit des Einflusses von Lobbyisten - oder auch alles Zusammen!
Hier liegen wohl auch einige Ursachen
in der von der Politik allgemein beklagten Politikverdrossenheit. Und da wundert
man sich noch?
Sicherlich haben Lizenzinhaber DL3MBG und DL9KCE dem MdB Herrn Lenkert auch
erläutert, das die von ihm und den anderen Rednern durchweg verwendete Bezeichnung "Amateurfunker",
für Teilnehmer am Funkdienst Amateurfunk, nicht
der eindeutigen Definition des AfuG und AfuV entspricht, weil gedanklich
Irreführend in Richtung Hobby "Funkanwender".
Kommentar
von DH6MAV
Antwort auf die Kleine
Anfrage (siehe oben 24.11.16).
Eine "Offenbarung" welche die
Ignoranz derzeitiger Politik gegenüber einem internationalen - durch die IARU
vertretenen - Funkdienst zeigt, der über diese mit der ITU
(UN-Unterorganisation) unterstützend zusammen arbeitet.
Besonders ärgerlich ist, das
diese besondere Stellung des
Amateurfunkdienstes, laut BMWi auf dem
Grundgedanken, dass dieser
"in der Vergangenheit" zur Weiterentwicklung
der allgemeinen
Telekommunikationstechniken beigetragen habe
und
von daher erhalten bleiben
solle, beruht.
Kann es sein, das die Bundesregierung (BMWi)
den Amateurfunkdienst in Deutschland nicht als Funkdienst,
sondern als reines Hobby,
wie Karnickelzüchten, wahrnimmt?
Um
bei dem Beispiel zu bleiben, könnte auch das Landwirtschaftsministerum auf
Anfrage mitteilen, das aus Traditionsgründen und wegen Zuchterfolgen in der
Vergangenheit, den Karnickelzüchtern eine besondere Aufmerksamkeit zukommt.
So
kann und muss man den Tenor des Inhalts der Antwort auf die Kleine Anfrage
wohl interpretieren.
Also auch nur eine "Traditionsveranstaltung" die aus historischen
Gründen Beachtung findet, aber nicht besonders
geschützt
und gefördert wird.
Als Funkdienst
spielt der Amateurfunk offenbar beim Gesetzgeber (BMWi) überhaupt
keine
Rolle und wird daher weitgehendst ignoriert!
Vorschlag: Vielleicht sollte man den Notfunkaspekt in die
Novellierung des AfuG und
Prüfungsinhalte für Lizenzprüfungen aufnehmen,
um
die Bedeutung dieses Funkdienstes herauszuheben.
In den USA hat der Amateurfunk,
besonders unter dem Heimatschutz- und Notfunk-Aspekt gesehen,
eine hervorgehobene Stellung beim Gesetzgeber
und in der Bevölkerung.
21.11.2016
Kolumne der DV-P, DL3SFK,
zur MV vom November 2016 (Auszug)
"Ihr habt es im Deutschland-Rundspruch gehört: Wir haben gekämpft und glaubt man den Meldungen auf der DARC Webseite, dann haben wir auf ganzer Linie verloren.
Auch wenn viele, das nicht anders erwartet hatten. Wir haben die ganze Zeit auf Sieg gespielt.
Jetzt ist das Thema für den Distrikt Württemberg aber auch durch!
Und das nicht, weil die Auseinandersetzung für alle Beteiligten nervenaufreibend war, sondern weil es irgendwann auch mal gut sein muss.
Man hat uns vorgeführt, man hat uns gedemütigt, und man hat den Mitgliedern gezeigt das der DARC e.V. nicht bereit ist für moderne Konzepte in der Vereinsführung."
Und...
"Zusammenfassend war es natürlich enttäuschend festzustellen, dass es für unsere Anliegen kein Verständnis gab.
Aber das man als "Nestbeschmutzer" bezeichnet wird, wenn man sich offen aber kritisch mit seinem Verein auseinandersetzt, ja das hat mich persönlich betroffen gemacht.
Auch der Kommentar einiger meiner Mitkollegen im Amateurrat:
"Es haben ja nur knapp 1000 Leute bei dem Mitgliederbegehren mitgemacht, was ist mit den andern
35.000 Mitgliedern" zeigen mir, dass das Konzept der demokratischen Mitbestimmung zum einen nicht verstanden wurde, zum andern in diesem Verein keine Basis hat."
Vollständiger Wortlaut
Übrigens:
Der Distrikt P (Württemberg) ist mit
3.037 Mitgliedern (Stichtag
1.1.2016) der zweitmitgliederstärkste
Distrikt innerhalb des DARC e.V.
Der Distrikt Württemberg stellt ca. 8% der DARC Mitglieder
- aber mehr als 30% der Jugendlichen des DARC e.V. Darüber hinaus
ist der Distrikt Württemberg der Landesverband - mit dem niedrigsten
Durchschnittsalter im DARC e.V. (Quelle:
Distrikts-HP)
QSLonline meint:
Vieviel von den "anderen 35.000 Mitgliedern" (Leuten) ist der Verein egal,
weil sie sich bereits emotional von ihm verabschiedet
haben?
Was wäre wenn die 1000, engagierten (ignorierten) Teilnehmer am
Mitgliederbegehren, nun auch noch den Verein verlassen? Wer will das?
19.11.2016
Vereine und ihr Nutzen Mit einem aktuellen Beitrag in unserer Rubrik "Fokus" ist dieses Thema,
Verallgemeinert, aufgegriffen worden.
18.11.2016
RTA bittet den Bundespräsidenten um Nichtzeichnung des EMVG
Nachdem das Gesetz über elektromagnetische
Verträglichkeit von Betriebsmitteln (EMVG) den Bundestag und den Bundesrat
passiert hat, ohne dass die ernsthaften Bedenken von Rundfunkhörern, des
Runden Tischs Amateurfunk und zahlreichen hochrangigen wissenschaftlichen Würdenträgern
Berücksichtigung fanden, wandte sich heute der RTA mit einem Schreiben an den
Bundespräsidenten, das die Bitte enthielt, das Gesetz nicht zu unterzeichnen.
Der Bundespräsident könnte im Rahmen seiner
Prüfungskompetenz im Zusammenhang mit der Übereinstimmung von Gesetzen mit
dem Grundgesetz seine Unterschrift verweigern.
Dann käme das Gesetz formal
nicht zu Stande.
Quelle: DARC-Portalmeldung
QSLonline meint:
Letzmalig im
Jahre
2006 hat ein Bundespräsident
(Horst Köhler) ein Gesetz nicht unterschrieben
und damit nicht in
Kraft gesetzt.
Typischer Forenbeitrag bei Heise.de
zum Thema: (19.11.16,
16:40)
Nun gut, der RTA bleibt dran...
Ohne offensive "Pressebegleitung"
(DARC, Rubrik "Presse")
und Infos über
alle Sozialen
Medien, wird wieder einmal
"zu kurz gesprungen".
Nur DARC-interne Informationen, z.B.
in der CQ DL reichen nicht. Diese
erreichen
noch nicht
einmal den Großteil der Funkamateure in DL.
Vereinsintern wird gern Macht und Wertigkeit demonstriert.
Warum bleibt man in der Aussendarstellung
dagegen zaghaft bis unauffällig?
Nachtrag:
(21.11.2016)
Dennoch verweisen wir auf die ausführliche Darstellung der RTA-Aktivitäten, im
Vorfeld der EMVG-Novellierung, in der "CQ DL" 12-2016.
Nachtrag:
(25.11.2016)
Nun sind auch, neben
"Funktag in Kassel", endlich
Informationen zum EMVG und RTA-Initiativen zu finden. Langsam wie ein
Supertanker.
15.11.2016
Ergebnisse der Mitgliederversammlung
Für DARC-Mitglieder nach Anmeldung im Mitgliederbereich:
http://www.darc.de/der-club/allgemeines/#c35452
Auswirkungen der Mitgliederversammlung
Nach Auswertung der eMails an
QSLonline bezüglich dieser MV:
- Festigung des Grundvertrauens in die Amateurräte
und Vorstand,
- Lieber elitäre Klüngelei und Stillstand als Umwälzungen im Verein,
- Die Mehrzahl aller OV(V)s mit den Ergebnissen
und DVs zufrieden,
- Explosionsartig ansteigende, offenbar spontane,
Beitrittsanträge,
- Versuche der Initialisierung von Mitgliederbegehren nun
gestoppt,
- Ehrennadel-Nachbestellung wg. Beispielwirkung
Auszeichnung GF,
Wird das so sein, oder etwa das Gegenteil? War
diese MV eine Richtungsentscheidung für die Vereinsführung sowie für
Mitglieder?
Wohin geht der Weg des DARC e.V. nach der MV? Werden
einfache Beitragszahler diesen Weg mit gehen? Geduldig von MV zu MV?
14.11.2016
Ereignisse und Ergebnisse
DARC-MV 12./13. 11.2016 (Teil 2)
Unter der Überschrift: "Stimmen zur Mitgliederversammlung" liest man u.A. auf dem DARC-Portal
Erklärungen oder auch Rechtfertigungen des Vorsitzenden, des Amateurratssprechers, des Haushaltsausschuss-Sprechers
und eines Vorstandsmitglieds.
Man bezog man sich auf "Stimmen" von Mitgliedern und führte aus:
"In der allgemeinen Aussprache wurde von den Mitgliedern mehrfach betont, dass die Auseinandersetzung über vereinsinterne Themen in der Öffentlichkeit
dem Amateurfunk in Deutschland und der Interessenvertretung großen Schaden zufüge."
Das o.g. Vorstandsmitglied wurde deutlicher:
„Dies hat
unseren intensiven
ehrenamtlichen Einsatz
möglicherweise zunichte
gemacht“, so
Vorstandsmitglied Christian Entsfellner,
DL3MBG, und verweist auf den momentanen Kampf um den Schutz unserer Frequenzen."
QSLonline meint:
Man kann es möglicherweise auch anders sehen.
Vielleicht sehen die Lizenzbehörde, der
Gesetzgeber und
die Öffentlichkeit
unseren Verein so, wie seine Bestimmer in Baunatal und Sonstwo
sich Darstellen, Handeln oder eben nicht
Handeln!
Das der Einsatz zum Schutz der Frequenzen
(z.B. EMVG-Novellierung)
tatsächlich intensiv und ein Kampf
war, kann möglicherweise eine Schutzbehauptung sein.
Als ein
möglicherweise in
Leitungsstrukturen erstarrter
Verein,
dessen Mitglieder
immer älter,
zunehmend weniger und am Vereinsgeschehen uninteressierter werden.
Als ein QSL-Verteilungs-,
Amtsträgerverwirklichungs-und OV-Stammtischverein wird er noch einige Zeit seine Daseinsberechtigung haben.
Was ein
Beamter der Lizenzbehörde bereits vor Jahren voraussagte scheint sich zu Bewahrheiten:
...eine "Verrottung des
Amateurfunks von
Innen". (siehe in dieser Rubrik,
Beitrag vom 02.07.2016)
Mangelnde Transparenz, und in Abwehrhaltung noch am Verein interessierte Mitglieder zu verprellen statt auf sie Zuzugehen, ist der beste Weg o.g. Prophezeihung
zu entsprechen.
Warum wird, in diesem Zusammenhang, den Mitgliedern nicht mitgeteilt wofür die im Haushaltsplan für 2016 ausgewiesenen
10.000 EUR für die
"Novellierung des AfuG"
ausgegeben wurden?
Im Haushaltsplan 2017
ist dieser Posten mit "Selbstverwaltung
(Projektierungsphase)" umschrieben
und weist 50.000.00 EUR aus!
Für den
Klasse K-Unsinn und DARC-eigene Lizenzprüfung?
Was (er)kauft man sich damit? Kaffee,
Fahrkarten oder auch Unterstützung?
Aber für ein "Mitgliedergewinnungs-Projekt" sind lediglich
5.000.00 EUR ausgewiesen.
Hier werden Prioritäten deutlich! Zahlen für Vorstandsausgaben und
"Gefälligkeiten" sind auch interessant...
Oder sind auch wir, wie mehrere
Hundert Unterzeichner
des Mitgliederbegehrens, zu dämlich finanzielle Zusammenhänge
zu begreifen und deren
Auswirkungen zu erkennen?
Wer
das nicht glauben mag, hier nachlesen [PDF-Datei,
Seite 119, Titel XI] (zuvor ist
eine Anmeldung für den Mitgliederbereich notwendig)
13.11.2016
Ereignisse und Ergebnisse
DARC-MV 12./13. 11.2016 (Teil 1)
Auf der Website des Funksportreferates
steht seit kurzem eine Erklärung
Erklärung
Aufgrund
der Vorgänge und des Verhaltens von Vorstand und der Mehrheit der Amateurräte
auf der Vorbesprechung zur Mitgliederversammlung am 12.11.2016 trete ich, Martin
Henz (DL5NAH), mit sofortiger Wirkung von sämtlichen Aufgaben und Ämtern im
DARC e.V. und der IARU Region 1 zurück und werde den Verein zur nächstmöglichen
Gelegenheit verlassen.
Für das Jahr 2016 sind noch die UKW Wettbewerbe Oktober, November, der
UKW-Contestpokal sowie die drei internationalen Auswertungen der IARU Region 1
Wettbewerbe auszuwerten. Für einige der vergangenen Wettbewerbe sowie für den
UKW-Contestpokal sind die Teilnahmeurkunden zu erstellen. Gerne weise ich einen
Nachfolger in die Aufgaben des Referats ein falls ein solcher Nachfolger
vorhanden ist.
Martin Henz, DL5NAH
QSLonline
meint:
Eine weitere Glanzleistung der Vereinsführung. Wieder einmal wird ein
langjähriger aktiver Funktionär aus dem Verein gedrängt.
Wie kann er aber auch ein Mitgliederbegehren ohne vorherige Absprache mit dem
Vorstand initieren? Wehret den
Anfängen!
Offener
Brief von DL5NAH an die Amateurräte
Und...
Entgegen des
Antrags TOP 13,
B des
Distrikts P
(Ausarbeitung DB2TU) zeichnet
doch der DARC-Vorsitzende, dessen
Widerruf der Bestellung als
Vorstand und als
Vorstandsvorsitzenden
im Antrag gefordert wurde,
DEMONSTRATIV den
lt. Antrag
zu entlassenden
Geschäftsführer des
Vereins mit der
"Goldenen Ehrennadel" aus.
Einen Mann dem Tausende den DARC verlassende Mitglieder egal sind, weil es dem
DARC "nicht weh tut"?
Genau so setzt man Prioritäten!
Ein Schlag ins Gesicht des Antragstellers und dessen Unterstützer? Eine
reine Machtdemonstration
gegenüber den
Mitgliedern?
(Die Redaktion erhielt
heute viele empörte (gelinde
Ausgedrückt) eMails,
auf diese MV bezogen. Wir
sortieren noch und ordnen
ein...)
30.10.2016
Erwägungsgrund
DJ5IL
beschreibt ausführlich, warum die vom Bundestag beschlossene EMVG-Novelle gegen übergeordnetes
Recht verstößt, da sie nicht im Einklang mit Erwägungsgrund
Nr. 4 der Richtlinie 2014/30/EU steht.
PDF-Textdokument
Der
EMV-Referent des DARC e.V., DJ6AN,
bezieht sich
in einer Stellungnahme zur
obigen DJ5IL-Recherche ebenfalls auf den Erwägungsgrund 4 und meint u.A. abschließend:
"Alle aufkommende Hoffnung entschwindet jedoch
mit der
selben zitierten Drucksache 18/8960 unter "B. Besonderer Teil"
zu
§ 27" (Befugnisse bei der Störungsbearbeitung, Verordnungsermächtigung):
"Die §§ 27 und 28 füllen den in Artikel 5 Absatz 2
der Richtlinie 2014/30/EU eröffneten
Freiraum für national staatliche Regelungen zur Störungsbearbeitung aus."
QSLonline meint:
Schon im Kommentar zum vorherigen EMVG (2006)
hat der RTA auf die gleiche Problematik hingewiesen,
auch nichts erreicht,
und dann wohl, nach gleichen Diskussionen, resigniert?
Ein schwieriges Feld das die OMs
DJ5IL und DJ6AN für uns beackern.
Umfangreiche Informationen zu den Aktivitäten unter dem Suchwort "EMVG"
im PDF-Dokument Vorstand-Infos
2003 bis 2015
(59 MB) im DARC-Mitgliederbereich zum Lesen oder Herunterladen.
Der DARC e.V. sollte - seiner Satzung gemäß -
die Funkamateure in DL besser schützen
und Weiteres
gegen dieses Gesetz
unternehmen, um den Funkdienst Amateurfunk
zu stärken.
Wenn also die
Pflicht zur
Störungsbearbeitung durch die BNetzA
im EMVG quasi ausgehebelt wird, ist dieses Gesetz gegen
den Funkdienst Amateurfunk gerichtet.
Übrigens scheinen im, von jedem
Funkamateur zu zahlenden, EMVG-Beitrag
wohl auch die
Kosten für Messeinsätze
enthalten zu sein die durch ungerechtfertigte Annahmen von Störungen, durch
Amateurfunkstellen vermutet, anfallen. Hier kein Freiraum...
Statt Paragraphen
hervor zu
heben, die einen
"Freiraum" im
EMVG ermöglichen,
sollten unsere Amateurfunkvertreter
(RTA/DARC) mehr Engagement für den Schutz des Amateurfunkdienstes zeigen.
Freundlich-nutzlose Gespräche und Witzeln mit den EMVG-Verfassern ist nicht
das, was man als Funkamateur erwarten durfte!
Die Vorgehensweise, den EMVG-Entwurf im zuständigen Ausschuss ohne Anhörung der Betroffenen und ohne Berücksichtigung
vorliegender DJ5IL-Petition unverändert ins Parlament durchzuwinken, ist leider auch symptomatisch für Abgehobenheit und Ignoranz gegen Einwände von
Betroffenen, durch politisch
Verantwortliche für die Gesetzgebungsverfahren in diesem Land.
Sicherlich auch für den Einfluss der Wirtschaft auf diese, "nur ihrem Gewissen verantwortlichen Volksvertreter".
Wie sagte doch Frau Merkel neulich auf einer BDI-Tagung:
"Eine Beteiligung
der Wirtschaft an Gesetzesvorhaben ist gewünscht". Na bitte,
hat doch wieder funktioniert! Gibt es andere Erklärungen?
13.10.2016
Der Vorstand informiert zu Unterlagen der Mitgliederversammlung
"Der Vorstand möchte mit der Veröffentlichung weiteren unsäglichen, ständig neuen,
nicht dem Vereinszweck dienenden – zum Teil auch persönlich angreifenden Behauptungen Weniger zur Arbeit des Vorstandes und zur Rechnungslegung zumindest außerhalb der Vereinsöffentlichkeit – beenden."
Quelle: DARC-Portalmeldung
Der Begriff unsäglich
müsste wohl neu definiert werden.
Machen nicht die Anträge des DV-R und
VO erst deutlich,
das diese Anträge
nicht dem Vereinszweck,
sondern nur der Festigung bestehender Strukturen
und Kritikabwehr
dienen? Welchem
der Vereinszwecke
dienen die, gegen kritische Mitglieder
und
deren Argumente gerichteten, Anträge? Sind nicht eben
diese Anträge eher
"unsäglich"
und für noch interessierte
Mitglieder peinlich?
Die sog.
Mitgliederversammlung,
vorabgestimmter
Ratsmitglieder, dürfte daher interessant werden.
Wenn man sich ernsthafter, argumentativ-zielgerichteter, mit zunehmenden
Gefährdung des Amateurfunkdienstes beschäftigen würde, statt mit sich selbst
und seiner Position im Verein,
wäre da nicht eher Unheil abwendbar?
11.10.2016 Unglaublich
Aus Anträgen zur Tagung der Mitgliederversammlung am 12. November 2016 in Baunatal
(Vollständig als PDF-Dokument im
Mitgliederbereich des DARC-Portals: "Der Club"
-> "Mitgliederversammlung" zu
Downloaden)
TOP: 13
Antrag: A, vom stellv. AR-Sprecher und DV-R, Peter Kern, DL1EIP
"Dem DARC-Vorsitzenden, den weiteren
Vorstandsmitgliedern sowie dem DARC-Geschäftsführer wird das Vertrauen
ausgesprochen."
Begründung:
In den zurückliegenden Monaten sahen sich unsere Vorstandsmitglieder massiver Kritik
ausgesetzt, die erhobenen Behauptungen haben sich als unbegründet herausgestellt.
Die Aussprache des Vertrauens durch die Mitglieder des Amateurrats an den Vorstand, soll ein
erkennbares Signal an die Mitglieder sein, dass die Kritik unbegründet ist."
Dann...
TOP: 13
Antrag: B, von der Distriktsvorsitzenden Württemberg (P), Béatrice Hébert, DL3SFK
"Die Mitgliederversammlung möge beschließen:
Dem Vorstand und Vorstandsvorsitzenden Steffen Schöppe, DL7ATE,
wird das Vertrauen
entzogen und die Bestellung als Vorstand und als Vorstandsvorsitzenden widerrufen.
Begründung:
Die Satzung des DARC e.V. regelt die Absetzung eines Vorstandsmitglieds oder eines
Vorstandsvorsitzenden nicht.
Somit gilt für diesen Fall § 27 BGB. Im § 27 Absatz 2 wird festgestellt, dass die
Bestellung des Vorstandes jederzeit widerrufen werden kann, wenn eine grobe Pflichtverletzung
oder eine Unfähigkeit zur ordnungsgemäßen Geschäftsführung vorliegt.
Zur Begründung wird auf die ausführlichen, anhänglichen Ausführungen von Erhard, DB2TU,
verwiesen, die der Vorstand und die Amateurräte bereits im Mai 2016 erhalten haben."
Als Anlage zu TOP 13: Ausarbeitung von DB2TU
Quelle: Informationen kritischer
Mitglieder an
QSLonline
Ach so!
Mal unabhängig von der wohl nicht zufällig
gewählten Reihenfolge der gegensätzlichen Anträge?
Wird Antrag A angenommen, dann wäre der nachfolgende Antrag B von
DL3SFK Gegenstandslos?
Oder wird Antrag B abgelehnt und Antrag A ist dann ein "Nachtreten" in
Richtung Antragstellerin?
Funktioniert so Vereinsdemokratie im DARC e.V.
?
Kritiker Abbürsten?
Ohne faktische Entkräftung der Behauptungen (lt. Antrag B, a.G. DB2TU) sind diese
Unbegründet?
Teflon-Mentalität?
Und noch was zum GF Hergert...
Anstatt Entlassung (Antrag des Distrikt P) soll ihm nun sogar eine längere Kündigungsfrist
angeboten werden.
Hat man die vereinsschädigende Twitter-Aussage dieses Geschäftsführers vom 05.05.2014 bereits vergessen?
Wir nicht!
Zur Erinnerung:
Der OV K57 informiert über eine Diskussion am 06.04.2014 mit dem DV-K und dem GF des DARC, Jens Hergert
Es wurde u.a. die Thematik der geplanten
Beitragserhöhung und möglicherweise
daraus folgende Frust-Austritte
angesprochen:
Wie ist die Antwort des DARC-Geschäftsführers, in Bezug auf eine Wertschätzung der
Vereinsmitglieder und der Zukunftssicherung des Vereins, zu werten? Ein Verein lebt von seinen Mitgliedern, nicht umgekehrt!
Wir meinen:
Jeder Austritt und Nicht(wieder)eintritt eines lizensierten
Funkamateurs müsste allen DARC-Verantwortlichen wehtun!
Ist Herrn Hergert bewusst, dass er von den (noch)verbleibenden
DARC-Mitgliedern bezahlt wird?
Quelle:
https://twitter.com/DARC_K57
Nachtrag: Eben auf den Tisch bekommen...
Und es wird nicht noch schlimmer?
Doch! Lesen Sie den Antrag D,
(TOP 12) und
hier die Begründung zum Antrag, des DARC-Vorstandes:
"Die Mitgliederversammlung möge beschließen:
Die Satzung wird im § 16, Ziff. 4 (Rechnungslegung) wie folgt geändert:
Begründung:
Ohne Diskussion mit dem Vorstand, wurde durch ein Mitglied ein Mitgliederbegehren
(26. August 2016) gestartet, diese Vorgehensweise entspricht bereits
nicht dem Sinn
des Mitgliederbegehrens.
Auch im Übrigen bestehen erhebliche Bedenken hinsichtlich der Art und Weise der Durchführung.
Gerne mag der Vorstand Interessierten belegen, warum der gewählte Weg mit den behaupteten
Formalismen nicht erforderlich war.
Da der Antrag zum Mitgliederbegehren aber nicht nur an diesen formalen Mangel leidet, sondern
auch andere inhaltliche Unrichtigkeiten enthält, also
insgesamt unwirksam seien könnte, dem
Vorstand das Thema aber wichtig erscheint, hat er sich zu Stellung eines eigenen Antrages entschlossen.
Die Mitglieder des DARC e. V., die in ihrem ehrlichen Bemühen um eine Kommunikation mit dem Vorstand und
einer angeblich fehlenden Transparenz ihre Unterschrift geleistet haben, sollen nämlich nach Auffassung
des Vorstandes die ihnen zustehende Plattform, unabhängig von den genannten Unzulänglichkeiten, in jedem Fall erhalten."
Wenn also nur noch Mitgliederbegehren initiert werden, die zuvor mit dem
Vorstand abgesprochen und durch ihn genehmigt sind, wird es sie weiterhin geben?
Wäre nicht schon die Begründung, die Sinnhaftigkeit des ersten Mitgliederbegehrens der Vereinsgeschichte in Frage zu stellen
und die mögliche Unwirksamkeit anzudeuten, Grund genug den Vorstand zu
entlassen?
Neben dem jahrelangem Aussitzen
von (existenziellen)
Problemen unseres Vereins?
30.09.2016
(aktualisiert 15.10.16)
So funktioniert Demokratie
Der DARC meldete:
Interessenvertreter RTA/DARC e.V. zeigen sich nun enttäuscht
„Was sich zunächst sehr gut in Bezug auf eine Verbesserung des Funkschutzes
liest, entpuppt sich bei genauerem Hinsehen leider als ein Verbleib auf dem
Status Quo der vergangenen Jahre“, erklärt der Vorsitzende des Runden Tischs
Amateurfunk (RTA) und DARC-Vorstandsmitglied Christian Entsfellner enttäuscht
und führt weiter an
„Wir haben im Vorfeld auf vielen Ebenen dafür gekämpft,
dass der Rundfunkdienst (?) und der Amateurfunkdienst, wie auf
EU-Ebene bereits
richtig auf den Weg gebracht, auch in Deutschland mit den anderen Funkdiensten
gleichgestellt wird.
Damit bezieht er sich auf eine Presseerklärung der
Bundesregierung, in der sie bekannt gibt, dass der Ausschuss für Wirtschaft und
Energie in seiner Sitzung am 28. September dem von der Bundesregierung
eingebrachten Entwurf eines Gesetzes über die elektromagnetische Verträglichkeit
von Betriebsmitteln (18/8960) zugestimmt hat – ohne notwendige Änderungen im
Bereich Amateurfunk…"
Link zur Pressemitteilung: Rückschlag
für den verbesserten Funkschutz in Deutschland
Man kann durchaus vermuten, dass sich hier Wirtschaftslobbyisten unter den Abgeordneten erfolgreich durchgesetzt haben!
Die Satzung des DARC e.V. bestimmt u.a. in §2,
Ziffer 2:
i) Wahrung
der Rechtsstellung der Funkamateure gegenüber den gesetzgebenden Körperschaften, Behörden und sonstigen
Stellen des
In-und Auslandes ...
j) Erhaltung
der Nutzbarkeit und des Schutzes des dem Amateurfunkdienst
zugeordneten elektromagnetischen Spektrums,
|
Die Satzung erwähnt mit keinem Wort den
Rundfunkdienst, den der DARC e.V. in
seiner Argumentation anführte.
Hat sich dieser ebenfalls gegen diese Novellierung ausgesprochen und stand an
unserer Seite gegen das EMVG?
Diese Zuhilfenahme ging voll "nach Hinten los", wie der Brief des
Ministers Gabriel an einen Abgeordneten zeigt.
Minister Gabriel hat die Prioritäten und Sicht des Wirtschaftsministeriums in seinem
Brief sehr deutlich gemacht (s.
18.09.16).
Die Gleichstellung des Amateurfunks mit Rundfunk, der ja über das Internet
empfangbar wäre, zeigt sein (Un)Verständnis der Problematik.
Eine Beschwerde bei
der EU-Kommission
(mehrere Kommissare/mehrere Fachgebiete zum Problem) wird dort mit großer
Wahrscheinlichkeit als Aktionismus eines Vereins gesehen werden und als
unerledigter Vorgang enden.
Die mit der Wirtschaft befassten Kommissare der EU vertreten in erster Linie die
Interessen der Industrie und des Handels.
Nicht etwa die Interessen von Funkamateuren, denn diese behindern durch ihre Funkschutz-Forderungen
die Anwendung einfacher Technologien, die den Funkschutz nicht beachten brauchen.
Durch gesetzliche, behördliche (sogar richterliche [s.
LED-Urteil]) Be- bzw. Verhinderung
des Funkschutzes ergeben sich, durch Vermeidung teurer
Schutzmaßnahmen oder Strafen wegen Grenzwertüberschreitungen, Möglichkeiten
der
Gewinnoptimierung.
Wenn der DARC-Vorstand
ernsthaft an die Änderung des "beratenen"
und beschlossenen EMVG glaubt, dann
sollte er gerichtlich gegen den Verstoß, bezüglich internationalem
und europäischem Recht auf Funkschutz, vorgehen
(Haushaltsplan 2017...).
Dies könnte sogar hilfreich, zur Wahrnehmung
unseres Amateurfunkdienstes als ein Funkdienst
in
der Öffentlichkeit, sein.
Ist im Vorfeld vom DARC nicht Nachdrücklich genug auf offensichtliche
Rechtsfehler in der Novellierung hingewiesen worden?
DL3MBG erklärte im Interview mit "Radio DARC" am 9.10.2016, alles zur
Aufklärung der Gegenseite unternommen zu haben.
Eine von der Fraktion DIE LINKE geforderte Anhörung
von Fachleuten
zur Problematik
Funkschutz/Amateurfunkdienst,
scheiterte.
Diese
Fraktion wurde vom RTA über die EMVG-Problematik nicht informiert.
Daher hob
der Abgeordnete (LINKE), Ralph Lenkert, in seiner Argumentation auch den CB-Funk,
als einen betroffenen Kurzwellenfunk, hervor.
Er wies als Einziger auf die Bedeutung des Amateurfunks als
"Back-Up-Option" in Krisensituationen hin und kritisierte auch die
"Ermessensfrage" der BNetzA bei Funkstörungen auf
Amateurfunkfrequenzen.
Die Definitionen Funkamateur und Amateurfunkdienst waren ihm,
als einzigen Unterstützer der RTA-Forderungen,
nicht geläufig.
Aber
dafür kann er nun
wirklich nichts nichts! Eine Fraktion (Bü90/Grüne) enthielt sich der
Stimme. Elektrosensibilität...?
Dem RTA = DARC (DL3MGB) muss man daher den Vorwurf machen, nicht alle Ausschussmitglieder
genug informiert zu haben.
War da vielleicht Jemand auf dem linken Auge blind?
Ein Brief von DL9MH an den Vorsitzenden des Ausschusses für Wirtschaft und
Energie, Herrn Ramsauer (CSU) zeigte jedenfalls keinerlei Wirkung.
26.09.2016
Kolumne der DV-P, DL3SFK
(Aus
dem Württemberg Rundspruch)
Ich möchte noch einmal ein paar Worte zum Mitgliederbegehren verlieren.
Das im Distrikt Württemberg (P) initiierte Mitgliederbegehren ist auf der einen
Seite ein Grund zur großen Freude. Schon nach wenigen Tagen hatten wir die
„magische“ Marke von 300 Unterstützern gerissen. Auf der anderen Seite ist
es aber auch ein Grund zur tiefen Besorgnis. Besorgnis deshalb, weil es ein
weiterer Beleg dafür ist, wie es in unserem Verein - dem DARC e.V.
um das Miteinander in der Führung bestellt ist.
Der Distriktvorsitzende des Distrikts Nordsee (I) hat ein Schreiben an seine
OVVs versendet, das mittlerweile von einigen anderen Distriktvorsitzenden fast wörtlich
übernommen wurde. In diesem Schreiben wird wenig bis gar nichts zum
eigentlichen Thema gesagt, dafür ist es aber voll mit persönlichen Angriffen
gegen Martin, DL5NAH und meine Person. Das in dem Schreiben zusätzlich noch die
Unwahrheit verbreitet wird, tue ich wie die vielen abwertenden Kommentare
„einzelner weniger“ bei Facebook als Shitstorm ab.
Wenn ich mir nur eine Bemerkung zu dem Brief dieser DVs an Ihre OVVs erlauben
darf:
Trotz meiner proaktiven und offenen Kommunikation wird hier nicht mit dem
Distrikt P oder mir, der Distriktsvorsitzenden P, geredet - sondern mal wieder
über uns. Die jeweils unterzeichnenden Distriktvorsitzenden haben die Zeichen
der Zeit nicht erkannt. Weder ist es ihnen möglich wertschätzend miteinander
zu kommunizieren noch haben sie verstanden, worum es bei dem Mitgliederbegehren
eigentlich geht. Es geht nicht in erster Linie darum, 300 Unterzeichner zu
finden. Die 300 Stimmen hätten wir in P auch ohne Email-Kampagne innerhalb
weniger Tage einsammeln können. Es geht darum, ein Zeichen aus der aktiven
Mitgliedschaft heraus zu setzen, dass sich der DARC verändern muss. Die jetzt
eingeforderte Transparenz der Finanzen
ist nur ein exemplarisches Vorgehen.
Ein weiteres Beispiel für meine begründete Besorgnis hat sich in der letzte
AR-Telko ereignet.
Mir ist vorgeworfen worden: „Ich hätte meine Mitglieder nicht im Griff!“.
Dem will ich klar und deutlich entgegentreten und rufe „JA“. Ja, ich habe
meine Mitglieder nicht im Griff, weil das frei denkende Menschen sind, die eine
eigene Meinung haben und sich mit mir zusammen dafür einsetzten unseren Verein
zu reformieren.
Was ist das für ein Demokratieverständnis, und was ist das für eine Vereinsführung,
wenn mir ein AR Kollege vorwirft, ich hätte meine Mitglieder nicht im Griff?
Wir im Distrikt Württemberg reden seit Monaten von wertschätzendem Miteinander
und wertschätzender Kommunikation. Auch wenn der Vorstand und einige langjährige
AR-Mitglieder das nicht wahrhaben wollen und mit Polemik versuchen, unser
Anliegen zu unterbinden. Ich werde weiter für einen reformierten und dann
hoffentlich moderneren DARC e.V. kämpfen.
Eure hoch motivierte Béatrice.
18.09.2016
Karl Fischer, DJ5IL, hat eine Petition zum Gesetz über die elektromagnetische Verträglichkeit von Betriebsmitteln (EMVG)
beim Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages eingereicht.
Die Petition dürfte insbesondere deshalb interessant sein, weil sie auf der Grundlage eines Urteils des Verwaltungsgerichts
Gelsenkirchen (Az. 7 K 3467/13) ** begründet wird.
Die Petition kann als PDF-Dokument unter folgendem Link heruntergeladen werden: http://cq-cq.eu/emvg2016pet.pdf
Diese Petition bezieht sich auf den
Referentenentwurf, zur Überarbeitung des EMVG.
Mit der VO-Info (003) vom 06.04.16 informierte
auch der DARC e.V. in einer RTA-Stellungnahme über den ersten Entwurf.
In einem Schreiben an das BMWi wurde dieser
begrüßt jedoch auch Anmerkungen - Kommentare in Gegenüberstellung zum Text - gemacht, welche
auf grobe Unzulänglichkeiten in der inhaltlichen Formulierung hinwiesen.
Fazit:
"Nach Auffassung des RTA kann der Referentenentwurf den Funkschutz in
der BRD nicht für alle Funkdienste sicherstellen und muss hier nachgebessert werden.
Der Funkschutz wird in Deutschland derart vernachlässigt, dass sogar internationale
Verträge verletzt sind."
Diese Stellungnahme ist im Mitgliederbereich des DARC-Portals unter "Nachrichten"
---->
"Vorstandsinformationen"
zu lesen.
"Radio DARC" informierte
am 12.08.2016 durch Ulfried Überschar,
DJ6AN,
über die geplante Beschränkung des Funkschutzes.
BOS-Dienste sollen vor
Störungen geschützt und ansonsten künftig auf
eine „Verhältnismäßigkeit der Mittel“ verwiesen werden.
Der Amateurfunkdienst ist nicht berücksichtigt. Ganz im Gegenteil!
Ein LED-Leuchtmittel hat mehr Rechte!(siehe
**
VG-Urteil)
War es das dann und man ergibt sich demütig der
Industrie-Lobby und ihren Beratern im
Ministerium?
Muss erst ein (!)
engagierter Funkamateur, fast in letzter Minute, an den
Petitionsausschuss des Bundestages schreiben?
Übrigens:
So
sieht der zuständige Minister die EMVG-Problematik
Die Argumentation, auf den Rundfunkdienst
und Internet bezogen, geht für den Amateurfunkdienst völlig daneben.
Sollen Funkamateure ihre (auch gesetzlich garantierten) Frequenzen verlassen und
nur noch das Internet nutzen?
Warum wurden die DARC-Mitglieder nicht aufgerufen sich
in gleichlautenden Petitionen
massiv
gegen diese Funkschutz-Farce
der, von Industrie-Lobbyisten "beratenen",
Parlamentarier im BMWi auszusprechen?
Wir sind auch Wähler!
Oder sieht man den Petitionsausschuss als reine
Ventilfunktion für
frustrierte Demokratiegläubige an?
Ist man in diesem Verein so sehr mit sich
selbst beschäftigt um keine Zeit, Lust oder Kraft zu haben aktuell drohendes Unheil vom
Amateurfunkdienst abzuwenden? Wofür und für Wen ist man eigentlich
tätig?
Wenn sich Letztendlich Funkamateure in Eigeninitiative
selbst vertreten und wehren
müssten,
dann bräuchte es keinen Mitgliederbeitragsverwaltungsverein.
21.09.16: Die 2. und 3. Beratung zum
EMVG im Bundestag, am Donnerstag dem 22.09.2016, wurde abgesetzt.
(Hoffnung?)
In der Portalmeldung
vom 22.09.2016 (!) informierte nun der
DARC öffentlich über die Initiativen bezüglich der EMVG-Novelle.
DJ5IL empört sich zu Recht, bezugnehmend auf
diese Portalmeldung (Auszug):
"... Nach der ersten Lesung im Bundestag
und Verweisung an den Ausschuss für Wirtschaft und Energie bat der RTA um ein
Gespräch mit den Berichterstattern von CDU, CSU und SPD. Diese Gespräche
fanden am 20. September in Berlin statt ...
Bei der Besprechung der einzelnen Verbesserungsvorschläge wurden diese
vehement von BMWi und BNetzA als unnötig abgelehnt ...
Die BNetzA betonte im Gespräch, dass auch Einzelfälle von Störmeldungen der
Funkamateure weiterhin geprüft werden.
"Über diese
Aussage freuen wir uns sehr", so der RTA-Vorsitzende
Christian Entsfellner, DL3MBG ..."
Der RTA freut sich also sehr darüber, dass die BNetzA ganz offensichtlich
auch weiterhin die Bestimmungen des EMVG und das rechtsstaatliche Grundprinzip
der Rechtssicherheit umgehen will (siehe meine Petition http://cq-cq.eu/emvg2016pet,pdf
), indem lediglich nach ihrem Belieben "Einzelfälle" von Störmeldungen
der Funkamateure weiterhin geprüft werden. Und die BNetzA entscheidet dann
selbstverständlich kraft souveräner Willkür des Sachbearbeiters, welcher
Einzelfall gnädigerweise geprüft wird ...
Ich kann es nicht fassen ! OM Entsfellner, haben Sie sich bei dieser
Freudenbekundung gegenüber der BNetzA irgendetwas gedacht - und falls ja, was
?
73
Karl, DJ5IL
Nachtrag
(26.09.2016):
DL3MBG will, so in einer eMail an DJ5IL, seine Freude bezüglich der
Behandlung von Einzelfällen durch die BNetzA, als eine
"sarkastische Bemerkung" verstanden wissen.
Ein Ergebnisprotokoll des Treffens, allen Mitgliedern zugänglich gemacht,
wäre hilfreich auch dies einfach klären zu können.
TRANSPARENZ statt Klüngelei, EHRLICHKEIT, statt Mauschelei.
Es sind doch keine TTIP-Verhandlungen,
Herr Ensfellner & Co.
06.09.2016
QSO-Party zum 66. Geburtstag des DARC
Am 10. September von 18–21 Uhr (MESZ) können Clubmitglieder mit ihren jeweiligen
Distriktvorsitzenden auf 80m
QSOs führen. Treffpunkt ist die Frequenz 3,7 MHz ±QRM, die Betriebsart wird Fonie (SSB) sein.
Nach Eröffnung der Party-Runde durch AR-Sprecher DL3AH, können teilnehmende DVs QSOs mit Interessenten führen.
Der Vorstand, der an diesem Tag in der GS Baunatal zur Vorstandssitzung weilt,
plant von der Clubstation
DFØAFZ aus teilzunehmen.
Quelle: DARC-Portalmeldung
Anmerkung der Red.:
Nur Clubmitglieder dürfen/sollen Anrufen? Und ex-sowie Nichtmitglieder nicht? Da sollte man
doch eher großzügig sein!
Hoffentlich wird die Neuauflage der (verunglückten) VO-QSO-Party des Vorjahres mehr Zuspruch bei
Beteiligten finden.
(Siehe, hier in Rubrik "Wende", Text vom 11.09.2015)
|
|
Damit sich
der DARC-Vorsitzende
und Vorstandskollegen diesmal
vorbildlich, Bezugnehmend auf
die Rufzeichenanwendung,
an die
Bestimmungen der
AfuV
halten, als Service von QSLonline,
hier der entsprechende Paragraph:
|
30.08.2016
QSLonline fragte den DARC-Vorsitzenden:
Sehr geehrter Herr Schöppe,
im Haushaltsplan des DARC e.V. für 2016 wurden unter dem Titel XI (Projekte (AfuG)
10.000 EUR für die "Novellierung des AfuG" ausgewiesen.
Unsere Leser, die Mitglieder des DARC sind, interessiert wofür konkret dieser Betrag
benötigt und verwendet wird.
Da die Novellierung des AfuG eine hoheitliche Aufgabe des Gesetzgebers ist, und dem
DARC e.V. keine Kosten erwachsen, erscheint uns die Frage als durchaus berechtigt.
Diese Anfrage und Ihre Antwort werden wir unter der Rubrik "Wende" veröffentlichen.
Mit freundlichen Grüßen
Horst Koschorreck
DM2FDO
_________________________________
Redaktion QSLonline
- Amateurfunk auf den Punkt gebracht -
qslonline@gmx.de
http://www.qslonline.de
_________________________________ |
Hier die Antwort:

Wie bewerten DARC-Mitglieder diese Antwort? Vielleicht muss jeder selbst
Nachfragen?
Wer in der, von DL7ATE erwähnten, Verbandszeitschrift oder Anderswo eine
diesbezügliche Information für den Zweck des Haushaltspostens gefunden hat
oder noch findet, den bitten wir uns die Quelle mitzuteilen.
Sich "für dumm verkaufen lassen" ist eine Sache. Dies aber einfach
Hinzunehmen und nicht Nachzuhaken eine ganz Andere.
29.08.2016
Mitgliederbegehren
nach §14 Punkt 7 Satz 3 der Satzung des DARC:
Im Sinne einer modernen transparenten Vereinsführung soll jedem Mitglied die Möglichkeit
gegeben werden, die Verwendung seiner Beiträge und die finanzielle Situation
seines Vereins nachzuvollziehen.
Der bisherige §16 behält die zeitnahe
Information über die Rechnungslegung der Mitgliederversammlung vor und fordert
so wenige Informationen, dass das berechtigte Interesse der
Mitgliederversammlung und Vereinsmitglieder an einer Information über die tatsächliche
Lage des Vereins nicht ausreichend erfüllt wird.
Die neue Formulierung fordert dagegen eine hinreichende und zeitnahe Information
aller Mitglieder.
Die Satzungsänderung stützt sich deshalb im Wesentlichen
auf eine Stellungnahme des Instituts deutscher Wirtschaftsprüfer (IDW) zur
Rechnungslegung von Vereinen...
Die ungewöhnliche Offenheit der aktuellen Information über das
DARC-Portal, macht schon stutzig.
Einige unserer Leser sehen dieses erste Mitgliederbegehren auch als
"Testballon", wieviel Mitglieder aus den OVs und Distrikten
überhaupt noch Interesse am DARC, insbesondere seiner Vereinspolitik, haben.
Schaun `mer mal...
PDF-Dokument
mit Statement zur Begründung
PDF-Dokument
mit Begründung und Antragstext zur Unterschrift und Weiterleitung
PDF-Dokument von Martin Henz (DL5NAH),
Referat UKW-Funksport des DARC e.V. (!)
Das Formular
muss von
jedem Unterstützer
vollständig ausgefüllt,
unterschrieben und im Original
als Briefpost (auch mehrere in einem Brief) an DL5NAH geschickt werden.
Letzter Einsendetermin: 23. September 2016
28.08.2016
Stellungnahme der Vorsitzenden des
DARC-Distrikts Württemberg zum Thema P34
"In meiner heutigen Kolumne möchte ich über zwei Dinge schreiben, die
mich zurzeit sehr beschäftigen. Dabei geht es um die Veröffentlichung
unseres Mitglieds Dr. Erhard Blersch, DB2TU und die Replik unseres Vorstands
Steffen Schöppe, DL7ATE.
Der von mir sehr geschätzte Erhard engagiert sich seit Jahren für das
Weiterbestehen unseres Vereins dem DARC e.V.
Dabei hat er zwei Themen, die ihn
besonders umtreiben.
Das ist zum einen die Jugendarbeit, die er sehr erfolgreich nicht nur in
seinem OV betreibt. Unter anderem seinem sehr zeitintensiven Engagement ist es
zu verdanken, dass kein anderer Distrikt mehr Jugendliche in seinen Reihen hat
als der Distrikt Württemberg (P).
Besonders zu erwähnen ist, dass er nicht in Rente ist sondern all das neben
seiner Chirurgischen Praxis in Albstadt macht.
Zum andern kämpft er seit Jahren für mehr Transparenz und Offenheit im DARC.
Besonders die nicht zeitgemäße Intransparenz des Finanzhaushalts des DARC
e.V. ist ihm wie vielen von uns ein Dorn im Auge.
Gerade bei zweiten Thema kämpft er seit Jahren gegen die Windmühlen eines
sehr vereint stehenden Vorstandes und seiner Geschäftsführung.
Aufgestoßen ist Erhard vor allem, dass in den letzten Jahren das
Finanzgebaren immer heimlicher wurde. Er hat an vielen Stellen das Gespräch mit Vorstand und
Geschäftsführung gesucht.
Je fundierter und bohrender seine Fragen wurden,
auf desto mehr Schweigen und Ablehnung ist er in Baunatal gestoßen.
In letzter Konsequenz hat er sich dann dazu entschieden durch seine Veröffentlichung
im „Funktelegramm“ die Öffentlichkeit zu suchen.
Und was tut der Vorstand? Anstatt, wie in anderen großen, bundesweit
agierenden Vereinen üblich, für Offenheit und Transparenz zu sorgen, wird in
einer Replik in der OV-Info der letzten Woche unser Mitglied Erhard, DB2TU als
Querulant, Witzfigur und Lügner dargestellt.
Es wäre so einfach, die entsprechen Zahlen im Internet für alle zu veröffentlichen.
Stattdessen spricht der Vorstand davon, dass es zu teuer wäre, den Geschäftsbericht
als Sonderheft der CQ-DL zu veröffentlichen.
Es reicht wohl wenn das „gemeine“ Mitglied einmal im Jahr mit einer
Mini-Bilanz abgespeist, deren Aussagekraft gegen Null geht.
Im Zusammenhang mit den Vorgängen um unseren ehem. stellv. DV Johannes,
DL5KAZ stellt sich mir erneut die Frage:
„Wie soll man zukünftig noch aktiv
für das Engagement im Ehrenamt im DARC e.V. werben?“
Wir sind im Amateurrat
untereinander, und bei der Arbeit mit dem Vorstand sowie in der Kommunikation
mit den Mitgliedern weit davon entfernt, die Grundsätze einer wertschätzenden
Kommunikation und eines wertschätzenden Miteinanders zu befolgen.
Und daran
hat sich in den letzten Monaten nichts geändert.
Trotz aller anders lautenden
Beteuerungen von Steffen, DL7ATE."
Eure nachdenkliche
Béatrice, DL3SFK
Quelle: Württemberg-Rundspuch 1635
25.08.2016
OV-Info 9/16 des DARC:
In einer, an die OVVs des DARC
e.V. gerichteten, "Klarstellung
des DARC-Vorstandes zu
öffentlichen Vorwürfen eines
Mitglieds"
reagieren der Vorstand und sog. Amateurrat
auf die Veröffentlichungen von DB2TU
im FUNKTELEGRAMM und im Internet.
Es wird auf einzelne Aspekte eingegangen und die Vorwürfe zurückgewiesen.
Link
zur OV-Info 9/16 (Mitgliederbereich des DARC):
23.08.2016
Neustart
Die Mehrzahl der AR-und VO-Mitglieder haben viele Jahre in ihren Ämtern
verbracht und an ihrem Selbstverständnis gearbeitet.
Sie gehören zu den "Alt Eingesessenen",
wobei hier jedes einzelne Wort diesen Zustand exakt zu beschreiben scheint (HI).
Wenn tatsächlich ein neues AR-Mitglied wagt Neues zur Diskussion zu stellen,
wird neben einer rechtlichen Überprüfung sogar eine Klageandrohung in Aussicht
gestellt.
Bremsklötze für Erneuerung und Transparenz scheinen die DVs
(Amateurräte) von
I und B zu sein. Unheilige Nord-Süd Allianz?
Es gibt
sicher auch Anderswo
Funktionäre die IHREN (wörtlichen
genommen) Verein
in ihrem
Sinne prägen. Auch im DARC
e.V. ?
Im Grundsatz meint man wohl: UNSER Verein bleibt so, wie er von UNS
in Jahrzehnten geformt wurde. Ohne Wenn
und Aber!
Vielleicht bringt die Initiative des OV P34 eine Lawine ins Rollen, die
zumindest Ansätze einer neuen Vereinslandschaft erzeugt.
Diese Landschaft sollte von Reformwilligkeit, Ehrlichkeit und Offenheit
- insbesondere den Mitgliedern gegenüber
- geprägt sein.
Dazu gehört nicht, dass
eine Handvoll Funktionäre Inhalte der Novellierung des AfuG
bestimmen und unter Verschluss halten.
20.08.2016
Außerordentliche Hauptversammlung des OV P34 am Freitag den 19.08.2016
An alle Ortsvereinsmitglieder wurde termingerecht die Einladung zur außerordentlichen
Hauptversammlung versandt.
Grund der Hauptversammlung sind die 4 Anträge zur Distriktsversammlung.
Es ging um folgende Punkte:
- Misstrauensantrag gegen den Vorstandsvorsitzenden DL7ATE
- Der Vertrag des Geschäftsführers soll nicht mehr verlängert werden.
- Der Vorstand legt den Rücklagenspiegel ab 2010 vor.
- Satzungserweiterung § 10:
Jedes Mitglied soll auf der Mitgliederversammlung Rederecht zu jedem Punkt der
Tagesordnung haben.
Ergebnis der Versammlung:
Alle 4 Anträge wurden mit 24 Stimmen und ohne Gegenstimmen angenommen. Anträge
In der Diskussion kam heraus, dass sich alle OMs eine offene, ehrliche Führung des DARCs wünschen.
Quelle: www.darc.de/p34
18.08.2016
Wen wundert es noch wirklich wenn bei den ankommender QSLs die
Anzahl der Rückläufer-QSLs, a.G. Ausgetretener ehemals aktiver Mitgliedern,
zunimmt?
|
Eine Auswahl
heutiger Negativ-Ausbeute:
- DJ4GX ehemals Mitglied im OV A01
- DF4PR ehemals Mitglied im OV K15
- DJ5NN ehemals Mitglied im OV S18
- DL1LBV ehemals Mitglied im OV M04
- DL2TM ehemals Mitglied im OV W36
Müsste nicht alles unternommen werden,
um diesen Austritts-Trend zu stoppen?
Vereinsverantwortliche beschäftigen sich
anscheinend lieber mit sich selbst und
ergehen sich lustvoll in "Vereinsmeierei".
Eine Arbeitsgruppen "Mitgliedergewinnung"
wurde gegründet und schlief Ergebnislos ein.
Durch Vereinspolitik die Mitglieder halten
und nicht vergraulen. Offenheit, Ehrlichkeit?
Siehe auch nachfolgende Info vom 16.08.16 |
29.07.2016
Das DARC-Mitgliederforum
Dieses Forum wurde definiert als ein "Mehrwert"
und ist daher nicht
automatisch für jedes DARC-Mitglied zugänglich.
Vereinsobere können höchstpersönlich Huldiger
zulassen, und Kritiker
aus dem Forum aussperren.
Das gab es bereits.
Das Forum ist auf
der DARC-Webseite
unter https://forum.darc.de/
zu erreichen. Einloggen mit Call
und
DARC-Passwort.
02.07.2016
Paukenschlag
DL5KAZ verlässt den DARC
Und wieder kehrt ein (im besten Sinne) langjähriger DARC-Funktionär, vom DARC
e.V. entäuscht, dem Verein den Rücken zu.
Der Abschiedsbrief,
an bisherige Mitstreiter gerichtet, offenbart Gründe und daraus
entstandenen Frust gegen die derzeitigen "Führungspersönlichkeiten"
des Vereins, die er mit vielen noch aktiven Vereinsmitgliedern teilt.
Wir sind vollinhaltlich der gleichen Meinung zu den Ursachen und Folgen des
derzeitigen, schon zu lange bestehenden und dem Verein schadenden, Handelns der
Vereinsoberen die, wie es 1993 ein Unterabteilungsleiter der Lizenzbehörde
(damals BMPT) prognostizierte, tatsächlich langfristig eine "Verrottung
des Amateurfunks von Innen" vorantreiben könnte.
Stellungnahme
der Distriktsvorsitzenden (aus WRS 1627)
30.06.2016
Elfi Herre, DF3TE, erhält Ehrenteller des YL-Referats
Das Call DF3TE ist bei vielen deutschen Stationen und darüber hinaus mehrfach
im Log, weil Elfi als Funkamateurin aktiv ist.
Sie leitet das Referat Funkbetrieb im Distrikt, wertet die Köln-Aachen
Conteste und die YL-Partys aus.
Wie Elfi Herre, sollten vorrangig aktive
Mitglieder für besondere Aktivitäten im Verein geehrt werden.
Ein Ehrenteller ist was Schönes, wird aber bei Auftritten in der Vereinsöffentlichkeit
vom Geehrten nicht gezeigt werden können.
"Goldene Ehrennadeln" sind wohl (traditionell) vorrangig ehemaligen
Vorstandsmitgliedern und Distriktsvorsitzenden zugedacht.
Etwas peinlich sollte es dem Verein sein, wenn zu der heutigen Portalmeldung das
Vorstandsmitglied Herr von Grote, DB6OE, in
voller Schönheit und Größe bei der Tellerüberreichung abgebildet ist, jedoch
von Elfi Herre nur der Hinterkopf zu sehen ist!
Aber dies ist durchaus Bezeichnend, weil hier die Wichtigkeit bzw. Wertung
handelnder Personen im Verein demonstriert wird.
Quelle: Aus DARC-Portalmeldung 24.06.16
Übrigens:
Auf den Webseiten des DARC e.V. ist keine Liste der, mit "Goldener
Ehrennadel", Ausgezeichneten und Anlass/Grund für die Ehrung zu finden...
24.06.16
Messe eröffnet: Volles Programm zu Lande, zu Wasser und in der Luft
"Die 41. HAM RADIO .., wurde vom DARC-Vorsitzenden Steffen Schöppe, DL7ATE, mit folgenden Worten eröffnet:
"Der Funkamateur in seiner meist warmen Stube *
hat oft gar keinen Begriff davon, mit welchen Herausforderungen die Gegenseite zu kämpfen hat, wenn sie sich auf dem Wasser oder in der Luft
befindet."
Quelle: Aus DARC-Portalmeldung 24.06.16
Da dies ein meist inaktiver Lizenzinhaber (Geocacher) den Funkamateuren überzeugend vermitteln
will, gehört schon Mut dazu.
Als Metapher könnte man folgendes
Beispiel heranziehen: Versucht hier ein Farbblinder eine Bildbeschreibung?
Als aktiver Funkamateur
sollte man einen "klaren Begriff" vom Betriebsdienst unter
schwierigen Bedingungen jeder Art haben.
Im Sommer wie im Winter, unabhängig von der eigenen Wohnsituation *.
Vielleicht versetzte sich DL7ATE
bereits vorzeitig in die Rolle des künftigen Klasse K-Lizenzinhabers.
Da könnte er Recht haben!
Ganz Allgemein: Es gibt aktive
Funkamateure und Amateurfunker. Es gibt auch Vereinsfunktionäre denen die
Überreichung von Ehrenzeichen und Abbild in der Vereinszeitschrift ausreichend
zur eigenen Befriedigung und Selbstwert sind.
21.06.2016
BMVI Vortrag zum Amateurfunkgesetz auf der HAM
RADIO fällt aus
Die Präsentation zur Novellierung der Amateurfunkgesetzgebung von Harald
Berninghaus aus dem Ministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur auf der
HAM RADIO fällt aus persönlichen Gründen aus.
Sie war für Samstag, den 26. Juni um 14 Uhr im Raum Schweiz angekündigt
worden.
...
Wer dennoch Interesse an Kernelementen des
neuen Amateurfunkgesetzes
hat,.. mag
sich vielleicht
an der
DARC-Bühne im Foyer am Samstag um 17 Uhr einfinden. Dort
wird in einer Talkshow über den Fortgang der Novellierung
diskutiert.
Quelle: Aus DARC-Portalmeldung 21.06.16
Als Information schon in Ordnung. Inhaltlich jedoch
eher als Ausladung wie Einladung ausgedrückt.
15.06.2016
41. HAM RADIO
Im Dialog mit Vorstand, Amateurräten und Mitgliedern
"In diesem Jahr lädt der DARC-Vorstand zur Veranstaltung „Vorstand, Amateurräte
und Mitglieder im
Dialog" ein.
Diese findet am Messe-Samstag, dem 25. Juni in der Halle A2/Raum 2 von 16 bis ca. 17.30 Uhr statt.
Haben Sie Fragen, die Sie an den Vorstand oder an Amateurräte stellen möchten?"
Quelle:
DARC-Portalmeldung
Dies ist eine der seltenen Gelegenheiten, die genutzt werden sollte um
öffentlich die
DARC-Vereinspolitik zu
Hinterfragen.
Zum Beispiel die Einführung der Klasse K und deren unvorsehbaren Folgen für
das Niveau des Amateurfunkdienstes in
DL.
14.06.2016
Ein Antrag in der April-MV und seine Folgen
Es geht um Vorgänge zum Antrag 7D des Berliner
DVs, DL7BMG, bezüglich einer jährlichen Erhöhung der Mitgliedsbeiträge.
Dieser Antrag stand im Gegensatz zum, vom Amateurrat
mehrheitlich abgelehnten, Antrag 7C des DARC-Vorstandes.
Dieser sah nämlich eine durch ihn selbst bestimmbare, deutlich über der Inflationsrate liegende, jährliche Erhöhung vor.
Der Antrag 7D dagegen, beinhaltete eine jährliche Überprüfung
durch den Amateurrat und
sah eine ggf. daraus folgende erforderliche Anpassung der Höhe der Mitgliedsbeiträge
vor.
Letzterer Antrag des Distrikts Berlin wurde vom Amateurrat mehrheitlich
angenommen. Eine demokratische Entscheidung.
Diese passte aber dem DARC-Vorsitzenden DL7ATE und dem DV Franken gar nicht.
Ein Gutachten sollte den Antrag kippen.
Er initierte einen Vorstandsbeschluss zur Abstimmung über eine Rücknahme
des 7D. Am 18. Mai wurden die DVs informiert.
Auch der Antragsteller, DL7BMG als DV-D, stimmte einer Rücknahme
zu, da der DARC-Vorstand in dem von ihm beauftragten Gutachten darauf verweisen konnte, daß es Rechtsunsicherheiten in der Formulierung diesem Antrages geben könnte und
um
den Frieden im AR zu wahren.
DL7BMG brachte aber deutlich zum Ausdruck, daß die jährliche Festlegung der Beiträge, als Pflicht für den Amateurrat, als
ein neuer Antrag zur nächsten MV im November erneut vorliegen wird.
Was Geheimhaltung des Themas angeht, hat er herbe Kritik einstecken müssen.
Mitglieder über AR-Themen im Unklaren lassen?
Diese Verfahrensweise in der Art der Arbeit des Amateurrates ist, seines Erachtens nach, so nicht hinnehmbar.
Wir stimmen zu!
Darüber hinaus ist es in dieser Sache grundsätzlich angezeigt, mit offenen Karten gegenüber allen Mitgliedern zu spielen, denn immerhin findet eine Mitgliederversammlung mit Abstimmung statt, wenn auch nur im schriftlichen Umlaufverfahren.
In diesem speziellen Fall ist es sogar wichtig die Gründe für dieses Verfahren und die Rücknahme der Änderungen
zum Antrag
7D öffentlich zu machen. Das wäre aber auch Aufgabe des Vorstandes, denn dieser hat immerhin dieses Gutachten beauftragt.
Wie im Bericht auf der DARC-Webseite zu lesen ist, haben zwei Mitglieder gegen den DARC Klage eingereicht, um zu erreichen, daß diese Änderung rückgängig gemacht wird.
Eine Klage stammt von einem Vorstandsmitglied, die andere vom einem
Distriktsvorsitzenden. Dies könnte man schon als eine "erdoganartige" Umgehung demokratischer Entscheidungen ansehen, um Druck auf die Mehrheit des Amateurrates auszuüben.
Übrigens wurde unverholen der Mehrheit des Amateurrates gedroht, sie ggf. persönlich auf die Zahlung von Schadensersatz zu verklagen, da sie mit JA für den Antrag 7D gestimmt hatten...
Die Rolle des Vorstandes und seines Vorsitzenden nimmt immer eigenartigere Züge an. Hier besteht wohl Handlungsbedarf...
14.06.2016
KannNix-Klasse im Entwurf des neuen Afu-Gesetzes
Nicht der Gesetzgeber drängte, eine "Einsteigerklasse" (unterhalb der Klasse E,
international
Novice) einzuführen, sondern eine, aus welchen
Gründen auch immer, motivierte Truppe um DARC-Vorständler und AJW-Aktivisten
herum.
Eine Tatsache, auch wenn versucht
wurde und immer noch wird, die Fakten und Ereignisse um eine ELL
anders darzustellen.
Die ELL war eine Empfehlung für
Länder, die keine Einsteigerklasse
hatten. Wir haben eine Klasse E. Die
genügt völlig.
Die Diskussionen über eine neue "Einsteigerklasse K" (ELL) begannen
im Jahre 2008!
Die Meinung normaler Vereinsmitglieder zu dieser Idee wurde in der
Clubzeitschrift und eMail-Umfrage manipulativ dargestellt.
So wurde die durch Mehrheit der
DARC-Mitglieder begründete Ablehnung
dieser Schnapsidee, einfach nicht berücksichtigt.
An der Problematik des "Für und Wider" hat sich bis heute nichts geändert.
Man hat keine neuen Erkenntnisse für ein "Dafür".
Den "Fehler" die Mitglieder zu befragen und mitzunehmen auf diese
Reise ins Ungewisse, betreffend eines zu etablierenden CB-Funk Niveaus im
Amateurfunkdienst, machten die (un)verantwortlichen Funktionäre des
Vereins nicht mehr. Eine Taktik?
Eine "RTA-Wunschliste" die auch die Klasse K beinhaltete, wurde von
DL3MBG (DARC-Vorstand und RTA-Vorsitzender) still und heimlich über die
Staatssekretärin Baer an das Ministerium herangetragen.
Vielleicht hat eine landsmannschaftliche Verbundenheit dazu beigetragen, auch
hier eine gemeinsame Sprache zu finden?
Man verspricht sich wohl eher neue DARC-Mitglieder und damit
Vereinsbeitrags-Einzahler, als gut ausgebildete Funkamateure?
Weitere Infos:
Hier auf der "Wende"-Seite kann man über die Browser-Suchfunktion (Suchen)
"ELL"
oder "Klasse K" bzw. "Einsteiger"
eingeben,
durch im Internet "Googeln" nach: Amateurfunk
Klasse K
oder auch über folgende Links:
Audio-Datei
die Podiumsdiskussion zum Thema: "Brauchen wir
eine neue Einsteigerklasse" (HAM Radio 2008)
Sowie:
Info/Meinung/Kommentar 1
Info/Meinung/Kommentar
2
Info/Meinung/Kommentar
3
Info/Meinung/Kommentar
4
Info/Meinung/Kommentar
5
Info/Meinung/Kommentar
6
Info/Meinung/Kommentar
7
Klasse-K-Stellungnahme-der-AGAF.pdf
Zu beachten ist, das Zwischenzeitlich kein neues Konzept mit Gründen zur
Etablierung einer neuen Einsteigerklasse, als das aus dem Jahre 2008,
vorliegt.
Wenn es ein neues gäbe, was notwendig wäre weil die damals aufgestellte 6
GRUNDSÄTZE schon nicht mehr zutreffen, sollte der DARC
e.V. dieses den Mitgliedern
bekannt machen, um darüber zu diskutieren und ggf. neu zu befinden.
Der DARC e.V. sollte kein Verein sein, der sich gegenüber seinen Mitgliedern
abschottet und mit Behörden einen Deal aushandelt um ein seit 8 Jahren totes
Projekt Wiederzubeleben. Es
liegt an
den Mitgliedern, sich das gefallen
zu lassen oder Fragen zu stellen.
20.05.2016
Hamvention Dayton 2016
"Der DARC präsentiert sich vom 20. bis 22. Mai auf der Amateurfunkmesse
Hamvention in Dayton im US-Bundesstaat Ohio.
Der DARC Vorstand berichtet:
"Der DARC Stand befindet sich zwischen der RSGB und Qatar, in
direkter Nachbarschaft der IARU."
Der DARC-Vorsitzende Steffen
Schöppe, DL7ATE, berichtet: "Im Gästebuch haben sich schon über 80
Besucher eingetragen, gefühlt wurden drei mal so viele Gespräche geführt."
"Mit dem neuen ARRL-Präsidenten Rick Roderick, K5UR, und dem IARU-Präsidenten
Tim Ellam, VE6SH, wurde bereits über einige Themen wie die Mitgliedszahlen,
Prüfungen und QSLs gesprochen."
Quelle: DARC-Portalmeldungen
Über diese simple Thematik könnte man
Online und auch in Echtzeit kostengünstiger reden oder sich schriftlich
austauschen!
Dafür nach Dayton/Ohio
reisen? Gäbe es in DL nichts Wichtigeres
und Dringenderes für unseren DARC-Vorsitzenden zu
tun?
Wer bezahlt diese Selbstdarstellung?
Wie wäre es sich Gedanken über die Entwicklung des Vereins zu machen,
statt Verwalten, Vorsitzen bzw. doch eher Aussitzen?
Der SWL Malte (DE2MJS) der, u.a. neben den DARC-Touristen DL3MBG, DF2OO und DL7ATE,
dort als "DARC-Offizielle" über "zahlreiche Amateurfunkthemen" mit
den Besuchern sprach (siehe Gruppenbild mit o.g. Vereinspersönlichkeiten
auf der DARC-Portalseite und in den sozialen Medien) ist der Sohn
unseres Vereinsvorsitzenden!
Ein SWL repräsentiert auf der Hamvention den DARC
? Zur Klasse
E (DO2MJS) hatte es
nicht gereicht?
Andere Länder nehmen, neben dem offiziellen Vertreter ihres nationalen
Afu-Verbandes, z.B. einen bekannten DXpeditionär zu solchen Veranstaltungen
mit.
Hat der DARC sich dort tatsächlich selbst
dargestellt? (HI)
Erinnert das nicht sehr an das Märchen "Des Kaisers neue Kleider"?
16.05.2016
Zurückhaltung und Mißachtung statt Transparenz
Nicht nur allein seinen Mitgliedern gegenüber zeigt sich der DARC, in der
Informationspolitik über wesentliche Geschehnisse und
Handlungen, zurückhaltend bis verschlossen.
Auch aus RTA-Kreisen wurde bekannt das der DARC, der sich als "straff
führender Verband" des RTA
versteht, noch nicht einmal
die Mitgliedsverbände des Runden Tisch Amateurfunk über
seine Gespräche mit dem für den Amateurfunkdienst
zuständigen Ministerium umfassend unterrichtet.
Es geht u.a. um seine "RTA-Wunschliste", die der DARC e.V. in den
Texten der Novellierung von AFuG/AfuV wiederfinden möchte.
Um Selbstverwaltungselemente wie die eigene Durchführung der Lizenzprüfung,
die er sich so
sehr von der Behörde wünscht.
Und vor Allem um Einführung einer Entry Level Licence
(Klasse K-annnix). Eine Idee die auf eine Afu-Niveauabsenkung abzielt.
Gegner dieser Idee meinen, dadurch könnte der Verein vielleicht irgend einen
Einfluss in Bezug auf die Mitgliedschaft nehmen...
Das Verlorengehen des behördlich/staatlichen Handelns, als einer der Grundlagen
der Amateurfunkgesetzgebung und damit als einen Funkdienst, könnte sich jedoch
in der Zukunft als verheerend auswirken.
DARC-Vorstandsmitglied und RTA-Vorsitzender DL3MBG
nannte, lt. unserer Information, das Anschreiben vieler
Funkamateure
an die Staatssekretärin Frau Bär "Störfeuer
von Einzeltätern". Die Initiativen besorgter und engagierter
Funkamateure so zu
nennen ist schon allein eine Unverschämtheit. Und: "das Ministerium
schon damit umgehen könne" zeigt arrogante Mißachtung
von Bedenken und Meinungen zum Vorhaben einer Novellierung und soll wohl auch
(s)eine angebliche Machtstellung herausheben.
Siehe dazu als Beispiel: Geplante
Novellierung der Amateurfunkgesetzgebung (PDF-Datei)
07.05.2016
ADAC beschließt Neuorganisation
Der Club wird in drei Bereiche aufgespalten und soll dadurch transparenter
werden.
Lt. Mitteilung ist "Reform für Vertrauen" der beste Weg, den Club modern, transparent und zukunftssicher
aufzustellen".
Quelle: Tagesschau.de
Da hat wohl einer unserer Besucher die
Vereinsabkürzungen verwechselt. Kann ja mal vorkommen. Schade eigentlich...
18.04.2016
Verpennt! Portalmeldung vom Montag 18.04.2016 "Heute ist Weltamateurfunktag"
QSLonline meint: Ausgeschlafen?
Und nächstes Jahr wieder am 18. April. Wie im letzten Jahr und übernächstes Jahr auch, ist einUnd nächstes Jahr wieder am 18. April. Wie im letzten Jahr und übernächstes Jahr auch, ist ein IARU-
Weltamateurfunktag.
Kann unser Verein diese "Veranstaltung"
nicht ein paar Tage oder Wochen früher melden, damit OVs und engagierte OPs zu
diesem Termin etwas planen und durchführen können? Erst am gleichen Tag
Vormittags darauf aufmerksam und Vorschläge zu machen, ist einfach nur noch
peinlich! Wie vieles Andere... und leider auch Symptomatisch.
Weder die "CQ DL" im Heft 4-2016, noch die Sendungen des "Radio
DARC" vom 10. und 14. April erwähnten dieses Event,
an
dem sich auch der DARC e.V., wie andere Amateurfunkverbände weltweit, z.B. mit
dem
Sonder-Call (DL0WARD) hätte beteiligen können.
Oder einfach nur die DARC-Clubstation (DL0DL) in Blunatal durch
Mitarbeiter der GS aktivieren? Schöne Sonder-QSL?
Vielleicht alle Vorständler und DVs, die neben Ehrenämtern sogar noch Amateurfunk
betreiben (HI), dazu motivieren können?
Ist dieses Versäumnis ein Ausdruck von
Planlosigkeit oder der Unfähigkeit,
anleitend und als "Motor", etwas in Bewegung
setzen
zu können oder zu wollen?
Ein "macht mal" und eine organisatorische Herumwurstelei
zum Prinzip machen, ist schon mehr als ärgerlich. Fast Sabotage!
12.04.2016
40% Mitgliederschwund im DARC: Vorsitzender "... will Arbeit
weiter fortsetzen"
Unter dieser Überschrift ist im Heft 5/2016,
Seite 30/31 des "FUNKTELEGRAMM", als redaktioneller Beitrag, ein
Resumé zur Tätigkeit des derzeitigen DARC-Vorsitzenden,
der seit März 2010 Verantwortung für die Entwicklung des
DARC und seiner Außenwirkung
trägt, veröffentlicht. Ist das als eine Drohung zu verstehen?
Wenn ja, gegen Wen
richtet sie sich?
Der verursachte Schaden, der dem DARC in dessen Amtsjahren entstand, wurde im
o.g. Beitrag auf 600.000 EUR/Jahr beziffert.
"Augenwischerei" und auch irreführende Meldungen (auch wir
berichteten über statistische "Klimmzüge" des Vereins und dessen
Jubelmeldung vom 17.02.16) lösen keines der u. E. grundsätzlichen und
strukturellen Probleme des Vereins mit seiner Führung.
Interessant ist auch der Kommentar der FT-Redaktion (Seite 2) zur Idee einer
jährlichen und automatischen Beitragserhöhung.
Die Kompensation von Beitragsverlusten durch Austritte, soll durch
Beitragserhöhungen für die verbliebenen Mitglieder erfolgen!
Einsparungen? Warum?
Solange, an der Vereinspolitik uninteressierte, Mitglieder und
OVVs mitspielen und
sich melken lassen?
Solange nur ungenügend und zaghaft interne
Kritik - innerhalb der Funktionärstruppe im Amateurrat und Vorstand -
geübt wird, wird sich auch nichts in
Hinsicht Struktur und Verkrustung im Denken
und Handeln der Entscheider im Verein ändern.
30.03.2016 (Ergänzt
am 12.04.16)
Bröckelt es im DARC?
Der neue Notfunkreferenten DL5DG legte, bereits nach rd. 4 Monaten Tätigkeit in
dieser Funktion, sein Ehrenamt nieder.
Die Gründe lägen in fehlender Unterstützung des Vorstandes, dessen
Eigenmächtigkeiten, und Kommunikationsproblemen.
Auch weitere 3 Mitglieder des Referates legten Ihre Ämter im Referat nieder.
Die Gründe für die Aufgabe der
Ehrenämter mögen unterschiedlich sein. Hier Freiwillig,
da eher Herausgedrängt?
Ist es nicht bedenklich wenn nur
8, von
13 derzeitigen,
Referatsleitern einer Einladung des Vorstandes
(Februar 2016) folgten?
Ach so, es waren ja faktisch 9 anwesend. DL7ATE ist ja auch selbst einer der
Referatsleiter.
31.03.16
DJ5KX wurde vom Vorstand als neuer Referatsleiter eingesetzt. Schaun ´mer mal!
DARC-Portalmeldung vom 24.03.16
"Fast auf den Tag genau nach der ersten Sendung von RADIO DARC am 22. März 2015 startet der vereinseigene Sender nun
auch eine digitale Ausgabe."
Müsste es nicht, der Ehrlichkeit halber, besser heißen:
"Fast auf den Tag genau nach der ersten Sendung von RADIO DARC am 22. März 2015 startet
ein Rundfunkprogramm, mit
DARC im Namen, nun auch eine digitale Ausgabe"?
Müsste es nicht, der Ehrlichkeit halber, besser heißen:
"Fast auf den Tag genau nach der ersten Sendung von RADIO DARC am 22. März 2015 startet
ein Rundfunkprogramm, mit
DARC im Namen, nun auch eine digitale Ausgabe"?
13.03.2016
Projekt Funkfeuer "auf Eis
gelegt"
Siehe unsere Info-Seite
zum Projekt
25.02.2016
Distriktvorstand P vom 23.02.16
AJW / Eckart Moltrecht / Stellungnahme Distrikt Württemberg
Heute Morgen erreichte uns eine weitere sehr
traurige Nachricht bezgl. des Zustands des AJW Referat.
Nachdem der Vorstand des DARC e.V. (Red.: DL7ATE) persönlich die
Zügel des AJW Referat in die Hand genommen hat,
und verdiente Mitarbeiter aus dem Referat gedrängt hatte, schmeißt jetzt auch
Eckart Moltrecht, DJ4UF dem Vorstand den Fehdehandschuh zu.
Laut einer Veröffentlichung
von Gerrit, DH8GHH (siehe
weiter unten)
hat Eckart am heutigen Tage seine
Zusammenarbeit mit dem AJW Referat aufgekündigt.
Über die genauen Gründe
wollen wir in Distrikt Württemberg nicht weiter spekulieren, aber wir halten
das für ein weiteres Zeichen des desolaten Zustands der Führung des DARC
e.V. in Baunatal.
Uns bleibt nur das tiefe Bedauern des Distrikt Württemberg auszudrücken und
unseren ganzen Dank an Eckard zu richten.
Sein, und nur sein Verdienst ist es, das viele von uns über seine "Brücken"
den Weg zum Amateurfunk gefunden haben.
Kein Ausbildungslehrgang ist ohne sein Bücher ausgekommen. Niemand der in
dem letzten 20 Jahren die Lizenz gemacht hat, oder auf die nächst höher
Lizenzklasse „upgedatet“ hat, ist an seinen Büchern oder dem Online
Lehrgang vorbei gekommen.
Das was
Eckard in
vielen Jahren
aufgebaut hat
wird nun wegen einer verfehlten
AJW Politik und
mangelndem Willen zur Ausbildung – und damit zur Mitgliedergewinnung
– weggeworfen.
Der Distrikt Württemberg hofft inständig darauf, das sowohl der Vorstand in
Baunatal als auch Eckard Ihren eingeschlagene Weg noch einmal auf den Prüfstein
stellen und für das AJW Referat einen neuen Weg finden.
Für den Distrikt Württemberg,
Beatrice, DL3SFK (DV-P)
Am 28.2. ergänzte DL5KAZ
Quellen: Distrikts-Webseite
Hervorhebung: Redaktion
17.02.2016
DARC verzeichnet Mitgliederzuwachs?
Eine neue statistische Auswertung des DARC soll ergeben haben, dass allein im Januar
diesen Jahres 200 neue Mitglieder in den Deutschen Amateur-Radio-Club
e.V. eingetreten sind.
Mit Stand 04. Februar 2016 sind das 219 neue Mitglieder!
Quelle: DARC-Portal
Also bereits in den ersten Tagen des Februar schon 19
Neumitglieder? Prima!
Wenn sich der Trend so bis Ende 2016 fortsetzt, dann könnte der
DARC-Mitgliedsbeitrag locker um die Hälfte reduziert werden.
Na das sind doch mal gute Neuigkeiten
vom Bundesverband für den Amateurfunk in Deutschland.
Winston Churchill schreibt man das Zitat zu: "Trau keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast."
Der meinte aber nicht den DARC e.V., um das gleich richtig zu stellen. (HI)
Und wieviel Mitglieder sind
im Jahr 2015 aus dem DARC e.V. ausgetreten?
Auch das gehört wohl zu einer objektiven Statistik.
Mit statistischen Zahlen unterlegte
"Jubelmeldungen"
gab es auch in der ex-DDR. Man
wusste schon,
wie sie zu bewerten sind.
03.02.2016
QSL-Service des DARC e.V.
Siehe unsere Rubrik "Fokus"
17.01.2016
Aus dem Württemberg RS 06.12.15 zum
"Regio-Treff Nord" des DARC Distrikt P
Am 29. November haben sich die Distriktsvorsitzende Béa, DL3SFK und etliche OVVs aus dem nördlichen Württemberg zum traditionellen Regio-Treff in Stuttgart zusammengefunden.
Statt des angekündigten Vortrags über Fundraising wurde der Vormittag genutzt, um über die drängenden Fragen zur Zukunft des DARC e.V. zu diskutieren.
Ausgangspunkt war die Beobachtung, dass Vorstand und Amateurrat sich eher mit taktischen Geschäftsordnungstricks wie dem Zurückziehen gestellter Anträge zu beschäftigen
scheinen, statt mit dem Ausarbeiten konkreter Vorstellungen zur Reaktion des Clubs auf den unaufhaltsamen
Mitgliederschwund.
Kritisch wurde angemerkt, dass die vom Vorstand geplante automatische Beitragserhöhung das Problem nicht an der Wurzel packt, sondern lediglich hilft den Zeitpunkt hinauszuzögern, an dem dann möglicherweise doch harte Konsequenzen gezogen werden müssen.
Es wurde die Frage laut, wie lange sich der DARC in dieser Situation potenziell defizitäre Tochtergesellschaften leisten kann.
Zudem war noch in unguter Erinnerung, dass der Vorsitzende,
DL7ATE, die auf einer Mitgliederversammlung des Distrikts
an ihn gerichtete Frage, ob die Verlags-GmbH Gewinn oder Verlust mache, nicht wahrheitsgemäß beantwortet hatte.
|
29.12.2015
Joke(r) bei der DARC65-Jubiläumsaktion
Am 28.12.15 meldete der DARC e.V.:
"Nach Weihnachten wird der Vorstand des DARC e.V. die Rufzeichen DL65DARC und DK65DARC in die Luft bringen.
Diese Aktivitäten gelten als Joker für die Jubiläumsdiplome, falls ein Distrikt im Laufe des Jahres nicht gearbeitet werden konnte.
Die Aktivitätszeiten können ab sofort im Internet unter http://dcl.darc.de/~dcl/planer/plan.php?acall=all nachgelesen werden.
Dabei bitte auf die Calls DL7ATE, DL1DCT, DL3MBG und DB6OE
achten."
Quelle: Besucher-Infos
QSLonline:
Ja wie denn, wenn über den Link unter DL65DARC und DK65DARC zu den Tagen bis 31.12.2015 keine "Vorstandsaktivitäten"
(Calls der Vorstandsmitglieder) zu sehen sind bzw. waren?
Am 29.12. nachmittags erfuhren wir dann, dass nur am 28.12.
(!) - ausser DL7ATE - die anderen 3 Vorständler QRV waren.
Zumal unter den Calls DK65DARC und DL65DARC aktiv, wusste kein QSO-Partner wer
von den Herren da gerade funkte (HI).
Wieder mal eine undurchdachte und inhaltlich falsch publizierte Aktion. Kann man
nicht, oder will man nicht... oder ist egal?
Prost Neujahr!
22.12.2015
Über den Tellerand geschaut...
und Erschreckendes gefunden.
Neben dem DARC e.V. gibt es in Deutschland eine Vielzahl von Vereinen, Hobbyverbänden, Sportverbänden u.v.a.m.
Bei Letzteren fiel z.B. der DSV (Deutscher Schwimm-Verband) negativ auf.
Nicht weil dort Nichtschwimmer Vereinspositionen bekleiden, sondern weil die Spitzenfunktionäre sich Tagungsannehmlichkeiten
zugestanden, der Verband nach "Gutsherrenart" geführt, und die Kommunikation mit unteren Ebenen und einfachen Mitgliedern vernachlässigt
wurde.
Angedachte Reformen konnten a.G. verkrusteter Strukturen und aufgebauter
Bürokratie nicht auf den Weg gebracht werden.
Der Rückhalt der Vorsitzenden an der Basis lag nach letztem Verbandstag nur
57%, obwohl niemand gegen sie kandidierte.
Quelle: Berliner Zeitung Nr. 295 vom
18.12.15, Seite 20
QSLonline:
Ein Vergleich mit dem DARC e.V ist sicherlich nicht angebracht.
In der DARC-Führungsriege sind zwar auch "Nicht-und Gelegenheitsfunker" vertreten,
das scheint auch kein Problem zu sein.
Jedoch zu den Vorstandswahlen fand sich ebenfalls kein Gegenkandidat, der über sein Ehrenamt neue Ideen hätte einbringen können.
Und ... Reformbemühungen scheinen auch hier immer wieder zum Scheitern gebracht
zu werden. Die Kruste hält!
17.12.2015
Aus dem "Weihnachts-RS" des DARC
DL7ATE: (siehe auch, fast Gleichlautend, Text des Editorial der "CQ DL" 1-2016)
"So ist aktuell für die letzte Dezemberwoche geplant, dass
noch
mal alle Vorstandsmitglieder die Geburtstags-Rufzeichen aktivieren und damit als Joker für nicht gearbeitete Distrikte dienen."
QSLonline:
Na hoffentlich nicht wieder unter Mißachtung der AfuV durch DL7ATE, der bei der
letzten Aktivität von einer Clubstation unter seinem eigenem Call sendete!
Der Rest des Weihnachtsrundspruchs bestand aus Portalmeldungen der letzten Monats, von der
DARC-Webseite abgeschrieben.
Wenn DL7ATE erwähnt das auch die Arbeit des RTA zum neuen Amateurfunkgesetz
mit Unterstützung durch den DARC gut voranschreitet, muß das nicht
unbedigt erfreulich und beruhigend
sein, sondern bedenklich und höchst
beunruhigend.
Wird heimlich, in Unkenntnis der Mehrheit der Mitglieder, ein neuer Anlauf zur Klasse K(annix) und Schlimmeres
ausgeheckt?
10.12.2015
Protokoll des AR-Treffens
Der Anregung von Lesern dieser Seite, die uns baten wichtige Inhalte des
Protokolls hier kommentierend herauszuheben, können wir leider nicht entsprechen.
Dieses Protokoll enthält umfangreiche Textpassagen von Anträgen und
Beschlüssen, Berichte der Referate und Ausschüsse u.v.a.m. Deren Wichtigkeit
wird für jeden Leser, nach Interessenlage, unterschiedlich zu bewerten
sein.
Jedes DARC-Mitglied sollte sich die Zeit nehmen und sich die Lektüre des
Protokolls "antun" um erkennen zu können, wie die Verantwortlichen
unseres DARC e.V. "ticken"! Quelle:
http://www.darc.de/darc-info/mitgliederversammlung/protokolle
Um das PDF-Dokument zu lesen oder Herunterladen zu können, muss man sich
auf der DARC-Startseite als Mitglied anmelden.
Hier nur kurz, als eine inhaltliche Auswahl, Informationen für Mitglieder die
keine Zeit für das Lesen des Protokolls übrig haben.
Aus der Vorstellung, bzw. den Vorstellungen, der Vorstandskandidaten:
DL7ATE:
Insbesondere
der Kontakt zu den Mitgliedern ist ihm sehr wichtig.
„Die Mitglieder fragen oft, warum machst Du das eigentlich?
Darauf kann ich nur antworten: Ich möchte fortführen was ich begonnen habe.
Auch wenn dies bedeutet, es sich mit einigen Leuten zu verscherzen“.
DL3MBG:
„Mir
macht die Arbeit im DARC einfach unheimlich Spaß, ich bin leidenschaftlicher
Funkamateur und möchte den Amateurfunk in Deutschland voran bringen“.
Wichtig ist es ihm, dass das Vertrauen zwischen Amateurrat und Vorstand sowie
die Transparenz der Arbeit in die Öffentlichkeit vorhanden ist. Erhalt des
Frequenzspektrums ist sein vorrangiges Ziel und er möchte die technischen
Aspekte
mehr in den Vordergrund der Vereinsarbeit rücken.
DB6OE:
Sein Leitspruch „Bewährtes wahren und mehren“. „Mir ist es wichtig, den
DARC zu stabilisieren und nach vorne zu bringen.
Es werden immer neue Anforderungen an uns gestellt, die es umzusetzen und zu erfüllen
gilt.“
„Dabei sind es nicht die negativen
Meldungen, die mich antreiben ...“
DL1DCT:
Seit zehn Jahren ist er im Ruhestand und setzt sich für sein Hobby ein.
“Der Spaß am Amateurfunk ist für ihn das A und O, um Mitglieder zu bewahren
und zu motivieren.
Als „gut eingespieltes Team“ bezeichnet er den Vorstand, mit dem er auch
weiterhin zusammenarbeiten möchte.
Ergebnis
der Vorstandswahlen:
- DARC-Vorsitzender:
Abgegebene Stimmen: 75, Gültige Stimmen: 75
Steffen Schöppe,
DL7ATE: 63 Ja-Stimmen, 8 Nein-Stimmen, 4 Enthaltungen
Er nimmt die Wahl an.
- weitere Vorstandsmitglieder
Abgegebene Stimmen: 225, Gültige Stimmen: 225
Christian
Entsfellner,
DL3MBG: 72
Ja-Stimmen, 3 Nein-Stimmen, 0 Enthaltungen
72
Ja-Stimmen, 3 Nein-Stimmen, 0 Enthaltungen
Thomas
von Grote,
DB6OE: 53 Ja-Stimmen, 15
Nein-Stimmen, 7 Enthaltungen
DB6OE: 53 Ja-Stimmen, 15
Nein-Stimmen, 7 Enthaltungen
Martin
Köhler,
DL1DCT: 62 Ja-Stimmen, 7 Nein-Stimmen, 6 Enthaltungen
Alle nehmen die Wahl an.
Darüber hinaus finden wir Diskussionen zu Formulierungen und Durchführung
der jährlichen Beitragsanpassungen interessant.
Bei den (automatischen) Erhöhungen der Mitgliedsbeiträge spielen finanzielle
Einsparungen, welche Erhöhungen vielleicht nicht
nötig machen würden, keine Rolle.
Dazu der alte und neue DARC-Vorsitzende:
"Wir sind in
der Geschäftsstelle an einem Punkt angelangt, wenn wir weitere Einsparungen
vornehmen, müssen wir auch Serviceleistungen für unsere Mitglieder
streichen“.
Resumè: Die Notwendigkeit der jährlichen Beitragserhöhungen orientiert sich
ausschließlich am
Mitgliederbestand.
08.12.2015
Ehrenamtswechsel
Der DARC-Vorsitzende (DL7ATE) sitzt
gleichzeitig dem AJW-Referat (Ausbildung, Jugend
und Weiterbildung) vor. Oder es aus?
Wie auch immer... Er löst die bisherige Referatsleiterin Annette Coenen
(DL6SAK) ab, der für ihre Arbeit der vergangenen Jahre gedankt wurde. Von
Rücktrittsabsichten, Amtsmüdigkeit oder Problemen in der Leitung des Referats
wurde zuvor nichts bekannt.
05.12.2015
Internationaler Tag des Ehrenamtes
Derzeit zählt der DARC e.V. 4863
ehrenamtlich tätige Mitglieder.
Diese Amtsinhaber sind DER DARC, wie er sich
derzeit
darstellt.
Ehrenamtsinhaber, die den DARC "leben",
so die Vermutung der aktuellen Portalmeldung des Vereins aus diesem Anlass.
Wenn das so ist müssten diese doch, a.G. Ihres besonderen Engagements,
die Probleme des Vereins erkennen und versuchen
ihn vom Ballast
aus alten Zeiten und einer spezifischen Form fortschreitendender Vereins-Lethargie
zu befreien.
Auch gegen den Widerstand ewiger Postenbesetzer und Mehrzahl von
Beitragszahlern ohne Engagement die, aus Unlust und Bequemlichkeit heraus,
immer Dieselben wählen. So muss man sich nicht über die Austritte, auch ehemals
Aktiver, wundern!
16.11.2015
Klasse(n)treffen in Baunatal
Man traf sich zur Herbstversammlung der Amateurräte.
Man wählte sich, wie vereinbart, seinen bisherigen Vorstand wieder.
Da konnte man nichts falsch machen, denn dieser hatte auch nichts falsch gemacht. Zumindest im Sinne
dieser sog. Räte nicht.
Binsenweisheit: "Wer viel macht, macht viele Fehler!" Die Ruhe im Verein zu sichern scheint den Räten
sehr wichtig zu sein.
Ausser Spesen nichts gewesen?
Immerhin sind für die 2 x im Jahr stattfindenden AR-Versammlungen
im DARC-Haushalt 20.000 EUR vorgesehen.
Hätte man für das dürftige Ergebnis dieses Herbsttreffens die dafür eingeplanten 10.000 EURO einsparen können?
Das ist ein Jahresbeitrag von rd. 100 DARC-Mitgliedern, für dieses Treffen. Was
hätte man dafür in Bewegung setzen können...
Man hatte sich doch wieder mal nur, aber dafür intensiv, mit Vereins-Innereien
(Satzung,
Haushalt) beschäftigt.
Ein Hauch frischen Windes oder doch Käseglocke?
Im Vorfeld kursierende Erwartungshaltungen wurden enttäuscht.
Immerhin gab es 15 Anträge die von den
Versammelten angenommen, geändert oder
auch zurückgezogen wurden.
Davon sind nur die Beschlüsse zu 15E und 15H interessant, meinen wir. Man war
zumindest für 2 Tage beschäftigt.
Interessenten am Inhalt, sollten die bisher bekannten Ergebnisse (lt. DARC-Portalmeldung) selbst mit dem Wortlaut der
Anträge vergleichen.
Wurde Irgendwo Irgendwas eingespart, bei stetig fallenden Mitgliederzahlen.
Hatte man auch darüber diskutiert?
Es soll in Fragen geplanter jährlicher Beitragserhöhung Differenzen gegeben haben.
Oppositionelle Anwandlungen in den Reihen der DVs oder greifen Verschwörungstheorien von Beobachtern der Ehrenamtsszene?
Ach so... Der "AR-Sprecher" wurde ausgetauscht! Ist der Wichtig?
22.10.2015
Vom Kopf auf die Füße?
Es wird in Bezug auf "sein Gefüge" oftmals - wohl historisch bedingt - die Meinung vertreten das der DARC
e.V. wie die Regierung der Bundesrepublik Deutschland struktuiert ist und schon
deswegen eine demokratische Struktur hat.
So sehen sich wohl auch die meisten Distriktsvorsitzenden (Amateurräte) als mit
"freien Mandat" ausgestattete Abgeordnete, weil sie nicht an Wünsche und Aufträge ihrer Wähler, als Beschlüsse der Distrikt-MVs, gebunden sind.
Daher sollten Räte, daher auch der Name, nur beratend wirkend.
Zum Beispiel für den Vorstand.
Nicht so im DARC e.V. Ist er dort die Regierung, das Parlament und die Länderkammer
zugleich?
Hat der Vereinsvorsitzende, mit seinen Vorstandsmitgliedern, eigentlich gar
nichts zu bestimmen?
Haben darum in der Vergangenheit ehemalige Vorstandsmitglieder frustriert ihr
Ehrenamt aufgegeben weil sie mit ihren Ideen, zur Veränderung der Struktur und
Erneuerung des Vereins, an der Blockadehaltung des sog.
"Amateurrates" gescheitert sind?
Versuch eines vereinfachter Vergleichs um die Struktur (Gefüge) des DARC e.V. zu beleuchten und ggf. zu
verstehen.
Bei unserer Bundesregierung sind Kopf und Füße eindeutig definiert:
Bundesregierung:
- Regierung Kabinett (Bundeskanzler, Minister) Bundeskanzler mit Richtlinienkompetenz
- Bundestag Parlament (Parteienvertreter) Beratung Diskussion von Gesetzesvorhaben des Kabinetts in Ausschüssen,
Abstimmung im Plenum.
- Bundesrat Länderkammer (Vertreter der Bundesländer) Beratung und Beschluss von Gesetzesvorhaben, Ggf. Anrufung des
Vermittlungsausschusses.
DARC e.V.:
Aus der aktuellen Satzung und Vereinsordnungen des DARC
e.V., am 19.02.15 vom Amateurrat beschlossen.
"Die Satzung soll Auskunft geben, über das Gefüge und den
demokratischen Aufbau des DARC e.V." (!)
Kernpunkte:
Vorstand (Vorsitzender mit Richtlinienkompetenz
lt. Pkt. 9.1.2 der DARC-Satzung)
Verantwortlich für laufende Geschäfte sowie alle Angelegenheiten des Clubs, soweit nicht durch Satzung einem anderen Organ zugewiesen.
Mindestkatalog der Aufgaben des Vorstandes. (diese können lt. Satzung) jederzeit durch den Amateurrat geändert werden.
- Service,
- Finanzen,
- Geschäftsstelle,
- Öffentlichkeitsarbeit,
- Interessenvertretung, (Red.: Erfolgt durch den RTA. Dieser wird, über vom DARC gestelltes Vorstandsmitglied, "straff geführt"!)
- Funk und Technik,
- Clubentwicklung,
- Aus-und Weiterbildung.
Aufgabenverteilung im Vorstand sowie Änderung der Aufgabenverteilung des Vorstandes ist dem Amateurrat
unverzüglich
bekannt zu geben.
Amateurrat (Distriktsvorsitzende)
- Überwachung der Tätigkeit des Vorstandes und Festlegung der
Richtlinien lt. § 10, Ziffer 2.h u.a.m.
Wenn wir das so richtig verstehen hat der Vorsitzende zwar satzungsgemäß (und
wohl nur theoretisch) die Richtlinienkompetenz.
Die Richtlinien legt aber der Amateurrat fest, der die Tätigkeit des
Vorsitzenden bestimmt und die Aufgabenverteilung überwacht.
Ein Widerspruch in sich! Bemerkt das
Niemand? Stört/irritiert
das Niemanden? Kann solche Struktur überhaupt funktionieren?
Ist damit eine Unbeweglichkeit
bis hin zu Lähmungserscheinungen,
in für unseren Verein kritischen
Zeiten, bereits erklärbar?
Wie passt das zusammen mit "demokratischem
Aufbau" unseres
Vereins?
Ist sein Vorstand nur eine Art Popanz der
Amateurräte und dient ihnen?
In sog. "Mitgliederversammlungen" könnten diese Räte Gegenwart und Zukunft des
Vereins bestimmen,
nicht der Vorstand!
Schon klar! Wir brauchen einen Vorsitzenden, der ausgeschiedenen Räten "Goldene Ehrennadeln" überreicht und sich bei jeder
Gelegenheit ablichten lässt.
Bräuchten wir nicht eher einen Vorsitzenden mit echter Kompetenz, der nicht
nur representiert und tut was Räte ihm auftragen?
14.10.2015
Am 14./15. November ist es wieder soweit
Die Distriktsvorsitzenden ("Amateurrat") und der Vorstand treffen sich, nach einer
nicht öffentlichen Vorbesprechung
des Amateurrates (wird hier das Abstimmungsverhalten der DVs abgesprochen?), zur
Mitgliederversammlung.
Die geplanten Tagesordnungspunkte und Informationen zum Haushalt sind unter
http://www.darc.de/uploads/media/MV111504.pdf
nachzulesen.
Jedes DARC-Mitglied sollte das Dokument lesen und seinem Distriktsvorsitzenden, ggf. auch über seinen OVV, seine
Meinung dazu mitteilen! WEITERSAGEN!
Der Haushaltsplan für 2016 (ab Seite 36 des PDF-Dokuments), erscheint uns
interessant und bemerkenswert.
Insbesondere:
| Titel |
Zuordnung |
Betrag |
Verwendung |
| V |
Amateurrat |
20.000,- € |
für die sog. "MVs"? + 16.600,- € für die
HAM
Radio |
| VI |
Vorstand |
60.000,- € |
weil: Der Vorstand ist uns
"Lieb und Teuer" |
| X |
Veranstaltungen / Messen |
15.000,- € |
noch einmal für die HAM
Radio... |
| XI |
Projekte (AfuG) |
10.000,- € |
für die Novellierung des
AfuG? Wozu bitte, für Wen? |
Der Haushalt 2014 schloss mit einem negativen Saldo von 101.137,58,- € ab.
Muss man sich darüber wundern, darf man staunen, oder sogar Nachfragen?
Fehlende finanzielle Ausstattung des Vereins sollte ab 1.1.2017 kein Problem mehr sein, denn der Antrag H beinhaltet eine jährliche Festsetzung des Mitgliedsbeitrages
(ausser der BK 5) durch den Amateurrat.
Die Notwendigkeit einer Erhöhung soll jedes Jahr durch den Vorstand geprüft und,
falls nicht erforderlich, ausgesetzt werden.
Die jeweils gültige Beitragshöhe wäre dann automatisch Bestandteil der Beitragsordnung.
An die Notwendigkeit von Einsparungen bräuchten unsere DARC-Oberen bei diesem Verfahren künftig
noch nicht mal denken!
Wie lange das wohl gut geht?
Ach so...
In dieser "Mitgliederversammlung" (wieviel Stühle oder Stehplätze
sind doch gleich für Mitglieder ohne Ratsmitgliedschaft reserviert?) soll auch
ein neuer Vorstand gewählt werden.
Bleibt es beim bisherigen Vor-(wohl eher Aus)sitzenden, als unkritischen
Erhalter der Vereinsstruktur und Diener der Räte, oder findet ein
Personalwechsel zu DL3MBG statt, der sich in den letzten Jahren profiliert und
auf diese Funktion vorbereitet hat, wie man hörte?
Oder bewirbt sich aus dem Kreise der Distriktsvorsitzenden DL3SFK aus
Württemberg, in dem die offene, positive Atmosphäre im Distrikt zeigt, wie der
DARC künftig agieren und damit Zukunftsorientiert und Erhaltenswert sein
könnte?
Motto: „Quo vadis DARC? Wege aus der Krise“
Zu
Letzterem und zur Verdeutlichung...
12.10.2015
Online-Befragung im RSGB
Der englische Amateurfunkverband fragt (nach 5 Jahren) erneut die Meinung seiner Mitglieder, zu amateurfunkrelevanten Themen und strategische Zielen,
über ein Formular auf seiner Webseite ab
(Deutsch über Sprachenauswahl-Menü einstellbar).
Die Daten werden Anonymisiert, Analysiert und sollen im Frühjahr 2016 im
Mitgliedermagazin RadCom
veröffentlicht werden.
Sogar Nichtmitglieder und Ausländer können in das Browserformular
des Fragespiegels Einsicht nehmen und sich beteiligen.
Die Fragen sind dann dahingehend angepasst, d.h. gegenüber der Fragestellung an
RSGB-Mitglieder geändert.
DARC e.V. und Online-Abfragen, deren Durchführung und gar objektive Analyse, sind eine
durchaus problematische Thematik.
Man denke nur an die halbherzige und dazu noch ungeschickte, daher auch total mißglückte
Frage-Aktion zur Klasse K(annix).
Vermutlich traut man sich, ausser zu wenig brisanten Themen wie zu "Radio
DARC", seitdem nicht seine Mitglieder ungefiltert
zu fragen um vielleicht sogar Antworten zu bekommen,
die man absolut nicht möchte?
So zur Struktur des Vereins, inhaltlichen Schwerpunkten in der Aus-und
Zielrichtung oder gar zur Mitgliedermitbestimmung?
Der DARC sollte sich am RSGB ein Beispiel nehmen und das Verfahren, das man gern
Online ausprobieren kann, übernehmen.
Übrigens hat der RSGB eine echte Suchfunktion auf seiner Webseite, nicht nur ein
lückenhaftes alphabetisches Register.
09.10.2015
Funktionsträger Seminare im AFZ Baunatal
Auch für das 20. Seminar, an dem DARC-Funktionsträger über die Strukturen des Verbandes informiert werden und ihnen
"Unterstützung und Tipps für die Ausübung des Amtes" gegeben werden soll, gelten folgende Teilnahmebedingungen:
- Der Distrikt übernimmt die Finanzierung von 80,-EUR pro Teilnehmer.
- Der Teilnehmer trägt für die 3 Tage einen Eigenanteil von 40,-EUR.
- Der DARC e. V. übernimmt die Übernachtungs-und Verpflegungskosten.
- Anreisekosten und Tagegelder werden nicht erstattet.
Der Verein holt sich also, von finanziellen Zuteilungen an Distrikte, über diese Seminare jeweils 80,-EUR pro Teilnehmer
von
den Distrikten zurück.
Mit Eigenanteil des schulungswilligen DARC-Funktionärs sind das 120,-EUR pro Teilnehmer, als
irgendwie zu verbuchende Einnahme. Bei rd. 25 Teilnehmer wären das pro Seminar
3.000,-EUR. Also "von einer Tasche in die Andere" + 120,-EUR Zugabe.
Das alles für Informationen, die man auch über Recherchen auf den DARC-Webseiten bekommen könnte.
Aber solch ein Seminar hat sicherlich auch Vorteile.
Verein:
- Ausrichtung "auf Linie" (Struktur des Vereins, Festigung
Vereinstreue). Nur fraglich, ob das
für diese Teilnehmer nötig wäre.
Teilnehmer:
- Mal eben 3 Tage weg... (Manche Beziehungen profitieren davon)
Reisekosten:
Teilnehmer aus Kassel und Umgebung, sowie Bezieher üppiger Pensionen
oder Renten, sind diesbezüglich im Vorteil!
Hoffentlich werden von den Teilnehmern auch inhaltlich-kritische Fragen zum Verein gestellt, die als Feedback an den Vorstand
gehen und zumindest langfristig eine positive Wirkung erzeugen. Realität
entsteht durch Erwartungshaltung. WER hat WELCHE?
18.09.2015
Wehrt euch!
Vor den Augen der interessierten Öffentlichkeit sorgsam verborgen, bereiten DARC-Funktionäre
die Übernahme bislang hoheitlicher Aufgaben von der Genehmigungsbehörde vor.
Hierzu zählen u.a. Abnahme von Prüfungen und die Entscheidung über Relaisstandorte.
Sollte dieses Geschäftsmodell des "Bundesverbandes" Gesetz werden, ist einer Diskriminierung
von Funkamateuren - und
solchen, die es werden wollen - Tür und Tor
geöffnet, wie viele Beispiele in der Vergangenheit hinreichend zeigen.
Angesichts rapide schwindender Mitgliederzahlen und einem offenbar höchst verlustreichen
Versuch, auch den DARC-Verlag
in die Diskriminierungs-und Boykottstrategie des DARC mit
einzubeziehen, macht der "Bundesverband" nun Jagd auf andere Einnahmequellen.
Er möchte in die Entscheidung, wer
Funkamateur werden
und sein
darf ebenso
mit eingebunden
werden, wie er die Ausübung
jener Rechte kontrollieren will, die bislang von Gesetzes wegen
jedem Funkamateur (und Aspiranten) diskriminierungsfrei offenstehen. Das muss aus einer Reihe von Gründen verhindert werden.
Nur zwei Gründe:
Die Tätigkeit des DARC als Verein wie als Unternehmen war in den letzten gut 20 Jahren durch
einen selbst verursachten beispiellosen Abstieg gekennzeichnet.
Skandal häufte sich auf Skandal, ziehenden Geschäftsführern wurden die Taschen vollgemacht.
Und um die immer wieder ins Feld geführte technische lnnovationskraft ist es derart trostlos
bestellt, dass auch dieses Jahr der "Bundesverband" mal wieder niemanden fand, dessen Leistung
er mit dem Horkheimer-Preis auszeichnen konnte.
Viele 10.000 Mitglieder wendeten sich seitdem mit Grausen ab, wollen nicht mehr jene Aktivitäten
finanzieren, die dem Verein, aber auch dem gesamten Amateurfunk in Deutschland schaden.
Mittlerweile über die Hälfte aller deutschen Funkamateure spricht dem DARC durch
Nicht-Mitgliedschaft ihr Misstrauen aus.
Diese Entwicklung führt dazu, dass die Finanzierung des bisherigen Niveaus von Geschäftsstelle
und Funktionären stark gefährdet scheint - daher auch die drastische Erhöhung der
Beiträge,
statt nun den Verein in einer ideenreichen Qualitätsoffensive, mit beharrlicher Arbeit und durch erfolgreich-professionelle Geschäftstätigkeit nach vorne zu bringen, möchte man nun staatliche
Aufgaben übernehmen.
Das ist zunächst einmal vor allem höchst lukrativ:
Der Staat lässt sich schon jetzt alle den Funkamateuren zurechenbaren Kosten entgelten.
Bereits heute kostet eine Beamtenstunde rund 300 Euro, auf der beispielsweise
Einsätze des
Messdienstes basieren.
Wird eine Monopolleistung angeboten, hat der Bürger keine Chance, diesen luxuriösen Stundensätzen zu entgehen.
Eine Privatisierung dieses Monopols, wiederum, führt nur dann zu einer Reduzierung der Kosten,
wenn es eine Konkurrenz gibt - also nicht einfach ein staatliches durch ein privates Monopol
ersetzt wird.
Anders als das staatliche Monopol kann zudem sein privates Gegenüber ohne jeden
Nachweis des Aufwandes die Preise beliebig festsetzen - also auch erhöhen, wie es die
gesetzmäßige Tendenz von Monopolen ist.
In unserem Falle würde das faktische Monopol des DARC hinsichtlich vormals staatlicher
Leistungen jedoch noch tiefer greifen.
Der "Bundesverband" würde versuchen, durch impliziten Zwang, kleine Vergünstigungen für Folgsame
und Mobbing qegenüber Widerspenstigen seine Position als eine Art Zwangsgemeinschaft - auch
hinsichtlich der Amateurfunkpolitik - auszubauen.
Wer da nicht die Meinung der Funktionäre teilt, fliegt. Und zwar nicht nur aus dem DARC, sondern dann möglicherweise auch aus dem Hobby an sich.
Was gestern bei der Auseinandersetzung Pro und Contra Telegrafieprüfung ausgiebig exerziert
wurde, könnte dann noch wirksamer in das Grundrecht auf freie Meinungsäußerung und
diskriminierungsfreie Inanspruchnahme eines Teils jener Rechte beschränkend eingreifen, die
heute noch jedem Funkamateur zumindest außerhalb des DARC offenstehen.
Das Grundrecht auf Meinungsfreiheit, etwa, gilt ausdrücklich nicht für Mitglieder des DARC - wie
es nicht zuletzt gerichtlich festgestellt wurde.
Das alles ist nicht nur Vergangenheit, sondern die Gegenwart zeigt, dass der "Bundesverband"
weiterhin nach diesen Mustern agiert.
Jeder, dem das Recht auf Meinungsfreit auch in Sachen Amateurfunk und die weiterhin freie
Ausübung des Hobbys ohne Einschränkungen durch und Gängelung von Funktionaren - also:
nicht weniger als die Zukunft des Amateurfunks - eine Herzensangelegenheit ist, sollte sich mit
einem Schreiben an die Parlamentarische Staatsekretarin Dorothee Bär wenden.
Er sollte sich gegen eine Privatisierung bislang diskriminierungsfrei zugänglicher Rechte
wenden, die anderenfalls gefährdet wären.
Quelle: FUNKTELEGRAMM 10/2015, Seite 38
QSLonline meint:
Der Verfasser des Beitrages
hat einen dritten Grund nicht erwähnt, der möglicherweise Folgen für
Lizenzinhaber hätte:
Wer auch immer in diesem Lande eine Genehmigung vergibt, kann diese im
Normalfalle auch wieder zurückziehen.
Wenn eine staatliche Behörde damit nicht mehr befasst ist, wie will man
Einspruchs- bzw. Widerspruchsmöglichkeiten als privater Verein regeln?
Wer bezahlt die durch Fehlhandlungen dem Verein entstehende Kosten? Etwa die
Mitglieder über ihre Mitgliedsbeiträge?
Wir meinen "Hände weg von diesem Ansinnen"! Hätte man nicht schon
genug zu tun, um den Verein am Leben zu erhalten?
Der Trick, dieses Ansinnen der Privatisierung von staatlichem Handeln, ohne
Antrag und Abstimmung in den DARC-Gremien, über
den RTA, an die wohl in dieser Sache überforderte Parlamentarische
Staatssekretärin Frau Bär (Bundesministerium
für Verkehr und digitale Infrastruktur) zu lancieren,
klappt nicht.
Man hat es mitbekommen und ist wieder mal entsetzt!
11.09.2015
Voller Erfolg"?
Höhepunkt des Selbstbejubelns zum 65. DARC-Jubiläum sollte die "3-Stunden-Funkaktivität" der Distriktsvorsitzenden am 10.09.2015 (80m-Band/SSB) sein.
Es gibt 24 Distrikte im DARC. Aus 8 dieser Distrikte waren wohl die DVs nicht in der Lage, selbst zum
Mikrofon zu greifen!
So funkte für den DV-G der Stellvertretende DV DJ5KX. Weitere Stellvertreter vertraten Ihre
(Nichtfunkenden)
Vorsitzenden, meldete der DARC e.V.
Waren diese "weiteren" aus den, nicht durch DVs vertretenden, Distrikten
M, O, Q, T, U, V, W oder waren diese gar nicht QRV?
Aber es waren ja "fast alle" DVs vertreten.
Zumindest Überwiegend oder eben
mal
nur Vertreten.
Diese Super-Aktion wurde vom sog. "Amateurrat"
(das sind die Distriktsvorsitzenden) veranstaltet.
Daher wurden in der Ankündigung auch nicht DV-Stellvertreter, der CQ-DL-Chefredakteur und Ehrenmitglieder zur Teilnahme
aufgerufen. Klar, weil sie eben keine Mitglieder dieses Amateurrates sind.
Denn die Party
sollte ja ein Beitrag für "eine Nähe der
DVs zu ihren
Mitgliedern" sein.
Die ist ja nun deutlich geworden! Definiert man so "voller Erfolg"?
Im DARC darf man das!
Übrigens:
Der DARC-Vorsitzende DL7ATE arbeitete von der Klubstation Landshut (U08) DLØLA
unter seinem eigenen Rufzeichen.
Der § 14 (Klubstationen) der Amateurfunkverordnung (AFuV) bestimmt:
"Funkamateure mit Zulassung zur Teilnahme am Amateurfunkdienst, die die Klubstation mitbenutzen, haben dabei das
Rufzeichen der Klubstation zu verwenden".
Noch Fragen?
12.09.2015
Uns erreichten schon kurz nach Veröffentlichung einige Leserbriefe*
zu der DARC-Aktion.
Auch inhaltlich bezogen auf den Funkbetrieb des Vorsitzenden von der Klubstation
DL0LA.
Es wurde z.B. die Frage in den Raum gestellt, ob etwa für ihn andere
Afu-Bestimmungen gelten würden, bis hin zu vermuteter Unkenntnis über
den § 14 der AFuV, was dann schon mal wie ein abgehobenes Verhalten herüber
kommmen könnte.
Auch ein "Anschwärzen" aus eigenen Reihen, durch die spezielle
Hintergrund-Information in der Portalmeldung, die wohl kein Versehen war, wurde
vermutet. QSLonline beteiligt sich nicht an diesen und weiteren Spekulationen.
Wir erwarten Aufklärung!
* Leserbriefe werden nur mit
ausdrücklicher Genehmigung des Verfassers veröffentlicht, dienen jedoch
inhaltlich unserer Information.
09.09.2015
Ist es schon soweit?
Ein Ortsverband des DARC e.V. Freunde des CCC (D23) stellt sich im Internet unter
"Chaoswelle" vor.
Wen wundert dann noch die Übernahme von im CB-Funk üblicher Begriffe in einer Meldung des aktuellen Rundspruchs für die Distrikte Berlin und Brandenburg Nr. 36/15 vom 04.09.2015?
Darin wird eine Fahrradtour der Interessengemeinschaft Funk "Frequenzblöker"
annonciert.
Ist man so Gleichgültig, gar Unbedarft, und man merkt nicht mal die
unterschwellige Diskreditierung des Amateurfunkdienstes?
Wer als am Amateurfunk Interessierter Sowas liest, ist doch gedanklich gleich beim CB-Funk.
Amateurfunk als Funkanwendung?
Ohne Prüfung, ohne Ahnung, aber "Chaos-funkend" und "Frequenz-blökend".
Damit hat Amateurfunk eigentlich "nichts am Hut".
Schlimm wenn der DARC e.V. als Vertretung der deutschen Funkamateure auf solche Entwicklungen,
wie hier die Verwendung von für den Amateurfunk negativ besetzten Begriffen, keinen Einfluss nimmt.
Imagepflege und Niveauerhaltung, Fehlanzeige?
Ist Wichtigeres auf den Weg zu bringen? Zum Beispiel Klasse K(annnix)?
Diese Herabsetzung des Amateurfunks muss man nicht noch durch DARC-eigene Veröffentlichungen
(so im BB-RS) befördern!
Na dann "die besten Zahlen"?
31.08.15 (Portalmeldung DARC e.V.)
Informations-Austausch zur Novelle der Amateurfunkgesetzgebung (Auszug)
Am 25. August folgte der Runde Tisch Amateurfunk (RTA) einer Einladung...zur Erläuterung der Novellierungsgründe der Amateurfunkgesetzgebung.
Diese Einladung war Folge eines RTA-Schreibens an Frau Staatssekretärin Dorothea Bär vom 23. Juni und diente dem Ziel eine Unterstützung auf Leitungsebene für das Projekt "Novellierung der Amateurfunkgesetzgebung" zu erreichen.
Der zuständigen Abteilungsleiters Dr. Tobias Miethaner vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur stand einer vollständigen Prüfungsabnahme durch Verbände
nicht abweisend gegenüber. ***
Man sprach ab, Selbstverwaltungselemente in bestehenden Vorlagen zum (AFuG) und (AFuV) zu integrieren. ("Meilensteinplan")
Die Organisation rund um durch Verbände abzunehmende Prüfungen, die Rufzeichenvergabe und die Vorkoordinierung automatisch arbeitender Stationen käme Infrage.
QSLonline meint:
Selbstverwaltung zur Selbstbefriedigung eines Vereins, der Existenzprobleme vor sich her schiebt
oder aussitzt und nun sogar, bisher staatliche, Hoheitsrechte des
Amateurfunkdienstes in Deutschland übernehmen will?
Wem tut er damit einen Gefallen? Hoffentlich fallen uns die "Meilensteine" nicht
mal auf die Füße.
Ironie: Bräuchte nicht DL9KCE eine neues Aufgabenfeld, um sich weiter unentbehrlich zu machen?
Wer eigentlich vom sog. RTA beauftragt war oder sich selbst beauftragt hat, wurde nicht genannt.
*** Übrigens steht im Originaltext zu Aussagen des Dr. Tobias Miethaner "dem Vernehmen nach"...
29.07.2015
RTA fragt Duldungsregelung für Zugang zum Hamnet für Klasse-E-Inhaber an
Die für den Amateurfunkdienst Zuständigen der BNetzA sollten sich gut überlegen ob sie dem penetranten Wunsch von Vertretern des DARC im RTA, in Richtung Aufweichen des 2-stufigen Lizenzsystems (Einsteigerklasse C + Standard-Klasse A), nachkommen.
Sogar schon gedanklich Wohlwollend dem Unsinn einer K(annnix)-Lizenz auf dem Leim gehend, die irgendwann zu einer einzigen "Lizenz" untersten Niveaus mutieren wird? Ist dies das eigentliche Ziel, das Unterschwellig einer langfristigen Strategie entspricht?
Oder wirklich nur der simple Versuch des Mitgliederfangs, ohne Sinn und Verstand, auf Kosten der Sicherung und des Erhalts des Amateurfunkdienstes in Deutschland?
Unverständnis bis Empörung über diesen Vorstoß des sog. "Runder Tisch Amateurfunk" in Foren und in vielen Zuschriften an uns.
Ist dieser (virtuelle) Tisch, üblicherweise und dem Namen entsprechend, wirklich rund und wird durch einem Moderator geleitet?
Oder mehr Dreieckig, schräg-schief aufgestellt, mit DARC oben an der Spitze? Der Rest rutscht weg, fällt unter den Tisch, weil kein Widerstand und Haftung?
Beispielhaftes Zitat eines OMs zu der Aktion des DARC:
"Erst werden die Einsteigerklassen eingeführt, dann werden die Bandbeschränkungen gelockert, CW wurde als große Hürde abgeschafft. Nun wird wieder eine neue Einsteigerklasse gefordert weil die Klasse "E" wohl doch nicht den Zuwachs an Mitgliedern bringt den man benötigt und gleichzeitig wird für die Klasse "E" eine weitere Bandöffnung gefordert.
Wenn es bei den vielen DO Lizenzen technisches Potential gibt, was ich gar nicht abstreiten möchte, ist es für die technisch interessierten doch ein leichtes auf die Klasse "A" zu wechseln oder sehe ich was falsch? Wer HF technisch Fit für 13 oder 6cm ist um sein technisches Know How im Ham-Net einfließen zu lassen, schüttelt den Prüfungsstoff für die Klasse "A" aus dem Ärmel.
Oder geht es dem DARC nicht um die Entwicklung des Ham-Net sondern nur um die Nutzung?"
28.07.2015 Haben Sie es gewusst?
Auf dem DARC-Server werden seit längerer Zeit die Homepages von DARC-Mitgliedern mit dem Analyseprogramm "Webalizer" analysiert. Wer eine "Überwachung" der Zugriffe auf die Inhalte seiner Homepage nicht möchte, sollte entsprechend reagieren.
Die Ordner "usage" und "log" gehören zu dem Analyseprogramm.
Wer sich einen schnellen Überblick auf die Anzahl der Zugriffe auf seine Webseite verschaffen möchte, kann sich die Datei "usage.html" aus dem Ordner "usage" heraus kopieren und ansehen. Natürlich kann auch der gesamte Ordner heruntergeladen und kopiert werden um für sich selbst alle Analysen auszuwerten.
Es wäre wohl fair gewesen, dass der Verein, dem man seine Webseite zum Web-Hosting anvertraut, den Nutzern dieses Services zuvor eine Information darüber gibt!
Oder haben wir da etwas verpasst oder übersehen? Wir geben gern Zusatzinformationen darüber an interessierte Nutzer weiter.
Übrigens kann über die DARC-Webseite nicht mehr ersehen werden, welches Mitglied eine Webseite auf dem DARC-Server hat.
Auch die Suchfunktion auf der DARC-Seite ist entfallen und zu einem simplen Stichwortverzeichnis (Suche von A - Z) mutiert. Man musste wohl Prioritäten setzen. Siehe oben...
20.06.2015 Funkamateur oder Amateurfunker
Aus der "CQ DL" 7-2015, S. 9 ("Aus Funkamateuren wird Amateurfunker") erfährt man, dass nicht so wichtig ist wenn die Presse Funkamateur mit Amateurfunker verwechselt und das man wohlwollend darüber hinweg sehen sollte.
Das ist falsch, auch wenn sogar einige AR-Mitglieder (!) und andere Lizenzinhaber das auch nicht
ganz so eng sehen und
z.B. in Forenbeiträgen und Diskussionen ihre Unwissenheit über die Definition eines Teilnehmers
am Amateurfunkdienst offenbaren.
Dieses "Wohlwollen" diskriminiert uns bereits, denn im AfuG und AfuV wird ausschließlich der Begriff FUNKAMATEUR verwendet. Das ist die Regel, das Unterscheidungsmerkmal zum "Funkanwender", und damit als eine verpflichtende Definition zu sehen. Besonders für einen Verein der Mitgliedern Tipps gibt den Amateurfunk in der Öffentlichkeit darzustellen und für ihn zu werben.
Auch CB/SRD/LPD-Funker sind "Amateurfunker". Daraus wird mal gern "Hobbyfunker"!
Und hier haben wir das Definitionsproblem! Wir könnten, auf dieser Denkschiene, von nicht informierten Bürgern fälschlich als "eigenartige Spinner" wahrgenommen werden. Sogar unter dem Hobby Taubenzüchter oder auch Angler können sich viele Mitbürger, als interessante Freizeitbeschäftigung, mehr vorstellen und den Sinn und Zweck deren Tätigkeiten problemlos nachvollziehen. Den FUNKAMATEUR, auch Begrifflich, mit Amateurfunk als gesetzlich geregeltem Funkdienst, Notfunkaktivitäten, Erforschung von Ausbreitungsbedingungen und technischer Weiterbildung in Verbindung, und somit in die Öffentlichkeit und Köpfe der Menschen zu bringen, muss das Ziel der Öffentlichkeitsarbeit und Werbung sein. Dem verbreiteten Eindruck von verschrobenen Typen, die mit Kopfhörern vor einem Radio sitzen und sich vielleicht sogar noch Pieptöne anhören, soll man argumentativ entgegentreten! Ganz besonders in der Pressearbeit (und auch bei Afu-Vorführungen). Auf Seite 12 des Heftes beklagt man richtigerweise, dass "wir" als "Amateurfunker" abgetan werden. Welch Widerspruch (s.o.).
Dann muss man auch Konsequent bleiben und nicht "Wohlwollend" falsches Tolerieren, wenn es um
wichtige Definitionen geht! Das hat was mit der Selbstdarstellung des Amateurfunks, besonders durch seine Vereine und Mitglieder, zu tun. Man benennt den hohen Stellenwert des Amateurfunks in den USA und Australien. Dort haben Antennengegner keine Chance! Vielleicht ist nicht nur der territoriale Status als Flächenländer Grund für dessen Bekanntheit und Akzeptanz in der Bevölkerung?
Den Schwerpunkt im Heft 7-2015 auf Pressearbeit/Öffentlichkeitsarbeit zu setzen, ist grundsätzlich eine gute Idee und insgesamt im Verein längst überfällig, weil über Jahre vernachlässigt.
Mit dem o.g. Teil des Artikels zur Medienarbeit haben Redakteure der DARC-Clubzeitschrift, dem Amateurfunk und Interessenten an der Öffentlichkeitsarbeit des DARC e.V., einen Bärendienst erwiesen.
Was sind das nur für Funkamateure! Oder doch nur Amateurfunker?
Dreiundsiebzignochmal!
DM2FDO
Nachtrag:: Aus meinem Leserbrief (aktuelle "CQ DL", Heft 8-2015, Seite 85) wurden alle DARC-kritischen Anmerkungen weggelassen.
Ich sehe das als eine unverschämte manipulative Veränderung an. Damit wurde der Sinn des Leserbriefes in eine bloße Feststellung zu einem Thema, statt inhaltlicher Kritik an der Klubzeitschrift bzw. ihren Redakteuren, verfälscht. Nicht sehr verwunderlich, denn dieser DARC e.V. hat sich in den Jahren nicht geändert! Die Größe, kritische Meinungen in seiner Klubzeitschrift zuzulassen und auch Selbstkritik zu üben, hat der Verein eben nicht!
Zumindest wurden Auszüge meines Leserbriefes veröffentlicht. Die E-Mails an die beiden Redakteure, blieben unbeantwortet!
19.05.2015
Die Klasse K, das Selbstbauprivileg und was dann?
Ist den Befürwortern des Unsinns einer neuen Einsteigerklasse
(unterhalb der als "Einsteigerklasse" angelegten Klasse E) nicht
bewusst, was sie an Problemen für die Zukunft des Amateurfunks in
Deutschland herauf beschwören?
Die Wunschliste an den Gesetzgeber (neues Ministerium) soll der Idee, die sich seit 2008 in den
Köpfen einiger "Amateurräte" festgesetzt hat, den
Mitgliederschwund im DARC e.V. durch Billig-Lizenzen ausgleichen zu können, einen neuen Schwung geben.
Dafür nimmt man sogar ein drastisches Absinken des technischen, wie auch intellektuellen, Niveaus des Amateurfunks in Kauf! Der verbreitete Werbeslogan:
"Vom Funkamateur zum Ingenieur" wird mit einer Entry Level Licence (ELL) zur reinen Farce! Man stolpert
Wunschträumerisch in eine Falle aus der man, wenn Klasse K im Gesetz festgeschrieben, nicht mehr heraus kommt. Oder will man tatsächlich den Amateurfunk zielgerichtet auf diesen Weg bringen und damit endgültig "gegen die Wand fahren"?
| 1. |
Der Selbstbau soll
erhalten bleiben.
Mit einer "Wochenend-Ausbildung" sollen diese
"Einsteiger" Sender bauen und damit "in die Luft
gehen" dürfen?
Eher werden Anwohner das tun, die gestört werden, weil durch fehlende Fachkenntnisse und Nichtbeachtung der Komplexität der Störproblematik (vom TX bis zur Antenne) durch den Senderbetreiber, Probleme auftreten.
Glaubt denn wirklich Jemand das eine diskutierte Sendeleistung für
diese Klasse K, die unterhalb der isotropen Strahlungsleistung von 10 W
EIRP (Pflicht zur Erstellung einer Selbsterklärung) liegen soll, in der
Praxis tatsächlich eingehalten wird?
Dem gestörten Anwohner wird Lizenzklasse und Qualifikation, des
"amateurfunkenden Störers"
völlig egal sein!
Somit sind dann alle Funkamateure aller Lizenzklassen von dieser
undurchdachten DARC (RTA)-Idee betroffen.
Auch die Lizenzinhaber, welche die Einführung einer neuen
Einsteigerklasse derzeit noch
nicht besonders interessiert.
Es betrifft aber jedes, dieses Projekt abnickende,
Mitglied eines der RTA-Vereine und natürlich auch "Nichtmitglieder". |
| 2. |
In der Wunschliste des
RTA an den Gesetzgeber wird, neben der Einführung der Klasse K (annNix),
auch die Wiedereinführung einer Rechtsgrundlage in der AFuV,
"... um Störungen durch wiederholtes Fehlverhalten von
Funkamateuren seitens der BNetzA ahnden zu können" erbeten.
Na geht es noch?
Bittet man schon vorsorglich um Sanktionen gegen
"Funkamateure", weil man oben genannte Störungen befürchtet? Was für eine eigenartige Vertretung der Funkamateure ist das, die Sanktionen gegen die eigene Klientel fordert? Jeder Rechtsanwalt der derart gegen seine Klienten agiert, müsste in die Psychiatrie oder besser den Job wechseln! |
| 3. |
Man schafft sich also
Probleme, die man ohne die Einführung dieser unnützen Klasse K nicht bekommen
würde!
Anstatt sich um die ca. 50 % Lizenzinhaber zu kümmern, die nicht im
DARC organisiert sind, wärmt man sich wieder die unrealistische
Zuwachs-Utopie, der neuen Einsteigerklasse auf
dem Niveau des derzeitigen Jedermannfunks, auf. Es geht nur, um zahlende
Mitglieder. Um nichts Anderes. Mag da kommen was will? Ist Widerstand wirklich zwecklos? Und Lizenzprüfungen möchte der DARC auch selbst durchführen. Um bei dieser Gelegenheit, Mitglieder zu rekrutieren? Jaja, Angelvereine machen das auch! Amateurfunk ist Hobby und Funkdienst! Ein großer Unterschied, ihr sog. "Räte"? Will man sich hoheitliche Rechte anmaßen und sich damit ausserhalb der Absicherung des Privilegs Funkdienst stellen? |
| 4. |
Was kann nach
Einführung passieren?
Die jetzige Klasse E wird sich, verständlich, von der neuen
Lizenzklasse K absetzen und daher auf Rechte und Bedingungen der Klasse
A aufgestockt werden wollen.
Vielleicht rechnet man schon damit, auf diese Art Befürworter aus den
Reihen der DO-Lizenzen zu bekommen?
Der nächste Schritt um gesetzgeberischen Möglichkeiten zu erschließen
und wieder beim Gesetzgeber zu quengeln?
Oder ist das auch schon intern besprochen worden? |
| 5. |
Letztendlich wird sich, über Jahre gesehen, durch "Liberalisierung" und Rückgang der Klasse A-und E-Lizenzen, (dieser Trend entwickelt sich bereits) das Niveau des Amateurfunks auf dem der Klasse K einpendeln.
Dann genügte eigentlich eine Allgemeinverfügung und die Ehe mit dem CB-Funk ist
geschlossen.
Vorwärts zur "Gemeinschaft Deutscher Funkanwender", welche dann den DARC und überflüssige RTA-Vereine ersetzt!
|
Nachtrag v. 22.05.15: Wie die DARC-Clubzeitschrift CQ DL im Heft 6-2015, S. 50/51 informiert, ist in der IARU kein Konsens über den Prüfungsinhalt für eine ELL zu erreichen. Es ist nicht damit zu rechnen das Frankreich, Italien und Spanien ... eine Novice-Lizenz in Betracht ziehen. Auch von der CEPT sind derzeit keine Initiativen zu erwarten. Eine "CEPT-Empfehlung" zur Einführung einer ELL wurde von ELL-Befürwortern des DARC stets als wichtiger Grund herangezogen! Was
bereits 2008 zur Klasse K(annNix) auf der HAM RADIO diskutiert wurde,
hier als Audio-Datei zum Hören und Staunen.
11.05.2015
Backstage?
Wieder einmal ist Inhaltliches zur Frühjahrstagung des sog. "Amateurrates", vom 25./26. April 2015, aktuell nur von der DV-P, DL3SFK, über den Württemberg-RS zu erfahren: Quelle:
http://www.darc.de/distrikte/p/pr/wrs0/ Wir kommentieren das für uns Wesentliche: Der Vorsitzende, des durch den DARC e.V. straff geführten RTA (DL3MBG) sprach die Notwendigkeit von Anstrengungen an, die zu unternehmen sind, um u.a. in Teilbereichen eine weitere Liberalisierung zu erreichen. Soll Liberalisierung bedeuten, gesetzliche Regelungen und Vorschriften zurück zu drängen und den DARC bestimmen zu lassen was Richtig oder Falsch ist? Das könnte bei empfindlichen Gemütern mit einschlägigen Vereinserfahrungen, Unwohlsein hervorrufen! Anstatt Bestimmungen für den Amateurfunkdienst in DL als Schutz für Funkamateure zu begeifen wird nach Freizügigkeit, einem "Herunterfahren" von Regelungen durch Lizenzbehörde und Gesetzgeber gerufen. Ist das der Weg der schnell zur Abwertung des Amateurfunkdienstes führen kann? Der DARC sollte den Amateurfunk schützen und nicht dessen Totengräber werden! Ist die geforderte "Liberalisierung" der Wunsch eines DARC-Funktionärs oder etwa auch der anderen im RTA vertretenen Vereine? Bestimmen schon Gelegenheitsfunker wohin der Amateurfunk in DL abdriftet? Dann behauptet dieser RTA-Vorsitzende noch frech: "Das zuständige Ministerium will die Lizenzklasse K einführen, ..." Nein! Einige Unverbesserliche in der DARC-Führung, die gegen den bereits vor Jahren erklärten (Un)Willen der Mitglieder den Unsinn einer neuen Einsteigerklasse (Wissensstand von Funkanwendern) nicht "aus der Birne" bekommen, und immer wieder aufwärmen. Die wollen das! Da hat womöglich die Klasse K-Träumern-Truppe, im Gespräch mit - um die Problematik unwissenden - Ministerialbeamten so lange genervt, bis von Denen endlich eine Zustimmung zu diesem unsinnigen Vorhaben signalisiert wurde.
Auch die gewünschte "Selbstverwaltung" des Amateurfunks in Teilbereichen durch den DARC könnte dem Amateurfunk als
FUNKDIENST schaden! Man träumt sogar davon Lizenzprüfungen selbst durchzuführen und darüber hinaus DN-und Klubstationsrufzeichen zu vergeben! Was haben die Herren inhaliert um auf solche Ideen zu kommen? Eins muss man dem DARC e.V. neidlos lassen. Er ist konsequent! Er geht zielstrebig den abschüssigen Weg zum "Jedermannfunk", durch den Versuch des Abbaus staatlich verbrieften Schutzes. Wer wird denn wohl einen, leider immer stärker dahinsiechenden, Verein als Autorität für den Amateurfunkdienst wahrnehmen?
Nun noch etwas Wichtiges, aber auch Zweischneidiges, das wohl im Kreise der erleuchteten Räte bleiben sollte? Das Projekt "Neufassung der Satzung" wird aufgegeben! Positiv: Jahrelange Diskussionen, bis hin zur inhaltlichen Lächerlichkeit von kleingeistigen Bürokratisierungsideen, haben sich erledigt! Negativ: Weil sich damit auch angedachte und mögliche Chancen, hin zur Mitgliedernähe und Abbau von veralteten und verkrusteten Strukturen, u.a. das 2-Kammer-System mit AR und Vorstand, und somit Vereinsfunktionären die keine Veränderungen im Verein zulassen, erledigt hat.
Info zu ELL (Klasse K) aus dem Archiv: http://www.qslonline.de/hk/eigen/meinungsmache.htm
26.04.2015
Ach wie schön
Am 25. und 26. April fand die Frühjahrs-Mitgliederversammlung des DARC e.V. in Baunatal statt. Der DARC-Vorsitzende Steffen Schöppe, DL7ATE, meinte - so die Portalmeldung dieses Vereins -: "Die Versammlung war sehr harmonisch und informativ". Also kuschelig wie immer? Eine TELKO würde es auch tun, vermittelt aber keine menschliche Nähe und man bleibt Zuhause! Aber wegen des Besuchs und Vortrags von Michael Zwingl, OE3MZC, als Höhepunkt der AR-Tagung, musste man sich treffen! Und: Man ehrte sich wieder gegenseitig... Noch hält das AR-Nest schön warm. Alles beim Alten belassen? Nichts verändert? Keine Unruhe durch neue Ideen? Na Prima! Aber denkt daran: "Der Letzte macht das Licht aus!" Die Zeit läuft.
16.04.2015
Gespräch zwischen RTA und BMVI zur
Novellierung des AFuG
Aufgrund der für 2018 seitens der
Bundesregierung geplanten Bundesgebührenordnung besteht die Notwendigkeit der
Änderung des Amateurfunkgesetzes (AFuG).
Die DARC-Webseite meldet ein Treffen des RTA mit dem für den Amateurfunkdienst
gesetzgebenden Ministerium, das bereits am 25. März 2015 stattfand.
Wurde ein Vertreter der Vereine die ein Minderheitsvotum abgegeben haben eingeladen und war dabei? Oder etwa nur der DARC! Sieht so die "konsequente Führung des RTA" durch den DARC e.V. aus, wie im Strategiepapier des DARC e.V. bereits beschrieben? Insgesamt wurden etwas mehr als 30 verschiedene Änderungs-und/oder Ergänzungswünsche (des DARC) bearbeitet.
Das "Funktelegramm" druckte im aktuellen Heft 5/2015 die Konsolidierte
Fassung der AFUV-Wunschliste des, vom DARC e.V. dominierten RTA (Runder Tisch Amateurfunk), ab.
Die Mehrzahl der in den 32 Punkten
enthalten Wunschlisteninhalte sind auch aus unserer Sicht tatsächlich
wünschenswert!
Wir informieren hier über, von uns kritisch gesehene, Inhalte dieser "Wunschliste".
Abonnenten des "Funktelegramm" haben den Vorteil der umfassenden Information.
Im Einzelnen:
Ausbildung, generell an Klubstationen auch ohne DN-Call zulassen
Was soll denn das ? Besser wäre doch wohl
Ausbildungsfunkbetrieb nur an Klubstationen, mit DN-Call (!),
zulassen um den massiv anwachsenden Wildwuchs der Erteilung eines
zeitlich unbegrenzten "Ausbildungsrufzeichens" (HI) für
nichtlizensierte Familienmitglieder zu stoppen.
Ein ernsthafter "Einstieg" in
den Amateurfunk wäre ohne Klasse K, mit bestehendem DN-Call, schon jetzt
möglich.
Schaffung der Voraussetzung des Remote-Betriebs
Hier sollte nicht nur die Nennung des
Standorts und telefonische Rückrufnummer der BNetzA angezeigt werden,
sondern auch im praktischen Funkbetrieb eine deutliche Kennzeichnung
als Remote-Station mit dem Rufzeichenzusatz /R erfolgen.
Dann weiß jeder SWL oder QSO-Partner das diese Station nicht vom - in der
BNetzA-Datenbank aufgeführtem - (gemeldetem) Standort QRV ist.
Leistungserhöhung
auf dem 50 MHz-Band
Minimalwunsch, auf dem 6m-Band die Sendeleistung von 25 W PEP ggf.
(!) weiter zu genehmigen, statt allein den Wunsch auf 100 W PEP, wie in
Nachbarländern (z.B. in OE) längst üblich, zu bekräftigen.
Selbst 25 W PEP
und nur horizontale Antennenpolarisation sind keine Verhandlungsbasis und
stellen eine starke Benachteiligung deutscher Funkamateure im internationalen
Vergleich dar.
Und Contestbetrieb im 6 m-Band ? Ein Armutszeugnis für
unsere Interessenvertretung, meinen wir.
Klasse K
Selbstbau: (mit den, aus
dem Jahre 2009 angedachten, Primitiv-Prüfungsinhalten?
Upgrade-Fähigkeit: (würde wohl genau so sein wie die aktuelle "Upgrade-Realität"
von E auf
A
!)
Praktikum:
(Gerätesicherung Rein-und Raus und wissen, wo
die Antenne in den TRX rein kommt?)
Harmonisiert:
(Mit der englischen M3-Lizenz? Oder mit der E, die dann zur A wird? Wie harmonisch ...)
Vorbild für "Klasse K
" in DL ? Deswegen war Tilo Kootz (DARC) damals zur Information
über die Foundation-Lizence beim RSGB.
Hier die Übersetzung des englischen
Originaltextes aus dem Jahre 2002.
Darin sind noch die Prüfungsinhalte aufgeführt...
Einstiegs-Stufe-Genehmigung
Diese Lizenz ist die Grundlizenz.
Dies ist eine neue Lizenzstufe und wurde im Januar 2002 geschaffen.
Sie entstand, um die Amateurfunkteilnahme so
schnell wie möglich zu erreichen.
Aber bevor Sie "live" dabei sind ist es wichtig,
ein bisschen
darüber zu wissen wie Funk funktioniert.
Die Gefahr besteht, andere Radionutzer, Nachbarn oder Eltern, zu stören
aber man
soll es nicht tun sondern (wenn Sie eine junge Person sind) die Regeln
und die
Vorschriften als Besitzer einer Sendelizenz einhalten.
Diese neue Fähigkeiten können erlernt werden, und zwar durch die
Ausbildung für
die Einstiegs-Lizenz, die ein integraler Bestandteil ist um eine Lizenz
zu bekommen.
Meist
ist es praktische Ausbildung. Es ist ein kleiner Teil von Funk-und
Elektronik-
theorie, nur genug um Dinge wie die
Verwendung der richtigen Sicherungen
in Ihrer Ausrüstung zu kennen
und zu erfahren
wie Sie eine Antenne
aufbauen,
um das meiste aus Ihrem Funksender herauszuholen.
Haben
Sie keine Angst vor dem Gedanken, lernen
zu müssen.
(!)
Die Kurse werden in einer freundlichen informellen Atmosphäre
durch erfahrene
Funkamateure durchgeführt.
Der Kurs dauert ca. 10-12 Stunden,
an deren Ende eine Prüfung
bestehend aus
25 Multiple Choice Fragen steht.
Ihr Prüfungs-Papier wird an Ort und Stelle ausgefüllt. Kurse werden in
der Regel an
den örtlichen Amateur Radio Clubs, oder wenn Sie ein jüngerer
Teilnehmer sind dann
gibt es auch an Ihrer Schule eine Möglichkeit.
Einige Clubs sind nur über das Wochenende und einige über die Woche
hin geöffnet.
Sobald Sie die Prüfung bestanden haben erhalten Sie Ihre Genehmigung,
und es kann losgehen!
Mit ihrem eigenenen M3-Rufzeichen sind Sie in der Lage,
auf allen
Bändern ohne Aufsicht, aber mit einer
Leistungsbeschränkung
von 10 Watt
zu senden.
Dies ist eine relativ niedrige Leistung, aber mit der Erfahrung, die man
schnell
auf diese Weise gewinnt, können Sie
mit der ganzen Welt kommunizieren. |
Neuer Text von der RSGB-Webseite: http://rsgb.org/main/clubs-training/for-students/foundation/
Information für Ausbilder in G-Land: http://rsgb.org/main/clubs-training/tutor-resources-2/training-guide/
Prüfungsfragen: http://www.commsfoundation.org/rce/pdf/foundationsyllabus.pdf
Es müssen 19 von 26 Fragen richtig beantwortet werden (73 %)
(Deutsch: Auf RSGB-Seiten nach ganz unten scrollen, "Translate" klicken,
dann "German" auswählen)
An der Wiedereinführung
einer Rechtsgrundlage, bei unbeschriebenem Fehlverhalten, ist man
wohl sehr interessiert.
An der Wiedereinführung der zwingenden Angabe der Rufzeichenzusätze /p
oder /m oder einer Logbuchführung, um im Falle der unbeabsichtigten
oder sogar einer angeblichen Störung Aussagefähig zu sein, wohl eher nicht.
Die AGCW-DL e.V., als RTA-Mitglied, hat wieder gegen die
Einführung (s. Statement) dieser ELL-Klasse gestimmt!
Der
VFDB e.V. hat auf seiner Webseite auch eine Stellungnahme
gegen die geplante Einsteigerklasse abgegeben.
Der am Ende des
"Wunsch-Papiers" beschriebene Minderheitsvotum des VFDB e.V.
beinhaltet dort nur die Einschränkung:
"Keine Praktikumspflicht
bei Verbänden" und "ein weiteres Kurzwellenband als nur 80 m/10 m/2 m/70
cm/3 cm".
Im Vergleich zur Info der VFDB-Webseite vom 13.04.,
ist das dann in der
"Wunschliste" unrichtig wiedergegeben.
Weitergehende Informationen darüber finden sie, als aktueller Beitrag zum
Thema, in unserer Rubrik FOKUS.
Nun können und sollten die (normalen/einfachen) Mitglieder ihre
persönliche Meinung zur Klasse
K
ihren Vereinsoberen kundtun,
wenn sie gegen eine neue Einsteigerklasse sind. |
Zur Erinnerung: Erster Versuch der ELL-Missionare des DARC, ihren Mitgliedern eine ELL unterzujubeln)
10.04.2015
Wie man Heutzutage neue Mitglieder gewinnen kann
Es bedarf einer völlig neuen Kommunikationsstrategie!
Durch Schulzeitverkürzung, höhere Anforderungen bei der
Ausbildung, straffere Organisation des Studiums durch Bachelor und
Master
usw. haben junge Menschen einfach weniger Zeit als früher.
Man muss sich auch gedanklich und strategisch darauf einstellen das sich
Jugendliche, statt Sitzungen im Ortsverein durchzustehen und dauerhafte Bindung an
diesen aufzubauen - wenn überhaupt - lieber kurzfristig für etwas engagieren.
Es sollten besonders junge Menschen, die sich ausprobieren und ggf. etwas
verändern wollen, für Projekte angesprochen werden.
Diese Tatsachen sollten gerade für rückwärtsgewandte Traditionalisten im DARC
e.V. ein Grund sein, ihre Haltung zu überprüfen!
Die "Schnuppermitgliedschaft" ist eine bereits bestehende
Möglichkeit, die auch gezielt beworben
werden sollte.
Der Aufbau von Kontakten zu Jugendlichen über den Instant-Messaging-Dienst
"WhatsApp" ist eine bisher ungenutzte Möglichkeit.
Wer den DARC e.V. dort kontaktiert, sollte sofort ein Begrüßungsvideo des
DARC-Vorsitzenden bekommen und eine Liste von Ortsverbänden in den Distrikten
(mit Kontaktadressen) statt sich über die DARC-Webseite Entsprechendes
erarbeiten zu müssen.
Nachtrag: Wir wurden gebeten, bezüglich des Begrüßungsvideos, eine
andere Person vorzuschlagen! (Nur Wen Kompetenten?)
26.03.2015
Mitgliedergewinnung im DARC - Wie nützlich ist "Statistik"?
Die Clubzeitschrift "CQ DL" meldet im Aprilheft
(!) einen Anstieg der Mitgliederzahlen von Anfang 2014 bis März 2015
durch 274 Neueintritte.
Einige Seiten weiter begrüßt der DARC "seine neuen Mitglieder" die
in einem nicht bezeichnetem Zeitraum dazu kamen.
Auffällig viele weibliche Vornamen, ohne Rufzeichen.
Könnten es die Namen von Familienmitgliedern (Beitragsklasse 03) sein, und auch
"Schnuppermitglieder" ohne Beitragszahlung, die hier automatisch als
neue Mitglieder aufgeführt werden und dann gleich in die Statistik einbezogen
wurden?
Selbst wenn es reale Neueintritte wären, wieviel Austritte stehen dem entgegen
und wie sieht dann die Bilanz aus?
Sich an Zahlen zu berauschen, welche die Realität nur unvollständig oder
falsch wiedergeben, mag nur kurzfristig befriedigen.
Nun zum bejubeltem rasantem Anstieg der DN-Lizenzen. Wie bereits in dieser
Rubrik beschrieben:
Über das DN-Call
kann ein Familienmitglied über Jahre (unter Aufsicht) Amateurfunk betreiben,
ohne jemals eine Lizenz anzustreben. Wie praktisch. "Familiencalls"
stützen die DARC-Jubelstatistik!
Auch der, im Artikel abschließend hervorgehobene, Anstieg der Prüfungen und
Prüfungsteilnehmer sagt für den DARC nichts aus!
Überwiegend Klasse E, wohl wegen der geringen Anforderungen. Wobei sogar noch
14% der Prüflinge durchgefallen sind...
Aber wer von den Prüfungsteilnehmern längerfristig oder überhaupt ein
DARC-Mitglied wird oder schon ist, bleibt unerwähnt.
Dieser Aspekt hat in einem Statistikbericht des Vereins, im Zusammenhang mit der
Mitgliedergewinnung, nichts zu suchen.
Da schleicht sich wieder das übliche Wunschdenken, verbunden mit einem
"Nebelkerzenwurf", ein. Oder?
In 60% der Ortsverbände gab es keine Neueintritte. In 22% 1 Neumitglied.
Wenn jeder OV nur 1 echtes und verbleibendes Neumitglied pro Jahr gewinnt, dann
ist das ein großer Gewinn für den Bestand des DARC e.V. Dafür müssen
jedoch aus Baunatal starke Impulse und logistische Hilfen für die Ortsverbände
kommen, und keine fragwürdigen Statistiken.
23.03.2015
Radio
DARC am 22. März, 11.00 Uhr Ortszeit (1. Sendung)
(Hörermeinungen, die QSLonline erreichten, zusammengefasst)
Sendestart:
Etwas
holprig, wegen Modulations-und Senderausfällen in den ersten Minuten.
Dies nutzten Funkpiraten um auf 6,07 MHz in SSB Kommentare abzugeben. "Ich
will mein Geld zurück", war dabei der Witzigste.
Sendeinhalt:
Interviev mit dem Vorstandsmitglied DL3MBG
Das in Frage und Antwort zusammengeschnittene, schlecht abgemischte und von
den beiden Interviewpartnern vom Blatt Papier abgelesene, "Interview" war
inhaltlich zum großen Teil eine Wiederholung des durch einen Specher bereits anfangs
der Sendung erläutertem Sinn und Zweck von "Radio DARC".
Amateurfunkspezifische Inhalte
Sonnenaufgangs-und Untergangszeiten (Grayline) minutenlang aufzulisten, war sicherlich
keine gute Idee und Stinklangweilig.
Die ausführliche Funkwetter-Info, mit allen Daten der
Weltraumwetter-Physik bis hin zur genauen Nummerierung der aktuellen
Sonnenflecken, war wohl auch nur im Programm um Sendezeit zu füllen.
Für die meisten Zuhörer wären diese Details wohl kaum von Interesse, denn DX-Interessierte Funkamateure informieren sich
logischerweise Tagesaktuell im Internet. Weniger wäre mehr.
Bitte etwas Allgemeinverständlicher für "Nichtfunkamateure".
Oder dachte man da an "Nichtfunkende DARC-Mitglieder"?
Oder an Funktionäre des sog. AR (2. Kammer in DARC-Struktur)?
Weltweite Amateurfunkaktivitäten aufzählen geht, für "Zaungäste", sicherlich auch ohne endlose Aufzählung von
Rufzeichen?
Eine Nennung der in Kürze von Funkamateuren zu besuchende Länder (vielleicht
auch welche Sendeleistung und Antennen) wäre auch
hier als interessante Amateurfunkinformation mehr als genug.
Die Hintergrundinformation zu einer möglicher Amateurfunk-Aktivierung des
abgeschotteten Nordkorea, war ein gutes Beispiel.
Eigenwerbung:
Das ständige langgezogene und dadurch stark überbetonte "Deeeee Aaaaaaa
R Ceeeeee" nervte
erheblich.
Die von einem DARC-Mitglied initierte Aufnahme von Telegrafie als
immaterielles Kulturerbe in die Liste der UNESCO, war eine der wichtigen
Informationen über DARC-Aktivitäten, die über die Vereinsebene hinausgehen.
Welche Namentlich und mit Rufzeichen genannten Persönlichkeiten des DARC von
wem und wo eine
Urkunde darüber erhielten, eher nicht! Das war "Hofberichterstattung" vom Feinsten.
Gut, das in diesem Zusammenhang
nicht erwähnt wurde, das sich der DARC damals für die Abschaffung von
Telegrafie als eines der Prüfungsteile der Lizenzprüfung entschieden hatte! (Gegen
den Willen der Mehrheit seiner Mitglieder)
Resumé:
Als ein drittes Medium zur Information für DARC-Mitglieder erscheint vielen
unserer Leser ein "Radio
DARC" völlig überflüssig.
Jedoch als Werbeplattform für
deutschsprachige Amateurfunkinteressierte eine gute Idee, die weiter verfolgt
werden sollte.
Warum werden Kurzwellenhörer und interessierte Zuhörer
im Konzept als "Zaungäste" bezeichnet?
- Komische Art für den Amateurfunk in Deutschland werben zu wollen!
Oder will man das
gar nicht
?
- Ist dieses Projekt eher eine Art Werbeveranstaltung für einen selbstverliebten DARC
(Vorstand)?
Das Kurzwellenfunk wichtig und
erhaltenswert ist, nicht nur für uns
Funkamateure,
ist eine wichtige Botschaft an Politiker die über ihre Wahlperiode und
Lebenszeit nicht hinausdenken! Denn Kommunikation über
Satelliten und Internet ist nicht sicher!
Diese Botschaft, mit Sicht auf die Notfunkmöglichkeiten durch Funkamateure,
sollte eine zentrale Botschaft an die Zuhörer sein.
Sicher wird in "DARC-Manier" in den Vereinsmedien
der Senderstart überschwenglich bejubelt und nur positiv bewertet werden.
Leider kann die Anzahl der Zuhörer nur durch angeforderte QSL-Karten, eMails
und Zuschriften an den Sender und den DARC e.V. selbst, gemessen werden. Satire:
Doppelzählungen erhöhen das Ergebnis (HI).
Eigenlob des DARC:
Klar! Es wurde Gejubelt und die Realität etwas "aussen vor gelassen" wie vermutet. Der DARC e.V. ist
hier wirklich berechenbar!
Beispiele: Die im DL-Rundspruch der 13. Kalendewoche gemeldeten
"wenige Sekunden Aussetzer" passierten in Wirklichkeit genau im
Zeitraum von 60 Sekunden, besonders zum Anfang der Sendung.
Und das der DARC, wie er meint, "Schule macht" wenn schon einen Tag
später ein englischsprachiges DX-Magazin auf gleicher Frequenz abgestrahlt
wird, ist wieder typisch Selbstüberschätzung.
Auch die Sendung von DD5LP/G8GLM musste zuvor geplant und Sendezeit (Lizenz?)
gekauft werden.
Wenn Handeln des DARC grundsätzlich "Schule" machen sollte, haben wir
doch ernsthafte Bedenken.
PA0ETE startet am 1. April (!) auf 7310 kHz bzw. 6005 kHz "Emergency Radio"
mit Amateurfunk-Inhalten in Niederländisch und Englisch.
Eine begrüßenswerte Entwicklung wenn Europaweit, auf den Kurzwellen-Rundfunkbändern,
Sendungen mit Amateurfunkinhalten laufen.
Zur Seite "Radio DARC"
14.03.2015
DL3SFK, Beatrice Hebert, als Vorsitzende des Distrikts P ist bekannt für
beispielhafte Mitgliedernähe, z.B. offen Probleme des DARC aufzuzeigen, im
Distrikt zu diskutieren und nach Lösungen zu suchen.
Sie
hat damit im Distrikt Württemberg eine positive Entwicklung eingeleitet, den Mitgliederschwund im DARC zu stoppen.
Der
Distrikt P stellt derzeit ca. 8%
der DARC Mitglieder (3069) und
mehr
als 30% der Jugendlichen im Verein.
Projekte, wie TRINA, eine Datenbank aller Vorträge die im Distrikt gehalten
wurden, zeigen u.a. das Engagement der Mitglieder des Distriktsvorstandes
um die Distriktsvorsitzende.
Mit der Einführung einer "Kleinen Anfrage"
geht sie konsequent weiter diesen Weg, nämlich auf die Mitglieder ihres
Distrikts zu.
Jedes DARC-Mitglied im Distrikt kann
DL3SFK
via eMail zu aktuellen Problemen und
Themen befragen.
Ihre Antwort wird auf der Webseite des Distrikts P veröffentlicht.
Unkompliziert,
ohne langen Dienstweg.
Für sie ein großer Mehraufwand in der Freizeit, den sie sich antut im
Engagement für den Erhalt des DARC.
Sie spricht über die DV-Webseite
auch offen an, was sich der derzeitige DARC-Vorsitzende (Red.: Aussitzende
?) nicht traut:
Die Finanzsituation des
DARC
Sie macht darin u.a. deutlich:
- Das der DARC mindestens 500.000 EUR Rücklagen benötigt um langfristige
Verträge z.B. Gehälter, Druckerei, zu decken.
- Sollte der DARC e.V. irgendwann, aus welchem Grund auch immer, aufgelöst
werden müssen, ist dies der Mindestbetrag der
dann benötigt wird ohne das der Vorstand privat finanziell haftbar gemacht
werden muss.
Einfach gesagt:
Die Mitgliedsbeiträge sichern also (konsequent weiter gedacht) auch den
privaten Besitzstand des derzeitigen DARC-Vorstands.
Daran sollte dieser Vorstand auch denken, wenn er Mitglieder vergrault und so
gut wie nichts für einen Mitgliederzuwachs tut.
Wie wäre es mit eigenen Initiativen, den von DL3SFK eingeschlagenen Weg
Distriktübergreifend zu fördern und zu begleiten?
Gezielt Klubstationen (besonders Schulstationen) logistisch zu unterstützen und
die OVs, die künftige Funkamateure ausbilden.
Funktionäre, die sich durch Ihre Person selbst wichtig genug sind, sich
in Gemeinschaft mit Gleichgesinnten als sog. "Amateurräte"
auszuleben, brauchen wir nicht!
10.03.2015
Was ist los mit dem DARC-Verlag
Der DARC-Verlag hat im Jahre 2013 einen Fehlbetrag von fast 94.000 EUR
"(v)erwirtschaftet", also nicht Kostendeckend gearbeitet.
Man kann annehmen das auch der Geschäftsbericht für 2014 keine
positiven Überraschungen enthalten wird.
Der DARC-Vorsitzende DL7ATE sagte noch im November 2014 (!), also in Kenntnis
der Situation, auf der Distriktsversammlung P, das der DARC-Verlag jedes Jahr
eine größere 5-stellige Summe an den DARC e.V. ausschüttet.
Quelle: FUNKTELEGRAMM 4/2015
Unkenntnis, Schutzbehauptung? Schlechtes Argument in der
Beitragserhöhungsdiskussion?
Möge das jeder selbst beurteilen und/oder auch bei Herrn Schöppe
(DL7ATE) nachfragen.
16.02.2015
Was ist nur los in diesem DARC?
Das Jahr 2015 fängt, für die noch
verbliebenen Mitglieder des DARC e.V, gar nicht so gut an:
- Die Beitragserhöhung wurde von
erstaunlich vielen Mitgliedern Zähneknirschend hingenommen.
Der Verbleib im OV, a.G. jahrelanger Freundschaft mit
Funkfreunden, überwog vorerst den Frust.
- Fakt: DARC-Ortsverbände
verlieren weiter langjährig-aktive Mitglieder.
So verlor z.B. der
Ortsverband E37 zum Ende 2014,
10 Mitglieder.
- Im November 2014 wurde eine
Satzungsänderung in
Bezug auf ein sogenanntes "Mitgliederverlangen"
beschlossen.
(Lt. Information auf
der Internet-Startseite des DARC vom 27.02.15, das Änderungen
wirksam wurden.)
Zum Beispiel müssen mindestens 300 Mitglieder persönlich-schriftlich gleichlautende
Anträge an den sog. Amateurrat stellen, die dort beraten werden.
Wie wurden doch bisher Anträge behandelt, die z.B. Strukturveränderungen
im Verein forderten? Der "Amateurrat" lehnte mehrheitlich ab!
Von der nur theoretischen Möglichkeit, unter
300 Personen wörtliche Übereinstimmung zu erreichen um einen Antrag zu
stellen, abgesehen.
Ist es Unsinn, Zumutung oder einfach eine Frechheit, dieses den Mitgliedern unter
dem Begriff "Mitbestimmung" verkaufen zu wollen?
Der DARC-Distriktsvorsitzende Sachsen (DL6EV)
wurde durch den DARC-Vorsitzenden (DL7ATE) brüskiert, der November 2014, einen
im Oktober 2010 (!) von DL6EV gestellten und von der sog. MV angenommenen
(!) Antrag
zur grundlegenden Überarbeitung der Satzung, nunmehr als "nicht Notwendig"
ansieht.
Dann noch das Werbeprojekt für den Amateurfunk
"Funkfeuer"
welches vom DARC e.V. als "Bundesverband für Amateurfunk in
Deutschland" (Vorstandsbeschluss **)
nicht unterstützt wird. (**
Nicht mit Verstandsbeschluss
verwechseln)
Die DARC-OVs sind aufgerufen aus ihren Rücklagen, und Mitglieder über ihren
Mitgliedsbeitrag hinaus durch Einzelspenden, das Projekt zu unterstützen.
Zeigt dies nicht deutlich, wie wichtig den DARC-Oberen die
Öffentlichkeitsarbeit und Werbung für den Verein ist?
Stattdessen wird in der Vereinszeitschrift "CQ DL" um Mitglieder
geworben! Bei den Mitgliedern? Noch ein Unsinn.
Was ist nur in diesem
Verein los? Macht
denn Jeder was er
will aber nicht kann? Arbeiten sogar die "Entscheider" gegen die
"Gestalter"?
Was sollen Beschlüsse, in fröhlicher Räte-Runde gefasst, die Irgendwie von
Irgendwem interpretiert und dann vergessen werden?
DL9MEU hat hier
Anträge an die sog. MV vom Mai 2014 in Erinnerung gebracht.
Versuche, diesen DARC zu erneuern,
erscheinen zunehmend Sinn-und Zwecklos!
Wozu braucht es dann einen "Amateurrat" und einen
"Vorstand", wenn nur noch verbliebene Ortsverbände selbst den
Verein, aber damit auch einen fragwürdigen Überbau, am Leben erhalten?
Dazu hat sogar der DV
Hessen, als AR-Mitglied, bereits 2010 seine Meinung den Distriktsmitgliedern
deutlich gemacht.
Und was hat sich in den vergangenen 4 Jahren geändert?
Nichts! Alle Probleme Aussitzen statt Anzupacken und gegen zu steuern. Wozu hat
der DARC eigentlich eine Führungsstruktur?
Hat er überhaupt eine, oder steuert der DARC führerlos auf sein Ende zu?
Fragwürdiger Postenerhalt einer Clique reicht nicht!
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14.12.2014
Gedanken zum Jahresende
Nach dem Motto "Unzufriedenheit ist Triebkraft für Neues"
fragen wir uns:
"Was hat die Amateurfunkvereine im Jahre 2014 vorangebracht, und was behindert?"
Unsere Sicht der Dinge:
Sind die Vereinsverantwortlichen ihrer Verantwortung gegenüber ihren
Vereinsmitgliedern nachgekommen?
Oder ist ein Teil von ihnen Abgehoben oder Erstarrt, sieht und erkennt die Realitäten
an der Basis nicht mehr?
Wer von Denen, im Vorstand und als Distriktsvorsitzender ("Amateurrat"),
ist noch Handelnder und fungiert als Motor?
Wer von Denen "brennt" noch für unser Hobby Amateurfunk und ist nicht
nur als ein beliebiger Vereinsfunktionär tätig?
Wer von Denen ist in den letzten Jahren auf den Bändern als aktiver Funkamateur, z.B. in DL-Contesten zu
hören gewesen und/oder stellt sich bei QRZ.COM vor?
Wir haben Letzteres recherchiert:
DL2ZA (sehr aktiv!) auch DL1DCT, DL9ZWG, DL9GFB, DL2RSF und DL6EV, haben Spuren in unseren Logs hinterlassen!
Zumindest die Stationen und Antennen von DG4NBI, DL3AH und DL6EV sind auf QRZ.COM zu sehen.
Die Technik scheint vorhanden, der OP abhanden gekommen. Schade!
Man kann sich ja für 2015 vornehmen, wieder einmal QRV zu werden.
Und da schreibt doch DL7ATE, als DARC-Vorsitzender, im Editorial der
"CQ DL" 1-2015 dass er sich freuen würde, wenn er zu einigen
Mitgliedern Kontakt auf den Bändern
aufnehmen könnte!
Er muss sich aber beeilen,
denn es werden immer weniger (HI).
Aber Ernsthaft: Was könnte ihn daran hindern mit anderen Funkamateuren (und
nicht
nur mit DARC-Mitgliedern) auf den Bändern Kontakt aufzunehmen?
Wenn er es könnte, warum macht er sich nicht selbst die Freude? Er ist doch
zumindest noch ein Lizenzinhaber!
Oder hängt er mehr am Hobby Geocaching? Einen Bundesverband soll es in Deutschland dafür noch nicht geben.
Na Herr Schöppe...?
Übrigens:
Der Vorsitzende stellte sich Anfang November auf der Distriktsversammlung
Württemberg (P) vorbereiteten Fragen.
Er beklagte, dass sich für die Ziele eines Strategie-Papiers des
Vorstandes, außer im Distrikt P, niemand im Verein wirklich dafür zu
interessieren schien, denn der Rücklauf an Stellungnahmen dazu blieb aus.
Wie kommt es, dass er sich plötzlich an den historischen "Timm-Bericht" von 1998 und das
Statement dreier ex-DARC Vorsitzenden von 2003
erinnert?
Er hat doch bereits seit 2010 den Vorsitz und hätte einiges Anstoßen können,
statt Probleme Auszusitzen.
Hat ihn Jemand unsanft geweckt, oder ist er selbst aus einem Albtraum erwacht
und sieht endlich Handlungsbedarf?
Bedurfte es eines Weckrufes aus einem
Distrikt? Das sollte Schule machen, denn plötzlich fällt sein Augenmerk
auf Lichtblicke und Versäumtes aus der Historie des DARC und er sieht
nun offene Baustellen (oder zumindest deren Ruinen).
Albträume, Tagträume und Realität sind völlig verschiedene Dinge. Da ist
weiter zu sortieren und
Einzuordnen!
So auch das geplante und von ihm angesprochene "Jahrzehnt der Jugend". Etwa wieder unrealistische
Visionen?
Es kommt wohl darauf an, wie man "Jugend" definiert. Wie ist doch das
Durchschnittsalter der DARC-Mitglieder?
Wenn man sich das Studium der Dokumente
der sog. Mitgliederversammlungen antut, erkennt man an Hand der
mehrheitlichen Ablehnungen
zukunftsweisender Anträge, die bisherige Stagnation und
Abwärtsentwicklung, die sich
auch in
Mitgliederzahlen ausdrückt.
Nach jahrelangem zähem (innerem) Ringen der Räte unter sich und wachsendem Druck (von unten) durch immer neue und wiederkehrende
Anträge aus den Distrikten, hat man sich nun endlich zu einer Minimalform einer (pseudo) Mitgliederbeteiligung durchgerungen.
Ein sog. "Mitgliederantrag" kann an die MV gestellt werden, wenn 300
Mitglieder sich auf eine Formulierung eines Antrages geeinigt haben und
diesen in Schriftform erklären und in Urschrift .. und, und..).
Aber einen auf diesem Wege gestellten Antrag, für oder gegen Irgendwas, können
die "Amateurräte" ja immer noch ablehnen!
Eine Begründung wird sich doch finden. Vielleicht auch nur einen
Formfehler? Was soll der Zirkus?
Geht man vielleicht davon aus das solch ein Mitgliederantrag, a.G. der Trägheit,
Desinteresse oder erwarteten Unbedarftheit von Mitgliedern, praktisch nie Realität wird?
Ist unser Mißtrauen völlig unbegründet und Abwegig? Man wird sehen.
Eine Art von "Mitgliederbestimmung", soweit gingen zuvor stets abgelehnte Anträge, ist das
jedenfalls nicht!
"Pfeifen im Walde", "Augen zu und durch", Selbsttäuschung, scheint immer noch
gängige Denk- und Handlungsweise zu
sein.
Und das "Jubiläumsjahr 2015" passt dazu. Der DARC feiert sich selbst im
65.
Überlebensjahr.
Kein "Runder Geburtstag". Solch einer, wie dieser 65. wird eigentlich
nie besonders groß gefeiert.
Auch der "Eintritt in das gesetzliche Rentenalter" mit 65, das
vielleicht zu feiern wäre, gibt es nicht mehr in der bundesdeutschen Realität.
Hat man das nicht bedacht?
Wie uns ein Leser schrieb, muss der 65. Geburtstag des DARC gefeiert werden,
weil es nicht sicher ist das der nächste "Runde Geburtstag" noch erreicht
werden wird, denn der Alterungs- und Abnutzungsprozess gehe beim DARC e.V. außergewöhnlich schnell
voran (Verfallsdatum?).
Auch werden in der Clubzeitschrift "CQ DL" Erfolgsmeldungen generiert
die, oberflächlich betrachtet, eine heile Vereinswelt vorgauckeln.
Zum Beispiel sind viele, der dort monatlich aufgelisteten, Neumitglieder keine
deutschen Funkamateure oder nur "Schnuppermitglieder" oder
Familienmitglieder, auch gern ohne Rufzeichen.
Das bringt diesen Verein nicht weiter, sich an statistisch motivierten
Scheinerfolgen zu berauschen.
Wenn sich von den DVs Eine(r) erdreistet, erkannte Missstände Öffentlich zu
machen, dann wird sogar gemobbt.
Es riecht nicht etwa nur nach Zerfall, es stinkt schon zum Himmel!
Da muss endlich etwas geschehen.
Vielleicht wird im Jahre 2015 endlich die Wende
eingeleitet?
Reicht der Wind? Wird der Anker endlich gehievt und die Leinen gelöst und Fahrt
aufgenommen?
Nach allen Erfahrungen unwahrscheinlich, aber die Hoffnung stirbt zuletzt. Also
nach dem DARC.
Der VFDB e.V. hat, nach einseitiger Kündigung des Korporationsvertrages
durch den DARC e.V., (wohl nur aus finanziellen Erwägungen und
Erwartungen des DARC) neue Ideen entwickelt und sich neu aufgestellt.
Nach einigem Hickhack wurde im August 2014 ein neuer Korporationsvertrag abgeschlossen.
Der VFDB führte zuvor die Beitragsklasse "Traditionsmitgliedschaft" ein (Vollmitglieder ohne DARC-Leistungen wie
"CQ DL" und DARC QSL-Vermittlung).
Bisher haben sich bereits etwa 50 % der VFDB-Mitglieder dafür
entschieden. Damit geht dem DARC e.V. jährlich ein 5-stelliger Betrag
verloren.
Hätte der DARC den Vertrag nicht gekündigt... Der VFDB war zu teuer, als
Korporationspartner?
Ein "Geiz ist Geil", kann manchmal auch äusserst Dusselig sein und "nach Hinten losgehen"!
15.10.2014
DARC e.V.: Aktion 2014 - "Mitglieder werben
Mitglieder"
Verzweiflungstat
oder Lockangebot für DARC-Unterstützer?
Das Jahr 2014 geht zwar schon seinem Ende zu, aber da startet der DARC e.V. mit einer
Super
Aktion so richtig durch.
Wer noch bis Ende Dezember ein neues
DARC-Mitglied wirbt, bekommt vom Verein ein nettes "Dankeschön"-Geschenk.
Nämlich für sich und
das geworbene Neumitglied, das "Jahrbuch für den Funkamateur 2014" (DARC-Verlag) als Prämie.
Die Jahrbuch-Ausgabe 2014 ist noch nicht in den Restbeständen des DARC-Verlages aufgeführt.
Also aktuell, weil immerhin noch rechtzeitig vor dem Erscheinen der neuen Ausgabe für 2015.
Ein Exemplar kostet im Verkauf 14,50 EUR. Also
entsteht dem DARC (seinem Verlag) ein
kleiner Verlust.
Für Werbenden und Neumitglied zusammen rd. 29,00 EUR, pro neuem
Beitragszahler, im Aktionszeitraum.
(Ohne Versandkosten und
abzüglich unbekannter Höhe der Handelsspanne).
Im Gegensatz zur letzten Werbeaktion (Mittelseiten der Clubzeitschrift
"CQ DL"), in der eine vorherige DARC-Mitgliedschaft im davor liegenden
Zeitraum von 2 Jahren explizit ausgeschlossen wurde, können nun auch
ex-Mitglieder wieder eintreten und sich, wie auch der werbende
DARC-Begeisterte,
das Jahrbuch 2014 zum Weihnachtsfest selbst auf den Gabentisch legen.
Das ist doch mal eine gute Idee die den Verein, durch die Kosten für die
Aktion, nicht gleich in die
"roten Zahlen" aber auch nicht aus seinem Dilemma
zunehmenden
Mitgliederschwundes und somit fehlender Beitragseinnahmen führt.
Das ist leider nicht nur ein rein demoskopisches, sondern bestimmt auch ein
Selbstverschuldetes Problem.
Neu geworbenen Mitglieder sollten auch die, ab 1. Januar 2015 geltende, neue
Beitragsordnung
kennen.
Übrigens ist dort eine interne (ehemalige, ominöse ?)
Null-EURO-Beitragsklasse 98 für
DARC-Angestellte wieder nicht ausgewiesen. Wir bekamen die Information
damals zur nun ehemaligen Beitragsordnung.
Hoffentlich gibt es die "Geldwerter Vorteil"-Aktion, nach heftiger Kritik aus den Reihen "normaler"
Beitragszahler, nun nicht mehr.
Dazu wurde seitens des DARC niemals Stellung genommen.
11.10.2014
Transparenz des Abstimmungsverhaltens bei AR-Tagungen
Wir wurden aufmerksam gemacht das der DARC e.V. doch nicht so
Rückwärtsgewandt sei, wie es vielen Kritikern erscheint.
Auf Grund eines Antrages des DV-N, Dieter Ziehn (DK4QT), während der AR-Sitzung
im Februar 2011 in Nürnberg, wurde eine interne Sitzung* des Amateurrates (*ohne Beschlussfassung) einberufen.
Ziel war es, das uneinheitliche Meinungsbild des Amateurrates während der Sitzungen und die nicht
immer zufriedenstellende Zusammenarbeit der letzten Jahre mit den Vorständen des DARC e.V., und der Distrikte
untereinander, zu verbessern.
Das Abstimmverhalten der Amateurräte (DVs) zu den vorliegenden Anträgen
auf den AR-Tagungen (MVs) sollte zukünftig namentlich erfasst und in
den Protokollen
veröffentlicht werden.
Hierdurch sollte eine höhere Transparenz der Entscheidungsprozesse, für die Mitglieder
erkennbar, erreicht werden.
Daraufhin wird das Abstimmungsverhalten der DVs seit Mai 2011, am Ende jedes Protokolls
in Form einer Excel-Tabelle, auf dem DARC-Server im Internet veröffentlicht:
http://www.darc.de/darc-info/mitgliederversammlung/protokolle/
Dazu müssen interessierte Mitglieder auf dem DARC-Server, im Servicebereich,
angemeldet sein.
Da alle Anträge vor den Mitgliederversammlungen veröffentlicht werden (schon
immer) kann jeder OVV in den Distrikten und jedes am DARC interessierte
Mitglied nach den AR-Tagungen (MVs) erfahren wie ihr Distriktsvorsitzender, zu den der
Tagung vorliegenden Anträgen, abgestimmt hat.
Das Abstimmverhalten kann ggf. in den OVen ausgewertet werden, weil erkennbar ist wie
der jeweilige Amateurrat (DV) sich für die Interessen der Mitglieder seines Distriktes bzw.
für die künftige Entwicklung des DARC e.V. eingesetzt hat.
Man kann sich eine Meinung dazu bilden, darüber diskutieren und, wenn
notwendig, das
Ergebnis dem Vorsitzenden seines Distriktes mitteilen.
Wenn z.B. eine zustimmende Beschlussfassung zu
einem Antrag in einer Distriktsversammlung erfolgt ist und der jeweiligen DV
gibt dann im Amateurrat eine Gegenstimme dazu ab, oder enthält sich der Stimme,
könnte das durchaus Konsequenzen für seine Wiederwahl als Distriktsvorsitzender haben.
23.09.2014
Wirrwar um die DLD-Diplome
Wer ein DLD 1000 vom DARC e.V. (16,00 EUR) verliehen und auf dem Postwege
zugeschickt bekommt wundert sich.
Auf dem DLD 1000 ist keine Diplomnummer
aufgedruckt.
Die Diplombedingungen geben zur Nummerierung nichts her.
Das ist, diplomtechnisch gesehen, ziemlich einmalig und könnte sogar als
"Alleinstellungsmerkmal" gewertet werden. Das DLD wird ja für mehrere
Modes und unterschiedliche Bänder ausgegeben.
Der Diplomsammler sieht, Normaler-und Üblicherweise, im Erreichen einer
möglichst hohen Nummer in bestimmtem Mode, Band o.ä. Kriterien, den
sportlichen Aspekt seines Tuns.
Da möchte er schon gern erfahren wieviel von anderen Antragstellern zuvor,
die gleiche Leistungsstufe bisher erreichten.
Auch der DIG-Mitgliedsantrag (Diplom
Interessen Gruppe) vom Mai 2014 verlangt neben dem Diplomnamen auch die
Diplomnummer, so wie international üblich. Vielleicht wird beim DLD 1000 eine
Ausnahme gemacht?
Wer nun nicht nur einfach enttäuscht ist und sich damit abfindet, sondern gern
wissen möchte warum eine Diplomnummer
fehlt und auf dem DARC-Server recherchiert ...
... erfährt über das Protokoll der 34. Tagung des DX und HF-Funksport Referats
vom März 2013 folgendes:
(Auszug)
Arbeitsgruppe Diplome/DCL
Paket 3
A5 – Diplomnummerierung
Die Nummerierung der Diplome EU-DX-A, Europa-Diplom, WAE und AFZ betreut durch
das Referat DX & HF-Funksport erfolgt alphanumerisch aufsteigend und
aufeinanderfolgend mit 001 beginnend für jedes Diplom oder jede Diplomklasse.
Für das DLD wird folgendes Verfahren angewandt:
Es erfolgt ab sofort keine
Nummerierung.
Ausnahme: Für die Diplomklassen DLD 1000 und Trophy werden Diplomnummern
vergeben.
Nanu?
Auf den aktuell über das DCL-System des DARC, nach Prüfung und Bezahlung, als
PDF-Datei ausdruckbaren DLD-Diplomen der Stufen unterhalb
des DLD 1000 und DLD-Trophy, stehen Diplomnummern drauf!
Warum nur Diplomnummern für das DLD 1000 und die DLD-Trophy vergeben werden,
und dann nur für die Diplomklassen ohne Berücksichtigung/Unterscheidung in der
Betriebsart, ist schon eigenartig und geht aus dem Tagungsprotokoll leider nicht
hervor.
Nun wird´s lustig! Es wird in der Praxis genau umgekehrt
gehandhabt!
Die oben ausdrücklich unter "Ausnahmen"
genannten Diplome bekommen keine
Diplomnummern!
Jeder nur vorstellbare Grund für das Wirrwar müsste seine Ursache in
irgendeiner "Unklarheit", wie Unkenntnis, Fehlinformation o.ä., bei
Beschlussfassung haben.
Man hat keine Übersicht über verliehene DLDs, in welcher Stufe/Band/Mode, im
Zeitraum seit der ersten Vergabe bis heute.
Muss man sich noch wundern? Hat da ein Jemand sabotiert, der vorher über Jahre
für die DLD-Vergabe verantwortlich war?
Offizielle Stellungnahmen dazu, würden wir gern hier veröffentlichen.
Letzte Info:
Die PDF-DLDs haben, mit Einführung der Online-Beantragung über das DCL-System,
eine laufende Diplomnummer erhalten.
Diese Nummer unterscheiden sich nicht nach Band/Mode, sondern nur nach Anzahl
der insgesamt ausgegebenen PDF-DLDs.
Es ist jetzt aber eine Nummer aufgedruckt, weil: Diplome haben eben eine Nummer und
das hat man nun wohl erkannt! (HI)
Die Diplomnummerierung dieser DLDs hat aber keinerlei Aussagewert zum Ranking.
Gut zu wissen!
Mehr
über diesen Link
20.09.2014
Das kann doch nicht wahr sein...
Der DARC informiert in seiner Clubzeitschrift "CQ DL" (Heft
9-2014, Seite 12) in der Rubrik "Termine" über einen Contest im 11m-Band (CB-Funk).
Vertritt der DARC auch/schon die letzten verbliebenen CB-Funker?
Zumindest Diejenigen, die nicht in einem CB-Funk Verein sondern im
DARC e.V., als Lizenzinhaber oder SWL, Mitglied sind?
Muss unser Verein als satzungsgemäßer
(!)
Vertreter des Amateurfunkdienstes Reklame für CB-Funk Aktivitäten von
Funkanwendern machen?
Ist die gedankliche Nähe einiger Leute in Baunatal zur Funkanwendung, statt
Amateurfunkdienst, schon so groß das der fundamentale Unterschied von Verantwortlichen der Clubzeitschrift nicht
mehr gesehen wird?
Oder wird CB-Funkern "nachgehechelt", damit sie ja im DARC bleiben um
den Mitgliederverlust zu minimieren?
Vielleicht versucht man, Kurioserweise, mit der Thematik CB-Funk der Zeitschrift FUNKAMATEUR
Konkurrenz machen?
Die "CQ DL" 10-2014 lässt auf Seite 73 den SWL und CB-Funker DE2LHG
(als Initiator der o.g. Veröffentlichung) auf einen kritischen Leserbrief des
Funkamateurs Peter Ahrbecker, DK8AF, zu dieser thematischen Entgleisung, antworten.
Selbst Stellung zu beziehen ist man seitens der "CQ DL" wohl nicht
Willens, Fähig, oder
einfach nur zu Feige?
19.09.2014
DARC Ehrenmitglied Günter Zellmer, DL7ZG am 12.09.2014 silent Key
In einem längeren Telefongespräch mit DM2FDO Ende Juli 2014 äusserte
Günter seine tiefe Enttäuschung,
bis hin zur Verbitterung, über das Verhalten des DARC ihm gegenüber,
a.G. seiner Haltung in einem Konflikt um den Inhalt eines Beitrages für
die "Tönende CQ DL".
Besonders durch brüskierend-unsensibles Verhalten von Amtsträgern des DARC-Distrikts Berlin.
Diesen verdienten Funkamateur, der über viele Jahrzehnte den Großteil seiner Freizeit und
eigene finanzielle
Mittel für die Erstellung der "Tönenden CQ DL" für sehbehinderte Funkamateure
sowie der Durchführung von DL-weiten Vorbereitungslehrgängen auf die Amateurfunkprüfung
opferte, im Jahre 2013 derart schlecht behandelt zu haben,
ist mehr als schäbig!
Und nun eine Textpassage aus der Portalmeldung vom 14. September 2014, zum
Ableben von DL7ZG:
"Der Vorstand des DARC dankt hiermit nochmals für all die geleistete Arbeit im DARC und wird ihm ein würdiges
Andenken bewahren."
Das liest sich, in Kenntnis des wahren Sachverhalts, wie
eine
nachträgliche Verhöhnung!
Soweit uns bekannt ist hat damals niemand aus dem DARC-Vorstand OM Zellmer
geholfen, den Konflikt
mit o.g. Funktionären einvernehmlich zu lösen. Obwohl der DARC-Vorstand über die auslösende Problematik und Akteure
im DV informiert war!
Wo war die Dankbarkeit des DARC, als OM Zellmer sie
zu
Lebzeiten dringend brauchte?
Dann noch die halbware Portalmeldung auf dem DARC-Server vom 22.08.14: (Auszug)
"Zum vergangenen Jahreswechsel wurde die Serviceleistung CQ DL für Sehbehinderte zunächst eingestellt,
da die Produktion des Amateurfunkmagazins CQ DL auf eine neue Desktop-Publishing-Software umgestellt wurde."
Hallo ? Das war doch
wirklich nicht der Grund für die Einstellung der
Produktion der "Tönenden CQ DL"!
Günter Zellmer selbst hat, nach langer Überlegung, schweren Herzens und
Enttäuschung über die Art und Weise des Umgangs
mit seiner Person durch den DARC, diese ehrenamtliche Tätigkeit (sein
Lebenswerk) beendet.
Nicht etwa weil die "Tönende CQDL" auf eine neue Software umgestellt wurde, wie
man meldete!
Lag wieder mangelndes Interesse am Problem eines langjährig-aktiven,
ehrenamtlichen Erbringers einer Serviceleistung für eine besonders zu
unterstützende Gruppe von Mitgliedern vor?
Hätte man sich um ihn gekümmert, wäre OM Zellmer damals auch
dankbar gewesen.
Dem Verein, der Ursachen für das Verprellen von Mitgliedern und eigenes Fehlverhalten
nicht erkennt, dem werden wohl noch mehr Mitglieder weglaufen!
Undankbarkeit und Unehrlichkeit als Prinzip, oder einfach nur Unfähigkeit der
Verantwortlichen?
15.09.2014
Offener Brief von DL3SFK
(DV-P)
Am 21.08.2014 hat die Vorsitzende des DARC-Distrikts Württemberg, Beatrice
Hebert, einen Offenen Brief veröffentlicht.
Ein ungewöhnliches Vorgehen und vor Allem ein "auf die Mitglieder
Zugehen", um als Amtsträger interessierte Mitglieder des Distrikts über
eigene Überlegungen zum Zustand des Vereins zu informieren.
Sie spricht sich, in Kenntnis aller Probleme und Austrittsgründe, gegen ein
Verlassen des Vereins aus und benennt ihre Argumente für ein Verbleiben.
Die Hauptschuld für den Mitgliederverlust sieht sie in der mangelnden
Nachwuchsgewinnung und Ausbildungsarbeit der Ortsverbände.
Nicht aber in der Führung des DARC e.V !
http://www.darc.de/uploads/media/Mitgliederverlust_offener_Brief_01.pdf
Hat hier das Sprichwort "Der Fisch stinkt am Kopf zuerst"
seine Berechtigung?
Wenn ein Mitgliedsbeitrag erhöht wird, nur um im Verein wie bisher weiter zu
wursteln (ohne Einsparungen, Veränderungen und Setzen von neuen Prioritäten)
nur mit Blick auf Erhalt des Status, dann muss der Verein zwangsläufig an sich
selbst scheitern.
Wie sollen neue Mitglieder gewonnen werden, wenn selbst langjährige
Mitglieder Massenweise den Verein aus Frust verlassen?
Wo sollen Amateurfunkinteressierte ihre Ansprechpartner und eine
Perspektive für unser technisches Hobby finden?
In Hinterzimmern von Kneipen oder Abstellkammern, ohne entsprechende
Voraussetzungen*?
Zwingend Notwendig*:
- Öffentlichkeitsarbeit (Schaukasten mit Klubadresse, Termine usw.),
- Klubstation (Funktionierendes Equipment mit Antennen),
- Ausbilder,
- DN-Call,
Na klar, diese Arbeit muss mit einiger Anstrengung und Aktivitäten an der Basis
(den OVs) geleistet werden.
Aber die Unterstützung zur Schaffung grundsätzlicher Voraussetzungen und
gezielte Anregungen müssen aus Baunatal und von den DVs der Distrikte kommen.
05.09.2014
Mehr Demokratie im DARC eingefordert
DL5KAZ hielt am 28.07.2014, im Beisein der Distriktsvorsitzenden, im OV-Heim
von P06 einen Vortrag zum o.g. Thema.
Im Egebnis der Diskussion wurde u.a. festgestellt, dass die aktuelle Satzung
demokratischen Erneuerungen entgegensteht.
Ein Projekt "Liquid Democracy" soll unter Führung von DL5KAZ Schritte
in Richtung Veränderungen aufzeigen und zu fördern.
http://www.darc.de/uploads/media/Mehr_Demokratie.pdf
25.08.2014
Wir brauchen Klubstationen
Unter dieser Überschrift (be)schreibt DL1ABJ im Editorial der Zeitschrift
FUNKAMATEUR (Heft 9/14), welche Möglichkeiten eine Klubstation für die
Ausbildung, somit den Amateurfunknachwuchs, die Öffentlichkeitsarbeit,
Notfunkaktivitäten, Treffpunkt von Funkamateuren und Funkinteressierten,
Gemeinschaftserlebnisse beim Basteln oder Experimentieren u.s.w, bietet.
Gerade wegen der Probleme Klubstationen zu erhalten und neue zu gründen
(Raummiete, Antennengenehmigungen usw.) sollte der DARC e.V. hier sein
Hauptinteresse in der Unterstützung dahingehender Aktivitäten sehen.
Wir meinen:
Die Gemeinschaft der Funkamateure stärken, sollte die zentrale Aufgabe eines
Amateurfunkvereins sein!
Nicht Vereinsposten und unzeitgemäße Struktur erhalten und und derzeitigen
Status zementieren, sondern offensiv den Funkdienst Amateurfunk in die
Öffentlichkeit tragen, statt sich in nostalgischer "Vereinsmeierei"
zu verlieren.
10.08.2014
Oben und Unten?
Ende Juli fand der DARC-Vorsitzende Steffen Schöppe (DL7ATE) im DARC-Forum
"interessant", dass bei 18 Fragestellern in 192 Beiträgen nur
- 1 aktueller OVV,
- 2 ehemalige OVVs und
- 2 ehemalige Stellvertreter
- 4 ehemalige Amtsinhaber und
- 9 Mitglieder beteiligt waren, die noch nie ein Amt im DARC hatten.
Müsste diese Analyse der DARC-Vergangenheit von Fragestellern nicht einige Zeit
in Anspruch genommen haben, die offenbar zur Beantwortung von Fragen nicht mehr
zur Verfügung steht?
Es scheint sehr nützlich in eine Gemeinschaft von absolut vereinstreuen
Amtsträgern eingebunden zu sein, um beim derzeitigen DARC-Vorsitzenden
wohlwollende Beachtung zu finden.
Übrigens sollen, ab 01.10. 2013 bis heute, etwa 1000 ehemalige Mitglieder den DARC
e.V. verlassen haben.
Genauere Zahlen sind frühestens nach dem nächsten Kündigungstermin (Ende September 2014) bzw. Ende des Jahres zu erfahren.
Ist bezüglich der Amtsführung des DARC-Vorsitzenden, bzw. der Zustimmung der
Mehrheit der Distriktsvorsitzenden zur Beitragserhöhung, ein Zusammenhang zur Höhe der
Austritte zu sehen?
25.06.2014
Mitgliederversammlung votierte für solide Basis
Unter dieser Überschrift bemühte sich der DARC-Vorsitzende (DL7ATE) im
Editorial der "CQ DL" 7-2014, die eher mageren Ergebnisse der sog.
Mitgliederversammlung vom Mai positiv darzustellen.
Inhaltlicher Schwerpunkt war die Rechtfertigung der Beitragserhöhung.
Nur ein Beispiel:
Er schreibt: "..
u.a. dadurch erhalten die Ortsverbände mehr Geld um die Arbeit vor Ort
erfolgreich zu gestalten."
Also werden OV-Anteile nach dem "Gießkannen-Prinzip" verteilt, statt
speziell Klubstationen und den Aufbau von Ausbildungszentren in den Distrikten finanziell zu unterstützen.
Ideenlosigkeit als Prinzip?
Erfahrungen beweisen das Afu-Interessierte, die praktischen Amateurfunk in
Klubstationen erleben können, eher zu unserem Hobby kommen, dabei bleiben und dann auch Lizenzinhaber und
(ggf.) DARC-Mitglieder
werden.
OVs die nur mehr OV-Anteile bekommen, sich aber weiterhin in Hinterzimmern von Kneipen treffen müssen, sind z.B. für die
Werbung von Jugendlichen für unser Hobby völlig ungeeignet.
15.06.2014
Beitragsordnung ab 1. Januar 2015
| BK |
Mitgliedsarten |
neu/Jahr |
| 01 |
a) Mitglieder über 18 mit CQ DL |
96 € |
|
|
b) Auslandsmitglieder mit CQ DL |
96 € |
| 02 |
a) Schüler, Studenten, Auszubildende von 18- 25 mit CQ DL |
48 € |
|
|
b) Mitglieder mit SGB II ( ALG II) / XII mit CQ DL |
48 € |
|
|
c) Schwerbehinderte mit CQ DL (GdB >= 70) |
48 € |
|
|
d) Blinde Mitglieder ohne CQDL |
48 € |
|
|
e) Auslandsmitglieder ohne CQ DL |
48 € |
| 03 |
Familienmitgliedschaft mit einer CQ DL
(incl. aller Familienmitglieder in häuslicher Gemeinschaft)
|
120 € |
| 04 |
"Mitgliedschaft Pro" mit einer CQ DL
(incl. aller Familienmitglieder im Haus)
|
150 € |
| 05 |
Mitglieder bis 18 Jahre mit CQ DL |
30 € |
| 06 |
Doppel-Mitglieder des VFDB e. V. |
24 € |
27.05.2014
Abstimmungsergebnisse der DV-Tagung Mai 2014 (***
nur 75 Mitglieder dürfen abstimmen)
| TOP |
Kurztext |
Ja |
Nein |
Enthaltung |
Ergebnis |
| 7A |
Einzelentlastung der
Vorstände |
15 |
56 |
14 |
abgelehnt
= 85 *** |
| 7B |
Zusammensetzung des AR |
0 |
0 |
0 |
zurückgezogen |
| 7C |
Anzahl der
Mitgliederversammlungen |
13 |
54 |
8 |
abgelehnt |
| 7D |
Stellung des Vorstandes |
4 |
64 |
7 |
abgelehnt |
| 7E |
Mitgliederanträge |
11 |
54 |
10 |
abgelehnt |
| 7F |
Wahlfreiheit der
Delegierten |
4 |
71 |
0 |
abgelehnt |
| 7G |
Beitragsklasse 01 auf
88.- Euro |
5 |
51 |
19 |
abgelehnt |
| 7H |
Beitragsklasse für
Jugendliche |
0 |
0 |
0 |
Entfällt, in 7I
enthalten |
| 7I |
Anpassung der
Beitragsordnung |
64 |
8 |
3 |
angenommen |
| 8A |
Vertrag mit VFDB |
0 |
0 |
0 |
Zurückgezogen |
| 8B |
Gründung der DARC QSL
GmbH |
64 |
11 |
0 |
angenommen |
| 8C |
Verfahren bei Regeländerungen |
64 |
8 |
3 |
angenommen |
| 8D |
Finanzdarstellung bei
Anträgen |
0 |
0 |
0 |
Zurückgezogen |
| 8E |
Frequenzen im 5 MHz Band |
0 |
0 |
0 |
Zurückgezogen |
Quelle: DARC e.V.
Anträge im Einzelnen:
Diese URL kopieren und, nach Anmeldung im Mitgliederbereich, als Adresse
in Browser eingeben:
http://www.darc.de/uploads/media/Antr%C3%A4ge_zur_DARC_Mitgliederversammlung_Mai_2014.pdf
Die Fehlleistung einer Clique von
Funktionären, den Wünschen der Mitgliedern gegenüber, ist wieder deutlich geworden.
Die Hoffnung auf eine Selbstheilung des DARC
geht gegen Null. RIP DARC e.V.,
aber bestrafe nicht uninformierte
Mitglieder.
21.05.2014
Gute Neuigkeiten - DARC Funktionäre Funken
Das sollte doch selbstverständlich sein und nicht besonders Erwähnenswert,
das unsere Vereinsfunktionäre das tun, wofür dieser Verein eigentlich steht!
Nicht so im DARC e.V!
Der DARC-Vorsitzende DL7ATE hob anlässlich 40-jähriger Mitgliedschaft von
DK4RC und 50-jähriger Mitgliedschaft von DL2ZA in seiner Laudatio die „gesunde
Mischung“ zwischen der Arbeit für den DARC e.V. und aktiv gelebten
Amateurfunkhobby durch Belebung der Bänder hervor. Darum "brauchen
wir uns über deren Zukunft keine Sorgen machen“.
Damit meinte er sicherlich die Amateurfunkbänder.
Wie schön das der Amateurfunkdienst und der DARC von der Aktivität Weniger,
aus den Reihen der DVs, lebt und ggf. sogar überlebt.
Der DARC-Vorsitzende DL7ATE selbst, gehört wohl nicht dazu.
Wir
haben mal in dahingehend recherchiert und Erstaunliches gefunden. (<---
Link)
Müsste man sich für ihn selbst inhaltlich etwas anderes für eine Laudatio
ausdenken wenn er, so ist es Tradition in dieser Runde, nach dem Ausscheiden aus
diesem "Ehrenamt" die Goldene Ehrennadel (wofür auch immer)
angesteckt bekommt?
18.05.2014
Erste Ergebnisse des DV-Treffens in Baunatal (sog. Mitgliederversammlung)
Antrag 7I des DARC-Vorstandes (Anpassung der Beitragsordnung) wurde mehrheitlich
angenommen:
http://www.darc.de/uploads/media/BO_ab_Januar_2015.pdf
Man war sich darüber einig, dass der DARC in den nächsten Jahren eine solide
finanzielle Basis benötigt, um sein Servicespektrum den Mitgliedern weiterhin
anbieten zu können.
Kostensteigerungen und verstärkte finanzielle Aufwendungen sind erforderlich,
beispielsweise für die Lobbyarbeit,
um den heutigen Stand zu erhalten!!!
***
Angenommen wurde der Antrag zur Gründung einer DARC-QSL-Service
GmbH.
Diese soll, neben der QSL-Vermittlung für DARC-Mitglieder, künftig auch
ausländischen Amateurfunkverbänden den QSL-Kartenversand anbieten.
Antrag 8A (neuer Korporationsvertrag mit dem VFDB e.V.) wurde zurückgezogen,
weil der Vertrag "noch nicht fertig ausgearbeitet sei".
-----------------------------------------------------------------------------------------------------------
Diese ersten Ergebnisse werfen, im inhaltlichen
Zusammenhang mit dem Statement von DL5NAH gesehen, ein Schlaglicht auf den
Zustand des Vereins.
Zu weiteren Einsparungen, außer den 25.000 EUR durch "digitale
Information über die Fälligkeit des DARC-Mitgliedsbeitrags",hat man
sich wieder keine Gedanken gemacht.
Die QSL-Service GmbH als finanzielles Wagnis, ist mit Sicherheit keine
hilfreiche und zukunftssichernde Veränderung.
Wie soll sich diese Vereinstochter bei fallenden Mitgliederzahlen, eQSL, LoTW und Co.
tragen?
Von notwendigen Veränderungen, hin zu demokratischen Strukturen im
Verein, keine Spur!
Dieser Verein scheint durch sich selbst, über Entscheidungen eines
Funktionärsgewusels, nicht
mehr rettbar zu sein!
*** Verbleibende, künftig immer höheren Beitrag zahlende Mitglieder, sind die Melkkuh und einzige
Überlebensstrategie des Vereins, solange diese noch Willens sind gemolken zu
werden.
12.05.2014
Statement von DL5NAH: "Rettung oder Untergang des DARC e.V."
Martin Henz, DL5NAH, hat im letzten Monat in aller Deutlichkeit den Zustand
des DARC e.V. beschrieben.
Link zur Audiodatei: https://www.dropbox.com/sh/il3b7fwuyydc7yo/cAJCc9-i7M
Quelle:
http://z37.vfdb.org/rettung-oder-untergang-des-darc-e-v/
Statement-Text im: FUNKTELEGRAMM Juni
6/2014
05.05.2014
Der OV K57 informiert über eine Diskussion am 6. April 2014 mit dem DV-K und dem
GS des DARC, Jens Hergert
Es wurde u.a. die Thematik der geplanten Beitragserhöhung, und möglicherweise
daraus folgende "Frust-Austritte", angesprochen:
Wie ist die Antwort des DARC-Geschäftsführers, in Bezug auf eine Wertschätzung der
Vereinsmitglieder und der Zukunftssicherung des Vereins, zu werten?
Ein Verein lebt von seinen Mitgliedern, nicht umgekehrt!
Wir meinen:
Jeder Austritt und Nicht(wieder)eintritt eines lizensierten
Funkamateurs müsste allen DARC-Verantwortlichen wehtun!
Ist Herrn Hergert bewusst, dass er von den (noch)verbleibenden
DARC-Mitgliedern bezahlt wird?
Der Vorstand sollte zeitnah überprüfen, ob dieser Herr noch GS unseres Vereins sein darf?
Alles was dem Erhalt und der Stärkung der
DARC-Mitgliederbasis schadet, ist schon im Ansatz zu vermeiden!
Sind (Un)Verantwortliche in Baunatal dabei, den DARC "in Grund und
Boden" bzw. "gegen die Wand" zu fahren?
Quelle:
https://twitter.com/DARC_K57
30.04.2014
"Mitgliederversammlung" (DV-Treffen) am
17. und 18. Mai in Baunatal
(aus OV-Info 3_14)
(siehe auch unseren Beitrag vom 10.04.2014)

Stimmungsbarometer Distrikt P:
http://www.darc.de/uploads/media/Stimmungsbarometer_öffentlich.pdf
10.04.2014
Stellungnahmen und Stimmungen zur geplanten Erhöhung des
DARC-Mitgliedsbeitrages
In den DARC-Distrikten Württemberg, Baden und Köln-Aachen wurden und
werden derzeit Mitgliederbefragungen zu den geplanten Beitragserhöhungen
durchgeführt.
Andere Distrikte und OVs dagegen scheinen die Beitragserhöhungen bisher demutsvoll-klaglos hinzunehmen.
Einige Ortsverbände, wie z.B. der OV K06, haben sich sehr deutlich und
öffentlich gegen die Art und Weise der Ankündigung der Erhöhung, deren
Abstufung und Zielrichtung, ausgesprochen.
Auch für langjährige Mitglieder scheint die Schmerzgrenze der Zumutbarkeit
erreicht zu sein.
Einige machten in Leserbriefen deutlich das die Mitgliedschaft, und somit die Unterstützung
des
Vereins über ihren Mitgliedsbeitrag, für sie keinen Sinn mehr macht.
Das ist mehr als Bedenklich. Wohl aber nicht für die Erfinder der
Beitragserhöhung!
Ist es deren "Betriebsblindheit" oder unverantwortliches
Herunterwirtschaften unseres Vereins? Warum auch immer... "Klarmachen zur Wende!"
Kritisiert wurde u.a.:
- Die Beitragserhöhung für Jugendliche um bis zu 77%.
Will der DARC-Vorstand gezielt Jugendliche vergraulen? Logisch sonst
nicht Nachvollziehbar!
- Die Beitragserhöhung für Schwerbehinderte um 60%, als eine unzumutbare
Unverschämtheit.
- Die Begründung der geplanten Beitragserhöhungen lässt regelmäßige
Erhöhungen in den nächsten Jahren erwarten, da nichts an bisher üblichen
Ausgabenposten eingespart wird.
Auch werden keine Umschichtung von Finanzmittel ins Auge gefasst, um diese
effektiver einzusetzen, Einsparungen vorzunehmen und somit Beitragserhöhungen
zu vermeiden.
Vorgeschlagen wurde u.a.:
- Beitrag und Leistung durch Staffelung der Beiträge (Basis, Standard, Premium)
in ein gesundes
Verhältnis zu bringen.
- Abschaffung der OV-Anteile. Dafür deutliche finanzielle (zweckgebundene)
Unterstützung von Ortsverbänden die Ausbildung durchführen, oder von
Ausbildungszentren mit Klubstationen.
Aus einer aktuellen NASA-Studie zu unserer Zivilisation:
"Die Elite hat ein großes Interesse daran, das derzeitige Modell am Leben zu erhalten -
auch wenn es zum Scheitern verurteilt ist. Genau das wird das Problem nur verschlimmern."
Bezogen auf die DARC-Führung, wenn sie sich als "Elite" definiert, trifft es den inneren Zustand dieses Vereins ziemlich
genau!
18.03.2014
DARC-Portalmeldung
"Am vergangenen Wochenende (15./16. März) trafen sich die
Mitarbeiter des DARC-Auslandsreferates zu ihrer jährlichen
Arbeitstagung in Bonn."
"Neben Diskussionen zur Entwicklung des Amateurfunks im Ausland wurde
auch die Teilnahme des DARC e.V. an der diesjährigen
US-Amateurfunkmesse Dayton Hamvention vorbereitet..."
Der Spruch: "Man gönnt sich ja sonst nichts" trifft wohl auch
für die Teilnahme des DARC an der Hamvention
in Dayton, Ohio zu. Vielleicht mal hier anfangen zu sparen, als
Mitgliedsbeiträge zu erhöhen und auf nichts verzichten zu wollen?
Und wenn man auch noch die Teilnahme
an der HAM Fair-Messe in Japan realisieren
möchte, könnte man ja die "Pro"-Mitglieder des DARC um
eine kleine Zusatzspende bitten.
27.02.2014
Jahresstatistik der BNetzA 2013 für den Amateurfunk
Diese Statistik weist mehr Teilnehmer an Amateurfunkprüfungen aus, bei sinkender Zahl an Amateurfunkzulassungen.
Irgendwie eigenartig! Da stimmt doch was nicht?
Haben viele Teilnehmer nicht bestanden, oder machten sie etwa nur die Prüfung
um danach dem Amateurfunk Adé zu sagen?
Und dann gibt es es einen "positiven Trend" bei beantragten Ausbildungsrufzeichen.
183 mehr als im Vorjahr.
Wieviel davon werden von Clubstationen aus genutzt? Wieviel Privat,
in der Familie...?
Das zeigt, lt. DARC-Portal, angeblich den Erfolg der Bemühungen aller
DARC-Ausbilder.
Reicht es nun schon ein DN-Call zu beantragen um einen positiven Trend zu
generieren?
Die Anzahl der vergebenen
Ausbildungsrufzeichen sagt doch überhaupt
nichts aus!
Es gibt keine Statistik wieviel Amateurfunkinteressierte, pro Ausbildungs-Call,
wie lange "ausgebildet" wurden.
Und auch nicht, ob nach der Nutzung des DN-Calls ein Ausbildungsabschluss durch
Prüfung und vor Allem eine Zulassung erfolgte.
Über das DN-Call kann ein Familienmitglied über Jahre (unter Aufsicht)
Amateurfunk betreiben, ohne jemals eine Lizenz anzustreben.
Wer das ignoriert befindet sich in einem Parallel-Universum, zusammen mit dem
DARC, der sich an Zahlen berauscht und, als Wunschdenken, Erfolge zusammen
träumt.
"Gebetsmühle": Unterstützt aktiv und massiv Clubstationen,
die mit einem DN-Call Ausbildung (vorzugsweise in eigenen Räumen) durchführen
können.
25.02.2014 (18.00 Uhr)
Aktuelles zum Amateurfunkgesetz
Der DARC e.V verbreitet, im Gegensatz zu QSLonline, heute auf seiner
Portalseite eine tendenziös-subtile Meldung.
Er schreibt unter der Überschrift "Runder Tisch Amateurfunk":
"Das Amateurfunkgesetz ist sicher!"
Und wohl unter Bezug auf unsere Berichterstattung (u.a.):
"Das Beispiel zeigt aber, dass solche Anfragen (insbesondere, wenn
sie an wenig fachkundige Adressaten gerichtet werden) wenig hilfreich
und zuweilen auch durchaus schädlich sind."
Nun haben, wir zumindest, unsere Anfragen an unserer Überzeugung nach fachkundige
Adressaten, nämlich an den "Bundestagsausschuss für Verkehr und
kommunale Infrastruktur" gerichtet!
Nicht an ein bestimmtes Mitglied dieses Ausschusses, auf dessen Antwort sich wohl die Häme des anonymen
Schreibers der "Nullmeldung" auf der DARC-Webseite bezieht!
Wir hatten naturgemäß keinen Einfluss darauf Wer uns, und wie konkret, - auf
unsere Fragen bezogen - antwortet.
(Unsere Anfrage ist unten, zum Datum 20.02.14, Nachzulesen)
Zum sachlichen AFuG-Statement ist der DARC wohl nicht fähig.
Im Übrigen halten wir Unterstellungen in der Portalmeldung, auch bezogen auf
die Antwort des MdB, für Bedenklich.
QSLonline wurde ja geflissentlich nicht namentlich genannt.
Ob aus Taktik oder Feigheit, damit haben wir kein Problem!
Wir haben angefragt, der DARC/RTA
wartet wohl lieber zu.
Der zweite Teil der Antwort, aus der parlamentarischen Anfrage (s.u.), bezüglich
"internationaler Entwicklungen" wird vom DARC, sicherlich unbewusst, unterschlagen.
Ein Täuschen und Ablenken funktioniert bei und mit uns nicht!
Schädlichkeit für den Amateurfunk zu unterstellen, auch nicht!
25.02.2014
Erst am 14. Februar ist die BNetzA mit dem Fachgebiet Amateurfunk,
nun faktisch vom Wirtschaftsministerium dem Ministerium für Verkehr und
digitale Infrastruktur zugeordnet worden.
Zwischenzeitlich hat ein parlamentarischer Staatssekretär und Koordinator
der Bundesregierung auf die Frage:
"Welche Änderungen plant die Bundesregierung hinsichtlich des
Amateurfunkgesetzes oder der Amateurfunkverordnung, und wie begründet sie
diese?" geantwortet:
"Aufgrund eines Hinweises des
Bundesrechnungshofs prüft die Bundesregierung eine Anpassung des Gesetzes über
den Amateurfunk, um die Grundlage für eine vollständige Kostendeckung im
Bereich der Amateurfunkverwaltung zu schaffen. Das schließt auch ggf.
notwendige Anpassungen an internationale Entwicklungen ein."
QSLonline meint:
Etwas kryptisch, das Ganze!
Der Bundesrechnungshof kritisiert i.d.R. Verschwendung von Ausgaben, z.B.
Steuermitteln, durch Bundesregierung und Behörden.
Das kann heißen, dass z.B. die BNetzA kostendeckender arbeiten sollte.
- Für welchen Bereich der Amateurfunkverwaltung könnte eine
"vollständige" Kostendeckung angemahnt worden sein?
- Sollen Gebühren für Prüfungen, Genehmigungen, Amtshandlungen o.ä. erhöht
werden? Um eine Absenkung geht es sicherlich nicht.
- Was kann "notwendige Anpassung an internationale Entwicklungen"
bedeuten?
- Ist international eine eigenständige Amateurfunkgesetzgebung nicht üblich
und kann daher auch in DL entfallen?
Also keine Klärung, auch in dieser Sache!
QSLonline wird derzeit weder die Bundesregierung noch die Genehmigungsbehörde
dahingehend erneut anschreiben.
Wir haben uns weit herausgelehnt! Wir haben Nachgefragt um Gerüchten
vorzubeugen. Das hätten Andere vor uns tun müssen!
Es ist Aufgabe des RTA (Runder Tisch Amateurfunk) hier für Klarheit zu sorgen
um negative Entwicklungen für den Amateurfunkdienst in Deutschland zu erkennen,
um ggf. kurzfristig ragieren zu können und somit die Interessen der
Mitglieder dieser Vereinigungen zu vertreten.
Es ist nachfolgende Aufgabe der im RTA zusammengeschlossenen
Amateurfunkvereinigungen, so auch des DARC, ihre Mitglieder über den Stand der Dinge in Kenntnis
zu setzen.
Das sehen wir nicht gegeben.
Der DARC e.V. strebt im RTA eine Führungsrolle an. Ob dies notwendig oder sogar
wünschenswert ist, sei dahingestellt.
Er möge dann aber bitte seinen Ansprüchen auch genügen, und nicht nur Parolen
verbreiten.
Und Abschließend:
Wir verbreiten keine Gerüchte, Unwahrheiten oder Falschmeldungen, wie
vereinsnahe Kreise uns zu unterstellen versuchen.
Wir
beteiligen uns schon gar nicht an Verschwörungen, sondern mahnen seit Wochen zeitnahe
Aufklärung an.
Wenn es sein muss, auch "Gebetsmühlenartig"!
Wir mahlen weiter...
22.02.2014
Die DARC e.V. eigene Clubzeitschrift "CQ DL" schreibt in der Ausgabe
3-2014 auf den Seiten 62 und 63, dass dieser Bundesverband die "Weichen
für die Zukunft" gestellt hat und ab 2015 den Mitgliedsbeitrag in der
Beitragsklasse 01 von derzeit 73,-EUR auf 96,-EUR erhöhen will.
Diese 27,-EUR mehr im Jahr, werden mit der negativen Mitgliederbilanz
begründet, da neben ca. 400 Todesfällen auch ca. 1.400 Austritte pro Jahr zu
erwarten sind.
Bis 2025 wird der DARC, so die Schätzung, etwa 20.000 Mitglieder und damit ihre
Beiträge verlieren.
Das ist nicht nur fatal, sondern dazu auch noch im Ansatz fatalistisch
gedacht
und hochgerechnet.
Übrigens ist Doppelmitgliedschaft DARC/VFDB in den neuen Beitragsklassen nicht mehr vorgesehen!
Da hat sich der DARC wohl schon faktisch vom VFDB verabschiedet, tut aber so als
wenn die Korporation nach neuen Verhandlungen fortgesetzt werden soll!
Als Grundlage für den Bestand der DARC-Zentrale in Baunatal, (AFZ, GS, Verlag)
mit hauptamtlichen Mitarbeitern, wird der derzeitige Bestand von 38.000 Mitglieder
bis zum Jahre 2025 angesetzt! Hier
wird die Statistik nicht bemüht!
Alles bleibt genau so wie es derzeit ist. Nur unsere Mitgliedsbeiträge
nicht!
Vielleicht sind die sogenannten "Weichen für die Zukunft" doch falsch gestellt?
Einfach so weiter machen wie bisher,
aber ohne weitergehende Einsparungen?
Perspektive: 1.400 Austritte pro Jahr zu erwarten!
Perspektive: n.nnn-Eintritte durch... zu erreichen?
Warum kann nicht begründet eingespart werden?
Vielleicht sollte DARC e.V. mal darüber Nachdenken: (Achtung: Konstruktive
Kritik)
- Finanzmittel für Distriktsvorstände (Zweck und Höhe) auf den Prüfstand
stellen?
- Die Teilnahme des DARC an ausländischen Amateurfunk-Messen überdacht werden?
- Vielleicht sind auch die Mittelzuweisungen an die Distrikte und OVs
zu überdenken?
(Es soll sogar OVs geben, die
nicht recht wissen wohin mit dem angesparten Geld?
- Vielleicht sollten OVs mit
aktiven Clubstationen einen finanziellen Vorteil bekommen?
(Werden nicht besonders dort, über die Ausbildung, auch neue Mitglieder gewonnen?)
- Warum werden die Beitragsklassen 02 und
05 nicht inhaltlich-kreativer
gestaltet?
- Warum keine Beitragsfreiheit für Schüler, ggf. auch eine finanzielle Unterstützung
(Antrag) für Prüfungskosten (bei bestandener Prüfung)?
Im Gegenteil dazu soll der Beitrag für Jugendliche um 77% (!) erhöht werden.
Da fragt man sich doch, welche Leute daran werkeln den organisierten Amateurfunk
in DL kaputt zu machen in dem ihm die künftige Basis entzogen werden soll!
Bei intelligenter Gestaltung und logischer Begründung würden höhere Mitgliedsbeiträge
auch Akzeptanz unter den (Noch)-Mitgliedern finden.
Könnte man diese geplante Beitragserhöhung, hauptsächlich mit fallenden Mitgliederzahlen
begründet, nicht wie eine - auf Langzeit angelegte - Form der "Quasi-Insolvenzverschleppung" sehen?
Die sich das Ausgedacht, und auch Nachgedacht (?) haben, sind dann ja nicht mehr
verantwortlich -
weil nicht mehr im Amt (und in Würden?)!
In einem blauen Kasten auf Seite 63 werden Praxisbeispiele für Beiträge
gezeigt, die i.u.E. eine so genannte "Milchmädchenrechnung" sind. ***
Unsere Kritik:
Man kann doch nicht ernsthaft einzelne kostenpflichtige Dienstleistungen und Mitgliedsbeiträge regionaler
Vereine, mit einem bundesweit agierenden Verein, wie dem DARC
e.V. mit mehreren tausend Mitgliedern, vergleichen wollen!
Vereine für Sportarten, Angler, Karnickel-oder Hundezüchter,
Kleingärtner z.B. sind immer Regional oder sogar Ortsbezogen aufgestellt.
In Anglervereinen sind verschiedene "Angelscheine" schon im
Mitgliedsbeitrag enthalten.
Diese Vereine untereinander, oder mit dem DARC e.V. zu vergleichen, ist völlig
unsinnig.
Schön, dass kein teurer Golfclub als noch unpassenderes Beispiel herangezogen wurde!
Nehmen wir nur zwei bundesweit agierende Vereine: (wer will kann weitere
Googeln)
- Deutsches Kuratorium für Therapeutisches Reiten e.V.:
Jahresbeitrag 70,-EUR
- Rundlingsverein:
Jahresbeitrag 20,-EUR
Nun zur DARC-Vergleichsliste***:
| Verein |
Beitrag
(€) |
Zeitraum |
Anmerkung
QSLonline |
| DARC
e.V. |
8,- |
Monat |
GS, Verlag, Gebäude,
Mitarbeiter (für 80.000 Mitgl.) |
| Sportverein Judo |
13,- |
Monat |
Hallenmiete, Trainer usw.
(für n-Gruppe(n)?) |
| Schwimmverein |
12,- |
Monat |
Hallenmiete, Trainer usw.
(für n-Gruppe(n)?) |
| Tennisverein |
50,- |
Monat |
Platzmiete, Trainer,
Büro usw. (für 100 Mitglieder?) |
| Gitarrenunterricht |
15,- |
Stunde |
Raum, Gitarrenlehrer
(Einzeln/Mini-Gruppe) |
| Nachhilfe Englisch |
10,- |
Stunde |
eigene Wohnung, Lehrkraft
(Einzelausbildung) |
| Reiten |
12,- |
Stunde |
Gelände, Pferd-Miete,
Pfleger, Trainer (Einzeln/Minigruppe) |
| Amateurfunk
(Home) |
2,-
|
Woche |
Um einen
DARC zu erhalten, so wie er derzeit ist... |
Der DARC-Vorsitzende (DL7ATE) schreibt
abschließend:
"Wir bedanken uns bereits jetzt für das aufgebrachte Verständnis
und freuen uns, dass Sie auch weiterhin Teil einer starken Gemeinschaft sind,
die des DARC e.V."
Wir
bedanken
uns
auch!
Wir sind auch aufgebracht!
Weil wir meinen, dass eine Mitgliederrückgewinnung und Mitgliedererhalt an
erster Stelle stehen sollte und nicht eine Beitragserhöhung, als letzte
Möglichkeit den Verein zu retten, ohne zuvor inhaltlich und strukturell
etwas geändert zu haben.
20.02.2014
Wir erhielten Antwort auf eine Anfrage an den, in dieser
Legislaturperiode auch für den Amateurfunkdienst zuständigen Ausschuss für Verkehr und digitale Infrastruktur.
Antwort:
Link
zum PDF-Dokument
Die Abschaffung des Amateurfunkgesetzes scheint nicht
"vom Tisch" zu sein, wie es uns der DARC-Vorstand am 28. Januar
2014 glaubhaft machen wollte!
QSLonline hat zur Info dem DARC-Vorstand das o.g. Schreiben und, auf
nachfolgenden Wunsch von
DL9KCE, auch unsere Anfrage an den Bundestagsausschuss, mit Fragestellung zum
Bestand des AFuG, geschickt.
Er ist somit informiert, dass seine
an uns gegebenen Informationen nicht dem aktuellen Sachstand entsprechen können.
Wir baten um Erklärung.
Vorhaben der strategischen Zielplanung und Realität, was Information
und Einbindung der Mitglieder betrifft, sind wohl noch nicht miteinander
verknüpft.
13.02.2014
Der DARC e.V. veröffentlicht unter http://www.darc.de/uploads/media/Zielplanung_DARC_2025.pdf
ein Dokument unter dem Titel:
Strategische Planung und Ausrichtung des DARC bis
2025.
Wir empfehlen dessen Studium, da dort Probleme und Lösungswege angesprochen
werden, auf die Kritiker des derzeitig aufgestellten Vereins schon seit Jahren
dringlich hingewiesen haben!
Das PDF-Dokument ist unterzeichnet mit:
"Baunatal, 05.02.2014 und Vorstand und
Geschäftsführung des DARC e.V."
Wenn die gleichen Vereinsfunktionäre, die das Dokument verantworten, nun eine
Ausrichtung strategischer Art bis zum nächsten Jahrzehnt in Angriff nehmen
wollen stellt sich die Frage:
Haben sie nicht selbst Jahre in Untätigkeit verbracht, in denen langjährige
und aktive Funkamateure aus Frust und Verärgerung ihre Vereins - Mitgliedschaft
aufgegeben haben?
Jedoch... Eine späte Erkenntnis ist immer auch eine gute Erkenntnis!
Die meisten, der von QSLonline seit langem kritisch benannten, Probleme des
Clubs sind in dem Papier enthalten.
Die konsequente Umsetzung der Zielstellungen sollte dem DARC e.V. eine
Perspektive geben und Mitglieder halten, die sich bereits innerlich von diesem
Verein "verabschiedet" haben.
Wir versuchen im Folgenden den Inhalt der Zielplanung kurz zusammen zu fassen
und zu kommentieren:
Die Lage des Amateurfunks im Rahmen einer Freizeitbeschäftigung wird als
aktuell ungünstig beschrieben.
Der DARC selbst sieht sich nicht in einer Schuld, sondern seine derzeitige
Situation u.a. darin, dass
"...Newcomer nicht
erkennen, welche Bedeutung der DARC mit dem RTA sowie der IARU für die
Durchsetzung ihrer Interessen auf nationaler, europäischer und internationaler
Ebene haben."
Wie sollten sie auch, wenn ausreichend Negativbeispiele gegen eine
Zugehörigkeit zu diesem Verein sprechen und auch deshalb andere
Amateurfunkvereine gegründet werden?
Statt das zu erkennen, anzuerkennen und Schlussfolgerungen abzuleiten, verliert man sich
in Mitgliederkritik, in dem man
schreibt:
"Leider treten aber auch immer noch zu viele
Mitglieder aus, sei es aus Kritik am Verein, Aufgabe des Hobbys oder aus
Altersgründen. Zusätzlich wird von vielen ein Engagement im Ehrenamt
abgelehnt. "Man müsste", "man sollte" hört man oft; aber
aktiv mitarbeiten will man sich nicht, "das sollen doch die da mal
machen."
Ursache und Wirkung, meine Herren dafür
Verantwortlichen! Die schlussfolgernde Erkenntnis der Verfasser:
"Der DARC muss sich als ein Club darstellen, in
dem sich seine Mitglieder wohlfühlen, sich mit ihm identifizieren, ihr Wissen
einbringen und die den positiven Nutzen einer Mitgliedschaft weitertragen."
können wir nur begrüßen! Lasst den Worten endlich und zeitnah
Taten folgen!
Der DARC e.V. verspricht für die Zukunft:
- Jedes Mitglied soll sich
individuell betreut fühlen.
- Eine starke Repräsentation für die
Beachtung des Amateurfunks in der breiten Öffentlichkeit
herzustellen.
(Der DARC soll DIE Stimme des Amateurfunks werden)
- Der Club und dessen Gesellschaften
wollen künftig innovative Produkte,
Weiterbildungsprogramme und
Dienstleistungen für technisch
Interessierte anbieten.
- Der Club soll nun auf allen Gebieten
sehr effizient arbeiten.
Konkrete Zukunftsaufgaben:
- Umstellung auf zielorientierte
Führung des Clubs!
- Nanu? Gab es die denn
nicht, und seit wann nicht?
- Die Ziele des DARC sollen den Mitgliedern transparent
gemacht und deren Notwendigkeit
erklärt werden.
Dazu ist das Strategiepapier durchaus geeignet, wenn die Mitglieder dessen ernsthafte
Umsetzung zeitnah in der Praxis erleben können.
Als Nahziele für die nächsten 3 bis 5 Jahre werden genannt:
DARC e.V. soll zum repräsentativsten und aktivsten
Sprecher für die Interessen des Amateurfunks bei Erreichung der wichtigsten regulatorischen und gesetzgeberischen Ziele werden.
Der DARC e.V. wird durch technische Kompetenz die Forschung und Entwicklung auf
allen Gebieten des Amateurfunks fördern.
Langfristige Planung des DARC e.V. für die nächsten 10 bis 12 Jahre...
-
Sich dem Erhalt des Frequenzspektrum des Amateurfunks in
DL als Ziel zu setzen und dies durch intensive Mitarbeit im Bereich der Normungsgremien und EMV zu erreichen.
-
Fortbestehen des Vereins durch eine verantwortliche Clubführung sichern.
Durch die Derzeitige oder eher künftige Clubführung?
-
Leidenschaft für den Amateurfunk verbindet alle
Mitglieder unseres Clubs.
Eingeschlossen "Nichtfunkende" DARC-Funktionäre?
-
Ausbau der Serviceleistungen des Vereins.
-
Die Funkamateure bilden eine respektvolle, freundliche und offene
Gemeinschaft.
Wie kann man das planen?
-
Gezielte Unterstützung und Förderung des lebenslangen
Lernens.
Ist bei der Altersstruktur der Mitglieder problemlos machbar! (HI)
-
Vorrangige und wichtigste Informationsquelle für
hochwertige, vertrauenswürdige Informationen für alle Funkamateure sein.
Aufklärung über den geplanten Wegfall des
Afu-Gesetzes, von dem der DARC e.V. und sein RTA wussten, wäre ein
Anfang.
-
In Notfällen anerkannter, respektierter
Partner für Kommunikation, von Behörden und Organisationen öffentlicher
Sicherheit zu sein.
-
Eigene Abnahmen von Amateurfunkprüfungen
im Auftrag der BNetzA durchführen.
Ist
das Erstrebenswert? Wir sind kein Angelverein, sondern ein Funkdienst!
Warum die Selbstabwertung auf Vereinsebene runter?
-
Etablierung eines EMV-Siegels, mit gleichem
Stellenwert wie "Stiftung Warentest" oder der "TÜV".
DARC-Logo auf Kaffeemaschinen? Vielleicht überschätzt man sich
da ein bischen?
-
Einführung eines mehrgliedrigen, aufeinander aufbauenden Lizenzsystems.
Bei diesem Punkt ist weiterer Erklärungsbedarf gegeben. Ziel: Klasse K(annnix) als 1.
Glied des Systems?
-
Deutliche Erhöhung der Anzahl aktiver Funkamateure und
seiner Mitglieder.
Jaja... Nur wie? Höhere Mächte anrufen? Geeignete Statistik
erstellen? Keine Ideen?
-
Erhöhung seiner Geldbestände und damit der
finanziellen Leistungsfähigkeit.
Das geht wohl nur über Beitragserhöhung und sicherlich nachfolgendem Mitgliederschwund!
Vielleicht über einen Lottogewinn, dem DARC gewidmete Erbschaften und Schenkungen?
Warum nicht über Mitgliedererhalt und Mitglieder(rück)gewinnung? Das macht
wohl Mühe
-
Die Mitglieder sollen einen Beitrag bezahlen, der dem
leistungsbezogenen Wert des Vereins entspricht und nicht direkt den Kosten.
Ach so: Ein höherer Mitgliedsbeitrag als für eine Kostendeckung der
Vereinsausgaben erforderlich? Oh, Oh...
Zusammenfassend wird festgestellt, dass:
- Der DARC sich über die Wahrung der Interessen der
Funkamateure gegenüber Behörden, Politik und Umwelt neu definieren muss.
- Die Pflege des Kontakts im europäischen, internationalen und nationalen Raum
intensivieren werden sollte.
- Durch internationale Zusammenarbeit im Bereich Technik, mit den Verbänden
darin führender Nationen, Synergie-Effekte für eine Weiterentwicklung der Amateurfunktechnik genutzt werden.
- Die Festigung des Amateurfunks (Amateurfunkdienst) durch rechtliche
Regelungen in den nationalen Gesetzen, in EU-Richtlinien und Vertragswerken auf
internationaler Ebene, in der Zusammenarbeit mit der Bundesregierung und IARU innovativ voranzutreiben ist.
- Das Gesetz des Handelns auf Seiten des DARC liegen muss.
-
Der DARC den RTA konsequent führt
(!?)
und in EUROCOM und IARU seinen Einfluss als drittgrößter Amateurfunkverband
der Welt vergrößert.
- Die Führungsstruktur des DARC klarer gestaltet, Reibungsverluste zwischen den
Führungsebenen beseitigt und die Entscheidungsfindung effektiver erfolgt.
- Durch strukturelle Reform mehr Demokratie gewagt werden soll.
Wenn es zu spät ist, am St.
Nimmerleinstag?
- Als wesentliche Rahmenbedingung für Reformen und Weiterentwicklung des Clubs, offene Diskussions-und Streitkultur
gepflegt wird.
- Die Teilnahme der Basis an der Clubpolitik zu intensivieren ist.
- Der RTA bzw. der Club durch Öffnung für Randgruppen den
Anspruch unter Beweis stellt, für alle Funkamateure zu sprechen.
- Der DARC eine neue Vision finden, die Weiterentwickeln und in Medien des
Amateurfunks, insbesondere auch auf den Amateurfunkbändern offensiv vertreten muss.
- Seine Präsenz im Internet zwar notwendig ist, aber alleine nicht
Amateurfunkgerecht und hinreichend für diese Zielsetzung ist.
Rückmeldungen
zur obigen Zielplanung bitte an vorstand(at)darc.de
Anregung für den, der mehr über Anspruchsgruppen
(Vereinsmitglieder als "Stakeholder" gesehen) erfahren möchte.
13.02.2014
Der DARC will die umfassende Mitgliederinformation durch Aussitzen
Vergessen machen?
Wie lange geht das gut? Von Unmut bis Zahlungsverweigerung (Austritt), ist es
nicht weit.
Es steht jedem interessiertem Mitglied frei,
selbst beim DARC nachzufragen, z.B. in welcher Vorstandsinformation die benannte
Information zu finden ist. Mail: darc@darc.de
06.02.2014
Antwort auf Anfrage an die parlament. Staatssekretärin im Verkehrsministerium,
als
eMail vom BMWi (!).
Dieses Ministerium sollte eigentlich für den Amateurfunkdienst nicht
mehr zuständig sein.
Die Ministerien und ihre Mitarbeiter müssen sich wohl erst noch sortieren...
Die enthaltenen Ungereimtheiten möchten wir derzeit nicht bewerten und
kommentieren.
28.01.2014
Anfrage der Redaktion QSLonline an den DARC e.V.:
Betreff: Anfrage zu Amateurfunkgesetz
Datum: 2014-01-25 10:43:59
Sehr geehrte Damen und Herren des DARC-Vorstandes,
ich habe 2 Fragen an den DARC e.V.:
1. Ist dem DARC e.V. seit Herbst vergangenen Jahres bekannt, und ist er auch
schriftlich darüber informiert worden, dass das bisherige Amateurfunkgesetz durch eine
Allgemeinzuteilung ersetzt werden soll?
2. Welche Meinung hat sich der DARC e.V. dazu gebildet und was hat er in dieser
Sache bisher unternommen.
3. Wann sollten die Mitglieder des DARC e.V. darüber, und wie, informiert
werden?
4. Welche europäischen Länder (EU) haben ein eigenständiges Gesetz, dass den Amateurfunkdienst
in ihren Ländern auf Basis dieses Gesetzes regelt?
Mit freundlichen Grüßen
Horst Koschorreck
DM2FDO
Redaktion QSLonline.de
Antwort des
DARC e.V. vom 28.01.2014:
Lbr OM Horst,
der Vorstand beauftragte mich stellvertretend mit der Beantwortung der
Fragen.
1. Ist bekannt, jedoch nicht schriftlich! Der RTA hat dieses Vorhaben
erfolgreich abgewendet.
2. Siehe 1. Der Vorstoß des Ministeriums wurde abgelehnt und ist nun vom
Tisch.
3. Die Mitglieder wurden und werden durch Vorstandsinformation
informiert.
4. Dies ist nur in Einzelfällen bekannt. Falls Sie Erkenntnisse haben
sollten, melden Sie dies bitte zurück.
vy 73 Thilo Kootz
--------------------------------------
Dipl.-Phys. Thilo Kootz, DL9KCE
RTA-Geschäftsführer und
Verbandsbetreuung des DARC e.V.
Lindenallee 4
34225 Baunatal
Tel.: 0561/94988-40
FAX : 0561/94988-50
--------------------------------------
|
Anmerkung zu Punkt 1:
Wie? In einem Telefongespräch geklärt? Prima! Die Netzwerke scheinen zu
funktionieren.
Anmerkung zu Punkt 2:
RTA, DARC oder Sonstwer lehnt ab, was man darüber offenbar nur gehört hat, und
die Sache ist "vom Tisch"?
Anmerkung zu Punkt 3:
Die Mitglieder (Leser von QSLonline) werden hier erstmalig, durch unsere Anfrage
und die Antwort von DL9KCE,
offiziell über das "Vorhaben", der geplanten Abschaffung des AFuG, informiert.
Wir bedanken uns für die zeitnahe Antwort des DARC e.V. die, sicherlich auch bald und
ausführlich, in einer Vorstandsinformation diese Problematik den Mitgliedern
umfassend und erklärend darlegen wird.
Anmerkung zu Punkt 4:
Der DARC weiß nicht, in welchem Land der EU der Amateurfunkdienst noch
Eigengesetzlich geregelt ist?
Wäre sicherlich interessant, wenn man die industriefreundlichen
"Regulierungsorgien" der EU-Institutionen, die durchaus auch die
Funkdienste betreffen könnten, in Betracht zieht.
QSLonline hat für diese Recherche, zwecks Zuarbeit an den DARC e.V., derzeit
leider keine Zeit.
16.01.2014
Zu "Allgemeinverfügung" statt Amateurfunkgesetz (FDP-Idee: Funkdienst
abschaffen) siehe Rubrik "Fokus"
Nur Eines:
Dem DARC muss man vorwerfen, dass er eher eine fatalistische Haltung zu möglichen Entscheidungen des für den Amateurfunk(dienst) zuständigen
Ministeriums einnimmt, als dass er offen seine Mitglieder über dessen
Überlegungen, die aktuelle Sachlage und mögliche Konsequenzen informiert.
24.01.2014
Zahlreiche Zuschriften an QSLonline@gmx.de
zeigen das Unverständnis über die immer noch ausstehende Stellungnahme des
DARC e.V. zu der seit Herbst 2013 geplanten "Allgemeinzuteilung",
statt eines eigenen Amateurfunkgesetzes für die deutschen Funkamateure.
Wenn das so ist, wie in diesen Mails angekündigt, dann werden sich weitere
Noch-Mitglieder dieses Jahr vom DARC e.V. verabschieden, weil sie sich durch
diesen Verein nicht mehr ausreichend vertreten fühlen.
Die QSL-Vermittlung wäre kein Grund mehr zu verbleiben (wg. Global-QSL, eQSL,
LoTW) und der Kontakt zu den Funkkollegen im OV würde sowieso weiter bestehen.
Statt Mitgliedsbeitrag eine Spende an den OV, da wäre das Geld sowieso besser
angelegt...
So sinngemäß zusammengefasst das Resumé inhaltlicher Aussagen in den Zuschriften der
Leser, die ihrem Ärger Luft machten.
QSLonline informiert, hat eine Meinung, aber gibt keine
Ratschläge!
08.01.2014
Der DARC e.V. begrüßte neue Mitglieder im Jahr 2013 (Quelle: CQ DL Hefte 1-12
2013, Rubrik "Lokales")
| Distr. |
Jan. |
Febr. |
März |
April |
Mai |
Juni |
Juli |
Aug. |
Sept. |
Okt. |
Nov. |
Dez. |
Gesamt |
OVs |
| A |
4 |
2 |
2 |
3 |
- |
3 |
3 |
3 |
2 |
2 |
- |
5 |
29 |
50 |
| B |
- |
2 |
4 |
3 |
- |
2 |
3 |
1 |
4 |
3 |
3 |
- |
25 |
43 |
| C |
2 |
1 |
4 |
3 |
1 |
1 |
3 |
4 |
1 |
2 |
- |
1 |
23 |
37 |
| D |
1 |
2 |
1 |
1 |
- |
- |
1 |
1 |
1 |
1 |
1 |
- |
10 |
25 |
| E |
- |
1 |
1 |
3 |
6 |
2 |
2 |
- |
- |
- |
2 |
3 |
20 |
39 |
| F |
- |
- |
- |
- |
2 |
- |
4 |
4 |
7 |
1 |
1 |
1 |
20 |
74 |
| G |
- |
- |
1 |
2 |
2 |
- |
3 |
5 |
2 |
- |
3 |
4 |
22 |
52 |
| H |
1 |
3 |
1 |
2 |
- |
1 |
1 |
3 |
2 |
3 |
4 |
3 |
24 |
62 |
| I |
1 |
- |
6 |
2 |
- |
2 |
2 |
1 |
3 |
1 |
2 |
2 |
22 |
58 |
| K |
- |
1 |
2 |
1 |
3 |
1 |
3 |
2 |
1 |
4 |
- |
1 |
19 |
54 |
| L |
- |
- |
1 |
- |
4 |
- |
2 |
- |
1 |
2 |
5 |
1 |
16 |
26 |
| M |
- |
- |
- |
- |
- |
- |
3 |
2 |
- |
2 |
- |
3 |
10 |
33 |
| N |
1 |
- |
2 |
1 |
- |
- |
3 |
1 |
3 |
1 |
- |
- |
12 |
56 |
| O |
1 |
1 |
- |
3 |
2 |
- |
8 |
1 |
- |
- |
3 |
2 |
21 |
50 |
| P |
3 |
8 |
2 |
1 |
3 |
- |
1 |
1 |
2 |
- |
5 |
1 |
27 |
57 |
| Q |
- |
- |
- |
- |
1 |
- |
- |
- |
- |
1 |
- |
2 |
4 |
19 |
| R |
- |
1 |
- |
1 |
- |
- |
1 |
1 |
1 |
2 |
- |
1 |
8 |
33 |
| S |
- |
- |
2 |
- |
- |
1 |
1 |
1 |
2 |
- |
3 |
1 |
11 |
70 |
| T |
- |
- |
- |
- |
- |
- |
2 |
1 |
- |
- |
1 |
- |
4 |
21 |
| U |
- |
- |
- |
- |
4 |
- |
3 |
- |
3 |
2 |
2 |
1 |
15 |
30 |
| V |
- |
- |
- |
- |
- |
1 |
1 |
- |
- |
- |
1 |
- |
3 |
26 |
| W |
- |
1 |
- |
- |
- |
- |
1 |
- |
- |
2 |
- |
- |
4 |
35 |
| X |
- |
- |
- |
- |
- |
- |
1 |
1 |
2 |
1 |
- |
- |
5 |
47 |
| Y |
- |
- |
1 |
- |
2 |
- |
- |
1 |
1 |
- |
1 |
- |
6 |
38 |
| Gesamt |
14 |
23 |
30 |
26 |
30 |
14 |
52 |
34 |
38 |
30 |
37 |
31 |
359 |
950 |
| Ausland |
- |
1 |
- |
- |
- |
3 |
4 |
18 |
3 |
2 |
1 |
2 |
34 |
- |
Wird es nicht auch durch den
Verlust von "OV-Heimen", also auch festen Standorten von
Klubstationen, zu diesen stetig weiter sinkenden Mitgliederzahlen gekommen sein?
Diese Entwicklung zu stoppen, sieht man nur an der Basis als eine Notwendigkeit
an. Dahingehende Anträge an die sog. MV wurden abgelehnt.
Ohne Ausbildungsbasis - keine Ausbildung - keine Mitglieder - keine neuen
Lizenzen.
Hinter den Zahlen verbergen sich möglicherweise auch sog.
"Schnuppermitglieder", weil bei 135 von diesen 359 neuen Mitgliedern keine
Rufzeichen zum Namen und DOK benannt wurden.
Sind mehr "Wiedereintritte" als einer aus dem Distrikt D dabei? Das wäre ein echtes Wunder
(wunderbar) auf das man besonders hinweisen sollte.
Ausländische Funkamateure als Mitglieder aufzunehmen, die durch den DARC nicht
in DL vertreten
werden können und wohl auch an vereinsinternen Dingen (ausser der
QSL-Vermittlung, sicherlich wenig Interesse haben,
sollte nicht - wegen der Mitgliederstatistik und Selbsterhalt - zum Trend werden.
Die Beschäftigung "mit sich Selbst" und der Sicherung von Posten und
Pöstchen die, wenn lange genug inne, mit Sicherheit zu Goldenen Ehrennadeln
führen.
Ist das für Manche die Erfüllung ihres Lebens als organisierter Lizenzinhaber?
|
20.12.2013
Habt Ihr Euch die Weihnachtsansprache
2013 des DARC-Vorsitzenden Schöppe angehört/angesehen?
Ich nicht!
Das muss ich mir nicht Antun, denn
die von 2012 habe ich noch nicht verdaut.
(s. Beitrag vom 20.12.2012) DM2FDO
14.12.2013
Aufbruch?
DL7ATE schreibt im Editorial der
DARC-Clubzeitschrift etwas über die Zielplanung für
das Jahr 2025 (!), die der
Vorstand am 9./10. November "im kleineren Kreise" vorgestellt
hat.
Er informiert in nächsten Satz, dass die DARC-Mitglieder zum Jahreswechsel
erfahren sollen, wie sich ihr Verband für die Zukunft ausrichtet.
Es wird wohl der Jahreswechsel von 2014 zu 2015 gemeint sein, denn im aktuellen
Heft 1-2014 der "CQ DL" ist darüber nichts zu erfahren.
Die Teilnehmer der sog. Mitgliederversammlung (AR-Tagung) blieben dabei auch "aussen vor"?
Sollte man sich sinnvoller Weise nicht eher Ziele für das nächste Jahr, oder
die eben begonnene Wahlperiode, setzen?
Naja, vielleicht geht man schon jetzt davon aus bis 2025 als Vorstand, in
gleicher Besetzung, zusammen zu bleiben.
Glaubt denn DL7ATE wirklich daran das der DARC e.V. im Jahre 2025, in den
heutigen antiken Vereinsstrukturen und überholten Denkweisen verhaftet, noch
existiert?
Und das der RTA noch ein Ansprechpartner der Genehmigungsbehörde und eines
Gesetzgebers sein wird?
Wenn die derzeitige Negativtendenz anhält, was sich niemand wünscht, sind dem
Vorstand bis dahin der Großteil der Mitglieder abhanden gekommen und der RTA
aufgelöst.
Der VFDB beschwert sich mit Recht wie im RTA mit seiner Meinung zu bestimmten
Themen, seitens des DARC e.V., umgegangen wird.
Apropo VFDB e.V. als ehemaliger Korporationspartner...
Man muss ja nicht zwangsweise einen langjährigen Vertrag einseitig kündigen um
Verhandlungen über einen neuen Vertrag aufzunehmen.
Ein freundlicher Umgang mit einem anderen, im Grunde in den Zielen identisch
aufgestelltem,
deutschen Amateurfunkverein ist das sicher nicht.
Solch Verhalten, Nichtvereinsmitgliedern gegenüber, scheint leider nicht die
Ausnahme zu sein.
Wenn im o.g. Editorial ca. 50 % der, nicht im DARC e.V organisierten,
lizensierten deutschen Funkamateure als "Trittbrettfahrer"
beschimpft werden, schließt sich der Kreis der Zumutungen.
Unseren Lesern wünschen wir Schöne
Festtage , viel Spaß und Erfolg in den
bis zum Jahresende stattfindenen Funkwettkämpfen und einen "Guten
Rutsch " in das Jahr 2014.
Dem DARC e.V. "Gute Besserung", denn das Bessere ist der Feind
des Guten... und beinhaltet sogar eine Zukunftsperspektive.
06.12.2013
Änderungen im Protokoll der MV
27/28. April 2013, TP 14 Abs. 20: (Thematik "Erweiterung Klasse
E")
Thilo Kootz, DL9KCE u.a. nach Anfrage von DL9SAU: "... Ziel sei, dass
alle Amateurfunkklassen harmonisiert würden."
Nun geändert und somit relativiert im, von der sog. Mitgliederversammlung
(AR-Tagung) November 2013 bestätigten, Protokoll:
"Thilo Kootz, DL9KCE, merkt an, dass diese Idee bereits in der
RTA-Wunschliste gegenüber der BNetzA bei der Überarbeitung der
Amateurfunkgesetzgebung
enthalten sei. Diese besteht aus 29 Punkten.
Die Idee sei früher einmal gewesen, eine Freigabe aller Bänder zu erreichen und lediglich über die erlaubte
Sendeleistung eine Unterscheidung zu machen."
Ist dieser Wunsch, in Richtung Andenken einer "Einheitslizenz", noch
in der aktuellen "RTA-Wunschliste" enthalten oder nicht?
Wurde dieses Ansinnen zur Niveauabsenkung, der Anforderungen an künftige
Lizenzinhaber, bereits der Genehmigungsbehörde bzw. dem BMWi angetragen?
DARC-Mitglieder können und sollten im Mitgliederbereich der DARC-Webseiten die
Protokolle einsehen und sich selbst ein Bild machen.
20.11.2013
Satzungsdiskussion: Nochmals "Treuepflicht"
Am 02.07. 2013 kommentierten wir bereits in dieser Rubrik den Passus zur
"Treuepflicht" der nach dem Willen des Satzungsausschusses in die neue
DARC-Satzung eingefügt wird.
(neu)
§ 5 (4)
Mitgliederpflichten
1 DARC-Mitglieder haben geltende
einschlägige gesetzliche
Bestimmungen zu
befolgen und sollen nationale und
internationale
Richtlinien zur Selbstregulierung im
Amateurfunkdienst
(z.B. Bandpläne) einhalten.
2 Darüberhinaus gilt für die
DARC-Mitglieder eine Treuepflicht
gegenüber dem DARC
gemäß folgenden Bestimmungen:
a) 1 Vereinszwecke und Interessen des DARC zu fördern.
2 Dies schließt innerhalb und
außerhalb des DARC Loyalität zum
Verein sowie
Zusammenarbeit mit DARC-Mitgliedern ein und
untersagt
vereinsschädigendes Verhalten.
Hört sich ja unverfänglich an, man
überliest jedoch leicht was hinter "Treuepflicht" und
"Loyalität" verstanden wird.
Dies erläuterte uns aber DK8VR in einem Kurzbericht über
eine Tagung des Satzungsausschusses, im April 2013 vor dem sog. Amateurrat u.a.
so:
"Die Trennung von DARC-Interna und allgemeinen
Amateurfunk-Informationen beginnt mit der Einsicht, dass DARC-Interna auch
DARC-intern bleiben sollten/müssen. Daraus folgt, dass freiwillig darauf
verzichtet wird, auf der eigenen privaten Webseite DARC-Interna unkontrolliert
der Web-Öffentlichkeit bekannt zu geben.
Stattdessen wären kritische Äußerungen zu DARC-Interna z.B. im nur für
DARC-Mitglieder zugänglichen DARC-Forum***
zu veröffentlichen."
QSLonline meint:
Lt. Vereinsrecht kann der Verein solch eine Treuepflicht als
Loyalitätsbeweis fordern. Er muss es jedoch nicht!
Ist es unrationelle Angst vor Kritik, die sogar Veränderungen zur Sicherung der
Zukunft des Vereins einfordert?
Könnte es als Armutszeugnis gesehen werden, wenn ein Verein auf solche
Satzungsänderungen zurückgreifen muss,
weil er sich der Loyalität seiner Mitglieder nicht mehr sicher sein kann?
Auch hier greifen Ursachen und Wirkung!
Will sich der DARC wirklich künftig anmaßen, private Webseiten der Mitglieder zu
kontrollieren und auf deren Inhalte Einfluß nehmen?
Webseiten, Blogs oder Plattformen von Mitgliedern, die kritische
Anmerkungen zum Verein beinhalten, dahingehend zu bewerten ob ein
"vereinsschädigendes Verhalten" vorliegen könnte?
Welche Masstäbe werden angelegt? Wird es einen Katalog mit
Verfehlungsstufen geben, oder ist das "Bauchgefühl" des Begutachters
die Richtschnur. Darf ein kritisierter Funktionär selbst die Bewertung vornehmen?
Der DARC wird doch nicht etwa eine Inquisitionsabteilung, zentral stationiert in
Baunatal oder mit je einem Inquisator in jedem Distrikt, einrichten wollen?
Soweit wird es wohl nicht kommen (HI).
Und der Vorschlag von DK8VR, dass DARC-Mitglieder, für ihre Kritik am derzeitigen Verein,
dass nur für DARC-Mitgliedern
zugängliche, Forum *** nutzen?
Die Realität dort, ist eine andere!
Dieses Forum wurde erfahrungsgemäß von dort angemeldeten
kritischen Mitgliedern, zumeist als ein Tummelplatz vereinshöriger
Selbstdarsteller und Laberer empfunden.
Letztere finden jede Kritik absurd und gehen mit persönlichen Angriffen, bis
hin zum gezielten Mobbing, auf die Kritiker los.
Sachliche Auseinandersetzung zu einem angesprochenes Problem sind die Ausnahme,
keineswegs die Regel!
Auch so kann durch selektive Duldung des Zustandes dort, durch die für das
Forum Verantwortlichen, eine subtile Art von Zensur stattfinden.
Sperrungen und Löschungen von Beiträgen trafen kritische Mitglieder,
nicht etwa die der Pöbler und Mobber.
Wer da löschte und möglicherweise auch lenkte, wird immer noch wie ein
Staatsgeheimnis gehütet.
Ergibt es dann einen Sinn, zu versuchen in diesem Forum Kritik zu üben?
Auch wenn diese Kritik aussschließlich das Ziel verfolgt eine
Weiterentwicklung des Vereins, auf die Zukunft gerichtet, anzuregen und damit Schwachstellen und Missstände
beseitigen zu wollen?
Uns in Zuschriften zu dieser Problematik geschilderten Erlebnisse, angeregt von
der Laufschrift auf unserer Hauptseite, ergeben ein eindeutiges Bild.
Meldet Euch im DARC-eigenen Forum an, schaut rein und macht mit - und Euch ein eigenes
Bild!
13.11.2013
Die Karawane zieht weiter
Das DARC Funktionärstreffen vom 09./10. November 2013 ist Geschichte.
Vielleicht sogar eine traurige.
Wie bisher zu erfahren, wohl kein "großer Wurf" was evolutionäre,
gar revolutionäre Veränderungen oder wenigstens Gedanken in Richtung Zukunft
betrifft.
Die Vorab-Einlassungen des DARC-Geschäftsführers haben wir wohl
missverstanden. Schade!
Da war wohl "der Wunsch der Vater des Gedankens", wie es ein Sprichwort
treffend beschreibt.
Was gab es Neues?
Eine aktive Funkamateurin verließ den Vorstand und ein Lizenzinhaber ist
aufgerückt. Aktualisierte
Aktivitätsliste.
Das Harmoniebedürfnis in der oberen Etage ist ungebrochen und prägt wohl
weiter das Denken und Geschehen im "Kreisverkehr" langjähriger
Funktionsträger, die nichts verändern wollen.
Vielleicht brächte eine Erbfolge für einige Funktionen eine Kontinuität, die
mancher dieser Herren sich gern wünscht.
Schade, dass kein Fenster zum Lüften geöffnet wurde. Auch kein Beschluss, etwa
in
diese Richtung...
Es ist Sauerstoffmangel zu befürchten. Das ist nicht gut für wichtige
Gehirnfunktionen, sagen Mediziner.
07.11.2013
Wunschdenken?
Am 9.und 10. November findet eine
Mitgliederversammlung (Amateurratstreffen) des DARC e.V., mit Vorstandswahlen, statt.
Nach dem Willen des amtierenden Vorstands soll der Bisherige auch der Neue sein!
Der DARC-Vorsitzende Schöppe dazu:
"Der Vorstand und die Amateurratssprecher stellen sich hier fast
komplett zur Wiederwahl. In den vergangenen Jahren hat die
Zusammenarbeit sehr gut
funktioniert, ..."
Dachte ich mir doch... Die Kritischen, Innovativen ex-Vorständler hatten ja
das Handtuch geworfen und aufgegeben.
Der DARC-Geschäftsführer Jens Hergert im Vorfeld der Veranstaltung:
"Der DARC steht aus meiner Sicht an einem entscheidenden Wendepunkt" und es geht um "... nichts Geringeres als die Zukunft
des Bundesverbandes für Amateurfunk."
Diese richtige Erkenntnis müsste unverzüglich umgesetzt werden!
Denn mit "Weiter so!", "Augen zu und durch", "Haben wir immer so
gemacht" (auch wenn die Mitglieder weglaufen) wird das wohl nichts werden.
Die Mehreinnahmen durch eine Mitgliedschaft
Pro, (553 von ca. 39 000 Mitgliedern) werden ein Aufrechterhalten alter
Strukturen unter gleichen Bedingungen nicht ermöglichen und den möglichen
Niedergang des Vereins, durch den Weggang
bisheriger aktiver Mitglieder, nicht aufhalten.
Frischer Wind, neue Ideen und Nachwuchsförderung für den Amateurfunk in DL
sollte im Mittelpunkt stehen.
Nicht der Verein als Selbstzweck, mit Leuten die drohen in Ehren
undlangjährigen Funktionen zu ergrauen und im ungünstigsten Fall zu
erstarren.
Darüber sollte im Vorfeld Nachgedacht und sich dies hoffentlich im Ergebnis der Veranstaltung
widerspiegeln.
Man kann sich ja mal was wünschen!
11.10.2013
Raus aus dem Dilemma
Derzeit sind nur 55% der Lizenzinhaber in DL
(alle Klassen) in Amateurfunkvereinen organisiert.
Zwischen 2004 und 2013 hat beispielsweise der DARC
e.V. rd. 9.600 Mitglieder verloren.
Der Grund dafür kann nicht nur allein von demoskopisch-statistischen
Erkenntnissen abgeleitet und damit achselzuckend erklärt werden.
Mangelnde Bereitschaft in Vereine einzutreten, und sich dort mit Ideen und
eigenem Handeln einzubringen, hat auch Gründe, die in den Statistiken der
Vereine nicht erfasst werden.
Es ist in vielen Fällen die "Vereinsmeierei" und damit verbundenen
bürokratische Hürden in der Vereinsstruktur sowie eine angenommene Wichtigkeit
und Beharrungsvermögen langjähriger Ehrenämtler, die ein Anschieben und
Umsetzen neuer Ideen, die ja Bestehendes verändern könnten (!), verhindert.
Die Beschäftigung dieser Leute mit sich selbst und ihren Funktionen, einer
bürokratischen Satzung, in deren Mittelpunkt der Erhalt der eigenen Rechte und
Disziplinierung der Mitglieder zu stehen scheint, bringt keinen Schub zur
Mitgliedergewinnung und trägt nicht zum Mitgliedererhalt bei.
Im Gegenteil nimmt dieser Zustand "spontanen Machern" die Luft und Lust und treibt
sogar langjährig-aktive Mitglieder aus den etablierten Vereinen.
Einige dieser ex-Mitglieder gründen sogar eigene Vereine mit flacher Struktur
und konzentrieren sich auf Amateurfunkinhalte, wie Notfunk oder
Contestteilnahme.
Der Verlust von "OV-Heimen", damit von Treffpunkten mit aktiven
Klubstationen und Ausbildungsmöglichkeiten, sowie mangelnde (auch
finanzielle) Unterstützung in der Aufrechterhaltung dieser Amateurfunkzentren
durch die Leitungen der Vereine, trug und trägt maßgeblich zur Abwanderung in
die "Vereinslosigkeit" bei. Eines Tages wird dann der DARC mit seinem
RTA kein ernstzunehmender Ansprechpartner mehr für die Behörden sein können.
Dem gilt es energisch, konsequent und mit hoher Dringlichkeit entgegen zu
steuern.
Wenn sich ältere Herren (das Durchschnittsalter der Mitglieder im DARC ist derzeit
65 Jahre), monatlich 1 x in Hinterzimmern von Kneipen
treffen um über alte Zeiten zu reden, dann flüchten doch anfangs interessierte
Jugendliche, die sogar mal neue OV-Mitglieder werden könnten.
Daran, Kinder dorthin einzuladen um sie mit dem "Amateurfunkvirus" zu
infizieren, darf man erst garnicht denken.
Klubstationen an Schulen sind eine großartige Sache, wenn ein Raum zur
Verfügung gestellt wird, die Schule im besten Falle eine Ganztagsschule mit
Freizeitangeboten ist, und der Leiter der AG/Klubstation ein (Afu-mäßig)
missionarisch veranlagter und lizensierter Lehrer (gern mittleren Alters) an
dieser Schule ist.
Von dort kommen neue/junge Funkamateure, die ggf. auch Mitglied in einem
Amateurfunkverein werden.
OV-Mitgliedern anzutragen, zu festen/regelmäßigen Terminen, vielleicht sogar
mehrmals wöchentlich, als Amateurfunkausbilder in Schulen aufzutreten, wird
nicht funktionieren.
Selbst nicht um den Preis eines mehr oder weniger gemütlichen Raumes mit
Klubstationstechnik, zu dem ein Zugang zu jeder Tageszeit möglich wäre!
In jedem Distrikt sollten mehrere Amateurfunkzentren
bestehen die massiv unterstützt werden, um potenziell Interessierten einen
Anlaufpunkt und guten Start mit Erfolgserlebnissen (Ausbildungsfunkbetrieb) zu
geben.
Wo es diese Zentren nicht gibt, müssen sie gegründet werden! Vielleicht ein
Anreiz, dass kleinere OVs eines regionalen Gebietes dort zusammenarbeiten?
Öffentliche Auftritte zu Events in Städten, Dörfern und Gemeinden können
Interesse für unser Hobby wecken.
Auch das kann man nicht der Initiative Einzelner oder mutigen OVVs
überlassen.
Mit Hilfe der Distriktsfürsten (!) könnte Einfluß auf kommunale
Ansprechpartner, naturwissenschaftliche Einrichtungen, ggf. auch auf Teile der
Wirtschaft und Industrie genommen und um Unterstützung gebeten werden. Da
hätten sie eine, für den Verein, lohnende Aufgabe und echte Befriedigung beim
Erfolg.
Einzelne OVs werden das, auch mangels Verhandlungsgeschick oder eben fehlender
Finanzausstattung, nicht stemmen können.
02.10.2013
Papst Franziskus kritisiert die Selbstbezogenheit des Vatikans.
Im Gespräch mit der Zeitung La Repubblica beklagte er:
"Dünkel und Standesdenken"
sowie eine "Neigung der obersten Kirchenführer
zur Nabelschau".
Er prangerte die "Selbstbezogenheit" im Vatikan als einen Defekt an.
"Auch wenn die Kurie in Rom in ihrer Gesamtheit kein Fürstenhof sei, so gebe es in ihr bisweilen
aber Höflinge", sagte Franziskus.
"Die Führer der Kirche waren oft narzisstisch, von Höflingen
umschmeichelt und zum Üblen
angestachelt".
Warum nur erinnert diese Sicht der Dinge frappierend an, womöglich ähnliche, Zustände im derzeitigen DARC?
02.07.2013
Treuepflicht
Der Satzungsentwurf des DARC e.V. in der Fassung vom 22.05.2013 enthält
unter § 5 (3) Mitgliederpflichten folgendes:
...
"Darüberhinaus gilt für die DARC-Mitglieder eine Treuepflicht
gegenüber dem DARC, gemäß folgenden Bestimmungen:
a) ...
b) sich innerhalb und außerhalb des DARC loyal zum Verein zu
verhalten.
c) ...
d) vereinsschädigendes Verhalten zu unterlassen.
e) ...
f) mit den übrigen DARC-Mitgliedern zusammenzuarbeiten."
§ 5 (4) beschreibt, wann ein
Verstoß gegen § 5 (3) zum Ausschluss führt."
Dieser Zumutung versucht man, durch
Konstruktion eines Rechtsverhältnisses, das man beim Eintritt in den DARC
eingeht (weil man diese Satzung anerkennt), einen Rechtsrahmen zu geben.
Ja mutiert denn der DARC zu einer Art "Burschenschaft" wo alte Herren
unumstößliche Regeln aufstellen und eine Art "Treueschwur"
einfordern?
Was ist "Vereinsschädigend"? Wie weit oder eng ist der Begriff
der Loyalität im DARC e.V. zu fassen?
Wird etwa ein bedingungsloses Abnicken aller Entscheidungen des sog. Amateurrates und Vorstandes, oder
auch einsamer Entscheidungen eines Distriktsvorsitzenden verlangt?
Wird hier per Satzung eine Art "Niebelungentreue" eingefordert?
Wer bestimmt die Grenzen, den Rahmen des (von Wem auch immer zu Bestimmendem)
Erlaubtem?
Soll sogar konstruktive Kritik am derzeitigen Zustand und der Vereinsstruktur
zu ein Ausschlussgrund werden?
Na dann muss man das eben massiv "von Aussen" tun, wenn eine kritische
Einflussnahme "von Innen" verhindert wird!
Wenn es nicht Ernst gemeint wäre, könnte man über diese Posse des
Satzungsausschusses lachen.
Wieso macht man sich die Mühe, über die in allen Vereinen kurz gefassten
Mitgliederpflichten hinaus, spezielle Regelungen zur Disziplinierung in die
Satzung einzubauen?
Wie unten im Kommentar vom 12. Juni bereits beschrieben, kann es um Abwürgen
von Kritik gehen, die von DARC-Mitgliedern aus geht.
Dann geht man auch davon aus, dass die Noch-Mitglieder mit dem DARC e.V.
zwangsverheiratet
sind.
Was glaubt man denn wer man ist, kritischen Mitgliedern solch ein "Würgehalsband"
anlegen zu können?
Oder rechnet man damit, dass sich nur wenige Mitglieder für eine neue Satzung oder
andere Vereinsinterna interessieren?
Das sich die überwiegende Mehrheit lieber mit praktischen Amateurfunk
beschäftigt und die
Vereinsoberen "ihr Ding" machen lassen?
Ob diese Rechnung wohl aufgeht? Die Diskussion über diese anmaßende
Ungeheuerlichkeit hat begonnen!
12.06.2013
Sanktionsforderungen gegen Mitglieder, die öffentlich Kritik am derzeitigen
Zustand des DARC üben
Mitglieder des DARC-Satzungsausschusses meinten, eine Meinung zu
DARC-kritischen Webseiten mit "DARC-Internas" haben zu müssen.
Es
sollen wohl, derzeitiger DARC-Struktur und Führung kritisch gegenüber stehende,
Mitglieder eingeschüchtert werden denn, so schreiben sie: "... der Schritt zum
vereinsschädigendem Verhalten" wäre nicht weit weg. Das ist die
eindeutige Drohung mit Vereinsrausschmiss.
Ein "Versuchsballon", aus der zweiten Etage des DARC, der zum Platzen
verurteilt ist. Aber die Absicht und Zielrichtung ist bezeichnend:
Abschottung statt Öffnung. Aus Angst vor Forderungen nach Veränderungen, die
interessierte und informierte Mitglieder formulieren?
So soll auch der Auschluss von Mitgliedern, durch den Vorstand selbst, über
dahin gehende Novellierung der Satzung,
vereinfacht werden.
Das alles hat keine Zukunft, sondern verbaut diese durch Zementierung alter
Strukturen und Regularien, welche dem Erhalt von Privilegien Einiger (Weniger)
dienen.
Es drängt sich der Eindruck auf, dass Gleichgültige und an der Vereinsstruktur
selbst Uninteressierte, auch leidenschaftliche
(unkritische) Vereinsfunktionäre, die als Funkamateur auf den Bändern
geringe bis keine Aktivität zeigen, die Mehrzahl der verbliebenen Mitglieder
ausmachen könnten.
Die Funktionen in Ehrenämtern der Referate, die sich mit praktischen Dingen des
"Amateurfunkens" befassen (so z.B. im DX-Referat) sind hier
selbstverständlich nicht gemeint.
Jedoch Diejenigen, die eine Vereinsfunktion insbesondere für die Befriedigung ihres Egos
brauchen und sich deshalb daran klammern.
Es ist wohl im DARC so, wie in jedem anderen Verein auch ...
Nur spezieller,
weil sich einige Vereinsfunktionäre wie MdB´s fühlen und auch so handeln
(Stichwort: "Freies Mandat").
Das "FUNKTELEGRAMM" hat zu der o.g. Initiative des Satzungsausschusses
im Heft 7/2013, S. 9 einen Kommentar abgegeben,
den wir hier wörtlich wiedergeben:
"Wir finden es erstaunlich, wieviel Angst der DARC anscheinend vor den
paar Webseiten von DARC-Mitgliedern hat, auf denen DARC-Kritisches zu lesen ist.
Glaubt man wirklich, dass man durch oben beschriebene technisch relativ
aufwändige Verfahren die öffentliche Verbreitung dieser Informationen
unterdrücken kann? Entweder wird das dann anderswo veröffentlicht oder die
Mitglieder treten einfach aus und veröffentlichen dann weiter.
Leute vom Kaliber z.B. eines DM2FDO werden sich doch (hoffentlich) nicht
freiwillig oben beschriebenen Regularien unterordnen.
Erstaunlich ist dabei auch die Annahme des Satzungsausschusses, dass die
kritischen Darstellungen der DARC-Interna durchweg fehlerhaft, unvollständig
und missverständlich sein sollen.
Das vielleicht auch Wahres, Vollständiges und Unmissverständliches
veröffentlicht wird, ist wohl nicht denkbar?
Praktisch, dass dann auch gleich auch mit aus der Internetöffentlichkeit
wegzensiert (natürlich freiwillig) wird. Uns ist ganz aktuell ein Fall bekannt,
wo ein Distriktsvorsitzender massiv ein DARC-Mitglied unter Druck setzt und dazu
auffordert kritische Inhalte von seiner Webseite zu entfernen.
Natürlich kann man es nicht immer allen recht machen, aber wie wäre es denn,
wenn der DARC so offen und demokratisch würde, dass gar nicht erst so viele
Mitglieder unzufrieden würden und es folglich gar keine (oder wenigstens
deutlich weniger) Missstände und Interna mehr gäbe, die so peinlich sind, dass
man sie lieber nicht im öffentlich im Internet lesen möchte ... (DL8HCZ)"
08.06.2013
Am 04. Juni verschickte der DV-D (DL9SAU) eine eMail an die OVVs
seines Distriktes und bat um Rückmeldung zum aktuellen Satzungsentwurf, der als
Anlage beigefügt war.
Auch schrieb er, an einem Stimmungsbild über den Satzungsentwurf interessiert
zu sein. Er bat Änderungen oder Anmerkungen an den Satzungsausschuss und in
Kopie an ihn zu senden.
Am 05. Juni hat mein OVV über diese eMail alle, auf diesem Wege
erreichbaren, OV-Mitglieder informiert.
Der Satzungsausschuss bat die DVs, ihren Kommentar zum Satzungsentwurf bis zum
09. Juni abzugeben.
Der gute Wille, die Basis zu informieren, wird deutlich. Aber ein bischen knapp die
vorgegebene Zeit!
Ohne OV-Versammlung (die Urlaubszeit hat
begonnen) und in ca 3 Tagen ein Stimmungsbild des OVs abzugeben, gelingt wohl
nur dem DV-D selbst. Denn er ist auch gleichzeitig der OVV von D09.
28.04.2013
Frühjahrsmitgliederversammlung des DARC
Man hat sich im Vorstand wieder DARC-Ehrennadeln angesteckt und sich über
sich selbst gefreut.
Interessant ist auch, wie viele Jahre lang (hintereinander) einige der DVs ihre
Funktion bekleiden.
Seit über zehn Jahren ist DL1EIP DV im Distrikt Nordrhein. DL7RP ist seit 2004
DV im Distrikt Baden.
Gewundert hat man sich über den mangelnden Mitgliederzuwachs (und
Mitgliederschwund ?) in den OVen und damit den Distrikten insgesamt. Das
Beharrungsvermögen scheint bei den Ortsverbands- und Distriktsvorsitzenden ausgeprägter zu sein, als bei
den Mitgliedern ohne Funktion.
Die DVs werden also mehrfach von ihren OVVs wiedergewählt. Wenn alles so gut und bewährt ist, warum drückt sich das
dann in rückläufigen
Mitgliederzahlen aus? Da stimmt doch was nicht!
Neuheiten
"CQ DL-Online", ein professioneller Imagefilm des DARC und
die Anregung des DARC-Vorsitzenden einen Workshop zur Mitgliederentwicklung zu
realisieren.
Mal sehen, was aus dem Antrag des OV I38 zur Inkasso-Frage geworden ist...
Nun wissen wir es: Das "Eintreiben"
abzuschaffen, wurde vom sog. "Amateurrat"
abgelehnt!
(Zynische) Begründung u.a.: Die von der
Eintreibung Betroffenen seien ja dann keine DARC-Mitglieder mehr!
Versucht man von de Fakto "Nichtmitgliedern" zwangsweise Mitgliedsbeiträge
einzufordern? Na geht es noch?
Wie wir informiert wurden lässt der DARC e.V. die Creditreform Kassel Dr. Schlegel KG
auf die "Mitglieder", die nicht formell schriftlich ausgetreten sind
(weil sie z.B. mit dem DARC absolut nichts mehr zu tun haben wollen) los?
Diese Mitglieder wollten, durch Verweigerung der Zahlung des Folgebeitrags für das kommende Jahr,
dokumentieren mit dem DARC nichts mehr zu tun haben zu wollen. Sie
wollten sich "Rausschmeissen lassen", ohne Erklärungen
abzugeben!
Warum wählt
man nicht den kostenneutralen Weg der automatischen Beendigung der
Mitgliedschaft, wenn bis 31.12. d. J. der Folge-Mitgliedsbeitrag für das
nächste Jahr nicht auf dem DARC-Konto gebucht ist?
Ist man so Geldgeil oder in Geldnot, von diesen de Fakto "ex-Mitgliedern" noch einen
Jahresbeitrag eintreiben zu müssen?
Oder ist man Nachtragend und bestraft diese Abtrünnigen mit einem Schreiben
oder gar Hausbesuch des o.g. Inkasso-Unternehmens?
13.04.2013:
Der OV Osnig (I38) hat, mit Zustimmung der Distriktsversammlung des Distrikt
Nordsee, zur DARC-Mitgliederversammlung (AR-Treffen) am 27./28.04.2013
in Baunatal, folgenden Antrag gestellt:
"Die Einschaltung eines Inkassobüros für ausstehende
Mitgliedsbeiträge ist künftig zu unterlassen.
Stattdessen sollte die Geschäftsstelle die Mitgliedsbeiträge zeitnah (nach
etwa einem Monat) selber anmahnen (ohne Einschaltung eines Inkassobüros).
Erfolgt binnen 2 Wochen nach der Mahnung keine Zahlung des Mitgliedsbeitrages,
so sollte eine 2. Mahnung versandt werden und zugleich die Leistungen CQ DL und
QSL-Kartenvermittlung so lange eingestellt werden, bis die Zahlung des Beitrages
erfolgt ist.
Falls keine Zahlung erfolgt, endet die Mitgliedschaft zum
Jahresende automatisch.
Begründung:
Auf unserer Jahreshauptversammlung im Januar wurde über den Beitrag von Steffen
Schöppe, DL7ATE, aus dem Vorstandsblog diskutiert.
Hier wird berichtet, dass der DARC bereits seit 2 Jahren ausstehende
Mitgliedsbeiträge über ein Inkassobüro eintreibt, nachdem die 2. Mahnung (die
im Übrigen bislang recht spät erfolgt) erfolglos war. Ohne Zweifel muss
versucht werden jedes Mitglied nach Möglichkeit zu halten und jedes Mitglied
sollte seiner Zahlungsverpflichtung nachkommen, jedoch betreiben wir hier
immerhin ein Hobby und es kann nicht sein, dass man für seine Mitgliedschaft in
einer Hobbyvereinigung Bekanntschaft mit einem Inkassobüro macht und dadurch in
diversen Schuldnerlisten geführt wird. Auch wenn man sich damit brüstet, dass
"knapp 10" (!) ehemalige Mitglieder durch dieses Vorgehen
wieder Mitglied im DARC geworden sind, so ist diese Zahl doch lächerlich
im Vergleich zu der Rufschädigung, wenn sich herumspricht, dass unser Verein
sich eines Inkassobüros bedient. Wir sind schließlich kein
Wirtschaftsunternehmen."
Da obiger Antrag verspätet
gestellt wurde, muss er vorher noch extra zur Abstimmung zugelassen werden.
Quelle: FT 2/2013, S. 19/20
26.03.2013:
Auf mehrfache nachdrückliche Nachfrage im DARC-Forum von DM2FDO, verbunden mit
dem üblichen Hin-und Her sowie Pöbelversuchen nibelungentreuer Vereinsmeier,
informierte dort heute Mittag das Vorstandsmitglied DL6SAK, dass nur ein
"Schreibfehler" korrigiert wurde....
Jaja!
25.03.2013
Referatstagung DX und HF
Am Wochenende 22. bis 24. März traf sich das DX-und HF-Funksportreferat des
DARC e.V.
Der Referatsleiter Enrico (Ric) Stumpf-Siering, DL2VFR, brachte die Ergebnisse
der Referatsarbeit auf den Punkt:
„Ich
weiß wie kein Zweiter, was für eine Arbeit die Referats-Mitarbeiter
reinstecken und somit wenig Zeit zum Funken und auch für die Familie
aufbringen können – Danke für die Arbeit!
Allerdings erreichen wir damit sehr viele Mitglieder und halten den DARC am
Laufen!“
Quelle: DARC-Portalmeldung
So ist es! Ohne die fleißige Arbeit der Referate
und eigenes Engagement der Mitglieder in den Ortsverbänden "läuft nichts" in diesem
Verein.
Da stellt sich die Frage ob auch der sog. Amateurrat etwas zum
"Laufen" beiträgt, oder die Damen und Herren sich dort nur selbst
vertreten.
Sie sind ja nicht verpflichtet Initiativen zu ergreifen um etwas zu
bewegen.
Nicht als DV in den Distrikten und nicht als ein AR-Mitglied in der
ehrenwerten Vertreterversammlung (äh' Mitgliederversammlung).
Trügt das Gefühl vieler Mitglieder, dass sich die Mehrheit der AR-Mitglieder nur verpflichtet
fühlt den eigenen Überzeugungen zu folgen und den
"Amateurrat" als wichtiges Strukturelement am Leben zu erhalten?
Nachtrag zur Portalmeldung vom
Vormittag:
Die ursprüngliche Überschrift, mit der zitierten Feststellung von DL2VFR, kam der Wahrheit wohl zu
nahe und wurde geändert.
Auch wurde das Zitat: "... und halten den DARC am
Laufen!" in "... und halten den DARC mit
am Laufen!" heute Vormittag ergänzt!
Zeigt diese Aktion nicht die Hilflosigkeit, Realitäten im Verein zu akzeptieren und ehrlich mit den Mitgliedern kommunizieren zu
wollen?
Was wäre schlimm daran, dazu zu stehen? So blamiert man sich lieber, in der
trügerischen Hoffnung es würde schon keiner merken.
Sowas Dummes aber auch!
05.03.2013
Blog des DARC-Vorstandes eingestellt
Der Vorstand wandte sich an "Liebe Leser unseres Blog" und versuchte in einem "Abschlußtext" Gründe
für dessen Einstellung zu benennen.
Zum Beispiel den Grund, dass es seit einigen Monaten im Vorstandsblog keine Einträge
von Vorstandsmitgliedern gab. Ach ja?
Seit knapp einem halben Jahr gab es keine Information einzelner VO-Mitglieder in
diesem Blog und über ihre Arbeit für den Verein.
Als inhaltliche "Nullnummer" war der Vorstandsblog, von ehemaligen Reformern im
Vorstand ins Leben gerufen, ja auch nicht gedacht!
Die Idee dieser einstigen Reformer war in der Vergangenheit mehr und mehr zu einem belanglosem Geschwätz
über persönliche Befindlichkeiten und Mitgliederkritik verkommen.
Also wurde dessen Bedeutungslosigkeit selbst verursacht und wird nun als Grund herangezogen.
Analysierende Rückschlüsse jeder Art machen die Runde, denen sich der VO nun
aussetzen muss.
Zumindest eine verpasste Chance für die Vorstandsmitglieder, ohne "VO-Info" und "CQ DL",
über ihren persönlichen Anteil an der Arbeit für unseren Verein (!) zu berichten.
So gesehen, ist das Ende des mißlungenen Kommunikationsversuchs durchaus als Konsequent
zu bezeichnen!
Positive Schlußfolgerungen, wie diese Konsequenz und Vermeidung einer weiteren
schlechten Außenwirkung,
kann man nicht ziehen. Leider!
17.02.2013
Statistisches
Über die letzten 10 Jahre gesehen ist der Organisationsgrad von
Einzellizenz-Inhabern, als DARC-Mitglieder, um 7,8 % gesunken.
Da müssten eigentlich die Clubverantwortlichen aufwachen
und sich ganz dringend ernsthaft Gedanken über das WARUM machen.
Diese negative Entwicklung ist wohl nicht dem Klimawandel, der demoskopischen
"Alterspyramide", gar der Nutzung "Neuer Medien" geschuldet
und auch mit "Premium-Mitgliedschaften" nicht zu stoppen.
Möglicherweise ist es purer Verdruss, weil unmöglich oder auch nutzlos
eigene Meinungen über den Ortsverband hinaus einbringen zu wollen?
Oder ist es Ärger über Selbstherrlichkeit von Clubfunktionären, die Frustaustritte provozieren und erst Recht (Wieder)Eintritte verhindern?
Die Zahlenakrobatik der DARC-Portalmeldung vom 15. Februar,
welche u.a. für 2012 eine positive Tendenz in der Ausgabe von DN-Lizenzen
durch die BNetzA gegenüber 2011 (75 mehr) ausweist, ist nur peinlich und
sicher nicht DARC-eigenen Aktivitäten positiv zuzuschreiben.
Da stellt sich sogar die Frage ob es echter Ausbildungsfunkbetrieb ist, der mit
den DN-Calls durchgeführt wird, oder nur Familienangehörigen die Lizenzprüfung erspart
werden soll?
11.02.2013
"Gehe nicht zu Deinem Fürst, wenn Du nicht gerufen wirst"?
Diese Volksweisheit scheint immer noch eine gewisse Berechtigung (aus Sicht
eines der "Distriktsfürsten") zu haben,
wie sich in der Reaktion des DV des DARC-Distrikts Berlin und AR-Mitglied Thomas
Osterried (DL9SAU), auf meine eMail-Anfrage zeigt:
Am 25.01.2013 19:01, schrieb ich:
--------------------------------------------------------------------------------------------
Hallo OM Osterried,
als Redakteur des Amateurfunk-Portals www.qslonline.de frage ich an, ob
Sie uns eine kurze Übersicht über Ihre Tätigkeit als
Distriktsvorsitzender im
Distrikt Berlin in den letzten 2 Jahren geben würden.
- Inhaltliche Schwerpunkte und Initiativen zur Entwicklung des Distrikts Berlin
- Umfang und Aufgaben der Tätigkeit im Amateurrat des DARC.
Wir würden dies gern publizieren um interessierten Besuchern unseres Portals
Einblick in Ihre Arbeit zu geben.
73 von
Horst Koschorreck
Redaktion QSLonline
Auf Nachfrage am 29.01.13, mit Termininformation zur Veröffentlichung eines
redaktionellen Beitrages a.G. der Anfrage, erhielt ich eine Mail die nicht etwa
eine Antwort (Ja/Nein/Inhaltlich) auf obige Anfrage enthielt, sondern völliges Unverständnis für
mein Anliegen deutlich machte.
Über diese Arroganz kann man sich so seine Gedanken machen. Muss man wohl sogar!
Zu schade, dass der DV von Berlin und Mitglied des OV D23 (Interessengemeinschaft
"Chaoswelle") die ihm gebotene Gelegenheit nicht nutzte auch unserer
kritischen Berichterstattung seinen persönlichen Beitrag, beispielhaft zum Wohle des Amateurfunks im Distrikt
D und für den Bundesverband, gegenüberzustellen.
Eine Gelegenheit den Kritikern, die Notwendigkeit der Funktion eines DVs -gleichzeitig die eines
sog. Amateurrates-
als nicht hinderlich für die Möglichkeit der Beteiligung
einfacher Mitglieder an der Entwicklung des Vereins darzustellen, wurde nicht
genutzt.
Da stellt sich nun auch für mich die Frage: "Brauchen wir solch eine Funktion,
die nur den Funktionsträgern selbst etwas zu bringen scheint?"
Ein Relikt
aus der Gründungszeit des Vereins, dass sich nicht selbst abschaffen will,
sondern sich in einer Satzungsnovellierung zementiert werden soll?"
DM2FDO
08.02.2013
Alusinus
und die DARC-Satzung
Alusinus, ein eifriger und begabter
Funker, beobachtet die Diskussion über seine DARC-Satzung mit einem
Augenzwinkern. 
28.01.2013
Warum wohl könnte man bei dem Spruch ...
...
an einen
deutschen Amateurfunkverein denken?
Quelle:
"Der Bohnsdorfer", Nr.222
|
20.01.2013
Auch im neuen Jahr?
Ja wie soll man es werten, wenn nach genau 168 Tagen des Schweigens - auch
in den ersten 2 Wochen des neuen Jahres - keiner der Vorstandsmitglieder den
Vorstandsblog nutzt und wenigstens versucht zu den Mitgliedern, zumindest
einseitigen, Kontakt herzustellen.
Wie sieht es mit dem Ansehen des DARC aus, wenn (womöglich Interessierte)
daraus eigene Schlüsse auf innere Zustände in diesem Verein ziehen.
Der
Vorstandsblog ist nämlich nicht "Mitglieder-intern". Den kann jeder
von der Hauptseite aus erreichen. Er war bei Eröffnung auch als werbewirksame Maßnahme für Offenheit und
Zuwendung an Vereinsmitglieder gedacht.
Das hat sich ja nun ins genaue Gegenteil
gekehrt!
Andere Zeiten? Bessere Zeiten, für wen? Stillstand zum Ordnen oder Nachdenken
oder doch Koma? Zementierung des Verbliebenen?
Dazu passt: "Tradition ist die Bewahrung des Feuers - nicht die Anbetung
der Asche". (Gustav Mahler)
Die Hoffnung
auf Veränderungen wird immer kleiner, wie der Mitgliederbestand! Darum: Fenster auf und
Durchlüften. Noch dieses Jahr!
04.01.2013
Das Jahr fängt ja gut an...
Zuerst jedoch allen Besuchern von QSLonline, und besonders den
DARC-Mitgliedern die an dieser Rubrik interessiert sind, die besten Wünsche für das Jahr 2013.
Mit Erstaunen las ich eben auf der DARC-Webseite die Information zum "Kids
Day" am 6. Januar.
Von der sehr kurzfristigen Information zu diesem Termin abgesehen, wurde
anscheinend auch
inhaltlich nicht begriffen was sich der "Bundesverband für Amateurfunk in
Deutschland" entgehen lässt, um Kinder für den Amateurfunk zu
interessieren.
Man beachte die empfohlen Zeiten und Frequenzen, die auf den Veranstalter in den
USA zugeschnitten sind.
Wir leben und funken in Deutschland, Europa, andere Zeitzone!
(Haaaaaaaloooooooo, Jemand zu Hause?)
Selbst die "Kids
Day"-Info auf der entsprechenden Referatsseite des DARC ist nicht
aktuell und besagt, dass Kinder nur unter DN-Call eines Ausbilders funken
dürfen. Das ist nicht richtig! Die Vorgaben für 20m, 15m und 10m sind nicht hilfreich, damit sich die
Kinder finden können.
Es geht auch nicht um Ausbildung zum Funkamateur, sondern um die Übermittlung
einer Grußbotschaft von einer Amateurfunkstation aus, sondern um das Wecken von
Interesse für den Amateurfunk.
Lesen Sie dazu folgende Information.
Wer wird denn Kindern um die oben vom DARC beschriebene Zeit, abends zwischen 19.00 Uhr und Mitternacht
(Ortszeit), den Amateurfunk
nahebringen wollen? DARC-Funktionäre etwa?
Und selbst der Hinweis auf ein Zertifikat, das erst mühsam auf den ARRL-Webseiten
gesucht werden muss, ist auch eine "Nullnummer"!
Macht man sich nicht einmal die Mühe, darüber Nachzudenken was man seinen
Mitgliedern mitteilt und zumutet?
Warum "hängt" man sich nicht an diese gute Initiative der ARRL ran,
gibt in der Information Zeiten (z.B.: 1 - 2 Stunden Vormittags und ebenso Nachmittags) für DL vor.
Natürlich auch Vorzugsfrequenzen für 80 m und UKW, damit sich die Kids auch finden?
Warum keine ausfüllbare PDF-Datei mit einem deutschsprachigem Teilnahmenachweis
zum Anreiz und Download?
Der DARC scheint kein Interesse an künftigen Funkamateuren, die vielleicht auch
mal Mitglieder sein könnten, zu haben! In den USA sieht das anders aus, was
sich auch dort in der Mitgliederentwicklung zeigt.
Sind es nur die falschen Leute am falschen Ort, die hier Verantwortung tragen?
Oder ist es der Verein selbst, der nicht mehr in der Lage oder Willens ist die
rudimentärsten Zukunftsaufgaben zu erkennen und zu erfüllen.
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31.12.2012
Entschuldigung
Wie uns DH4FJ am 29.12.12 in einer eMail informierte, erhielt er ein Schreiben der
DARC-Geschäftsstelle
vom 13.12.2012 in dem ihm mitgeteilt wurde, dass seine Mitgliedschaft im DARC
gemäß Vorstandsbeschluss des Bundesverbandes nicht weitergeführt wird.
Wir mussten a.G. seiner Information von einer Kündigung durch den DARC e.V.
ausgehen. Darüber informierten wir an dieser Stelle. Er verschwieg dabei, dass er am 25.08.2012 seine Mitgliedschaft im
DARC fristgemäß kündigte, die am 01.10.2012 Rechtskräftig wurde.
Am 25.11.2012 wollte er jedoch diese Kündigung wieder Rückgängig machen. Auch
das erfuhren wir erst heute.
Es steht jedem Verein frei, hier Kulanz zu zeigen und "das Schäfchen"
in der Herde zu halten oder dies zu verweigern.
Sei er nun ein kritisches Mitglied gewesen oder auch nicht!
Unsere Erkenntnis aus dieser Sache ist, Informationen an uns künftig noch
kritischer zu Hinterfragen und erst dann zu informieren.
20.12.2012
Weihnachtsansprache
Nicht nur die Frau Bundeskanzlerin und der Herr
Bundespräsident, nein auch der DARC-Vorsitzende, Herr Schöppe, meinte eine
Weihnachsansprache an die Mitglieder richten zu müssen.
Dieses Ansehen, Anhören, zumindest aber zur Kenntnis nehmen, kann man hier. [Video]
Im Grunde erzählt er Ähnliches wie im Editorial der "CQ DL" 1-2013
geschrieben.
Zum Beispiel erwähnte er hier die guten Kontakte zu den zuständigen Stellen,
die mit dem Amateurfunkdienst zu tun haben.
Auch die EMV-Problematik vergaß er nicht, obwohl der DARC sich gerade in einer
PLC-Sache vor einigen Wochen nicht gerade mit Ruhm bekleckert hat.
Da hat die Petition des Funkamateurs DF8TH und eine interessierte
Öffentlichkeit die Vereinsoberen zum "Salto rückwärts" gezwungen.
Den Mitgliederschwund aufzuhalten sieht er als Aufgabe der Verantwortlichen in
den Ortsverbänden, nicht als Struktur- und damit Leitungsproblem durch
Untätigkeit und Fehlhandlungen auf diesem Gebiet.
Mit dieser Einstellung, wie auch fehlenden Visionen, z.B. den Verein
zukunftsfähig zu machen, ist er wohl gedanklich weit hinter der Stimmung, den
Ansichten und der Realität im Vereinsleben und der engagierten Mitglieder
zurückgeblieben.
Möge auch er die Weihnachtstage zum besinnlichen Nachdenken nutzen.
23.11.2012
PRO-Mitgliedschaft im DARC
Durch die freiwillige Beitragsaufstockung als PRO-Mitglied sollen
(Auszug aus der Werbung für diese Beitragsklasse:)
"...die Bereiche Frequenzmanagement, Normen, EMV
und politische Lobbyarbeit im Vordergrund" stehen.
Das waren und sind doch wichtige und originäre
Aufgaben eines Amateurfunk-Vereins!
Darauf sollte er sich längst konzentriert haben, um als die Vertretung seiner
Mitglieder wirksam zu sein.
Der Grund deswegen man glaubt, mit seiner Mitgliedschaft im Verein, diese
Aufgaben zum Erhalt seines Hobbys, mit gebündelten Kraft aller Vereinsmitglieder, über
die Vereinsführung, durchzusetzen zu können!
Wurden diese o.g. Aufgabengebiete/Themen etwa bis heute vernachlässigt?
Wie konnte der DARC bisher, ohne Gelder der "PRO-Mitglieder", das
leisten?
Oder gibt es keine wirklich logischen Argumente für die PRO-Mitgliedschaft?
Gibt es, im Umkehrschluss des Begriffs, auch "ANTI-Mitglieder? Sicher
nicht, denn die sind schon weg.
Soll diese Beitragsklasse vielleicht nur "Vereinsmeiern", die das
brauchen, einen Status-Kick geben um sich von den
"Normalbeitragszahlern" abzuheben?
Mitglieder um eine finanzielle Unterstützung als zweckbestimmte Spende zu
bitten, für ein dringend zu finanzierendes Projekt oder für anwaltliche Vertretung, Beratungsleistungen
o.ä. für den Verein, ist in Ordnung und nicht Kritikwürdig.
Aber eine Zweiklassen-Gesellschaft im Verein zu etablieren, mit Mitgliedern die
sich finanziell die PRO-Mitgliedschaft leisten können und dem Rest der
Mitglieder, ist keine gute Idee!
Oder sollen nur sinkende Beitragseinnahmen durch selbst verursachten Mitgliederschwund,
über einen
"PRO-Mitgliedsbeitrag" ausgeglichen werden und Ansonsten alles ohne
Veränderungen in Aufgaben, Struktur und Personen im Verein belassen werden?
Dies ist sicherlich ein Irrweg und führt in eine Sackgasse.
Wenn die durch die PRO-Mitgliedschaft eingenommenen finanziellen Mittel in der
Zukunft nicht mehr ausreichen, wird dann eine "Supermitglied"-Beitragsklasse eingeführt?
Von "Posse", bis "gespielter Witz" sind Reaktionen von
"Normalmitgliedern" auf diese Werbeaktion.
10.11.2012
Nun ist es passiert!
Am 24. Oktober 2012 wurde der Amateurfunk
Club Deutschland e.V. gegründet.
Dieser könnte für die bisher nicht organisierten Funkamateure und frustrierte
"Noch-DARC-Mitglieder" eine Alternative zum
zuvor alleinig als "Bundesverband für Amateurfunk in Deutschland"
agierenden DARC e.V., mit (noch) korporativ angeschlossenem VFDB e.V., werden.
Der Schwerpunkt der Aktivitäten des AFCD e.V. wird im Bereich Notfunk und
Nachwuchsgewinnung liegen und auf regionaler bzw. lokaler Ebene angesiedelt
werden.
"Wer zu spät kommt..." und auch der,
- der sich nicht genügend um vorhandene und künftige Mitglieder für seinem Verein kümmert,
- der völlig unzureichend mit ihnen kommuniziert,
- der nicht versucht langjährige und erfahrene Mitglieder zu halten und ihre
Austrittsgründe zu erkennen,
- der nicht zum Termin ausgetretene ehemalige Mitglieder mit Inkassoverfahren
überzieht,
- der den Erhalt seiner Pöstchen und Privilegien für wichtig erachtet und
somit neue Strukturen verhindert,
- der daher auch den Jahrzehnte alten Vereinsmief in der Satzung zu belässt,
- der es als Vorstand für wichtiger ansieht, sich gegenseitig
Vereins-Ehrenzeichen anzustecken,
hat nun mal das Falsche getan indem notwendige Veränderungen blockiert
wurden!
Die Wende verpasst!
30.10.2012
Schotten dicht?
Letzter Blogeintrag des DARC Vorstands ist vom 16.09.2012
Die Pausen zwischen den Blog-Einträgen werden immer größer.
Die
darin enthaltenen Informationen immer belanglos-privater.
Der Vorstand hat ganz offensichtlich seinen Mitgliedern nichts Sinnvolles
über seine Arbeit mitzuteilen.
Da stellt sich doch die Sinnfrage, zu
diesem Blog-Relikt aus "Aufbruchzeiten" von ehemaligen engagierten
Vorstandsmitgliedern.
Wenn sich die Führungsebene von der Basis abschottet ist das ungesund
und schädlich für den Verein, dem sie vorsteht.
23.10.2012
Trauerspiel
Der DARC-Vorstand hatte erst am 13.10.2012 über eine Zustimmung
oder Ablehnung
des geplanten neuen PLC-Standards beraten obwohl, langfristig bekannt,
am 21.10.2012 die DKE (Deutsche Kommission Elektrotechnik Elektronik
Informationstechnik) über die FprEN 50561-1 abstimmte.
Die DARC-Mitglieder wurden auch erst am 20.10.2012 in einer Portalmeldung darüber
informiert.
Wohl nur, weil getrieben vom Echo der Petition,
die tausende Funkamateure und Kurzwellen-Funkinteressierte gezeichnet haben
und weiterhin (Online) zeichnen.
Die DKE hatte auch Kenntnis von der Petition.
Ist diese Kommission, durch ihre Zusammensetzung,
mehrheitlich Anderen als den Kurzwellennutzern verpflichtet und hat andere
Prioritäten, als deren Schutz und der Resource "Frequenz" vor Störungen?
Die gute Nachricht ist, das drei Stimmen (DARC e.V. mit 2 Stimmen sowie
1 Stimme der ADDX) gegen die Einführung des neuen Standards gestimmt
haben.
Das für uns ungünstige Abstimmungsergebnis, der in der
Mehrheit wohl PLC-freundlichen Teilnehmern dieser Veranstaltung, wird der CENELEC WG 11 übermittelt.
Ein Veto ist nicht möglich.
Das Ergebnis der Petition (Textinhalt und Anzahl der Unterzeichner) sollte daher
nach
Ablauf des Petitionszeitraumes der CENELEC und dem EU-Industriekommissar sowie der
neuen EU-Umweltkommissarin mitgeteilt werden.
Hätte sich nicht auch der RTA (Runder Tisch Amateurfunk) mit dieser
Problematik befassen, der DKE und Anderen seinen eigenen Standpunkt mitteilen müssen,
obwohl nicht Teilnehmer der Abstimmung?
Die PLC-Problematik betrifft doch sicherlich alle deutschen Funkamateure und
Kurzwellenhörer.
Der DARC muss an die Öffentlichkeit und vor möglichen Störungen durch
PLC-Anwendungen warnen.
In OE scheint PLC kein Thema mehr zu sein, weil der OEVSV hat sich schon vor Jahren
entschieden gegen PLC-Anwendungen eingesetzt hatte.
In OE sind seither PLC-Anwendungen gerichtlich untersagt.
13.10.2012
Leider verlässt auch DL9BDM (seit
Januar 1979 im Club) zum Jahresende den DARC e.V.
Er hat nicht nur formlos seinen Austritt erklärt, sondern ihn auch umfassend
begründet.
Begründung
als PDF-Dokument
Diesen "Abschiedsbrief" können sich Vorstand und der sog.
"Amateurrat" ins Stammbuch schreiben und gern mal darüber nachdenken,
warum immer mehr langjährige Mitglieder den DARC e.V. verlassen und wenig neue
Mitglieder hinzukommen.
Das Memorandum ehemaliger DARC-Vorsitzenden aus 2003 ist immer
noch aktuell, daher für die heutigen Vereinsverantwortlichen inhaltlich empfehlenswert.
17.09.2012
Netzwerk-darc.de meldet:
F12, F25, F41, F69: Austritte, Neuwahlen
Zahlreiche Mitglieder verlassen zum Jahresende den DARC.
Sie treten n u r aus dem Grunde aus, weil sie mit der derzeitigen DARC-Führung unzufrieden sind.
Viele (OV-) Vorstandsmitglieder sind unter ihnen. Mindestens in Kassel, Lauterbach, Baunatal und Bad Hersfeld Stadt wird es
daher zu vorgezogenen Neuwahlen kommen.
Quelle: http://www.netzwerk-darc.jimdo.com/
Es ist sehr schade und traurig, den Verlust ehemals aktiver DARC-Mitglieder
vermelden zu müssen.
Vielleicht aber ein Warnzeichen, um Irgendwen (?) wachzurütteln.
Wobei die Wahrscheinlichkeit derzeit nicht sehr groß sein dürfte, bei dem
Vorstand und "Amateurrat".
Die Leidtragenden sind die Ausgetretenen, denn es ist für sie i.d.R. kein leichtfertiger
Schritt gewesen, sondern logisches Ergebnis eines langen Weges bis hin zu dieser Konsequenz.
Ursache und Wirkung!
10.09.2012
Am heutigen Tag
bereits wieder ein neuer Eintrag im Vorstandsblog. Diesmal von DL1DCT.
Info: Sein Kurzwellen-Beam dreht sich wieder!
Genauso wichtig und in Bezug auf die Vorstandsarbeit im DARC e.V.: *
In China ist ein Sack Reis umgefallen!
Wie schrieb doch am 04.07.2012 das
Vorstandsmitglied DL3MBG:
"Die Blogbeiträge sollen in Zukunft kürzer sein, dafür
aber öfter * über aktuelle Vorgänge und die
Arbeit des Vorstands berichtet werden."
Da hat wohl DL1DCT etwas missverstanden (HI).
08.09.2012
Vorstandsmitglied Annette hat heute einen Blogbeitrag geschrieben.
Eigentlich hat man darin keine Rechtfertigung oder Aufzählung der
Wochendbelastungen durch das Amt erwartet, sondern das Aufzeigen von
Ideen (oder nur Einer) wie der Club noch zu retten ist.
Durch das Besuchen von Veranstaltungen sicherlich nicht.
Auch Laufräder drehen sich. Auch, ohne die Bewegungsenergie zielgerichtet für
Nützliches zu verwenden.
Es sollte doch im Vorstandsblog um den Versuch des Dialogs mit der Basis,
über das Medium Internet, gehen.
So war das -definitiv- einmal angelegt!
Dies wird offenbar nicht mehr realisiert.
Auch im internen Forum melden sich auf kritische Beiträge zumeist
vereinshörige Beifallsklatscher zu Wort.
Diese lenken vom Thema ab oder diffamieren den Kritiker, oft unterhalb der
Gürtellinie auch mit politischem Hintergrund.
Amtsinhaber des DARC aus Vorstand und Amateurrat trifft man eher sehr selten bis
garnicht!
Interessant aus unserer Sicht wären z.B. Antworten zu:
- Hat und verfolgt man als Vorstand Strategien zum Halten der Mitglieder oder in der Mitgliederwerbung?
- Wie ist die Lobbyarbeit für den Amateurfunk in DL organisiert?
- Wer sind sie und wo sind welche Afu-Unterstützer zu finden?
Reicht es, den Kontakt zu den Mitgliedern und Aufgreifen von Ideen aus
ihren Reihen, über die Leserbriefseite der "CQ DL" oder eMail-Austausch
mit Vorstandsmitgliedernoder der GS zu versuchen? Vielleicht sogar mit
dem (einseitig) vorhandenem Wunsch, eine sachgemäße Antwort zu bekommen?
Ein Dialog ist so nicht möglich.
In einem Telefongespräch kann viel gesagt, be- und versprochen werden,
ohne etwa für dort gemachte Aussagen "festgenagelt" werden zu können.
Die Zeit, wo ehemalige Vorstandsmitglieder den Blog einführten und
nutzten, um ihre Ideen zeitnah zur Basis zu transportieren, ist wohl
auch mit ihrem Weggang Geschichte.
25.08.2012
In einer eMail, die einen "Bericht
von der Distrikt-Regional-Tagung Nord am 11.3.2012" enthält, der
vom OVV F15 (DL9FCL) kam und als "Irrläufer"
dem OVV von Baunatal (F41) zuging wurden, unserer Meinung nach, die sog. "DARC-Erneuerer"
aus dem Distrikt Hessen diffamiert und verhöhnt.
Lesen Sie selbst: http://neubeginn-darc.jimdo.com/
Zusammenhang: Beitrag vom 01.08.2012 ***
02.08.2012
Der DARC meldet heute auf seiner Webseite:
"Ende Juli traf das Vorstandsmitglied Christan Entsfellner, DL3MBG, einen Vertreter der NARFA GE, das ist die
National Radio Frequency Agency Germany der Bundeswehr, in der Geschäftsstelle des DARC.
Zusammen mit dem Referenten für Frequenzmanagement, Ulrich Müller,
DK4VW, dem
IARU-Verbindungsbeauftragten Jörg Jährig, DJ3HW, und Thilo Kootz,
DL9KCE, von der Geschäftsstelle wurden gemeinsame Interessen und
Berührungspunkte thematisiert.
Auch solche, die im Editorial der Augustausgabe der CQ DL angesprochen wurden, u.a. der Status von Frequenzbereichen.
Nach dem für beide Seiten fruchtbaren Gespräch kam man überein, den guten Kontakt auch weiter zu pflegen."
Klartext: Es ging um die Nutzung des 6 m - Bandes in DL für den
Amateurfunkdienst!
Diese Initiative ist ausdrücklich zu begrüßen um weitere Betriebsarten,
Antennenpolarisation und Sendeleistungen zumindest den Gegebenheiten der
europäischen Nachbarländer anzugleichen, um z.B. auch in Contesten (!) oder
DX-Verbindungen auf gleichem
Niveau agieren zu können.
01.08.2012
***
Der Ortsverband Bad Hersfeld Stadt (F69) hatte am 22. Februar 2012 Fragen, die im Zusammenhang mit der Entlassung
Geschäftsführerin des Vereins stehen, an den DARC-Vorstand gestellt.
Diese wurden bis heute nicht beantwortet.
Am 25.08. findet in Gießen die Distriktsversammlung Hessen statt.
Die hessischen Ortsverbände Kassel (F12), Lauterbach (F25) und F41 (Baunatal) versuchen
nun mit Hilfe gesonderter Anträge an die Distriktsversammlung zu erreichen, dass der
Distriktsvorsitzende die offenen Fragen ultimativ beim Vorstand abfordert.
Werden ihm die Fragen nicht beantwortet, soll er die Entlastung des Vorstandes für die
Amtsführung des Jahres 2011 auf der nächsten AR-Sitzung versagen.
Die Mitglieder des OV Baunatal fordern einen Neubeginn im DARC. Sie machen sich
Sorgen um den rasanten Mitgliederschwund im Verein und darüber, dass die
Clubleitung keine professionellen Konzepte entwickelt. Der OV Baunatal hat mit
einstimmiger Entscheidung eine Resolution
verabschiedet.
Es gibt immer mehr Mitglieder, die unzufrieden sind mit der überkommenen
DARC-Struktur.
Immer mehr sagen dazu ihre Meinung öffentlich.
Ergänzung zur Meldung von
DL1EL (OVV Baunatal) zum abgelehnten Antrag:
Wir waren nicht besonders überrascht. Enttäuscht? Vom
Ergebnis: Nein.
Gelernt haben wir, dass der DV nicht die Absicht hat, den
Vorstand zu kontrollieren und über das Ergebnis dieser Tätigkeit Bericht
zu erstatten. Er handelt nach der alten Weisheit „Schreibe nichts,
es wird vielleicht gegen dich verwendet“. Aussitzen ist eine Fertigkeit.
Der Vorstand des nachfragenden OV ist inzwischen aus dem Club ausgetreten.
Ein Erfolg?"
Weitere ausführliche Informationen:
http://neubeginn-darc.jimdo.com
04.07.2012
Gestern entschuldigte sich
Vorstandsmitglied Christian Entsfellner (DL3MBG)
quasi bei den Lesern des Vorstandsblogs, dass dieser auf Grund
von Arbeitsbelastung der
Vorstandsmitglieder in letzter Zeit sehr vernachlässigt wurde.
(Der letzter
Beitrag, unter der Überschrift "Funken macht Spaß!!!", war vom 24. April
und von DL1DCT)
DL3MBG schreibt:
"So sind drei von vier Vorstandsmitgliedern immer noch berufstätig und
hier vorrangig gebunden. Auch müssen täglich bis zu 50 E-Mails bearbeitet
werden, qrv sein möchten wir und eine Familie haben wir ja auch noch…"
Wenn man die Aufgaben eines freiwillig übernommenes Ehrenamtes wegen der
genannten Gründe nicht erfüllen kann, sollte man sie an Jemanden abgeben, der
dazu in der Lage ist.
Und das jedes Vorstandsmitglied täglich bis zu 50 E-Mails erhält, welche der
Vereinsfunktion zuzuordnen sind, sind dahingehend Erklärungsbedürftig ob es in erster Linie Anregungen, Hinweise und Beschwerden
sind oder in der
Mehrzahl Dankschreiben für die geleistete Arbeit?
Kann die allgemein gehaltene Information zur Tätigkeit des Vorstandes, dass die Zusammenarbeit mit dem Amateurrat
"so gut wie noch nie ist" bedeuten, dass es keine unterschiedlichen
Sichtweisen in Bezug auf Zementierung des Zustandes des DARC oder etwa in
Hinsicht auf "Fit machen für die Zukunft" gibt?
Oder hat der Vorstand seine ihm zugedachte Führungsposition aufgegeben und sich
dem Amateurrat ergeben, der bisher vehement alle Ideen zu strukturellen
Veränderungen im Verein ablehnte?
Die Blogbeiträge sollen in Zukunft kürzer sein, dafür aber
öfter über aktuelle Vorgänge und
die Arbeit des Vorstands berichtet werden?
Nachtrag vom 03.08.12 (Also nach
einem Monat in dem wohl keine Vorstandsarbeit geleistet wurde (!)):
Wie bitte definiert man im DARC-Vorstand "öfter"?
Naja, es begann zwischenzeitlich die Urlaubszeit und Weihnachten/Jahreswechsel
ist in Sicht ...
26.06.2012
Unter dem Motto "Ehrung für weltmeisterliche DARC-Aktionen"
wurde auf der HAM RADIO den Organisatoren der YL-WM-Aktion ... die DARC-Ehrenplakette verliehen.
Glückwunsch dazu auch von uns.
Ein Wermutstropfen, oder auch bitterer Nachgeschmack, bleibt bei erwarteter
Selbstbejubelung von Vereinsfunktionären für ihre herausragenden
Leistungen, speziell im Problemfall YL-WM Aktion, doch:
Trotz vorheriger Hinweise und Warnungen wurden in den Regeln für das YL-WM Diplom keine 3
Kategorien (DL, Europa, DX), mit
einer unterschiedlichen Punktbewertung für erreichte YL-Stationen, vorgesehen.
Das führte dazu, dass von 1600 Diplomvergaben über 1400 an DL-Stationen
gingen, aber nur 182 OPs aus Europa (ausserhalb DL) das Diplom beantragten.
Davon nur 91 in der höchsten Stufe (Platin).
Nur 2 DXer (!) haben die Bedingungen erfüllt und ein YL-WM Diplom beantragt (sicherlich
Bronze).
Den Funkamateuren weltweit dieses Sportereignis aus Deutschland über den
Diplomerwerb in Erinnerung zu halten, wurde nicht erreicht.
Weltmeisterliche DARC-Aktion
? Wohl eher eine Provinzposse!
Wie QSLonline auf Nachfrage erfuhr, hat die Fa. ARCOMM, die den Sonderstationen kostenlos
ein spezielles Event-Logbuchprogramm zur Verfügung stellte, noch nicht einmal ein kurzes Dankschreiben
erhalten!
Selbstherrlich, Unbelehrbar, Undankbar. Ist das für den derzeitigen Zustand
unseres Vereins typisch?
19.06.2012
Dr. Detlef Petrausch, DL7NDF, schreibt:
CQ DL 6-2012, CQ DL 5-2012
Wortbeiträge von Eugen Dupré, DK8VR, zum Thema Demokratie im DARC und Informationen
des Satzungsausschuss
Wie reformiert man den DARC, oder zumindest die Satzung, ohne etwas zu verändern und was kann man
dabei von Politikern lernen?
Ein einfaches Kochrezept: man beginne mit dem gewünschten Ergebnis, leite daraus eine scheinbar
zwingend logische Beweisführung ab, die zu diesem und nur zu diesem Ergebnis führt
und postuliere dann die notwendigen "Grundlagen" auf denen die Beweisführung beruht.
Vorher jedoch, zur Einschüchterung aller eventuell anders Denkender, knüppelt man einen
Leserbriefschreiber, der es gewagt hat, seine Meinung öffentlich zu äußern, verbal
zusammen.
In der nächsten Ausgabe der CQ DL beweist man dann (scheinbar), dass basisdemokratische Methoden
zur Willensbildung im DARC nicht anwendbar sind, und lässt sich in 6-2012 schließlich
über freie und imperative Mandate aus, wobei man die Legalität seiner Überlegungen
auf Art. 38 (1) des Grundgesetzes
stützt.
Was kann daran wohl falsch sein?
Genau die beschriebene Vorgehensweise. Das hat mit Demokratie nichts zu tun, das ist lupenreine
Demagogie.
73 Detlef, DL7NDF
Quelle: FUNKTELEGRAMM 7/2012
16.06.2012
DK7XW schrieb an der DARC-Vorstand und Amateurrat
Ein langjähriger Funkamateur und ehemaliges Referatsmitglied wendet sich an
die DARC-Führung, um auf Ursachen, Wirkungen und Fehleinschätzungen aufmerksam zu machen, welche den
DARC unattraktiv und sogar für (Noch)-Mitglieder nicht mehr Unterstützungswürdig erscheinen
lassen.
Er analysiert das Zusammenspiel von Vorstand und Amateurrat, das verantwortlich
ist für die stetige Schrumpfung, Unbeweglichkeit, Einseitigkeit, Engstirnigkeit
und Phantasielosigkeit in diesem Verein.
Link
zur Gastseite
12.06.2012
Thüringer Impressionen
http://www.dl9meu.de/Satzung/Thueringer_Impressionen.pdf
Wie DL9MEU die sog. Mitgliederversammlung in Eisenach erlebte.
08.06.2012
Den Vorstandsblog
hatten am 02. November 2009 die damaligen neuen Mitglieder im DARC-Vorstand (DL8LE und DJ0QN) eingeführt.
Diese haben zwischenzeitlich schon längst
"das Handtuch geschmissen".
Ein
Blog (oder auch Weblog) ist ein
im Internet öffentlich geführtes
Tagebuch.
Man verfolgte mit der Einführung dieses Blogs das Ziel, über die Alltagsarbeit des Vorstands zu berichten.
Damit sollte auf
Kritiken,
die Verbandsführung würde unzureichend und zu spät die Mitgliedschaft
informieren, reagiert werden.
Abwechselnd wollten sich die Vorstandsmitglieder monatlich im
Blog zu Wort melden und über
sachliche und vereinspolitische
Themen rund um den Amateurfunkdienst und den DARC e.V. berichten.
Man kann zu dem Eindruck gelangen, dass der
derzeitige Vorstand sich offenbar seit dem Weggang o.g. Vorstandsmitglieder
mit dieser Form der Berichterstattung, oder auch Rechenschaftslegung über seine
Arbeit, nicht
anfreunden kann.
Glückauf-Martin (DL1DCT) schreibt als bisher Letzter am 24. April 2012,
dass er noch funkt (!) und es ihm Spaß macht.
Eine für die Mitglieder unwichtige Information. Für einen aktiven Funkamateur,
ohne Funktion in der Clubführung, ist das eine Selbstverständlichkeit!
Was er als Vorstandsmitglied für den Verein und Amateurfunkdienst in
Deutschland tut, schreibt er nicht.
Dazu ist der Blog eigentlich erdacht und eingerichtet worden!
Annette (DL6SAK) beschimpft im Blogbeitrag
davor, kritische Mitglieder oder eigene Funktionäre (das geht aus dem Text
nicht so richtig hervor) und fordert zugleich Respekt vor der geleisteten
Arbeit.
Ja welcher?
Welche Arbeit für den Verein findet nach der
YL-Fußball-WM überhaupt noch statt? Wenn ja, denn im Geheimen?
Nur der Blogbetrag vom OM Christian Entsfellner (DL3MBG) vom 20.12.2011 (!)
hält sich an die Ansprüche der "Gründerväter" des Vorstandsblogs und hebt sich wohltuend
hervor.
Vom DARC-Vorsitzenden (DL7ATE) liest man im Vorstandsblog nur, dass er die
gemeinsame Erklärung aller Vorstandsmitglieder zum Fall Gautsche mit
unterschrieben hat.
Davor, letztmalig im Januar 2012, seinen unsäglichen Beitrag zum Inkassoverfahren gegen
ex-Mitglieder.
Das war es, was an Richtlinienkompetenz des Vereinsvorsitzenden (nicht) zu lesen
und zu erkennen war.
Sicherlich wird auch er, nach Ablauf seiner Amtszeit, Ehrenmitglied werden
oder/und eine Goldene Ehrennadel abfassen.
Verflucht man insgeheim die damalige Einführung des Blogs, weil man den
Mitgliedern nichts zu sagen hat?
Der Vorstandsblog ist wohl symptomatisch für den Zustand unseres Vereins und
besonders seiner Führung.
22.05.2012
Zum Beitrag "Der Satzungsausschuss informiert (4)" ("CQ
DL" 6-2012, S. 441) ist Kritisches anzumerken:
Da werden die Amateurratmitglieder doch tatsächlich mit Bundestagsabgeordneten
verglichen, sogar diesen gleichgesetzt.
Dazu wird Artikel 38 (1) des Grundgesetzes
zitiert.
Na geht es denn noch? Wie weit ist man vom einfachen Mitglied entfernt. Auf
welcher Wolke schwebt man?
DK8VR und DH4NAD versteigen sich darin sogar zu der Behauptung:
"In Deutschland ist das imperative Mandat lt. Artikel 38 (1) des
Grundgesetzes unzulässig!"
Die Herren ziehen sogar einen dazu passenden Vereinsrecht-Kommentar heran, der
besagt:
"Der Vertreter ist kein Beauftragter der Vereinsmitglieder oder
derer, die ihn gewählt haben.
An Weisungen ist er daher nicht gebunden".
Da stellt sich die Frage, wozu im DARC e.V.
überhaupt noch gewählt wird!
Eine scheindemokratische Veranstaltung für stupide Vereins-Untertanen?
Warum werden (in der Praxis erscheint es schon so) die Distriktsfürsten nicht
gleich auf Lebenszeit ernannt und eine Erbfolge eingeführt? Das wäre doch
konsequent!
Im Zusammenhang mit Amateurratstagungen (sog. Mitgliederversammlungen) von kollektiver
Intelligenz zu schreiben, ist unglaublich!
Formen kollektiver Mitbestimmung durch die Basis, Mitgliederbefragungen u.ä.
sind da wohl unintelligent?
Zumindest kommen die Verfasser dieses unverschämten Beitrages zur
Satzungsdiskussion nicht darauf, das auch einfache Mitglieder - die aus verschiedenen persönlichen Gründen keine
Funktion im Club bekleiden - sich Gedanken um die Zukunft des DARC machen und auch intelligente
Lösungsvorschläge dazu einbringen können.
Das möchte man nicht. Man bemüht sich verzweifelt alles so zu lassen, wie es
seit ...zig Jahren im Verein ist, und jede Anpassung an heutige Bedürfnisse der Kommunikation von Unten nach
Oben zu verhindern.
Gegen alle Logik! Mitgliedererhalt, Mitglieder-Rückgewinnung oder
Mitglieder-Rekrutierung aus dem Reihen der Funkamateure welche dem DARC noch nicht angehören, spielen keine Rolle.
Der DARC wird mit dieser Einstellung sehr bald selbst keine Rolle mehr spielen!
Vielleicht will man das, und spielt so gezielt "frequenzinteressierten
Kreisen" der Wirtschaft in die Hände!
Der Amateurfunkdienst als "Störfaktor" von Interessengruppen.
Sitzt der Gegner vielleicht schon längst in den eigenen Reihen?
Wie schrieb doch das Vorstandsmitglied Glückauf Martin – DL1DCT im aktuellen
Vorstandsblog vom 24.4.12 so schön:
Funken macht Spaß!!!
Dem OM Martin, als aktiven Funkamateur, glauben wir das.
Hoffentlich noch mit dem DARC e.V., als Vertretung der schweigenden Mehrheit
seiner treu ergebenen Mitglieder.
12.05.2012
Versammlung der Distriktsvorsitzenden des DARC und VFDB vom 27. bis 29. April in
Eisenach "Zeitverschwendung", soll ein DV danach resignierend als sein
Fazit festgestellt haben, wie im DARC-Forum zu lesen war.
Wie man es auch selbst unschwer nach Lesen des Vorabdrucks der "CQ DL"
6/2012 zum Ergebnis der Veranstaltung (PDF-Datei), die im Mitgliederbereich der
DARC-Webseite zu downloaden ist, entnehmen kann.
Keine Diskussionen und keine Entscheidungen zu Maßnahmen wie man ehemalige
Mitglieder zurückholen kann oder zur notwendigen Veränderung der nicht mehr
zeitgemäßen Struktur des Vereins.
Statt dessen bestätigt man sich gegenseitig gute Zusammenarbeit und freut sich,
den gesetzten Zeitrahmen unterboten zu haben.
Natürlich war das schöne Wetter schuld, dass
einfache Mitglieder nicht anreisten, um die Veranstaltung zu verfolgen. Das
bedauert man!
Warum sollten sie? War Spannendes zu erwarten?
Diskussionen welche
auf die Zukunftssicherung des Vereins hinarbeiten? Wohl kaum!
Es kam auch keiner um festzustellen, dass es den Vorsitzenden noch in Persona
tatsächlich noch gibt, obwohl seit dem Amtsantritt kaum Impulse, im Sinne von
Richtlinienkompetenz, von ihm ausgingen. Jedenfalls keine Bemerkenswerten, im
wahrsten Sinne des Wortes.
Hat er sich dem sog. "Amateurrat" alter Prägung hingebungsvoll
ergeben und sitzt entschlossen seine Amtszeit bis zum Ende aus?
Mitnichten! Er ernannte doch seinen Vorgänger zum Ehrenmitglied (Beweisfoto auf
der DARC-Webseite)!
Das ist doch was! Er lebt und handelt, der Vorsitzende!
Der nächste Vorsitzende wird hoffentlich auch ihn ehren, weil er den Verein
unaufgeregt und unauffällig "in ruhiges Fahrwaser" manövriert hat
(wo er nun vor sich hin dümpelt).
So, oder so ähnlich könnte die Laudatio auf
ihn angelegt sein (HI).
30.04.2012
DARC e.V.
Jochen Hindrichs, DL9KCX, zum
DARC-Ehrenmitglied ernannt
Prima!
Damit
wurde indirekt die Zukunft des DARC e.V. beschrieben.
Über Herrn Hindrichs haben wir hier, und der
Rubrik "Fokus", hinreichend berichtet.
18.03.2012
DL6SAK schreibt im Vorstandsblog
vom 13. März 2012 u.a.:
"Seit meinem Einstieg ins DARC Vorstandsamt erfahre ich stetig zunehmend Zusammenarbeit und
Unterstützung sowohl von
meinen Vorstandskollegen als auch von den Amateurratssprechern, den Distriktsvorsitzenden, den Referenten,
Ortsverbandsvorsitzenden, der Geschäftsführung und von vielen Mitgliedern."
Vielleicht sollte der Vorstand, Amateurrat, einige Referenten, OVVs und
unkritische Mitglieder, einen eigenen Verein gründen!
Dann gibt es keine Notwendigkeit der Durchsetzung von Beschlüssen der Distriktsversammlungen durch
deren DVs, und vor
Allem, keine Forderungen nach Strukturveränderungen von einer nachdenklichen
und zunehmend kritischeren Basis.
Sie konnte sich bei der Gelegenheit einen Rundumschlag gegen Kritiker nicht verkneifen:
"Erstaunlich ist an dieser Stelle, dass es immer wieder Funkamateure gibt, die einerseits die Übernahme
einer freiwilligen Funktion ablehnen und/oder andererseits anderen „Ehrenämtlern“
Vorschriften machen, sie öffentlich bloß stellen und sie
mit der Androhung einer schlechten Darstellung auf Webseiten etc. diffamieren."
Zumeist konstruktive Kritik zu äußern
und Informationen zum Zustand des DARC
zu veröffentlichen, wie es QSLonline oder auch der OV Kassel macht, als "Vorschriften machen"
zu
diffamieren, das geht ja?
Wer hat Wann, Wem und Womit gedroht?
Das darf nicht unwidersprochen bleiben, denn Gerüchte zu verbreiten ist selbst eine ganz üble Art der
Diffamierung liebe Frau Coenen!
Belehrungen, was die Mitglieder (Basis) falsch machen oder nicht machen, was wünschenswert wäre usw.
usf. habe ich
nun genug, bis zum Überdruss, im Vorstandsblog gelesen.
Man möchte endlich wissen, was der Vorstand macht um den Verein
"auf Vordermann" zu bringen und
Zukunftssicher zu machen!
Das habe ich auch in diesem Blogbeitrag nicht erfahren können. Antworten fehlen! Auch auf die öffentlich
geäusserten Fragen des OV Kassel!
Zumindest im PW-geschützten, mitgliederinternen DARC-Forum
sollte ein Mitglied Antworten erwarten dürfen.
29.02.2012
Satzungsdiskussion
Vorschläge
Reaktionen vom Satzungsausschuss auf die Hinweise und Vorschläge der Basis:
Totales Unverständnis!
Meint man, dass Argumente
und Ideen "des Feindes" widerlegt werden müssen
um den Club vor den Störenfrieden zu schützen?
27.02.2012
Regionalkonferenz in Nordhessen
Es formiert sich eine breite Front von Ortsvorständen, derzeit nur
mit Schwerpunkt Hessen, um dem DARC-Vorstand offene Fragen zu stellen und bei offensichtlichem Fehlverhalten (nach Innen und
Außen) zum Rücktritt aufzufordern.
Die DARC-Mitglieder lassen sich nicht mehr "verschaukeln".
http://f12.jimdo.com/aktuelles/artikel-ganz/regionalkonferenz/
26.02.2012
Der OV Kassel (F12) bringt es unter der Überschrift "Sind wir noch zu retten" wieder
"auf den Punkt".
Die DARC-Mitglieder werden vom Satzungsausschuss
über die aktuelle Clubzeitschrift belehrt und veralbert!
http://darc-blog.jimdo.com/fröhliche-urständ/
08.02.2012
Die Diskussion geht weiter, auch wenn sich der sg. Amateurrat verweigert und
der Vorstand "abgetaucht" scheint.
http://darc-blog.jimdo.com/moooment/
04.02.2012
Resolution des OV Kassel zur derzeitigen Situation im DARC e.V.
http://darc-blog.jimdo.com/resolution/
02.02.2012
Insgesamt haben 46
DARC-Mitglieder
ihre Anregungen zur Novellierung der Vereinssatzung an den
Satzungsausschuss weitergegeben.
Am 4./5. Februar berät der erweiterte Satzungsausschuss auch über die
eingegangen Anregungen.
Der DARC hat ca. 40.000 Mitglieder.
01.02.2012
Wie wir erfuhren kostet der "Weggang" der DARC-Geschäftsführerin den DARC insgesamt
170.000 EUR.
Dies ist das Ergebnis eines Kammertermins
im Arbeitsgericht Kassel vom 1. Februar 2012.
Der DARC-Vorsitzende (DL7ATE) schrieb am
08.09.2011:
"Letztendlich hat die Geschäftsführerin Frau Helga Gautsche zum Beginn des Monats September ihre Tätigkeit
für den DARC beendet. Dieser Schritt kam etwas überraschend,
..."
Eine faustdicke Lüge, wie sich nun
herausstellt!
Nicht Frau Gautsche hat den DARC "überraschend" verlassen! Sie
ist gekündigt worden!
17.01.2012
DARC: Ausstehende Mitgliedsbeiträge
Zitat aus dem aktuellen Vorstandsblog:
"... Inkassobüro, um die dem Verein und seinen Mitgliedern zustehenden offenen Beiträge
einzutreiben."
Näheres dazu können DARC-Mitglieder im Vorstandsblog und dem DARC-Forum (Mitgliederbereich) lesen.
Hier ein Ausschnitt, ab 16. Min. des MP3-Podcast
Nr. 304 vom "Computerclub 2" (CC²).
Erlebnisbericht von und mit dem Redakteur DC3PA, der eine längst verjährte
Forderung aus 2007 bezahlen
soll.
14.01.2012
Es geht auch anders...
Eine Vereinsstruktur (lt. Satzung) für einen deutschen Amateurfunkverein. Beispiel
RSV e.V., der von 1988
bis 1990 bestand.
http://www.qslonline.de/rsv-satzung.pdf
06.01.2012
"Gewogen und für zu leicht befunden"
Unter dieser Überschrift veröffentlicht der OV Kassel (F12) seine Analyse
des Entwurfs einer neuen
DARC-Satzung:
http://darc-blog.jimdo.com/satzungsentwurf/
|
19.12.2011
Wie ich erfuhr äußerten Leser der "CQ DL 1-2012, Seite 5" links oben, nach dem Lesen dieses Beitrages ihre
Überzeugung,
dass die Einsteigerlizenz (Klasse K) nun endgültig "vom Tisch" sei.
Mitnichten!
Der RTA hat bei der BNetzA-Aussenstelle Mühlheim-Ruhr angefragt, wie es denn nun mit der Bearbeitung
der Klasse K weitergeht...
Die Antwort: Auf unbestimmte Zeit (eineinhalb bis zwei Jahre) verschoben.
Nicht der DARC mit sog. Amateurrat und RTA sind von der unsinnigen Idee einer neuen Einsteigerklasse
abgerückt, denn
DL7TZ, als RTA-Vorsitzender, wird am Ende des Artikels deutlich:
"... dass das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) zunächst einmal beschlossen hat,
mit höchster
Priorität das Amateurfunkgesetz (AfuG) zu ändern und erst danach die Amateurfunkverordnung
(AFuV) anzugehen.
Dabei sollen auf Wunsch des RTA, auch alle Formulierungen überarbeitet werden, die die Einführung einer
weiteren
Lizenzklasse verhindern könnten. Dies hat das BMWi zugesagt."
18.11.2011
DARC-Mitglieder können die Ergebnisse der Vorstands-und Ausschusswahlen und
Abstimmungen über die
Anträge zur sog. Mitgliederversammlung des vergangenen Wochenendes in Bad Lippspringe auf dem
DARC-Portal www.darc.de
nachlesen.
Die Anträge 15A, 16A, 16F und 16G
wurden abgelehnt.
So der Antrag zur Satzungsänderung des §14 das die OVVs und DVs ihre
Stimme im nächst höheren
Gremium gemäß dem Mehrheitsbeschluss ihrer Wähler abgeben sollen.
Da stellt man sich nun die Frage wozu man die überhaupt noch wählt wenn sie,
wie bisher, nur
nach ihrem
Gustus schalten und walten dürfen? Egal was die
Mitglieder in den Versammlungen der OVs und Distrikte
mit Mehrheit beschließen
mögen.
Der Antrag zur Konzepterstellung zur Anmietung von OV-Räumlichkeiten
wurde ebenfalls abgelehnt.
Da bleibt nur für die meisten OVs die gelebte Alternative, sich in
Hinterzimmern von Kneipen zu treffen.
Die finanziell Schwachen bleiben dann
zu Hause, weil sie sich Essen und
Getränke nicht leisten können.
Jugendliche werden, so Erfahrungen aus vielen Ortsverbänden ohne
OV-Heim, mit
Sicherheit eher verschreckt
als gewonnen.
In diesem Zusammenhang ist auch der abgelehnte Antrag zur Erstellung einer Erhebung zu
OV-Räumen zu
sehen, um sich einen Überblick zu verschaffen ob sich OV-Heime
(im günstigsten Fall mit
Klubstation!)
positiv auf
Mitgliedergewinnung und
Stabilität des Mitgliederbestandes auswirken kann (Katalogisierung, wie
wird
Finanziert usw.).
Signalisiert die Ablehnungen dieser Anträge Desinteresse des sog.
Amateurrates an positiven
Veränderungen im
Club, bis hin zum bewussten
Ignorieren von Notwendigkeiten den Verein zu stärken?
Dazu kommt, dass der alte Vorstand, mit einer
Ausnahme, der neue Vorstand ist. Wenn das nun alles war...
Schade!
Erneuerung der Vereinsstruktur sowie deutliche Zuwendung zu den Mitgliedern
durch Änderung der Satzung
blieb aus.
Ausser Spesen nichts gewesen?
26.10.2011
Am 23.10.2011 schrieb das Vorstandsmitglied DL1DTC im Vorstandsblog
über seine Eindrücke und
Gedanken zur erfolgreichen CW–WM, die vom
19. bis 23. Oktober in Bielefeld stattfand.
Sicherlich ein Teil der Vorstandsarbeit, sich zu informieren und darüber zu
reflektieren.
Mich würde jedoch mehr interessieren welche Gedanken sich die
Vorstandsmitglieder, in Vorbereitung auf
die nächste sog. Mitgliederversammlung, zur Zukunft des DARC machen.
Was sie bisher von den hoch
gesteckten Zielen am Anfang der Wahlperiode bis heute erreicht haben und
was
sie, auch a.g. der Probleme mit dem AR, künftig unternehmen wollen.
Die Anträge des Vorstands an die MV beziehen sich zumeist auf Inhalte der
Vereinsbürokratie, Haushalt und
Rechtsschutz.
In Bezug auf eine Mitgliederbefragung in wichtigen Vereinsentscheidungen (wie zu
der Klasse Kannix) und
Zielrichtung Mitbestimmung sind diese Anträge weit entfernt. Mitgliedererhalt und Mitgliedergewinnung
(gab
es da nicht einen vom Vorstand eingesetzten Arbeitskreis?) scheinen keine Rolle mehr zu spielen.
05.10.2011
Im Vorstandsblog schrieb der DARC-Vorsitzende DL7ATE am 08.09.2011 zum Weggang
(!) von Frau
Gautsche, die über viele Jahre hinweg als Geschäftsführerin des DARC tätig war, u.a.:
Letztendlich hat die Geschäftsführerin Frau Helga Gautsche zum Beginn des Monats September ihre Tätigkeit
für den DARC beendet. Dieser Schritt kam etwas überraschend, wir danken jedoch Frau Gautsche für ihre
langjährige Mitarbeit im Deutschen Amateur-Radio-Club und wünschen ihr für ihren weiteren Lebensweg alles
Gute. Weitere Informationen über diesen Wechsel werden zu gegebener Zeit veröffentlicht.
In der Zwischenzeit wurde Herr Jens Hergert als kommissarischer Geschäftsführer eingesetzt, er wird diese
Tätigkeit gemeinsam mit der Stellvertretung und den Bereichsleitern bis zu einer endgültigen
Nachfolge-
regelung ausüben.
Ohne uns den Vermutungen im DARC-Forum über Gründe
und mögliche (auch finanzielle) Folgen
anzuschliessen, sind wir doch gespannt, wann die "gegebene Zeit" gekommen ist und was dann an
Überraschungen auf verbliebene DARC-Mitglieder zukommt.
In den letzten 4 Wochen jedenfalls wurde nichts bekannt was die Spekulationen
beenden könnte.
Worin sollte sich doch mal die Arbeit dieses
Vorstandes von der des Vorgängers
unterscheiden?
Juli 2011;
Offener Brief,
nicht nur an die Mitglieder des DARC-Amateurrates.
Die im November stattfindende Wahl von DARC-Amtsträgern wirft ihre
Schatten voraus. Da stellen sich folgende Fragen:
Wie ernst nehmen es die Mitglieder des Amateurrates durch die Wahl die
Zwistigkeiten innerhalb des ARs und sogar zwischen einigen Repräsentanten des
DARCs zu befrieden.
Wie ernst nehmen es die AR-Mitglieder durch die Wahl und ihrem Wahlverhalten dem
DARC eine Plattform zu schaffen / zu geben, die den Anforderungen von und
zur derzeitigen Gesellschaftsform(en) sicher trägt. Eine Plattform,
die das Wohlbefinden eines jeden Clubmitgliedes innerhalb des Clubs
verbessert. Das angesprochene Wohlbefinden ist sowohl für das
DARC-Mitglied wie auch für die Gemeinschaft im Clubgeschehen von
ausschlaggebender Bedeutung.
Ein Psychologe könnte den derzeitigen Zustand im Clubgeschehen so
beschreiben:
Die Clubprobleme führen beim engagierten Clubmitglied zum Burnout-Syndrom
und folgend zur Reduzierung, sogar zur Beendigung des Engagements.
Hier sind die "Weichensteller" des DARCs gefordert. Schwierige
Situationen, sobald sie auftreten, umgehend zu bereinigen. Gleichzeitig sollten
die Kernursachen ermittelt werden, um ein erneutes Auftreten vorzubeugen.
Ein Wohlbefinden der Mitglieder sollte unseren AR-Mitgliedern bei
ihren Entscheidung(en) oberstes Gebot sein.
Das Future der Clubkultur des DARCs muss fortschreitend
sein und darf sich nicht auf eine EINMALAKTION beschränken !!
Eckpfeiler und Tools einer Clubkultur die ein Wohlbefinden innerhalb des
DARCs beeinflussen, müssen von den Entscheidungs- trägern unseres Clubs
kreiert und gelebt werden.
Arbeitsgruppen setzen keine Eckpfeiler. Sie füllen nur die Zwischenräume
mit Inhalten aus. Um diese, und manch andere Problemfelder zu schultern, um
die bestmögliche Lösung zu finden, bedarf es Amtsträger, die ausgleichend
agieren und ihre
Entscheidung(en) nicht nur weitsichtig fällen sondern auch der
Allgemeinheit umfassend begründen.
Dieses muss die SELBSTVERPFLICHTUNG eines jeden DARC-MITGLIEDES und
DARC-Amtsträgers sein.
Wir brauchen keine Amtsträger die mit der Justiz drohen, die ihre
Entscheidungskriterien nicht offen darlegen und begründen
(geschlossenes Visier). Die ihren Mitgliedern und Wählern Informationen
Vorenthalten, nicht mitnehmen.
Wohlverstanden, nicht alle DARC-Amtsträger zeigen obige
"Clubkillerkriterien" und fallen nicht unter obiger Kritik.
Der derzeitige DARC-Vorstand unternimmt z.B.einiges, um den Club auf eine
zeitgerechte Plattform zu hieven.
Leider wird der Vorstand von der konservative Haltung des ARs
ausgebremmst. Dieses behindert die Zukunft des DARCs ungemein..
Ich, Werner DK5BA, hoffe bei einigen DARC-Entscheidungsträgern die "Grauen
Zellen" angeregt zu haben; hoffend auf gute Wahlergebnise, die dem DARC eine "Future Plattform" beschert.
73 de DK5BA
Protokoll der Mitgliederversammlung am 14. und 15. Mai in Baunatal
Das Protokoll
der sog. "Mitgliederversammlung" wurde im Mitgliederbereich der
DARC-Webseite als PDF-Dokument veröffentlicht.
Der Zustand des DARC e.V. zeigt sich
hier noch schlimmer als von Kritikern erwartet und in einer bemerkenswerten
Deutlichkeit.
Wir empfehlen dringend dieses Protokoll zu lesen und die beiden letzten Seiten
(Tabelle: Abstimmungsergebnisse zu den TOP) in Bezug auf das Abstimmungsverhalten der Distriktsvorsitzenden (Amateur
räte)
zu analysieren.
Wir halten die Ablehnungen der Anträge TOP 8 D, TOP 8 K und 9 B für besonders
bemerkenswert.
Disaster: Die sogenannte
Mitgliederversammlung
Leider nach dem Motto "Ausser
Spesen - nichts gewesen" gelaufen.
Wieder zeigte sich, dass der Vorstand nur auf Gnaden der Mehrheit Altgedienter im
sogenannten Amateurrat und in dem Spielraum agiert, der ihm von Denen gelassen wird. Die ehemaligen
"Erneuerer" im Vorstand werden regelrecht vorgeführt.
Wer nicht mitspielt wird vertrieben. Die Verbliebenen müssen sich fragen lassen, warum sie
dieses Spielchen mitmachen!
Man kann wohl die Situation, nun verschärft durch die sog.
Mitgliederversammlung vom 14./15. Mai, wie folgt beschreiben:
- Der Verein ist i.G. nur noch eingeschränkt Handlungsfähig.
- Die Führungsstruktur:
Vorstand - Amateurrat, funktioniert nicht mehr!
- Der Vorstand (und Sonstwer) kann in Anträgen vorschlagen was er will...
Einige im AR gefallen sich in der Rolle als Blockierer.
Wenn z.B. DJ4VF fast 30 Jahre lang im Amateurrat ist, kann man von ihm
erwarten das von ihm Neues,
Innovatives kommen wird?
- Wenn es einer Clique von Vereinsmeiern die nichts verändern
wollen nicht gefällt, dass
Veränderungen auf den Weg gebracht werden um den alten DARC zu "entmiefen", werden alle
dahingehenden Anträge abgeschmettert.
- Der Wille zur
Strukturreform ist im sog. Amateurrat
mehrheitlich nicht
vorhanden.
Schon das Wort selbst gilt dort als verpönt.
Aus dem DARC-Forum ist zu entnehmen, dass DL4YDE
(Projekt: "Mitgliedergewinnung/Mitgliederpflege"
pflege")
anläßlich eines informellen Amateurrattreffens am 12./13. Februar 2011 feststellte:
"Der Begriff
"Strukturreform" soll
aufgegeben werden,
da er
von der
Mehrheit der
Versammlung inhaltlich
nicht akzeptiert
wird."
- Vorstandsmitglieder, die eine Erneuerung des DARC anstrebten, scheitern
immer wieder mit ihren Ideen
und Anträgen dazu!
- Wer dieses Trauerspiel weiter mitmacht, macht sich auch Mitschuldig. Das gilt für
den Vorstand und
diesen "Amateurrat".
- Nur ein geschlossener Rücktritt des gesamten Vorstands würde ein Zeichen setzen!
- Selbst eine Auflösung und Neugründung, mit anderer Satzung (einfache Mehrheit bei Abstimmungen,
Mitgliederbegehren
usw.), wird ohne die Zustimmung dieser Verhinderungs-Clique im sogenannten Amateurrat nicht
möglich sein.
Wird der DARC wird an sich selbst ersticken?
Und wenn ein Schnitt weh tut...
Kranke Organe müssen raus um den Organismus im Ganzen zu erhalten, damit er Bestimmungsgemäß funktionieren kann.
Öffentlichkeitsarbeit
In der Rubrik "Fokus", hier bei QSLonline.de, haben wir bereits die
Sicht des DARC-Vorstands zur Öffentlichkeitsarbeit des Vereins kritisiert. Wer Heutzutage als Verein nicht bewusst nach Aussen
für sich wirbt, muss sich nicht wundern wenn er keine möglichen Interessenten erreicht. Sich dann noch über nur wenige
Neueintritte zu wundern, ist geradezu unfassbar.
DL1DCT schreibt im Vorstandsblog vom
21.Februar 2011 u.a.:
"Ebenso
wenig kann der DARC auch keine überörtliche Öffentlichkeitsarbeit
machen. Bundesweite oder Bundeslandweite Anzeigen sind zum einen teuer
und weiter
habe ich das Problem dass, falls es eine Reaktion auf so eine sehr teure Aktion gäbe,
ich nicht weiß zu welchen Ortsverband ich den Interessenten verweisen soll."
Auch Eigenwerbung und Selbstdarstellung des Vereins in
der "CQ DL" wird keine neuen Mitglieder bringen.
Und ehemalige DARC-Mitglieder, die nun zu den fast 50% der Funkamateure
ohne Afu-Vereinszugehörigkeit zählen, kommen erst in den DARC wenn der sich radikal geändert hat! Eine
"Wende" ist noch nicht zu erkennen. Noch nicht mal ein Kurswechsel, um wieder Wind in die Segel zu bekommen.
Der DARC
e.V.
dümpelt noch immer so vor sich hin und trauert den alten Zeiten nach, wo Vereinsmeierei
Prinzip und die Mitglieder nicht auf die Idee kamen sich für die Struktur des
Vereins
und das (nicht vorhandene) Zusammenspiel zwischen dem sog.
"Amateurrat" und Vorstand zu interessieren.
Ein weiteres Jahr, mit altgedientem DARC-Funktionär als den neuen Vorsitzenden
an der Spitze eines Rumpfvorstandes, ist ins Land gezogen. Und wieder haben in dieser Zeit über 1800 Mitglieder
frustriert diesen DARC verlassen.
AUFWACHEN!
Arbeitspapier Zukunft DARC
Lothar Beinrott, DH4FJ, (OVV F25) hat
ein Arbeitspapier mit Gedanken zur Zukunft des DARC an den amtierenden Vorstand des DARC e.V. geschickt. Er nennt es
"Pro DARC",
weil er
als DARC-Mitglied zur Strukturerneuerung und zur Überwindung der
Blockadehaltung der Mehrheit derzeitig amtierenden Amateurräte
beitragen
möchte.
Link zur PDF-Datei
DARC: Satzungsänderung geplant
Wie wäre es mit der Einführung eines "Imperativen
Mandats" für die gewählten Vereins-Ehrenämtler, vom OVV bis zum
DV?
|
Imperatives
Mandat
bedeutet, dass ein Vertreter
an inhaltliche Vorgaben der von ihm
zu Vertretenen gebunden ist.
Damit ist
der Bindungszwang
von Delegierten
an ihn entsendende Vereinsgliederungen,
die Vertretung des
direkten Willens
der ihn wählenden Mitglieder gemeint.
Folgt er nicht der Linie der ihn entsendenden Organisationsgliederung,
somit
dem Wählerwillen, kann
er abgesetzt
werden. |
Bisher gilt das Freie Mandat. Das
bedeutet, dass der gewählte Vertreter seines Ortsverbandes oder Distriktes sein
Mandat frei ausübt und dafür niemandem gegenüber verantwortlich ist.
Er ist als Träger
des freien Mandats an keine Aufträge seiner Wähler gebunden.
Hier liegt das Problem welches dazu führt das sich einige Amateurratsmitglieder
wohl selbst als "Distriktsfürsten"
sehen.
Ein abgehobener "Rat von (selbstherrlichen) Weisen" der Vorschläge des
Vorstandes kritisch beäugt und auf die Gefahr eines möglichen eigenen Machtverlustes "abklopft" und danach
eben mal Zustimmt oder Ablehnt, ist unnötig!
Was ist denn so schlimm, wenn in Ortsverbänden über Sachthemen, die zur Beschlussfassung in den Distriktsversammlungen
anstehen, diskutiert und zu einem Ergebnis gekommen
wird, welches der OV-Vorsitzende zur Distriktsversammlung als Mandat seiner Mitglieder mitnimmt und dort auch vertritt (dann
sogar vertreten muss).
Ist er nicht auch gewählt worden seinen OV zu leiten, zu entwickeln
(erhalten) und die OV-Mitglieder
im Distrikt zu vertreten?
Positiver und gewollter Nebeneffekt ist, das neben der QSL-Karten
Abgabe/Abholung, gemütlichem Beisammensein,
usw. auch Vereinsprobleme an die Mitglieder herangetragen
werden und in sachlichen Diskussionen um beste Lösungen gerungen wird.
Vielleicht geschieht das zu wenig und ist Teil des Problems im Club. Machen
"die da oben" deshalb was sie wollen (Klasse K)?
Und weiter:
In Distriktsversammlungen wird dann von den OVVs eine Mehrheit für zur
Abstimmung stehende Anträge gefunden oder nicht.
Der Distriktsvorsitzende nimmt das Ergebnis in die sog.
Mitgliederversammlung des DARC mit und stimmt so ab,
wie festgelegt.
Er vergibt sich doch dabei nichts.
Er ist dann keine "Marionette" oder "Wasserträger",
im geäusserten Selbstverständnis einiger herrschender Distriktsfürsten,
sondern der in ein Ehrenamt gewählte Vertreter der Mitglieder der Ortsverbände
und Interessenvertreter seines Distriktes.
Nicht allein der Vertreter eigener Interessen,
wie das leider anlässlich der AR-Tagung in Nürnberg sehr deutlich
wurde!
Das manch Einer sich als "Distriktsfürst" aufführt, resultiert aus solchen falschen Einstellungen zum gewählten Ehrenamt.
Wenn er die Interessen "seiner"
Ortsverbände nicht vertritt, benötigte man die Funktion des
Distriktsvorsitzenden nicht.
Damit auch nicht den sog. "Amateurrat" der sich aus diesen
Personenkreis zusammensetzt und nur seine Privilegien hütet.
Wenn keine Zusammenarbeit Vorstand-Amateurrat
stattfindet, zum Wohle des
Vereins, ist dies System nicht
mehr (er)tragbar.
DARC-Führung
Der DARC-Vorsitzende DL3OAP hat am
14.03.2010, mit sofortiger Wirkung, sein Amt zur Verfügung gestellt.
Als Hauptgrund dafür beschreibt er in einem Brief an die DVs, unüberbrückbare
Differenzen mit Vorstandsmitglied DL8LE.
Seine Funktion als Vorsitzender des, vom DARC e.V. dominierten
RTA, scheint davon ebenfalls betroffen zu sein.
(Siehe dazu eine
Information von DL7TZ)
Sind das Auswirkungen von Auflösungserscheinungen des DARC e.V. oder kommt
endlich ein Erneuerungsprozess in
Gang?
DL7ATE ist von den Distriktsvorsitzenden zum DARC-Vorsitzenden gewählt
worden!
Dazu unsere Meinung in der Rubrik "Fokus".
Erste Reaktion von DL8LE,
als komm. Vorsitzender:
DL8LE schreibt im Vorstandsblog vom 22.3.2010 u.a,
dass die Mitglieder des (sog.) Amateurrats (die Distriktsvorsitzenden)
prüfen sollen, ob sie den im Vorstandsblog von einigen Vorstandsmitgliedern
propagierten Weg der Veränderungen für den DARC unterstützen oder nicht.
QSLonline meint dazu:
Ein Teil der Distriktsvorsitzenden sind Teil des Problems und müssten über ihren Schatten springen, um zur Erneuerung des
DARC beizutragen. Dazu gehören auch Systemveränderungen und ein Infragestellen der eigenen
Befugnisse ihrer Funktion.
So auch die Praxis Einiger, sich über Mehrheitsentscheidungen
der OVs in ihrem Distrikt einfach hinwegsetzen zu dürfen.
Die sog. "Mitgliederversammlung" im Mai scheint, besonders in dieser
Hinsicht, spannend zu werden.
Die durch den neuen Vorstand geplante Einführung eines Mitgliederbegehrens
ist bereits eine Weichenstellung, die
für sein Bemühen um Mitgliedernähe bei wichtigen Entscheidungen in der
Clubpolitik spricht.
Es wird noch einiger Nagelproben bedürfen bis, für
alle noch am DARC Interessierte,
echte Veränderungen erkennbar sind.
Mitgliederbegehren/Mitgliederentscheid:
(Kurzinfo)
- Jedes Mitglied kann ein, von ihm formulierten, Antrag stellen. Über
diesen Antrag stimmen die Mitglieder in einem Mitgliederbegehren
ab.
- Über alle Themen, die nicht
eine Änderung der DARC-Satzung oder des DARC-Haushaltsplanes zum Inhalt
haben, kann abgestimmt werden.
- Mindestens 10% der
DARC-Mitglieder müssen sich an diesem Mitgliederbegehren beteiligen.
- Ein erfolgreiches Mitgliederbegehren verpflichtet den sog.
"Amateurrat" über den Antrag zu entscheiden.
- Lehnt der AR den Antrag ab, ist ein Mitgliederentscheid
möglich. Daran müssen sich dann mindestens 40 % der Mitglieder
beteiligen.
- Die Mitglieder werden über die DARC-Webseite informiert und
entscheiden sich dort über ein Scriptformular oder schriftlich mit Ja
oder Nein.
- Entschieden wird mit Mehrheit der abgegebenen Stimmen.
- Das Ergebnis einer Abstimmung wird auf der Webseite des DARC e.V.
veröffentlicht.
|
Wie das
"FUNKTELEGRAMM" in H 7/2010 berichtete, hatte sich der gesamte
Satzungsausschuss unter Führung des DV Saarland (Q), GEGEN
die Einführung eines Mitgliederbegehrens ausgesprochen. Im
Satzungsausschuss vertreten ist auch der Distriktsvorsitzende von Niedersachsen (DB6OE).
Auch die Distriktsvorsitzenden von Schwaben (DC9LK) und Westfalen-Süd
(DJ4VF) sahen keine Notwendigkeit ein Mitgliederbegehren einzuführen!
Damit wird der Antrag des Vorstands zu einem Possenspiel,
dessen Ausgang bereits feststeht.
Ob gewollt oder ungewollt...
In Wirklichkeit geht es wohl mehr um die Verhinderung der Beschneidung
von
althergebrachten Rechten der DVs, die dann nicht mehr aus eigenem
Ermessen (auch über die Köpfe der OVVs hinweg) handeln
könnten!
Die OVVs dieser Distrikte sollten versuchen "ihre" DVs
dahingehend zu beeinflussen, basisorientierte Mitbestimmung der DARC-Mitglieder zuzulassen.
Ach so...
Das sich die (neuen) Vorstandsmitglieder Gedanken zu einer
Strukturveränderung des Vereins machen, hat der sog. Amateurrat nicht gewollt!
Die Herren wollen alles beim Alten belassen und treiben damit den Verein
in die Bedeutungslosigkeit.
Vorerst noch für die Vereinsmitglieder und später auch für die
Lizenzbehörde und Gesetzgeber. Ob das den Amtsträgern wirklich bewusst
ist?
Im Vorstandsblog vom 08.03.2010 schrieb das
Vorstandsmitglied DL8LE:
"Ein Betrieb wird durch seine Mitarbeiter repräsentiert. Es leuchtet vermutlich jedem von vornherein ein,
dass jeder Mitarbeiter die Kunden gut und zuvorkommend behandeln sollte, auch wenn es manchmal schwerfällt."
Und weiter:
"Ist ein Mitglied nicht mehr zufrieden, weil es ihm im Verein schlicht keinen Spaß mehr macht, weil er seine
Vorstellungen vom Verein nicht realisiert sieht, oder auch, weil er sich von den Mitarbeitern des Vereins
schlecht oder nicht angemessen vertreten oder behandelt fühlt und dann ggf. sogar austritt, dann befinden wir
uns in der gleichen Situation wie in dem genannten Betrieb."
Als (noch) DARC-Mitglied freue ich mich über die erstaunliche und richtige
Erkenntnis sowie Bekenntnis zur Mitgliedernähe.
Diejenigen, die konstruktive
Kritik üben und sich für eine Erneuerung der verkrusteten Vereinsstruktur im DARC
aussprechen,
wurden
aus dem Internetforum des DARC ausgesperrt!
Da greift z.B. ein DL9KCX sogar zum Mittel der Strafanzeige (wegen "übler
Nachrede") anstatt dort auf einen fragenden Vorwurf mit einer plausiblen Antwort zu reagieren.
Die Geschichte ging zwar aus wie das
berühmte "Hornberger Schiessen", aber der Kritiker wurde mit der
passenden Begründung des gegen ihn anhängigen Verfahrens, für den
Bearbeitungszeitraum aus dem Forum ausgesperrt. So macht man das in einem
Verein, der wohl seine Mitglieder hauptsächlich zum Beitragzahlen benötigt?
Ein anderes Vorstandsmitglied, DJ0QN schrieb in
der "CQ-DL 3-2010 u.a.:
"Und schließlich muss die
Kommunikation zu den Mitgliedern verbessert werden"
Ja, völlig richtig und notwendig dies zu tun!
Ist das alles Theorie in
"Sonntagsreden"?
Funktioniert das auch mit Aussperrungen
aus Diskussionsforen unseres Vereins?
QSLonline wird (wie früher einmal)
wieder Unterstützer des DARC sein,
wenn dort Wort und Tat in Übereinstimmung ist !
DM2FDO
Redaktion
QSLonline
Ist D-Star noch Amateurfunk?
Das "D-Star
Netz" entpuppt sich immer mehr als eine kommerzielle Veranstaltung auf Amateurfunk-Frequenzen!
Schlimm ist, dass unsere Amateurfunkvertretung den Aktivitäten eines
Funktionärs und dem Sponsoring des kommerziellen Anbieters "voll auf den Leim gegangen" ist, um die massive
D-Star Unterstützung freundlich
zu beschreiben.
Deren bewusstes Engagement für D-Star, in Bezug auf Personen und Aktivitäten,
zu bewerten ist nicht unsere Sache.
Könnten die Geschenke der Firma ICOM an den DARC auch als "geldwerter
Vorteil" an den Verein für sein Pro
D-Star Engagement gesehen werden ?
Hier für Interessierte ein Link zu weiterführenden Informationen zur D-Star
Problematik: www.db0ds.de/10.html
Erklärungsbedürftiges
vom DARC:
Seit 24.02.2010 kritisiert:
In der Beitrittserklärung zur Mitglieder-Werbeaktion
("CQ DL", Heft 1 bis 4/2010) ist zu lesen:
(Zitat)
| Hiermit
versichere ich, in den vergangen 2 Jahren kein Mitglied im DARC
e.V. gewesen zu sein und verpflichte mich für 2 Jahre Mitgliedschaftsdauer. |
Es ist nicht zu fassen...
Der Antragsteller (erneute Mitgliedschaft) darf in den letzten 2
Jahren kein Mitglied gewesen sein!
Soll das eine nachträgliche Strafaktion aus Baunatal für
ehemalige "DARC-Flüchtlinge" sein?
Dann noch die Zwangsverpflichtung zu 2 Jahren Beitragszahlung.
Ein Quasi-Austrittsverbot innerhalb von 2 Jahren!
Welcher Beitrittswillige wird diesen Beitrittsantrag unterschreiben?
Welcher Werber
legt ihm diesen vor? "Tickt" da Wer
nicht richtig?
Statt sich über Jeden, der als ehemaliges Mitglied zu uns zurückfindet, zu
freuen! Es wird abgeblockt!
Ohne Bedingungen und irgendwelche Voraussetzungen Mitglieder für eine
Stärkung der Vertretung der DL-Funkamateure gewinnen, sollte das Ziel sein.
Mit solchen Klauseln wird diese Werbeaktion für den DARC e.V. sabotiert. Wer lässt
sowas
Dummes zu?
Wie soll man dann noch den Aussagen von DJ0QN im DARC-Vorstandsblog vom 22.
Februar glauben:
"Einige Aktionen sind bereits angelaufen und für die Mitglieder „spürbar“,
so auch die Aktion „Mitglieder werben Mitglieder“, ab der CQ DL 1/10 – einige Aktionen laufen bereits
im Hintergrund an oder werden in Kürze angestoßen, um den DARC e. V für die Zukunft zu rüsten."
So sicherlich nicht! Ein bischen Nachdenken könnte nicht schaden.
02.11.2009
Portalmeldung auf dem DARC-Server:
Ab heute will der DARC-Vorstand über seine
Alltagsarbeit in Form eines Blogs auf http://www.darc.de/vorstand/blog berichten. Ein
Blog (oder auch Weblog) ist ein
im Internet öffentlich geführtes
Tagebuch.
Damit soll auf
Kritiken,
die Verbandsführung würde unzureichend und zu spät die Mitgliedschaft
informieren, reagiert werden.
Abwechselnd
wollen sich die Vorstandsmitglieder im
Blog zu Wort melden und über
sachliche und
(vereins) politische
Themen rund um den Amateurfunk und den DARC
berichten.
Nachtrag: Totgeburt!
Durch inhaltliche Peinlichkeit der Beiträge in Verruf geraten, hatte sich
dieser "Vorstandsblog" im September 2012 endgültig erledigt und war
eingeschlafen. R.I.P
25.10.2009
Auf
der Mitgliederversammlung in Bad Lippspringe am 24. Oktober wurde Dr.
Walter Schlink, DL3OAP, zum Vorsitzenden des DARC e.V. gewählt.
Dem Sprecher der Mitgliederversammlung Thomas Beiderwieden, DL3EL, und
seinem Stellvertreter Johann-Peter Ritter, DH2BAO, sprach die
Versammlung erneut das Vertrauen aus. |
Ist die Chance zur Wende und Erneuerung mit DL3OAP,
als DARC- und
RTA-Vorsitzenden (in Personalunion), vertan?
Das Ganze erscheint mir, wie die Ablösung Honeckers durch
Krenz in den letzten
Tagen der DDR!
meint DM2FDO
QSLonline.de
Erklärung
(27.10.2009, 15:00
MEZ mit Ergänzung vom 28.10.2009, 12.20 MEZ):
Mit dem genannten Beispiel wurde eine
Situation
beschrieben die als ein historischer
Fakt unbestreitbar ist.
Es wurde kein Vergleich von
DL3OAP oder DL9KCX als DARC-Vorsitzende und
natürliche Personen, zu o.g. historischen Personen
gezogen und damit auch keine Persönlichkeitsrechte verletzt, die
auch aus
dem Beispiel nicht ableitbar sind!
Für den, der das Beispiel nicht verstanden hat oder nicht verstehen will...
Schlimm
genug, die geschichtliche Unkenntnis:
Die Ablösung, die eine Hoffnung und Möglichkeit in sich barg, brachte keine
echte und grundlegende Änderung der Politik,
weil man nicht begriff, dass es um
mehr als nur ein Auswechseln von Personen ging. Das war der "Anfang vom
Ende"...
Diese
Erklärung wurde a.G. der Reaktion eines Protagonisten notwendig, der das
Beispiel offenbar nicht verstand. Dieses ist hiermit erklärt!
Wie die hinterlistige Aktion des DL9KCX einzuordnen ist, überlasse ich dem Leser
dieser Rubrik.
QSLonline selbst, wird sich auch künftig nicht einschüchtern lassen und
auch weiter über Geschehnisse im und um den "Bundesverband für Amateurfunk"
kritisch aber hoffnungsvoll, in Sicht auf eine mitgliedernahe Vertretung hin,
berichten.
Was ist los mit unserem DARC ?
Das Forum auf dem DARC-Server:
Im Jahre 2007 wurde das Forum für
Nichtmitglieder
des DARC und VFDB gesperrt.
Begründung: Serviceleistung für Mitglieder, weil aus
Mitgliedsbeiträgen finanziert!
Im Dezember 2008 wurde es dann
plötzlich eine "Mehrwertleistung",
die Mitgliedern gewährt werden kann, aber nicht muss!
Die Einschränkungen gingen danach noch weiter:
Nutzer, die Vorgänge im Forum und Funktionäre des DARC kritisierten wurden, ohne an Fakten gebundene
Begründung, für Monate ausgesperrt. Zielgerichteter Aktionismus um eine Art von "Friedhofsruhe" im Verein aufrecht zu erhalten?
Wieder wurden die Forenregeln im März 2009 geändert. Wieder neue Regeln mit
wieder schwammigen Formulierungen, die jede Interpretation eines
angeblichen Verstoßes zulassen, wenn es die feigen und anonymen Überwacher so möchten!
Keine Namen der Verantwortlichen und kein Vollzugsdatum. Nach dem Prinzip: Täuschen,
Verwirren und schnell Wegducken? Anstatt sich durch Sperrungen, willkürliche Löschung oder Verschieben von Beiträgen an den
Teilnehmern zum Zwecke der Disziplinierung auszutoben, sollten sich die dafür Verantwortlichen
um "Eingemachtes" in ihrem Dunstkreis kümmern.
War man im damaligen Vorstand nur noch in der Lage Auswirkungen eigener Fehlhandlungen zu bekämpfen?
Im Grunde ist das DARC-Forum, in Bezug auf kritische Beiträge und
Meinungen zur Clubpolitik, "totreguliert" worden.
Sollte das durch ständige Zensur der Forenbeiträge erreicht werden? Resignierende
Mitglieder werden zunehmend inaktiv.
Das Verstummen kritischer Beiträge zu "Klasse K" und die
Nichtzurkenntnisnahme
von Kritik durch den AJW-Stabsleiter im DARC-Vorstand wurde, in den Dokumenten zur MV im Oktober, wirklichkeitsfremd
und frech als Zustimmung zur
neuen Einsteigerklasse umgedeutet.
Ehemalige Nutzer des
internen DARC-Forums suchen sich nun andere Foren und
Möglichkeiten mit Anderen über einen Weg zum besseren
DARC zu diskutieren
oder auch nur ihren angestauten Frust abzulassen.
Na dann unseren Glückwunsch zum anscheinenden
Strategieerfolg der Funktionärsriege !
Schade das diese nicht erkennen kann oder will, nur einen Pyrrhussieg
errungen zu haben, indem sie als Totengräber notwendiger und zielführender Diskussionen
innerhalb des Vereins erfolgreich war.
Das kostet wieder nur bisherige Mitglieder die es satt haben, in diesen Verein
weiter ihre Zeit und Kraft zu investieren.
Eine freie Diskussionsmöglichkeit, das Einräumen von Rechten zur Mitbestimmung
und Mitverantwortung, kurzfristige Online-Votings, ehrliche
eMail-Umfragen usw.
wären zeitgemäß um zu den Mitgliedern Kontakt zu halten.
Die bisherige
Clubpolitik, einer in Jahren im Ehrenamt erstarrten
und selbstgefälligen Funktionärsriege,
wird von der Mehrheit der noch am Club interessierten Mitglieder abgelehnt!
Vom
"Timm-Report", über das Memorandum ehemaliger
DARC-Vorsitzender zu Ergebnissen verschiedenster Arbeitskreise zum
Thema Zukunft des DARC und Mitgliederzufriedenheit liegt seit Jahren
genügend Papier mit Erkenntnissen
auf dem Tisch, die nicht umgesetzt wurden. Die Politik des "Aussitzens" hat
zum derzeit schlechten Zustand des DARC geführt.
Selbstbedienung und Zweckspenden?
QSLonline wurde informiert, dass seit Jahren eine
(interne)
Beitragsklasse
98 für Angestellte des DARC existiert.
Quasi eine Beitragsbefreiung
und damit sogar ein finanztechnisch
geldwerter
Vorteil für diesen Personenkreis.
Ausserhalb der bestehenden
Beitragsordnung unseres Clubs, welche eigentlich
für alle Mitglieder
gelten müsste!
In der AR-Tagung am 24./25.10. wurde die illegale Beitragsklasse (TOP 16, Antrag F) endlich
angesprochen, der Antrag zur Abschaffung jedoch abgelehnt! Möge
sich jetzt Jeder dazu seine eigenen Gedanken machen.
Auch die Herkunft
von Geldspenden
der Geräteindustrie (welche Firma
spendete)
sollten öffentlich gemacht werden um Gerüchten,
die sich um die ungewöhnlich
massive D-Star Förderung zu
Gunsten eines japanischen Geräteherstellers ranken,
keine Nahrung zu geben und weiteren Fragen (evtl. Nutznießer in Persona) zu
entgehen.
Für die DARC-Zentrale in Baunatal war am 16. Oktober 2009 bereits
Weihnachtsbescherung!
Eine Relaisfunkstelle für D-Star und ein Mobilfunkgerät Typ IC-880D an den DARC e.V., wurden
der
Klubstation im Hause (DF0AFZ) geschenkt.
Da hat sich doch das Engagement für ICOM gelohnt! Man ist sogar so
unbedarft, dies auch noch öffentlich zu bejubeln!
|
Zu
dem Thema passt ein offener Brief von DH2RTW an alle AR Mitglieder, DVs und alle übrigen Funktionsträger im DARC.
Zurückdrängung von
Demokratie? Geheimniskrämerei? Kritische Mitglieder verbannen? Eine Art "Papsttum"?
Werden durch solche Aktionen nicht eher Noch-Mitglieder vertrieben, statt gehalten
oder sogar neue geworben?
Nur etwa die Hälfte der in Deutschland "lizensierten" Funkamateure ist
derzeit Mitglied im DARC e.V. Warum
wohl ?
Sind es Duckmäusertum auf den unteren Ebenen, andererseits Abgehobenheit
und Mißachtung von Meinungen der Mitglieder, seitens einer sich untereinander selbst wählenden und gegenseitig stützenden Funktionärsriege,
welche die Clubpolitik bestimmen und einsame (bis seltsame) Entscheidungen
treffen? Unterstützt durch eine resignierte und
teilweise bzw. zunehmend uninteressierte Mitgliedermehrheit bei der
jetzt "die Luft raus ist"?
Das Engagement der Mitglieder für die Belange des
derzeitigen DARC geht dramatisch zurück.
Kann es sein, dass derzeit Einige
(in sich selbst verliebte) Funktionäre, die Geschicke des Clubs negativ
beeinflussen?
Sich eine "Ja-Sager-Clique" zu
halten, ist keine keine Clubpolitik im Sinne der Zukunft des Amateurfunks.
Eine "Wende" tut Not! Der Rest, der noch an Zukunft des Clubs interessierten
Mitglieder, könnte
dem DARC kurzfristig auch weglaufen!
Einige Verantwortliche gehen einen Weg, der schädlich für den "Bundesverband
für Amateurfunk in Deutschland" ist.
Sicherlich nicht alle Verantwortlichen, hoffe ich.
Mögliche Hinterzimmermauscheleien
vor einsamen Entscheidungen und vorauseilender Gehorsam im Club müssen
endlich aufhören.
Lüften und neu Einrichten ist angesagt! Diejenigen, die noch entgegensteuern könnten, sollten das sofort tun.
Es war zu befürchten das am 24./25.10.2009 der sog. "Amateurrat" in
Sachen Struktur und Klubpolitik ein generelles "Weiterso" abnicken wird. Der neue Vorsitzende DL3OAD (bisher auch im
Vorstand und zugleich RTA-Vorsitzender) steht m.E. nicht automatisch für eine Wende in der Clubpolitik. Aber die
"100-Tage-Chance" sollte man auch ihm geben!
Die einzige wirkliche Veränderung war die beschlossene Beitragserhöhung ab Januar 2010
um 6-, EUR pro Jahr/Mitglied!
Das wird vielleicht für die nächsten 3 Jahre
die Klubfinanzierung retten. Wozu sollte man denn irgendwo sparen?
Die darauf folgenden Austritte deswegen, müssten dann wieder durch neue Beitragserhöhungen
gegenfinanziert werden.
Die demographische Komponente des derzeitig weiter sinkenden Mitgliederbestandes ist dabei noch
nicht berücksichtigt.
Zu der Thematik
passt ein Artikel von
DL8HCZ im FUNKTELEGRAMM 11/2009, S. 5, der über die
Distriktsversammlung Hessen berichtet, die am 19. September 2009
stattfand, den wir auszugsweise
zitieren:
"Die auf der Tagesordnung stehenden fünf
Anträge des OV Lauterbach, F25 (OVV Lothar Beinrott, DH4FJ) wurden abgelehnt. Da auch der Distriktsvorsitzende DL3EL gegen sämtliche
dieser
Anträge war und dieser bekanntlich auch Amateurratssprecher ist, geben wir die Anträge hier im vollen Wortlaut wieder,
um einmal mehr zu verdeutlichen das vom gegenwärtigen Amateurrat keinerlei
Veränderungen in Richtung mehr demokratischer Mitbestimmung und Transparenz
im DARC zu erwarten sind.
Hier die Anträge:
1.) Zu jeder Einladung zu kommenden
Distriktsversammlungen wird den Ortsverbandsvorsitzenden ein Kassenbericht
für das vergangene Jahr mit Auflistung der Reisekosten der einzelnen
Referenten und der Distriktsvorstandsmitglieder,
sowie eine Haushaltsplanung für Reisekosten
für das folgende Jahr
vorgelegt. Je Vorstandsmitglied und Referent sind entsprechende
Kostenstellen einzuführen und auf einen jeweiligen Maximalbetrag,
der von der Distriktsversammlung festgelegt wird, zu deckeln. Hierdurch
eingesparte Beträge sind für notwendige Ausgaben
zur Bezuschussung und Finanzierung von Amateurfunkprojekten und
Ausbildungsmaßnahmen von aktiven, jedoch finanzschwachen Ortsverbänden im
Distrikt vorzusehen.
3.) Der Distriktsvorstand hat bei wichtigen Entscheidungen,
die weit reichende Folgen für den Amateurfunkdienst und/oder den DARC haben
können, ein eindeutiges Votum der Ortsverbände und deren Mitglieder
einzuholen, zu protokollieren und diese mehrheitliche Entscheidung als Distriktsmeinung
in anderen DARC-Gremien zu vertreten.
Die Diskussion innerhalb der Ortsverbände soll durch die jeweilige OV-Führung
zeitnah durchgeführt werden und zu einem verwertbaren Abstimmungsergebnis
gebracht werden.
4.) Antrag des Distrikt Hessen zur nächsten Mitgliederversammlung im DARC in
2009:
Der DARC-Vorstand hat bei wichtigen Entscheidungen die weit
reichende Folgen für den Amateurfunkdienst und/oder den DARC haben können, ein
eindeutiges Votum der Distrikte, Ortsverbände und deren Mitglieder
einzuholen, zu protokollieren und diese mehrheitliche Entscheidung als
DARC-Meinung im Innen- und Außenverhältnis zu vertreten.
Die Diskussion innerhalb der Distrikte und Ortsverbände soll durch die
jeweilige DV- und OV-Führung zeitnah durchgeführt werden und zu einem
verwertbaren Abstimmungsergebnis gebracht werden."
Nochmals: Sämtliche dieser Anträge wurden vom Vorsitzenden des
Distriktes Hessen (Amateurratssprecher DL3EL), und der Distriktsversammlung
Hessen abgeschmettert.
Man braucht sich als kleines DARC-Mitglied wohl keinerlei
Hoffnung mehr machen, dass irgendwelche Anträge, die eine Meinungsumfrage der
DARC-Mitglieder zu wichtigen Themen zum Inhalt haben, eine Chance bekommen
werden."
-
Vorschlag zum Vor- und Nachdenken:
- Abschaffung des 2-Kammer-Systems von Vorstand und Amateurrat.
Stattdessen ein Beratergremium aus Fachgruppen (heutige
Referate?), das praxis-und zeitnah aktuelle
Probleme löst
sowie positive Entwicklungen erkennt und vorantreibt.
(Dazu müssten
sich zuvor die derzeitigen "Distriktsfürsten" selbst in Frage
stellen!)
- Die fachliche Kompetenz sollte nur in den
Händen dieser Fachgruppen bzw. Interessenverbände* liegen und vom
Vorstand lediglich koordiniert werden.
Damit
wäre die Durchsetzung unsinniger Wünsche einzelner Vorstandsmitglieder
(wie z.B. die Klasse K) "vom Tisch"!
- In diesem Zusammenhang ist zu überlegen, ob ortsbezogene Stukturen (OVs) noch zeitgemäß sind, oder sinnvoller
Weise eine Untergliederung des DARC in Interessenverbände notwendig wäre, die überregional und damit bundesweit
tätig sind (DX und HF, ARDF, UKW, ATV u.ä.m.). Bereiche Ausland, EMV,
IT werden Vorstandsmitgliedern zugeordnet.
- Die Unterbringung des bundesweiten
"Ortsverbandes" als Berliner OV D23 (Freunde des CCC) unter
dem Dach des DARC
könnte als Beispiel für überregionale Interessenverbände* dienen. Lt. DO1JUR sind die nicht Satzungskonform!
Also eine neue Struktur, die auf basisdemokratischer Grundlage alle Mitglieder
dieser Interessenverbände einbezieht
und Fachkompetenz aufweist ist angesagt um die Amateurfunk-Interessenvertretung
zukunftsgerecht zu gestalten.
- Der Vorstand
sollte sich in seiner Arbeit auf übergeordnete administrative Aufgaben und Außenvertretung des Clubs bei
Behörden, Lobbyarbeit, Presse usw. konzentrieren.
DO1JUR
sollte durch externe Fachkompetenz ersetzt
werden!
-
Eine echte Mitgliederversammlung,
die sich aus Delegierten der OVs und/oder auch Interessenverbänden
zusammensetzt und die Proporzversammlung von Funktionären ablöst. Die
"Distriktsfürsten" müssen ja eine
Mehrheitsmeinung ihrer OVVs nicht
in die sog. Mitgliederversammlung (eigentlich ein
Amateurrats/Vorstandstreffen) tragen und unterstützend vertreten!
- Auch die Mitgliederwerbung-, Pflege-, und Erhaltung sollte den fachlichen
Gruppierungen* überlassen werden.
Diese wissen worauf es ankommt und sind näher am Mitglied als die
Zentrale in Baunatal, die die Kassierung, Statistik, QSL-Vermittlung und Geschäftsstelle des Bundesverbandes wahrnehmen soll.
- Die
"CQ DL" als PDF-Datei in den Mitgliederbereich des DARC-Servers
stellen.
Das spart Geld und macht eine geplante Beitragserhöhung überflüssig, die wieder nur weitere Mitglieder kosten würde!
- Bisherige (traditionell gewachsene, mitgliederstarke und basisdemokratisch
arbeitende) Ortsverbände
könnten sich in
selbstständige Amateurfunkvereine (von denen bereits viele, neben den
DARC-und VFDB-OVs, bestehen) begründen.
Sie kämen damit auch besser, oder auch überhaupt, an kommunale Förderung,
mietfreie Räumlichkeiten usw. heran.
- Satzungsänderung notwendig
§
2 Zweck des Clubs ist die Förderung des Amateurfunkens
1.
Zweck des Clubs und seiner Untergliederungen Distrikte und Ortsverbände ist die
Förderung
des Amateurfunkens",
"Amateurfunken"
tun auch die CB-, PMR- und Freenet-Funker!
Dafür ist der DARC e.V. sicher (noch)
nicht zuständig!
Er ist zuständig, bzw. sollte
zuständig sein, als ein Interessenvertreter für die in ihm organisierten
deutschen
Funkamateure vor Behörden, Gesetzgeber und
Institutionen.
National wie auch International. Er vertritt die Teilnehmer
eines Funkdienstes!
Daher ist der § 2 zu ändern in:
1.
Zweck des Clubs und seiner Untergliederungen Distrikte und Ortsverbände ist die Förderung
des Amateurfunkdienstes",
Nach dem bekannten Motto: "Wenn man
nicht mehr weiter weiss, bildet man ´nen Arbeitskreis"
veranstaltete man kürzlich ein Treffen des
Projektteams "Mitgliederpflege und
-gewinnung"
Teilnehmer:
Stand April 2010:
Jochen Hindrichs, DL9KCX
(ab 25.10.09 nicht mehr im Vorstand)
Noch im Hintergrund aktiv?
Dr. Walter Schlink, DL3OAP (am
25.10.09 von den Distriktsfürsten
zum neuen DARC-Vorsitzenden
gewählt)
Zurückgetreten!
Rudolf Schwenger, DJ3WE,
(ab 25.10.09 nicht mehr im Vorstand)
Steffen Schöppe, DL7ATE,
(Jahrelanges
Vorstandsmitglied)
Kandidiert zum Vorsitz !!!
Werner Vollmer, DF8XO,
(Stabsleiter AJW beim
Vorstand)
(siehe seine Forenbeiträge...)
Johann-Peter Ritter, DH2BAO, (bleibt stellv. Sprecher des sog. Amateurrates)
Mitch Wolfson, DJØQN,
(Vorstandsmitglied)
Dr. Jürgen Sturhahn, DL8LE, (Vorstandsmitglied)
Stephanie Heine, DO7PR und (Angestellte der Geschäftsstelle)
Helga Gautsche, DO1FIB.
(Angestellte
der Geschäftsstelle)
Das Projektteam
Ohne auf Themeninhalte einzugehen, oder die dringende Notwendigkeit des
Gegensteuerns bei dem anhaltenden katastrophalen Mitgliederschwund noch zu
unterstreichen, muss dennoch die Frage erlaubt sein:
Kann es sein das einige der oben Genannten, durch ihr Handeln oder auch durch
Aussitzen von Problemen und Haltung
im Zusammenhang mit der geplanten neuen
ELL-Klasse, selbst Teil des Problems sind und von daher auch maßgeblich zum Mitgliederschwund beigetragen haben:
- weil DARC-Mitglieder nicht ernst genommen
und nicht unterstützt wurden?
- weil versucht wurde Umfrageergebnisse umzudeuten
oder zu verheimlichen?
- weil Cliquen in diesem (2-Kammer) System
unseres Clubs ihr Ding machen?
- weil Meinungsbildung unterhalb der DV-Ebene keinen Funktionär
interessiert?
Muss man sich da noch wundern?
Wenn langjährige Mitglieder oft schweren Herzens kündigen oder bequemerweise durch Beitragsverweigerung, mit darauf folgendem Rausschmiss durch die Geschäftsstelle, ihren
persönlichen Schlussstrich ziehen?
Es sind sicherlich nicht in der Mehrzahl neue Mitglieder, sondern wohl mehr die
Langjährigen, Erfahreren, die vormals Aktiven und nun Frustrierten,
die es einfach satt haben mit ihren Beiträgen zum Erhalt des Clubs beizutragen, der sich nicht
verändern will und gutwillige Mitglieder unbedarft und brutal "vor den Kopf
stößt".
Posten, Pöstchen, Ehrennadeln, Vereinsmeierei ist es eben nicht was eine echte Vertretung der
Mehrzahl der DL-Funkamateure ausmacht!
meint
Horst, DM2FDO
Quelle/Personen:
DARC e.V. |
Was macht der bisherige sog. Amateurrat (die
Distriktsvorsitzenden) um Schaden vom Club abzuwenden?
Lt. Punkt 1.3. der Geschäftsordnung des DARC e.V.:
"... hat das Mitglied Anrecht auf ... alle weiteren Leistungen des
Clubs...".
Dieses Anrecht darf nicht, als eine Disziplinarmaßnahme, entzogen werden!
Ausnahmen zu o. g. Festlegung gibt es nicht. Daher auch keine
wegen vermuteter "Majestätsbeleidigung".
Dazu müssen
dann offenbar ungeschriebene oder schnell erfundene Regelungen des Vorstandes herhalten!
Das Vorwort zur Satzung und Vereinsordnungen vom 06.10.2008 beschreibt, dass
diese Dokumente Auskunft über das Gefüge und den demokratischen Charakter unseres Clubs geben
sollen. Wenn es denn mal so wäre!
Liest man diese und vergleicht die inhaltlichen Aussagen mit der Wirklichkeit,
darf man schon über die Kluft zwischen Theorie und Praxis staunen.
In Pkt. 6.1. dieser GO steht, dass Mitglieder des Amateurrats die Interessen des Gesamtverbandes vertreten.
Dies völlig
unabhängig (!),
auch als Vertretung der
Mitglieder ihres "eigenen" DARC-Distrikts, versteht sich.
Ist ein 2-Kammer-System,
mit Vorstand und sog. "Amateurrat", noch zeitgemäß? Viele Ämter, für
nichts ?
Siehe auch dazu: Forenkultur
Redaktion QSLonline
Nachtrag
Um es Eines deutlich zu machen...
QSLonline ist nicht gegen den DARC e.V.! Wir brauchen in Deutschland eine starke, engagierte Gemeinschaft, die sich gegen Begehrlichkeiten der Industrie und Beschneidung bestehender Rechte von uns Funkamateuren zur Wehr setzen will und kann.
QSLonline wird, solange hier beschriebene Vorgänge weiter bestehen, das bisherige Engagement für den DARC e.V. reduzieren.
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