Amateurfunk auf den Punkt gebracht.     Informationen und Einschätzungen                            siehe auch Rubrik "Fokus"


                  Wo Informationen fehlen, wachsen Gerüchte                               Infos an:   qslonline@gmx.de 
           Sind in unserem Verein Tugenden wie: Weitsicht, Umsicht bzw. Folgenabschätzung irgendwann verloren gegangen?        
   
26.07.2026
Amateurfunk - "auf den Hund" gekommen?
Im August werden deutsche Sonderrufzeichen (DA0DOG und DL0DOG) zum "Tag des Hundes" auf den Bändern zu hören sein.
Ach ja.. ein beliebtes Haustier ist auch die Katze.
Bei dieser Gelegenheit wird auch gleich der "Tag der Katze" durch die SES-Calls (DA0CAT und DL0CAT) weltweit vertreten sein.
Einen Tag anderer Haus- oder Nutztiere wäre doch eine Idee jeden nur denkbaren Quatsch mit dem Amateurfunk zu verbinden.
Geht es denn noch?
Sicherlich kommt Jemand aus dem "Bundesverband für Amateurfunk in Deutschland" auf die Idee, oder folgt einer anderen absurden Spinnerei, die Amateurfunkgemeinschaft oder interessierte Öffentlichkeit, den Amateurfunk lächerlich zu machen und somit die Berechtigung als Funkdienst zu wissenschaftlichen Zwecken und eigener technischer Weiterbildung abzuwerten.
Wie wäre es denn mit einem "Tag der Stubenfliege" (DL0HAUSEFLY)?
Zum "Kidsday" Sonder-Calls zu aktivieren (DL0KID, DL0GIRL, DL0BOY o.ä.) fällt dem DARC nicht ein, außer auf seiner Webseite
auf die ARRL-Aktivität zu verweisen.
Wie wäre es mit einem "Tag der Morsezeichen" (DL0MORSE)?
Ach so... Zu diesem Thema hat dieser Verein aber nicht wirklich eine echte und innige Beziehung.
Das wird gern den Spezialvereinigungen überlassen. (Beispiel UNESCO-Welterbe Morsetelegraphie)
Mann...Mann...Mann...
  
Redaktion QSLonline



19.10.2025
Interessenlage zum Kulturerbe Morsetelegrafie
Aus Anlass des jährlich an jedem 17. Oktober stattfindenden "Internationalen Tages des Immateriellen Kulturerbes" veranstaltete der DARC e.V. und die AGCW e.V. auch dieses Jahr wieder eine Aktivitätswoche zum Immateriellen Kulturerbe Morsetelegrafie.
Zeitraum: 12. bis 18. Oktober
Betriebsart: CW
Frequenzen: Obere 10 kHz (CW-Bereiche 80m bis 10m)
Auswerter: AGCW

 
Die AGCW schreibt in den Regeln und Hinweisen zur Aktivitätswoche:
Beide Vereine bemühen sich gemeinsam, die Morsetelegrafie von der UNESCO als Immaterielles Kulturerbe weltweit anerkennen zu lassen und initiieren aus diesem Anlass jährlich eine Aktivitätswoche. Diese Aktivität ist kein Contest.

 
Der "Bundesverband für Amateurfunk in Deutschland" (DARC e.V.) ist zwar (s.o.)namentlich benannt, hat aber wohl die Regeln der Veranstaltung selbst nicht gelesen, geschweige die Bedeutung nicht verstanden oder verstehen wollen?
Nur im Contestkalender und der Rubrik "aktuelle Conteste" des DL-Rundspruchs 40/2025, 41. KW, wurde sie als Contest (IKE-Akt. Woche) ausgewiesen.
Im Rundspruch selbst wurde eine Teilnahme weder beworben noch auf das Event besonders inhaltlich hingewiesen.
Wieder mal eine Gelegenheit "verpennt" oder vielleicht wieder die Interessenlosigkeit in dieser Sache verdeutlicht?
DARC-Sonderstationen zum DARC-Jubiläum waren auf den Bändern in CW QRV, aber nicht als Teilnehmer der Aktivitätswoche. Aber das passt ja wieder ins Bild...
  
Redaktion QSLonline


30.04.2025

DARC-Meldung vom Sonntag 27. April 2025

Schon am 27. April dem "Tag des Morsecodes" wurden wir, noch für den Amateurfunk, denkwürdigen Tag informiert.
Diesmal erstaunlicher Weise sogar am gleichen Tag und nicht, wie leider zu oft praktiziert, nachträglich. Lernfähig!?
War es denn eine Meldung wert, wenn schon das Interesse an Morsetelegrafie als immaterielles Weltkulturerbe
in der Priorität des DARC wenig bis kein Interesse hervorruft?
Beispielhaft: https://www.darc.de/der-club/arbeitsgruppen/immaterielles-kulturerbe-ik
Nun gut. Es ist ein amerikanischer Gedenktag, der Historie des Morsecodes entsprechend.
Kein Grund ihn nicht ebenso als Anlass zur Information und Aufmerksamkeit für uns als Funkamateure zu nutzen.
Andere Quellen, als unser Dachverband, sind da kreativer:
https://welcher-tag-ist-heute.org/gedenktage/tag-der-morsezeichen
  
https://www.prosieben.de/serien/galileo/news/morse-code-dekodieren-so-funktioniert-die-signal-sprache-telegrafische-uebermittlung-362209
 
https://www.lokalkompass.de/voerde/c-vereine-ehrenamt/morsetelegraphie-im-amateurfunk-ist-das-kunst-oder-kann-das-weg_a1854600
 
Kann es sein das wieder eine Möglichkeit der Werbung für Morsetelegrafie, als Sprache der Funker, verschenkt wurde?
Hätte man nicht an diesem Tag ein Sonder-Call, z.B. DA0MORSE o.ä., auf allen Bändern und Modes aktivieren können?
Ist er so, unser Verein? Im Grunde Träge, Gleichgültig oder Einfallslos, Uninteressiert? Ist er sich einfach selbst genug?
 
Redaktion QSLonline


30.03.2025
Der DARC und die Klasse N
Die DARC-Startseite meldete am 11.03.25 u.a.
"Das Interesse am Amateurfunk ist mit der Einführung der neuen Klasse N wieder gestiegen."
Ist erfreulich, wenn diese Einsteiger beim Amateurfunk, als ein interessantes technisches Hobby, bleiben und sich dann über
die Prüfungen in den Lizenzklassen E und A zu erfahrenen und aktiven Funkamateuren weiter entwickeln.
Für den DARC e.V. muss es wohl eine herbe Entäuschung sein das seit dem 24.06.2024 nur 68 Klasse N-Inhaber Mitglied
im Verein wurden. ("CQ DL" Rubrik: "Der DARC e.V. begrüßt seine neuen Mitglieder". Statistik in Heften 6-2024 bis 4-2025)
Distrikte A B C D E F G H I K L M N O P Q R S T U V W X Y Gesamt
Anzahl neu 47 39 46 17 23 50 43 59 35 24 29 26 39 38 39 13 29 22 24 19 11 20 7 11 710
davon DN9 5 1 5 1 1 4 3 4 7 1 5 3 2 6 7 2 2 1 1 2 3 1 0 1 68
Lt. Statistik des "FUNKTELEGRAMM" haben bis zum 01.02.2025 bereits 399 Einsteiger die Klasse N Afu-Lizenz erhalten.
Die Differenz zwischen Klasse N-Lizenzen und neuen DARC-Mitgliedern ist extrem. Wunschdenken vs. ernüchternde Realität.
Jahrelange Diskussionen und das mit allen Tricks Vorantreiben der Installation einer neuen Einsteigerklasse ist eine Klatsche
für die entsprechenden Protagonisten im Verein.
Eine Initiative für die DN9-Klasse (OV D25 mit einem speziellen Contest am 16.03.25) zu fördern und diesen Termin in die Deutschlandrundspruch-Rubrik "Conteste" und in die "CQ DL" aufzunehmen, wurden ignoriert. Auf der Contestkalender-Seite
des DARC-Servers wurde er zwar gelistet, aber welcher Einsteiger kennt sich darauf aus um den, nur genau dort, zu finden?
Ist die Enttäuschung, das kein massenhafter Eintritt der DN9-Lizenzinhaber stattfand, so groß das statt üblichem Erfolgsjubel
sich Ignoranz breit macht? So gewinnt man keine neuen Mitglieder!
  
Redaktion QSLonline


29.01.2025
Rufzeichenplan der BNetzA
Auszug aus der Amtsblatt-Verfügung 61/2024

  
Irgendwer wird sich bei der Erstellung der Präfixliste was gedacht haben, denkt man sich doch beim Durchforsten der Liste.
Staunen kann man, warum die Präfixe DA6 und DA7 der Klasse E zugeordnet werden und DA8 sogar der neuen Klasse N?
Sind denn derzeit soviel DO und DN-Präfixe ausgegeben worden, damit diese Erweiterungen ein bewährtes und bekanntes
Präfix-System aushebeln muss?
DP8 für Klubstationen (Funkamateure der Klasse N) zu vergeben, darauf muss man erst kommen!
Und mit einem Buchstaben als Suffix für Funkamateure der Klasse N mit  exterritorialem Standort.
Kann ja sein, das Afu-Einsteiger aus der Antarktis oder einer Raumstation...
  
DR1 und DR4 für Klasse A  (BOS bzw. Notfunk)
DR2 und DR5 für Klasse E  (BOS bzw. Notfunk)
DR3 und DR6 für Klasse N  (BOS bzw. Notfunk)
Die Kenntlichmachung mit diesen Präfixen gilt für den Funkverkehr zwischen Funkamateuren in Not- und Katastrophenfällen.
Nun gut. Wieder mal was Neues. Aber auch Sinnvoll? Muss man sich das merken?
 
Redaktion QSLonline


21.11.2024
DARC-Vorstandswahl am 16.11.24

"Der alte DARC-Vorstand ist der neue - ..." meldeten die DARC e.V. Medien.
Mit Mehrheit von den Distriktsvorsitzenden (dem sog. Amateurrat) gewählt.
QSLonline hat sich eine Meinung dazu von Chat-GPT erfragt und Interessantes mitgeteilt bekommen: Wiederwahl
Sollte eine KI schlauer sein als gestandene Amateurräte? Oder gibt es andere Kriterien? Ist alles Wesentliche im und
für den Verein vollbracht und man ist nun im Automatik-Modus?
Man feiert am 30. August 2025 in Baunatal ein Dreivierteljahrhundert "Leidenschaft für den Amateurfunk". Naja ...
Leidenschaft für den Amateurfunk war für viele Mitglieder in dieser Zeit nicht identisch mit Leidenschaft für den Verein
den sie, oft bedauernd, verlassen haben. Die Mitgliederstatistik des DARC zeigt diese Negativ-Tendenz ganz eindeutig.
Auch das gehört zum Rückblick auf Entscheidungen von nostalgischen Bestimmern und Bremsern in diesem Zeitraum.
       
Redaktion QSLonline
 

12.07.2024
N5UP-Vortrag im Distrikt D
Der Eigentümer und Betreiber von eQSL.cc hielt, anlässlich eines Berlin-Besuchs im OV D20, einen geplanten Vortrag
über Aufbau und Praxis der elektronischen QSO-Bestätigung.
Da die Anzahl der Teilnehmer begrenzt werden musste, wurde der Vortrag als Lifestream (nur Auszug) übertragen.
Gut gedacht, schlecht gemacht! Der Vortrag wäre es Wert gewesen ihn als "Event" vielen interessierten Mitgliedern,
die Nutzer des eQSL-Service sind, in guter Qualität zu präsentieren.
  
Redaktion QSLonline


OV-Info des DARC 4/24
Aus: "Änderungen der Amateurfunkverordnung seit 24.06.2024"
10 m
Zusätzlich: 28,0 bis 29,7 MHz Klasse N (DN9) mit 10 W EIRP / 6,1 W ERP
Die Klasse N darf 10W ERP also 16,4W EIRP auf 10 Meter, siehe Anlage 1 AFUV:
https://www.gesetze-im-internet.de/afuv_2005/anlage_1.html

 
Ist diese Info (siehe Zeile 2) für Normal-User Verständlich oder Widersprüchlich?
Sind in die (noch) DN1 bis DN8 Nutzer" gemeint?
Kann man sich nicht deutlich ausdrücken oder weiß man nicht was man schreibt?
  
Redaktion QSLonline


24.02.2023
Mitgliedertreff online
Bis zu 120 Teilnehmer von rd. 32.000 Mitgliedern betraten und verließen in den fast 2 Stunden, am Abend des 23. Februar,
den Chat-Raum des DARC-Servers zum "Mitgliedertreff online" mit den 4 Vorstandsmitgliedern des DARC e.V.
Ob man das als "mit großem Interesse", wie es das Vorstandsmitglied DG2RON (von DH8GAA sogar "Bundesronny" genannt) wahrnehmen und so in der Auswertung als Fazit benennen kann, sei dahingestellt.
Etwa 20 der Teilnehmenden, oft sogar die selben Personen, stellten dem Vorstand Fragen zu verschiedenen Themenbereichen.
Fragesteller und Vorstandsmitglieder schienen sich bereits gut zu kennen. So wurden kleinere Probleme wie "CQ DL" Zustellung,
Informationswege von den OVs nach Baunatal zum Mitgliederstand usw. im gegenseitigen Einvernehmen besprochen.
Antworten der Vorstandsmitglieder zu Fragen und Stand der geplanten AfuV-Novellierung und der neuen Einsteigerklasse zeigten das viele Inhalte (u.a. rund um DN-Call, Remote, Prüfungsfragen) zum Teil noch nicht abschließend geklärt und bestimmt sind.
Dies ergab, lt. DL3MBG, ein Treffen von RTA-Mitgliedern mit Vertretern der BNetzA und des zuständigen Ministeriums.
Übrigens wollen sich die 4 Vorstandsmitglieder wieder zur Wahl stellen um die bisherig gute Arbeit weiter zu führen.
Kann man sich bereits unbewusst in einer Art "Informationsblase" befinden, die Realität sowie Probleme im Verein ausblenden?
   
Redaktion QSLonline
 

02.02.2023
...und Tschüss
Meldung des Tages auf der DARC-Homepage:
„Jens Hergert hat in den vergangenen Jahren mit großer Einsatzbereitschaft und taktischem Geschick den DARC mit seinen Gesellschaften vorangebracht und so manche schwierige Situation hervorragend gemeistert. Sein Ausscheiden aus unserem Verband bedauere ich sehr, besonders auch für die vielen ehrenamtlichen Funktionäre im Verein“, sagt Christian Entsfellner, DL3MBG, Vorsitzender des DARC e.V.
 
Wir danken Herrn Hergert für seine Arbeit und sein Engagement für den DARC e.V. und wünschen ihm für seine persönliche
und berufliche Zukunft alles Gute.
  
QSLonline meint:
Bereits 2014 hatte der Distrikt P einen Antrag auf Entlassung dieses Herrn Hergert gestellt. Statt dessen wurde ihm eine längere Kündigungsfrist angeboten. Worum ging es damals?  Um eine vereinsschädigende Äusserung auf Twitter in einer Diskussion mit
dem OV K57. Hergert argumentierte: "Es könnten mehrere Tausend Mitglieder austreten, ohne das es dem DARC weh tut".
Könnte auch ein Geschäftsführer kündigen ohne das es den Vereinsmitgliedern weh tut?



29.09.2022
Resumé
Da hat man 2008 Anlauf genommen um eine neue Einsteigerklasse zu bekommen und ist in eine Mini-UKW-Klasse reingestolpert. Aus der Klasse K(annnix) wird nun eine Klasse N(ochnix).
Der erhoffte Schub an Neulizensierten oder beitragszahlenden Neumitgliedern für den Verein wird wohl ein Wunschtraum bleiben.
Das Märchen, das der ECC-Report von 1989 eine Einsteigerklasse forderte, hält man ("CQ DL", 10-2022, S. 7) bis heute aufrecht.
All die verbissenen Bemühungen von Funktionären, Irrwege und Tricks der letzten Jahrzehnte um Akzeptanz bei DARC-Mitgliedern und Lizenzbehörde scheiterten, wie der Entwurf der neuen AfuV zeigt. Auch die erwünschte Lizenzprüfung durch den Verein selbst.
Eine radikale Absenkung des Niveaus des Amateurfunkdienstes in DL wurde vom Gesetzgeber und nachfolgenden Behörden durch Gestaltung der Klasse N verhindert. Aus der Traum und Abgeschminkt! Gern Tusch, Verbeugen und Abtreten! Nun neue Nummer?
  
Redaktion QSLonline

 
28.09.2022
Angebot und Nachfrage
"Kommentierung zum Entwurf der Änderung der Amateurfunkverordnung".
 
Am Nachmittag des 25.09.22 konnten Teilnehmer aus jeweils 14 Distrikten, in 2 Durchgängen á 2 Stunden, im "Online-Treff"
ihre Meinung zu Änderungen von Inhalten des o.g. Entwurfes äussern.
Diese wurden vom Vorstandsmitglied Ronny Gerke (DG2RON) schriftlich festgehalten, welcher das Treffen moderierend leitete.
Der DARC konnte am 27.09. vermelden das über 90 Mitglieder an der "insgesamt sehr gelungenen" Veranstaltung teilnahmen.
Ist das Interesse der Mitglieder nur an Veränderungen der AfuV gering oder am sogar am DARC e.V. als Interessenvertretung?
  
Beobachter hatten den Eindruck das die Mehrheit der aktiven Diskussionsteilnehmer, meist auch Funktionsträger des Vereins, bereits im Vorfeld mit der Thematik befasst waren.
Der Tenor in den Diskussionsinhalten war dann auch, das diese schon in den Referaten besprochen wurden und/oder der RTA
als "Runder Tisch Amateurfunk" (Red: DARC dominiert und geleitet) sich dazu bereits selbst eine eigene Meinung gebildet hatte.
Den Möglichkeiten einer nachträglichen Einflußnahme auf bestehende Inhalte des Entwurfs gab man nur eine geringe Chance.
Es wurde auch darauf verwiesen, das Konkretes auch später von der BNetzA in Verfügungen geregelt werden könne, ohne die
AfuV ändern zu müssen.
 
QSLonline fiel auf:
Handwerklich kann man, ob von Seiten des Ministerium, der BNetzA oder durch RTA-Einflußnahme verantwortet, die Möglichkeit
der praktischen Durchsetzung einiger Festlegungen der neuen AfuV kritisch sehen und dort durchaus Sachkompetenz anzweifeln.
  
Beispiele:
- es wird lediglich in den neuen Nutzungsbedingungen (Nr. 20) auf IARU-Bandpläne, bezüglich Weltraumfunkstellen, verwiesen.
  Das findet sich jedoch nicht grundsätzlich in der AfuV als eine Bestimmung wieder. Wäre hilfreich Bandsegmente zu schützen!
  Sinngemäß, das die "jeweilig aktuelle IARU-Empfehlung" zu beachten ist. Negativbeispiele aus DL kennt wohl jeder aktive OP.
 
- in den Begründungen (B. Besonderer Teil – Einzelbegründungen) findet sich:
  "Bei der Mitbenutzung der Klubstation kann auch das personengebundene Rufzeichen verwendet werden".
  Der § 2 Nr. 3a besagt aber: „Klubstationsrufzeichen“ (ist) das gemeinschaftlich genutzte Rufzeichen der Klubstation.
  Ja was denn nun?  Man weiß dann nicht mehr, von wo der OP gesendet hat. Ist das unwichtig? Auch im Störungsfall?
  Stimmt QTH/LOC? Wird ein QSO im Log des eigenen Calls oder dem der Klubstation dokumentiert? Etwa Nirgendwo?
  Da war die bisherige Bestimmung an der Klubstation das Klubcall verwenden zu müssen, eindeutig und sehr sinnvoll.
 
- warum sollen DN-Logs nach einem Jahr gelöscht werden müssen. Die Papier-QSLs kommen oft erst später und sind dann nicht
  mehr einem Auszubildenden zuzuordnen.
 
- B. Besonderer Teil – Einzelbegründungen, Artikel 1, Nummer 1, Buchstabe c)
  Klubstation: die Definition einer Gruppe, die aus 4 Mitgliedern bestehen muss! Ist das Ernst gemeint?
  Warum 4? Warum nicht 3 oder 6 oder sogar 10? Immer die gleichen Personen und wie lange müssen sie Teil der Gruppe sein?

Redaktion QSLonline.de


09.09.2022
Langjährige DARC-Pläne bezüglich neuer "Einsteigerklasse N" gestutzt

Der aktuelle Referentenentwurf der Verordnung des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr (Zweite Verordnung zur Änderung der Amateurfunkverordnung) beinhaltet einiges Neues für die Zukunft des Amateurfunkdienstes in Deutschland.
Zum Beispiel:
- Die Prüfung erfolgt weiterhin durch die Bundesnetzagentur (BNetzA), als dem BMDV hoheitlich untergeordnete Behörde.
- Der Wunsch des DARC e.V. die Prüfungen selbst durchzuführen wurde nicht berücksichtigt!
- Prüfungs-Schwerpunkt (Fragen) sind "wesentliche Grundzüge der geforderten Kenntnisse":
 
1. Betriebliche Kenntnisse  2. Kenntnisse von Vorschriften  (3. Technische Kenntnisse) .?.
- 1. und 2. identisch mit den Prüfungsfragen der Klasse E und A.  Aufstockung über Pkt. 3.
- Klasse "N" nur 2m und 70cm-Band. Sendeleistung 10 Watt EIRP (HF + Antennengewinn).

  
Es wird in der Lizenzstruktur ein aufbauendes System (von Klasse N über Klasse E zu Klasse A) installiert, welches sich nur in
den Prüfungsanforderungen "Technische Kenntnisse" unterscheidet.

  
Der DARC vermeldete am 08.09.2022:
"Das gesetzlich festgeschriebene Selbstbaurecht wird dabei nicht eingeschränkt, somit können auch Einsteiger Funkgeräte oder Hotspots selbst entwickeln, aufbauen und in Betrieb nehmen".
 
  
Redaktion QSLonline
   
Quellen:
DARC-Portalmeldung
Novellierungstext der AFuV (Entwurf)
Info: Chronologie Klasse "K"-Diskussion

 

22.06.2022
Ja, aber...

Wir in der Redaktion sind uns einig das die Einführung einer Klasse K(annNix) eine "Schnapsidee" alter Männer ist, welche eine undurchdachte und überflüssige Idee aus der DARC-Mottenkiste nicht aus dem Kopf bekommen und unbedingt durchsetzen wollen.
Dennoch sollten wir einem, Anonymität versprochenem, Befürworter die Möglichkeit geben seine Sicht der Dinge hier darstellen zu können. Was wir hiermit tun.
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Hallo QSLonline,
ich habe alles in ihrer  Rubrik "Wende" gelesen das über die Jahre hinweg zum Thema Einsteigerklassen geschrieben wurde.
Grundsätzlich finde ich aber die Möglichkeit des einfachen Einstiegs in den Amateurfunk, trotz DN-Rufzeichen und DO-Klasse,
gut als einen Versuch dem Abwärtstrend der weiter sinkenden Anzahl der Funkamateure in Deutschland entgegenzutreten.
Das will der DARC als unser Club doch erreichen.
Wer die treibende Kraft zur Installation einer weiteren Lizenzklasse ist, ob DARC oder BnetzA, ist erst mir einmal egal.
Die inhaltliche Ausgestaltung dieser Lizenzklasse scheint auch mir nicht deutlich genug vom Club publiziert zu werden.
Meine Gedanken dazu möchte ich, im möglichen Vorfeld der Entscheidung, gern den Lesern ihrer Rubrik darlegen dürfen.
     
Die neue Einsteigerklasse sollte eine zeitlich befristete "Schnupperlizenz" sein, die im technischen Prüfungsteil unter den Anforderungen der Klasse C angesiedelt sein sollte.
Die Sendeleistung von unter 10 Watt HF sollte durch Verwendung von spezieller kommerzieller Sendetechnik aus Bausätzen mit integrierter Power und SWR-Meßtechnik realisiert werden. Nur die VHF/UHF-Bänder oder auch ein Kurzwellenband zum Einstieg?
So wäre auch die die gesetzlich geforderte Möglichkeit zum "Sender-Eigenbau" (nach Erteilung der Lizenz) irgendwie gegeben.
Die Online-Shops des FUNKAMATEUR und des DARC-Verlages können das stemmen, und auch Hersteller dieser Bausätze wird es zeitnah geben. Startups für spezielle Amateurfunktechnik?

Den Prefix "DN" für diese Lizenz zu verwenden erscheint mir völlig ungeeignet, weil die fast 5000 Besitzer eines DN-Rufzeichens enteignet würden. Die folgende Klagewelle sollte sich unser Club nicht antun. Ein Stop der Vergabe von DN-Rufzeichen durch die BnetzA und Ausgabe eines Y0- (Ypsylon Null AA bis ZZ) Präfix wäre eine Möglichkeit. Zur WRTC 2018 war es auch möglich diesen Präfix dem Amateurfunk zuzuordnen.
Ich bleibe optimistisch und sehe eine neue Klasse nicht als Katastrophe und Niedergang des Amateurfunks in Deutschland an.

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Editiert: Redaktion QSLonline


29.05.2022
Durch die Hintertür?
Aktuell 4553 Funkamateure die bisher eine DN-Ausbildungslizenz bei der BNetzA kauften, werden diese für Auszubildende nicht mehr verwenden können, weil der DARC mit der BNetzA diese Nutzungsart abschaffen und den DN-Präfix für eine, immer noch in den Köpfen von langjährigen Funktionären herumspukenden, neue Lizenzklasse vergeben will.
Die Prüfungsanforderungen sollen dafür deutlich vereinfacht werden. Man erhofft sich neue DARC-Mitglieder als Beitragszahler.
Man bekommt nur neue Lizenzinhaber mit rudimentären Kenntnissen, welche sich in der Öffentlichkeit zwar als Funkamateure darstellen könnten, aber in der Praxis nicht einmal mit der bisherigen Einsteigerklasse E vergleichbar wären.
Der Stand der Klüngelei zur inhaltlichen Ausgestaltung dieser "Einfachst-Lizenz", von Sendeleistung über TX-Bau/Nutzung usw., ist nur Vereinsoberen bekannt.
Sind die Mitglieder wieder einmal "aussen vor", werden geschaffene Tatsachen akzeptieren oder frustriert den Club verlassen?
Quelle: FUNKTELEGRAMM 6/2022, Seite 3
  
QSLonline meint:
Sicher ist: Das Niveau des (noch) Amateurfunkdienstes wird deutlich sinken. Damit, kurz über lang, auch die Mitgliederzahlen.
Andere Afu-Vereine in Europa haben diese Erfahrung bereits gemacht. Ist man nicht mehr Lernfähig? Hat man sich verrannt?
Wir wurden informiert das im Online-Vorstandschat am 16.05.22 auf eine Anfrage hin bekräftigt wurde, das der Beschluss des "Amateurrats" aus dem Jahre 2008 (!) zur Einführung einer neuen Einsteigerklasse immer noch gilt.
Man wisse nicht ob diese in einer neuen AfuV enthalten sein wird und müsse sich "überraschen lassen".
Ein Verein der derzeit noch 47,6 % der lizensierten DL-Funkamateure vertritt sollte schon im Interesse seiner Mitglieder offen und ehrlich agieren, Aktivität entfalten und gegenüber der Lizenzbehörde beratend, oder in diesem Falle eher abratend, in Erscheinung treten.
Die AfuV ist kein Ü-Ei, sondern die Grundlage der praktischen Durchführung des Amateurfunkdienstes, seiner Qualität, dem Ansehen in der Öffentlichkeit und nicht zuletzt langfristig seiner Existenzberechtigung mit eigenem Gesetz.
Ist Geheimniskrämerei Ausdruck von Angst vor der Mehrheitsmeinung der Vereinsmitglieder zum Thema Klasse K(annix)?
Will man die Schuld an der Einführung einer unsinnigen Lizenzklasse untersten Niveaus auf die BNetzA abschieben, wenn das eintrifft was Kritiker seit 14 Jahren befürchten und begründet davor warnen?
       
Redaktion QSLonline


28.02.2022
Stellungnahme zur aktuellen Situation in der Ukraine  
Das Referat Not- und Katastrophenfunk
des DARC e.V, gibt (Startseite  https://www.darc.de/home/) Informationen, bezüglich Amateurfunk in der Ukraine und das Verhalten von DL-Amateuren in derzeitiger Situation dazu, heraus.
Wir bitten sich entsprechend zu informieren.
  
Redaktion QSLonline



21. 01. 2022
Alternativen zur Februar QSO-Party?
In der Rubrik "Conteste" der CQ DL 2-2022 ist u.a. zu lesen:
"In einer Besprechung am 13.12.21 hat das Referat Conteste beschlossen, die Februar QSO-Partys und die QSO-Party am Funkertag wegen der stark gesunkenen Teilnehmerzahlen nicht mehr zu veranstalten, so sind im Juni 2021 nur noch 12 Logs eingegangen. Das Referat wird einige Alternativen ausarbeiten..."
 
QSLonline meint:
Tatsächlich 2021 nur 12 Logs zur "Funkertag-Party". Die Mitglieder ignorieren wohl dieses aufgesetzte "Event" ohne Tradition im DL-Funksport.
Zur "Februar QSO-Party" 2021 reichten 202 Teilnehmer (!) ein Contestlog ein. Initiator dieser beliebten QSO-Party war DL3KWF. Danke Hardy.
Sind zu diesem Contest Alternativen notwendig? Welche sollen stattdessen "ausgearbeitet" und (wenn die HAM Radio überhaupt stattfinden sollte) dort vorgestellt werden? Statt traditionell das OP-Alter in der Kontrollnummer, lieber die Schuhgröße als eine inhaltliche Alternative?
Dann ist die prekräre Altersstruktur im Verein nicht so aufffällig. Deswegen keine Februar-QSO-Party mehr im DARC-Contestprogramm?
Einerseits wünscht man sich eine Förderung von Amateurfunkaktivitäten, andererseits wirkt dieser Beschluss dahingehend Kontraproduktiv. Mitglieder sind verärgert und frustriert. Vor Allem DL-Diplom Sammler und Funksportler. So die uns aktuell eingegangenen eMails zur Problematik.
  
Redaktion QSLonline


03. 01. 2022
Diskussion mit dem Vorstand zur „Zukunft Amateurfunk“
Die Startseite des DARC meldete:
"Der DARC-Vorstand lädt heute Abend, am 3. Januar um 19 Uhr zum Workshop „Zukunft Amateurfunk“ auf die Plattform treff.darc.de ein. Seit geraumer Zeit beschäftigt sich der DARC-Vorstand mit der Zukunft des Amateurfunks.
Erste Überlegungen hierzu gab es bereits in einem Vortrag auf der HAM RADIO World im Juni 2021. Das Ziel dieses Workshops soll zunächst die Erkenntnis wecken und festigen, das ein „weiter so wie bisher“ den Amateurfunk nicht attraktiv und zukunftsfähig macht."

                    
  
Eine gute Idee, über diesen Weg, interessierte Mitglieder über die Arbeit des Vorstandes, Life und in Echtzeit, zu informieren.
Pünktlich um 19.00 Uhr begrüßte der DARC-Vorsitzende Christian Entsfellner (DL3MBG) die bisher eingeloggten Teilnehmer.
Übrigens stieg deren Anzahl, bis zum Ende des Workshops um 21.00 Uhr, auf 140.
Nach einleitendem Vortrag stellte DJ3HW, als IARU-Beauftragter des DARC, die Ergebnisse eines IARU-Workshops bzw. der IARU-Umfrage, im Vergleich zur Satzung des DARC vor. Es wurde natürlich große Übereinstimmung in Aufgaben und Zielen festgestellt! Auch die Vorstandsmitglieder DL3GBE und DG2RON erläuterten daraufhin ergänzend Hauptzweck und die Ziele
des DARC im Rahmen der "2030 + Initiative".
 
               
 
               
Die Moderatoren riefen ca. 10 sich meldende Teilnehmer auf und beantworteten Fragen bzw. gingen auf deren Statements zu angesprochenen Themen ein.
Ich hatte das Gefühl das dies überwiegend gut informierte Mitglieder, vielleicht sogar mit Funktionshintergrund im Club, waren.
  
"Freifunk" und andere Gruppen von am Funk Interessierten (LoRaWAN u.ä.) irgendwie in den DARC e.V. einzubinden und themenorientierte Chatgroups in sozialen Medien zu gründen, auch YouTube mehr zu nutzen u.ä. wurde z.B. als eine der Zukunftsaufgaben angesprochen. Weg vom Amateurfunkdienst zu einem beliebigen Technikverein?
 
Ziel ist ein vereinfachter Zugang zum Amateurfunk.

Auch eine neue zusätzliche "Einsteigerklasse (K)" ist immer noch im Gespräch, da ein Vorstandsbeschluss aus dem Jahre 2008 (!) noch gilt, meinte DL3MBG. Man suche noch einen Weg, diesen umzusetzen. Ist dies eine Änderung und Zukunftsorientiert?
"Wir sind die Fachleute für Funk" wurde mehrfach von DL3MGB beschworen. Im Gegensatz dazu glaubt man immer noch mit einer neuen Klasse am Afu-Gesetz vorbei, oder mit einem neuen Afu-Gesetz, eine Pseudo-Lizenz für Unbedarfte und Lernfaule zu etablieren um neue DARC-Mitglieder zu rekrutieren?
Wieviel ex-Nutzer des beliebten DN-Ausbildungsrufzeichens haben in der Folge tatsächlich eine Amateurfunklizenz erworben?
Wieviel der Einsteiger (DO-Lizenz) sind noch im DARC organisiert? Hatte sich auch die Initiative für diese Lizenzklasse zur Erhöhung des Mitgliederstands gelohnt? Für den RSGB mit seiner Einsteigerklasse wohl nicht...
Beispiel "Foundation-Class". Aufwand: 10-12 Std. Prüfung: 26 Fragen in 60 Minuten. Kosten: £ 27,50. Kein TX-Selbstbau...
 
Das der Vorstand NEUES engagiert auf den Weg bringen will, hat sich mir nach den 2 Stunden leider nicht recht erschlossen.
Der Vorstand stellt sich selbst, den Amateurrat, die Satzung und Struktur nicht in Frage. Man hat den Eindruck er sucht wieder einmal nach Möglichkeiten, durch sich vielleicht aktuell ergebende Gelegenheiten, den Verein über das Jahr 2030 zu erhalten.
 
Öffentlichkeitsarbeit "vor Ort" verstärken, Rückgewinnung von Mitgliedern, Unterstützung der Ausbildung zum Funkamateur?
Da gäbe es viele, nicht angedachte, konkrete Möglichkeiten die vom Vorstand "angeschoben" werden könnten.
Beispiele:
- In jedem Distrikt ein Ausbildungszentrum zur Werbung und Vorbereitung auf eine Afu-Lizenzklasse etablieren.
- Verstärkt die Gründung bzw. Erhalt von Clubstationen an Universitäten und Schulen zu unterstützen.
- Vielleicht durch Unterstützung von OVs der Region, Clubstationen in SOS-Kinderdörfern zu gründen.
- Anschieben: Damit Morsetelegrafie als "Sprache der Funker" endlich auch Weltkulturerbe wird.
  Siehe "El Silbo" (Pfeifsprache auf den Kanaren) ist bereits immaterielles Weltkulturerbe der UNESCO.
  Öffentliches Interesse wird über die Medien verbreitet, daher
Initiativen forcieren statt vernachlässigen.
- "CQ DL" als PDF allen Interessierten über den DARC-Server (DARC-Mediathek) kostenlos anzubieten.
- Bereitstellung von Call-Nadeln mit DARC-Raute für die Mitglieder. Sie werden sichtbar!
- Bereitstellung von Notfunk-Plaketten zur Information für Anwohner. Das hilft sehr im nachbarlichen Umfeld....
                                                         

DM2FDO
Redaktion QSLonline


06.01.22
"Zukunft des Amateurfunks“ liefert neue Impulse  (Quelle: DARC-Startseite)
QSLonline meint:
Die zu erwartende Innendarstellung, aus Sicht des DARC e.V., im Rückblick auf einen erfolgreichen Workshop.
Zumindest darin hat sich nichts geändert. Man findet sich grundsätzlich selbst gut, ohne etwas erreicht zu haben.
  
Redaktion QSLonline


13.08.2021
Exklusive Radioreportage über den neuen Intendanten des Saarländischen Rundfunks
In einer aktuellen Meldung auf der DARC-Startseite wird Wichtiges berichtet, u.A.:
- Neuer SR-Intendant, im Gespräch mit Radioreporter Dieter Lorig, DK4XW
.
-
In dem exklusiven Gespräch mit OM Dieter berichtet der neue SR-Intendant über seine Arbeit und die Zukunft des
  Saarländischen Rundfunks.
- Zudem erzählt er über seine Hobbys.
- Hier der Link zum Sender: https://laut.fm/saarwelle.
 
QSLonline meint:
Der Link führt zum Livestream, nicht zum "exklusiven Gespräch"! Das kann man nicht aufrufen...
Der einzige Bezug zum Amateurfunk ist, das der private Betreiber des Internetradios der Funkamateur (DF3VT) und der Reporter (DK4XW) eine Amateurfunklizenz besitzen.
Ist es nicht traurig das der "Bundesverband für Amateurfunk in Deutschland" so tief gesunken ist, um solch ein Ereignis zu melden?
Nächstens kann man wohl damit rechnen lesen zu müssen, das ein Vorstandsmitglied seinen Hund "Gassi" geführt hat und zufällig einen anderen Funkamateur traf?


19.07.2021
Notfunk-Notfall im DARC?
Aus DARC-Meldungen (s. Quelle) zu Notfunkaktivitäten a.G. der aktuellen Hochwasserkatastrophe vom 16. bis 19.07.2021:
"Auch von Betroffenen erhalten wir mehr und mehr Rückmeldung aus 1. Hand, welche uns alle bestätigen, dass aktuell kein Amateurfunk vor Ort benötigt wird. Hierzu schrieb unser HF-Referent Tom Kamp (DF5JL) zum Beispiel gestern folgendes:
"Die Kommunikation Punkt zu Punkt ist hier in den betroffenen Gebieten nicht das Problem."

 

"... kam es noch zu einem Notruf aus dem Saarland auf einer 80m Frequenz. Dieser Notruf wurde von einer Station des niederländischen Notfunks aufgefangen und versucht zu beantworten. Nachdem dies aufgrund der Funkbedingungen nicht möglich war, wurde über die IARU R1 internen Meldewege informiert und Gruppen aus Belgien und Italien versuchten ebenfalls den Funkspruch aufzunehmen. Leider war dies keiner der Gruppen möglich. Es konnte jedoch durch uns auf telefonischem Wege Kontakt zur Familie des OM aufgenommen werden, wo jedoch keine Notlage vorlag."
  
"Der DARC e.V. steht auf verschiedenen Ebenen, bereits seit mehreren Jahren, mit den zuständigen Stellen in Kontakt und wenn ein Bedarf an unserer Unterstützung besteht, so stehen unsere Ansprechpartner für eine schnelle Kontaktaufnahme zur Verfügung."
 
Quellen: DARC-Startseite

QSLonline meint
:
Ist wirklich kein weiterer Handlungsbedarf gegeben und NOTwendig?
Es bedarf u.E. grundlegender Vereinbarungen mit Zentralen des Katastrophenschutzes in allen Bundesländern um die Notfunkgruppen aus den DARC-Distrikten in Meldeketten o.ä. einzubinden.
Gelegentliche und einzelne Absprachen mit Landräten und Bürgermeistern in Gemeinden, Dörfern und Städten, mit dem THW, dem DRK und anderen Organisationen sind gewiss hilfreich, aber eben nur ein Angebot.
In Katastrophensituationen denkt sicherlich Niemand an mögliche Hilfe durch einzelne Funkamateure oder Notfunkgrupppen des Amateurfunkdienstes, die man ansprechen könnte.
Die durch aktuelle Hochwasserereignisse entstandene Sensibilität der Politik (Thema: Verbesserung des Katastrophenschutzes) ist eine Gelegenheit die genutzt werden sollte um den Notfunk des DARC, durch aktives Zugehen auf diese geplante Aktivitäten des Bundes, einzubinden.
  
Notfunkübungen in den Distrikten, auf Relais-und Direktfrequenzen stattfindend, werden gelegentlich zum "Hobby im Hobby", auch Selbstzweck besonders engagierter Funkamateure? Was sollte stattdessen der DARC Distriktübergreifend organisieren?
- Organisation der Realisierung netzunabhängiger Afu-Relais (mit Vorrangschaltung für Meldungen aus den Notfunkgruppen).
- Funkamateure benennen, die als kompetente Ansprechpartner in Katastrophenstäben tätig sind, um ggf. Notfunkmeldungen,
  die über den Amateurfunk kommen, aufzunehmen und weiterzuleiten.
  
Siehe auch:
QSLonline:
DARC e.V.:
Diese Rubrik: NOTFUNK (Suche über Browser-Suchfunktion)
 


18.07.2021
Beliebigkeit als Strategie?
Der DARC-Vorstand hat im Juni 2021 ein "Strategiepapier (75 + 100)" zur Zukunft des DARC fertig gestellt.
So soll eine Zusammenarbeit mit und Integration von Gruppen und Bewegungen wie "Freifunk" (WLAN-Netze, LOR und LORAWAN) in den DARC beabsichtigt und eine Gewinnung neuer DARC-Mitglieder angestrebt werden.
Der DARC-Vorsitzende (DL3MGB) meint, der Amateurfunk in DL müsse in "eine andere Richtung gehen".
Quelle: FUNKTELEGRAMM 8/2021
  
QSLonline meint:
Dann muss auch die Satzung geändert werden, denn diese besagt bzw. bestimmt in
§ 2 Zweck des Clubs (Vereinszweck)
Förderung des Amateurfunkens.
Weiterhin u.A. in der DARC-Satzung:
- technische Studien und die Ausbildung für alle Bereiche des Amateursende- und Empfangswesens ...
- Pflege der Freundschaft zwischen den Funkamateuren des In- und Auslandes,...
- Durchführung von funksportlichen Aktivitäten sowie sportlicher Maßnahmen ...
- Vorbereitung auf die behördliche Prüfung zur Erlangung eines Amateurfunkzeugnisses...
- Wahrung der Rechtsstellung der Funkamateure gegenüber den gesetzgebenden Körperschaften, ...
- Erhaltung der Nutzbarkeit und des Schutzes des dem Amateurfunkdienst zugeordneten elektromagnetischen Spektrums,...
- Mitgliedschaft bzw. Vertretung der deutschen Funkamateure in der IARU und ITU (UN).

  
Vielleicht sollte bei der Gelegenheit auch der Vereinsname in SVD e.V. (Sammelsurium Verein Deutschlands) geändert werden?
Hatte man vergessen auch an Geocaching-Interessierte (bevorzugtes Hobby des ex-DARC-Vorsitzenden, DL7ATE), zu denken?
Vielleicht sollte der Vorstand die über 1.000 OVVs fragen ob sie die geplante Entwicklung in eine "andere Richtung" mittragen
und sich in Afu-fremde Freizeitbeschäftigungen, die ausserhalb des FUNKDIENSTES AMATEURFUNK liegen, einarbeiten wollen?
Wäre der sog. "Amateurrat" (DVs) gut beraten solch einen Irrweg zu unterstützen und abschließend mehrheitlich Abzunicken?
Dies wäre nämlich der Weg, weg von einem Funkdienst, zu einer Funkanwendung, wie der CB-Funk! Stichwort: AfuG-Bestand!
Noch ist nichts beschlossen. Träume von Gelegenheits- bzw. Wenig(amateur)funkern sollten nicht zur Realität werden können.
Es ist Mitte Juli, nicht mehr der 1. April. Wer das nicht glauben mag, sollte vielleicht beim DARC e.V. in Baunatal nachfragen
.
  
Übrigens:
Warum gibt es keine Information von der Vorstandstagung vom 17/18.07., was inhaltlich in der Amateurfunkverordnung (AfuV) geändert werden soll? Welche Notwendigkeit zu einer Änderung besteht und warum diese, und von wem, angestrebt wird?
Wird nach wie vor im internen Kreis geklüngelt und den ungefragten Mitgliedern werden nur Beschlüsse bekanntgegeben?

 
An der IARU-Umfrage, die auch vom DARC Online im Zeitraum vom 03.05. 23.05.21 durchgeführt wurde, haben sich über 550 Funkamateure beteiligt.
Zu den Fragestellungen wurden insgesamt über 3.500
Aussagen abgegeben.

Keine Frage oder Aussage beschäftigte sich, forderte oder befürwortete eine Zusammenarbeit und Integration von Gruppen und Bewegungen wie "Freifunk" (WLAN-Netze, LOR und LORAWAN)
.
Geht es denn noch?
 
Redaktion QSLonline


09.07.2021
Vortragsreihe des DARC e.V. verzeichnet Teilnehmer-Rekord

Mit einer Teilnehmeranzahl von 262 bricht der Vortrag von Jürgen Mayer, DL8MA, zum Thema Low Power Wide Area Network (LoRaWAN) am vergangenen Dienstagabend alle Rekorde.
"Dies bestätigt uns darin, den Fokus des DARC e.V. weiter auf die neuen Technologien zu richten", erklärt Christian Entsfellner, DL3MBG.
Quelle: https://www.darc.de/home/
 
QSLonline meint:
Bricht dieser wirklich alle Rekorde?  Hoffentlich wurde er zum Eintrag in das  Guinness-Buch der Rekorde  angemeldet.
Bei derzeit ca. 32.500 DARC-Mitgliedern sind 262 Teilnehmer einer virtuellen Veranstaltung des Vereins ein "Teilnehmer-Rekord"? Welche Ausgangsgröße war Basis für diese Rekordzahl? Warum bejubelt man sich wieder (übertrieben) selbst?
Eine gelungene DARC-interne Veranstaltung als Maßstab für erfolgreiche Vereinsarbeit
?
Diese einfache Sicht der Dinge scheint uns Rekordverdächtig, jedoch in anderem Sinne.


27.06.2021
Verleihung Shears Award
Auf der Webseite des DARC e.V. ist Erstaunliches zu lesen:
"Der Shears Award geht in diesem Jahr an den OV Mittelmosel (K48). Der OV konnte im vergangenen Jahr den größten Zuwachs an Neumitgliedern verzeichnen.
„35 Neumitglieder – das ist eine ordentliche Zahl“, freute sich der DARC-Vorsitzende Christian Entsfellner, DL3MBG, in seiner Laudatio. „Ich darf dem ganzen OV herzlich gratulieren“, so DL3MBG.
Der DARC-Vorsitzende vermutete aber auch, dass der OV so einige Anreize biete, um dieses Ziel zu erreichen."

 
QSLonline meint:
Glückwunsch zum Shears-Award für beispielhafte Initiative zur Gewinnung neuer Mitglieder und künftiger Funkamateure.
Apropo "Beispielhaft".
- durch eine neue Art der Werbung für den Amateurfunk und/oder den DARC e.V. ?
- durch finanzielle Anreize (Übernahme des DARC-Beitrags, Prüfungsgebühren o.ä.)?
- durch die vom OVV initiierte Öffentlichkeitsarbeit mit Beteiligung der OV-Mitglieder?
- durch Initiative einzelner Funkamateure des OVs in einem bestimmten Zeitraum?
- durch hilfreiche Unterstützung des Distrikts K, oder gar der Zentrale in Baunatal?
  
Wir wissen es nicht und offenbar auch nicht der DARC-Vorsitzende.
Kann es wirklich sein das dieser nur "vermutet", statt tatsächlich zu wissen wie der Erfolg zustande gekommen ist?
Zeichnet er einfach nur aus, ohne die ursächliche Gründe zu kennen und Beispielhaft als Ziele weiter zu empfehlen?
Oder vermutete der Schreiber der Meldung, das der DARC-Vorsitzende uninformiert oder uninteressiert sei?
Das alles ist entweder schlimm oder sogar bezeichnend?
  
Nachtrag: 28.06.2021 10:00 Uhr
Der Beitrag zum Shears-Award wurde von der aktuellen DARC-Webseite entfernt.
Wir helfen gern...


Für DARC-Mitglieder zum Nachlesen:
https://www.darc.de/der-club/distrikte/s/ortsverbaende/01/nachrichten/detailansicht-archiv/news/ov-mittelmosel-k48-erhaelt-den-shears-award/
    
Redaktion QSLonline


12.05.2021
Wie ein Empfangsamateur zum "Operator" wird
Die am DARC Frühlingswettbewerb teilnehmende Clubstation DL0DK hat im Contestlog den SWL (DE2JAN) als "Operator"
des Contest-Teams benannt. Dies wurde vom Contest-Auswerter auch so in die veröffentlichte Ergebnisliste übernommen.
Das Problem dabei ist: Ein Empfangsamateur ist nun mal kein Funkamateur.
Er nutzt ein beantragtes KENNZEICHEN zur SWL-Tätigkeit, kein RUFZEICHEN.
Ein SWL findet aus diesem Grund im AFuG und der AfuV keinerlei Erwähnung.
Als Teilnehmer an Contesten kann er als Hörer (Kategorie "SWL") teilnehmen.
Jedoch nicht in der Kategorie "OP". Er sendet nicht, ist daher kein "Operator".
Die unterstützende Tätigkeit als "Antennendreher" und ggf. "Logschreiber" ist nicht mit der eines Operators in einem Contest-Team gleichzusetzen.
Auf Nachfrage beruft sich der Auswerter auf das UKW-Referat, das diese Aufwertung zum "Operator" wohl als unproblematisch und üblich ansieht.
   
QSLonline meint:
Diese Nennung als "Operator" in einem Contest-Team ist falsch und sollte daher künftig nicht zur gängigen Praxis werden.


22.04.2021
Aus der Rubrik "Vorstand" der CQ DL
Zur Thematik "Remote-Betrieb":
Die AfuV soll dazu, und in weiteren Punkten, (?) angepasst werden um auch in DL einen Remote-Betrieb zu gestatten.
Red.: Wohl eher, um ihn zu legalisieren. Hoffentlich denkt man auch an den Rufzeichenzusatz "/R" zur Kennzeichnung.
2. Online-Treff am 14.März:
Mitglieder fragten u.a. den Vorstand, ob der DARC eine neue Einsteigerklasse unterstützen sollte.
Das "Resumee": Eine leichtere Prüfung könnte die Prüfungshürde senken.
Unterschiedliche Systeme, die in Nachbarländern bestehen, wären jedoch mit den beiden in DL anzutreffenden Klassen nicht direkt vergleichbar.
Red.: Der in diesem Zusammenhang gegebene wichtige Hinweis auf Rechte und Pflichten sowie ein Mindestmaß an Kenntnissen und Fertigkeiten als Voraussetzung für die Zulassung zum Amateurfunkdienst ist Bemerkenswert und könnte eine neue und realistischere Sichtweise des Vorstands, im Zusammenhang mit der jahrelangen Diskussion über diese Problematik, sein.
Kein, durch Aussendungen oder Antennengebilde eines Funkamateurs, irgendwie negativ beeinflusster (gestörter) Anwohner wird sich für die Lizenzklasse oder den Ausbildungsstand dieses "Einsteigers" interessieren. Er ist dann FUNKAMATEUR! Basta.
  
Wir meinen:
Es ist an der Zeit die Idee einer zusätzlichen Einsteigerklasse, mit minimalen Prüfungsanforderungen, endgültig zu begraben und dies auch ganz deutlich zu formulieren.
 
Quelle: "CQ DL" 5-2021, Seite 6


06.03.2021
Smartmeter
Im März 2020 hatte ich die DARC-Geschäftsstelle eine Mail wegen der Smartmeter-Problematik (Störsignale, Einbaupflicht usw.) geschrieben und die Frage nach Handlungsbedarf bzw. Information der Mitglieder gebeten wie man sich bei der Aufforderung zum Einbau verhalten sollte.
Die GS beauftrage den EMV-EMVU-Referenten meines Distrikts der mir im April 2020 mitteilte, das im Referat viele Spezialisten sind und das möglicherweise schon jemand bearbeitet. Das war es dann auch an Informationen... bis heute.
"Möglicherweise" bekomme ich, und alle interessierten und ggf. betroffenen Mitglieder, irgendwann eine kompetente Antwort. Nun ist ja dadurch wieder Gelegenheit des Ab- bzw. Zuwartens unseres Kompetenzvereins.
Bis Gerichte eine Entscheidung treffen, die im günstigsten Fall eine Einbaupflicht für Smartmeter verhindern.
  
Pressemitteilung vom 06.03.2021:
Seit bekannt wurde, dass alle Haushalte künftig mit digitalen Stromzählern ausgestattet werden sollen, gab es heftige Diskussionen.
Jetzt musste sogar ein Gericht entscheiden. Das Urteil könnte viele Verbraucher freuen.
Das nordrhein-westfälische Oberverwaltungsgericht in Münster hat eine Verpflichtung zum Einbau von intelligenten Stromzählern vorerst gestoppt.
Laut OVG ist eine Verfügung des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) mit Sitz in Bonn voraussichtlich rechtswidrig, wie das Gericht am Freitag mitteilte.
Die Entscheidung fiel in einem Eilverfahren.
Das Hauptsacheverfahren ist noch am Verwaltungsgericht Köln anhängig (Az.: 21 B 1162/20, 9 L 663/20, VG Köln).
Quelle: t-online.de

  
DM2FDO


08.01.2021
Das Prinzip Hoffnung
Ein neues Jahr wird zumeist als ein guter Anlass gesehen Vorsätze umzusetzen, um etwas positiv verändern zu wollen.
Sind es schlechte Gewohnheiten, die sich eingeschlichen haben, oder ist es an der Zeit nun endlich Neues zu beginnen.
Ein Aufbruch der notwendig wird um die Verbesserung, einer als nicht mehr tragbar erkannten Situation, zu bewirken.
Kleine erreichbare Schritte sind eher erfolgreich als eine totale Veränderung, die nicht dauerhaft durchgehalten wird.
Da für unseren Verein zum Jahresabschluss noch kein Konzept für das Handeln im Jahr 2021 bekannt wurde wird man
es, a.G. der Vielzahl von "Baustellen", zeitlich nicht geschafft haben einen Fahrplan zu entwickeln und den Mitgliedern vorzustellen.
Soll ja auch "Hand und Fuß" haben. Da sind Hektik und Aktionismus, in der Vereinspolitik, tatsächlich unangebracht.
- Bereitet man daher sehr gründlich eine Reha-Maßnahme für die mentale Fitness vor?
- Geht man gedanklich, als den zweiten Schritt, eher in Richtung "Betreutes Wohnen"?
- Oder macht man sich an die Vorbereitung einer Hospiz-Variante mit Sitz in Baunatal?
Die kommenden Wochen werden es zeigen.
  
Prost Neujahr!


18.12.2020
Fragezeichen
Ist es ein deutliches Zeichen für Ziel-und Planlosigkeit in unserem Verein, wenn der DARC-Vorsitzende Christian Entsfellner (DL3MBG) in der OV-Info 12/20 u.a. schreibt:

"Wichtige Themen/Fragen in 2021 werden sein:
• Bekommen wir eine neue, liberale Durchführungsverordnung für den Amateurfunk?
• die Fortführung der Verteidigung des Frequenzspektrums gegen EMV-Störungen von Geräten und Anlagen
• Wie geht es weiter mit dem kontaktlosen Laden vor allem in der Automobilbranche, also dem „Wireless Power Transfer“
 und dem damit zu erwartenden extremen Störpotential auf der ganzen Kurzwelle?
• die Vorbereitung der Einführung einer neuen Online-Mitgliederverwaltung und Kassenführung im DARC; angepasst an die
 Bedürfnisse der Ortsverbände und Distrikte
 Wie dieser Ausblick zeigt, wird uns auch 2021 vor große Herausforderungen stellen. Deshalb ist es umso wichtiger, dass wir
 im nächsten Jahr unsere Ziele in einer starken Gemeinschaft verfolgen. Die bisherigen Erfolge stimmen dabei durchaus positiv."

QSLonline meint:
Abwarten, nach der Franz Beckenbauer-Philosophie, "Schaun mer mal, dann sehn mer scho?"
Hat man noch immer keine eigenen Vorstellungen was für das Jahr 2021 von Funktionsträgern der Vereinsleitung, als Motor, selbst angegangen und realisiert werden muss
?
Was wurde tatsächlich n a c h der Vorstandswahl, die vor einem Jahr war (!), den Mitgliedern an Perspektiven aufgezeigt?
Welche Erfolge meint OM Entsfellner? Virtuelle Veranstaltungen organisiert zu haben? Gern Online, die Zukunft eher Offline.
Wie kann der Eindruck entstehen das der neue Vorstand darüber hinaus eher untätig war, zumindest nicht mit neuen Ideen
auf sich aufmerksam machte und Zuversicht organisierte? Welche Ziele und welche Aufgaben meint der DARC-Vorsitzende?
Spezielle Funkaktivitäten, um den noch aktuellen Gegebenheiten der besondereren Lebenssituation der Funkamateure und
dem Gedanken der Solidarität in dieser Zeit Rechnung zu tragen? Dem Beispiel Anderer zu folgen? Hätte man auch können.
Öffentlichkeitsarbeit nach Aussen, Initiativen von Innen, Versuche des Zurückholens von ex-Mitgliedern in den Verein u.a.?
Dazu müssen als Voraussetzung Ideen vorhanden sein, die Mitglieder einbezogen werden und nicht den 947 Ortsverbänden überlassen werden irgend wann und irgend etwas zu machen.
Nur zur weiteren Selbstbeschäftigung und für Verwaltungsaufgaben braucht man keinen Vorstand und keine "Amateurräte".
Wenn ein Motor, als Antriebselement, nicht "rund läuft" und FUNKTioniert dann werden es nachfolgende Systeme auch nicht.
 
Bleibt Gesund und Optimistisch.
Schöne Festtage, wenn auch im
Rahmen derzeitiger Möglichkeiten.



20.11.2020
DARC auf Tauchfahrt?
Waren die Wahlversprechungen der künftigen Vorstandsmitglieder im November 2019 im wörtlichen Sinne Versprecher?
Ein Beispiel aus dem Statement des dann neu gewählten Vorstandsmitglieds DG2RON (ex-DV-Y), der "frischen Wind" in
den Verein bringen wollte:
  
"Der DARC beschäftigt sich seit Jahren mit sich selbst und in der Agenda 2025 sind nur Wünsche und keine Strategien vorhanden. Da muss dringend etwas passieren, sonst hat der DARC keine Zukunft."
 
Als besonders dringend kann das wohl nicht gemeint gewesen sein um dies zeitnah und zielorientiert in Angriff zu nehmen.
Denn nach der Wahl ein paar Fotos, zur Dokumentation der Anwesenheit, und dann mit den Vorstandskollegen abgetaucht?
So ist der DARC e.V. immer noch ein Erhaltungsverein, der sich hauptsächlich mit sich selbst beschäftigt.
Die Vorstandswahl ist nun genau ein Jahr her und nichts ist angeschoben und mitgeteilt worden. Nichts!
Zumindest in der Wahrnehmung der Mitgliedsbeitragzahler, wenn schon nicht aus Sicht der Funktionäre an der Basis, die den Karren tapfer weiter ziehen und so versuchen ein weiteres Bergab zu verhindern.
Statt sich um ein (leeres?) Hotel in Baunatal zu kümmern könnte man sich, selbst in Corona-Zeiten oder gerade dann, um die lizensierten Funkamateure bemühen die (noch) kein Mitglied im DARC e.V. sind. Auch um verärgerte und verprellte Ehemalige!
Um besonders diese oder unzureichend Informierte anzusprechen und von den Vorteilen der Vereinsmitgliedschaft zu überzeugen, braucht es Substanz.
In der Aufforderung an die OVs ("CQ DL" 12-2020, S. 13) "freischaffende Funkamateure" zu werben, ist zumindest nicht wieder die Vorgabe der Verpflichtung auf 2 Jahre Mitgliedschaftsdauer enthalten. Siehe "CQ DL" 2-2017. Gleiches Motto wie aktuelles.
Und sie dürfen nun auch in den letzten 2 Jahren Mitglied gewesen sein. Letztere bräuchte man wohl nicht ansprechen (HI).
Ausser diesen Vorteilen, gibt es derzeit noch andere? Wenn ja, welche denn? Man sieht sie nicht, weil der Verein Abgetaucht ist!
Welcher Kurs, welches Ziel, wann taucht man auf? Welchen Sinn und Zweck verfolgt man mit dieser Tauchfahrt ins Ungewisse?
Die Pandemie taugt nicht für Alles als Ausrede. Sind die Amateurräte ebenso ratlos und nur Passagiere dieser Tauchfahrt?
  
Redaktion QSLonline


14.10.2020
Die Sicht der Dinge (jährlich grüßt das Murmeltier)
- Geburtstags "QSO-Party" des Vorstandes am 10.09.2020 zum 70. Vereinsgeburtstag -
 
Wieder mal verpennt, "in die Hose gegangen", schlecht vorbereitet oder nur "wie letztes Jahr"?
Konnte man nicht oder wollte man nicht? War etwa, plötzlich und unerwartet, die Funktechnik defekt oder die Antennen heruntergefallen? Oder "funkt" man sowieso nur über das Internet?
War es wieder Desinteresse von Amtsinhabern am Amateurfunk oder dem Kontakt mit Amtskollegen und Vereinsmitgliedern?
Wie auch immer... Es nahmen nur 10 (zehn) Vorstandsvertreter aus den 24 DARC-Distrikten teil. Der Rest sind "Partymuffel"?
Aus 4 (oder 5
?) weiteren Distrikten waren zumindest die Stellverteter der jeweiligen DVs anwesend.
Ausser aus dem Distrikt W. Beide Stellvertreter des DVs traten bereits Anfang September zurück.
Das ist aber ein anderes Thema und vielleicht auch Indiz zum inneren Zustand unseres Vereins?
Vom Vorstand erschienen nur DL3MGB (auch Rundspruchverleser) und DG2RON auf dem Band.
Von der DARC-Geschäftsstelle leider keiner der dort beschäftigten Lizenzinhaber.
 
In einer sog. Nachlese zu dem "Event" (DL-Rundspruch) berichtigte AR-Sprecher DL3AH das nach dem Bestätigungsverkehr beinahe ein "Chaos" ausbrach so das sich DL3MGB vor Anrufen nicht retten konnte.
Funkamateure kennen ein "Pileup" und können damit umgehen. Chaos entsteht nur wenn man als Angerufener die Situation nicht beherrscht. Vielleicht aus Unerfahrenheit und/oder weil nicht besonders aktiv als Funkamateur auf den Kurzwellen ist?
 
Als Begründung für Nichtteilnahme der Party-Prominenz nannte DL3AH "Prasselstörungen auf dem Band und Verhinderungen".
Als Fazit hielt er fest, das es nur zustimmende Äusserungen für diese Funkaktion gab und er die Beteiligung auf dem Band als positiv erhöht empfand. Welche, der Party-Beteiligten, meinte er damit?
Übrigens bilden Empfindungen in den seltensten Fällen die Realität ab.
Könnte man bei dieser Empfindung Anzeichen von Realitätsverlust vermuten oder war ihm die Darstellung einer positiven Sicht der Dinge wichtiger? Fake News?
Ein Vergleich mit den Teilnehmerzahlen des Vorjahres hätte ein objektives Bild ergeben und dem Wunsch interessierter Mitglieder auf Transparenz entsprochen.
 
Redaktion QSLonline


10.09.2020
„Geburtstagsständchen“ für den DARC?"
So die Überschrift einer Glosse die der AR-Sprecher, DL3AH, im Zusammenhang mit der heutigen bundesweiten Alarmierung des zivilen Warnnetzes der BOS-Behörden und dem 70. Geburtstag des DARC e.V., schrieb.
Darin unter Anderem:
"Symbolisch können wir DARC-Mitglieder das „Ständchen“ der Sirenen auch als eine Art von Warnung verstehen.
Die heulenden Sirenen warnen uns Mitglieder vor vielen Gefahren, die auf uns zukommen können:
- Soll uns zu unserem Vereinsjubiläum gesagt werden, dass wir evtl. auf schwierige Zeiten zugehen?
- Werden wir uns und für uns den Amateurfunkdienst weitere 70 Jahre erhalten können?
- Werden wir uns gegen die Begehrlichkeiten und den aktuellen Frequenzhunger der Industrie behaupten können?
Eines können wir aber von unserem Verein erwarten: „Du DARC bist nun ein reifer Verein, hörst die Warnsignale und bereitest weise und vorausschauend die Zukunft im deutschen und internationalen Amateurfunk als Dachverband vor!“

 
Quelle: https://www.darc.de/home/

QSLonline meint:
Obwohl diese Warnung des AR-Sprechers textlich in der Glosse verankert war, ist sie hoffentlich nicht als inhaltlicher Bestandteil der Glosse zuzuordnen.
Meinte er damit die Überwindung schläfriger Vereinspolitik letzter Jahre, die gelegentlich von Phasen des Eigenlobs und innerer Selbstdarstellung und Satzungsdiskussionen unterbrochen wurde?
Als Weckruf des AR-Sprechers, kann und sollte der gestrige Beitrag auf der Startseite des Vereins wohl ein Mutmacher sein und kein "Pfeifen im Walde"?


12.08.2020
DARC-Meldung:

RTA wendet sich an Marktaufsicht wegen „Wasservitalisierer

Uns fehlte in der Meldung die Information über den betroffenen Frequenzbereich im 2m-Band und Charakteristika des Störsignals, um eine festgestellte Störung diesem Gerät - als möglichem Verursacher - zuordnen zu können.
Da bereits von Nutzern erworbene Geräte noch lange weiterhin betrieben werden, wäre eine Vielzahl von Störungsmeldungen an die BNetzA durchaus hilfreich, um diesem Spuk ein schnelleres Ende bereiten zu können
meint QSLonline
   
Nachtrag: (15.08.20)
Auf den Seiten des EMV-Referats des DARC e.V. wird unter der Überschrift "Mysteriöser Sendebetrieb im 2m-Amateurfunkband" über Einzelheiten von "Aussendungen von Bandeindringlingen" im Bereich 144,010 bis 144,020 MHz berichtet, welche der Portalmeldung zugeordnet werden könnten, ohne den möglichen Zusammenhang konkret zu benennen.
Eine Karte vom 05. August 2020 von DC1XH zeigt bisher erkannte Standorte der Störsignale.
 
Quellen
: DARC-Portalmeldung und EMV-Referat


18.06.2020
Neue DARC-Strategie?
Wie aus "gut unterrichteten Kreisen" bekannt wurde, beschäftigen sich Mitglieder des DARC-Vorstandes mit der Erstellung eines sog. "Strategiepapiers".
Dies soll die "Zielplanung" vom 17.06.2017 ersetzen, welche damals wiederum eine Überarbeitung des (auch im Ansatz nicht realisiertem) Dokumentes von 2014 war.
Deshalb wurde 2017 besonders Herausgehoben: (Zitat)
"Diese strategische Ausrichtung bedeutet nicht "weiterarbeiten wie bisher", sondern es geht um wichtige Änderungen und Anpassungen um bestehen zu bleiben."
Stand und Aufgaben wurden inhaltlich beschrieben und Ziele bis zum Jahre 2025 festgelegt:
1. Zur Lage des Amateurfunks
2. Zur Lage des DARC
3. Die Darstellung des DARC
4. Der DARC in der Zukunft
5. Die strategische Planung
6. Die mittelfristigen Ziele des DARC
Darin, unter Anderem:
- Sollte die Clubführung auf Zielorientierung umgestellt werden, um diese für die Mitglieder transparent zu machen.
- Jedes Mitglied sich individuell betreut fühlen.
- Eine starke Repräsentation und Beachtung des Amateurfunks in der breiten Öffentlichkeit erreicht werden.
  Motto: "Der DARC ist DIE Stimme des Amateurfunks in Deutschland".
- Eine verantwortliche (Red.: Verantwortungsvolle?) Clubführung sichert das Fortbestehen unseres Vereins.
- Die Mitgliederzahl und die Mitgliederbindung soll steigen (Mittelfristig eine deutliche Erhöhung).
- Der Club hat einen messbar größeren Anteil an Jugendlichen.
- Der DARC hat mehr Schulstationen in allen Klassenstufen und Schulformen.
- Der DARC muss durch eine strukturelle Reform mehr Demokratie wagen. Er muss als wesentliche Rahmenbedingung für Reformen und die
  Weiterentwicklung des Clubs eine offene Diskussions- und Streitkultur pflegen.
  Die Teilnahme der Basis an der Clubpolitik ist zu intensivieren.
 
Ist der DARC e.V. in den vergangenen Jahren von einem erstarrten Traditionsverein zu einem, den aktuellen Realitäten im DL-Amateurfunk angepasstem, Bundesverband geworden, der sich als Vertretung der deutschen Funkamateure nach Innen und Aussen darstellt?
Oder eher als Erhaltungsverein, der sich gern mit sich selbst beschäftigt, mit Funktionären (meist oberhalb der Ortsverbandsebene) die kaum noch selbst den Amateurfunk praktisch betreiben?
Auch der Stand der Mitgliedergewinnung (Ehemaliger und Neuer, von den ca. 50% Nichtorganisierter) sowie das Finanzgebaren gibt dies wohl nicht her.
Die meisten OV-Clubstationen werden von Mitgliedern aus privaten Shacks betrieben und sind nicht Zentrum der Ausbildung, in eigenen Räumlichkeiten.
Auch Ausbildungs-und Werbezentren für den Amateurfunk, zumindest Eines in jedem Distrikt (Bestenfalls einer größeren Stadt), sind nicht vorhanden.
 
Wir sind gespannt auf eine neue, realistische Strategie auf aktueller Grundlage die durchdacht ist, kurzfristig und konsequent zu Erfolgen führt, und auf allen Ebenen mit Lust und Engagement umgesetzt werden kann.


02.06.2020

Neues Geschäftsmodell für den DARC e.V. in Baunatal ?
DD6NT meint:
Um aus der größten, neu aufkommenden Finanzkriese im DARC, vieleicht doch noch einen glimpflichen Ausweg zu finden, (Hotelkauf) könnte man ja im ganzen DARC-Hotel bestimmt sehr gut Flüchtlinge unterbringen.
Das bringt pro Tag und Flüchtling etwa 35.-- EURO.
Das Ganze dann mal 37 Doppel-Zimmer und 14 Einzelzimmer, sind zusammen 88 Betten, ergibt dann 3.080.-- Euro pro Tag und pro Monat 92.400.-- EURO und pro Jahr dann:
1. 108. 800.-- EURO (über 1,1 Mill.) vom Sozialamt und der Rubel rollt unaufhörlich weiter.
Also eine äußerst sichere Einnahmequelle.
Wenn man dann mit dem Sozialamt Baunatal, einen Vertrag mit der Garatie, einer 90%igen Auslastung des Hotels über 10 Jahre abschließt.

Vielleicht ist der DARC doch nicht so dumm wie alle denken und der Hotelkauf entpuppt sich für die Baunataler, als die beste Kapitalanlage der vergangenen Jahrzehnte.
(Copyright © 2020 by Nachrichten-Archiv DD6NT)
  
Information zum Hotel Stadt Baunatal       Beispiel

Nachtrag (nach Hinweisen von Lesern ergänzt):
DL4NO hat sich auch mit dem Thema beschäftigt:   
Und um sich tiefer in die Problematik einzuarbeiten:
 
QSLonline meint:
Wieviel "Vereinsheime" hätte man mit Mitgliedsgeldern unterstützen können anstatt, mit Hilfe vereins- und steuerrechtlicher Verrenkungen, stolzer Hotelbesitzer zu werden?
Wieviel Ortsverbände hätten sich durch finanzielle Unterstützung die Miete für einen eigenen geeigneten Raum mit Funktechnik und Ausbildungsbetrieb, eben eine echte OV-Klubstation, leisten können und müssten nicht sogar in Hinterzimmern von Kneipen ihre monatliche Treffen abhalten?
Hätte dies dem Vereinszweck des "Bundesverbandes für..."  nicht eher entsprochen, als ständig neue GmbHs zu gründen?


21.05.2020
Der DARC e.V. informiert:

"Amateurfunk gewinnt in Großbritannien durch Corona-Pandemie erheblich an Bedeutung
Der Amateurfunk in Großbritannien hat während des COVID-19-Sperrverbots einen bedeutenden Aufschwung erfahren. Ein kürzlich erschienener BBC-Artikel zitiert die Radio Society of Great Britain (RSGB), den IARU-Mitgliedsverband Großbritanniens, mit der Aussage, dass viele ehemalige Funkamateure nun zu ihrem Hobby zurückkehren.
Der Geschäftsführer der RSGB, Steve Thomas, M1ACB, sagte, dass sich die Lizenzprüfungsanträge verdreifacht haben, seit soziale Distanzierungsregeln eingeführt wurden.
In Großbritannien gibt es etwa 75.000 Funkamateure. Die RSGB hat vor kurzem zusammen mit dem National Health Service und seiner Amateurstation GB1NHS die Kampagne „Get on the Air to Care“ (#GOTA2C) ins Leben gerufen." ...

Quelle: https://www.darc.de/home/
 
QSLonline meint: (siehe auch 18.04.2020)
Nicht nur in Großbritannien haben Amateurfunkverbände Events organisiert um in Zeiten der Corvid Pandemie den Amateurfunk, als kommunikatives Hobby, durch gemeinsame Aktivitäten der Afu-Vereine untereinander zu fördern und damit auch den Zusammenhalt zu dokumentieren.

Bereits seit April sind weltweit Sonderstationen mit STAYHOME, HOME, STAY, SAFE, u.a. Prefixen, auf den Amateurfunkbändern aktiv.
Diplome (SARL/EUDXCC) wurden herausgegeben und auch ein international beachteter Contest am 6./7. Juni (SRAL/ADXC) veranstaltet.
Zumindest, s. Überschrift, informierte der DARC e.V. darüber, was Andere so machen. Das macht keine Mühe...
Ging man auch gedanklich in Corona-Quarantäne?
Wer ist in dem Verein zuständig Initiativen zu entwickeln und zu fördern? Die Clubzentrale in Blunatal, die Referenten oder Distriktsvorsitzende?
Ach so, die Ortsverbände (die OVVs) sind wohl einzig Diejenigen welche im DARC e.V. "den Hut auf haben". Dann können die auch Untereinander...
Ist Blunatal nur für Vereinssatzung, Geldeinzug, Selbstdarstellung, Funktionärstreffen und Hotelbetrieb zuständig?
Das DX-Referat? Das tut was! DARC-und RSV-Jubiliäen mit Sondercalls bedürfen der vollen Aufmerksamkeit und ständiger Aufmunterung.
Da hat man keinen Nerv für (z.B.)  DL0STAYHOME oder Beteiligung an anderen Events.
 

06.05.2020
Vorläufige Umsetzung der WRC-Ergebnisse zum 6-m-Band

Ab sofort gelten in Deutschland neue Regelungen für den Amateurfunkdienst im 6m-Band.
Damit hat die BNetzA eine vorläufige Umsetzung der WRC-Ergebnisse zum 6-m-Band vorgenommen.
DF2ZC, DARC-Referent Frequenzmanagement, schrieb u.a.:
"Diese für den Amateurfunk sehr positive Leistungsregelung ist auch Ergebnis einer seit Ende 2018 laufenden Gesprächsreihe zwischen dem Primärnutzer Bundeswehr und dem Referat Frequenzmanagement des DARC (DK4VW und DF2ZC).
Hier ist mittlerweile eine sehr sachorientierte und vertrauensvolle Basis der Zusammenarbeit mit dem militärischen Frequenzmanagement hergestellt worden. Diese Fortführung der bisherigen Duldungsregelung in nunmehr erweiterter Form gilt bis zum 31.12.2020 oder bis zum Inkrafttreten einer überarbeiteten Frequenzverordnung, je nachdem was früher der Fall ist.

Quelle: DARC-Startseite
   
QSLonline meint:
Damit hat der DARC erreicht, das DL-Funkamateure im normalen Funk- und Contestbetrieb den Gegebenheiten der meisten EU-Nachbarländer auf dem 6m-Band gleichgestellt sind.
Ein großer Erfolg der Vertretung der DL-Funkamateure.
Zur Mitteilung 111 aus dem Amtsblatt 08/2020

  
18.04.2020
Amateurfunkverein in DL: Provinziell oder Weltoffen
Die Frage stellt sich wenn man aktuelle und weltweite Initiativen im Amateurfunkgeschehen, an Hand der in den DXCluster-Spots zu sehenden Suffixen von Sonderrufzeichen, beurteilt.
Der DARC feiert und bejubelt sich selbst. Das kann er am Besten und macht das am Liebsten.
Sei es 70 Jahre seines Bestehens oder die "Vereinigung" mit dem RSV der DDR vor 30 Jahren.
D*70DARC und DM30RSV wurden aus den Anlässen von DL-Funkamateuren aktiviert und spezielle Diplome herausgegeben.
In der Feierlaune ist dem Verein wohl entgangen das auch Anderes und Wichtigeres in der Welt passiert und daher auch den Amateurfunkdienst in DL, als weltweites und weltoffenes Medium, interessieren sollte.
   
So werden aus Anlaß der Corona-Pandemie, und ggf. dadurch bedingter Isolation des persönlichen Miteinanders, "STAYHOME"-Suffixe * aktiviert.
Als ein Zeichen der Solidarität der weltweiten Gemeinschaft der Funkamateure untereinander.
Seit dem 8 April wurden Stationen u.a. aus 5B4*, A9*, E7*, OE*, OS*, OH*, R*, SZ* und Z3* gehört.
Diese Initiative ging von finnischen OPs aus: https://www.dx-world.net/stay-at-home-award/
(in Deutsch).
Die ARRL informierte bereits am 2. April:
http://www.arrl.org/news/some-countries-permitting-stayhome-suffix-call-signs-during-covid-19-pandemic
Der DARC hat es bis heute "verpennt" seine Mitglieder zu informieren und sich an dieser Aktion zu beteiligen.

        Programm zum Sammeln von "Stayhome" - Calls und DXCC-Gebieten für das Global Messenger Award
        und Stay Home Award der SRAL und des STAYSAFE-Awards des EUDXC-Clubs.
        Die QSOs im Wertungszeitraum können manuell eingegeben oder aus dem eigenen Logbuch als aktuelle
        ADIF-Datei in das Programm importiert werden.
        Die Erfüllung der Bedingungen wird automatisch ausgewertet sowie eine gemeinsame Log- und je eine
        Exportdatei erstellt.
        Erst nach den Event-Zeiträumen die "Award-Zusammenfassung" als eMail an den Veranstalter schicken.
 
          
                                                          Link zur Installationsdatei des Programms

  
Ach so, heute ist der "Welt Amateurfunk Tag":  (WARD-Poster)
https://worldday.de/18-april-weltamateurfunktag-world-amateurradio-day/
Von der IARU ins Leben gerufen und von vielen nationalen Amateurfunkvereinen durch Sonderstationen mit WARD *-Suffixen unterstützt: 3Z*, 5P*, A9*, AM*, HB*, HZ*, LX*, TM* u.a.
Dem DARC e.V. ist auch diese Möglichkeit den DL-Amateurfunk mit einem Sonderrufzeichen zu representieren "am A... vorbei" gegangen um es mal ganz deutlich zu sagen!
Warum? Siehe oben?
Wen interessiert solch ein ignorantes Verhalten unseres "Bundesverbandes für Amateurfunk in Deutschland"?  Mich schon !
Ich bin nicht nur ein bischen verärgert. Ich bin Stinksauer auf eine Vertretung die sich um eine amateurfunkfremde Investition "eigenes Hotel" kümmert, statt amateurfunkrelevante Ereignisse im Auge zu haben und sich daran aktiv zu beteiligen.
  
DM2FDO
Redaktion QSLonline



09.04.2020
Smartmeter
Am 20.03.2020 ging folgende eMail an die Geschäftsstelle des DARC e.V. die mit dem Ticket #10409158 bestätigt wurde:
 
Betrifft: Smartmeter-Einbau
Liebe Mitarbeiter der DARC-Geschäftsstelle,
nachdem nun 3 unabhängige Hersteller von sog. "Smartmetern" das Zertifizierungsverfahren durchlaufen haben, hat das BSI am 24. Februar 2020 für die Stromversorger den Beginn des Einbaus in private Haushalte freigegeben.
Auch für Stromkunden mit einem Verbrauch von weniger als 6.000 kWh/Jahr (das sind wohl die meisten Privathaushalte) soll
es einen Zwang des verpflichtenden Einbaus von Smart Meter Gateways (SMGW), d.h. vernetzter Stromzähler auf PLC-Basis geben.
Nach dem Energiewirtschaftsgesetz (EnWg) und BNetzA-Information ist der Einbau grundsätzlich als eine Pflicht definiert.
 
Fragen:
- Darf ein Funkamateur z. B. als Hauseigentümer, ein Smartmeter der PLC-Variante (iMSys) ablehnen und dafür Eines ohne
  diese Kommunikationseinheit einbauen lassen?
- Soll er einen Nachweis über Notch-Filter im Gerät und ggf. eine Nachrüstung verlangen können?

Im DL-Rundspruch des DARC e.V. vom 21.04.2011 (!) wurde die "Smartmeter"-Thematik bereits angesprochen.
Hoffentlich gibt es aktuell neue Erkenntnisse über Störungen durch diese Smartmeter und die Möglichkeit der Ablehnung bestimmter Modelle mit PLC-Übertragungen der Meßwerte vom Smartmeter zum Energieversorger.
Ablehnungsgründe, z.B. das Kriterium fehlenden Wirtschaftlichkeit - wie im o.g. DL-RS benannt -, sieht der Gesetzgeber nicht vor, ist wohl nicht Einklagbar und auch speziell für den Amateurfunkdienst nicht zutreffend.
Die BNetzA informiert in:
https://www.bundesnetzagentur.de/DE/Sachgebiete/ElektrizitaetundGas/Verbraucher/Metering/SmartMeter_node.html
ausführlich über "Intelligente Messsysteme" (Smartmeter), schreibt aber auch u.a. "... bei niedrigeren Verbräuchen kann der Messstellenbetreiber (optional) einen Einbau vornehmen. Also auch unter 6.000 kWh Jahresverbrauch.
Darin ist die PLC-Variante, als eine von 2 Komponenten, des "intelligenten Messsystems" enthalten.

Ich bitte aus gegebenem Anlass um eine aktuelle Stellungnahme des DARC zur Thematik, da nun die Informationen aller
Kunden regionaler Stromversorger über den Einbau beginnt und sich o.g. Fragestellungen für uns Funkamateure ergeben.


Mit 73
Horst Koschorreck
DM2FDO
Redaktion QSLonline.de

Am 31.März fragte der EMV/EMVG-Referent des Distrikt Berlin, ob ich konkret vom Einbau eines Smartmeters "bedroht" wäre.
Immerhin kein Vorstandsmitglied meines Ortsverbandes, an den das herunter delegiert und der beauftragt wurde...
Interessant, Befremdlich oder leider Bezeichnend wie die Geschäftstelle eines Bundesverbandes für Amateurfunk auf offizielle Anfragen einer Informationsplattform für Funkamateure reagiert.
Sachgemäß, Weit- bzw. Umsichtig scheint uns das nicht zu sein.
  
Auch diese Art von Arroganz hat den DARC wohl, über die Jahre, die Hälfte seiner ehemaligen Mitglieder gekostet.
Ist die so eindrucksvoll dokumentierte Abnahme des Interesses an einer Mitgliedschaft im Verein verwunderlich?
Das Gegenteil davon glauben und propagieren offenbar nur noch altgediente Funktionäre und die Vereinsmedien.
Bis zur Bedeutungslosigkeit scheint es nicht mehr weit zu sein.
  
Redaktion QSLonline



18.03.2020
100 Tage Zeit des Nachdenkens

Scheinen für den Vorstand nicht Ausreichend zu sein um den Mitgliedern Ideen zur Entwicklung des DARC e.V. vorzustellen.
Gut 3 Monate verloren, um die "ewige Gegenwart" zu beenden und zumindest kurzfristige Initiativen ins Gespräch zu bringen.
In nur 9 Monaten ist das erste Jahr der neuen Vorstandswahl-Periode Geschichte... und wieder wurde nichts in Gang gesetzt?
Korrektur: Doch, ganz Wichtiges geschah! Die Erhaltung der Funktion in der Vereinshirachie, wurde in dem Zeitraum gesichert.
Und noch innerhalb der 100 Tage entwickelte sich die Corona-Epidemie auch in DL. Da hatte man doch ganz andere Probleme!

08.02.2020
Zeit der Erwartung

Es gibt eine journalistische Tradition, neuen Amtsträgern in Politik und Gesellschaft eine sog. "Schonzeit" einzuräumen. 
Wiktionary definiert diese u.a. als "Zeitraum, in dem Fehler, ohne Gefahr Kritik dafür zu erhalten, gemacht werden dürfen".
Na ja, wer nichts tut macht auch keine Fehler und übersteht die üblichen 100 Tage, die mit dem 27. Februar 2020 enden.
Ob dies auch für den aktuellen DARC-Vorstand, mit seinen alten Würdenträgern und neuen Amtsinhabern, zutrifft?
  

20.01.2020
Schwarze Liste?
Das Magazin für Funkamateure "FUNKTELEGRAMM" (2/2020) informiert über eine sog. "Schwarze Liste" des DARC e.V., welche dem Vernehmen nach Funkamateure umfasst, die einigen Vereinsfunktionären irgendwie nicht passen.
Könnte das für diesen Personenkreis Konsequenzen in Bezug auf Mitgliedschaft oder freiwillige (Mehrwert) Leistungen haben? 
In dem Artikel wird der DARC-Vorstand aufgefordert, die Liste zu veröffentlichen und diese Praxis der Diffamierungen und Denunziation zu beenden.

Redaktion QSLonline
  

23.12.2019
Zum Fest und Jahreswechsel
Allen unseren Lesern vielen Dank für die Zuschriften und Unterstützung im vergangenen Jahr.
Wir wünschen Ihnen Gesundheit, Freude am Hobby im Jahre 2020 - verbunden mit Erfüllung gestellter Ziele - und uns Allen
eine Erneuerung unseres Vereins als starke und den Mitgliedern zugewandte Vertretung der Funkamateure.
  
Und das bescheidene Wünsche der Vergangenheit endlich in Erfüllung gehen mögen:
   
Wunschzettel (Weihnachten/Jahreswechsel 2004/2005
Hallo Weihnachtsmann, ich wünsche mir:
- Einen Amateurfunkverein, der wirklich die Interessen seiner Mitglieder vertritt.
- Einen wirklich demokratischen Verein, in dem ich als einzelnes Mitglied auch etwas Wert bin und meine Vorstellungen
   einbringen kann.
- Einen Verein, dessen Führung ihren Aufgaben gegenüber dem Verein gerecht wird und nicht nur sich selbst gegenüber.
- Einen Verein, der Amateurfunk wieder zu einem erstrebenswerten Ziel macht.
- Einen Verein, der mit der Vielschichtigkeit des Amateurfunkdienstes umzugehen weiß, in dem sich alle wohlfühlen können.
  
Es sollten aber nicht 5 Vereine sein, sondern alles in Einem, bitte. 
Falls Du es einrichten kannst, dann schenke mir auch eine sich zuständig fühlende Behörde, die im besten Fall ihre Aufgaben in Zusammenarbeit mit dem oben gewünschten erfüllt und nicht ausschließlich den Zwängen von Wirtschaft und Industrie unterliegt.
Ich weiß, mein Wunschzettel ist vielleicht etwas zu voll, obwohl so viel nicht drauf steht.
Aber träumen darf ich davon, ja?
Ein Funkfreund
(Aus "QRP-QTC", "FUNKAMATEUR" 1/2005 Seite 101)
 

10.12.2019
Na geht es denn noch?
Üble Hetze noch im 30. Jahr der Vereinigung, auch der Amateurfunkvereinigungen, beider Deutschlands.
Ausversehen oder Absichtlich veröffentlicht in der DARC Clubzeitschrift "CQ DL"
12-2019, Seite 52-53.
Ein Professor Neidenoff, DK4JN, beleidigt Funkamateure der damaligen DDR, die als Mitglied der GST ihre Lizenzprüfung ablegten und sich dann aktiv und erfolgreich am Amateurfunkdienst beteiligten.
Die in Contesten, im DX-Chapter, in EME-Aktivitäten, Geräte-und Antennenentwicklung, im Diplomerwerb u.a.m. ihre Fähigkeiten unter Beweis stellten.
Das die GST eine Paramilitärische Organisation war und Amateurfunk nur deren Mitgliedern ermöglicht wurde, war so und bedarf keines fettgedruckten Rundumschlages aus der Mottenkiste des kalten Krieges. 
Für die Nichtleser dieser Clubzeitschrift hier Zitate aus der "Erinnerung eines Oldtimers (53)":
"Nach dem Tod Stalins waren z.B. die Funkamateure im Osten verpflichtet, Tag und Nacht über den tragischen Verlust und das Ableben vom Genossen Stalin zu telegrafieren".  
Der Oldtimer Neidenoff wird das wohl selbst nicht praktiziert haben müssen, den Stalin starb bereits 1953. Na ja...
   
Und weiter:
"So gab es, den Umständen entsprechend, einen staatlich bezahlten und ziemlich gut organisierten Amateurfunk.
Es waren staatlich getragene Organisationen mit Immobilien, einem Apparat von Angestellten, speziell für den Amateurfunk eingerichtete Clubräume mit einem bezahlten Chef und Putzpersonal."
   
Ich habe 1964 als Schüler meine Ausbildung zum Funkamateur begonnen. In 2 Keller-und einem Bodenraum einer Berufsschule.
Ausbilder waren lizensierte Funkamateure, die in ihrer Freizeit wöchentlich 1 x und auch ggf. auch an Wochenenden die Telegrafieausbildung durchführten und uns Newcomer mit praktischem Funkbetrieb an der Clubstation begeisterten und so den "Afu-Bazillus" einpflanzten.
Ach so, Putzpersonal wurde uns auch nicht gestellt, die Funk-und Ausbildungsräume haben wir selbst eingerichtet und sogar Antennen und oft auch Funktechnik selbst gebaut oder modifiziert. Das war nicht etwa die Ausnahme sondern die Regel in den vielen Clubstationen der DDR, welche die Basis der Vorbereitung auf die Lizenzprüfung als Mitbenutzer waren.
  
Herr Neidenoff hatte zumindest "Amateurfunk-Spaß" in LZ, als er "... bei der Armee mit einem bestausgerüstetem Funkwagen... saftige Kurzwellenantennen ausbreiten und sich als seltenes DX aus Afrika oder Ozeanien auszugeben" erlaubte.
Das er sich damit unbedarft als der Lizenzinhaber LZ1UJ (Funkamateur verbietet sich) ohne "HAM Spirit" outet, ist ihm wohl nicht bewusst? Da werden sich damalige "QSO-Partner" wegen fehlender Bestätigung eines DXCC-Gebietes geärgert haben.
   
Und unter der Überschrift "Die Stasi hört mit" folgende Information für Unwissende des Jahres 2019:
"In der TU Dresden gab es die Clubstation DM3ML mit Räumen unter dem Dach, wegen der Antennen.
Funkraum, Wohnraum, Werkstatt, Küche, Schlafgelegenheit - alles umsonst."
Wohl doch eher kostenlos
  
Von der Uni zur Verfügung gestellt und schon gar nicht umsonst für die Nutzer, sondern eine echte Hilfe zur Förderung des technischen Hobbys und Amateurfunk-Nachwuchses, welchen es Heutzutage auch noch Hier-und Dort vereinzelt geben soll.
An Universitäten und Schulen. Mehr oder eher Weniger von Amateurfunk-Clubs, wie dem DARC e.V., finanziell unterstützt!
Das DM3ML damals ein DOK auf der Insel Rügen eröffnete, ist mir unbekannt. Da war DM3ML der Zeit weit voraus (HI).
Und dann wird noch ein Märchen zum Besten gegeben:
"Quad für Kurzwellen konnte man im Osten nur mit indirekter staatlicher Unterstützung haben."
   
An unserer Clubstation DM3DO, und ich selbst auch, habe KW-Quads, mit Hilfe des Rothammel Antennenbuches konzipiert und gebaut. Dazu brauchte man keine staatliche Unterstützung. So meine "Ost-Erfahrung" aus eigenem Erleben.
  
Der Erguss des "Oldtimers" endet mit der Feststellung das es "gut so" war, das u.a.
"- die ..materielle Basis und die Immobilien ebenfalls weg waren.
- der staatlich organisierte Amateurfunk auf die Straße hinausgeworfen worden war."
und, als Krönung
 ... die Kollegen Funker im Osten wussten nicht, wie man eigentlich einen echten Amateurfunk macht."

Zumindest auf mich, der sich als gut ausgebildeter und aktiver Funkamateur sieht, trifft das nicht zu.
Vielleicht aber auf DK4JN, der z.B. im DX-Clusternetz, QRZ.COM und Web ziemlich unbekannt ist (HI).
Vielleicht ist, aus unbekannten Gründen, DK4JN nicht Willens oder Fähig die Vergangenheit objektiv zu reflektieren.
  
Das sich die "CQ DL" dazu hergibt, ihre Mitglieder aus der ex-DDR beleidigen zu lassen, ist mehr als eine Frechheit und sollte für die dafür Verantwortlichen Konsequenzen haben. 

Nachtrag: (22.12.19)
Die Reaktion der Leser des o.g. Ergusses war dann in der "CQ DL" 1-2020, S. 48/49 eindeutig und nicht, wie von der Redaktion relativierend beschrieben, "geteilt". Nix da! Sogar in der Rubrik "Leserbriefe" auf Seite 83 findet sich noch eine Meinung von DL7DF zum Thema. 
Nur DF3OL (ex DM2CYO, DM7AO) bestätigte Irgendwas und ergänzte Bekanntes aus der GST-Ordnung und Afu-AO der DDR.
Die Erkenntnis eines Fehlers, in der Auswahl des Beitrages und dessen Folgen, scheint dem DARC nicht gegeben zu sein.
Wieder nimmt unser Club die Stimmung seiner Mitglieder im Nachhinein zwar irgendwie wahr, aber ohne deutlich Konsequenzen aus eigenem Fehlverhalten, hier auch der "CQ DL"-Schreiber, zu ziehen. 
  
Horst Koschorreck
DM2FDO

   
20.11.2019

Steffen Schöppe, DL7ATE, zum Ehrenmitglied ernannt

Der ehemalige Vorsitzende Steffen Schöppe, DL7ATE, ist am heutigen letzten Versammlungstag zum Ehrenmitglied des DARC e.V.
ernannt worden. Die Auszeichnung nahm der neue Vorsitzende Christian Entsfellner, DL3MBG, vor.
Sichtlich überrascht nahm OM Schöppe, diese Anerkennung für seine Leistungen im DARC e.V. entgegen.
Quelle
: aus Portalmeldung des DARC e.V. vom 16./17.11.19
  
QSLonline meint:
Wir sind auch überrascht.
Nicht wegen des neuen Ehrenmitglieds. Aber über die offensichtliche "Tradition der Beharrung" durch die Mehrheit der "Amateur-Räte".
     
Ach so:
Der neue Vorstand: Ronny Jerke, DG2RON (51 Stimmen), Werner Bauer, DJ2ET (46 Stimmen), Ernst Steinhauser, DL3GBE (45 Stimmen).
Ob neues Personal in der Vorstandsebene frischen Wind erzeugen kann oder in einer Flaute Resignation) endet, wird sich zeigen. 



14.11.2019
Heißer Herbst im DARC?
(Ergänzt)
Am 16./17. November findet in Baunatal die Tagung der Distriktsvorsitzenden (Amateurräte) als "Mitgliederversammlung" des DARC statt.
Diesmal turnusmäßig, mit Wahlen zum Vereinsvorstand. Dessen Vorsitzender seit 2010, DL7ATE, stellt sich nicht wieder zur Wahl.
Der DARC-Geschäftsführer Jens Hergert, DK7JH, unterstrich in seiner Laudatio bei dessen Verabschiedung in Baunatal:
"Du bist einer der besten Vorsitzenden, die der DARC hatte".
  
Nun wollen tatsächlich neue altgediente Funktionäre, wie DB6OE für den Vorstand und DL3MBG für den Vereinsvorsitz, kandidieren.
Hat sich Letzterer, der leider unrühmlich-mitwirkend an der Q05-Affäre beteiligt war, nicht schon längst in Stellung gebracht?
Damit wird es schwer für DG2RON (DV Y), der Interesse für eine Position im Vorstand zeigte, "frischen Wind" in den Verein zu bringen. 
In einem Twitter-Statement meinte er:
"Der DARC beschäftigt sich seit Jahren mit sich selbst und in der Agenda 2025 sind nur Wünsche und keine Strategien vorhanden.
Da muss dringend etwas passieren, sonst hat der DARC keine Zukunft."
Das ist wohl war!
Klebt die Mehrzahl dieser Räte und altgedienten Vorständler an ihren Posten und tut alles ... damit sich möglichst nichts ändert?
So sieht Zukunft nicht aus.
Geht das so weiter mit alten Seilschaften die sich gegenseitig stützen statt den "alten Karren DARC e.V." nach vorn zu ziehen?
Man hat sich für lange Zeit im Ehrenamt eingerichtet. Man kennt Jeden und Alles. Ist man überhaupt noch auf den Bändern aktiv?
Diese in vielen Jahren, auch durch den "Amateurrat" und seinem bisherigen Vorsitzenden, gelebte Metonymie zu durchbrechen ist
kaum noch Jemand gewillt. Das zeigt sich auch in den DV-Wahlen der Distrikte. Dieses Verhalten durchzieht alle Vereinsebenen.
Werner Bauer, DJ2ET, als bisher positiv-engagiertes Vorstandsmitglied, könnte DL7ATE ablösen - wenn er denn gewählt wird.
Die Chance, den Verein endlich weiter zu entwickeln, wäre gegeben. Könnte das Aussitzen von Problemen, Verschlafen aktueller Anforderungen und voraussehbarer Fehlentwicklungen, wie Streben nach einer CB-Funk ähnlichen "Klasse K", ein Ende haben?
Würden ehemalige Vereinsmitglieder durch "frischen Wind" in die Gemeinschaft organisierter Funkamateure zurückfinden können?
Könnten gezielte Maßnahmen, sich in der "Spiel-und Spaßgesellschaft" bewegende Jugendliche, über unseren Verein Interesse an
Elektrotechnik/Elektronik, MINT-Schulfächern, Fremdsprachenkompetenz und nicht zuletzt den Funksport fördern?
Dazu muss der Verein offensiv und attraktiv in der Öffentlichkeit auftreten und sich nicht als "Geselligkeitsverein" darstellen. 
Die Redensart: Wenn Jeder an sich denkt, ist an Alle gedacht" hat sicherlich schon viel zu lange die Vereinspolitik bestimmt.
Heißer Herbst mit Aufbruchstimmung oder Winterschlaf-Vorbereitung im gewohnten warmen Nest?


12.09.2019
DARC-Portalmeldung am 11.09.19

"Reger Betrieb bei der QSO-Party zum 69. Geburtstag des DARC e.V.
Am 10. September feierte der Deutsche Amateur-Radio-Club e.V. seinen 69. Geburtstag mit einer Geburtstags-QSO-Party auf
den Frequenzen.
Von 19 bis ca. 21 Uhr (MESZ) waren insgesamt 22 Vertreter von 18 Distrikten mit ihren Sonder-DOKs QRV.
Auch der gesamte DARC-Vorstand nutzte die guten Bedingungen und funkte mit den Clubmitgliedern."
    
24 Distrikte, also 24 DVs + Stellvertreter. Dazu 4 Vorständler. Desinteresse oder Zeitnot von einigen dieser Lizenzinhaber?
Hoffentlich hat sich kein ex-Mitglied oder gar Clubverweigerer heimlich und unerkannt unter die Party-Teilnehmer gemischt.
Konnte in den QSOs enge Verbundenheit mit den Clubmitgliedern demonstriert werden oder fand wieder eine, schon in der
Vergangenheit als peinlich empfundene, "Öffentliche Zählung" noch aktiv funkender VO-und DV-Vereinsfunktionäre statt?
Interessant, wie unterschiedlich diese Veranstaltung von Zuhörern und Teilnehmern wahrgenommen werden konnte.

25.07.2019
Transparenz, Disziplinierung, Ruhigstellung und eine Idee

In der Clubzeitschrift des DARC e.V. "CQ DL" gibt es, ab dem Heft 08-2019, die neue Rubrik "Vorstand".
Darin soll über verschiedene Projekte und Tätigkeiten innerhalb des Vereins-Vorstands berichtet werden.
Diese Rubrik soll dazu beitragen, dass die Arbeit des Vorstands transparenter und nachvollziehbarer wird.
Soweit so gut und durchaus Lobenswert, die Idee und Versuch der Zuwendung an die Vereinsmitglieder.
Man hat auch gleich ein Beispiel für Projekte und Tätigkeiten des Vorstands parat.
Auf der gleichen Seite (s. 69, Mitte) unter der Überschrift "Ausschlussverfahren im Distrikt Saar (Q)" wird dann die Forderung nach einer Institution erhoben, "die beanstandeswertes Verhalten von Mitgliedern sanktionieren kann".
Sozusagen als Vorstufe vor dem Rausschmiss.
Ist das wieder die "DARC-typische" Konsequenz aus einem eigenem Fehlverhalten, das keinen Lerneffekt sondern eine Verfestigung der
grundsätzlich negativen-ablehnenden Haltung kritischen Mitgliedern gegenüber aufzeigt?
Der Fall des missglückten Versuchs Mitglieder auszuschließen, der für den DARC gründlich schief ging und gerichtlich in einem Vergleich - 
im Grunde zu Gunsten der 2 Mitglieder - endete, soll sich wohl nicht wiederholen.
An einem Verfahren, etwas gegen unliebsame Mitglieder unterhalb Rausschmiss zu unternehmen, soll gearbeitet werden um innerhalb eines Jahres im sog. "Amateurrat" ein mehrheitsfähiges Verfahren zu entwickeln.
Das Problem wird sein: Welches Verhalten eines Mitglieds ist "Beanstandeswert", welche Regeln gelten und wer "Beanstandet"?
Muss dieses Verfahren in die Satzung aufgenommen werden um im diesbezüglichen Handeln des Vereins Gültigkeit zu erlangen?
Selbst wenn die "Räte" schlecht beraten sind und einem Sanktionskatalog zustimmen, stände garantiert neuer Ärger ins Haus.
  
Sollte der DARC sich nicht lieber um die Gewinnung der ca. 50% (freien) Lizenzinhaber in DL für den Verein kümmern, als die noch im Verein verbliebenen (kritischen/unbequemen) Mitglieder mit irgend einer noch Auszudenkenden Art und Weise drangsalieren bzw. disziplinieren zu wollen?
Welches Nichtmitglied oder sogar ex-Mitglied wird unter diesen Sanktionsandrohungen in den DARC eintreten wollen?
  
Wir haben uns Gedanken gemacht, wenn man nicht noch zur Vernunft kommt, welche Sanktionen entwickelt werden könnten:
1. Anschaffung einer Woodoo-Puppe mit auswechselbarer Rufzeichenkappe, die ein durch Losentscheid ausgewähltes AR-Mitglied
    entsprechend bearbeitet.
2. Alternativ, mit Einverständnis und in Anwesenheit des Delinquenten, auf der Wiese "unter dem Turm" (siehe YouTube), einen
    Pranger aufstellen auf den Amateurräte, unter Buh-Rufen, unvermittelbare QSL-Karten ausgetretener ex-Mitglieder werfen.
  
Wie heißt es doch im Vorwort zur neuen Rubrik: 
"Rückfragen und Vorschläge, bitte als eMail an vorstand@darc.de"
Na dann...

11.07.2019
88 für OMs?

Das neue DARC-Vorstandsmitglied Werner Bauer, DJ2ET, setzt Akzente.
Zitat DJ2ET aus CQ DL 8-2019, Seite 6:
"Frequenzen diskriminieren nicht, also werden wir das auch nicht tun".
Er setzt damit ein klares Zeichen für LGBTIQ im DARC.
Ansprechpartner für LGBTIQ im Club ist Ronny Gehrke, DG2RON (DV-Y).
Weiterführende Links:
https://www.darc.de/ajw/lgbtiq
https://www.darc.de/ajw/ansprechpartner

 

11.07.2019
"HAM Spirit"?

Der Begriff kann wohl sehr weit gefasst werden.
Zumindest von den Verantwortlichen des DARC e.V., die derzeit in der Verantwortung für ihr Handeln in ihrer Funktion im Verein stehen.
Beispiel: Rausschmiss von Mitgliedern des OV Q05.
(Wir berichteten am 11.11., 20.11. und 13.05.2019.)
   
"Hamspirit siegt", schrieb der DARC in der Überschrift seiner Portalmeldung vom 14.06.19, die dann kurzfristig auf "Gerichtsverfahren beendet" geändert wurde.
Wohl nach Erkenntnis das die zu den Vorgängen informierten Mitglieder diesen "alternativen Fakt" nicht einfach so schlucken würden.
Zum Ausgang des Gerichtsverfahrens das die "Rausgeschmissenen" gegen den DARC angestrengt hatten: (sinngem.)
- Beide Verfahren endeten in einem Vergleich.
- Die "Rausschmisse" sind aufgehoben.
- Es lag kein "Vereinsschädigendes Verhalten" vor.
- Der Kläger unterlässt "Beschimpfungen" gegen den DARC.
Ist es "Scheinheilig" wenn der DARC-Vorstand diese Einigung begrüßt, nach dem die Rausgeschmissenen sich letztendlich Gerichtlich dagegen wehren mussten?
Machtdünkel und Machtgebaren selbstherrlicher Entscheider in der oberen Vereinsebene haben hoffentlich durch die erfolgreiche Klage einen Dämpfer erhalten.
Ach so... Die Kosten des Verfahrens von x-Tausend EUR wird wohl der * DARC tragen dürfen. (* seine Mitglieder natürlich)
Ob für die Verantwortlichen des Vereins ein positiver Erkenntnisgewinn für die Zukunft herauskommt? Man wird sehen!
 

05.07.2019
Der DARC meldet heute:
Sonderaktionen zu "50 Jahre erste Mondlandung"

"Am 16. Juli startete Apollo 11 im Jahr 1969 Richtung Mond.
Aus diesem Anlass findet am 16. Juli 2019 eine Mondfinsternis statt, die an der Sternwarte IUZ in Bochum mit einer Beobachtungsnacht exklusiv begleiten wird."
   
QSLonline meint:
Wenn es möglich ist aus diesem Anlass eine Mondfinsternis zu organisieren sollte es doch dem DARC e.V. möglich sein, zu seinem nächsten Gründungsjubiläum Sonnenflecken zu organisieren um den DXern (vorzugsweise Vereinsmitglieder) in Zeiten des Sonnenfleckenminimums eine kleine Freude zu bereiten.
Quelle: DARC-Webseite
  


26.06.2019
Mitgliederversammlung des DARC-Amateurrates am 29.05.19 im DARC-Hotel
Die gestellten Anträge wurden abgearbeitet (siehe "Quelle" und Beitrag "AR-Tagung").
Als gute Tradition ehrte und beglückwünschte man sich gegenseitig für langjährige Mitgliedschaft und verteilte Ehrennadeln.
Wieder bewarb sich ein erfahrener Funktionär zur Wahl in den Vereinsvorstand. Diesmal OM Werner Bauer mit Rufzeichen  DJ2ET.
Er war bisher, unter Anderem, im Ehrenamt als stellvertretender Distriktsvorsitzender Ruhrgebiet tätig.
In seiner Vorstellung meinte er (sinngemäß) ***: Nicht "die da oben" sondern "wir alle" sind der DARC.
   
Red.: "Na endlich" könnte man sagen, wenn man die Realität aussen vor ließe. Wir warten gern die ersten 100 Tage ab (HI).
   
In Sachfragen hätte er sich bereits mit bestehenden Vorstandsmitgliedern ausgetauscht. Auf Sachfragen-Inhalte ging er nicht ein.
Das geht wohl Niemanden, ausserhalb des VO-Kreises, etwas an. Wie sagte er doch ***
Er wurde mit 72 Stimmen und 3 Enthaltungen erwartungsgemäß von den Räten gewählt.
Der DARC-Vorsitzende DL7ATE überbrachte ihm noch einen "speziellen Glückwunsch" des Amtsvorgängers Robert Westphal, DJ4FF.
Wer die Story um Bewerbung und Abgang des Kurzzeit-VO-Mitglieds kennt, wird sich ein Schmunzeln nicht verkneifen können.
   
Quelle: Protokoll

14.06.2019
Kids Day ist Nachwuchsförderung
Am morgigen Sonnabend ist wieder "KidsDay", wie er von der ARRL-Initiative genannt und seit vielen Jahren erfolgreich praktiziert wird.
Auf der ARRL-Webseite ist diese Information (Latest News) als erste Meldung platziert.
Beim DARC e.V. ist das anders! Der hat wohl andere Prioritäten (DARC-Hotel, Satzungsänderungen, Postenvergabe, Selbstdarstellung ?
Wer weiß das es den KidsDay als Möglichkeit der Nachwuchsförderung gibt, weitergehende Informationen dazu sucht, und Kids Day oder Kidsday als Suchbegriff eingibt, wird keine Ergebnisse finden!
Hartnäckige Interessenten finden auch im DARC-Terminkalender für den Monat Juni nichts.
In der Rubrik "Funkaktivitäten" vielleicht? Denkste! Die richtige Rubrik wäre "Einsteiger" und dann "Funkaktivitäten für Jugendliche".
Komplizierter ging es wohl nicht?
Dabei wird doch im Text zum "Kids Day" eigentlich der lizensierte Sendeamateur angesprochen.
Zitat:
"... der Kids Day soll erfahrenen OM und YLs die Gelegenheit geben ihre Station und ihre Begeisterung für den Amateurfunk mit Jugendlichen zu teilen. Nutzen Sie die Gelegenheit, an dieser internationalen Aktion Kindern und Jugendlichen das nahe zu bringen,
was Sie selbst begeistert, den Amateurfunk."

Die Begeisterung hält sich beim "Bundesverband für Amateurfunk in Deutschland" offenbar, was diese gute Möglichkeit der Werbung
für den Amateurfunk und Aktivierung seiner Mitglieder für diese Aktion betrifft, in Grenzen.
Anstatt etwas für den Nachwuchs zu tun wird lieber Vereinsmeierei betrieben statt Begeisterung, bei den OPs sowie den Kids, zu fördern.
Schade!


13.05.2019
Wie Mitglieder verprellt werden
Über Vorgänge im Distrikt Saar in Bezug auf Ereignisse im OV Völklingen haben wir hier am 11.11. und 20.11.2018 berichtet.
Seine Unzufriedenheit mit der Clubführung drückt OM Gero Lippe, DD3VI, in seinem Kündigungsschreiben an den DARC aus.
Lesen Sie selbst
QSLonline meint:
Die inhaltlichen Aussagen im Schreiben sind u.E. auch eine Zustandsbeschreibung der derzeitigen Realität im Verein.
Das Beschäftigen mit sich selbst und Machtausübung von Mandatsträgern (er)trägt kein Verein in der Gegenwart und in der Zukunft.
  


10.05.2019
AR-Tagung am 19. Mai 2019
Distriktsvorsitzende und verbliebene Vorstandsmitglieder versammeln sich im Hotel Baunatal zur DARC-Mitgliederversammlung um über Vorschläge des DV-B, OM Meßthaler (DG4NBI), betreffs Satzungsänderungen, abzustimmen.
Es geht wieder einmal um die Zukunft des Amateurfunks in Deutschland.
Zum Beispiel:
- Aufgaben und Verantwortung der Vorstandsmitglieder
- Haushalt
- Reisekosten
  Naja...

 

09.02.2019
Interesse am Verein sieht anders aus
Im Gegensatz zu Funktionsträgerseminaren, Referententreffen u.ä. zentralen Veranstaltungen in Baunatal, an denen Funktionäre sich über Themen der Vereinspolitik austauschen könn(t)en, wird ein Stimmungsbild der Zufriedenheit der Mitglieder mit dem Verein nur über die Selbstdarstellung in der Vereinszeitschrift und Vereinsrundsprüchen verbreitet.
Also Friede, Freude, Eierkuchen wenn man die Aktivität der Forenteilnehmer und Inhalte in der folgenden Rubrik als Maßstab nimmt?

Im vereinseigenen Forum findet man dort nur 2 Beiträge aus den letzten 12 Monaten.
Einer in dem sich Jemand wundert das "alles  so ruhig" ist in der Rubrik und der letzte zum Thema DARC SDR-Netz vom 06.09.18, der dort wohl Versehentlich hineingeraten ist.


12.01.2019
Schafft sich der DARC e.V. langsam ab?
(Nachtrag vom 17.05.2019)
Den Text zur Problematik "OV-Suche" haben wir entfernt, da der DARC nun eine sehr gute Lösung gefunden und umgesetzt hat.
Im unteren Teil der Startseite kann man seine PLZ eingeben und findet nun alle in dem Bereich (Stadt, Ort) vorhandenen OVs.
Auch das DARC-Termine ohne Mitglieder-LogIn gefunden werden, ist eine Neuerung die von uns als positiv im Sinne der Mitgliederwerbung zur Kenntnis genommen wird.
  
DM2FDO
Redaktion QSLonline

 

20.11.2018
Grußwort des Vorsitzenden zum Jahresende
(Auszug)
So kann man die Mitgliederentwicklung auch beschreiben:
"Aus Sicht des DARC e.V. ist der Bereich der Mitgliederentwicklung besonders zu bewerten. Im Jahr 2018 konnten vom 1. Januar bis zum 31.
Dezember insgesamt 989 neue Mitglieder aufgenommen werden.
Dem gegenüber stehen ca. 962 erklärte Kündigungen.
Dieses sehr erfreuliche Ergebnis ist der Erfolg unserer vielen ehrenamtlichen Mitglieder in den Ortsverbänden,
die durch ihre Basisarbeit die
Grundlage zu einer positiven Mitgliederentwicklung schaffen.
Bedauerlicherweise muss zum Jahresende knapp 150 Mitglieder aufgrund von Beitragsrückständen gekündigt werden und leider versterben
Mitglieder, sodass wir über einen aktuellen Negativsaldo von 480 Mitgliedern verfügen."
QSLonline meint:
Ist auch die Kündigungswelle im OV Q05, deren und andere Gründe, vom Vorsitzenden des Vereins nicht wahrgenommen worden?


17.11.2018
Neu im DARC-Vorstand
Auf der Mitgliederversammlung des DARC e.V. wurde Dr. Robert Westphal, DJ4FF, als Vorstandsmitglied gewählt.
Es gratulieren DARC-Geschäftsführer Jens Hergert, DK7JH, sowie die Vorstandsmitglieder Thomas von Grote, DB6OE, und Christian Entsfellner,
DL3MBG. Er wurde als viertes Vorstandsmitglied nachgewählt.
Quelle: aus DARC-Portalmeldung
  

Nachtrag: (22.01.2019)
OM Robert Westphal, DJ4FF, ist von seinem Amt als DARC-Vorstandsmitglied zurückgetreten.
In seiner Begründung gegenüber dem DARC-Vorsitzenden Steffen Schöppe, DL7ATE, führt OM Westphal persönliche Gründe an.
DJ4FF war erst kürzlich auf der Herbst-Mitgliederversammlung in Baunatal am 17./18. November 2018 gewählt worden. 
Quelle: aus DARC-Portalmeldung

QSLonline meint:
OM Westphal ließ sich wohl nicht Deckungsgleich in den Vorstand integrieren oder es "wuselte" aus Richtung der AR-(H)ecke?  
Respekt, rechtzeitig die Reißleine zu ziehen um dem Verein (so wie er leider derzeitig "tickt"), und sich selbst, nicht zu schaden.


11.11.2018
Über die Zustände und Verhältnisse im Distrikt Q
unter dieser Überschrift informiert das Magazin für Funkamateure "FUNKTELEGRAMM" in der Ausgabe 12/2018 ausführlich ab Seite 34.
Nur Soweit:
Nach einem vom DV-Q eingeleitetem Ausschlussverfahren gegen den OVV von Q05 und dessen Stellvertreter, und folgender Kündigung
der Mitgliedschaft durch den DARC-Amateurrat, hat eine Austritts-und Kündigungswelle in diesem DARC-Ortsverband eingesetzt.
24 OV-Mitglieder haben den DARC aus Protest wegen des, ihrer Meinung nach willkürlichem und unbegründetem, Ausschlussverfahrens
verlassen.
Eine Petition von Q05-Mitgliedern an den Distriktsvorstand Saar, die sich gegen den Ausschluss des von ihnen demokratisch gewählten
Vorstandes richteten, blieb beim Distriktsvorstand und Amateurrat wirkungslos.
QSLonline meint:
Wenn, im Distrikt und Amateurrat in Ungnaden gefallene, Inhaber eines Ehrenamtes auf Druck von übergeordneten "Amtsträgern" aus
dem DARC e.V. entfernt werden... wie sollen dann OVVs guten Gewissens austrittswilligen Mitgliedern zum Verbleib im DARC zuraten?


06.11.2018
Austritte
In der OV-Info_7-18 informiert der DARC e.V. die OVVs, und diese ihre Mitglieder, u.a. über die Handhabung von Austritten aus dem OV.
Die OVVs sollten mit den Austrittswilligen deren Probleme in offenen Gesprächen diskutieren und ihnen ggf. den Sinn einer Mitgliedschaft
verdeutlichen.
Dabei die Motivation eines Austritts kritisch Hinterfragen und auf die Entwicklungen im Verein aktiv Einfluss nehmen.
QSLonline meint:
Der Textabschluss: "Jedes Mitglied ist wichtig und sichert die Zukunft des DARC - Jedes Mitglied zählt!" beschreibt eine Tatsache welche
das Überleben des Vereins sichert. Das ist so! Die Frage ist nur, wie soll diese Notwendigkeit tatsächlich und künftig umgesetzt werden?
Nur Motive der Austrittswilligen "kritisch Hinterfragen" reicht wohl nicht um sie Umstimmen zu können und zum Verbleib zu überzeugen.
Das Handeln Vereinsoberer, in Bezug auf Informationspolitik (Gegensatz: "Küngelei im AR und Vorstand"), und Selbstbeweihräucherung
des Vereins, z.B. in seiner Clubzeitschrift (ohne kritische Ansätze zu Diskussionen innerhalb des Vereins anzuregen), wird leider zumeist
Kopfschüttelnd oder garnicht mehr zur Kenntnis genommen.
Der Eindruck von Verwaltung eines jahrzehntelang unveränderten Status des Selbstverständnisses eines richtigen Tuns auf allen Ebenen,
sind Austrittsgründe von "Vereinsmüden" die kein OVV widerlegen kann.
Vom Verein frustrierte Austrittswillige müssen merken, das der Verein sich positiv verändern will. Vereinsdemokratie lebt, indem dieser
seine Mitglieder zu Richtungsentscheidungen und deren konkreten Inhalten befragt. Politische Parteien haben das unlängst erkannt.
Hat "Demokratie von unten nach oben" im DARC eigentlich eine Tradition? Distrikts-MVs sind wohl nicht der Königsweg für notwendige
Veränderungen.
Deutet der Passus im Text "auf die Entwicklungen im Verein aktiv Einfluss nehmen" auf ein Nachdenken in diese Richtung hin?
Wenn alles Bemühen erfolglos:  
  
                                                  
99 = Afu-Abkürzung für: Verschwinde. Typisch für den Umgang mit ex-Mitgliedern?  55 wäre doch eine (freundliche) Alternative.

25.10.2018
Festgehaltener norwegischer Funkamateur darf Tschad verlassen
Die DARC Redaktion meldet u.a.: 
"Während der Aktivität konnte LA7GIA 2150 Kontakte führen und hatte alle Antennen mit Ausnahme einer 160 m hohen Antenne installiert."
 
QSLonline meint:
Eine 160m hohe Antenne hätten wir als 1-Mann Expedition auch nicht installiert (HI).
War in der DARC-Redaktion wieder einmal ein amateurfunkfremder Praktikant zu Gange? 

Quelle: DARC-Portalseite
Ergänzung 26.10.): Text nun korrigiert "... alle Antennen mit Ausnahme einer Antenne für 160 m installiert."  (Wir helfen doch gern...)




17.10.2018
Neues aus Baunatal

Oder ist es eigentlich nicht neu, wenn sich der AR hauptsächlich mit Satzungsänderungen und damit wieder mit sich selbst beschäftigt?
So geht das u. E. zumindest aus Anträgen zur AR-Tagung (MV 17./18.November) hervor.
Der Satzungsausschuss will sich auch mehr Zu- und Selbstständigkeit genehmigen lassen.
Dieses Dokument (Mitgliederbereich) sollte jedes DARC-Mitglied gründlich studieren, um zu erkennen wie unsere Vereinsführung "tickt".
Uns fiel u.a. besonders der TOP 14A auf:
Der Verein kauft sich ein Hotel in Baunatal.
Bei den unter Ausgaben bei Gewinn-und Verlustrechnung ausgewiesenen jährlichen Bewirtungskosten 89.300 EUR - entspricht  monatlich
rd. 7.400 EUR - dürften alle bewirteten DARC-Gäste und Mitarbeiter bisher bereits satt und zufrieden gewesen sein.
Ob der Kauf eines Hotel-und Gaststättenbetriebes dem Vereinszweck (§ 2 der Satzung) "Förderung des Amateurfunkens" entspricht
und dafür Vereinsmittel für den Kauf eines Hotels ver(sch)wendet werden ist hoffentlich juristisch abgesichert worden, um den Status der
Gemeinnützigkeit zu erhalten.
    
Der Titel IX (S. 38 des PDF-Dokuments)
weist 10.000- EUR für ein Projekt "AFUG/AFUV" aus!  Im Plan 2017 hieß es "Selbstverwaltung AFUG" und war mit 50.000 EUR beziffert.
Wofür soll dieser nun reduzierte Betrag verwendet werden? Politiker und/oder Beamte der BNetzA zu überzeugen:
1. Die (sog. "Edel-CB-Funk") Klasse K(annix) durchzuwinken? Ohne Selbstbau und Frequenzprivilegien wie A und E?
2. Das der Verein selbst Lizenzprüfungen durchführt und bestimmt wer diese erhält? (Vielleicht nur DARC-Mitglieder)
3. Irgend etwas Anderes Unausgereiftes, das den einfachen Mitgliedern unterhalb der AR-Ebene nicht mitgeteilt wird?
     
Anträge, Anhänge und Protokoll lesen. Beschlossenen Anträge werten und ggf. bei verantwortlichen Amtsinhabern nachfragen.
  
Redaktion QSLonline

Nachtrag (11.12.18):
Dem Antrag 14A wurde von den Amateurräten zugestimmt. Waren diese wirklich gut beraten mit einem zweiten "DARC-Nest"?
Auch wenn eine DARC-Tochter das Hotel kauft und der A-Räte dem Kauf nicht zustimmen müssten. Griff in die "Trickkiste"?
Das Finanzamt Baunatal wurde oder musste offenbar nicht gefragt werden (siehe Protokoll der MV). Mitglieder schon gar nicht!



21.09.2018
Arno Weidemann, DL9AH, silent Key

Der heute auf der DARC-Portalseite zu findende Nachruf des DARC e.V. wird OM Weidemann, unserer Überzeugung nach, nicht gerecht.
Ergänzend möchten wir anmerken, das seine besonderen Verdienste nicht nur im Endstufenbau zu sehen sind, sondern auch in seinen
fundierten Einlassungen zu mangelhafter Rechtsauffassung und Rechtsbedeutung in deutschen Behörden und deren Handeln in Bezug
auf die VO-Funk und EMV-Gesetzgebung.
DL9AH zu VO-Funk und damaligem BMWi
Rechtsstaatliches Behördenhandeln und Amateurfunkdienst in DL
  
RIP Arno
Redaktion QSLonline

 
10.09.2018
QSO-Party zum 68. Geburtstag des DARC e. V.
Es ist ungewöhnlich, aber durchaus positiv und erfrischend. Der DARC e.V. nimmt sich heute selbst einmal nicht besonders wichtig!
Am gleichen Tag des o.g. Ereignisses (Mittags) wird auf der DARC-Webseite für die (Abends) stattfindende "DV-QSO-Party" informiert.
Im mitgliederinternen Terminkalender  für den Monat September und der "CQ DL" 9-2018 dazu vorab keinerlei Hinweise.
Wer nicht zufällig oder wie "stramme DARC-Jünger" täglich die DARC-Seite besucht, dem entgeht wohl das Event und die teilnehmenden
DVs, deren Stellvertreter und möglicherweise auch Vereinsvorständler, bleiben unter sich.
Die Aktion an sich ist eine gute Sache, denn die Funktionäre funken auch mal wieder!
73 es 55
DM2FDO
      
Nachtrag:
Da ist es wieder! Jubelmeldung auf dem DARC-Portal  "13 Distrikte feierten mit den Mitgliedern ein Funkfest".
Ein "Funkfest"?
Nur aus 13 von 24 Distrikten haben sich deren DVs oder Stellvertreter an dieser "DV-Party" beteiligt.
Seitens des Vorstandes wurde nur DL7ATE als Teilnehmer erwähnt. Peinlich. Vorher sowie Nachher.
 
  
28.08.2018
ARISS Schulkontakte

Wieder schrieb ein, zumindest amateurfunk-unkundiger, DARC-Mitarbeiter auf der DARC-Webseite zu dieser Meldung u.a:
"Das Projekt Amateur Radio on the International Space Station (ARISS) ermöglicht Schülern einen direkten Funkkontakt über Satelliten
mit den Astronauten der ISS".
 
Zum Vergleich WIKIPEDIA
:
"Das Projekt ARISS (englisch: Amateur Radio on the International Space Station, deutsch: Amateurfunk auf der Internationalen Raumstation)
ist Amateurfunkdienst über Satelliten und ermöglicht Schülern Funkkontakte mit Astronauten in der Raumstation ISS.
Ehrenamtlich tätige Funkamateure stellen Verbindungen zwischen Schulen und der Raumstation her."
  
QSLonline meint:
Offenbar unbedarft von WIKIPEDIA abgeschrieben, ohne das Wissen keine Satelliten zu brauchen um den direkten Funkkontakt mit den
Funkamateuren auf der ISS zu ermöglichen.
Übrigens kann man auch mit den Kosmonauten auf der ISS (RS0ISS, RZ3DZR) Verbindung aufnehmen. Naja...
In diesem Zusammenhang ganz aktuell, als Beispiel für einen Direktkontakt, das QSO der Klubstation DK0KU aus Künzelsau (OV P33), dem
Heimatort von Alexander Gerst, vom 26. August 2018. Hier der Link zum YouTube-Video.

17.08.2018
Fake News?
"ISS-Kontakt mit Kaiserslautern und Zwönitz erfolgreich nachgeholt"
Der Vorstand des DARC e.V. gratuliert den Schülern des Hohenstaufen-Gymnasiums in Kaiserslautern und den Schülern des Matthes-Enderlein-
Gymnasiums in Zwönitz zu ihrem erfolgreichen Funkkontakt mit der der ISS und Alexander Gerst."
QSLonline meint:
Wenn der DL3MBG diesen Kontakt von DL0XK als erfolgreich ansieht, kann man daraus Schlüsse für andere Jubelmeldungen ziehen?
YouTube-Video vom Kontakt mit "Astro-Alex": (ab Minute 31)
Link zur Webseite des MEG Zwönitz
Quelle:  DARC Portalseite

 
14.08.2018
CDU-Staatsministerin Wohlwollend für eine Einsteigerklasse
Die Sächsische Staatsministerin für Soziales und Verbraucherschutz Barbara Klepsch versprach, anlässlich des heutigen Kontaktversuchs mit
Alexander Gerst, u.a. dem DARC Vorstandsmitglied und RTA-Vorsitzenden DL3MBG seine Forderung für eine Einsteigerlizenzklasse wohlwollend
zu prüfen.
QSLonline meint:
Nun hat die fixe, inhaltlich konkret wohl nur einem internen Kreis um DL3MBG bekannte, Idee endlich die Unterstützung dem unsinnigen
"Klasse K(annix)"-Projekt** doch noch den entscheidenden Schwung zu geben (HI).
Selbst wenn Frau Klepsch ihre Möglichkeiten, a.G. ihrer Aufgaben und Funktion im Ministerium des Freistaates überschätzt, ist schon das ihr
offenbar durch Herrn Entsfellner eingeredete Engagement für eine Einsteigerklasse ein Beispiel für die aktuelle Lobbyarbeit des DARC mit seinem RTA.
Falsche Themen an falscher Stelle platziert und mit falscher Zielrichtung. Nebelkerzen gegen eigene VO-Infos.
Immer noch Hin zum "Edel-CB-Funk", ohne jeden fachlichen Anspruch, mit allen Risiken einer Abwertung des Amateurfunkdienstes.
Hier werden wohl wieder fest eingebrannte persönliche Ideen und Interessen, am Willen der Mehrheit der Mitglieder vorbei, Priorisiert.
Übrigens:
Da Schüler im Alter von 12 Jahren die Klasse A-Lizenzprüfung bestehen, ist diese unsinnige Idee** nur noch in Absurdistan ein Renner.
Quelle: Aus DARC-Portalmeldung


06.04.2018
Peinlich, Dusselig, Unbedarft oder was?

Heutige Portalmeldung (10.00 Uhr MESZ) auf der DARC-Webseite:
"Erster 2200-m-Transatlantikkontakt durch US-Funkamateur.
Das 2200-Meter- oder 136-kHz-Band ist das niedrigste Frequenzband, in dem Amateurfunker senden dürfen." ... usw.

  
QSLonline meint:
Die Funktionäre und Angestellten des Bundesverband für Amateurfunk in Deutschland sollten eigentlich den Unterschied zwischen einem Amateurfunker
und einem Funkamateur kennen und verinnerlicht haben.
Wieder mal hat Jemand in Blunatal keine Ahnung was einen lizensierten Funkamateur ausmacht.
Mit der Definition fängt es an!
Wir gaben Hilfestellung. (siehe Link)
Nachtrag:
Am 11.04.18 wurden wir informiert, das die Meldung korrigiert wurde und nun Funkamateure auch Funkamateure nennt. (Wir helfen doch gern...)
 

14.03.2018
Fakten gegen Wunschdenken

Das Magazin für Funkamateure FUNKTELEGRAMM informiert im Heft 4/2018 über interessante Details im Zusammenhang mit Zahlen zu
Amateurfunklizenzen und Mitgliedschaften in einer Amateurfunkvereinigung.
So gab der ARRL-Direktor N6AA im Februar d. J. bekannt, das in den letzten Jahren in den USA 30.000 neue Lizenzen pro Jahr vergeben wurden.
Aber jeweils nur rd. 3.000 Besitzer sind in die ARRL eingetreten. Von Diesen sind im 2. Jahr noch 600 übrig geblieben und 2400 gleich wieder ausgetreten.
Dauerhaft verblieben also nur ca. 2 % (!) im Ausbildungverein, hier der ARRL. Link zum Video mit N6AA.
Die auch von einigen offenbar uneinsichtigen DARC-Funktionären verfolgte Strategie, über eine besonders einfache Lizenzklasse (K) viele neue Vereinsmitglieder
zu generieren, ist in den USA nicht aufgegangen.
Besonders interessant dabei ist, was Dick Norton, N6AA, als die Erklärung für den nachweislichen "Absprung" der Lizenzinhaber ansieht:
Geringste Anforderungen an Prüfungsinhalte in der kleinsten US-Lizenzklasse (Technican Class).
Sie sei einfach zu leicht zu erwerben. Man mache sie "nur mal so". Nur um sie zu besitzen.
Am eigentlichen Amateurfunk hätten diese Leute kein Interesse. Über 50 % der US-Funkamateure besitzen diese "Technican-Class".
Das Kuriose, auch Widersinnige, ist die Schlussfolgerung aus o.g. Erkenntnis:
Die ARLL fordert nun von der Fernmeldebehörde (FCC) MEHR PRIVILEGIEN für diese Klasse, um sie attraktiver für Newcomer zu machen.
Noch weniger Anforderungen um mehr Lizenzen zu generieren? Die gleiche gedankliche Fehlleistung, wie im VO, AR und RTA des DARC.
Es wird natürlich auch das Gleiche dabei Herauskommen. Kaum Zuwachs an neuen Mitgliedern, Qualitätsverlust, "Amateurfunk-Light".
Wäre der nächste (logische) Schritt dann eine Amateurfunklizenz die, wie eine Telefonkarte, an der ALDI-Kasse käuflich zu erwerben ist? 
Die DARC-Mitgliedschaft für 1 Jahr sollte dann darin enthalten sein.
Übrigens:
Auch in Großbritannien funktionierte die ELL-Strategie nicht. Dort ist die Anzahl der RSGB-Mitglieder seit 1993 um 29,5% gesunken.
Nach Einführung der dortigen Entry Level Licence (M3-Präfix)!
  
Wer sich für diese Problematik interessiert...
Hier Links dazu:
M3-Lizenz
Einsteigerspuk
Chronologie
Redaktion QSLonline


07.03.2018
Diskussion um 200-W-Deckelung für schwedische Funkamateure

Amateurfunklizenzen, wie die in DL üblich und Prüfung durch eine staatliche Behörde, wurden bereits 2004 in Schweden abgeschafft.
Angehende Funkamateure müssen zwar weiterhin eine Prüfung ablegen, die meist von Clubs des IARU-Amateurfunkverbandes SSA
organisiert und durchgeführt wird.
Ein Zertifikat und ein lebenslang gültiges Rufzeichen sind danach Gebührenfrei.
Die maximal zulässige Leistung für die meisten HF-Bänder beträgt bisher 1 kW.
Die PTS-Begründung zur 200-W-Deckelung ist, Senderbetreiber mit höherer Ausgangsleistung im "Störfall leichter Rückzuverfolgen".
Das Vorhaben wird in Schweden ausführlich diskutiert, Henryk Kotowski, SMØJHF vom SSA sagte (sinngem.):
Es gibt eine Reihe von Gegnern des erlaubnisfreien Betriebs, welche einen Verlust an Qualität und Disziplin auf den Bändern sehen.
  
QSLonline meint:
Wenn penetrante Bemühungen einiger DARC-Funktionäre - als Verein die Lizenzprüfung in Eigenregie durchzuführen - vorangetrieben
werden, kann und wird das so werden wie jetzt in Schweden. Auch da haben wohl einige Vereinsfunktionäre Selbstherrlich gehandelt?
Mit Verschachern von Genehmigungen u.a.m. in der Folge. (Siehe auch Beitrag in unserer Rubrik "Fokus" vom 19.05.2017)
Die Behörden aus ihrer Verantwortung zu nehmen ist mehr als nur eine saudumme Idee! Das ist gefährlich, wie sich zeigt!
Amateurfunk kein Funkdienst? Wozu noch ein Amateurfunkgesetz? Die Prüfungen werden von Vereinsfunktionären gesteuert und jeder
Idiot könnte eine Genehmigung bekommen um Amateurfunk zu betreiben, wenn er nur im Verein ist und dort seine Beiträge zahlt.
WEHRET DEN ANFÄNGEN! Beobachtet kritisch was, ohne Mitgliederbeteiligung und Information, im "kleinen Kreis" ausgeheckt wird.

Nachtrag vom 26.09.2018:
Am 01.11.2018 wird die o.g. Regelung in Kraft gesetzt.
Maximal 200 W PEP, sonst 30,- EUR/Jahresgebühr für eine spezielle Genehmigung.
Einzelpersonen oder Vereine können bis zu fünf verschiedene feste Orte anmelden.
Weitere Infos auf der DARC-Webseite und als PDF von der PTS-Seite in Schwedisch.
  

27.02.2018
Treffen der Distriktsvorsitzenden
Am 24./25. Februar trafen sich 22 DVs zu einem "Arbeitswochenende".
Weil, so der AR-Sprecher DL3AH, bei offiziellen Mitgliederversammlungen oft die Zeit für eine ausführliche Aussprache und Diskussion
offener Punkte fehlt. Das ist mal eine Idee zur Begründung eines - mehr oder weniger - "inoffiziellen" Treffens.
Da trafen sich also einige, mit Freiem Mandat ausgestattete, "Bestimmer" (Gegensatz: Imperatives Mandat = dem Wählerwillen folgend
und diesem verpflichtet...) und besprachen 17 Punkte einer Tagesordnung.
Neben "Aufnahme selbständiger Vereine in den DARC" auch über "Zielplanung des Vorstandes" und "Neuausrichtung der Zuweisungen".
Was auch immer mit "selbständige Vereine" und "Zuweisungen" gemeint ist, und Inhalte der 14 anderen Punkte, wird nicht erwähnt.
Verschwörungstheoretiker würden solche Art Treffen und Themenbeschreibungen wohl als in Richtung Konspirativ gehend einordnen.
Ist dies eine weitere Wende in der Kommunikation (besser: Abschottung) von Funktionsträgern auf Distriktsebene zu den Mitgliedern?
Sie erfahren nur, was man meint Weitergeben zu können oder zu müssen? Sicherlich informieren die DVs ihre OVVs noch nachträglich.
Meint man gar, oder glaubt man erkannt zu haben, dass vereinsinterne Diskussionen sowieso kaum noch Irgendjemand interessieren?
Von VO-Beschlüssen zu Clubstationen bis zu den besprochenen Themen, welche offensichtlich sogar die Zukunft des Vereins betreffen.
Das erfreuliche ist:
"In vielen Punkten haben wir einen vielversprechenden Konsens erreicht und wichtige Punkte geklärt", so der AR-Sprecher.
Das ist doch was! Damit wissen wir Bescheid.
      
Unser Bildeindruck:
Teilnehmer hielten sich an der DARC-Fahne fest. Alle drückten Entschlossenheit aus. Zuversicht und Zufriedenheit sieht anders aus.
Quelle: DARC Portalseite
  

 
17.02.2018
Geldgier gegen Vertrauen?
Klubstationen welche auf der BNetzA-Zuteilungsurkunde keinen DOK oder Distrikt vermerkt haben sollen, nach Information von DL4BCG
am 07.01.18 (Rundspruch der Marinefunker-Runde), für den QSL-Versand über den DARC gebührenpflichtig zur Kasse gebeten werden.
Darüber soll es den DARC-Vorstandsbeschluss 07/17 geben.
Dieser Beschluss, der vielen künftig Betroffenen bisher nicht bekannt war, betrifft auch Klubstationen der im RTA vertretenen Vereine!
Die meisten Klubstationen von Amateurfunkvereinigungen sind einem DARC oder VFDB-Ortsverband angeschlossen und vergeben
in QSOs und Contesten eine DOK-Nummer.
Auch Sonder-DOKs für Diplome oder besondere Ereignisse wurden Vereins-Klubstationen bisher vom DARC verliehen. Natürlich wurden
und werden dem Zweck entsprechende QSL-Karten über die DARC-QSLvermittlung verschickt. Wo ist hier ein Missbrauch festzustellen?
     
Wenn der in der Zuteilungsurkunde benannte Funkamateur DARC bzw. VFDB-Mitglied ist, sollte die QSL-Vermittlung, und Wertung wie
ein Zweitcall (Beispiel DN-Call), kein Problem sein. Warum sollte er zusätzlich einen vollen Jahresbeitrag zahlen?
Soll er das selbst oder die Afu-Vereinigung, lt. Pkt 2 und 3 als "Nicht-DARC-Clubs", für die DARC QSL-Vermittlung?
Dieses und Anzahl der Calls die es beträfe vielleicht vor einem Beschluss zu überlegen, dazu reichte es wohl nicht?
     
Über Jahre und Jahrzehnte bestehende Gepflogenheiten sind dem, oft unsinnigen Traditionen nachhängendem, Verein wohl nichts mehr
Wert wenn es um Einnahmen geht. Um den Verein - so wie er ist - am Leben zu erhalten.
Und wieder geht ein Stück Vertrauen dem Verein gegenüber, wenn es schon nicht mehr Zuneigung sein kann, verloren!
Ist den Vereinsoberen (sollte man sie Vereinsverantwortliche nennen?) bewusst, was sie mit der Aktion anrichten können?
Könnte es sein, das der bisherige Lizenzinhaber eines Vereins-Clubcalls dieses dann aufgibt und kein Anderer übernimmt?
Auch das dieser, aus Verärgerung, den Verein verlässt? Oder das Ausbildungslehrgänge an diesen Klubstationen ausfallen?
Was überwiegt Letztendlich? Ein finanzieller Zugewinn oder Nullsummenspiel, verbunden mit Vertrauensverlust und Frust?
Eine Klar- bzw. Richtigstellung seitens des DARC-Vorstandes, bezüglich des Beschlusstext-Inhalts, ist nun wohl notwendig.
  
Resumé nach Lesermeinungen:
Natürlich darf es keinen Mißbrauch von Vereinsleistungen geben. Wenn wie hier auch, in diesen Fällen, zumindest lange Geduldet?
(In diesem Zusammenhang: Wie steht es mit der Beitragszahlung lizensierter Mitarbeiter der GS? Ist das nun anders geregelt?)
Anstatt sich die, wohl im Grundsatz unabsichtlichen, "Vermittlungssünder" herauszupicken, würde eine Öffnung des QSL-Service bei
über 50% lizensierter Nichtmitglieder einem "Bundesverband für Amateurfunk in Deutschland" Anerkennung bei DL-Funkamateuren verschaffen.
Bei z.B. 50-, EUR Jahresgebühr pro Rufzeichen (auch DN-Call ?) für Nichtmitglieder und Vereine ohne DARC-Anbindung wäre eine erquickliche
Summe, die dem DARC e.V. zukommen würde.
Wenn bei der Anmeldung für diesen Service zwingend ein OV benannt werden müsste, dessen QSL-Manager freiwillig die zusätzliche
Arbeit übernimmt, wäre auch eine Verbindung zum DARC hergestellt, welche sich ggf. positiv auswirken könnte... 

02.01.2018
Neujahrsansprache des DARC-Vorsitzenden

Bitte selbst hören und sehen, was an mutmachenden Ideen zur Erhaltung und Entwicklung des Vereins angeboten wurde:
https://youtu.be/vlEIVuA7tXI
Wir meinen, im Hintergrund des Videos war mehr Feuerwerk als inhaltlich aus der Ansprache von DL7ATE zu entnehmen.

16.12.2017
Droht der Untergang des Amateurfunks?

So lautet die Überschrift des Editorials in der DARC-Clubzeitschrift "CQ DL" Heft 1-2018, geschrieben vom DARC-Vorsitzenden DL7ATE.
Das der Amateurfunk ein Funkdienst ist, ist eine Tatsache die man zu Recht immer wieder und auch öffentlich genau so benennen muss.
Als "Hobby" betreibt er selbst seit 2006 das Geocaching. So kann er, aus eigenem Erleben heraus, beides argumentativ sauber trennen.
   
Fehlendes Nachdenken und Informieren, das er hier bei den Austrittswilligen anmahnt, ist das nicht eher ein Versagen der Clubführung?
Gäbe es dort diese Defizite nicht, gäbe es sicherlich weniger Austritte. Werden Ursache und Wirkung nicht erkannt und daher verdreht?
Wenn man berücksichtigt das der Vorsitzende vom Amateurrat bestimmt wird, muss man DL7ATE zu Gute halten das er eben so handelt
wie er handelt, oder nicht anders handeln kann.
Im Übrigen sind es nicht die "kleinen Missstimmungen", wie er meint, die ein "Hinwerfen" der Mitgliedschaft befördern oder verursachen.
Mehr die gelebte Struktur des Vereins welche Mitglieder (ohne Funktion) hauptsächlich als Zahlungspflichtige, weniger als Inspiration für 
Ideen und Initiativen einordnet.
Es gibt natürlich auch Mitglieder die in ihrer Funktion aufgehen, vielleicht sogar dafür leben. Das reicht nicht um den Verein zu erhalten.
  
Aktuelle Amateurratsbeschlüsse, wenn sie dazu dienen z.B. nach Gutdünken Geld an unkritische bis nibelungentreue OVen zu verteilen, 
vielleicht sogar um die eigene Position als DV zu stärken, bringen weder den Verein als Ganzes oder seine Untergliederungen voran.
Beschlüsse von Räten die keinen Rat von Gremien oder Mitgliedern unterer Ebenen annehmen müssen, weil frei in Entscheidungen als 
Bestimmende, laufen Gefahr einsame Beschlüsse ohne Unterstützung der Mehrheit der Vereinsmitglieder zu sein. Sowas erzeugt Frust!
Wenn aber ein verantwortungsvoller Amtsinhaber dieses Gremiums (!) zu Mitgliedernah handelt hat er "seine Mitglieder nicht im Griff".
Dieser Vorwurf aus der Führungsspitze ist bezeichnend für das Denken und Handeln, für den inneren Zustand dieser Vereinsebene.
Schuld an Zuständen haben immer Andere. Selbstkritik, innerhalb eigener Reihen, findet kaum statt bzw. führt nicht zu Veränderungen.
Das sind die Aufreger und Ursachen, die zu einer weiteren Abwärtsspirale bis zur Bedeutungslosigkeit des Vereins führen können.
Der Amateurfunk selbst wird nicht untergehen. Die Frage stellt sich jedoch zunehmend für den Verein, dem DL7ATE weiterhin vorsteht.
Werden Funkamateure diesen Verein künftig noch brauchen? Ja, als starker Lobbyverein! Aber so wie er leider derzeit aufgestellt ist?
Übrigens:
Die "Spezies" Funkamateur wird es weiter geben. Das hat DL7ATE richtig erkannt. Wichtig ist nur: Mit oder ohne DARC-Mitgliedschaft.
Denn Anzahl der Zulassungen zum Amateurfunkdienst hat mit einer Vereinsmitgliedschaft nichts zu tun. Der Bezug ist Unsinn!
Etwa die Hälfte der deutschen Lizenzinhaber war niemals zuvor, oder ist nicht mehr, im DARC e.V. oder VFDB e.V. organisiert.
Diese "NM"-Gruppe wächst zunehmend, wie man an der Kontrollnummer in DL-Contesten oder am QSL-Rücklauf (no Member...) ersieht.
Dagegen etwas tun, ehemalige Mitglieder, z.B. durch erkennbare Erneuerung des Vereins zurückzuholen, neue Mitglieder durch attraktive 
Angebote für den Amateurfunk zu interessieren, sollte Schwerpunkt im Handeln des Vereins werden.
  
Auch Lobbyarbeit, im Vorfeld von gegen den Amateurfunkdienst gerichteten Maßnahmen und für die Bekanntheit in der Bevölkerung zu
verstärken, gehört dazu.
Machtfestigung alter Männer durch Satzungsänderungen für einen, in Generationen von Amtsinhabern festgefahrenen Verein? Wohl kaum.
Das bringt den Verein nicht vorwärts. Perspektivische Planungen, ohne den Willen zum sofortigen Beginn von Veränderungen, auch nicht.
Neue Mitglieder auf plumpe Art durch eine 3. Lizenzklasse zu generieren, ebensowenig. Schnapsidee!
Die BNetzA hat dahingehenden Träume für eine neue Einsteigerklasse durch Hinweis auf die Gefährdung des Selbstbauprivilegs geerdet.
Hätte man nicht bereits vor dem unsinnigen Beschluss von 2008 zu deren Installation daran denken müssen?
Das DN-Call für Einsteiger, welches weltweit einmalig für Newcomer und völlig ausreichend ist, gab es bereits.
Die Klatsche der Behörde hätte der DARC/RTA sich ersparen können.
Also nichts wird mit neuen "Klasse K"-Lizenzinhabern, die ggf. zwangsläufig zu DARC-Mitgliedern werden, über Prüfung durch den Verein.
Es gibt schon OVs, die nur am Amateurfunk Interessierte ausbilden wenn sie zuvor DARC-Mitglieder werden. Auch eine Fehlentwicklung!
Da überlegt man doch ernsthaft den DARC-Bestimmern zum bevorstehenden Weihnachtsfest symbolisch eher eine Rute zu wünschen.
Allen anderen Mitstreitern Frohe Weihnacht und erfolgreiches 2018, in einem Verein der seine Mitglieder ernst nimmt und (be)hält.



07.12.2017
Klasse K(annix): RTA führte Gespräche bei der BNetzA

In seiner Vorstandsinformation 12/17 informiert der DARC e.V. über ein Treffen des Runden Tisches Amateurfunk
(RTA) bei der Außenstelle Bayreuth der Bundesnetzagentur vom 24. November 2017.
Die Frage, welche Änderungen man in der Amateurfunkverordnung (AFuV) möglicherweise vornehmen kann, ohne dass die Notwendigkeit
besteht, zuvor das Amateurfunkgesetz (AFuG) zu ändern, wurde besprochen.
Dabei ging es, so die VO-Information, um eine im RTA bereits vor einiger Zeit aufgestellte “Wunschliste der Funkamateure”.
Ergebnis: (Zitat)
"Die Diskussion über die Einführung einer weiteren Lizenzklasse wurde auf unbestimmte Zeit vertagt, weil nicht ausgeschlossen werden 
kann, dass mit einer solchen Einführung das Selbstbauprivileg der Funkamateure eingeschränkt werden könnte."
Diese Vorstandsinformation können DARC-Mitglieder unter
https://www.darc.de/index.php?eID=dumpFile&t=f&f=314838&token=2df450534c411b1bee0e77c5f9fc922f6c7e88b8 einsehen.
   
QSLonline meint:
Zieht endlich Realitätsdenken in die Handlungen der strammen Befürworter dieser unnötigen weiteren Einsteigerklasse K(annix) ein?
Erkennt man endlich mögliche Gefahren in Bezug auf gesetzliche Bestimmungen und Verordnungen für den Amateurfunkdienst in DL?
Jedoch ein Teil der Ehrlichkeit der Information zum Thema scheint immer noch "auf der Strecke" zu bleiben! (siehe oben: 14.08.2018)
Die benannte "Wunschliste der Funkamateure" ist eine Wunschliste einiger Funktionäre des DARC mit seinem RTA und deren Mitläufern,
welche über die Köpfe der Mehrheit der DARC-Mitglieder aufgestellt, beschlossen und vom RTA mit der Lizenzbehörde verhandelt wurde.
Ergebnisse von Klasse K-Diskussionen vergangener Jahre wurden ignoriert und Abstimmungsergebnisse manipuliert. Wir berichteten...

 
17.11.2017
Ich wünsch mir was? Utopie vs. Realität

Vorstand und Geschäftsleitung des DARC e.V. haben eine Ergänzung der Zielplanung bis zum Jahre 2025 veröffentlicht:
Unsere Empfehlung:
Herunterladen des vollständigen Dokuments vom Mitgliederbereich der DARC-Webseiten und möglichst ohne negative Emotionen lesen.
Kostproben und unsere Meinung dazu:
Man stellt fest, das der „Organisationsgrad“ der Funkamateure in Deutschland seit Jahren relativ konstant bei knapp über 50% liegt weil
Newcomer nicht erkennen, welche Bedeutung der DARC mit dem RTA sowie die IARU für die Durchsetzung ihrer Interessen auf nationaler,
europäischer und internationaler Ebene haben.
  
QSLonline:
Ach die Newcomer, die nicht in den DARC eintreten, sind Schuld?
Nicht der Bundesverband für Amateurfunk in Deutschland der es nicht schafft Mitglieder zu halten und ehemalige (frustrierte) Mitglieder
zurück zu holen? 
Zitat:
"Der DARC muss sich als ein Club darstellen, in dem sich seine Mitglieder wohlfühlen, sich mit ihm identifizieren."
QSLonline:
Die Realität ist leider seit Langem eine Andere! Darf man weiter träumen und diese Träume dem Mitgliedern als "Zielplanung" verkaufen?
Strategiepapiere gab es viele. Aber fast nichts hat sich an Struktur und dem Klüngeldenken von Vereinslenkern mit Freiem Mandat getan. 
Und weiter...
Die Zukunftsplanung beschreibt, dass die Clubführung auf eine zielorientierte Führung umgestellt werden muss, um Ziele des DARC e.V. 
den Mitgliedern transparent zu machen und deren Notwendigkeit zu erklären.

QSLonline:
Warum fängt man nicht mit der Offenlegung der Inhalte der Novellierung des AfuG an, die voll ausformuliert in den Schubladen des Gesetzgebers
liegt und mit dem DARC/RTA bereits abgestimmt ist? Klasse K(annix), eigene Prüfungsabnahme von Afu-Lizenzen usw. ?
Zitat:
"Eine verantwortliche Clubführung sichert das Fortbestehen unseres Vereins".
QSLonline:
Meint man vielleicht verantwortungsvolle statt verantwortliche Clubführung? Wir hatten doch bisher keine unverantwortliche Führung.
Mit Aussitzen von Problemen durch Vorstand und Amateurrat ? Mit Beschäftigung, hauptsächlich mit sich selbst, wie in den letzten Jahren?
Ein Fortbestehen mit immer weniger beitragszahlenden Mitgliedern, oder höheren Mitgliedsbeiträgen, keinen signifikanten Einsparungen?
Und in der Zusammenfassung u.a.:
"Der DARC muss durch eine strukturelle Reform mehr Demokratie wagen. Er muss als wesentliche Rahmenbedingung für Reformen und
die Weiterentwicklung des Clubs eine offene Diskussions- und Streitkultur pflegen. Die Teilnahme der Basis an der Clubpolitik ist zu intensivieren."
QSLonline:
Sind dies nicht Aussagen aus dem Timm-Bericht von 1998 und dem Memorandum ehemaliger DARC- Vorsitzender aus dem Jahre 2003?
REALITÄT SCHEINT ZU SEIN:
Mobbing innerhalb des sog. Amateurrates gegen die ex-DV-Württemberg, DL3SFK, die öffentlich Kritik wagend, auf ihre Mitglieder zuging.
Andere ehemalige DVs gaben, nach einiger Zeit und vergeblichem Engagement, desillusioniert und frustriert ihr Ehrenamt im Verein auf.
Wir meinen, dies zeigt deutlich die Strukturschwäche im Verein auf. Interne Absprachen ersetzen Diskussionen.
Nicht nur die "normalen" Mitglieder, selbst Distriktsvorsitzende, werden aktuell nicht Mit- und Ernst genommen.
Erst in der Praxis ist zu beweisen das man Neues will.
Müsste, sollte, könnte... Wenn man nur täte!
Diese Zukunftsplanung ist nur noch peinlich.

12.10.2017
Guter Rat ist teuer
Die Amateurräte beraten und beschließen in sog. MV (AR-TREFFEN) am 11. November in Baunatal auch den Haushaltsvorschlag 2018.
Auf Seite 26 der Tagungsunterlagen (Mitgliederbereich: Anträge zur Herbst-Mitgliederversammlung)
sind als Anlage zu TOP 19 A, Titel XI "Projekte", 10.000 EUR für den Posten "AFUG" ausgewiesen.
Sind das Kosten für eine "externe Beratung"? Vielleicht dafür, wie man am Besten die anstehende Novellierung des AfuG so hinbekommt
das man die so sehr ersehnte Anfängerklasse K(annix), mit Niveau des Amateurfunkdienstes auf absolut niedrigstem Level, ansiedeln kann?
Und bei der Gelegenheit möglichst auch gleich die Prüfungsabnahme nebst Lizenzerteilung als Verein von der BNetzA übernehmen kann?
Damit hätte man ggf. auch Einfluss wer zur Prüfung zugelassen wird u.ä.m.
Das Ganze wohl in der irrigen Annahme so die Mitgliederzahl zu steigern um ohne Sparmaßnahmen und Betragserhöhung weiter wursteln zu
können wie die letzten Jahrzehnte.
Aber zurück zu den 10.000 EUR, die auch im Haushaltsplan 2016 und 2017 mit dieser Summe ausgewiesen waren.  
Wofür werden die 10.000 EUR jährlich benötigt? Wer wird über den Inhalt und Verlauf dieses "Projekts" informiert?

Nachtrag: (13.11.2017)
Über den Haushalt wurde abgestimmt. Wurde mit 4 Enthaltungen angenommen. Ob inhaltliche Diskussionen stattfanden ist nicht bekannt.
Da sich Amateurräte im Abstimmungsverhalten wie Bundestagsabgeordnete mit Freiem Mandat verhalten, sollten sie auch wie diese den 
Haushalt des Vereins in Grundsatzdiskussionen über die einzelnen Posten diskutieren und darüber zu einer Einschätzung und Bewertung der
bisherigen und künftigen Vereinspolitik kommen.
Ach so...  Da keine Opposition existiert welche dem Vorstand kritisch "auf die Finger schaut" ist dies wohl unnötig, da der Vorstand faktisch
im Auftrag des Amateurrates tätig ist. Daher braucht man sich nicht selbst kontrollieren. Funktioniert so die Vereinsdemokratie im DARC ?

18.09.2017
Ablösung und Ausblick

Dr. Erhard Blersch, DB2TU, wurde am 17.09.2017 mit großer Mehrheit zum neuen DV gewählt.
Er löst Béatrice Hébert, DL3SFK, die den Distrikt Württemberg 14 Jahre erfolgreich führte, ab.
Sie stellte sich, aus verständlichen Gründen, nicht mehr zur Wiederwahl.
Vorwürfe der DARC-Führung, Mitglieder ihres Distrikts "nicht im Griff" zu haben u.ä.m., mögen diese Entscheidung beeinflusst haben. 
DB2TU hat in einem Brief, im Vorfeld der Distriktsversammlung, die Mitglieder des Distrikts darüber informiert, wie er sich vorstellt für
den Distrikt als DV und für den DARC insgesamt als Amateurrat tätig zu sein.
Offene Kommunikation und Umgang mit kritischen Mitgliedern (Red.: Die ja freiwillig Mitglied des DARC sind und daher keiner "straffen
Führung" bedürfen) sowie "Trockenlegung eines Sumpfes" sind darin formulierte Ansprüche.
Diese stoßen mit Sicherheit auf das Beharrungsvermögen von altgedienten FUNKtionären (für einige der Herren scheint dies die einzige
Verbindung mit Funk zu sein) alles so zu lassen wie es ist und darüber hinaus liebgewordene Strukturen aus Vereinsgründungszeiten zu festigen.
DB2TU ist nicht der erste DV oder Vorstandsmitglied (siehe Timm-Bericht), der versuchte mit seinen Ideen und Engagement den Verein
an die Gegebenheiten der Gegenwart und für künftige Anforderungen zu ertüchtigen.
Wie das in der Vergangenheit ausgegangen ist, kann man in dieser Rubrik nachlesen.
Übrigens:
Wie zu erwarten sind in Afu-Foren bereits schamlos-pöbelnde "Vereinsschleimer" (aus "informierten Kreisen") zu Gange, die DB2TU u.a.
eine kurze Amtszeit voraussagen und o.g. Brief auseinander nehmen. Kein 100 Stunden-Bonus, geschweige 100 Tage...
Und noch etwas:
In der Mitteilung unter dem Titel: "DB2TU löst DL3SFK als Distriktsvorsitzende in WWürttemberg ab" (DARC-Webseite) findet sich
kein Wort des Dankes. Keine Anmerkung zur Anerkennung der 14-jährigen ehrenamtlichen Tätigkeit als engagierte Distriktsvorsitzende.
Man muss sich für diesen DARC schämen, der sich wohl wegen ihrer kritischen Haltung zu Entwicklungen des Vereins derartig rächt!

15.09.2017
Ausbildungs- und Kompetenzzentren

Neun Projekte für die Gründung bzw. den Ausbau von Ausbildungs- und Kompetenzzentren stehen in dieser Abstimmung zur Auswahl.
DARC-Mitglieder können seit dem 1. September bis zum 30. September Online für die Ausbildungsarbeit vor Ort oder ihren Favoriten abstimmen.
Der DARC schrieb:
"Stimmen Sie jetzt ab und unterstützen Sie das Projekt in Ihrer Nähe bzw. das Projekt, das Ihnen am besten gefällt.
Quelle: DARC-Startseite
 
QSLonline meint:
Im Grunde eine gute Idee und auch ein Versuch der Einbindung von Mitgliedermeinungen in Entscheidungsprozesse dieses Vereins.
Vergleichbarkeit und Chancengleichheit der Bewerber war nicht gegeben, was das Abstimmungsergebnis sicher stark beeinflusst hat.
In Gebieten mit hoher Bevölkerungsdichte angesiedelte Ortsverbände haben auch mehr Mitglieder, die für ihre OVs abstimmen und
das Ergebnis der Abstimmung zu ihren Gunsten beeinflussen konnten.
Besser wäre es wenn Ausbildungszentren in jedem DARC-Distrikt, und möglichst in zentraler Lage, errichtet und gefördert würden!
Bereits bestehende Ausbildungszentren in den Ortsvereinen zu sponsern ist, unsererer Meinung nach, wieder zu kurz gesprungen.
Dort wo kaum Ausbildung durchgeführt wurde, sollten Möglichkeiten der Vorbereitung auf die Lizenzprüfung in einer Gemeinschaft
geschaffen und Einblicke in die Vereinsarbeit gegeben werden.
Unterstützung der Gründung von Schul-bzw. Klubstationen, damit DN-Aktivitäten, könnten bessere Ergebnisse (Lizenzen/Mitglieder) bringen.
Ergebnis:
3131 Stimmen wurden abgegeben.  Also hat nur jedes 11. DARC-Mitglied daran teilgenommen. 
Es führt der OV N47 mit 24% vor dem OV Y35 und S01 mit 19%, sowie dem OV T08 mit 18%.
(Diagramm auf der DARC-Startseite). 
  

02.09.2017
Petition von Karl Fischer, DJ5IL vom 29.08.17

Die Petition zur Verfahrensanweisung der BNetzA (VA 09/STÖ Version 4.1 vom 18.01.2017 und Arbeitsanweisung AA 09/STÖ/01
Version 5 vom 12.01.2017) für die Bearbeitung elektromagnetischer Störungen, EMVG-Fassung vom 14.12.2016 (BGBl. 1 S. 2879)
zeigt auf das die Vorgehensweise, zu der die Mitarbeiter der BNetzA bei der Störungsbearbeitung generell angewiesen werden, nicht
dem Gesetzesauftrag des EMVG genüge und deshalb unzulässig sei
.
Sie beschreibt weshalb gegen Vorgaben des EMVG verstoßen und damit eine rechtmäßige Bearbeitung von Störungen verhindert wird.
Die Verfahrensanweisung und die Arbeitsanweisung stellen kein zwingendes Recht dar und entwickeln daher keine Rechtswirkung nach
außen! Sie stützen sich aber auf den § 27 des neuen, novellierten EMV-Gesetzes. Kernaussage des EMV-Gesetzes ist der § 4, nachdem
u. A. „…(alle) Funkdienste nicht gestört werden dürfen!...“ 
Nach dem § 27 EMVG werden BNetzA-Mitarbeiter faktisch angewiesen, einen Störungsfall nach persönlichem Ermessen zu bearbeiten
oder nicht! Das bedeutet, dass jeder Beamte sich über den rechtssystematisch übergeordneten § 4 hinweg setzen kann und damit das 
EMV-Gesetz von der Anwendung aushebeln kann.
Das ist juristisch nicht zulässig, denn damit wird das Gesetz gegenstandslos! Der rechtswidrige § 27 muss ersatzlos gestrichen werden.
Das Wirtschaftsministerium (BMWi) der Bundesregierung, bzw. dessen zuständiger Ausschuss hat sich, trotz begründeter Warnungen von 
zwei Abgeordneten, von rechtsstaatlichen Normen entfernt. Zum Nachteil des Amateurfunkdienstes.
Auch Gespräche des DARC und seinem RTA mit dem zuständigen Ministerium, Ausschussmitgliedern und der BNetzA half und hilft nicht mehr weiter.
Nachdem mit der EMVG-Novellierung nachweislich gegen allgemeines Recht, spezielles Recht und übergeordnetes EU-Recht verstoßen wurde, muss
das EMV-Gesetz in o.g. Sache höchstrichterlich vom Inhalt her auf die EU-Richtlinie zurückgeführt werden!
Haben sich die damals wenigen Funkamateure 1949 erfolgreich gegen die damalige Behörde erwehren können (Backsteinaktion), sollten wir das mit
unserer großen Zahl heute auch können!
Wenn die Einzel-Petition von DJ5IL keine positive Reaktion erbringt, sollte eine Online-Petition mit Beteiligung tausender Funkamateure, SWLs
(ob DARC-Mitglied oder nicht) und BCDX-Interessierter der Forderung zur Änderung des EMVG Nachdruck verleihen.
Nicht zuletzt sollte der "Bundesverband für Amateurfunk in Deutschland" (DARC e.V.) Möglichkeiten finden, eine inhaltliche Änderung des rechtswidrigen
EMVG zu erreichen.
Bei der Feststellung, in der Portalmeldung des DARC vom 30.08.17 zur Petition, das "namhafte interessierte Kreise" einschließlich des RTA "an der Hürde des Bundeswirtschaftsministers gescheitert", und Rundfunkhörer und Funkamateure (möglicherweise) entäuscht sind, kann es doch nicht etwa belassen werden!
      
Link zur:
Verfahrensanweisung der BNetzA
Arbeitsanweisung der BNetzA
Quelle: DJ5IL und spontane Reaktion    
Nachtrag vom 06.09.2017
DJ5IL verdeutlichte am 05.09.17 in einer eMail die Aussagen seiner Petition inhaltlich indem er mitteilte, das EMVG müsste (Zitat):
"...von der ausführenden BNetzA korrekt interpretiert und angewandt werden, was diese aber partout nicht tun will.
Wer meine jüngste Petition aufmerksam liest wird erkennen, dass sich die BNetzA entgegen den Vorgaben des EMVG ihren Ermessensspielraum 
durch unzulässige Interpretationen und Definitionen in der VA und AA selbst eröffnet.
Selbst nachweislich rechtswidrige Gesetze, Verfügungen, Verfahrens- oder Arbeitsanweisungen oder technische Normen begründen an sich noch
keinerlei persönliche Ansprüche oder Rechtsmittel, dagegen vorgehen zu können. Allein die Tatsache, dass etwas objektiv rechtswidrig ist, führt
also noch nicht zu einem Rechtsmittel.
Erst wenn ich als Person tatsächlich und konkret in eigenen Rechten verletzt werde (nicht "werden könnte"), kann ich Rechtsmittel einlegen."



20.08.2017
Definition
"Amateurrat"?
Aus Sicht eines ehemaligen Mitglieds des sog. "Amateurrat", zugleich ex-DV Distrikt Brandenburg bis März 2017, ist dieses Gremium mehr ein
"Satzungsänderungsverein mit Amateurfunkbezug" als das höchste Organ des DARC welches den Verein leiten und die Arbeit des Vorstandes lenken soll.
Zitat:
"Dieser Amateurrat entfernt sich immer mehr von den Mitgliedern, so der Eindruck des Insiders. Aktionismus, viel Bewegung, ohne Ziel."
"Man will sich nicht verändern, obwohl man sich verändern muss, wenn wir unser Hobby weiter so betreiben wollen wie bisher. So wie es jetzt läuft 
sehe ich nichts Positives für unseren DARC."

Quelle: FUNKTELEGRAMM 9/2017
aus dem Protokoll der Distriktsversammlung des Distrikt Brandenburg im DARC e.V. vom März 2017
    
Auch auf mehrfache Nachfrage beim derzeitigen DV wurde o.g. Meinung, des bisherigen DV-Y zum AR, weder Bestätigt noch Dementiert.
Das Protokoll der MV ist, selbst im Mitgliederbereich der Distriktswebseite, nicht veröffentlicht. Kann man so machen... muss man nicht.
Red.: DM2FDO

05.08.2017
Amateurfunk in "Hallo Hessen"

Am 01.08.2017 war OM Heinz Mölleken, DL3AH, Distriktsvorsitzender von Hessen (F) zu Besuch in der Live-Sendung "Hallo Hessen".
Grundsätzlich ist das Ergreifen jeder Möglichkeit den Amateurfunkdienst als technisches Hobby in der Öffentlichkeit bekannt zu machen, eine gute
Sache. Dabei sollte, wenn machbar, unbedingt demWIE mehr Beachtung geschenkt werden. Dies schien mir nicht optimal gelungen zu sein.
Meine Meinung:
Sei es der verständlichen Aufregung des Interviewpartners OM Mölleken oder den spontanen Zwischenfragen der Moderatorin geschuldet.
Das sicherlich vorbereitete Konzept wurde nicht deutlich. Spontanität kann in einer Interview-Situation gern zu Beliebigkeit mutieren.
Eine Information, in Form eines kurzen Überblicks über das sehr breite Spektrum der Möglichkeiten in unserem Hobby, für bisher mit dem Amateurfunk 
nicht in Berührung gekommene Mitbürger, war das leider nicht.
Im „DARC-Diensthemd“ und mit 2 Afu-HFG sowie einigen alten QSL-Karten „bewaffnet“ erzählte OM Heinz begeistert von einem QSO mit dem König 
Hussein von Jordanien, JY1A, (SK) und das Morsetelegrafie in Deutschland immaterielles Kulturerbe wurde.
Aber auch, das er selbst das Morsen nur für die Lizenzprüfung lernen musste! (Red.: (Un)Dank des DARC e.V. muss das Niemand mehr)
Den Unterschied zwischen CB-und Amateurfunk erklärte OM Mölleken mit dem Hinweis, das Funkamateure von der BNetzA geprüft und technische
Experten sind, die nicht nur feste Funkkanäle nutzen sondern Frequenzbereiche... und ihre Funkgeräte selbst bauen dürfen.
Diese als Funkanwender, im Gegensatz zu Teilnehmern im weltweiten Amateurfunkdienst, zu beschreiben wäre sicherlich Eindeutiger.
Dafür korrigierte er die Moderatorin, die von "Amateurfunkern" sprach und wies auf die (einzig-richtige) Definition „Funkamateur“ hin.
In der Videoeinblendung sprach er leider selbst von „Amateurfunkern“, was auch überwiegend in Untertiteln zu den Videos zu lesen war.
Das ein Funkamateur Amateurfunk betreibt aber kein „Amateurfunker“ ist, das kann schon einen uninformierten Zuhörer (und auch die Journalisten)
verwirren (HI). Aber gut, das einmal bei dieser Gelegenheit in einem öffentlichem Medium richtig gestellt zu haben!
Auch wie wichtig der Notfunk, durch den Amateurfunkdienst die Behörden unterstützend, sein kann.
Video-Einblendungen vom praktischen Amateurfunk (DJ3AS) und Bastelaktivitäten Löten von Morseübungsplatinen im Afu-Zentrum des DARC 
in Baunatal (DL3AH), belebten die Thematik Amateurfunk und halfen hoffentlich bei der Nachwuchswerbung im Distrikt Hessen.
Resumé:
Das Kurzwellen an der Ionosphäre reflektiert werden und man Australien oder Hongkong auf dem Funkwege erreichen kann, könnte für interessierte
Zuschauer einen Erkenntnisgewinn gebracht haben.
Das Funkamateure am technisch-wissenschaftlichen Fortschritt beteiligt und funksportlich aktiv sind, hätte an Beispielen verdeutlicht werden können:
- Das Funkamateur und Nobelpreisträger Joe Taylor Erfinder einer Funkbetriebsart ist, welche sehr schwache Signale decodieren kann.
- Das Funkamateure NASA-Missionen (z.B. die derzeit laufende Jupiter-Mission „JUNO“) unterstützten.
- Das Funkamateure über eigene Satelliten mit den Besatzungen der Internationalen Raumstation ISS Funkverbindungen herstellen.
- Das Funkamateure eigene Funknetze (z.B. PKT, Digipeater, HAMNET) betreiben.
- Das Erkennen, Erforschen und Nutzen von Ausbreitungsphänomenen der Funkwellen durchaus eine interessante Beschäftigung ist.
- Das Funkwettkämpfe neben Kommunikation über Technik Wetter und eigene Befindlichkeiten, ein Aspekt des Hobbys sein können.
- "Radio DARC" einer der wenigen Sender ist, die noch im 49m-Rundfunkband, auch in Hessen, zu hören sind.
- Das der Amateurfunkdienst international in Regelwerken koordiniert ist.
DL3AH hätte in der zur Verfügung stehenden Zeit nicht die gesamte Afu-Bandbreite aufzeigen können. Aber Wichtigeres.
Man könnte den Eindruck haben der Amateurfunk wäre nach der Schneekatastrophe 1978 und dem SK König Husseins zum Stillstand gekommen 
und Funken tuen nur noch ältere Herren. "Was Funkamateure eigentlich so machen", blieb weitestgehend unbeantwortet.
DL3AH hat sich, in der nicht alltäglichen Studiosituation als Interviewpartner, wohl redlich bemüht unvorbereitete Fragen zu beantworten.
Ich vermisste einfach das aktuelle Erscheinungsbild und das Innovative im DL-Amateurfunk des Jahres 2017 und darüber hinaus.
Die Moderatorin der Magazinsendung (Andrea Ballschuh) schien mir Augenscheinlich, nach dem Interview vom Amateurfunk angetan.
Hoffentlich die Zuschauer, die ihre volle Aufmerksamkeit nicht nur den Koch-und aktuellen Beiträgen aus der Region widmeten.
Meine Meinung ist nicht als Kritik sondern als Anregung für Funkamateure gedacht die gebeten werden etwas über den Amateurfunk
zu berichten. Die Durchführung von Vorabsprachen über Frageninhalte und Definitionen ist bei Medienauftritten unabdingbar und viel
wichtiger als "hauptsächlich in den Medien" zu sein.
Einige, z.B. oben genannte, Fakten als " Aha-Effekt" zum Thema Amateurfunkdienst müssen beim Publikum im Gedächtnis bleiben. 
Thematisch uninformierte, oft hektische Redakteure/Interviewer versuchen immer ihre Sicht der Dinge dem Zuschauer/Leser nahe zu bringen.
Link zur: ARD-Mediathek (bis etwa 13.08.17)
              Im Zeitindex ab 0:30 und ab 01:17
Red.: DM2FDO


14.07.2017
Horkheimerpreis 2017

Fritz Markert, DM2BLE, ist der Träger des Horkheimerpreises 2017.
Er erhielt diese hohe Auszeichnung des DARC e.V. für seine Verdienste im Bereich der Selbsterklärung nach BEMFV.
... 
DM2BLE hat sich in großem Maße in die Entwicklung des Programms Watt32 vom DARC und des Watt-Wächters der BNetzA eingebracht.
 Watt-Wächter wird von der BNetzA gerade überarbeitet und OM Markert stellt dafür etwa 400 neue Nahfeldberechnungen für abgewinkelte 
Antennenformen zur Verfügung. Seit Veröffentlichung des Watt-Wächter hat er sich federführend mit diesem Programm beschäftigt und mehr 
als 30 Stellungnahmen zu dem Programm an die BNetzA übermittelt und Probleme mit der Behörde erörtert.
Quelle: Auszug von DARC-Portalseite (14.07.17)

Herzlichen Glückwunsch Fritz!
Die hohe Anerkennung Deines Engagements war eigentlich längst Überfällig und ist dadurch mehr als Verdient.
Auch wir danken im Namen aller, die von Deiner Selbstlosen, Ehrenamtlichen und zeitaufwendigen Arbeit vieler Jahre profitiert haben.
Red.: DM2FDO

14.06.2017
Funkertags-Party 2017
Ist es ein Versagen der Propagierung des "Events" wenn erst am Freitag Abend (05. Juni), also nur einige Stunden zuvor, auf der DARC-Startseite
auf die QSO-Party zum Funkertag hingewiesen wurde?
Oder das dieses Ereignis im DL-Rundspruch (22/2017, 22. KW) nur im Rahmen einer Aufzählung der Juni-Conteste Erwähnung fand?
Oder das die Seite des Referat Conteste, mit der Ausschreibung, wegen Umstellung der URLs auf dem DARC-Server Tage zuvor nicht gefunden werden konnte?
Oder ist es Desinteresse, seitens des Veranstalters und der (DARC) Funkamateure, an dieser Veranstaltung?
Der Logeingang beim DARC als Veranstalter, 10 x KW und 5 x UKW, lässt wohl nur diese Möglichkeiten zu.
Wiederbeleben im Jahre 2018 oder Einstampfen? Vergleiche mit dem Club selbst, verbieten sich natürlich!

14.06.2017
DARC ergreift Maßnahmen bei ausgeschiedenen Mitgliedern, bezüglich Club-und Contestcalls

Anfang Mai wurde vom DARC eine Liste von Contest-und Clubcalls, deren Verantwortliche ausgeschiedene Vereinsmitglieder sind, an die BNetzA übermittelt.
Die Betroffenen werden nun aufgefordert diese Calls zurück zu geben.
Auf Veranlassung eines süddeutschen DV ist die BNetzA bereits in mehreren Fällen tätig gewesen.
Bei Nichtrückgabe des Contest-/Clubcalls hat die BNetzA erfolgreich mit einem Verwaltungsverfahren gedroht was offensichtlich bei den Betroffenen
auch entsprechende Wirkung gezeigt hat.
Künftig wird auf der Bestätigung von Mitgliedschaftskündigungen gezielt darauf hingewiesen, dass die Zustimmung des DARC für die erteilten Contest-und
Clubcalls bei Erlöschen der Mitgliedschaft automatisch zurückgezogen wird.
Ein besonders engagierter DV hat im Zusammenhang mit dieser Thematik übrigens vorgeschlagen, dass der DARC mit der Behörde verhandeln solle, so dass
die Vergabe derartiger Rufzeichen an die Mitgliedschaft im DARC geknüpft ist.
Auf Veranlassung des Amateurratssprechers und DV Hessen, Heinz Mölleken, DL3AH, wird von der DARC Geschäftsstelle nun ermittelt werden, wie viele Fälle 
es gibt, bei denen der Rufzeicheninhaber einer Clubstation, einer Bake, eines Relais oder Repeaters nicht mehr Mitglied im DARC ist, jedoch die
Rufzeichenerteilung für seine auf ihn zugelassene Sonderstation noch besteht.
Quelle: FUNKTELEGRAMM 7/2017

QSLonline meint:
In der DDR war Vorraussetzung für die Afu-Genehmigung die Mitgliedschaft in der GST.
Versucht der DARC e.V. "Errungenschaften" aus DDR-Zeiten auf Tauglichkeit zu testen?
Nach vom Verein angestrebter Abnahme der Lizenzprüfung, und ggf. auch in Zielrichtung Ausgabe von Lizenzen (Rufzeichen), könnte
man auf diese dumme Idee kommen.
Werden künftig Relais, Digipeater, Baken oder Clubcalls von Amateurfunkverbänden durch die BNetzA, auf Antrag des DARC, entzogen?
Wenn ein OV ein Clubcall beantragte, kann es natürlich dem benannten Funkamateur, auf Antrag des OVV, wieder entzogen werden.
Wie verhält sich der VFDB e.V. dazu, der auch Clubstationen und Relais/Digipeater durch engagierte Funkamateure betreibt?
Geht der sinnfreie Schuss von sich wahrscheinlich Allmächtig fühlenden DARC-Funktionären vielleicht nach Hinten los, wenn dadurch "Noch-Verantwortliche"
(als ex-DARC-Mitglieder) künftig Clubstationen, Repeater, Digipeater und Baken nicht mehr betreiben dürfen?
Ein weiterer, sicherlich unbedachter, Schritt zur möglichen Demotivierung noch aktiver Funkamateure durch unnötige Frustration?

 
10.05.2017
Mitgliederversammlung am 13.Mai 2017 in Baunatal
Die Amateurräte beschäftigen sich wieder mit sich selbst.
Nämlich, wie man die Satzung so konkretisieren kann um eine Abwahl, des von ihnen erwählten Vorstands, schwieriger zu machen. 
Eine künftig beantragte Abwahl eines Vorstandsmitglieds ist danach nur aus wichtigem Grund möglich.
Welcher Grund "wichtig" ist, entscheiden natürlich Diejenigen, die sich ihren Vorstand bestellt haben.
Also nichts Neues auf dem Weg in die Bedeutungslosigkeit einer Vertretung der deutschen Funkamateure?
Zitat:
"Jede Partei ist für das Volk da und nicht für sich selbst."

 Konrad Adenauer
Trifft das auch für Vereine zu, mit ehrenwerten Bestimmern, die sich selbst als Interessenvertretung ihrer Mitglieder sehen könnten?

14.05.2017
Ergebnis: War zu erwarten! Innensicht der DARC "Räte-Etage". Eine Telefonkonferenz hätte es auch getan... und sogar Geld gespart.


11.04.2017
Lizenzprüfung durch Verein statt Behörde?
Wir bekommen zunehmend Informationen, dass "Klasse K" Vorantreiber im DARC e.V. mit Hilfe ihres RTA vor allem die Möglichkeit einer
eigenen Prüfungsabnahme zur Priorität erheben und den Gesetzgeber, im Zusammenhang mit der Novellierung des AfuG dazu drängen.
Man orientiert sich dabei am Funkzeugnis für die Binnen-und Seeschiffahrt, das von Vereinen und Seefunkschulen ausgegeben wird.
Die Erträge aus Schulung und Prüfungsabnahme, durch den DARC e.V., sollen ihm selbst als zusätzliche Einnahmen Zugute kommen.
Die Einnahmen, glaubt man, würden den Ausfall von Mitgliedsbeiträgen ("DARC-Flüchtlinge" und "Silent Key´s") auf Jahre kompensieren.
Egal, ob der Prüfling nun DARC-Mitglied ist, wird oder auch nicht! Das Geld hat man sicher und kann ohne Einsparungen weiter wursteln.
Eine Niveauabsenkung und, besonders schä(n)dlich, der Verlust des staatlichen Behördenhandelns würde damit sogar in Kauf genommen.
Das könnte dann der erste Schritt, bis zur Abschaffung einer eigenen Amateurfunkgesetzgebung (AFuG, AFuV) in Deutschland bedeuten.
Unser Lobby-Verein als Totengräber oder Wegbereiter zur Abschaffung des FUNKDIENSTES Amateurfunk? Kann man sich das vorstellen? 
Weiterführende Links: (Preise)
Sprechfunk
Yachtschule
Seefunkschule

In diesem Zusammenhang:
Die schwedische Fernmeldebehörde PTS hat im Februar 2017 den Vorschlag des schwedischen Amateurfunkverbandes SSA zur Einführung
einer neuen Einsteigerlizenz abgelehnt.
Quelle: FUNKTELEGRAMM 5/2017

19.03.2017
Glosse oder Aprilscherz?

Im Heft 4-2017 der DARC-Clubzeitschrift "CQ DL" ist auf Seite 49 ein als "Glosse" bezeichneter Beitrag des DARC-Vorsitzenden abgedruckt.
Nach den dort aufgelisteten Absagegründen, für dieses Amt zu kandidieren, ist die Bemerkung interessant: "Was lernen wir daraus ?"
Na klar... DL7ATE erfüllt alle diese Bedingungen und ist schon von daher als der Vorsitzende nicht nur geeignet sondern sogar unersetzlich.
Behindert wurden seine Erfolge in der Arbeit (welche auch immer) durch demokratische Entscheidungsprozesse. Wirklich ärgerlich Sowas!
Das hat ihm aber den Spaß nicht verdorben. Welchen Spaß auch immer! Das Funken kann er nicht gemeint haben. Geocaching vielleicht?
      
Die Wahl eines neuen Vorsitzenden scheint sowieso nicht anzustehen, sondern nur die eines Vorstandsmitglieds, da Martin Köhler, DL1DCT,
sich leider nicht mehr zur Wahl stellt.
Wenn DL7ATE irgendwann abtritt, hat sich doch DL3MBG längst in Stellung gebracht. Die Wahl des Vorsitzenden wäre dann wohl eine Farce.
Modifiziertes Motto: "Alter Wein in alten Schläuchen". Wobei DL3MBG keinesfalls mit Wein vergleichbar ist, das Alter nur eine Befindlichkeit 
und ein Schlauchvergleich vollkommen daneben wäre.
Mit dem Zitieren eines Sprichwortes muss man nämlich beim DARC e.V. ganz vorsichtig sein, denn ein ehemaliger Vorsitzender hatte eine
Beleidigungsklage angestrengt, u.a. a.G. des Sprichwortes: "Der Fisch stinkt am Kopf zuerst." Er sei weder ein Fisch, noch stinke er. (HI)
        
Statt Absagegründen könnte eine Auflistung von Anforderungen hilfreich sein, sich um die Besetzung des vaganten Posten zu bewerben:
1. Einige Jahre Mitglied mit Kenntnis des bisherigen Vereins (wie er ist), aktiver Funkamateur (!), zuvor keine Funktion in diesem DARC.
2. Der unbedingte unbeugsame Wille, sich im Vorstand des DARC für die Interessen der Mehrheit der Mitglieder einzubringen zu wollen. 
3. Nervenstark sein, um die Verwalter langjährig bestehender verkrusteter Strukturen im Amateurrat von neuem Handeln zu überzeugen.
4. Elan zeigen, demokratische Entscheidungsprozesse im Verein als Standard zu etablieren, zu fördern um damit Arbeitserfolg zu haben.
5. Mit diesen Voraussetzungen und Grundeinstellung ehemalige Mitglieder zurückholen, neue zu gewinnen und den Amateurfunkdienst in der
Öffentlichkeit positiv bekannt zu machen. Keine Kungelei mit der Politik, sondern den Amateurfunk als Funkdienst zu vertreten.
Das sich keiner bereit erklärt den Vorstandsposten zu übernehmen,  ist Verständlich und Nachvollziehbar.  Bei derzeitiger Vereinsstruktur und
Beharrungsvermögen der Amtsinhaber in der Vereinsspitze. Daran sind schon einige engagierte Vorständler letzter Jahre gescheitert.
Wer rennt schon gern absichtlich gegen eine Wand?
Red.: QSLonline

12.03.2017
DARC-Mitgliederversammlung am 13. Mai 2017
Wie bekannt wurde soll auf dieser Versammlung die Vorstandswahl im November 2017 sowie die abschließende Bearbeitung der noch offenen
Anträge 13 A (Aussprache des Vertrauens) und 13 B (Vertrauensentzug) des Distrikt P betreffs des (noch) DARC-Vorsitzenden
ein Thema sein. Über beide Anträge wurde auf der letzten MV nicht abgestimmt. Einreichung neuer Anträge bis 1. April (HI) 
Quelle: FUNKTELEGRAMM 04/2017



03.03.2017
Statistik der Bundesnetzagentur
Ungebrochen hoher Zulauf an Amateurfunkprüfungen im Jahr 2016 

Die Gesamtzahl aller zugeteilten Rufzeichen beziffert die Behörde mit Stand Ende 2016 auf 72.717 Calls. Darunter befinden sich 57.553
personengebundene Klasse-A-Rufzeichen und 7542 Rufzeichen für die Amateurfunkklasse E.
 
Quelle: aus DARC-Portalmeldung
     
QSLonline meint: 
Die Anzahl der Prüfungen und ausgegebenen Lizenzen ist das Eine.
Darauf ritt schon ein DL7ATE in seiner Neujahrsansprache herum.
Das Andere ist ein gleichzeitiger zahlenmäßiger Zuwachs von DARC bzw. VFDB-Mitgliedern. Wenn das nicht passiert, ist diese Meldung
ohne Belang für den DARC. Es sei denn man könnte die Afu-Prüfungen, den Lizenzerwerb und die Mitgliedschaft miteinander verbinden. 
Diese DARC-Meldung könnte gern eine Ergänzung vertragen, um den Organisierungsgrad der deutschen Lizenzinhaber zu verdeutlichen. 
Doppel-Lizenzen, d.h. Ausbildungs-und Clubcalls zum personengebundenen Call, schätzen wir mit 5% ein.
Vieviel der insgesamt 72.717 Rufzeichen sind wieviel Einzelpersonen zuzuordnen und wieviel davon sind im DARC und VFDB organisiert?
Wir versuchen das mal aufzurödeln...
Unsere Recherche ergab aktuell ca. 34.400 DARC und ca. 2.300 VFDB-Mitglieder. Das wären dann 36.700 Funkamateure, die in den zwei
größten deutschen Amateurfunkvereinen Mitglied sind. Tendenz fallend.
Gehen wir, abzüglich der o.g. 5%, von der Zahl 34.900 aus. Das wären mit rd. 48% weniger als die Hälfte der deutschen Funkamateure. 
Da die Mitglieder der meisten RTA-Vereine auch im DARC bzw. VFDB sind, sind diese hier zahlenmäßig nicht berücksichtigt.
Daraus könnte man ersehen was die deutschen Amateurfunkvereine noch zu tun haben um echt (über den RTA?) als die Vertretung der 
Funkamateure zu gelten und auch tatsächlich für sie tätig zu sein.
Die noch vom DARC, über den RTA, angestrebte Änderungen der Amateurfunkgesetzgebung z.B. betreffen alle deutschen Funkamateure.

19.02.2017
Runder Tisch Amateurfunk (RTA)
DL3MBG und DL7TZ im Amt bestätigt

DAMIT IST DIE "STRAFFE FÜHRUNG" DURCH DEN DARC UND DL3MBG WIEDER GESICHERT.
Eine Namensänderung der Veranstaltung "RTA", um den Etikettenschwindel eines "Runden Tisches" (siehe Definition) zu beenden, ist wohl
weiterhin nicht geplant.
Weiterführend zu RTA


09.02.2017
DARC-Startseite (Redaktionsmeldung vom 08.02.17)
"Wer zahlt den Einsatz des Funkstörmessdienstes?"
Dort ist u.a. zu lesen:
"Diesen EMV-Beitrag bezahlen auch Funkamateure als Teil ihrer jährlich wiederkehrenden Kosten für die Rufzeichenzuteilung."

QSLonline meint:
Zumindest missverständlich formuliert!
Auf Grund eines (einmalig/erstmalig) erteilten Rufzeichens, werden von der BNetzA für bestimmte Zeiträume (zusätzlich zu den TKG-Beiträgen) 
EMV-Beiträge festgesetzt und vom Genehmigungsinhaber gefordert.
Für die Rufzeichenzuteilung selbst entstehen keine "jährlich wiederkehrenden Kosten".

23.01.2017
Werbeseite in der "CQ DL" 2/2017
(siehe auch unsere Rubrik Fokus)
Beginnend mit der positiv stimulierenden Überschrift:
"Wir wollen wachsen. Jeder OV wirbt Neumitglieder"
wird im 1. Unterpunkt "Zurück zu alter Stärke" ein Wunschdenken zur Realität erhoben, in dem man suggeriert "damals wie heute ein Schwergewicht
gegenüber Politik und Verwaltung zu sein".
Genau das Gegenteil hat sich ja wohl in der Möglichkeit der Einflussnahme des Vereins auf die EMVG-Novellierung sehr deutlich gezeigt.
Wunschdenken und Realitätsverlust als Grundlage und Argument der Werbung von Neumitgliedern durch Bestandsmitglieder?
Wer will schon "HF-Begeisterte" mit gutem Gewissen in den Verein holen, so wie dieser derzeit aufgestellt ist und sich selbst sieht?
Der 2. Unterpunkt korrespondiert mit dem 1. Unterpunkt.
Wenn der DARC e.V. - wünschenswerter Weise (!) - attraktiv wäre, wäre nicht dann ein Großteil von den ca. 50 % "freischaffenden Funkamateuren"
schon längst DARC-Mitglied.
Und die ehemaligen DARC-Mitglieder? Womit soll man diese Überzeugen? Hatte da nicht jeder einen Grund den Verein zu verlassen?
In letzter ganzseitigen Werbeaktion war eine Beitrittserklärung ("CQ DL", Heft 1 bis 4/2010) beigefügt in der zu lesen war:
Hiermit versichere ich, in den vergangen 2 Jahren kein Mitglied im DARC e.V.
gewesen zu sein und verpflichte mich auf 2 Jahre Mitgliedschaftsdauer.   
Nachtrag:
Diese unwürdige Beitrittserklärung für ehemalige Mitglieder ist zwischenzeitlich überarbeitet worden! (Wir helfen doch gern...)
Aktuelle Beitrittserklärung

Zurück zur aktuellen Werbeaktion.
Dort steht:
"Gehen Sie in die Öffentlichkeit, um die Bevölkerung über den vom Amateurfunkdienst zu informieren"
Wurde hier nicht Korrektur gelesen oder was? Naja, es geht ja wohl nicht um besonders Wichtiges?
  
18.01.2017
Resignation oder Neustart?
Nach den Erkenntnissen und in Kenntnisnahme (!) der Tatsachen, die sich aus der Antwort der Bundesregierung durch den Staatssekretär Machnik vom BMWi auf die "Kleine Anfrage" der Linksfraktion zur EMV-Problematik in Bezug auf den Amateurfunkdienst ergeben, sind durch die Amateurfunkvertretungen in Deutschland nun endlich richtige Schlussfolgerungen zu ziehen. Auch wenn es Umdenken erfordert!
Kurze Zusammenfassung:
- Seit dem Jahre 2000  bis Ende 2016 ist die Anzahl der Lizenzen um rd. 18 % zurückgegangen. Weiterhin stark rückläufige Tendenz.
- Da frühere Verdienste an der Entwicklung der Kommunikationstechnik anerkannt werden besteht noch ein (musealer) Erhaltenswert.
- Im Notfunk-Konzept der Bundesregierung spielt der Amateurfunk absolut keine Rolle und es besteht kein Interesse, dies zu ändern.
- Ein Rechtsanspruch auf ein störungsfreies elektromagnetisches Umfeld und einen bestimmungsgemäßen Funkempfang besteht nicht.
  
Das sind Fakten, welche die DL-Amateurfunkvereine erkennen müssen und die bisherige Haltung:
Eigenlob, "Köcheln im eigenen Saft" - ohne realistische Zukunfts-Strategie - überdenken müssen.
Der Amateurfunkdienst braucht mutige Veränderer und Macher. Keine Postenzementierer, Strukturbewahrer, Abschotter und Wegbeisser. 
   
Oder man macht einen echten Neustart im "Vereinsfunk" und holt die 50 % lizensierten Nicht-oder ehemalige Mitglieder in einen Verein zurück um die Vertretung der Funkamateure zu stärken, den Trend zur rückläufigen Entwicklung der Lizenzzahlen durch eine offensive Öffentlichkeitsarbeit und Ausbildungsinitiativen umzudrehen. Aus der Antwort des BMWi geht hervor, wie die zahlenmäßige Entwicklung  beobachtet wird.
Ausbildung und Hinführen zur Lizenzprüfung, unabhängig von einer Mitgliedschaft im Verein, ist ganz wichtig um dieses Ziel zu erreichen.

17.01.2017
Auf der DARC-Startseite wurden in den letzten Tagen mehrere Pressemitteilungen der Bundesnetzagentur (BNetzA) veröffentlicht.
Das Thema der Funkstörungen und die Bemühungen der BNetzA zu deren Verhinderung, stand dabei im Mittelpunkt der Informationen.
QSLonline meint:
Wer in dieser Berichterstattung einen engen Zusammenhang mit der Novellierung des EMV-Gesetzes sieht, liegt wohl nicht ganz falsch.
Es wäre wünschenswert das sich die BNetzA so um den Amateurfunk kümmern würde, wie der DARC um die BNetzA-Selbstdarstellung.
Jedoch wurde in einer redaktionellen Anmerkung zur Mitteilung "Marktüberwachung" richtigerweise das Fehlen von Zahlen, z.B. über aus dem Verkehr gezogenen Schaltnetzteilen oder LED-Lampen, kritisiert.
   
In Kreisen der Funkamateure verfestigt sich a.G. von Beispielen - welche den mangelnden Schutz  des Funkdienstes Amateurfunk vor Störungen dokumentieren - die Meinung, das die BNetzA das Funkspektrum etwa so gut schützt wie ein Fuchs den Hühnerstall.
Interessen der Industrie und "Privatsphäre" eines Störers aus der Nachbarschaft haben absolut Vorrang.
Sanktioniert werden kann nur der Funkamateur! Zu Zeiten des Bundespostministeriums war das anders.
Zur QSLonline-Startseite


16.12.2016
Mitgliedschaft Pro 2017 fördert die Amateurfunkzentren vor Ort
"Für das Jahr 2017 hat sich der Vorstand dafür entschieden, die Ausbildung vor Ort in den Distrikten zu unterstützen.
Mithilfe der Fördergelder aus 2017 soll die Gründung bzw. der Ausbau von sogenannten „Kompetenz- und Ausbildungszentren“ angestoßen werden.
Diese Zentren sollen den Funkamateuren nicht nur als Treffpunkt für den gemeinsamen Austausch dienen, auch sollen dort Ausbildungs-
lehrgänge und Weiterbildungsseminare angeboten werden.
Die Grenzen zwischen den Ortsverbänden sind oft fließend. Ortsübergreifende Veranstaltungen sind an der Tagesordnung im OV-Kalender“...
  
QSLonline meint:
Eine überfällige Entwicklung in die richtige Richtung. Besonders Neugründungen dieser Zentren müssen finanziell unterstützt werden!
Das liegt nun in der Kompetenz der Distriktsvorsitzenden, die dieses Vorhaben zur "Chefsache" machen und in ihre OVs tragen sollten.
Auch "eingeschlafene" Clubstationen und Ausbildungsstützpunkte wie das FEZ-Berlin (DL0FEZ) sollten wieder aktiviert werden, Kinder und Jugendliche an den Amateurfunk heranzuführen. Wenn es auch erst nur ein SWL-Projekt wäre mit Potential hin zu DN-QSOs und DO-Lizenz.
Ein früheres Projekt "Schulstationen" scheint auch vergessen worden zu sein. In einer Zeit in der Ganztagsschulen im Vormarsch sind, bietet sich eine AG Amateurfunk geradezu an.
Wenn sich willige Betreuer für eine AG, im Idealfall aus verschieden OVs oder sogar mit Hilfe "freier Funkamateure", finden... könnte hier ein Samenkorn für künftige Funkamateure gesetzt  werden.
Zumindest für Menschen die Amateurfunk kennen und Wertschätzen und irgendwann von sich aus zum Amateurfunk finden werden.
So haben viele "Amateurfunk-Karieren" begonnen.
Die Initiative sollte jedoch nicht nur aus Zusatzeinnahmen der "Mitgliedschaft Pro" unterstützt, sondern generell ein fester Bestandteil des DARC-Haushalts der nächsten Jahre werden.
Vielleicht müsste man dazu Anderweitig Einsparungen vornehmen?
"Kompetenzzentren" sollten nicht nur funktionierende Clubstationen (mit DN-Call) sein und gelungene Demonstration des Amateurfunks und Ausbildung durchführen, sondern auch so ausgestattet werden um Aussenwerbung für den Amateurfunk und anstehende Events z.B. über die Presse der Region, über Schautafeln usw. machen zu können.
Quelle: DARC-Portalmeldung

24.11.2016
Kleine Anfrage an die Bundesregierung: "Elektromagnetische Verträglichkeit"
(16.11.16)
20 konkrete Fragen, welche die EMV-Problematik und Amateurfunkdienst in DL zum Inhalt haben.
Quelle: Bundestag Drucksache 18/10367
Die Fragen zeigen u.a.:
- wie wichtig Störungsmeldungen der Funkamateure an die BNetzA sind. Wenn keine gemeldet wurden, dann gab es keine Störungen!
- auch die Entwicklung in der Anzahl ausgegebener Lizenzen ist sehr wichtig, den Amateurfunk als aktiven Funkdienst wahrzunehmen.
- also nicht nur die Anzahl der DARC-Vereinsmitglieder, die zudem (a.G. der Vereinspolitik ?) rückläufig ist, sondern aller Funkamateure.
- daher ist die vereinsunabhängige Ausbildung von Funkamateuren ein wichtiges Ziel für den Erhalt des Amateurfunks in Deutschland.
- Notfunk als Teil des Amateurfunkdienstes herauszustellen, netzunabhängige Relais betreiben, Zusammenarbeit mit Behörden suchen.
- all dies in der Öffentlichkeit und bei jeder Gelegenheit kommunizieren, Ausbildung anzubieten und sich Einzubringen, bringt uns aus
  der "Nur-Hobby-Ecke" raus und kann uns in der Gesellschaft als anerkannte Fachleute in Funktechnik und Kommunikation ausweisen.
DARC-Portalmeldung vom 28.11.2016 (!):
"
Darüber berichtet der Württemberg-Rundspruch Nr. 48/16 mit Verweis auf das FM-Funkmagazin."
Warum verweist man auf 2 Fremdquellen? Traut man sich nicht die Info als eigene Meldung zu bringen?
   
   
Ergänzung: 14.12.2016
Die aktuelle DARC-Vorstandsinformation Nr. 9 (im Mitgliederbereich des DARC-Portals) informiert über ein Gespräch zwischen dem RTA (Runder Tisch Amateurfunk) und der Fraktion Die LINKE zu der EMVG-Thematik.
Ein richtiger Weg, Unterstützer in Sachen EMVG im politischen Feld zu suchen!
Vorgespräche mit "traditionellen Ansprechpartnern" hatten leider nichts gebracht.
Man muss schon starke Nerven haben oder Phlegmatisch veranlagt sein um beim Lesen des Protokolls der 193. Sitzung des Bundestages, die am 29.09.16 stattfand, (Anlage der VO-Info) gelassen zu bleiben.
Redeinhalte und Zwischenrufe von Abgeordneten der Koalitionsfraktionen zeigen entweder mangelndes Interesse oder Uninformiertheit, 
Wirksamkeit des Einflusses von Lobbyisten - oder auch alles Zusammen!
Hier liegen wohl auch einige Ursachen in der von der Politik allgemein beklagten Politikverdrossenheit. Und da wundert man sich noch?
   
Sicherlich haben Lizenzinhaber DL3MBG und DL9KCE dem MdB Herrn Lenkert auch erläutert, das die von ihm und den anderen Rednern durchweg verwendete Bezeichnung "Amateurfunker", für Teilnehmer am Funkdienst Amateurfunk, nicht der eindeutigen Definition des AfuG und AfuV entspricht, weil gedanklich Irreführend in Richtung Hobby "Funkanwender".
Kommentar von DH6MAV
   
Antwort auf die Kleine Anfrage (siehe oben 24.11.16).
Eine "Offenbarung" welche die Ignoranz derzeitiger Politik gegenüber einem internationalen - durch die IARU vertretenen - Funkdienst zeigt, der über diese mit der ITU (UN-Unterorganisation) unterstützend zusammen arbeitet. 

Besonders ärgerlich ist, das diese besondere Stellung des Amateurfunkdienstes, laut BMWi auf dem Grundgedanken, dass dieser
"in der Vergangenheit" zur Weiterentwicklung der allgemeinen Telekommunikationstechniken beigetragen habe und von daher erhalten bleiben solle, beruht.
Kann es sein, das die Bundesregierung (BMWi) den Amateurfunkdienst in Deutschland nicht als Funkdienst, sondern als reines Hobby,
wie Karnickelzüchten, wahrnimmt?

Um bei dem Beispiel zu bleiben, könnte auch das Landwirtschaftsministerum auf Anfrage mitteilen, das aus Traditionsgründen und wegen Zuchterfolgen in der Vergangenheit, den Karnickelzüchtern eine besondere Aufmerksamkeit zukommt.
So kann und muss man den Tenor des Inhalts der Antwort auf die Kleine Anfrage wohl interpretieren.
Also auch nur eine "Traditionsveranstaltung" die aus historischen Gründen Beachtung findet, aber nicht besonders geschützt und gefördert wird.
Als Funkdienst spielt der Amateurfunk offenbar beim Gesetzgeber (BMWi) überhaupt keine Rolle und wird daher weitgehendst ignoriert!
Vorschlag: Vielleicht sollte man den Notfunkaspekt in die Novellierung des AfuG und Prüfungsinhalte für Lizenzprüfungen aufnehmen, um
die Bedeutung dieses Funkdienstes herauszuheben.
In den USA hat der Amateurfunk, besonders unter dem Heimatschutz- und Notfunk-Aspekt gesehen, eine hervorgehobene Stellung beim Gesetzgeber und in der Bevölkerung.
     

21.11.2016
Kolumne der DV-P, DL3SFK,
zur MV vom November 2016
(Auszug)
"Ihr habt es im Deutschland-Rundspruch gehört: Wir haben gekämpft und glaubt man den Meldungen auf der DARC Webseite, dann haben wir auf ganzer Linie verloren. Auch wenn viele, das nicht anders erwartet hatten. Wir haben die ganze Zeit auf Sieg gespielt.
Jetzt ist das Thema für den Distrikt Württemberg aber auch durch!
Und das nicht, weil die Auseinandersetzung für alle Beteiligten nervenaufreibend war, sondern weil es irgendwann auch mal gut sein muss.
Man hat uns vorgeführt, man hat uns gedemütigt, und man hat den Mitgliedern gezeigt das der DARC e.V. nicht bereit ist für moderne Konzepte in der Vereinsführung." 

Und...
"Zusammenfassend war es natürlich enttäuschend festzustellen, dass es für unsere Anliegen kein Verständnis gab. 
Aber das man als "Nestbeschmutzer" bezeichnet wird, wenn man sich offen aber kritisch mit seinem Verein auseinandersetzt, ja das hat mich persönlich betroffen gemacht. Auch der Kommentar einiger meiner Mitkollegen im Amateurrat:
"Es haben ja nur knapp 1000 Leute bei dem Mitgliederbegehren mitgemacht, was ist mit den andern 35.000 Mitgliedern" zeigen mir, dass das Konzept der demokratischen Mitbestimmung zum einen nicht verstanden wurde, zum andern in diesem Verein keine Basis hat." 

Vollständiger Wortlaut

Übrigens:
Der Distrikt P (Württemberg) ist mit 3.037 Mitgliedern (Stichtag 1.1.2016) der zweitmitgliederstärkste Distrikt innerhalb des DARC e.V.  
Der Distrikt Württemberg stellt ca. 8% der DARC Mitglieder - aber mehr als 30% der Jugendlichen des DARC e.V. Darüber hinaus ist der Distrikt Württemberg der Landesverband - mit dem niedrigsten Durchschnittsalter im DARC e.V.  (Quelle: Distrikts-HP)

  
QSLonline meint:
Vieviel von den "anderen 35.000 Mitgliedern" (Leuten) ist der Verein egal, weil sie sich bereits emotional von ihm verabschiedet haben?
Was wäre wenn die 1000, engagierten (ignorierten) Teilnehmer am Mitgliederbegehren, nun auch noch den Verein verlassen? Wer will das?
  

  

19.11.2016
Vereine und ihr Nutzen
Mit einem aktuellen Beitrag in unserer Rubrik "Fokus" ist dieses Thema, Verallgemeinert, aufgegriffen worden.
    

18.11.2016
RTA bittet den Bundespräsidenten um Nichtzeichnung des EMVG
Nachdem das Gesetz über elektromagnetische Verträglichkeit von Betriebsmitteln (EMVG) den Bundestag und den Bundesrat passiert hat, ohne dass die ernsthaften Bedenken von Rundfunkhörern, des Runden Tischs Amateurfunk und zahlreichen hochrangigen wissenschaftlichen Würdenträgern Berücksichtigung fanden, wandte sich heute der RTA mit einem Schreiben an den Bundespräsidenten, das die Bitte enthielt, das Gesetz nicht zu unterzeichnen.
Der Bundespräsident könnte im Rahmen seiner Prüfungskompetenz im Zusammenhang mit der Übereinstimmung von Gesetzen mit dem Grundgesetz seine Unterschrift verweigern.
Dann käme das Gesetz formal nicht zu Stande.
Quelle: DARC-Portalmeldung

QSLonline meint:
Letzmalig im Jahre 2006 hat ein Bundespräsident (Horst Köhler) ein Gesetz nicht unterschrieben und damit nicht in Kraft gesetzt.
Typischer Forenbeitrag bei Heise.de zum Thema: (19.11.16, 16:40
)
Nun gut, der RTA bleibt dran... 
Ohne offensive "Pressebegleitung" (DARC, Rubrik "Presse") und Infos über alle Sozialen Medien, wird wieder einmal "zu kurz gesprungen".
Nur DARC-interne Informationen, z.B. in der CQ DL reichen nicht. Diese erreichen noch nicht einmal den Großteil der Funkamateure in DL.
Vereinsintern wird gern Macht und Wertigkeit demonstriert. Warum bleibt man in der Aussendarstellung dagegen zaghaft bis unauffällig?
Nachtrag:
(21.11.2016)
Dennoch verweisen wir auf die ausführliche Darstellung der RTA-Aktivitäten, im Vorfeld der EMVG-Novellierung, in der "CQ DL" 12-2016.
Nachtrag:
(25.11.2016)
Nun sind auch, neben "Funktag in Kassel", endlich Informationen zum EMVG und RTA-Initiativen zu finden. Langsam wie ein Supertanker.
  
  

15.11.2016
Ergebnisse der Mitgliederversammlung

Für DARC-Mitglieder nach Anmeldung im Mitgliederbereich:
http://www.darc.de/der-club/allgemeines/#c35452

Auswirkungen der Mitgliederversammlung
Nach Auswertung der eMails an QSLonline bezüglich dieser MV:
- Festigung des Grundvertrauens in die Amateurräte und Vorstand,
- Lieber elitäre Klüngelei und Stillstand als Umwälzungen im Verein,
- Die Mehrzahl aller OV(V)s mit den Ergebnissen und DVs zufrieden,
- Explosionsartig ansteigende, offenbar spontane, Beitrittsanträge,
- Versuche der Initialisierung von Mitgliederbegehren nun gestoppt,
- Ehrennadel-Nachbestellung wg. Beispielwirkung Auszeichnung GF,
Wird das so sein, oder etwa das Gegenteil? War diese MV eine Richtungsentscheidung für die Vereinsführung sowie für Mitglieder?
Wohin geht der Weg des DARC e.V. nach der MV? Werden einfache Beitragszahler diesen Weg mit gehen? Geduldig von MV zu MV?
  

14.11.2016
Ereignisse und Ergebnisse 
DARC-MV 12./13. 11.2016
(Teil 2)
Unter der Überschrift: "Stimmen zur Mitgliederversammlung" liest man u.A. auf dem DARC-Portal Erklärungen oder auch Rechtfertigungen des Vorsitzenden, des Amateurratssprechers, des Haushaltsausschuss-Sprechers und eines Vorstandsmitglieds.
Man bezog man sich auf "Stimmen" von Mitgliedern und führte aus: 
"In der allgemeinen Aussprache wurde von den Mitgliedern mehrfach betont, dass die Auseinandersetzung über vereinsinterne Themen in der Öffentlichkeit dem Amateurfunk in Deutschland und der Interessenvertretung großen Schaden zufüge."
Das o.g. Vorstandsmitglied wurde deutlicher:
„Dies hat unseren intensiven ehrenamtlichen Einsatz möglicherweise zunichte gemacht“, so Vorstandsmitglied Christian Entsfellner, DL3MBG, und verweist auf den momentanen Kampf um den Schutz unserer Frequenzen."
QSLonline meint:
Man kann es möglicherweise auch anders sehen.
Vielleicht sehen die Lizenzbehörde, der Gesetzgeber und die Öffentlichkeit unseren Verein so, wie seine Bestimmer in Baunatal und Sonstwo sich Darstellen, Handeln oder eben nicht Handeln!
Das der Einsatz zum Schutz der Frequenzen (z.B. EMVG-Novellierung) tatsächlich intensiv und ein Kampf war, kann möglicherweise eine Schutzbehauptung sein.
Als ein möglicherweise in Leitungsstrukturen erstarrter Verein, dessen Mitglieder immer älter, zunehmend weniger und am Vereinsgeschehen uninteressierter werden.
Als ein QSL-Verteilungs-, Amtsträgerverwirklichungs-und OV-Stammtischverein wird er noch einige Zeit seine Daseinsberechtigung haben.
Was ein Beamter der Lizenzbehörde bereits vor Jahren voraussagte scheint sich zu Bewahrheiten: ...eine "Verrottung des Amateurfunks von Innen".
(siehe in dieser Rubrik, Beitrag vom 02.07.2016)
Mangelnde Transparenz, und in Abwehrhaltung noch am Verein interessierte Mitglieder zu verprellen statt auf sie Zuzugehen, ist der beste Weg o.g. Prophezeihung zu entsprechen.
Warum wird, in diesem Zusammenhang, den Mitgliedern nicht mitgeteilt wofür die im Haushaltsplan für 2016 ausgewiesenen 10.000 EUR für die "Novellierung des AfuG" ausgegeben wurden?
Im Haushaltsplan 2017 ist dieser Posten mit "Selbstverwaltung (Projektierungsphase)" umschrieben und weist 50.000.00 EUR aus! 
Für den Klasse K-Unsinn und DARC-eigene Lizenzprüfung? Was (er)kauft man sich damit? Kaffee, Fahrkarten oder auch Unterstützung?
Aber für ein "Mitgliedergewinnungs-Projekt" sind lediglich 5.000.00 EUR ausgewiesen.
Hier werden Prioritäten deutlich! Zahlen für Vorstandsausgaben und "Gefälligkeiten" sind auch interessant...
Oder sind auch wir, wie mehrere Hundert Unterzeichner des Mitgliederbegehrens, zu dämlich finanzielle Zusammenhänge zu begreifen und deren Auswirkungen zu erkennen?
Wer das nicht glauben mag, hier nachlesen [PDF-Datei, Seite 119, Titel XI] (zuvor ist eine Anmeldung für den Mitgliederbereich notwendig)

13.11.2016
Ereignisse und Ergebnisse 
DARC-MV 12./13. 11.2016
(Teil 1)
Auf der Website des Funksportreferates steht seit kurzem eine Erklärung

Erklärung

Aufgrund der Vorgänge und des Verhaltens von Vorstand und der Mehrheit der Amateurräte auf der Vorbesprechung zur Mitgliederversammlung am 12.11.2016 trete ich, Martin Henz (DL5NAH), mit sofortiger Wirkung von sämtlichen Aufgaben und Ämtern im DARC e.V. und der IARU Region 1 zurück und werde den Verein zur nächstmöglichen Gelegenheit verlassen.
Für das Jahr 2016 sind noch die UKW Wettbewerbe Oktober, November, der UKW-Contestpokal sowie die drei internationalen Auswertungen der IARU Region 1 Wettbewerbe auszuwerten. Für einige der vergangenen Wettbewerbe sowie für den UKW-Contestpokal sind die Teilnahmeurkunden zu erstellen. Gerne weise ich einen Nachfolger in die Aufgaben des Referats ein falls ein solcher Nachfolger vorhanden ist.
 Martin Henz, DL5NAH


QSLonline meint:
Eine weitere Glanzleistung der Vereinsführung. Wieder einmal wird ein langjähriger aktiver Funktionär aus dem Verein gedrängt.
Wie kann er aber auch ein Mitgliederbegehren ohne vorherige Absprache mit dem Vorstand initieren?  Wehret den Anfängen!

Offener Brief von DL5NAH an die Amateurräte 
Und...
Entgegen des Antrags TOP 13, B des Distrikts P (Ausarbeitung DB2TU) zeichnet doch der DARC-Vorsitzende, dessen
Widerruf der Bestellung als Vorstand und als Vorstandsvorsitzenden im Antrag gefordert wurde, DEMONSTRATIV den lt. Antrag zu entlassenden Geschäftsführer des Vereins mit der "Goldenen Ehrennadel" aus.
Einen Mann dem Tausende den DARC verlassende Mitglieder egal sind, weil es dem DARC "nicht weh tut"? Genau so setzt man Prioritäten!
Ein Schlag ins Gesicht des Antragstellers und dessen Unterstützer? Eine reine Machtdemonstration gegenüber den Mitgliedern?
(
Die Redaktion erhielt heute viele empörte
(gelinde Ausgedrückt) eMails, auf diese MV bezogenWir sortieren noch und ordnen ein...)

30.10.2016
Erwägungsgrund
DJ5IL beschreibt ausführlich, warum die vom Bundestag beschlossene EMVG-Novelle gegen übergeordnetes Recht verstößt,
da sie nicht im Einklang mit Erwägungsgrund Nr. 4 der Richtlinie 2014/30/EU steht.
PDF-Textdokument
   

Der EMV-Referent des DARC e.V., DJ6AN, bezieht sich in einer Stellungnahme zur obigen DJ5IL-Recherche ebenfalls auf den Erwägungsgrund 4 und meint u.A. abschließend:
"Alle aufkommende Hoffnung entschwindet jedoch mit der selben zitierten Drucksache 18/8960 unter "B. Besonderer Teil" zu
§ 27" (Befugnisse bei der Störungsbearbeitung, Verordnungsermächtigung):
"Die §§ 27 und 28 füllen den in Artikel 5 Absatz 2 der Richtlinie 2014/30/EU eröffneten Freiraum für national staatliche Regelungen zur Störungsbearbeitung aus."
   
QSLonline meint:
Schon im Kommentar zum vorherigen EMVG (2006) hat der RTA auf die gleiche Problematik hingewiesen, auch nichts erreicht,
und dann wohl, nach gleichen Diskussionen, resigniert? Ein schwieriges Feld das die OMs DJ5IL und DJ6AN für uns beackern.
Umfangreiche Informationen zu den Aktivitäten unter dem Suchwort "
EMVG" im PDF-Dokument Vorstand-Infos 2003 bis 2015
(59 MB) im DARC-Mitgliederbereich zum Lesen oder Herunterladen.

Der DARC e.V. sollte - seiner Satzung gemäß - die Funkamateure in DL besser schützen und
Weiteres gegen dieses Gesetz unternehmen, um den Funkdienst Amateurfunk zu stärken.
Wenn also die Pflicht zur Störungsbearbeitung durch die BNetzA im EMVG quasi ausgehebelt wird, ist dieses Gesetz gegen den Funkdienst Amateurfunk gerichtet.
Übrigens scheinen im, von jedem Funkamateur zu zahlenden, EMVG-Beitrag wohl auch die Kosten für Messeinsätze enthalten zu sein die durch ungerechtfertigte Annahmen von Störungen, durch Amateurfunkstellen vermutet, anfallen. Hier kein Freiraum...
Statt Paragraphen hervor zu heben, die einen "Freiraum" im EMVG ermöglichen, sollten unsere Amateurfunkvertreter (RTA/DARC) mehr Engagement für den Schutz des Amateurfunkdienstes zeigen.
Freundlich-nutzlose Gespräche und Witzeln mit den EMVG-Verfassern ist nicht das, was man als Funkamateur erwarten durfte!
   
Die Vorgehensweise, den EMVG-Entwurf im zuständigen Ausschuss ohne Anhörung der Betroffenen und ohne Berücksichtigung vorliegender DJ5IL-Petition unverändert ins Parlament durchzuwinken, ist leider auch symptomatisch für Abgehobenheit und Ignoranz gegen Einwände von Betroffenen, durch politisch Verantwortliche für die Gesetzgebungsverfahren in diesem Land.
Sicherlich auch für den Einfluss der Wirtschaft auf diese, "nur ihrem Gewissen verantwortlichen Volksvertreter".
Wie sagte doch Frau Merkel neulich auf einer BDI-Tagung:
"Eine Beteiligung der Wirtschaft an Gesetzesvorhaben ist gewünscht". Na bitte, hat doch wieder funktioniert! Gibt es andere Erklärungen?
  
  

13.10.2016
Der Vorstand informiert zu Unterlagen der Mitgliederversammlung

"Der Vorstand möchte mit der Veröffentlichung weiteren unsäglichen, ständig neuen, nicht dem Vereinszweck dienenden – zum Teil auch persönlich angreifenden Behauptungen Weniger zur Arbeit des Vorstandes und zur Rechnungslegung zumindest außerhalb der Vereinsöffentlichkeit – beenden."
Quelle: DARC-Portalmeldung
   
Der Begriff unsäglich müsste wohl neu definiert werden.
Machen nicht die Anträge des DV-R und VO erst deutlich, das diese Anträge nicht dem Vereinszweck, sondern nur der Festigung bestehender Strukturen und Kritikabwehr dienen? Welchem der Vereinszwecke dienen die, gegen kritische Mitglieder und deren Argumente gerichteten, Anträge? Sind nicht eben diese Anträge eher "unsäglich" und für noch interessierte Mitglieder peinlich?
Die sog. Mitgliederversammlung, vorabgestimmter Ratsmitglieder, dürfte daher interessant werden.
Wenn man sich ernsthafter, argumentativ-zielgerichteter, mit zunehmenden Gefährdung des Amateurfunkdienstes beschäftigen würde, statt mit sich selbst und seiner Position im Verein, wäre da nicht eher Unheil abwendbar?

11.10.2016
Unglaublich
Aus Anträgen zur Tagung der Mitgliederversammlung am 12. November 2016 in Baunatal
(Vollständig als PDF-Dokument im Mitgliederbereich des DARC-Portals: "Der Club" -> "Mitgliederversammlung" zu Downloaden)
TOP: 13
Antrag: A, vom stellv. AR-Sprecher und DV-R, Peter Kern, DL1EIP
"Dem DARC-Vorsitzenden, den weiteren Vorstandsmitgliedern sowie dem DARC-Geschäftsführer wird das Vertrauen ausgesprochen."
Begründung:
In den zurückliegenden Monaten sahen sich unsere Vorstandsmitglieder massiver Kritik ausgesetzt, die erhobenen Behauptungen haben sich als unbegründet herausgestellt.
Die Aussprache des Vertrauens durch die Mitglieder des Amateurrats an den Vorstand, soll ein  erkennbares Signal an die Mitglieder sein, dass die Kritik unbegründet ist."
  
Dann...
TOP: 13
Antrag: B, von der Distriktsvorsitzenden Württemberg (P), Béatrice Hébert, DL3SFK
"Die Mitgliederversammlung möge beschließen:
Dem Vorstand und Vorstandsvorsitzenden Steffen Schöppe, DL7ATE, wird das Vertrauen entzogen und die Bestellung als Vorstand und als Vorstandsvorsitzenden widerrufen.
Begründung:
Die Satzung des DARC e.V. regelt die Absetzung eines Vorstandsmitglieds oder eines Vorstandsvorsitzenden nicht.
Somit gilt für diesen Fall § 27 BGB. Im § 27 Absatz 2 wird festgestellt, dass die Bestellung des Vorstandes jederzeit widerrufen werden kann, wenn eine grobe Pflichtverletzung oder eine Unfähigkeit zur ordnungsgemäßen Geschäftsführung vorliegt.
Zur Begründung wird auf die ausführlichen, anhänglichen Ausführungen von Erhard, DB2TU, verwiesen, die der Vorstand und die Amateurräte bereits im Mai 2016 erhalten haben."
Als Anlage zu TOP 13: Ausarbeitung von DB2TU 
Quelle: Informationen kritischer Mitglieder an QSLonline


Ach so!
Mal unabhängig von der wohl nicht zufällig gewählten Reihenfolge der gegensätzlichen Anträge?
Wird Antrag A angenommen, dann wäre der nachfolgende Antrag B von DL3SFK Gegenstandslos?
Oder wird Antrag B abgelehnt und Antrag A ist dann ein "Nachtreten" in Richtung Antragstellerin?
Funktioniert so Vereinsdemokratie im DARC e.V. ?
Kritiker Abbürsten?
Ohne faktische Entkräftung der Behauptungen (lt. Antrag B, a.G. DB2TU) sind diese Unbegründet?
Teflon-Mentalität?

Und noch was zum GF Hergert...
Anstatt Entlassung (Antrag des Distrikt P) soll ihm nun sogar eine längere Kündigungsfrist angeboten werden.
Hat man die vereinsschädigende Twitter-Aussage dieses Geschäftsführers vom 05.05.2014 bereits vergessen?
Wir nicht!
Zur Erinnerung:
Der OV K57 informiert über eine Diskussion am 06.04.2014 mit dem DV-K und dem GF des DARC, Jens Hergert
Es wurde u.a. die Thematik der geplanten Beitragserhöhung und möglicherweise daraus folgende Frust-Austritte
angesprochen:

 

Wie ist die Antwort des DARC-Geschäftsführers, in Bezug auf eine Wertschätzung der Vereinsmitglieder und der Zukunftssicherung des Vereins, zu werten? Ein Verein lebt von seinen Mitgliedern, nicht umgekehrt!
Wir meinen
Jeder Austritt und Nicht(wieder)eintritt eines lizensierten Funkamateurs müsste allen DARC-Verantwortlichen wehtun!
Ist Herrn Hergert bewusst, dass er von den (noch)verbleibenden DARC-Mitgliedern bezahlt wird?
Quelle:
https://twitter.com/DARC_K57

Nachtrag: Eben auf den Tisch bekommen... 
Und es wird nicht noch schlimmer?

Doch! Lesen Sie den Antrag D, (TOP 12) und hier die Begründung zum Antrag,
des DARC-Vorstandes:   
"Die Mitgliederversammlung möge beschließen:
Die Satzung wird im § 16, Ziff. 4 (Rechnungslegung) wie folgt geändert:
Begründung:
Ohne Diskussion mit dem Vorstand, wurde durch ein Mitglied ein Mitgliederbegehren (26. August 2016) gestartet, diese Vorgehensweise entspricht bereits nicht dem Sinn des Mitgliederbegehrens.
Auch im Übrigen bestehen erhebliche Bedenken hinsichtlich der Art und Weise der Durchführung.
Gerne mag der Vorstand Interessierten belegen, warum der gewählte Weg mit den behaupteten Formalismen nicht erforderlich war.
Da der Antrag zum Mitgliederbegehren aber nicht nur an diesen formalen Mangel leidet, sondern auch andere inhaltliche Unrichtigkeiten enthält, also insgesamt unwirksam seien könnte, dem Vorstand das Thema aber wichtig erscheint, hat er sich zu Stellung eines eigenen Antrages entschlossen.
Die Mitglieder des DARC e. V., die in ihrem ehrlichen Bemühen um eine Kommunikation mit dem Vorstand und einer angeblich fehlenden Transparenz ihre Unterschrift geleistet haben, sollen nämlich nach Auffassung des Vorstandes die ihnen zustehende Plattform, unabhängig von den genannten Unzulänglichkeiten, in jedem Fall erhalten."
  

Wenn also nur noch Mitgliederbegehren initiert werden, die zuvor mit dem Vorstand abgesprochen und durch ihn genehmigt sind, wird es sie weiterhin geben?
Wäre nicht schon die Begründung, die Sinnhaftigkeit des ersten Mitgliederbegehrens der Vereinsgeschichte in Frage zu stellen und die mögliche Unwirksamkeit anzudeuten, Grund genug den Vorstand zu entlassen?
Neben dem jahrelangem Aussitzen von (existenziellen) Problemen unseres Vereins?


30.09.2016 (aktualisiert 15.10.16)
So funktioniert Demokratie
Der DARC meldete:
Interessenvertreter RTA/DARC e.V. zeigen sich nun enttäuscht
„Was sich zunächst sehr gut in Bezug auf eine Verbesserung des Funkschutzes liest, entpuppt sich bei genauerem Hinsehen leider als ein Verbleib auf dem Status Quo der vergangenen Jahre“, erklärt der Vorsitzende des Runden Tischs Amateurfunk (RTA) und DARC-Vorstandsmitglied Christian Entsfellner enttäuscht und führt weiter an
 „Wir haben im Vorfeld auf vielen Ebenen dafür gekämpft, dass der Rundfunkdienst (?) und der Amateurfunkdienst, wie auf
EU-Ebene bereits richtig auf den Weg gebracht, auch in Deutschland mit den anderen Funkdiensten gleichgestellt wird.
Damit bezieht er sich auf eine Presseerklärung der Bundesregierung, in der sie bekannt gibt, dass der Ausschuss für Wirtschaft und Energie in seiner Sitzung am 28. September dem von der Bundesregierung eingebrachten Entwurf eines Gesetzes über die elektromagnetische Verträglichkeit von Betriebsmitteln (18/8960) zugestimmt hat – ohne notwendige Änderungen im Bereich Amateurfunk…"    
Link zur Pressemitteilung: Rückschlag für den verbesserten Funkschutz in Deutschland
Man kann durchaus vermuten, dass sich hier Wirtschaftslobbyisten unter den Abgeordneten erfolgreich durchgesetzt haben!
   
Die Satzung des DARC e.V. bestimmt u.a. in §2, Ziffer 2:

i) Wahrung der Rechtsstellung der Funkamateure gegenüber den gesetzgebenden Körperschaften, Behörden und sonstigen
   Stellen des In-und Auslandes ...
j) Erhaltung der Nutzbarkeit und des Schutzes des dem Amateurfunkdienst zugeordneten elektromagnetischen Spektrums,

Die Satzung erwähnt mit keinem Wort den Rundfunkdienst, den der DARC e.V. in seiner Argumentation anführte.
Hat sich dieser ebenfalls gegen diese Novellierung ausgesprochen und stand an unserer Seite gegen das EMVG?
Diese Zuhilfenahme ging voll "nach Hinten los", wie der Brief des Ministers Gabriel an einen Abgeordneten zeigt.
Minister Gabriel hat die Prioritäten und Sicht des Wirtschaftsministeriums in seinem Brief sehr deutlich gemacht (s. 18.09.16).
Die Gleichstellung des Amateurfunks mit Rundfunk, der ja über das Internet empfangbar wäre, zeigt sein (Un)Verständnis der Problematik.

Eine Beschwerde bei der EU-Kommission (mehrere Kommissare/mehrere Fachgebiete zum Problem) wird dort mit großer Wahrscheinlichkeit als Aktionismus eines Vereins gesehen werden und als unerledigter Vorgang enden.
Die mit der Wirtschaft befassten Kommissare der EU vertreten in erster Linie die Interessen der Industrie und des Handels. 
Nicht etwa die Interessen von Funkamateuren, denn diese behindern durch ihre Funkschutz-Forderungen die Anwendung einfacher Technologien, die den Funkschutz nicht beachten brauchen.
Durch gesetzliche, behördliche (sogar richterliche [s. LED-Urteil]) Be- bzw. Verhinderung des Funkschutzes ergeben sich, durch Vermeidung teurer Schutzmaßnahmen oder Strafen wegen Grenzwertüberschreitungen, Möglichkeiten der Gewinnoptimierung.
  
Wenn der DARC-Vorstand ernsthaft an die Änderung des "beratenen" und beschlossenen EMVG glaubt, dann sollte er gerichtlich gegen den Verstoß, bezüglich internationalem und europäischem Recht auf Funkschutz, vorgehen (Haushaltsplan 2017...).
Dies könnte sogar hilfreich, zur Wahrnehmung unseres Amateurfunkdienstes als ein Funkdienst in der Öffentlichkeit, sein.
Ist im Vorfeld vom DARC nicht Nachdrücklich genug auf offensichtliche Rechtsfehler in der Novellierung hingewiesen worden?
DL3MBG erklärte im Interview mit "Radio DARC" am 9.10.2016, alles zur Aufklärung der Gegenseite unternommen zu haben.
Eine von der Fraktion DIE LINKE geforderte Anhörung von Fachleuten zur Problematik Funkschutz/Amateurfunkdienst, scheiterte.
Diese Fraktion wurde vom RTA über die EMVG-Problematik nicht informiert. Daher hob der Abgeordnete (LINKE), Ralph Lenkert, in seiner Argumentation auch den CB-Funk, als einen betroffenen Kurzwellenfunk, hervor.
Er wies als Einziger auf die Bedeutung des Amateurfunks als "Back-Up-Option" in Krisensituationen hin und kritisierte auch die "Ermessensfrage" der BNetzA bei Funkstörungen auf Amateurfunkfrequenzen.
Die Definitionen Funkamateur und Amateurfunkdienst waren ihm, als einzigen Unterstützer der RTA-Forderungen, nicht geläufig.
Aber dafür kann er nun wirklich nichts nichts! Eine Fraktion (Bü90/Grüne) enthielt sich der Stimme. Elektrosensibilität...?
Dem RTA = DARC (DL3MGB) muss man daher den Vorwurf machen, nicht alle Ausschussmitglieder genug informiert zu haben.
War da vielleicht Jemand auf dem linken Auge blind? 
Ein Brief von DL9MH an den Vorsitzenden des Ausschusses für Wirtschaft und Energie, Herrn Ramsauer (CSU) zeigte jedenfalls keinerlei Wirkung.

26.09.2016
Kolumne der DV-P, DL3SFK
(Aus dem Württemberg Rundspruch)
Ich möchte noch einmal ein paar Worte zum Mitgliederbegehren verlieren.
Das im Distrikt Württemberg (P) initiierte Mitgliederbegehren ist auf der einen Seite ein Grund zur großen Freude. Schon nach wenigen Tagen hatten wir die „magische“ Marke von 300 Unterstützern gerissen. Auf der anderen Seite ist es aber auch ein Grund zur tiefen Besorgnis. Besorgnis deshalb, weil es ein weiterer Beleg dafür ist, wie es in unserem Verein - dem DARC e.V.
um das Miteinander in der Führung bestellt ist.
   
Der Distriktvorsitzende des Distrikts Nordsee (I) hat ein Schreiben an seine OVVs versendet, das mittlerweile von einigen anderen Distriktvorsitzenden fast wörtlich übernommen wurde. In diesem Schreiben wird wenig bis gar nichts zum eigentlichen Thema gesagt, dafür ist es aber voll mit persönlichen Angriffen gegen Martin, DL5NAH und meine Person. Das in dem Schreiben zusätzlich noch die Unwahrheit verbreitet wird, tue ich wie die vielen abwertenden Kommentare „einzelner weniger“ bei Facebook als Shitstorm ab.
   
Wenn ich mir nur eine Bemerkung zu dem Brief dieser DVs an Ihre OVVs erlauben darf:
Trotz meiner proaktiven und offenen Kommunikation wird hier nicht mit dem Distrikt P oder mir, der Distriktsvorsitzenden P, geredet - sondern mal wieder über uns. Die jeweils unterzeichnenden Distriktvorsitzenden haben die Zeichen der Zeit nicht erkannt. Weder ist es ihnen möglich wertschätzend miteinander zu kommunizieren noch haben sie verstanden, worum es bei dem Mitgliederbegehren eigentlich geht. Es geht nicht in erster Linie darum, 300 Unterzeichner zu finden. Die 300 Stimmen hätten wir in P auch ohne Email-Kampagne innerhalb weniger Tage einsammeln können. Es geht darum, ein Zeichen aus der aktiven Mitgliedschaft heraus zu setzen, dass sich der DARC verändern muss. Die jetzt eingeforderte Transparenz der Finanzen
ist nur ein exemplarisches Vorgehen.
   
Ein weiteres Beispiel für meine begründete Besorgnis hat sich in der letzte AR-Telko ereignet.
Mir ist vorgeworfen worden: „Ich hätte meine Mitglieder nicht im Griff!“.
Dem will ich klar und deutlich entgegentreten und rufe „JA“. Ja, ich habe meine Mitglieder nicht im Griff, weil das frei denkende Menschen sind, die eine eigene Meinung haben und sich mit mir zusammen dafür einsetzten unseren Verein zu reformieren.
Was ist das für ein Demokratieverständnis, und was ist das für eine Vereinsführung, wenn mir ein AR Kollege vorwirft, ich hätte meine Mitglieder nicht im Griff?
  
Wir im Distrikt Württemberg reden seit Monaten von wertschätzendem Miteinander und wertschätzender Kommunikation. Auch wenn der Vorstand und einige langjährige AR-Mitglieder das nicht wahrhaben wollen und mit Polemik versuchen, unser Anliegen zu unterbinden. Ich werde weiter für einen reformierten und dann hoffentlich moderneren DARC e.V. kämpfen.
   
Eure hoch motivierte Béatrice.

18.09.2016
Karl Fischer, DJ5IL, hat eine Petition zum Gesetz über die elektromagnetische Verträglichkeit von Betriebsmitteln (EMVG) beim Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages eingereicht.
Die Petition dürfte insbesondere deshalb interessant sein, weil sie auf der Grundlage eines Urteils des Verwaltungsgerichts Gelsenkirchen (Az. 7 K 3467/13) ** begründet wird.
Die Petition kann als PDF-Dokument unter folgendem Link heruntergeladen werden: http://cq-cq.eu/emvg2016pet.pdf
Diese Petition bezieht sich auf den Referentenentwurf, zur Überarbeitung des EMVG.
    
Mit der VO-Info (003) vom 06.04.16 informierte auch der DARC e.V. in einer RTA-Stellungnahme über den ersten Entwurf.
In einem Schreiben an das BMWi wurde dieser begrüßt jedoch auch Anmerkungen - Kommentare in Gegenüberstellung zum Text - gemacht, welche auf grobe Unzulänglichkeiten in der inhaltlichen Formulierung hinwiesen.
Fazit:
"Nach Auffassung des RTA kann der Referentenentwurf den Funkschutz in der BRD nicht für alle Funkdienste sicherstellen und muss hier nachgebessert werden. 
Der Funkschutz wird in Deutschland derart vernachlässigt, dass sogar internationale Verträge verletzt sind."  
  
Diese Stellungnahme ist im Mitgliederbereich des DARC-Portals unter  "Nachrichten" ---->  "Vorstandsinformationen" zu lesen.
"Radio DARC" informierte am 12.08.2016 durch Ulfried Überschar, DJ6AN, über die geplante Beschränkung des Funkschutzes.
BOS-Dienste sollen vor Störungen geschützt und ansonsten künftig auf eine „Verhältnismäßigkeit der Mittel“ verwiesen werden.
Der Amateurfunkdienst ist nicht berücksichtigt. Ganz im Gegenteil! Ein LED-Leuchtmittel hat mehr Rechte!(siehe ** VG-Urteil)
   
War es das dann und man ergibt sich demütig der Industrie-Lobby und ihren Beratern im Ministerium?
Muss erst ein (!) engagierter Funkamateur, fast in letzter Minute, an den Petitionsausschuss des Bundestages schreiben? 
Übrigens:

S
o sieht der zuständige Minister die EMVG-Problematik
Die Argumentation, auf den Rundfunkdienst und Internet bezogen, geht für den Amateurfunkdienst völlig daneben.
Sollen Funkamateure ihre (auch gesetzlich garantierten) Frequenzen verlassen und nur noch das Internet nutzen?

Warum wurden die DARC-Mitglieder nicht aufgerufen sich in gleichlautenden Petitionen massiv gegen diese Funkschutz-Farce
der, von Industrie-Lobbyisten "beratenen", Parlamentarier im BMWi auszusprechenWir sind auch Wähler!
Oder sieht man den Petitionsausschuss als reine Ventilfunktion für frustrierte Demokratiegläubige an?
Ist man in diesem Verein so sehr mit sich selbst beschäftigt um keine Zeit, Lust oder Kraft zu haben aktuell drohendes Unheil vom Amateurfunkdienst abzuwenden? Wofür und für Wen ist man eigentlich tätig?
Wenn sich Letztendlich Funkamateure in Eigeninitiative selbst vertreten und wehren müssten, dann bräuchte es keinen Mitgliederbeitragsverwaltungsverein.
21.09.16: Die 2. und 3. Beratung zum EMVG im Bundestag, am Donnerstag dem 22.09.2016, wurde abgesetzt. (Hoffnung?)
In der Portalmeldung vom 22.09.2016 (!) informierte nun der DARC öffentlich über die Initiativen bezüglich der EMVG-Novelle.
DJ5IL empört sich zu Recht, bezugnehmend auf diese Portalmeldung (Auszug):

"... Nach der ersten Lesung im Bundestag und Verweisung an den Ausschuss für Wirtschaft und Energie bat der RTA um ein Gespräch mit den Berichterstattern von CDU, CSU und SPD. Diese Gespräche fanden am 20. September in Berlin statt ...
Bei der Besprechung der einzelnen Verbesserungsvorschläge wurden diese vehement von BMWi und BNetzA als unnötig abgelehnt ...
Die BNetzA betonte im Gespräch, dass auch Einzelfälle von Störmeldungen der Funkamateure weiterhin geprüft werden.
"Über diese Aussage freuen wir uns sehr", so der RTA-Vorsitzende Christian Entsfellner, DL3MBG ..."

Der RTA freut sich also sehr darüber, dass die BNetzA ganz offensichtlich auch weiterhin die Bestimmungen des EMVG und das rechtsstaatliche Grundprinzip der Rechtssicherheit umgehen will (siehe meine Petition http://cq-cq.eu/emvg2016pet,pdf ), indem lediglich nach ihrem Belieben "Einzelfälle" von Störmeldungen der Funkamateure weiterhin geprüft werden. Und die BNetzA entscheidet dann selbstverständlich kraft souveräner Willkür des Sachbearbeiters, welcher Einzelfall gnädigerweise geprüft wird ...
Ich kann es nicht fassen ! OM Entsfellner, haben Sie sich bei dieser Freudenbekundung gegenüber der BNetzA irgendetwas gedacht - und falls ja, was ?

73
Karl, DJ5IL

Nachtrag (26.09.2016):
DL3MBG will, so in einer eMail an DJ5IL, seine Freude bezüglich der Behandlung von Einzelfällen durch die BNetzA, als eine "sarkastische Bemerkung" verstanden wissen.
Ein Ergebnisprotokoll des Treffens, allen Mitgliedern zugänglich gemacht, wäre hilfreich auch dies einfach klären zu können.
TRANSPARENZ statt Klüngelei, EHRLICHKEIT, statt Mauschelei.
Es sind doch keine TTIP-Verhandlungen, Herr Ensfellner & Co. 

 

06.09.2016
QSO-Party zum 66. Geburtstag des DARC
Am 10. September von 18–21 Uhr (MESZ) können Clubmitglieder mit ihren jeweiligen Distriktvorsitzenden auf 80m
QSOs führen. Treffpunkt ist die Frequenz 3,7 MHz ±QRM, die Betriebsart wird Fonie (SSB) sein.
Nach Eröffnung der Party-Runde durch AR-Sprecher DL3AH, können teilnehmende DVs QSOs mit Interessenten führen.
Der Vorstand, der an diesem Tag in der GS Baunatal zur Vorstandssitzung weilt, plant von der Clubstation DFØAFZ aus teilzunehmen.
Quelle: DARC-Portalmeldung

Anmerkung der Red.:
Nur Clubmitglieder dürfen/sollen Anrufen? Und ex-sowie Nichtmitglieder nicht? Da sollte man doch eher großzügig sein!
Hoffentlich wird die Neuauflage der (verunglückten) VO-QSO-Party des Vorjahres mehr Zuspruch bei Beteiligten finden.
(Siehe, hier in Rubrik "Wende", Text vom 11.09.2015)

 

 

 

 

 

 

  

 

  

         




Damit sich der DARC-Vorsitzende 

und Vorstandskollegen diesmal

vorbildlich
, Bezugnehmend auf

die Rufzeichenanwendung

an die Bestimmungen der AfuV

halten
, als Service von QSLonline,

hier der entsprechende Paragraph: 
      

30.08.2016
QSLonline fragte den DARC-Vorsitzenden:   

Sehr geehrter Herr Schöppe,
im Haushaltsplan des DARC e.V. für 2016 wurden unter dem Titel XI (Projekte (AfuG)
10.000 EUR für die "Novellierung des AfuG" ausgewiesen.
Unsere Leser, die Mitglieder des DARC sind, interessiert wofür konkret dieser Betrag
benötigt und verwendet wird.
Da die Novellierung des AfuG eine hoheitliche Aufgabe des Gesetzgebers ist, und dem
DARC e.V. keine Kosten erwachsen, erscheint uns die Frage als durchaus berechtigt.
Diese Anfrage und Ihre Antwort werden wir unter der Rubrik "Wende" veröffentlichen.
Mit freundlichen Grüßen
Horst Koschorreck
DM2FDO
_________________________________
Redaktion QSLonline
- Amateurfunk auf den Punkt gebracht -
qslonline@gmx.de
http://www.qslonline.de
_________________________________

Hier die Antwort:

Wie bewerten DARC-Mitglieder diese Antwort? Vielleicht muss jeder selbst Nachfragen?
Wer in der, von DL7ATE erwähnten, Verbandszeitschrift oder Anderswo eine diesbezügliche Information für den Zweck des Haushaltspostens gefunden hat oder noch findet, den bitten wir uns die Quelle mitzuteilen.
Sich "für dumm verkaufen lassen" ist eine Sache. Dies aber einfach Hinzunehmen und nicht Nachzuhaken eine ganz Andere. 
  

29.08.2016
Mitgliederbegehren nach §14 Punkt 7 Satz 3 der Satzung des DARC:
Im Sinne einer modernen transparenten Vereinsführung soll jedem Mitglied die Möglichkeit gegeben werden, die Verwendung seiner Beiträge und die finanzielle Situation seines Vereins nachzuvollziehen.
Der bisherige §16 behält die zeitnahe Information über die Rechnungslegung der Mitgliederversammlung vor und fordert so wenige Informationen, dass das berechtigte Interesse der Mitgliederversammlung und Vereinsmitglieder an einer Information über die tatsächliche Lage des Vereins nicht ausreichend erfüllt wird.
Die neue Formulierung fordert dagegen eine hinreichende und zeitnahe Information aller Mitglieder.
Die Satzungsänderung stützt sich deshalb im Wesentlichen auf eine Stellungnahme des Instituts deutscher Wirtschaftsprüfer (IDW) zur Rechnungslegung von Vereinen...
   
Die ungewöhnliche Offenheit der aktuellen Information über das DARC-Portal, macht schon stutzig.
Einige unserer Leser sehen dieses erste Mitgliederbegehren auch als "Testballon", wieviel Mitglieder aus den OVs und Distrikten überhaupt noch Interesse am DARC, insbesondere seiner Vereinspolitik, haben.
Schaun `mer mal...
   
PDF-Dokument mit Statement zur Begründung
PDF-Dokument mit Begründung und Antragstext zur Unterschrift und Weiterleitung
PDF-Dokument von Martin Henz (DL5NAH), Referat UKW-Funksport des DARC e.V. (!)
Das Formular muss von jedem Unterstützer vollständig ausgefüllt, unterschrieben und im Original als Briefpost (auch mehrere in einem Brief) an DL5NAH geschickt werden.
Letzter Einsendetermin: 23. September 2016
   

28.08.2016
Stellungnahme der Vorsitzenden des DARC-Distrikts Württemberg zum Thema P34
"In meiner heutigen Kolumne möchte ich über zwei Dinge schreiben, die mich zurzeit sehr beschäftigen. Dabei geht es um die Veröffentlichung unseres Mitglieds Dr. Erhard Blersch, DB2TU und die Replik unseres Vorstands Steffen Schöppe, DL7ATE.
Der von mir sehr geschätzte Erhard engagiert sich seit Jahren für das Weiterbestehen unseres Vereins dem DARC e.V.
Dabei hat er zwei Themen, die ihn besonders umtreiben.
   
Das ist zum einen die Jugendarbeit, die er sehr erfolgreich nicht nur in seinem OV betreibt. Unter anderem seinem sehr zeitintensiven Engagement ist es zu verdanken, dass kein anderer Distrikt mehr Jugendliche in seinen Reihen hat als der Distrikt Württemberg (P).
Besonders zu erwähnen ist, dass er nicht in Rente ist sondern all das neben seiner Chirurgischen Praxis in Albstadt macht.
Zum andern kämpft er seit Jahren für mehr Transparenz und Offenheit im DARC. Besonders die nicht zeitgemäße Intransparenz des Finanzhaushalts des DARC e.V. ist ihm wie vielen von uns ein Dorn im Auge.
Gerade bei zweiten Thema kämpft er seit Jahren gegen die Windmühlen eines sehr vereint stehenden Vorstandes und seiner Geschäftsführung.
Aufgestoßen ist Erhard vor allem, dass in den letzten Jahren das Finanzgebaren immer heimlicher wurde. Er hat an vielen Stellen das Gespräch mit Vorstand und Geschäftsführung gesucht.
Je fundierter und bohrender seine Fragen wurden, auf desto mehr Schweigen und Ablehnung ist er in Baunatal gestoßen.
In letzter Konsequenz hat er sich dann dazu entschieden durch seine Veröffentlichung im „Funktelegramm“ die Öffentlichkeit zu suchen.
Und was tut der Vorstand? Anstatt, wie in anderen großen, bundesweit agierenden Vereinen üblich, für Offenheit und Transparenz zu sorgen, wird in einer Replik in der OV-Info der letzten Woche unser Mitglied Erhard, DB2TU als Querulant, Witzfigur und Lügner dargestellt.
Es wäre so einfach, die entsprechen Zahlen im Internet für alle zu veröffentlichen. Stattdessen spricht der Vorstand davon, dass es zu teuer wäre, den Geschäftsbericht als Sonderheft der CQ-DL zu veröffentlichen. 
Es reicht wohl wenn das „gemeine“ Mitglied einmal im Jahr mit einer Mini-Bilanz abgespeist, deren Aussagekraft gegen Null geht.
Im Zusammenhang mit den Vorgängen um unseren ehem. stellv. DV Johannes, DL5KAZ stellt sich mir erneut die Frage:
„Wie soll man zukünftig noch aktiv für das Engagement im Ehrenamt im DARC e.V. werben?“
Wir sind im Amateurrat untereinander, und bei der Arbeit mit dem Vorstand sowie in der Kommunikation mit den Mitgliedern weit davon entfernt, die Grundsätze einer wertschätzenden Kommunikation und eines wertschätzenden Miteinanders zu befolgen.
Und daran hat sich in den letzten Monaten nichts geändert. Trotz aller anders lautenden Beteuerungen von Steffen, DL7ATE."
   
Eure nachdenkliche
Béatrice, DL3SFK
Quelle: Württemberg-Rundspuch 1635 

    

25.08.2016
OV-Info 9/16 des DARC:

In einer, an die OVVs des DARC e.V. gerichteten, "Klarstellung des DARC-Vorstandes zu öffentlichen Vorwürfen eines Mitglieds"
reagieren der Vorstand und sog. Amateurrat auf die Veröffentlichungen von DB2TU im FUNKTELEGRAMM und im Internet.
Es wird auf einzelne Aspekte eingegangen und die Vorwürfe zurückgewiesen.
Link zur OV-Info 9/16 (Mitgliederbereich des DARC): 
  

23.08.2016
Neustart
Die Mehrzahl der AR-und VO-Mitglieder haben viele Jahre in ihren Ämtern verbracht und an ihrem Selbstverständnis gearbeitet.
Sie gehören zu den "Alt Eingesessenen", wobei hier jedes einzelne Wort diesen Zustand exakt zu beschreiben scheint (HI).
Wenn tatsächlich ein neues AR-Mitglied wagt Neues zur Diskussion zu stellen, wird neben einer rechtlichen Überprüfung sogar eine Klageandrohung in Aussicht gestellt.
Bremsklötze für Erneuerung und Transparenz scheinen die DVs (Amateurräte) von I und B zu sein. Unheilige Nord-Süd Allianz?
Es gibt sicher auch Anderswo Funktionäre die IHREN (wörtlichen genommen) Verein in ihrem Sinne prägen. Auch im DARC e.V. ?
Im Grundsatz meint man wohl: UNSER Verein bleibt so, wie er von UNS in Jahrzehnten geformt wurde. Ohne Wenn und Aber!
Vielleicht bringt die Initiative des OV P34 eine Lawine ins Rollen, die zumindest Ansätze einer neuen Vereinslandschaft erzeugt.
Diese Landschaft sollte von Reformwilligkeit, Ehrlichkeit und Offenheit - insbesondere den Mitgliedern gegenüber - geprägt sein.
 
Dazu gehört nicht, dass eine Handvoll Funktionäre Inhalte der Novellierung des AfuG bestimmen und unter Verschluss halten.
 
20.08.2016
Außerordentliche Hauptversammlung des OV P34 am Freitag den 19.08.2016

An alle Ortsvereinsmitglieder wurde termingerecht die Einladung zur außerordentlichen Hauptversammlung versandt.
Grund der Hauptversammlung sind die 4 Anträge zur Distriktsversammlung.
Es ging um folgende Punkte:
- Misstrauensantrag gegen den Vorstandsvorsitzenden DL7ATE
- Der Vertrag des Geschäftsführers soll nicht mehr verlängert werden.
- Der Vorstand legt den Rücklagenspiegel ab 2010 vor.
- Satzungserweiterung § 10:
  Jedes Mitglied soll auf der Mitgliederversammlung Rederecht zu jedem Punkt der Tagesordnung haben.
   
Ergebnis der Versammlung:
Alle 4 Anträge wurden mit 24 Stimmen und ohne Gegenstimmen angenommen. Anträge
In der Diskussion kam heraus, dass sich alle OMs eine offene, ehrliche Führung des DARCs wünschen.
Quelle: www.darc.de/p34



18.08.2016
Wen wundert es noch wirklich wenn bei den ankommender QSLs die Anzahl der Rückläufer-QSLs, a.G. Ausgetretener ehemals aktiver Mitgliedern, zunimmt?

 Eine Auswahl heutiger Negativ-Ausbeute:
  
 -  DJ4GX  ehemals Mitglied im OV A01
  
 -  DF4PR  ehemals Mitglied im OV K15
  
 -  DJ5NN  ehemals Mitglied im OV S18
  
 -  DL1LBV ehemals Mitglied im OV M04
  
 -  DL2TM   ehemals Mitglied im OV W36
  
 Müsste nicht alles unternommen werden,
 um diesen Austritts-Trend zu stoppen?
 Vereinsverantwortliche beschäftigen sich
 anscheinend lieber mit sich selbst und
 ergehen sich lustvoll in "Vereinsmeierei".
 Eine Arbeitsgruppen "Mitgliedergewinnung"
 wurde gegründet und schlief Ergebnislos ein.
 Durch Vereinspolitik die Mitglieder halten
 und nicht vergraulen. Offenheit, Ehrlichkeit?
  
 Siehe auch nachfolgende Info vom 16.08.16  

29.07.2016
Das DARC-Mitgliederforum

Dieses Forum wurde definiert als ein "Mehrwert" und ist  daher nicht automatisch für jedes DARC-Mitglied zugänglich. 
Vereinsobere können höchstpersönlich Huldiger zulassen, und Kritiker aus dem Forum aussperren.  Das gab es bereits.
Das Forum ist auf der DARC-Webseite unter https://forum.darc.de/ zu erreichen. Einloggen mit Call und DARC-Passwort.

02.07.2016
Paukenschlag
DL5KAZ verlässt den DARC
Und wieder kehrt ein (im besten Sinne) langjähriger DARC-Funktionär, vom DARC e.V. entäuscht, dem Verein den Rücken zu.
Der Abschiedsbrief, an bisherige Mitstreiter gerichtet, offenbart Gründe und daraus entstandenen Frust gegen die derzeitigen "Führungspersönlichkeiten" des Vereins, die er mit vielen noch aktiven Vereinsmitgliedern teilt.
Wir sind vollinhaltlich der gleichen Meinung zu den Ursachen und Folgen des derzeitigen, schon zu lange bestehenden und dem Verein schadenden, Handelns der Vereinsoberen die, wie es 1993 ein Unterabteilungsleiter der Lizenzbehörde (damals BMPT) prognostizierte, tatsächlich langfristig eine "Verrottung des Amateurfunks von Innen" vorantreiben könnte.
Stellungnahme der Distriktsvorsitzenden (aus WRS 1627) 

30.06.2016
Elfi Herre, DF3TE, erhält Ehrenteller des YL-Referats

Das Call DF3TE ist bei vielen deutschen Stationen und darüber hinaus mehrfach im Log, weil Elfi als Funkamateurin aktiv ist.
Sie leitet das Referat Funkbetrieb im Distrikt, wertet die Köln-Aachen Conteste und die YL-Partys aus.
Wie Elfi Herre, sollten vorrangig aktive Mitglieder für besondere Aktivitäten im Verein geehrt werden.
Ein Ehrenteller ist was Schönes, wird aber bei Auftritten in der Vereinsöffentlichkeit vom Geehrten nicht gezeigt werden können.
"Goldene Ehrennadeln" sind wohl (traditionell) vorrangig ehemaligen Vorstandsmitgliedern und Distriktsvorsitzenden zugedacht.
Etwas peinlich sollte es dem Verein sein, wenn zu der heutigen Portalmeldung das Vorstandsmitglied Herr von Grote, DB6OE, in voller Schönheit und Größe bei der Tellerüberreichung abgebildet ist, jedoch von Elfi Herre nur der Hinterkopf zu sehen ist!
Aber dies ist durchaus Bezeichnend, weil hier die Wichtigkeit bzw. Wertung handelnder Personen im Verein demonstriert wird.
Quelle: Aus DARC-Portalmeldung 24.06.16
Übrigens:
Auf den Webseiten des DARC e.V. ist keine Liste der, mit "Goldener Ehrennadel", Ausgezeichneten und Anlass/Grund für die Ehrung zu finden..

24.06.16
Messe eröffnet: Volles Programm zu Lande, zu Wasser und in der Luft
"Die 41. HAM RADIO .., wurde vom DARC-Vorsitzenden Steffen Schöppe, DL7ATE, mit folgenden Worten eröffnet:
"Der Funkamateur in seiner meist warmen Stube * hat oft gar keinen Begriff davon, mit welchen Herausforderungen die Gegenseite zu kämpfen hat, wenn sie sich auf dem Wasser oder in der Luft befindet." 
Quelle: Aus DARC-Portalmeldung 24.06.16
   
Da dies ein meist inaktiver Lizenzinhaber (Geocacher) den Funkamateuren überzeugend vermitteln will, gehört schon Mut dazu.
Als Metapher könnte man folgendes Beispiel heranziehen: Versucht hier ein Farbblinder eine Bildbeschreibung?
Als aktiver Funkamateur sollte man einen "klaren Begriff" vom Betriebsdienst unter schwierigen Bedingungen jeder Art haben.
Im Sommer wie im Winter, unabhängig von der eigenen Wohnsituation *.
Vielleicht versetzte sich DL7ATE bereits vorzeitig in die Rolle des künftigen Klasse K-Lizenzinhabers. Da könnte er Recht haben!
   
Ganz Allgemein: Es gibt aktive Funkamateure und Amateurfunker. Es gibt auch Vereinsfunktionäre denen die Überreichung von Ehrenzeichen und Abbild in der Vereinszeitschrift ausreichend zur eigenen Befriedigung und Selbstwert sind. 

21.06.2016
BMVI Vortrag zum Amateurfunkgesetz auf der HAM RADIO fällt aus
Die Präsentation zur Novellierung der Amateurfunkgesetzgebung von Harald Berninghaus aus dem Ministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur auf der HAM RADIO fällt aus persönlichen Gründen aus.
Sie war für Samstag, den 26. Juni um 14 Uhr im Raum Schweiz angekündigt worden. 
...
Wer dennoch Interesse an Kernelementen des neuen Amateurfunkgesetzes hat,.. mag sich vielleicht an der DARC-Bühne im Foyer am Samstag um 17 Uhr einfinden. Dort wird in einer Talkshow über den Fortgang der Novellierung diskutiert.
Quelle: Aus DARC-Portalmeldung 21.06.16
Als Information schon in Ordnung. Inhaltlich jedoch eher als Ausladung wie Einladung ausgedrückt. 

 

15.06.2016
41. HAM RADIO
Im Dialog mit Vorstand, Amateurräten und Mitgliedern
 
"In diesem Jahr lädt der DARC-Vorstand zur Veranstaltung „Vorstand, Amateurräte und Mitglieder im Dialog" ein.
Diese findet am Messe-Samstag, dem 25. Juni in der Halle A2/Raum 2 von 16 bis ca. 17.30 Uhr statt.
Haben Sie Fragen, die Sie an den Vorstand oder an Amateurräte stellen möchten?"
Quelle: DARC-Portalmeldung 
Dies ist eine der seltenen Gelegenheiten, die genutzt werden sollte um öffentlich die DARC-Vereinspolitik zu Hinterfragen.
Zum Beispiel die Einführung der Klasse K und deren unvorsehbaren Folgen für das Niveau des Amateurfunkdienstes in DL.

14.06.2016
Ein Antrag in der April-MV und seine Folgen
Es geht um Vorgänge zum Antrag 7D des Berliner DVs, DL7BMG, bezüglich einer jährlichen Erhöhung der Mitgliedsbeiträge.
   
Dieser Antrag stand im Gegensatz zum, vom Amateurrat mehrheitlich abgelehnten, Antrag 7C des DARC-Vorstandes.
Dieser sah nämlich eine durch ihn selbst bestimmbare, deutlich über der Inflationsrate liegende, jährliche Erhöhung vor. 
Der Antrag 7D dagegen, beinhaltete eine jährliche Überprüfung durch den Amateurrat und sah eine ggf. daraus folgende  erforderliche Anpassung der Höhe der Mitgliedsbeiträge vor.
Letzterer Antrag des Distrikts Berlin wurde vom Amateurrat mehrheitlich angenommen. Eine demokratische Entscheidung.
Diese passte aber dem DARC-Vorsitzenden DL7ATE und dem DV Franken gar nicht. Ein Gutachten sollte den Antrag kippen.
Er initierte einen Vorstandsbeschluss zur Abstimmung über eine Rücknahme des 7D. Am 18. Mai wurden die DVs informiert. 
Auch der Antragsteller, DL7BMG als DV-D, stimmte einer Rücknahme zu, da der DARC-Vorstand in dem von ihm beauftragten Gutachten darauf verweisen konnte, daß es Rechtsunsicherheiten in der Formulierung diesem Antrages geben könnte und um
den Frieden im AR zu wahren.
DL7BMG brachte aber deutlich zum Ausdruck, daß die jährliche Festlegung der Beiträge, als Pflicht für den Amateurrat, als ein neuer Antrag zur nächsten MV im November erneut vorliegen wird.
Was Geheimhaltung des Themas angeht, hat er herbe Kritik einstecken müssen. Mitglieder über AR-Themen im Unklaren lassen?
Diese Verfahrensweise in der Art der Arbeit des Amateurrates ist, seines Erachtens nach, so nicht hinnehmbar.  Wir stimmen zu!
Darüber hinaus ist es in dieser Sache grundsätzlich angezeigt, mit offenen Karten gegenüber allen Mitgliedern zu spielen, denn immerhin findet eine Mitgliederversammlung mit Abstimmung statt, wenn auch nur im schriftlichen Umlaufverfahren.
In diesem speziellen Fall ist es sogar wichtig die Gründe für dieses Verfahren und die Rücknahme der Änderungen zum Antrag
7D öffentlich zu machen. Das wäre aber auch Aufgabe des Vorstandes, denn dieser hat immerhin dieses Gutachten beauftragt.
   
Wie im Bericht auf der DARC-Webseite zu lesen ist, haben zwei Mitglieder gegen den DARC Klage eingereicht, um zu erreichen, daß diese Änderung rückgängig gemacht wird.
Eine Klage stammt von einem Vorstandsmitglied, die andere vom einem Distriktsvorsitzenden. Dies könnte man schon als eine "erdoganartige" Umgehung demokratischer Entscheidungen ansehen, um Druck auf die Mehrheit des Amateurrates auszuüben.
Übrigens wurde unverholen der Mehrheit des Amateurrates gedroht, sie ggf. persönlich auf die Zahlung von Schadensersatz zu verklagen, da sie mit JA für den Antrag 7D gestimmt hatten...
Die Rolle des Vorstandes und seines Vorsitzenden nimmt immer eigenartigere Züge an. Hier besteht wohl Handlungsbedarf...

14.06.2016
K
annNix-Klasse im Entwurf des neuen Afu-Gesetzes
Nicht der Gesetzgeber drängte, eine "Einsteigerklasse" (unterhalb der Klasse E, international Novice) einzuführen, sondern eine, aus welchen Gründen auch immer, motivierte Truppe um DARC-Vorständler und AJW-Aktivisten herum.
Eine Tatsache, auch wenn versucht wurde und immer noch wird, die Fakten und Ereignisse um eine ELL anders darzustellen.
Die ELL war eine Empfehlung für Länder, die keine Einsteigerklasse hatten. Wir haben eine Klasse E.  Die genügt völlig.
Die Diskussionen über eine neue "Einsteigerklasse K" (ELL) begannen im Jahre 2008!
Die Meinung normaler Vereinsmitglieder zu dieser Idee wurde in der Clubzeitschrift und eMail-Umfrage manipulativ dargestellt.
So wurde die durch Mehrheit der DARC-Mitglieder begründete Ablehnung dieser Schnapsidee, einfach nicht berücksichtigt.
   
An der Problematik des "Für und Wider" hat sich bis heute nichts geändert. Man hat keine neuen Erkenntnisse für ein "Dafür".
Den "Fehler" die Mitglieder zu befragen und mitzunehmen auf diese Reise ins Ungewisse, betreffend eines zu etablierenden CB-Funk Niveaus im Amateurfunkdienst, machten die (un)verantwortlichen Funktionäre des Vereins nicht mehr. Eine Taktik?
Eine "RTA-Wunschliste" die auch die Klasse K beinhaltete, wurde von DL3MBG (DARC-Vorstand und RTA-Vorsitzender) still und heimlich über die Staatssekretärin Baer an das Ministerium herangetragen. 
Vielleicht hat eine landsmannschaftliche Verbundenheit dazu beigetragen, auch hier eine gemeinsame Sprache zu finden?
Man verspricht sich wohl eher neue DARC-Mitglieder und damit Vereinsbeitrags-Einzahler, als gut ausgebildete Funkamateure?

Weitere Infos:
Hier auf der "Wende"-Seite kann man über die Browser-Suchfunktion (Suchen) "ELL" oder "Klasse K" bzw. "Einsteiger" eingeben,
durch im Internet "Googeln" nach: Amateurfunk Klasse K
oder auch über folgende Links:
Audio-Datei die Podiumsdiskussion zum Thema: "Brauchen wir eine neue Einsteigerklasse" (HAM Radio 2008)
Sowie:
Info/Meinung/Kommentar 1
Info/Meinung/Kommentar 2
Info/Meinung/Kommentar 3
Info/Meinung/Kommentar 4
Info/Meinung/Kommentar 5
Info/Meinung/Kommentar 6
Info/Meinung/Kommentar 7
Klasse-K-Stellungnahme-der-AGAF.pdf
Zu beachten ist, das Zwischenzeitlich kein neues Konzept mit Gründen zur Etablierung einer neuen Einsteigerklasse, als das aus dem Jahre 2008, vorliegt. Wenn es ein neues gäbe, was notwendig wäre weil die damals aufgestellte 6 GRUNDSÄTZE schon nicht mehr zutreffen, sollte der DARC e.V. dieses den Mitgliedern bekannt machen, um darüber zu diskutieren und ggf. neu zu befinden.
Der DARC e.V. sollte kein Verein sein, der sich gegenüber seinen Mitgliedern abschottet und mit Behörden einen Deal aushandelt um ein seit 8 Jahren totes Projekt Wiederzubeleben. Es liegt an den Mitgliedern, sich das gefallen zu lassen oder Fragen zu stellen.

20.05.2016
Hamvention Dayton 2016
"Der DARC präsentiert sich vom 20. bis 22. Mai auf der Amateurfunkmesse Hamvention in Dayton im US-Bundesstaat Ohio.
Der DARC Vorstand berichtet: "Der DARC Stand befindet sich zwischen der RSGB und Qatar, in direkter Nachbarschaft der IARU."
Der DARC-Vorsitzende Steffen Schöppe, DL7ATE, berichtet: "Im Gästebuch haben sich schon über 80 Besucher eingetragen, gefühlt wurden drei mal so viele Gespräche geführt."
"Mit dem neuen ARRL-Präsidenten Rick Roderick, K5UR, und dem IARU-Präsidenten Tim Ellam, VE6SH, wurde bereits über einige Themen wie die Mitgliedszahlen, Prüfungen und QSLs gesprochen."
  
Quelle: DARC-Portalmeldungen

Über diese simple Thematik könnte man Online und auch in Echtzeit kostengünstiger reden oder sich schriftlich austauschen!   
Dafür nach Dayton/Ohio reisen? Gäbe es in DL nichts Wichtigeres und Dringenderes für unseren DARC-Vorsitzenden zu tun?  
Wer bezahlt diese Selbstdarstellung?
Wie wäre es sich Gedanken über die Entwicklung des Vereins zu machen, statt Verwalten, Vorsitzen bzw. doch eher Aussitzen?
Der SWL Malte (DE2MJS) der, u.a. neben den DARC-Touristen DL3MBG, DF2OO und DL7ATE, dort als "DARC-Offizielle" über "zahlreiche Amateurfunkthemen" mit den Besuchern sprach (siehe Gruppenbild mit o.g. Vereinspersönlichkeiten auf der DARC-Portalseite und in den sozialen Medien) ist der Sohn unseres Vereinsvorsitzenden!
Ein SWL repräsentiert auf der Hamvention den DARCZur Klasse E (DO2MJS) hatte es nicht gereicht?
Andere Länder nehmen, neben dem offiziellen Vertreter ihres nationalen Afu-Verbandes, z.B. einen bekannten DXpeditionär zu solchen Veranstaltungen mit.
Hat der DARC sich dort tatsächlich selbst dargestellt? (HI)  Erinnert das nicht sehr an das Märchen "Des Kaisers neue Kleider"?

   
16.05.2016
Zurückhaltung und Mißachtung statt Transparenz
Nicht nur allein seinen Mitgliedern gegenüber zeigt sich der DARC, in der Informationspolitik über wesentliche Geschehnisse und
Handlungen, zurückhaltend bis verschlossen. 
Auch aus RTA-Kreisen wurde bekannt das der DARC, der sich als "straff führender Verband" des RTA versteht, noch nicht einmal
die Mitgliedsverbände des Runden Tisch Amateurfunk über seine Gespräche mit dem für den Amateurfunkdienst zuständigen Ministerium umfassend unterrichtet.
Es geht u.a. um seine "RTA-Wunschliste", die der DARC e.V. in den Texten der Novellierung von AFuG/AfuV wiederfinden möchte.
Um Selbstverwaltungselemente wie die eigene Durchführung der Lizenzprüfung, die er sich so sehr von der Behörde wünscht.
Und vor Allem um Einführung einer Entry Level Licence (Klasse K-annnix). Eine Idee die auf eine Afu-Niveauabsenkung abzielt.
Gegner dieser Idee meinen, dadurch könnte der Verein vielleicht irgend einen Einfluss in Bezug auf die Mitgliedschaft nehmen... 
Das Verlorengehen des behördlich/staatlichen Handelns, als einer der Grundlagen der Amateurfunkgesetzgebung und damit als einen Funkdienst, könnte sich jedoch in der Zukunft als verheerend auswirken.
DARC-Vorstandsmitglied und RTA-Vorsitzender DL3MBG nannte, lt. unserer Information, das Anschreiben vieler Funkamateure
an die Staatssekretärin Frau Bär "Störfeuer von Einzeltätern". Die Initiativen besorgter und engagierter Funkamateure so zu
nennen ist schon allein eine Unverschämtheit. Und: "das Ministerium schon damit umgehen könne" zeigt arrogante Mißachtung
von Bedenken und Meinungen zum Vorhaben einer Novellierung und soll wohl auch (s)eine angebliche Machtstellung herausheben.
Siehe dazu als Beispiel:  Geplante Novellierung der Amateurfunkgesetzgebung (PDF-Datei)

07.05.2016
ADAC beschließt Neuorganisation

Der Club wird in drei Bereiche aufgespalten und soll dadurch transparenter werden.
Lt. Mitteilung ist "Reform für Vertrauen" der beste Weg, den Club modern, transparent und zukunftssicher aufzustellen".
Quelle: Tagesschau.de
Da hat wohl einer unserer Besucher die Vereinsabkürzungen verwechselt. Kann ja mal vorkommen. Schade eigentlich...

18.04.2016
Verpennt!

Portalmeldung vom Montag 18.04.2016
"Heute ist Weltamateurfunktag"
QSLonline meint:
Ausgeschlafen?
Und nächstes Jahr wieder am 18. April. Wie im letzten Jahr und übernächstes Jahr auch, ist einUnd nächstes Jahr wieder am 18. April. Wie im letzten Jahr und übernächstes Jahr auch, ist ein IARU- Weltamateurfunktag.
Kann unser Verein diese "Veranstaltung" nicht ein paar Tage oder Wochen früher melden, damit OVs und engagierte OPs zu diesem Termin etwas planen und durchführen können? Erst am gleichen Tag Vormittags darauf aufmerksam und Vorschläge zu machen, ist einfach nur noch peinlich! Wie vieles Andere... und leider auch Symptomatisch.
Weder die "CQ DL" im Heft 4-2016, noch die Sendungen des "Radio DARC" vom 10. und 14. April erwähnten dieses Event, an
dem sich auch der DARC e.V., wie andere Amateurfunkverbände weltweit, z.B. mit dem Sonder-Call (DL0WARD) hätte beteiligen
können. Oder einfach nur die DARC-Clubstation (DL0DL) in Blunatal durch Mitarbeiter der GS aktivieren? Schöne Sonder-QSL?
Vielleicht alle Vorständler und DVs, die neben Ehrenämtern sogar noch Amateurfunk betreiben (HI), dazu motivieren können? 
Ist dieses Versäumnis ein Ausdruck von Planlosigkeit oder der Unfähigkeit, anleitend und als "Motor", etwas in Bewegung
setzen zu können oder zu wollen?
Ein "macht mal" und eine organisatorische Herumwurstelei zum Prinzip machen, ist schon mehr als ärgerlich. Fast Sabotage!

12.04.2016
40% Mitgliederschwund im DARC:  Vorsitzender "... will Arbeit weiter fortsetzen"

Unter dieser Überschrift ist im Heft 5/2016, Seite 30/31 des "FUNKTELEGRAMM", als redaktioneller Beitrag, ein Resumé zur Tätigkeit des derzeitigen DARC-Vorsitzenden, der seit März 2010 Verantwortung für die Entwicklung des DARC und seiner Außenwirkung trägt, veröffentlicht. Ist das als eine Drohung zu verstehen? Wenn ja, gegen Wen richtet sie sich?
Der verursachte Schaden, der dem DARC in dessen Amtsjahren entstand, wurde im o.g. Beitrag auf 600.000 EUR/Jahr beziffert.
"Augenwischerei" und auch irreführende Meldungen (auch wir berichteten über statistische "Klimmzüge" des Vereins und dessen Jubelmeldung vom 17.02.16) lösen keines der u. E. grundsätzlichen und strukturellen Probleme des Vereins mit seiner Führung.
Interessant ist auch der Kommentar der FT-Redaktion (Seite 2) zur Idee einer jährlichen und automatischen Beitragserhöhung.
  
Die Kompensation von Beitragsverlusten durch Austritte, soll durch Beitragserhöhungen für die verbliebenen Mitglieder erfolgen!
Einsparungen? Warum? Solange, an der Vereinspolitik uninteressierte, Mitglieder und OVVs mitspielen und sich melken lassen?
Solange nur ungenügend und zaghaft interne Kritik - innerhalb der Funktionärstruppe im Amateurrat und Vorstand - geübt wird, wird sich auch nichts in Hinsicht Struktur und Verkrustung im Denken und Handeln der Entscheider im Verein ändern.  
    

30.03.2016 (Ergänzt am 12.04.16)
Bröckelt es im DARC?

Der neue Notfunkreferenten DL5DG legte, bereits nach rd. 4 Monaten Tätigkeit in dieser Funktion, sein Ehrenamt nieder.
Die Gründe lägen in fehlender Unterstützung des Vorstandes, dessen Eigenmächtigkeiten, und Kommunikationsproblemen.
Auch weitere 3 Mitglieder des Referates legten Ihre Ämter im Referat nieder.
Die Gründe für die Aufgabe der Ehrenämter mögen unterschiedlich sein. Hier Freiwillig, da eher Herausgedrängt?
Ist es nicht bedenklich wenn nur 8, von 13 derzeitigen, Referatsleitern einer Einladung des Vorstandes (Februar 2016) folgten?
Ach so, es waren ja faktisch 9 anwesend. DL7ATE ist ja auch selbst einer der Referatsleiter.
31.03.16  DJ5KX wurde vom Vorstand als neuer Referatsleiter eingesetzt. Schaun ´mer mal!
    

DARC-Portalmeldung vom 24.03.16
"Fast auf den Tag genau nach der ersten Sendung von RADIO DARC am 22. März 2015 startet der vereinseigene Sender nun 
 auch eine digitale Ausgabe."
   
 
Müsste es nicht, der Ehrlichkeit halber, besser heißen:
"Fast auf den Tag genau nach der ersten Sendung von RADIO DARC am 22. März 2015 startet ein Rundfunkprogramm, mit
 DARC im Namen,
nun auch eine digitale Ausgabe"?

Müsste es nicht, der Ehrlichkeit halber, besser heißen:
"Fast auf den Tag genau nach der ersten Sendung von RADIO DARC am 22. März 2015 startet ein Rundfunkprogramm, mit
 DARC im Namen,
nun auch eine digitale Ausgabe"?

13.03.2016
Projekt Funkfeuer "auf Eis gelegt"
Siehe unsere Info-Seite zum Projekt

25.02.2016
Distriktvorstand P vom 23.02.16

AJW / Eckart Moltrecht / Stellungnahme Distrikt Württemberg
   
Heute Morgen erreichte uns eine weitere sehr traurige Nachricht bezgl. des Zustands des AJW Referat.
Nachdem der Vorstand des DARC e.V. (Red.: DL7ATE) persönlich die Zügel des AJW Referat in die Hand genommen hat,
und verdiente Mitarbeiter aus dem Referat gedrängt hatte, schmeißt jetzt auch Eckart Moltrecht, DJ4UF dem Vorstand den Fehdehandschuh zu.
Laut einer Veröffentlichung von Gerrit, DH8GHH (siehe weiter unten) hat Eckart am heutigen Tage seine Zusammenarbeit mit dem AJW Referat aufgekündigt.  Über die genauen Gründe wollen wir in Distrikt Württemberg nicht weiter spekulieren, aber wir halten das für ein weiteres Zeichen des desolaten Zustands der Führung des DARC e.V. in Baunatal.
   
Uns bleibt nur das tiefe Bedauern des Distrikt Württemberg auszudrücken und unseren ganzen Dank an Eckard zu richten.
Sein, und nur sein Verdienst ist es, das viele von uns über seine "Brücken" den Weg zum Amateurfunk gefunden haben. 
Kein Ausbildungslehrgang ist ohne sein Bücher ausgekommen. Niemand der in dem letzten 20 Jahren die Lizenz gemacht hat, oder auf die nächst höher Lizenzklasse „upgedatet“ hat, ist an seinen Büchern oder dem Online Lehrgang vorbei gekommen. 
Das was Eckard in vielen Jahren aufgebaut hat wird nun wegen einer verfehlten AJW Politik und mangelndem Willen zur Ausbildung – und damit zur Mitgliedergewinnung – weggeworfen.
Der Distrikt Württemberg hofft inständig darauf, das sowohl der Vorstand in Baunatal als auch Eckard Ihren eingeschlagene Weg noch einmal auf den Prüfstein stellen und für das AJW Referat einen neuen Weg finden.
Für den Distrikt Württemberg,
Beatrice, DL3SFK  (DV-P)

Am 28.2. ergänzte DL5KAZ  
QuellenDistrikts-Webseite
Hervorhebung:  Redaktion

17.02.2016
DARC verzeichnet Mitgliederzuwachs?
Eine neue statistische Auswertung des DARC soll ergeben haben, dass allein im Januar diesen Jahres 200 neue Mitglieder in den Deutschen Amateur-Radio-Club e.V. eingetreten sind.
Mit Stand 04. Februar 2016 sind das 219 neue Mitglieder!
Quelle: DARC-Portal
Also bereits in den ersten Tagen des Februar schon 19 Neumitglieder? Prima!
Wenn sich der Trend so bis Ende 2016 fortsetzt, dann könnte der DARC-Mitgliedsbeitrag locker um die Hälfte reduziert werden. 
Na das sind doch mal gute Neuigkeiten vom Bundesverband für den Amateurfunk in Deutschland.
Winston Churchill schreibt man das Zitat zu: "Trau keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast."
Der meinte aber nicht den DARC e.V., um das gleich richtig zu stellen.
(HI)
Und wieviel Mitglieder sind im Jahr 2015 aus dem DARC e.V. ausgetreten? Auch das gehört wohl zu einer objektiven Statistik.
Mit statistischen Zahlen unterlegte "Jubelmeldungen" gab es auch in der ex-DDR. Man wusste
schon, wie sie zu bewerten sind.

03.02.2016
QSL-Service des DARC e.V.
Siehe unsere Rubrik "Fokus"

17.01.2016
Aus dem Württemberg RS 06.12.15 zum
"Regio-Treff Nord" des DARC Distrikt P
   
Am 29. November haben sich die Distriktsvorsitzende Béa, DL3SFK und etliche OVVs aus dem nördlichen Württemberg zum traditionellen Regio-Treff in Stuttgart zusammengefunden.
Statt des angekündigten Vortrags über Fundraising wurde der Vormittag genutzt, um über die drängenden Fragen zur Zukunft des DARC e.V. zu diskutieren.
Ausgangspunkt war die Beobachtung, dass Vorstand und Amateurrat sich eher mit taktischen Geschäftsordnungstricks wie dem Zurückziehen gestellter Anträge zu beschäftigen scheinen, statt mit dem Ausarbeiten konkreter Vorstellungen zur Reaktion des Clubs auf den unaufhaltsamen Mitgliederschwund.
Kritisch wurde angemerkt, dass die vom Vorstand geplante automatische Beitragserhöhung das Problem nicht an der Wurzel packt, sondern lediglich hilft den Zeitpunkt hinauszuzögern, an dem dann möglicherweise doch harte Konsequenzen gezogen werden müssen.
Es wurde die Frage laut, wie lange sich der DARC in dieser Situation potenziell defizitäre Tochtergesellschaften leisten kann.
Zudem war noch in unguter Erinnerung, dass der Vorsitzende, DL7ATE, die auf einer Mitgliederversammlung des Distrikts
an ihn gerichtete Frage, ob die Verlags-GmbH Gewinn oder Verlust mache, nicht wahrheitsgemäß beantwortet hatte.

29.12.2015
Joke(r) bei der DARC65-Jubiläumsaktion
Am 28.12.15 meldete der DARC e.V.:
"Nach Weihnachten wird der Vorstand des DARC e.V. die Rufzeichen DL65DARC und DK65DARC in die Luft bringen.
Diese Aktivitäten gelten als Joker für die Jubiläumsdiplome, falls ein Distrikt im Laufe des Jahres nicht gearbeitet werden konnte.
Die Aktivitätszeiten können ab sofort im Internet unter http://dcl.darc.de/~dcl/planer/plan.php?acall=all nachgelesen werden. Dabei bitte auf die Calls DL7ATE, DL1DCT, DL3MBG und DB6OE achten."
Quelle: Besucher-Infos
    
QSLonline
:
Ja wie denn, wenn über den Link unter DL65DARC und DK65DARC zu den Tagen bis 31.12.2015 keine "Vorstandsaktivitäten"
(Calls der Vorstandsmitglieder) zu sehen sind bzw. waren?
Am 29.12. nachmittags erfuhren wir dann, dass nur am 28.12. (!) - ausser DL7ATE - die anderen 3 Vorständler QRV waren.
Zumal unter den Calls DK65DARC und DL65DARC aktiv, wusste kein QSO-Partner wer von den Herren da gerade funkte (HI).
Wieder mal eine undurchdachte und inhaltlich falsch publizierte Aktion. Kann man nicht, oder will man nicht... oder ist egal
Prost Neujahr!

22.12.2015
Über den Tellerand geschaut...
und Erschreckendes gefunden.

Neben dem DARC e.V. gibt es in Deutschland eine Vielzahl von Vereinen, Hobbyverbänden, Sportverbänden u.v.a.m.
Bei Letzteren fiel z.B. der DSV (Deutscher Schwimm-Verband) negativ auf.
Nicht weil dort Nichtschwimmer Vereinspositionen bekleiden, sondern weil die Spitzenfunktionäre sich Tagungsannehmlichkeiten zugestanden, der Verband nach "Gutsherrenart" geführt, und die Kommunikation mit unteren Ebenen und einfachen Mitgliedern vernachlässigt wurde.
Angedachte Reformen konnten a.G. verkrusteter Strukturen und aufgebauter Bürokratie nicht auf den Weg gebracht werden.
Der Rückhalt der Vorsitzenden an der Basis lag nach letztem Verbandstag nur 57%, obwohl niemand gegen sie kandidierte.
Quelle: Berliner Zeitung Nr. 295 vom 18.12.15, Seite 20

QSLonline:
Ein Vergleich mit dem DARC e.V ist sicherlich nicht angebracht.
In der DARC-Führungsriege sind zwar auch "Nicht-und Gelegenheitsfunker" vertreten, das scheint auch kein Problem zu sein.
Jedoch zu den Vorstandswahlen fand sich ebenfalls kein Gegenkandidat, der über sein Ehrenamt neue Ideen hätte einbringen können. Und ... Reformbemühungen scheinen auch hier immer wieder zum Scheitern gebracht zu werden. Die Kruste hält!

  
17.12.2015
Aus dem "Weihnachts-RS" des DARC

DL7ATE: (siehe auch, fast Gleichlautend, Text des Editorial der "CQ DL" 1-2016)
"So ist aktuell für die letzte Dezemberwoche geplant, dass noch mal alle Vorstandsmitglieder die Geburtstags-Rufzeichen aktivieren und damit als Joker für nicht gearbeitete Distrikte dienen."
QSLonline:
Na hoffentlich nicht wieder unter Mißachtung der AfuV durch DL7ATE, der bei der letzten Aktivität von einer Clubstation unter seinem eigenem Call sendete!
Der Rest des Weihnachtsrundspruchs bestand aus Portalmeldungen der letzten Monats, von der DARC-Webseite abgeschrieben.
Wenn DL7ATE erwähnt das auch die Arbeit des RTA zum neuen Amateurfunkgesetz mit Unterstützung durch den DARC gut voranschreitet, muß das nicht unbedigt erfreulich und beruhigend sein, sondern bedenklich und höchst beunruhigend.
Wird heimlich, in Unkenntnis der Mehrheit der Mitglieder, ein neuer Anlauf zur Klasse K(annix) und Schlimmeres ausgeheckt?

10.12.2015
Protokoll des AR-Treffens
Der Anregung von Lesern dieser Seite, die uns baten wichtige Inhalte des Protokolls hier kommentierend herauszuheben, können wir leider nicht entsprechen. Dieses Protokoll enthält umfangreiche Textpassagen von Anträgen und Beschlüssen, Berichte der Referate und Ausschüsse u.v.a.m. Deren Wichtigkeit wird für jeden Leser, nach Interessenlage, unterschiedlich zu bewerten sein. 
Jedes DARC-Mitglied sollte sich die Zeit nehmen und sich die Lektüre des Protokolls "antun" um erkennen zu können, wie die Verantwortlichen unseres DARC e.V. "ticken"! Quelle: http://www.darc.de/darc-info/mitgliederversammlung/protokolle
Um das PDF-Dokument zu lesen oder Herunterladen zu können, muss man sich auf der DARC-Startseite als Mitglied anmelden.
Hier nur kurz, als eine inhaltliche Auswahl, Informationen für Mitglieder die keine Zeit für das Lesen des Protokolls übrig haben.
   
Aus der Vorstellung, bzw. den Vorstellungen, der Vorstandskandidaten:
DL7ATE:
Insbesondere der Kontakt zu den Mitgliedern ist ihm sehr wichtig.
„Die Mitglieder fragen oft, warum machst Du das eigentlich? 
Darauf kann ich nur antworten: Ich möchte fortführen was ich begonnen habe.
Auch wenn dies bedeutet, es sich mit einigen Leuten zu verscherzen“.
  
DL3MBG: „Mir macht die Arbeit im DARC einfach unheimlich Spaß, ich bin leidenschaftlicher Funkamateur und möchte den Amateurfunk in Deutschland voran bringen“.
Wichtig ist es ihm, dass das Vertrauen zwischen Amateurrat und Vorstand sowie die Transparenz der Arbeit in die Öffentlichkeit vorhanden ist. Erhalt des Frequenzspektrums ist sein vorrangiges Ziel und er möchte die technischen Aspekte 
mehr in den Vordergrund der Vereinsarbeit rücken.
    
DB6OE:
Sein Leitspruch „Bewährtes wahren und mehren“. „Mir ist es wichtig, den DARC zu stabilisieren und nach vorne zu bringen.
Es werden immer neue Anforderungen an uns gestellt, die es umzusetzen und zu erfüllen gilt.“
„Dabei sind es nicht die negativen Meldungen, die mich antreiben ...“
  
DL1DCT:
Seit zehn Jahren ist er im Ruhestand und setzt sich für sein Hobby ein.
“Der Spaß am Amateurfunk ist für ihn das A und O, um Mitglieder zu bewahren und zu motivieren.
Als „gut eingespieltes Team“ bezeichnet er den Vorstand, mit dem er auch weiterhin zusammenarbeiten möchte.
  
Ergebnis der Vorstandswahlen:
- DARC-Vorsitzender:
  Abgegebene Stimmen: 75, Gültige Stimmen: 75
 
Steffen Schöppe, DL7ATE:  63 Ja-Stimmen, 8 Nein-Stimmen, 4 Enthaltungen
  Er nimmt die Wahl an.
      
- weitere Vorstandsmitglieder
  Abgegebene Stimmen: 225, Gültige Stimmen: 225
 
Christian Entsfellner, DL3MBG:  72 Ja-Stimmen,   3 Nein-Stimmen, 0 Enthaltungen
 
  72 Ja-Stimmen,   3 Nein-Stimmen, 0 Enthaltungen
 
Thomas von Grote,    DB6OE:    53 Ja-Stimmen, 15 Nein-Stimmen, 7 Enthaltungen
 
  DB6OE:    53 Ja-Stimmen, 15 Nein-Stimmen, 7 Enthaltungen
 
Martin Köhler,           DL1DCT:   62 Ja-Stimmen,   7 Nein-Stimmen, 6 Enthaltungen
  Alle nehmen die Wahl an.

Darüber hinaus finden wir Diskussionen zu Formulierungen und Durchführung der jährlichen Beitragsanpassungen interessant.
Bei den (automatischen) Erhöhungen der Mitgliedsbeiträge spielen finanzielle Einsparungen, welche Erhöhungen vielleicht nicht
nötig machen würden, keine Rolle.
Dazu der alte und neue DARC-Vorsitzende:
"Wir sind in der Geschäftsstelle an einem Punkt angelangt, wenn wir weitere Einsparungen vornehmen, müssen wir auch Serviceleistungen für unsere Mitglieder streichen“.
Resumè: Die Notwendigkeit der jährlichen Beitragserhöhungen orientiert sich ausschließlich am Mitgliederbestand.


08.12.2015
Ehrenamtswechsel
Der DARC-Vorsitzende (DL7ATE) sitzt gleichzeitig dem AJW-Referat (Ausbildung, Jugend und Weiterbildung) vor. Oder es aus?
Wie auch immer...  Er löst die bisherige Referatsleiterin Annette Coenen (DL6SAK) ab, der für ihre Arbeit der vergangenen Jahre gedankt wurde. Von Rücktrittsabsichten, Amtsmüdigkeit oder Problemen in der Leitung des Referats wurde zuvor nichts bekannt. 

05.12.2015
Internationaler Tag des Ehrenamtes
Derzeit zählt der DARC e.V. 4863 ehrenamtlich tätige Mitglieder.
Diese Amtsinhaber sind DER DARC, wie er sich derzeit darstellt.
Ehrenamtsinhaber, die den DARC "leben", so die Vermutung der aktuellen Portalmeldung des Vereins aus diesem Anlass.
Wenn das so ist müssten diese doch, a.G. Ihres besonderen Engagements, die Probleme des Vereins erkennen und versuchen 
ihn vom Ballast aus alten Zeiten und einer spezifischen Form fortschreitendender Vereins-Lethargie zu befreien.
Auch gegen den Widerstand ewiger Postenbesetzer und Mehrzahl von Beitragszahlern ohne Engagement die, aus Unlust und Bequemlichkeit heraus, immer Dieselben wählen. So muss man sich nicht über die Austritte, auch ehemals Aktiver, wundern!

16.11.2015
Klasse
(n)treffen in Baunatal
Man traf sich zur Herbstversammlung der Amateurräte. Man wählte sich, wie vereinbart, seinen bisherigen Vorstand wieder.
Da konnte man nichts falsch machen, denn dieser hatte auch nichts falsch gemacht. Zumindest im Sinne dieser sog. Räte nicht.
Binsenweisheit: "Wer viel macht, macht viele Fehler!" Die Ruhe im Verein zu sichern scheint den Räten sehr wichtig zu sein. 
Ausser Spesen nichts gewesen?
Immerhin sind für die 2 x im Jahr stattfindenden AR-Versammlungen im DARC-Haushalt 20.000 EUR vorgesehen.
Hätte man für das dürftige Ergebnis dieses Herbsttreffens die dafür eingeplanten 10.000 EURO einsparen können?
Das ist ein Jahresbeitrag von rd. 100 DARC-Mitgliedern, für dieses Treffen. Was hätte man dafür in Bewegung setzen können...
Man hatte sich doch wieder mal nur, aber dafür intensiv, mit Vereins-Innereien (Satzung, Haushalt) beschäftigt.
Ein Hauch frischen Windes oder doch Käseglocke? Im Vorfeld kursierende Erwartungshaltungen wurden enttäuscht. 
Immerhin gab es 15 Anträge die von den Versammelten angenommen, geändert oder auch zurückgezogen wurden.
Davon sind nur die Beschlüsse zu 15E und 15H interessant, meinen wir. Man war zumindest für 2 Tage beschäftigt.
Interessenten am Inhalt, sollten die bisher bekannten Ergebnisse (lt. DARC-Portalmeldung) selbst mit dem Wortlaut der Anträge vergleichen. Wurde Irgendwo Irgendwas eingespart, bei stetig fallenden Mitgliederzahlen. Hatte man auch darüber diskutiert?
Es soll in Fragen geplanter jährlicher Beitragserhöhung Differenzen gegeben haben.
Oppositionelle Anwandlungen in den Reihen der DVs oder greifen Verschwörungstheorien von Beobachtern der Ehrenamtsszene?
Ach so... Der "AR-Sprecher" wurde ausgetauscht! Ist der Wichtig?

22.10.2015
Vom Kopf auf die Füße?
Es wird in Bezug auf "sein Gefüge" oftmals - wohl historisch bedingt - die Meinung vertreten das der DARC e.V. wie die Regierung der Bundesrepublik Deutschland struktuiert ist und schon deswegen eine demokratische Struktur hat.
So sehen sich wohl auch die meisten Distriktsvorsitzenden (Amateurräte) als mit "freien Mandat" ausgestattete Abgeordnete, weil sie nicht an Wünsche und Aufträge ihrer Wähler, als Beschlüsse der Distrikt-MVs, gebunden sind.
Daher sollten Räte, daher auch der Name, nur beratend wirkend. Zum Beispiel für den Vorstand.
Nicht so im DARC e.V. Ist er dort die Regierung, das Parlament und die Länderkammer zugleich?
Hat der Vereinsvorsitzende, mit seinen Vorstandsmitgliedern, eigentlich gar nichts zu bestimmen?
Haben darum in der Vergangenheit ehemalige Vorstandsmitglieder frustriert ihr Ehrenamt aufgegeben weil sie mit ihren Ideen, zur Veränderung der Struktur und Erneuerung des Vereins, an der Blockadehaltung des sog. "Amateurrates" gescheitert sind?

Versuch eines vereinfachter Vergleichs um die Struktur (Gefüge) des DARC e.V. zu beleuchten und ggf. zu verstehen.
Bei unserer Bundesregierung sind Kopf und Füße eindeutig definiert: 
Bundesregierung:
- Regierung Kabinett (Bundeskanzler, Minister) Bundeskanzler mit Richtlinienkompetenz 
- Bundestag Parlament (Parteienvertreter) Beratung Diskussion von Gesetzesvorhaben des Kabinetts in Ausschüssen,
  Abstimmung im Plenum. 
- Bundesrat Länderkammer (Vertreter der Bundesländer) Beratung und Beschluss von Gesetzesvorhaben, Ggf. Anrufung des
  Vermittlungsausschusses.

DARC e.V.:
Aus der aktuellen Satzung und Vereinsordnungen des DARC e.V., am 19.02.15 vom Amateurrat beschlossen.
"Die Satzung soll Auskunft geben, über das Gefüge und den demokratischen Aufbau des DARC e.V." (!)
Kernpunkte:
Vorstand  (Vorsitzender mit Richtlinienkompetenz lt. Pkt. 9.1.2 der DARC-Satzung)
Verantwortlich für laufende Geschäfte sowie alle Angelegenheiten des Clubs, soweit nicht durch Satzung einem anderen Organ zugewiesen.
Mindestkatalog der Aufgaben des Vorstandes. (diese können lt. Satzung) jederzeit durch den Amateurrat geändert werden.
- Service, 
- Finanzen, 
- Geschäftsstelle,
- Öffentlichkeitsarbeit,
- Interessenvertretung, (Red.: Erfolgt durch den RTA. Dieser wird, über vom DARC gestelltes Vorstandsmitglied, "straff geführt"!) 
- Funk und Technik,
- Clubentwicklung,
- Aus-und Weiterbildung.
  Aufgabenverteilung im Vorstand sowie Änderung der Aufgabenverteilung des Vorstandes ist dem Amateurrat unverzüglich
  bekannt zu geben.
  
Amateurrat (Distriktsvorsitzende)
- Überwachung der Tätigkeit des Vorstandes und Festlegung der Richtlinien  lt. § 10, Ziffer 2.h  u.a.m.
  
Wenn wir das so richtig verstehen hat der Vorsitzende zwar satzungsgemäß (und wohl nur theoretisch) die Richtlinienkompetenz.
Die Richtlinien legt aber der Amateurrat fest, der die Tätigkeit des Vorsitzenden bestimmt und die Aufgabenverteilung überwacht.
Ein Widerspruch in sich! Bemerkt das Niemand? Stört/irritiert das Niemanden? Kann solche Struktur überhaupt funktionieren?
Ist damit eine Unbeweglichkeit bis hin zu Lähmungserscheinungen, in für unseren Verein kritischen Zeiten, bereits erklärbar?  
Wie passt das zusammen mit "demokratischem Aufbau" unseres Vereins?
Ist sein Vorstand nur eine Art Popanz der Amateurräte und dient ihnen?
In sog. "Mitgliederversammlungen" könnten diese Räte Gegenwart und Zukunft des Vereins bestimmen, nicht der Vorstand!
Schon klar! Wir brauchen einen Vorsitzenden, der ausgeschiedenen Räten "Goldene Ehrennadeln" überreicht und sich bei jeder
Gelegenheit ablichten lässt.
Bräuchten wir nicht eher einen Vorsitzenden mit echter Kompetenz, der nicht nur representiert und tut was Räte ihm auftragen?
  

14.10.2015
Am 14./15. November ist es wieder soweit

Die Distriktsvorsitzenden ("Amateurrat") und der Vorstand treffen sich, nach einer nicht öffentlichen Vorbesprechung
des Amateurrates (wird hier das Abstimmungsverhalten der DVs abgesprochen?), zur Mitgliederversammlung.
Die geplanten Tagesordnungspunkte und Informationen zum Haushalt sind unter 
http://www.darc.de/uploads/media/MV111504.pdf  nachzulesen.
Jedes DARC-Mitglied sollte das Dokument lesen und seinem Distriktsvorsitzenden, ggf. auch über seinen OVV, seine
Meinung dazu mitteilen! WEITERSAGEN!
   
Der Haushaltsplan für 2016 (ab Seite 36 des PDF-Dokuments), erscheint uns interessant und bemerkenswert.
Insbesondere:

Titel  Zuordnung Betrag Verwendung
Amateurrat 20.000,- € für die sog. "MVs"? + 16.600,- € für die HAM Radio
VI Vorstand 60.000,- € weil: Der Vorstand ist uns "Lieb und Teuer"
Veranstaltungen / Messen 15.000,- € noch einmal für die HAM Radio...
XI Projekte (AfuG) 10.000,- € für die Novellierung des AfuG? Wozu bitte, für Wen?

Der Haushalt 2014 schloss mit einem negativen Saldo von 101.137,58,- € ab.
Muss man sich darüber wundern, darf man staunen, oder sogar Nachfragen?
Fehlende finanzielle Ausstattung des Vereins sollte ab 1.1.2017 kein Problem mehr sein, denn der Antrag H beinhaltet eine jährliche Festsetzung des Mitgliedsbeitrages (ausser der BK 5) durch den Amateurrat. 
Die Notwendigkeit einer Erhöhung soll jedes Jahr durch den Vorstand geprüft und, falls nicht erforderlich, ausgesetzt werden.
Die jeweils gültige Beitragshöhe wäre dann automatisch Bestandteil der Beitragsordnung.
An die Notwendigkeit von Einsparungen bräuchten unsere DARC-Oberen bei diesem Verfahren künftig noch nicht mal denken!
Wie lange das wohl gut geht?
   
Ach so...
In dieser "Mitgliederversammlung" (wieviel Stühle oder Stehplätze sind doch gleich für Mitglieder ohne Ratsmitgliedschaft reserviert?) soll auch ein neuer Vorstand gewählt werden.
Bleibt es beim bisherigen Vor-(wohl eher Aus)sitzenden, als unkritischen Erhalter der Vereinsstruktur und Diener der Räte, oder findet ein Personalwechsel zu DL3MBG statt, der sich in den letzten Jahren profiliert und auf diese Funktion vorbereitet hat, wie man hörte?
Oder bewirbt sich aus dem Kreise der Distriktsvorsitzenden DL3SFK aus Württemberg, in dem die offene, positive Atmosphäre im Distrikt zeigt, wie der DARC künftig agieren und damit Zukunftsorientiert und Erhaltenswert sein könnte?
Motto: „Quo vadis DARC? Wege aus der Krise“
Zu Letzterem und zur Verdeutlichung...     
 

12.10.2015
Online-Befragung im RSGB

Der englische Amateurfunkverband fragt (nach 5 Jahren) erneut die Meinung seiner Mitglieder, zu amateurfunkrelevanten Themen und strategische Zielen, über ein Formular auf seiner Webseite ab (Deutsch über Sprachenauswahl-Menü einstellbar).
Die Daten werden Anonymisiert, Analysiert und sollen im Frühjahr 2016 im Mitgliedermagazin RadCom veröffentlicht werden.
Sogar Nichtmitglieder und Ausländer können in das Browserformular des Fragespiegels Einsicht nehmen und sich beteiligen. 
Die Fragen sind dann dahingehend angepasst, d.h. gegenüber der Fragestellung an RSGB-Mitglieder geändert. 
  
DARC e.V. und Online-Abfragen, deren Durchführung und gar objektive Analyse, sind eine durchaus problematische Thematik.
Man denke nur an die halbherzige und dazu noch ungeschickte, daher auch total mißglückte Frage-Aktion zur Klasse K(annix).
Vermutlich traut man sich, ausser zu wenig brisanten Themen wie zu "Radio DARC", seitdem nicht seine Mitglieder ungefiltert
zu fragen um vielleicht sogar Antworten zu bekommen, die man absolut nicht möchte?
So zur Struktur des Vereins, inhaltlichen Schwerpunkten in der Aus-und Zielrichtung oder gar zur Mitgliedermitbestimmung?
Der DARC sollte sich am RSGB ein Beispiel nehmen und das Verfahren, das man gern Online ausprobieren kann, übernehmen.
Übrigens hat der RSGB eine echte Suchfunktion auf seiner Webseite, nicht nur ein lückenhaftes alphabetisches Register.
  

09.10.2015
Funktionsträger Seminare im AFZ Baunatal

Auch für das 20. Seminar, an dem DARC-Funktionsträger über die Strukturen des Verbandes informiert werden und ihnen "Unterstützung und Tipps für die Ausübung des Amtes" gegeben werden soll, gelten folgende Teilnahmebedingungen:
- Der Distrikt übernimmt die Finanzierung von 80,-EUR pro Teilnehmer.
- Der Teilnehmer trägt für die 3 Tage einen Eigenanteil von 40,-EUR.
- Der DARC e. V. übernimmt die Übernachtungs-und Verpflegungskosten.
- Anreisekosten und Tagegelder werden nicht erstattet.
   
Der Verein holt sich also, von finanziellen Zuteilungen an Distrikte, über diese Seminare jeweils 80,-EUR pro Teilnehmer von
den Distrikten zurück.
Mit Eigenanteil des schulungswilligen DARC-Funktionärs sind das 120,-EUR pro Teilnehmer, als irgendwie zu verbuchende Einnahme. Bei rd. 25 Teilnehmer wären das pro Seminar 3.000,-EUR. Also "von einer Tasche in die Andere" + 120,-EUR Zugabe. 
Das alles für Informationen, die man auch über Recherchen auf den DARC-Webseiten bekommen könnte.
Aber solch ein Seminar hat sicherlich auch Vorteile.
Verein:
- Ausrichtung "auf Linie" (Struktur des Vereins, Festigung Vereinstreue). Nur fraglich, ob das für diese Teilnehmer nötig wäre.
Teilnehmer:
- Mal eben 3 Tage weg... (Manche Beziehungen profitieren davon) 
Reisekosten:
Teilnehmer aus Kassel und Umgebung, sowie Bezieher üppiger Pensionen oder Renten, sind diesbezüglich im Vorteil!

  
Hoffentlich werden von den Teilnehmern auch inhaltlich-kritische Fragen zum Verein gestellt, die als Feedback an den Vorstand gehen und zumindest langfristig eine positive Wirkung erzeugen. Realität entsteht durch Erwartungshaltung. WER hat WELCHE?
  

18.09.2015
Wehrt euch!

Vor den Augen der interessierten Öffentlichkeit sorgsam verborgen, bereiten DARC-Funktionäre die Übernahme bislang hoheitlicher Aufgaben von der Genehmigungsbehörde vor. 
Hierzu zählen u.a. Abnahme von Prüfungen und die Entscheidung über Relaisstandorte.
Sollte dieses Geschäftsmodell des "Bundesverbandes" Gesetz werden, ist einer Diskriminierung von Funkamateuren - und
solchen, die es werden wollen - Tür und Tor geöffnet, wie viele Beispiele in der Vergangenheit hinreichend zeigen.
Angesichts rapide schwindender Mitgliederzahlen und einem offenbar höchst verlustreichen Versuch, auch den DARC-Verlag
in die Diskriminierungs-und Boykottstrategie des DARC mit einzubeziehen, macht der "Bundesverband" nun Jagd auf andere Einnahmequellen.
Er möchte in die Entscheidung, wer Funkamateur werden und sein darf ebenso mit eingebunden werden, wie er die Ausübung
jener Rechte kontrollieren will, die bislang von Gesetzes wegen jedem Funkamateur (und Aspiranten) diskriminierungsfrei offenstehen. Das muss aus einer Reihe von Gründen verhindert werden.
Nur zwei Gründe:
Die Tätigkeit des DARC als Verein wie als Unternehmen war in den letzten gut 20 Jahren durch einen selbst verursachten beispiellosen Abstieg gekennzeichnet.
Skandal häufte sich auf Skandal, ziehenden Geschäftsführern wurden die Taschen vollgemacht. Und um die immer wieder ins Feld geführte technische lnnovationskraft ist es derart trostlos bestellt, dass auch dieses Jahr der "Bundesverband" mal wieder niemanden fand, dessen Leistung er mit dem Horkheimer-Preis auszeichnen konnte.
Viele 10.000 Mitglieder wendeten sich seitdem mit Grausen ab, wollen nicht mehr jene Aktivitäten finanzieren, die dem Verein, aber auch dem gesamten Amateurfunk in Deutschland schaden.
Mittlerweile über die Hälfte aller deutschen Funkamateure spricht dem DARC durch Nicht-Mitgliedschaft ihr Misstrauen aus.
Diese Entwicklung führt dazu, dass die Finanzierung des bisherigen Niveaus von Geschäftsstelle und Funktionären stark gefährdet scheint - daher auch die drastische Erhöhung der Beiträge, statt nun den Verein in einer ideenreichen Qualitätsoffensive, mit beharrlicher Arbeit und durch erfolgreich-professionelle Geschäftstätigkeit nach vorne zu bringen, möchte man nun staatliche Aufgaben übernehmen.
Das ist zunächst einmal vor allem höchst lukrativ:
Der Staat lässt sich schon jetzt alle den Funkamateuren zurechenbaren Kosten entgelten.
Bereits heute kostet eine Beamtenstunde rund 300 Euro, auf der beispielsweise Einsätze des Messdienstes basieren.
Wird eine Monopolleistung angeboten, hat der Bürger keine Chance, diesen luxuriösen Stundensätzen zu entgehen.
Eine Privatisierung dieses Monopols, wiederum, führt nur dann zu einer Reduzierung der Kosten, wenn es eine Konkurrenz gibt - also nicht einfach ein staatliches durch ein privates Monopol ersetzt wird.
Anders als das staatliche Monopol kann zudem sein privates Gegenüber ohne jeden Nachweis des Aufwandes die Preise beliebig festsetzen - also auch erhöhen, wie es die gesetzmäßige Tendenz von Monopolen ist.
In unserem Falle würde das faktische Monopol des DARC hinsichtlich vormals staatlicher Leistungen jedoch noch tiefer greifen.
Der "Bundesverband" würde versuchen, durch impliziten Zwang, kleine Vergünstigungen für Folgsame und Mobbing qegenüber Widerspenstigen seine Position als eine Art Zwangsgemeinschaft - auch hinsichtlich der Amateurfunkpolitik - auszubauen.
Wer da nicht die Meinung der Funktionäre teilt, fliegt. Und zwar nicht nur aus dem DARC, sondern dann möglicherweise auch aus dem Hobby an sich.
Was gestern bei der Auseinandersetzung Pro und Contra Telegrafieprüfung ausgiebig exerziert wurde, könnte dann noch wirksamer in das Grundrecht auf freie Meinungsäußerung und diskriminierungsfreie Inanspruchnahme eines Teils jener Rechte beschränkend eingreifen, die heute noch jedem Funkamateur zumindest außerhalb des DARC offenstehen.
Das Grundrecht auf Meinungsfreiheit, etwa, gilt ausdrücklich nicht für Mitglieder des DARC - wie es nicht zuletzt gerichtlich festgestellt wurde.
Das alles ist nicht nur Vergangenheit, sondern die Gegenwart zeigt, dass der "Bundesverband" weiterhin nach diesen Mustern agiert.
Jeder, dem das Recht auf Meinungsfreit auch in Sachen Amateurfunk und die weiterhin freie Ausübung des Hobbys ohne Einschränkungen durch und Gängelung von Funktionaren - also:
nicht weniger als die Zukunft des Amateurfunks - eine Herzensangelegenheit ist, sollte sich mit einem Schreiben an die Parlamentarische Staatsekretarin Dorothee Bär wenden.
Er sollte sich gegen eine Privatisierung bislang diskriminierungsfrei zugänglicher Rechte wenden, die anderenfalls gefährdet wären. 
Quelle: FUNKTELEGRAMM 10/2015, Seite 38

QSLonline meint:
Der Verfasser des Beitrages hat einen dritten Grund nicht erwähnt, der möglicherweise Folgen für Lizenzinhaber hätte:
Wer auch immer in diesem Lande eine Genehmigung vergibt, kann diese im Normalfalle auch wieder zurückziehen.
Wenn eine staatliche Behörde damit nicht mehr befasst ist, wie will man Einspruchs- bzw. Widerspruchsmöglichkeiten als privater Verein regeln? 
Wer bezahlt die durch Fehlhandlungen dem Verein entstehende Kosten? Etwa die Mitglieder über ihre Mitgliedsbeiträge?
Wir meinen "Hände weg von diesem Ansinnen"! Hätte man nicht schon genug zu tun, um den Verein am Leben zu erhalten?
Der Trick, dieses Ansinnen der Privatisierung von staatlichem Handeln, ohne Antrag und Abstimmung in den DARC-Gremien,
über den RTA, an die wohl in dieser Sache überforderte Parlamentarische Staatssekretärin Frau Bär (Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur) zu lancieren, klappt nicht.
Man hat es mitbekommen und ist wieder mal entsetzt! 

11.09.2015
Voller Erfolg"?

Höhepunkt des Selbstbejubelns zum 65. DARC-Jubiläum sollte die "3-Stunden-Funkaktivität" der Distriktsvorsitzenden am 10.09.2015 (80m-Band/SSB) sein.
Es gibt 24 Distrikte im DARC. Aus 8 dieser Distrikte waren wohl die DVs nicht in der Lage, selbst zum Mikrofon zu greifen!
So funkte für den DV-G der Stellvertretende DV DJ5KX. Weitere Stellvertreter vertraten Ihre (Nichtfunkenden) Vorsitzenden, meldete der DARC e.V.
Waren diese "weiteren" aus den, nicht durch DVs vertretenden, Distrikten M, O, Q, T, U, V, W oder waren diese gar nicht QRV?
Aber es waren ja "fast alle" DVs vertreten.  Zumindest Überwiegend oder eben mal nur Vertreten
Diese Super-Aktion wurde vom sog. "Amateurrat" (das sind die Distriktsvorsitzenden) veranstaltet.
Daher wurden in der Ankündigung auch nicht DV-Stellvertreter, der CQ-DL-Chefredakteur und Ehrenmitglieder zur Teilnahme   aufgerufen. Klar, weil sie eben keine Mitglieder dieses Amateurrates sind.
Denn die Party sollte ja ein Beitrag für "eine Nähe der DVs zu ihren Mitgliedern" sein.
Die ist ja nun deutlich geworden!  Definiert man so "voller Erfolg"?  Im DARC darf man das!
Übrigens:
Der DARC-Vorsitzende DL7ATE arbeitete von der Klubstation Landshut (U08) DLØLA unter seinem eigenen Rufzeichen.
Der § 14 (Klubstationen) der Amateurfunkverordnung (AFuV) bestimmt:
"Funkamateure mit Zulassung zur Teilnahme am Amateurfunkdienst, die die Klubstation mitbenutzen, haben dabei das
Rufzeichen der Klubstation zu verwenden".
Noch Fragen?
   
12.09.2015
Uns erreichten schon kurz nach Veröffentlichung einige Leserbriefe* zu der DARC-Aktion.
Auch inhaltlich bezogen auf den Funkbetrieb des Vorsitzenden von der Klubstation DL0LA.
Es wurde z.B. die Frage in den Raum gestellt, ob etwa für ihn andere Afu-Bestimmungen gelten würden, bis hin zu vermuteter  Unkenntnis über den § 14 der AFuV, was dann schon mal wie ein abgehobenes Verhalten herüber kommmen könnte. 
Auch ein "Anschwärzen" aus eigenen Reihen, durch die spezielle Hintergrund-Information in der Portalmeldung, die wohl kein Versehen war, wurde vermutet. QSLonline beteiligt sich nicht an diesen und weiteren Spekulationen. Wir erwarten Aufklärung!
* Leserbriefe werden nur mit ausdrücklicher Genehmigung des Verfassers veröffentlicht, dienen jedoch inhaltlich unserer Information.


09.09.2015
Ist es schon soweit?

Ein Ortsverband des DARC e.V. Freunde des CCC (D23) stellt sich im Internet unter "Chaoswelle" vor.
Wen wundert dann noch die Übernahme von im CB-Funk üblicher Begriffe in einer Meldung des aktuellen Rundspruchs für die Distrikte Berlin und Brandenburg Nr. 36/15 vom 04.09.2015?
Darin wird eine Fahrradtour der Interessengemeinschaft Funk "Frequenzblöker" annonciert.
Ist man so Gleichgültig, gar Unbedarft, und man merkt nicht mal die unterschwellige Diskreditierung des Amateurfunkdienstes?
Wer als am Amateurfunk Interessierter Sowas liest, ist doch gedanklich gleich beim CB-Funk. Amateurfunk als Funkanwendung?
Ohne Prüfung, ohne Ahnung, aber "Chaos-funkend" und "Frequenz-blökend". Damit hat Amateurfunk eigentlich "nichts am Hut".
Schlimm wenn der DARC e.V. als Vertretung der deutschen Funkamateure auf solche Entwicklungen, wie hier die Verwendung von für den Amateurfunk negativ besetzten Begriffen, keinen Einfluss nimmt.
Imagepflege und Niveauerhaltung, Fehlanzeige? Ist Wichtigeres auf den Weg zu bringen? Zum Beispiel Klasse K(annnix)?
Diese Herabsetzung des Amateurfunks muss man nicht noch durch DARC-eigene Veröffentlichungen (so im BB-RS) befördern!
Na dann "die besten Zahlen"?

31.08.15 (Portalmeldung DARC e.V.)
Informations-Austausch zur Novelle der Amateurfunkgesetzgebung
(Auszug)
Am 25. August folgte der Runde Tisch Amateurfunk (RTA) einer Einladung...zur Erläuterung der Novellierungsgründe der Amateurfunkgesetzgebung.
Diese Einladung war Folge eines RTA-Schreibens an Frau Staatssekretärin Dorothea Bär vom 23. Juni und diente dem Ziel eine Unterstützung auf Leitungsebene für das Projekt "Novellierung der Amateurfunkgesetzgebung" zu erreichen.
Der zuständigen Abteilungsleiters Dr. Tobias Miethaner vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur stand einer vollständigen Prüfungsabnahme durch Verbände nicht abweisend gegenüber. ***
Man sprach ab, Selbstverwaltungselemente in bestehenden Vorlagen zum (AFuG) und (AFuV) zu integrieren. ("Meilensteinplan")
Die Organisation rund um durch Verbände abzunehmende Prüfungen, die Rufzeichenvergabe und die Vorkoordinierung automatisch arbeitender Stationen käme Infrage.
QSLonline meint:
Selbstverwaltung zur Selbstbefriedigung eines Vereins, der Existenzprobleme vor sich her schiebt oder aussitzt und nun sogar, bisher staatliche, Hoheitsrechte des Amateurfunkdienstes in Deutschland übernehmen will?
Wem tut er damit einen Gefallen? Hoffentlich fallen uns die "Meilensteine" nicht mal auf die Füße.
Ironie: Bräuchte nicht DL9KCE eine neues Aufgabenfeld, um sich weiter unentbehrlich zu machen?
Wer eigentlich vom sog. RTA beauftragt war oder sich selbst beauftragt hat, wurde nicht genannt.
***  Übrigens steht im Originaltext zu Aussagen des Dr. Tobias Miethaner "dem Vernehmen nach"...

29.07.2015
RTA fragt Duldungsregelung für Zugang zum Hamnet für Klasse-E-Inhaber an
Die für den Amateurfunkdienst Zuständigen der BNetzA sollten sich gut überlegen ob sie dem penetranten Wunsch von Vertretern des DARC im RTA, in Richtung Aufweichen des 2-stufigen Lizenzsystems (Einsteigerklasse C + Standard-Klasse A), nachkommen.
Sogar schon gedanklich Wohlwollend dem Unsinn einer K(annnix)-Lizenz auf dem Leim gehend, die irgendwann zu einer einzigen "Lizenz" untersten Niveaus mutieren wird? Ist dies das eigentliche Ziel, das Unterschwellig einer langfristigen Strategie entspricht?
Oder wirklich nur der simple Versuch des Mitgliederfangs, ohne Sinn und Verstand, auf Kosten der Sicherung und des Erhalts des Amateurfunkdienstes in Deutschland?
Unverständnis bis Empörung über diesen Vorstoß des sog. "Runder Tisch Amateurfunk" in Foren und in vielen Zuschriften an uns.
Ist dieser (virtuelle) Tisch, üblicherweise und dem Namen entsprechend, wirklich rund und wird durch einem Moderator geleitet?
Oder mehr Dreieckig, schräg-schief aufgestellt, mit DARC oben an der Spitze?
Der Rest rutscht weg, fällt unter den Tisch, weil kein Widerstand und Haftung?
Beispielhaftes Zitat eines OMs zu der Aktion des DARC:
"Erst werden die Einsteigerklassen eingeführt, dann werden die Bandbeschränkungen gelockert, CW wurde als große Hürde abgeschafft. Nun wird wieder eine neue Einsteigerklasse gefordert weil die Klasse "E" wohl doch nicht den Zuwachs an Mitgliedern bringt den man benötigt und gleichzeitig wird für die Klasse "E" eine weitere Bandöffnung gefordert.
Wenn es bei den vielen DO Lizenzen technisches Potential gibt, was ich gar nicht abstreiten möchte, ist es für die technisch interessierten doch ein leichtes auf die Klasse "A" zu wechseln oder sehe ich was falsch?
Wer HF technisch Fit für 13 oder 6cm ist um sein technisches Know How im Ham-Net einfließen zu lassen, schüttelt den Prüfungsstoff für die Klasse "A" aus dem Ärmel.
Oder geht es dem DARC nicht um die Entwicklung des Ham-Net sondern nur um die Nutzung?"

28.07.2015
Haben Sie es gewusst?

Auf dem DARC-Server werden seit längerer Zeit die Homepages von DARC-Mitgliedern mit dem Analyseprogramm "Webalizer" analysiert. Wer eine "Überwachung" der Zugriffe auf die Inhalte seiner Homepage nicht möchte, sollte entsprechend reagieren.
Die Ordner "usage" und "log" gehören zu dem Analyseprogramm. Wer sich einen schnellen Überblick auf die Anzahl der Zugriffe auf seine Webseite verschaffen möchte, kann sich die Datei "usage.html" aus dem Ordner "usage" heraus kopieren und ansehen.
Natürlich kann auch der gesamte Ordner heruntergeladen und kopiert werden um für sich selbst alle Analysen auszuwerten.
Es wäre wohl fair gewesen, dass der Verein, dem man seine Webseite zum Web-Hosting anvertraut, den Nutzern dieses Services zuvor eine Information darüber gibt!
Oder haben wir da etwas verpasst oder übersehen? Wir geben gern Zusatzinformationen darüber an interessierte Nutzer weiter.
Übrigens kann über die DARC-Webseite nicht mehr ersehen werden, welches Mitglied eine Webseite auf dem DARC-Server hat.
Auch die Suchfunktion auf der DARC-Seite ist entfallen und zu einem simplen Stichwortverzeichnis (Suche von A - Z) mutiert.
Man musste wohl Prioritäten setzen. Siehe oben...

20.06.2015
Funkamateur oder Amateurfunker

Aus der "CQ DL" 7-2015, S. 9 ("Aus Funkamateuren wird Amateurfunker") erfährt man, dass nicht so wichtig ist wenn die Presse Funkamateur mit Amateurfunker verwechselt und das man wohlwollend darüber hinweg sehen sollte.
Das ist falsch, auch wenn sogar einige AR-Mitglieder (!) und andere Lizenzinhaber das auch nicht ganz so eng sehen und z.B. in Forenbeiträgen und Diskussionen ihre Unwissenheit über die Definition eines Teilnehmers am Amateurfunkdienst offenbaren.
Dieses "Wohlwollen" diskriminiert uns bereits, denn im AfuG und AfuV wird ausschließlich der Begriff FUNKAMATEUR verwendet.
Das ist die Regel, das Unterscheidungsmerkmal zum "Funkanwender", und damit als eine verpflichtende Definition zu sehen.
Besonders für einen Verein der Mitgliedern Tipps gibt den Amateurfunk in der Öffentlichkeit darzustellen und für ihn zu werben.

Auch CB/SRD/LPD-Funker sind "Amateurfunker". Daraus wird mal gern "Hobbyfunker"! Und hier haben wir das Definitionsproblem!
Wir könnten, auf dieser Denkschiene, von nicht informierten Bürgern fälschlich als "eigenartige Spinner" wahrgenommen werden.
Sogar unter dem Hobby Taubenzüchter oder auch Angler können sich viele Mitbürger, als interessante Freizeitbeschäftigung, mehr vorstellen und den Sinn und Zweck deren Tätigkeiten problemlos nachvollziehen.
Den FUNKAMATEUR, auch Begrifflich, mit Amateurfunk als gesetzlich geregeltem Funkdienst, Notfunkaktivitäten, Erforschung von Ausbreitungsbedingungen und technischer Weiterbildung in Verbindung, und somit in die Öffentlichkeit und Köpfe der Menschen zu bringen, muss das Ziel der Öffentlichkeitsarbeit und Werbung sein.
Dem verbreiteten Eindruck von verschrobenen Typen, die mit Kopfhörern vor einem Radio sitzen und sich vielleicht sogar noch Pieptöne anhören, soll man argumentativ entgegentreten! Ganz besonders in der Pressearbeit (und auch bei Afu-Vorführungen).
Auf Seite 12 des Heftes beklagt man richtigerweise, dass "wir" als "Amateurfunker" abgetan werden. Welch Widerspruch (s.o.).
Dann muss man auch Konsequent bleiben und nicht "Wohlwollend" falsches Tolerieren, wenn es um wichtige Definitionen geht!
Das hat was mit der Selbstdarstellung des Amateurfunks, besonders durch seine Vereine und Mitglieder, zu tun.
Man benennt den hohen Stellenwert des Amateurfunks in den USA und Australien. Dort haben Antennengegner keine Chance!
Vielleicht ist nicht nur der territoriale Status als Flächenländer Grund für dessen Bekanntheit und Akzeptanz in der Bevölkerung?

Den Schwerpunkt im Heft 7-2015 auf Pressearbeit/Öffentlichkeitsarbeit zu setzen, ist grundsätzlich eine gute Idee und insgesamt im Verein längst überfällig, weil über Jahre vernachlässigt.
Mit dem o.g. Teil des Artikels zur Medienarbeit haben Redakteure der DARC-Clubzeitschrift, dem Amateurfunk und Interessenten an der Öffentlichkeitsarbeit des DARC e.V., einen Bärendienst erwiesen.
Was sind das nur für Funkamateure! Oder doch nur Amateurfunker?
      
Dreiundsiebzignochmal!
DM2FDO

Nachtrag::
Aus meinem Leserbrief (aktuelle "CQ DL", Heft 8-2015, Seite 85) wurden alle DARC-kritischen Anmerkungen weggelassen.
Ich sehe das als eine unverschämte manipulative Veränderung an.
Damit wurde der Sinn des Leserbriefes in eine bloße Feststellung zu einem Thema, statt inhaltlicher Kritik an der Klubzeitschrift bzw. ihren Redakteuren, verfälscht. Nicht sehr verwunderlich, denn dieser DARC e.V. hat sich in den Jahren nicht geändert!
Die Größe, kritische Meinungen in seiner Klubzeitschrift zuzulassen und auch Selbstkritik zu üben, hat der Verein eben nicht!
Zumindest wurden Auszüge meines Leserbriefes veröffentlicht.
Die E-Mails an die beiden Redakteure, blieben unbeantwortet!

19.05.2015
Die Klasse K, das Selbstbauprivileg und was dann?
Ist den Befürwortern des Unsinns einer neuen Einsteigerklasse (unterhalb der als "Einsteigerklasse" angelegten Klasse E) nicht bewusst, was sie an Problemen für die Zukunft des Amateurfunks in Deutschland herauf beschwören?
Die Wunschliste an den Gesetzgeber (neues Ministerium) soll der Idee, die sich seit 2008 in den Köpfen einiger "Amateurräte" festgesetzt hat, den Mitgliederschwund im DARC e.V. durch Billig-Lizenzen ausgleichen zu können, einen neuen Schwung geben.
Dafür nimmt man sogar ein drastisches Absinken des technischen, wie auch intellektuellen, Niveaus des Amateurfunks in Kauf!
Der verbreitete Werbeslogan: "Vom Funkamateur zum Ingenieur" wird mit einer Entry Level Licence (ELL) zur reinen Farce!
Man stolpert Wunschträumerisch in eine Falle aus der man, wenn Klasse K im Gesetz festgeschrieben, nicht mehr heraus kommt.
Oder will man tatsächlich den Amateurfunk zielgerichtet auf diesen Weg bringen und damit endgültig "gegen die Wand fahren"?

1. Der Selbstbau soll erhalten bleiben.
Mit einer "Wochenend-Ausbildung" sollen diese "Einsteiger" Sender bauen und damit "in die Luft gehen" dürfen?
Eher werden Anwohner das tun, die gestört werden, weil durch fehlende Fachkenntnisse und Nichtbeachtung der Komplexität der Störproblematik (vom TX bis zur Antenne) durch den Senderbetreiber, Probleme auftreten.
Glaubt denn wirklich Jemand das eine diskutierte Sendeleistung für diese Klasse K, die unterhalb der isotropen Strahlungsleistung von 10 W EIRP (Pflicht zur Erstellung einer Selbsterklärung) liegen soll, in der Praxis tatsächlich eingehalten wird?
Dem gestörten Anwohner wird Lizenzklasse und Qualifikation, des "amateurfunkenden Störers" völlig egal sein!
Somit sind dann alle Funkamateure aller Lizenzklassen von dieser undurchdachten DARC (RTA)-Idee betroffen.
Auch die Lizenzinhaber, welche die Einführung einer neuen Einsteigerklasse derzeit noch nicht besonders interessiert.
Es betrifft aber jedes, dieses Projekt abnickende, Mitglied eines der RTA-Vereine und natürlich auch "Nichtmitglieder".
2. In der Wunschliste des RTA an den Gesetzgeber wird, neben der Einführung der Klasse K (annNix), auch die Wiedereinführung einer Rechtsgrundlage in der AFuV, "... um Störungen durch wiederholtes Fehlverhalten von Funkamateuren seitens der BNetzA ahnden zu können" erbeten.
Na geht es noch? 
Bittet man schon vorsorglich um Sanktionen gegen "Funkamateure", weil man oben genannte Störungen befürchtet?
Was für eine eigenartige Vertretung der Funkamateure ist das, die Sanktionen gegen die eigene Klientel fordert?
Jeder Rechtsanwalt der derart gegen seine Klienten agiert, müsste in die Psychiatrie oder besser den Job wechseln!
3. Man schafft sich also Probleme, die man ohne die Einführung dieser unnützen Klasse K nicht bekommen würde!
Anstatt sich um die ca. 50 % Lizenzinhaber zu kümmern, die nicht im DARC organisiert sind, wärmt man sich wieder die unrealistische Zuwachs-Utopie, der neuen Einsteigerklasse auf dem Niveau des derzeitigen Jedermannfunks, auf.
Es geht nur, um zahlende Mitglieder. Um nichts Anderes. Mag da kommen was will?  Ist Widerstand wirklich zwecklos?
Und Lizenzprüfungen möchte der DARC auch selbst durchführen. Um bei dieser Gelegenheit, Mitglieder zu rekrutieren?
Jaja, Angelvereine machen das auch! Amateurfunk ist Hobby und Funkdienst! Ein großer Unterschied, ihr sog. "Räte
"?
Will man sich hoheitliche Rechte anmaßen und sich damit ausserhalb der Absicherung des Privilegs Funkdienst stellen?
4. Was kann nach Einführung passieren?
Die jetzige Klasse E wird sich, verständlich, von der neuen Lizenzklasse K absetzen und daher auf Rechte und Bedingungen der Klasse A aufgestockt werden wollen.
Vielleicht rechnet man schon damit, auf diese Art Befürworter aus den Reihen der DO-Lizenzen zu bekommen? 
Der nächste Schritt um gesetzgeberischen Möglichkeiten zu erschließen und wieder beim Gesetzgeber zu quengeln?
Oder ist das auch schon intern besprochen worden? 
5. Letztendlich wird sich, über Jahre gesehen, durch "Liberalisierung" und Rückgang der Klasse A-und E-Lizenzen, (dieser Trend entwickelt sich bereits) das Niveau des Amateurfunks auf dem der Klasse K einpendeln.
Dann genügte eigentlich eine Allgemeinverfügung und die Ehe mit dem CB-Funk ist geschlossen.
Vorwärts zur "Gemeinschaft Deutscher Funkanwender", welche dann den DARC und überflüssige RTA-Vereine ersetzt!
Nachtrag v. 22.05.15:
Wie die DARC-Clubzeitschrift CQ DL im Heft 6-2015, S. 50/51 informiert, ist in der IARU kein Konsens über den Prüfungsinhalt für eine ELL zu erreichen. Es ist nicht damit zu rechnen das Frankreich, Italien und Spanien ... eine Novice-Lizenz in Betracht ziehen.
Auch von der CEPT sind derzeit keine Initiativen zu erwarten.
Eine "CEPT-Empfehlung" zur Einführung einer ELL wurde von ELL-Befürwortern des DARC stets als wichtiger Grund herangezogen!
Was bereits 2008 zur Klasse K(annNix) auf der HAM RADIO diskutiert wurde, hier als Audio-Datei zum Hören und Staunen.

11.05.2015
Backstage?
Wieder einmal ist Inhaltliches zur Frühjahrstagung des sog. "Amateurrates", vom 25./26. April 2015, aktuell nur von der DV-P, DL3SFK, über den Württemberg-RS zu erfahren:
Quelle: http://www.darc.de/distrikte/p/pr/wrs0/
Wir kommentieren das für uns Wesentliche:
Der Vorsitzende, des durch den DARC e.V. straff geführten RTA (DL3MBG) sprach die Notwendigkeit von Anstrengungen an, die zu unternehmen sind, um u.a. in Teilbereichen eine weitere Liberalisierung zu erreichen.
Soll Liberalisierung bedeuten, gesetzliche Regelungen und Vorschriften zurück zu drängen und den DARC bestimmen zu lassen was Richtig oder Falsch ist? Das könnte bei empfindlichen Gemütern mit einschlägigen Vereinserfahrungen, Unwohlsein hervorrufen!
Anstatt Bestimmungen für den Amateurfunkdienst in DL als Schutz für Funkamateure zu begeifen wird nach Freizügigkeit, einem "Herunterfahren" von Regelungen durch Lizenzbehörde und Gesetzgeber gerufen.
Ist das der Weg der schnell zur Abwertung des Amateurfunkdienstes führen kann?
Der DARC sollte den Amateurfunk schützen und nicht dessen Totengräber werden!
Ist die geforderte "Liberalisierung" der Wunsch eines DARC-Funktionärs oder etwa auch der anderen im RTA vertretenen Vereine?
Bestimmen schon Gelegenheitsfunker wohin der Amateurfunk in DL abdriftet? Dann behauptet dieser RTA-Vorsitzende noch frech:
"Das zuständige Ministerium will die Lizenzklasse K einführen, ..."
Nein! Einige Unverbesserliche in der DARC-Führung, die gegen den bereits vor Jahren erklärten (Un)Willen der Mitglieder den Unsinn einer neuen Einsteigerklasse (Wissensstand von Funkanwendern) nicht "aus der Birne" bekommen, und immer wieder aufwärmen. Die wollen das!
Da hat womöglich die Klasse K-Träumern-Truppe, im Gespräch mit - um die Problematik unwissenden - Ministerialbeamten so lange genervt, bis von Denen endlich eine Zustimmung zu diesem unsinnigen Vorhaben signalisiert wurde.

Auch die gewünschte "Selbstverwaltung" des Amateurfunks in Teilbereichen durch den DARC könnte dem Amateurfunk als FUNKDIENST schaden!
Man träumt sogar davon Lizenzprüfungen selbst durchzuführen und darüber hinaus DN-und Klubstationsrufzeichen zu vergeben! Was haben die Herren inhaliert um auf solche Ideen zu kommen?
Eins muss man dem DARC e.V. neidlos lassen. Er ist konsequent!
Er geht zielstrebig den abschüssigen Weg zum "Jedermannfunk", durch den Versuch des Abbaus staatlich verbrieften Schutzes.
Wer wird denn wohl einen, leider immer stärker dahinsiechenden, Verein als Autorität für den Amateurfunkdienst wahrnehmen?

Nun noch etwas Wichtiges, aber auch Zweischneidiges, das wohl im Kreise der erleuchteten Räte bleiben sollte?
Das Projekt "Neufassung der Satzung" wird aufgegeben!
Positiv:
Jahrelange Diskussionen, bis hin zur inhaltlichen Lächerlichkeit von kleingeistigen Bürokratisierungsideen, haben sich erledigt!
Negativ:
Weil sich damit auch angedachte und mögliche Chancen, hin zur Mitgliedernähe und Abbau von veralteten und verkrusteten Strukturen, u.a. das 2-Kammer-System mit AR und Vorstand, und somit Vereinsfunktionären die keine Veränderungen im Verein zulassen, erledigt hat.
Info zu ELL (Klasse K) aus dem Archiv:  http://www.qslonline.de/hk/eigen/meinungsmache.htm

26.04.2015
Ach wie schön
Am 25. und 26. April fand die Frühjahrs-Mitgliederversammlung des DARC e.V. in Baunatal statt.
Der DARC-Vorsitzende Steffen Schöppe, DL7ATE, meinte - so die Portalmeldung dieses Vereins -:
"Die Versammlung war sehr harmonisch und informativ".
Also kuschelig wie immer? Eine TELKO würde es auch tun, vermittelt aber keine menschliche Nähe und man bleibt Zuhause!
Aber wegen des Besuchs und Vortrags von Michael Zwingl, OE3MZC, als Höhepunkt der AR-Tagung, musste man sich treffen!
Und: Man ehrte sich wieder gegenseitig... Noch hält das AR-Nest schön warm.
Alles beim Alten belassen? Nichts verändert? Keine Unruhe durch neue Ideen?
Na Prima! Aber denkt daran: "Der Letzte macht das Licht aus!"  Die Zeit läuft.

16.04.2015
Gespräch zwischen RTA und BMVI zur Novellierung des AFuG
Aufgrund der für 2018 seitens der Bundesregierung geplanten Bundesgebührenordnung besteht die Notwendigkeit der Änderung des Amateurfunkgesetzes (AFuG).
Die DARC-Webseite meldet ein Treffen des RTA mit dem für den Amateurfunkdienst gesetzgebenden Ministerium, das bereits am 25. März 2015 stattfand.
Wurde ein Vertreter der Vereine die ein Minderheitsvotum abgegeben haben eingeladen und war dabei? Oder etwa nur der DARC!
Sieht so die "konsequente Führung des RTA" durch den DARC e.V. aus, wie im Strategiepapier des DARC e.V. bereits beschrieben?

Insgesamt wurden etwas mehr als 30 verschiedene Änderungs-und/oder Ergänzungswünsche (des DARC) bearbeitet.
Das "Funktelegramm" druckte im aktuellen Heft 5/2015 die Konsolidierte Fassung der AFUV-Wunschliste des, vom DARC e.V. dominierten RTA (Runder Tisch Amateurfunk), ab.

Die Mehrzahl der in den 32 Punkten enthalten Wunschlisteninhalte sind auch aus unserer Sicht tatsächlich wünschenswert!
Wir informieren hier über, von uns kritisch gesehene, Inhalte dieser "Wunschliste".
Abonnenten des "Funktelegramm" haben den Vorteil der umfassenden Information.
   
Im Einzelnen:
Ausbildung, generell an Klubstationen auch ohne DN-Call zulassen

Was soll denn das ?  Besser wäre doch wohl Ausbildungsfunkbetrieb nur an Klubstationen, mit DN-Call (!), zulassen um den massiv anwachsenden Wildwuchs der Erteilung eines zeitlich unbegrenzten "Ausbildungsrufzeichens" (HI) für nichtlizensierte Familienmitglieder zu stoppen.
Ein ernsthafter "Einstieg" in den Amateurfunk wäre ohne Klasse K, mit bestehendem DN-Call, schon jetzt möglich.
 
Schaffung der Voraussetzung des Remote-Betriebs
Hier sollte nicht nur die Nennung des Standorts und telefonische Rückrufnummer der BNetzA angezeigt werden, sondern auch im praktischen Funkbetrieb eine deutliche Kennzeichnung als Remote-Station mit dem Rufzeichenzusatz /R erfolgen.
Dann weiß jeder SWL oder QSO-Partner das diese Station nicht vom - in der BNetzA-Datenbank aufgeführtem - (gemeldetem) Standort QRV ist.

  
Leistungserhöhung auf dem 50 MHz-Band
Minimalwunsch, auf dem 6m-Band die Sendeleistung von 25 W PEP ggf. (!) weiter zu genehmigen, statt allein den Wunsch auf 100 W PEP, wie in Nachbarländern (z.B. in OE) längst üblich, zu bekräftigen.
Selbst 25 W PEP und nur horizontale Antennenpolarisation sind keine Verhandlungsbasis und stellen eine starke Benachteiligung deutscher Funkamateure im internationalen Vergleich dar.
Und Contestbetrieb im 6 m-Band ?  Ein Armutszeugnis für unsere Interessenvertretung, meinen wir. 
  
Klasse K
Selbstbau:             
(mit den, aus dem Jahre 2009 angedachten, Primitiv-Prüfungsinhalten?
Upgrade-Fähigkeit: (würde wohl genau so sein wie die aktuelle "Upgrade-Realität" von E  auf  A !)
Praktikum:             (Gerätesicherung Rein-und Raus und wissen, wo die Antenne in den TRX rein kommt?)
Harmonisiert:         (Mit der englischen M3-Lizenz? Oder mit der E, die dann zur A wird? Wie harmonisch ...)


  Vorbild für "Klasse K " in  DL ? Deswegen war Tilo Kootz (DARC) damals zur Information über die Foundation-Lizence beim RSGB.

                                        Hier die Übersetzung des englischen Originaltextes aus dem Jahre 2002.
                                                           Darin sind noch die Prüfungsinhalte aufgeführt... 

Einstiegs-Stufe-Genehmigung
 Diese Lizenz ist die Grundlizenz.
Dies ist eine neue Lizenzstufe und wurde im Januar 2002 geschaffen.
Sie entstand, um die Amateurfunkteilnahme so schnell wie möglich zu erreichen.
Aber bevor Sie "live" dabei sind ist es wichtig,
ein bisschen darüber zu wissen wie Funk funktioniert.
Die Gefahr besteht, andere Radionutzer, Nachbarn oder Eltern, zu stören aber man
soll es nicht tun sondern (wenn Sie eine junge Person sind) die Regeln und die 
Vorschriften als Besitzer einer Sendelizenz einhalten.
Diese neue Fähigkeiten können erlernt werden, und zwar durch die Ausbildung für
die Einstiegs-Lizenz, die ein integraler Bestandteil ist um eine Lizenz zu bekommen.

Meist ist es praktische Ausbildung. Es ist ein kleiner Teil von Funk-und Elektronik-
theorie, nur genug um Dinge wie die Verwendung der richtigen Sicherungen
in Ihrer Ausrüstung
zu kennen und zu erfahren wie Sie eine Antenne aufbauen, 
um das meiste aus Ihrem Funksender herauszuholen.   

  
Haben Sie keine Angst vor dem Gedanken, lernen zu müssen
. (!)
Die Kurse werden in einer freundlichen informellen Atmosphäre durch erfahrene
Funkamateure durchgeführt.
Der Kurs dauert ca. 10-12 Stunden
,
an deren Ende eine Prüfung bestehend aus
25 Multiple Choice Fragen steht.
Ihr Prüfungs-Papier wird an Ort und Stelle ausgefüllt. Kurse werden in der Regel an
den örtlichen Amateur Radio Clubs, oder wenn Sie ein jüngerer Teilnehmer sind dann
gibt es auch an Ihrer Schule eine Möglichkeit.
Einige Clubs sind nur über das Wochenende und einige über die Woche hin geöffnet.
Sobald Sie die Prüfung bestanden haben erhalten Sie Ihre Genehmigung,
und es kann losgehen!
Mit ihrem eigenenen M3-Rufzeichen sind Sie in der Lage,
auf allen Bändern ohne Aufsicht, aber mit einer

  Leistungsbeschränkung von 10 Watt
zu senden.
Dies ist eine relativ niedrige Leistung, aber mit der Erfahrung, die man schnell
auf diese Weise gewinnt, können
Sie mit der ganzen Welt kommunizieren.

                     Neuer Text von der RSGB-Webseite: http://rsgb.org/main/clubs-training/for-students/foundation/
                             Information für Ausbilder in G-Land: http://rsgb.org/main/clubs-training/tutor-resources-2/training-guide/
                    
Prüfungsfragen: http://www.commsfoundation.org/rce/pdf/foundationsyllabus.pdf
                     Es müssen 19 von 26 Fragen richtig beantwortet werden (73 %)

                     (Deutsch: Auf RSGB-Seiten nach ganz unten scrollen, "Translate" klicken, dann "German" auswählen) 


An der Wiedereinführung einer Rechtsgrundlage, bei unbeschriebenem Fehlverhalten, ist man wohl sehr interessiert.
An der Wiedereinführung der zwingenden Angabe der Rufzeichenzusätze /p oder /m oder einer Logbuchführung, um im Falle der unbeabsichtigten oder sogar einer angeblichen Störung Aussagefähig zu sein, wohl eher nicht.

Die AGCW-DL e.V., als RTA-Mitglied, hat wieder gegen die Einführung (s. Statement) dieser ELL-Klasse gestimmt!
Der VFDB e.V. hat auf seiner Webseite auch eine Stellungnahme gegen die geplante Einsteigerklasse abgegeben.
Der am Ende des "Wunsch-Papiers" beschriebene Minderheitsvotum des VFDB e.V. beinhaltet dort nur die Einschränkung:
"
Keine Praktikumspflicht bei Verbänden" und "ein weiteres Kurzwellenband als nur 80 m/10 m/2 m/70 cm/3 cm".
Im Vergleich zur Info der VFDB-Webseite vom 13.04., ist das dann in der "Wunschliste" unrichtig wiedergegeben.
Weitergehende Informationen darüber finden sie, als aktueller Beitrag zum Thema, in unserer Rubrik FOKUS.

 Nun können und sollten die (normalen/einfachen) Mitglieder ihre
 persönliche Meinung zur Klasse K ihren Vereinsoberen kundtun,
             wenn sie gegen eine neue Einsteigerklasse sind.
Zur Erinnerung: Erster Versuch der ELL-Missionare des DARC, ihren Mitgliedern eine ELL unterzujubeln)

   
10.04.2015
Wie man Heutzutage neue Mitglieder gewinnen kann

Es bedarf einer völlig neuen Kommunikationsstrategie!
Durch Schulzeitverkürzung, höhere Anforderungen bei der Ausbildung, straffere Organisation des Studiums durch Bachelor und Master usw. haben junge Menschen einfach weniger Zeit als früher.
Man muss sich auch gedanklich und strategisch darauf einstellen das sich Jugendliche, statt Sitzungen im Ortsverein durchzustehen und dauerhafte Bindung an diesen aufzubauen - wenn überhaupt - lieber kurzfristig für etwas engagieren.
Es sollten besonders junge Menschen, die sich ausprobieren und ggf. etwas verändern wollen, für Projekte angesprochen werden.
Diese Tatsachen sollten gerade für rückwärtsgewandte Traditionalisten im DARC e.V. ein Grund sein, ihre Haltung zu überprüfen! 
Die "Schnuppermitgliedschaft" ist eine bereits bestehende Möglichkeit, die auch gezielt beworben werden sollte.  
Der Aufbau von Kontakten zu Jugendlichen über den Instant-Messaging-Dienst "WhatsApp" ist eine bisher ungenutzte Möglichkeit.
Wer den DARC e.V. dort kontaktiert, sollte sofort ein Begrüßungsvideo des DARC-Vorsitzenden bekommen und eine Liste von Ortsverbänden in den Distrikten (mit Kontaktadressen) statt sich über die DARC-Webseite Entsprechendes erarbeiten zu müssen.
Nachtrag: Wir wurden gebeten, bezüglich des Begrüßungsvideos, eine andere Person vorzuschlagen! (Nur Wen Kompetenten?)

26.03.2015
Mitgliedergewinnung im DARC - Wie nützlich ist "Statistik"?
Die Clubzeitschrift "CQ DL" meldet im Aprilheft (!) einen Anstieg der Mitgliederzahlen von Anfang 2014 bis März 2015 durch 274  Neueintritte.
Einige Seiten weiter begrüßt der DARC "seine neuen Mitglieder" die in einem nicht bezeichnetem Zeitraum dazu kamen.
Auffällig viele weibliche Vornamen, ohne Rufzeichen.
Könnten es die Namen von Familienmitgliedern (Beitragsklasse 03) sein, und auch "Schnuppermitglieder" ohne Beitragszahlung, die hier automatisch als neue Mitglieder aufgeführt werden und dann gleich in die Statistik einbezogen wurden?
Selbst wenn es reale Neueintritte wären, wieviel Austritte stehen dem entgegen und wie sieht dann die Bilanz aus?
Sich an Zahlen zu berauschen, welche die Realität nur unvollständig oder falsch wiedergeben, mag nur kurzfristig befriedigen.
Nun zum bejubeltem rasantem Anstieg der DN-Lizenzen. Wie bereits in dieser Rubrik beschrieben:
Über das DN-Call kann ein Familienmitglied über Jahre (unter Aufsicht) Amateurfunk betreiben, ohne jemals eine Lizenz anzustreben. Wie praktisch. "Familiencalls" stützen die DARC-Jubelstatistik!
Auch der, im Artikel abschließend hervorgehobene, Anstieg der Prüfungen und Prüfungsteilnehmer sagt für den DARC nichts aus! 
Überwiegend Klasse E, wohl wegen der geringen Anforderungen. Wobei sogar noch 14% der Prüflinge durchgefallen sind...
Aber wer von den Prüfungsteilnehmern längerfristig oder überhaupt ein DARC-Mitglied wird oder schon ist, bleibt unerwähnt.
Dieser Aspekt hat in einem Statistikbericht des Vereins, im Zusammenhang mit der Mitgliedergewinnung, nichts zu suchen.
Da schleicht sich wieder das übliche Wunschdenken, verbunden mit einem "Nebelkerzenwurf", ein. Oder? 
In 60% der Ortsverbände gab es keine Neueintritte. In 22% 1 Neumitglied.
Wenn jeder OV nur 1 echtes und verbleibendes Neumitglied pro Jahr gewinnt, dann ist das ein großer Gewinn für den Bestand des DARC e.V.  Dafür müssen jedoch aus Baunatal starke Impulse und logistische Hilfen für die Ortsverbände kommen, und keine fragwürdigen Statistiken. 

23.03.2015
Radio DARC am 22. März, 11.00 Uhr Ortszeit (1. Sendung)
(Hörermeinungen, die QSLonline erreichten, zusammengefasst)
   
Sendestart:
Etwas holprig, wegen Modulations-und Senderausfällen in den ersten Minuten.
Dies nutzten Funkpiraten um auf 6,07 MHz in SSB Kommentare abzugeben. "Ich will mein Geld zurück", war dabei der Witzigste.
  
Sendeinhalt:

Interviev mit dem Vorstandsmitglied DL3MBG
Das in Frage und Antwort zusammengeschnittene, schlecht abgemischte und von den beiden Interviewpartnern vom Blatt Papier abgelesene, "Interview" war inhaltlich zum großen Teil eine Wiederholung des durch einen Specher bereits anfangs der Sendung erläutertem Sinn und Zweck von "Radio DARC".
Amateurfunkspezifische Inhalte
Sonnenaufgangs-und Untergangszeiten (Grayline) minutenlang aufzulisten, war sicherlich keine gute Idee und Stinklangweilig.
Die ausführliche Funkwetter-Info, mit allen Daten der Weltraumwetter-Physik bis hin zur genauen Nummerierung der aktuellen Sonnenflecken, war wohl auch nur im Programm um Sendezeit zu füllen.
Für die meisten Zuhörer wären diese Details wohl kaum von Interesse, denn DX-Interessierte Funkamateure informieren sich logischerweise Tagesaktuell im Internet. Weniger wäre mehr.
Bitte etwas Allgemeinverständlicher für "Nichtfunkamateure".
Oder dachte man da an "Nichtfunkende DARC-Mitglieder"? Oder an Funktionäre des sog. AR (2. Kammer in DARC-Struktur)?
Weltweite Amateurfunkaktivitäten aufzählen geht, für "Zaungäste", sicherlich auch ohne endlose Aufzählung von Rufzeichen?
Eine Nennung der in Kürze von Funkamateuren zu besuchende Länder (vielleicht auch welche Sendeleistung und Antennen) wäre auch hier als interessante Amateurfunkinformation mehr als genug.
Die Hintergrundinformation zu einer möglicher Amateurfunk-Aktivierung des abgeschotteten Nordkorea, war ein gutes Beispiel.
    
Eigenwerbung:
Das ständige langgezogene und dadurch stark überbetonte "Deeeee Aaaaaaa R Ceeeeee" nervte erheblich.
Die von einem DARC-Mitglied initierte Aufnahme von Telegrafie als immaterielles Kulturerbe in die Liste der UNESCO, war eine der wichtigen Informationen über DARC-Aktivitäten, die über die Vereinsebene hinausgehen.
Welche Namentlich und mit Rufzeichen genannten Persönlichkeiten des DARC von wem und wo eine Urkunde darüber erhielten, eher nicht! Das war "Hofberichterstattung" vom Feinsten.
Gut, das in diesem Zusammenhang nicht erwähnt wurde, das sich der DARC damals für die Abschaffung von Telegrafie als eines der Prüfungsteile der Lizenzprüfung entschieden hatte! (Gegen den Willen der Mehrheit seiner Mitglieder)
  
Resumé:
Als ein drittes Medium zur Information für DARC-Mitglieder erscheint vielen unserer Leser ein "Radio DARC" völlig überflüssig.
Jedoch als Werbeplattform für deutschsprachige Amateurfunkinteressierte eine gute Idee, die weiter verfolgt werden sollte.

Warum werden Kurzwellenhörer und interessierte Zuhörer im Konzept als "Zaungäste" bezeichnet?
- Komische Art für den Amateurfunk in Deutschland werben zu wollen! Oder will man das gar nicht ?
- Ist dieses Projekt eher eine Art Werbeveranstaltung für einen selbstverliebten DARC (Vorstand)?
Das Kurzwellenfunk wichtig und erhaltenswert ist
, nicht nur für uns Funkamateure, ist eine wichtige Botschaft an Politiker die über ihre Wahlperiode und Lebenszeit nicht hinausdenken! Denn Kommunikation über Satelliten und Internet ist  nicht sicher!
Diese Botschaft, mit Sicht auf die Notfunkmöglichkeiten durch Funkamateure, sollte eine zentrale Botschaft an die Zuhörer sein.
Sicher wird in "DARC-Manier" in den Vereinsmedien der Senderstart überschwenglich bejubelt und nur positiv bewertet werden. 
Leider kann die Anzahl der Zuhörer nur durch angeforderte QSL-Karten, eMails und Zuschriften an den Sender und den DARC e.V. selbst, gemessen werden. Satire: Doppelzählungen erhöhen das Ergebnis (HI).
Eigenlob des DARC:
Klar! Es wurde Gejubelt und die Realität etwas "aussen vor gelassen" wie vermutet. Der DARC e.V. ist hier wirklich berechenbar!
Beispiele: Die im DL-Rundspruch der 13. Kalendewoche gemeldeten "wenige Sekunden Aussetzer" passierten in Wirklichkeit genau im Zeitraum von 60 Sekunden, besonders zum Anfang der Sendung.
Und das der DARC, wie er meint, "Schule macht" wenn schon einen Tag später ein englischsprachiges DX-Magazin auf gleicher Frequenz abgestrahlt wird, ist wieder typisch Selbstüberschätzung.
Auch die Sendung von DD5LP/G8GLM musste zuvor geplant und Sendezeit (Lizenz?) gekauft werden.
Wenn Handeln des DARC grundsätzlich "Schule" machen sollte, haben wir doch ernsthafte Bedenken.
  
PA0ETE startet am 1. April (!) auf 7310 kHz bzw. 6005 kHz "Emergency Radio" mit Amateurfunk-Inhalten in Niederländisch und Englisch.
Eine begrüßenswerte Entwicklung wenn Europaweit, auf den Kurzwellen-Rundfunkbändern, Sendungen mit Amateurfunkinhalten laufen.

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14.03.2015
DL3SFK, Beatrice Hebert, als Vorsitzende des Distrikts P ist bekannt für beispielhafte Mitgliedernähe, z.B. offen Probleme des DARC aufzuzeigen, im Distrikt zu diskutieren und nach Lösungen zu suchen.
Sie hat damit im Distrikt Württemberg eine positive Entwicklung eingeleitet, den Mitgliederschwund im DARC zu stoppen.
Der Distrikt P stellt derzeit ca. 8% der DARC Mitglieder (3069) und mehr als 30% der Jugendlichen im Verein.
Projekte, wie TRINA, eine Datenbank aller Vorträge die im Distrikt gehalten wurden, zeigen u.a. das Engagement der Mitglieder des Distriktsvorstandes um die Distriktsvorsitzende.
Mit der Einführung einer "Kleinen Anfrage" geht sie konsequent weiter diesen Weg, nämlich auf die Mitglieder ihres Distrikts zu.
Jedes DARC-Mitglied im Distrikt kann DL3SFK via eMail zu aktuellen Problemen und Themen befragen.
Ihre Antwort wird auf der Webseite des Distrikts P veröffentlicht. Unkompliziert, ohne langen Dienstweg.
Für sie ein großer Mehraufwand in der Freizeit, den sie sich antut im Engagement für den Erhalt des DARC.
Sie spricht über die DV-Webseite auch offen an, was sich der derzeitige DARC-Vorsitzende (Red.: Aussitzende ?) nicht traut:
Die Finanzsituation des DARC
Sie macht darin u.a. deutlich:
- Das der DARC mindestens 500.000 EUR Rücklagen benötigt um langfristige Verträge z.B. Gehälter, Druckerei, zu decken.
- Sollte der DARC e.V. irgendwann, aus welchem Grund auch immer, aufgelöst werden müssen, ist dies der Mindestbetrag der
  dann benötigt wird ohne das der Vorstand privat finanziell haftbar gemacht werden muss.
Einfach gesagt:
Die Mitgliedsbeiträge sichern also (konsequent weiter gedacht) auch den privaten Besitzstand des derzeitigen DARC-Vorstands.
Daran sollte dieser Vorstand auch denken, wenn er Mitglieder vergrault und so gut wie nichts für einen Mitgliederzuwachs tut.
Wie wäre es mit eigenen Initiativen, den von DL3SFK eingeschlagenen Weg Distriktübergreifend zu fördern und zu begleiten?
Gezielt Klubstationen (besonders Schulstationen) logistisch zu unterstützen und die OVs, die künftige Funkamateure ausbilden.
   
Funktionäre, die sich durch Ihre Person selbst wichtig genug sind, sich in Gemeinschaft mit Gleichgesinnten als sog. "Amateurräte" auszuleben, brauchen wir nicht!


 

10.03.2015
Was ist los mit dem DARC-Verlag
Der DARC-Verlag hat im Jahre 2013 einen Fehlbetrag von fast 94.000 EUR "(v)erwirtschaftet", also nicht Kostendeckend gearbeitet.
Man kann annehmen das auch der Geschäftsbericht für 2014 keine positiven Überraschungen enthalten wird.
Der DARC-Vorsitzende DL7ATE sagte noch im November 2014 (!), also in Kenntnis der Situation, auf der Distriktsversammlung P, das der DARC-Verlag jedes Jahr eine größere 5-stellige Summe an den DARC e.V. ausschüttet.
Quelle: FUNKTELEGRAMM 4/2015
  
  

Unkenntnis, Schutzbehauptung? Schlechtes Argument in der Beitragserhöhungsdiskussion?
Möge das jeder selbst beurteilen und/oder auch bei Herrn Schöppe (DL7ATE) nachfragen.

16.02.2015
Was ist nur los in diesem DARC?
Das Jahr 2015 fängt, für die noch verbliebenen Mitglieder des DARC e.V, gar nicht so gut an:

- Die Beitragserhöhung wurde von erstaunlich vielen Mitgliedern Zähneknirschend hingenommen.
  Der Verbleib im OV, a.G. jahrelanger Freundschaft mit Funkfreunden, überwog vorerst den Frust.

- Fakt: DARC-Ortsverbände verlieren weiter langjährig-aktive Mitglieder.
  So verlor z.B. der Ortsverband E37 zum Ende 2014, 10 Mitglieder.

- Im November 2014 wurde eine Satzungsänderung in Bezug auf ein sogenanntes "Mitgliederverlangen" beschlossen.
  (Lt. Information auf der Internet-Startseite des DARC vom
27.02.15, das Änderungen wirksam wurden.)
Zum Beispiel müssen mindestens 300 Mitglieder persönlich-schriftlich gleichlautende Anträge an den sog. Amateurrat stellen, die dort beraten werden.
Wie wurden doch bisher Anträge behandelt, die z.B. Strukturveränderungen im Verein forderten? Der "Amateurrat" lehnte mehrheitlich ab!
Von der nur theoretischen Möglichkeit, unter 300 Personen wörtliche Übereinstimmung zu erreichen um einen Antrag zu stellen, abgesehen.
Ist es Unsinn, Zumutung oder einfach eine Frechheit, dieses den Mitgliedern unter dem Begriff "Mitbestimmung" verkaufen zu wollen? 

Der DARC-Distriktsvorsitzende Sachsen (DL6EV) wurde durch den DARC-Vorsitzenden (DL7ATE) brüskiert, der November 2014, einen im Oktober 2010 (!) von DL6EV gestellten und von der sog. MV angenommenen (!) Antrag zur grundlegenden Überarbeitung der Satzung, nunmehr als "nicht Notwendig" ansieht.

Dann noch das Werbeprojekt für den Amateurfunk "Funkfeuer" welches vom DARC e.V. als "Bundesverband für Amateurfunk in  Deutschland" (Vorstandsbeschluss **) nicht unterstützt wird. (** Nicht mit Verstandsbeschluss verwechseln)
Die DARC-OVs sind aufgerufen aus ihren Rücklagen, und Mitglieder über ihren Mitgliedsbeitrag hinaus durch Einzelspenden, das Projekt zu unterstützen.
Zeigt dies nicht deutlich, wie wichtig den DARC-Oberen die Öffentlichkeitsarbeit und Werbung für den Verein ist?
Stattdessen wird in der Vereinszeitschrift "CQ DL" um Mitglieder geworben! Bei den Mitgliedern? Noch ein Unsinn. 

Was ist nur in diesem Verein los? Macht denn Jeder was er will aber nicht kann?  Arbeiten sogar die "Entscheider" gegen die "Gestalter"? 
Was sollen Beschlüsse, in fröhlicher Räte-Runde gefasst, die Irgendwie von Irgendwem interpretiert und dann vergessen werden?
DL9MEU hat hier Anträge an die sog. MV vom Mai 2014 in Erinnerung gebracht. 
Versuche, diesen DARC zu erneuern, erscheinen zunehmend Sinn-und Zwecklos!
Wozu braucht es dann einen "Amateurrat" und einen "Vorstand", wenn nur noch verbliebene Ortsverbände selbst den Verein, aber damit auch einen fragwürdigen Überbau, am Leben erhalten?
Dazu hat sogar der DV Hessen, als AR-Mitglied, bereits 2010 seine Meinung den Distriktsmitgliedern deutlich gemacht.
Und was hat sich in den vergangenen 4 Jahren geändert?
Nichts! Alle Probleme Aussitzen statt Anzupacken und gegen zu steuern. Wozu hat der DARC eigentlich eine Führungsstruktur?
Hat er überhaupt eine, oder steuert der DARC führerlos auf sein Ende zu? Fragwürdiger Postenerhalt einer Clique reicht nicht!
 

14.12.2014
Gedanken zum Jahresende
Nach dem Motto "Unzufriedenheit ist Triebkraft für Neues" fragen wir uns:
"Was hat die Amateurfunkvereine im Jahre 2014 vorangebracht, und was behindert?"
Unsere Sicht der Dinge:
Sind die Vereinsverantwortlichen ihrer Verantwortung gegenüber ihren Vereinsmitgliedern  nachgekommen?
Oder ist ein Teil von ihnen Abgehoben oder Erstarrt, sieht und erkennt die Realitäten an der Basis nicht mehr? 
Wer von Denen, im Vorstand und als Distriktsvorsitzender ("Amateurrat"), ist noch Handelnder und fungiert als Motor?
Wer von Denen "brennt" noch für unser Hobby Amateurfunk und ist nicht nur als ein beliebiger Vereinsfunktionär tätig?
Wer von Denen ist in den letzten Jahren auf den Bändern als aktiver Funkamateur, z.B. in DL-Contesten zu hören gewesen und/oder stellt sich bei QRZ.COM vor?
Wir haben Letzteres recherchiert:
DL2ZA (sehr aktiv!) auch DL1DCT, DL9ZWG, DL9GFB, DL2RSF und DL6EV, haben Spuren in unseren Logs hinterlassen!
Zumindest die Stationen und Antennen von DG4NBI, DL3AH und DL6EV sind auf QRZ.COM zu sehen.
Die Technik scheint vorhanden, der OP abhanden gekommen. Schade!
Man kann sich ja für 2015 vornehmen, wieder einmal QRV zu werden.

Und da schreibt doch DL7ATE, als DARC-Vorsitzender, im Editorial der "CQ DL" 1-2015 dass er sich freuen würde, wenn er zu einigen Mitgliedern Kontakt auf den Bändern aufnehmen könnte!
Er muss sich aber beeilen, denn es werden immer weniger (HI).
Aber Ernsthaft: Was könnte ihn daran hindern mit anderen Funkamateuren (und nicht nur mit DARC-Mitgliedern) auf den Bändern Kontakt aufzunehmen? 
Wenn er es könnte, warum macht er sich nicht selbst die Freude? Er ist doch zumindest noch ein Lizenzinhaber!
Oder hängt er mehr am Hobby Geocaching? Einen Bundesverband soll es in Deutschland dafür noch nicht geben.
Na Herr Schöppe...?

Übrigens:
Der Vorsitzende stellte sich Anfang November auf der Distriktsversammlung Württemberg (P) vorbereiteten Fragen.
Er beklagte, dass sich für die Ziele eines Strategie-Papiers des Vorstandes, außer im Distrikt P, niemand im Verein wirklich dafür zu interessieren schien, denn der Rücklauf an Stellungnahmen dazu blieb aus.
Wie kommt es, dass er sich plötzlich an den historischen "Timm-Bericht" von 1998 und das Statement dreier ex-DARC Vorsitzenden von 2003 erinnert?
Er hat doch bereits seit 2010 den Vorsitz und hätte einiges Anstoßen können, statt Probleme Auszusitzen.
Hat ihn Jemand unsanft geweckt, oder ist er selbst aus einem Albtraum erwacht und sieht endlich Handlungsbedarf?
Bedurfte es eines Weckrufes aus einem Distrikt? Das sollte Schule machen, denn plötzlich fällt sein Augenmerk auf Lichtblicke und Versäumtes aus der Historie des DARC und er sieht nun offene Baustellen (oder zumindest deren Ruinen).
Albträume, Tagträume und Realität sind völlig verschiedene Dinge. Da ist weiter zu sortieren und Einzuordnen!
So auch das geplante und von ihm angesprochene "Jahrzehnt der Jugend". Etwa wieder unrealistische Visionen? 
Es kommt wohl darauf an, wie man "Jugend" definiert. Wie ist doch das Durchschnittsalter der DARC-Mitglieder?

  
Wenn man sich das Studium der Dokumente der sog. Mitgliederversammlungen antut, erkennt man an Hand der mehrheitlichen Ablehnungen zukunftsweisender Anträge, die bisherige Stagnation und Abwärtsentwicklung, die sich auch in Mitgliederzahlen ausdrückt.
Nach jahrelangem zähem (innerem) Ringen der Räte unter sich und wachsendem Druck (von unten) durch immer neue und wiederkehrende Anträge aus den Distrikten, hat man sich nun endlich zu einer Minimalform einer (pseudo) Mitgliederbeteiligung durchgerungen.
Ein sog. "Mitgliederantrag" kann an die MV gestellt werden, wenn 300 Mitglieder sich auf eine Formulierung eines Antrages geeinigt haben und diesen in Schriftform erklären und in Urschrift .. und, und..).
Aber einen auf diesem Wege gestellten Antrag, für oder gegen Irgendwas, können die "Amateurräte" ja immer noch ablehnen!
Eine Begründung wird sich doch finden. Vielleicht auch nur einen Formfehler? Was soll der Zirkus?
Geht man vielleicht davon aus das solch ein Mitgliederantrag, a.G. der Trägheit, Desinteresse oder erwarteten Unbedarftheit von Mitgliedern, praktisch nie Realität wird?
Ist unser Mißtrauen völlig unbegründet und Abwegig? Man wird sehen.
Eine Art von "Mitgliederbestimmung", soweit gingen zuvor stets abgelehnte Anträge, ist das jedenfalls nicht! 
   
"Pfeifen im Walde", "Augen zu und durch", Selbsttäuschung, scheint immer noch gängige Denk- und Handlungsweise zu sein.
Und das "Jubiläumsjahr 2015" passt dazu. Der DARC feiert sich selbst im 65. Überlebensjahr.
Kein "Runder Geburtstag". Solch einer, wie dieser 65. wird eigentlich nie besonders groß gefeiert.
Auch der "Eintritt in das gesetzliche Rentenalter" mit 65, das vielleicht zu feiern wäre, gibt es nicht mehr in der bundesdeutschen Realität. Hat man das nicht bedacht? 
Wie uns ein Leser schrieb, muss der 65. Geburtstag des DARC gefeiert werden, weil es nicht sicher ist das der nächste "Runde Geburtstag" noch erreicht werden wird, denn der Alterungs- und Abnutzungsprozess gehe beim DARC e.V. außergewöhnlich schnell voran (Verfallsdatum?).
Auch werden in der Clubzeitschrift "CQ DL" Erfolgsmeldungen generiert die, oberflächlich betrachtet, eine heile Vereinswelt vorgauckeln.
Zum Beispiel sind viele, der dort monatlich aufgelisteten, Neumitglieder keine deutschen Funkamateure oder nur "Schnuppermitglieder" oder Familienmitglieder, auch gern ohne Rufzeichen.
Das bringt diesen Verein nicht weiter, sich an statistisch motivierten Scheinerfolgen zu berauschen. 
Wenn sich von den DVs Eine(r) erdreistet, erkannte Missstände Öffentlich zu machen, dann wird sogar gemobbt.
Es riecht nicht etwa nur nach Zerfall, es stinkt schon zum Himmel!
Da muss endlich etwas geschehen.  Vielleicht wird im Jahre 2015 endlich die Wende eingeleitet?
Reicht der Wind? Wird der Anker endlich gehievt und die Leinen gelöst und Fahrt aufgenommen?
Nach allen Erfahrungen unwahrscheinlich, aber die Hoffnung stirbt zuletzt. Also nach dem DARC.

Der VFDB e.V. hat, nach einseitiger Kündigung des Korporationsvertrages durch den DARC e.V., (wohl nur aus finanziellen Erwägungen und Erwartungen des DARC) neue Ideen entwickelt und sich neu aufgestellt.
Nach einigem Hickhack wurde im August 2014 ein neuer Korporationsvertrag abgeschlossen.
Der VFDB führte zuvor die Beitragsklasse "Traditionsmitgliedschaft" ein (Vollmitglieder ohne DARC-Leistungen wie "CQ DL" und DARC QSL-Vermittlung).
Bisher haben sich bereits etwa 50 % der VFDB-Mitglieder dafür entschieden. Damit geht dem DARC e.V. jährlich ein 5-stelliger Betrag verloren.
Hätte der DARC den Vertrag nicht gekündigt... Der VFDB war zu teuer, als Korporationspartner?

Ein "Geiz ist Geil", kann manchmal auch äusserst Dusselig sein und "nach Hinten losgehen"!

15.10.2014
DARC e.V.: Aktion 2014 - "Mitglieder werben Mitglieder"
Verzweiflungstat oder Lockangebot für DARC-Unterstützer?
Das Jahr 2014 geht zwar schon seinem Ende zu, aber da startet der DARC e.V. mit einer Super Aktion so richtig durch.
Wer noch bis Ende Dezember ein neues DARC-Mitglied wirbt, bekommt vom Verein ein nettes "Dankeschön"-Geschenk.
Nämlich für sich und das geworbene Neumitglied, das "Jahrbuch für den Funkamateur 2014" (DARC-Verlag) als Prämie. 
Die Jahrbuch-Ausgabe 2014 ist noch nicht in den Restbeständen des DARC-Verlages aufgeführt.
Also aktuell, weil immerhin noch rechtzeitig vor dem Erscheinen der neuen Ausgabe für 2015.
Ein Exemplar kostet im Verkauf 14,50 EUR. Also entsteht dem DARC (seinem Verlag) ein kleiner Verlust.
Für Werbenden und Neumitglied zusammen rd. 29,00 EUR, pro neuem Beitragszahler, im Aktionszeitraum.
(Ohne Versandkosten und abzüglich unbekannter Höhe der Handelsspanne).

Im Gegensatz zur letzten Werbeaktion (Mittelseiten der Clubzeitschrift "CQ DL"), in der eine vorherige DARC-Mitgliedschaft im davor liegenden Zeitraum von 2 Jahren explizit ausgeschlossen wurde, können nun auch ex-Mitglieder wieder eintreten und sich, wie auch der werbende DARC-Begeisterte, das Jahrbuch 2014 zum Weihnachtsfest selbst auf den Gabentisch legen.
Das ist doch mal eine gute Idee die den Verein, durch die Kosten für die Aktion, nicht gleich in die "roten Zahlen" aber auch nicht aus seinem Dilemma zunehmenden Mitgliederschwundes und somit fehlender Beitragseinnahmen führt.
Das ist leider nicht nur ein rein demoskopisches, sondern bestimmt auch ein Selbstverschuldetes Problem.
   
Neu geworbenen Mitglieder sollten auch die, ab 1. Januar 2015 geltende, neue  Beitragsordnung kennen.
Übrigens ist dort eine interne (ehemalige, ominöse ?) Null-EURO-Beitragsklasse 98 für DARC-Angestellte wieder nicht ausgewiesen. Wir bekamen die Information damals zur nun ehemaligen Beitragsordnung.
Hoffentlich gibt es die "Geldwerter Vorteil"-Aktion, nach heftiger Kritik aus den Reihen "normaler" Beitragszahler, nun nicht mehr.
Dazu wurde seitens des DARC niemals Stellung genommen.


11.10.2014
Transparenz des Abstimmungsverhaltens bei AR-Tagungen
Wir wurden aufmerksam gemacht das der DARC e.V. doch nicht so Rückwärtsgewandt sei, wie es vielen Kritikern erscheint.
Auf Grund eines Antrages des DV-N, Dieter Ziehn (DK4QT), während der AR-Sitzung im Februar 2011 in Nürnberg, wurde eine interne Sitzung* des Amateurrates (*ohne Beschlussfassung) einberufen.
Ziel war es, das uneinheitliche Meinungsbild des Amateurrates während der Sitzungen und die nicht immer zufriedenstellende Zusammenarbeit der letzten Jahre mit den Vorständen des DARC e.V., und der Distrikte untereinander, zu verbessern.
Das Abstimmverhalten der Amateurräte (DVs) zu den vorliegenden Anträgen auf den AR-Tagungen (MVs) sollte zukünftig namentlich erfasst und in den Protokollen veröffentlicht werden.
Hierdurch sollte eine höhere Transparenz der Entscheidungsprozesse, für die Mitglieder erkennbar, erreicht werden.
   
Daraufhin wird das Abstimmungsverhalten der DVs seit Mai 2011, am Ende jedes Protokolls in Form einer Excel-Tabelle, auf dem DARC-Server im Internet veröffentlicht:
http://www.darc.de/darc-info/mitgliederversammlung/protokolle/
Dazu müssen interessierte Mitglieder auf dem DARC-Server, im Servicebereich, angemeldet sein.
   
Da alle Anträge vor den Mitgliederversammlungen veröffentlicht werden (schon immer) kann jeder OVV in den Distrikten und jedes am DARC interessierte Mitglied nach den AR-Tagungen (MVs) erfahren wie ihr Distriktsvorsitzender, zu den der Tagung vorliegenden Anträgen, abgestimmt hat.
Das Abstimmverhalten kann ggf. in den OVen ausgewertet werden, weil erkennbar ist wie der jeweilige Amateurrat (DV) sich für die Interessen der Mitglieder seines Distriktes bzw. für die künftige Entwicklung des DARC e.V. eingesetzt hat.
Man kann sich eine Meinung dazu bilden, darüber diskutieren und, wenn notwendig, das Ergebnis dem Vorsitzenden seines Distriktes mitteilen.
Wenn z.B. eine zustimmende Beschlussfassung zu einem Antrag in einer Distriktsversammlung erfolgt ist und der jeweiligen DV gibt dann im Amateurrat eine Gegenstimme dazu ab, oder enthält sich der Stimme, könnte das durchaus Konsequenzen für seine Wiederwahl als Distriktsvorsitzender haben.

23.09.2014
Wirrwar um die DLD-Diplome
Wer ein DLD 1000 vom DARC e.V. (16,00 EUR) verliehen und auf dem Postwege zugeschickt bekommt wundert sich.
Auf dem DLD 1000 ist keine Diplomnummer aufgedruckt.
Die Diplombedingungen geben zur Nummerierung nichts her.
Das ist, diplomtechnisch gesehen, ziemlich einmalig und könnte sogar als "Alleinstellungsmerkmal" gewertet werden. Das DLD wird ja für mehrere Modes und unterschiedliche Bänder ausgegeben.
Der Diplomsammler sieht, Normaler-und Üblicherweise, im Erreichen einer möglichst hohen Nummer in bestimmtem Mode, Band o.ä. Kriterien, den sportlichen Aspekt seines Tuns.
Da möchte er schon gern erfahren wieviel von anderen Antragstellern zuvor, die gleiche Leistungsstufe bisher erreichten.
Auch der DIG-Mitgliedsantrag (Diplom Interessen Gruppe) vom Mai 2014 verlangt neben dem Diplomnamen auch die Diplomnummer, so wie international üblich. Vielleicht wird beim DLD 1000 eine Ausnahme gemacht?
   
Wer nun nicht nur einfach enttäuscht ist und sich damit abfindet, sondern gern wissen möchte warum eine Diplomnummer fehlt und auf dem DARC-Server recherchiert ...
... erfährt über das Protokoll der 34. Tagung des DX und HF-Funksport Referats vom März 2013 folgendes: 


(Auszug)
Arbeitsgruppe Diplome/DCL
   
Paket 3
A5 – Diplomnummerierung
   
Die Nummerierung der Diplome EU-DX-A, Europa-Diplom, WAE und AFZ betreut durch das Referat DX & HF-Funksport erfolgt alphanumerisch aufsteigend und aufeinanderfolgend mit 001 beginnend für jedes Diplom oder jede Diplomklasse.
  
Für das DLD wird folgendes Verfahren angewandt:
Es erfolgt ab sofort keine Nummerierung.
Ausnahme: Für die Diplomklassen DLD 1000 und Trophy werden Diplomnummern vergeben.


Nanu?
Auf den aktuell über das DCL-System des DARC, nach Prüfung und Bezahlung, als PDF-Datei ausdruckbaren DLD-Diplomen der Stufen unterhalb des DLD 1000 und DLD-Trophy, stehen Diplomnummern drauf!
Warum nur Diplomnummern für das DLD 1000 und die DLD-Trophy vergeben werden, und dann nur für die Diplomklassen ohne Berücksichtigung/Unterscheidung in der Betriebsart, ist schon eigenartig und geht aus dem Tagungsprotokoll leider nicht hervor.
Nun wird´s lustig! Es wird in der Praxis genau umgekehrt gehandhabt!
Die oben ausdrücklich unter "Ausnahmen"
genannten Diplome  bekommen keine Diplomnummern!
    
Jeder nur vorstellbare Grund für das Wirrwar müsste seine Ursache in irgendeiner "Unklarheit", wie Unkenntnis, Fehlinformation o.ä., bei Beschlussfassung haben.
Man hat keine Übersicht über verliehene DLDs, in welcher Stufe/Band/Mode, im Zeitraum seit der ersten Vergabe bis heute.
Muss man sich noch wundern? Hat da ein Jemand sabotiert, der vorher über Jahre für die DLD-Vergabe verantwortlich war? 
Offizielle Stellungnahmen dazu, würden wir gern hier veröffentlichen.

Letzte Info:
Die PDF-DLDs haben, mit Einführung der Online-Beantragung über das DCL-System, eine laufende Diplomnummer erhalten.
Diese Nummer unterscheiden sich nicht nach Band/Mode, sondern nur nach Anzahl der insgesamt ausgegebenen PDF-DLDs.
Es ist jetzt aber eine Nummer aufgedruckt, weil: Diplome haben eben eine Nummer und das hat man nun wohl erkannt! (HI) 
Die Diplomnummerierung dieser DLDs hat aber keinerlei Aussagewert zum Ranking. Gut zu wissen!
Mehr über diesen Link

20.09.2014
Das kann doch nicht wahr sein...
Der DARC informiert in seiner Clubzeitschrift "CQ DL" (Heft 9-2014, Seite 12) in der Rubrik "Termine" über einen Contest im 11m-Band (CB-Funk).
Vertritt der DARC auch/schon die letzten verbliebenen CB-Funker? 
Zumindest Diejenigen, die nicht in einem CB-Funk Verein sondern im DARC e.V., als Lizenzinhaber oder SWL, Mitglied sind?
Muss unser Verein als satzungsgemäßer (!) Vertreter des Amateurfunkdienstes Reklame für CB-Funk Aktivitäten von Funkanwendern machen?
Ist die gedankliche Nähe einiger Leute in Baunatal zur Funkanwendung, statt Amateurfunkdienst, schon so groß das der fundamentale Unterschied von Verantwortlichen der Clubzeitschrift nicht mehr gesehen wird?
Oder wird CB-Funkern "nachgehechelt", damit sie ja im DARC bleiben um den Mitgliederverlust zu minimieren?
Vielleicht versucht man, Kurioserweise, mit der Thematik CB-Funk der Zeitschrift FUNKAMATEUR Konkurrenz machen?
Die "CQ DL" 10-2014 lässt auf Seite 73 den SWL und CB-Funker DE2LHG (als Initiator der o.g. Veröffentlichung) auf einen kritischen Leserbrief des Funkamateurs Peter Ahrbecker, DK8AF, zu dieser thematischen Entgleisung, antworten.
Selbst Stellung zu beziehen ist man seitens der "CQ DL" wohl nicht Willens, Fähig, oder einfach nur zu Feige? 

19.09.2014
DARC Ehrenmitglied Günter Zellmer, DL7ZG am 12.09.2014 silent Key
In einem längeren Telefongespräch mit DM2FDO Ende Juli 2014 äusserte Günter seine tiefe Enttäuschung, bis hin zur Verbitterung, über das Verhalten des DARC ihm gegenüber, a.G. seiner Haltung in einem Konflikt um den Inhalt eines Beitrages für die "Tönende CQ DL".
Besonders durch brüskierend-unsensibles Verhalten von Amtsträgern des DARC-Distrikts Berlin.
Diesen verdienten Funkamateur, der über viele Jahrzehnte den Großteil seiner Freizeit und eigene finanzielle Mittel für die Erstellung der "Tönenden CQ DL" für sehbehinderte Funkamateure sowie der Durchführung von DL-weiten Vorbereitungslehrgängen auf die Amateurfunkprüfung opferte, im Jahre 2013 derart schlecht behandelt zu haben, ist mehr als schäbig!
  
Und nun eine Textpassage aus der Portalmeldung vom 14. September 2014, zum Ableben von DL7ZG:
"Der Vorstand des DARC dankt hiermit nochmals für all die geleistete Arbeit im DARC und wird ihm ein würdiges Andenken bewahren."
Das liest sich, in Kenntnis des wahren Sachverhalts, wie eine nachträgliche Verhöhnung!
   

Soweit uns bekannt ist hat damals niemand aus dem DARC-Vorstand OM Zellmer geholfen, den Konflikt mit o.g. Funktionären einvernehmlich zu lösen. Obwohl der DARC-Vorstand über die auslösende Problematik und Akteure im DV informiert war!
Wo war die Dankbarkeit des DARC, als OM Zellmer sie zu Lebzeiten dringend brauchte?
   
Dann noch die halbware Portalmeldung auf dem DARC-Server vom 22.08.14: (Auszug)
"Zum vergangenen Jahreswechsel wurde die Serviceleistung CQ DL für Sehbehinderte zunächst eingestellt, da die Produktion des Amateurfunkmagazins CQ DL auf eine neue Desktop-Publishing-Software umgestellt wurde."
Hallo ? Das war doch wirklich nicht der Grund für die Einstellung der Produktion der "Tönenden CQ DL"!
Günter Zellmer selbst hat, nach langer Überlegung, schweren Herzens und Enttäuschung über die Art und Weise des Umgangs mit seiner Person durch den DARC, diese ehrenamtliche Tätigkeit (sein Lebenswerk) beendet.
Nicht etwa weil die "Tönende CQDL" auf eine neue Software umgestellt wurde, wie man meldete!
   
Lag wieder mangelndes Interesse am Problem eines langjährig-aktiven, ehrenamtlichen Erbringers einer Serviceleistung für eine besonders zu unterstützende Gruppe von Mitgliedern vor?
Hätte man sich um ihn gekümmert, wäre OM Zellmer damals auch dankbar gewesen.
Dem Verein, der Ursachen für das Verprellen von Mitgliedern und eigenes Fehlverhalten nicht erkennt, dem werden wohl noch mehr Mitglieder weglaufen!
Undankbarkeit und Unehrlichkeit als Prinzip, oder einfach nur Unfähigkeit der Verantwortlichen?

15.09.2014
Offener Brief von DL3SFK
(DV-P)
Am 21.08.2014 hat die Vorsitzende des DARC-Distrikts Württemberg, Beatrice Hebert, einen Offenen Brief veröffentlicht.
Ein ungewöhnliches Vorgehen und vor Allem ein "auf die Mitglieder Zugehen", um als Amtsträger interessierte Mitglieder des Distrikts über eigene Überlegungen zum Zustand des Vereins zu informieren.
Sie spricht sich, in Kenntnis aller Probleme und Austrittsgründe, gegen ein Verlassen des Vereins aus und benennt ihre Argumente für ein Verbleiben.
Die Hauptschuld für den Mitgliederverlust sieht sie in der mangelnden Nachwuchsgewinnung und Ausbildungsarbeit der Ortsverbände. 
Nicht aber in der Führung des DARC e.V !
http://www.darc.de/uploads/media/Mitgliederverlust_offener_Brief_01.pdf

Hat hier das Sprichwort "Der Fisch stinkt am Kopf zuerst" seine Berechtigung?
Wenn ein Mitgliedsbeitrag erhöht wird, nur um im Verein wie bisher weiter zu wursteln (ohne Einsparungen, Veränderungen und Setzen von neuen Prioritäten) nur mit Blick auf Erhalt des Status, dann muss der Verein zwangsläufig an sich selbst scheitern.
Wie sollen neue Mitglieder gewonnen werden, wenn selbst langjährige Mitglieder Massenweise den Verein aus Frust verlassen?
Wo sollen Amateurfunkinteressierte ihre Ansprechpartner und eine Perspektive für unser technisches Hobby finden?
In Hinterzimmern von Kneipen oder Abstellkammern, ohne entsprechende Voraussetzungen*?
Zwingend Notwendig*:
- Öffentlichkeitsarbeit (Schaukasten mit Klubadresse, Termine usw.),
- Klubstation (Funktionierendes Equipment mit Antennen),
- Ausbilder,
- DN-Call,
Na klar, diese Arbeit muss mit einiger Anstrengung und Aktivitäten an der Basis (den OVs) geleistet werden.
Aber die Unterstützung zur Schaffung grundsätzlicher Voraussetzungen und gezielte Anregungen müssen aus Baunatal und von den DVs der Distrikte kommen.

05.09.2014
Mehr Demokratie im DARC eingefordert
DL5KAZ hielt am 28.07.2014, im Beisein der Distriktsvorsitzenden, im OV-Heim von P06 einen Vortrag zum o.g. Thema.
Im Egebnis der Diskussion wurde u.a. festgestellt, dass die aktuelle Satzung demokratischen Erneuerungen entgegensteht.
Ein Projekt "Liquid Democracy" soll unter Führung von DL5KAZ Schritte in Richtung Veränderungen aufzeigen und zu fördern.
http://www.darc.de/uploads/media/Mehr_Demokratie.pdf

25.08.2014
Wir brauchen Klubstationen
Unter dieser Überschrift (be)schreibt DL1ABJ im Editorial der Zeitschrift FUNKAMATEUR (Heft 9/14), welche Möglichkeiten eine Klubstation für die Ausbildung, somit den Amateurfunknachwuchs, die Öffentlichkeitsarbeit, Notfunkaktivitäten, Treffpunkt von Funkamateuren und Funkinteressierten, Gemeinschaftserlebnisse beim Basteln oder Experimentieren u.s.w, bietet.
Gerade wegen der Probleme Klubstationen zu erhalten und neue zu gründen (Raummiete, Antennengenehmigungen usw.) sollte der DARC e.V. hier sein Hauptinteresse in der Unterstützung dahingehender Aktivitäten sehen.
Wir meinen:
Die Gemeinschaft der Funkamateure stärken, sollte die zentrale Aufgabe eines Amateurfunkvereins sein!
Nicht Vereinsposten und unzeitgemäße Struktur erhalten und und derzeitigen Status zementieren, sondern offensiv den Funkdienst Amateurfunk in die Öffentlichkeit tragen, statt sich in nostalgischer "Vereinsmeierei" zu verlieren.

10.08.2014
Oben und Unten?
Ende Juli fand der DARC-Vorsitzende Steffen Schöppe (DL7ATE) im DARC-Forum "interessant", dass bei 18 Fragestellern in 192 Beiträgen nur
- 1 aktueller OVV,
- 2 ehemalige OVVs und
- 2 ehemalige Stellvertreter
- 4 ehemalige Amtsinhaber und
- 9 Mitglieder beteiligt waren, die noch nie ein Amt im DARC hatten.
Müsste diese Analyse der DARC-Vergangenheit von Fragestellern nicht einige Zeit in Anspruch genommen haben, die offenbar zur Beantwortung von Fragen nicht mehr zur Verfügung steht?
Es scheint sehr nützlich in eine Gemeinschaft von absolut vereinstreuen Amtsträgern eingebunden zu sein, um beim derzeitigen DARC-Vorsitzenden wohlwollende Beachtung zu finden.
  
Übrigens sollen, ab 01.10. 2013 bis heute
, etwa 1000 ehemalige Mitglieder den DARC e.V. verlassen haben.
Genauere Zahlen sind frühestens nach dem nächsten Kündigungstermin (Ende September 2014) bzw. Ende des Jahres zu erfahren.
Ist bezüglich der Amtsführung des DARC-Vorsitzenden, bzw. der Zustimmung der Mehrheit der Distriktsvorsitzenden zur Beitragserhöhung, ein Zusammenhang zur Höhe der Austritte zu sehen?

25.06.2014
Mitgliederversammlung votierte für solide Basis
Unter dieser Überschrift bemühte sich der DARC-Vorsitzende (DL7ATE) im Editorial der "CQ DL" 7-2014, die eher mageren Ergebnisse der sog. Mitgliederversammlung vom Mai positiv darzustellen.
Inhaltlicher Schwerpunkt war die Rechtfertigung der Beitragserhöhung.
Nur ein Beispiel:
Er schreibt: ".. u.a. dadurch erhalten die Ortsverbände mehr Geld um die Arbeit vor Ort erfolgreich zu gestalten."  
Also werden OV-Anteile nach dem "Gießkannen-Prinzip" verteilt, statt speziell Klubstationen und den Aufbau von Ausbildungszentren in den Distrikten finanziell zu unterstützen.
Ideenlosigkeit als Prinzip? 
Erfahrungen beweisen das Afu-Interessierte, die praktischen Amateurfunk in Klubstationen erleben können, eher zu unserem Hobby kommen, dabei bleiben und dann auch Lizenzinhaber und (ggf.) DARC-Mitglieder werden.
OVs die nur mehr OV-Anteile bekommen, sich aber weiterhin in Hinterzimmern von Kneipen treffen müssen, sind z.B. für die Werbung von Jugendlichen für unser Hobby völlig ungeeignet.

15.06.2014
Beitragsordnung ab 1. Januar 2015

BK  Mitgliedsarten neu/Jahr
01  a) Mitglieder über 18 mit CQ DL  96 €
   b) Auslandsmitglieder mit CQ DL  96 €
02   a) Schüler, Studenten, Auszubildende von 18- 25 mit CQ DL  48 €
   b) Mitglieder mit SGB II ( ALG II) / XII mit CQ DL  48 €
   c) Schwerbehinderte mit CQ DL (GdB >= 70)  48 €
   d) Blinde Mitglieder ohne CQDL  48 €
   e) Auslandsmitglieder ohne CQ DL  48 €
03  Familienmitgliedschaft mit einer CQ DL
 (incl. aller Familienmitglieder in häuslicher Gemeinschaft)
120 €
04  "Mitgliedschaft Pro" mit einer CQ DL
 (incl. aller Familienmitglieder im Haus)
150 €
05  Mitglieder bis 18 Jahre mit CQ DL  30 €
 06   Doppel-Mitglieder des VFDB e. V.  24 €

27.05.2014
Abstimmungsergebnisse der DV-Tagung Mai 2014 
(*** nur 75 Mitglieder dürfen abstimmen)

TOP Kurztext Ja Nein Enthaltung Ergebnis
7A Einzelentlastung der Vorstände 15 56 14 abgelehnt =  85 ***
7B Zusammensetzung des AR 0 0 0 zurückgezogen
7C Anzahl der Mitgliederversammlungen 13 54 8 abgelehnt
7D Stellung des Vorstandes 4 64 7 abgelehnt
7E Mitgliederanträge 11 54 10 abgelehnt
7F Wahlfreiheit der Delegierten 4 71 0 abgelehnt
7G Beitragsklasse 01 auf 88.- Euro 5 51 19 abgelehnt
7H Beitragsklasse für Jugendliche 0 0 0 Entfällt, in 7I enthalten
7I Anpassung der Beitragsordnung 64 8 3 angenommen
8A Vertrag mit VFDB 0 0 0 Zurückgezogen
8B Gründung der DARC QSL GmbH 64 11 0 angenommen
8C Verfahren bei Regeländerungen 64 8 3 angenommen
8D Finanzdarstellung bei Anträgen 0 0 0 Zurückgezogen
8E Frequenzen im 5 MHz Band 0 0 0 Zurückgezogen

Quelle: DARC e.V.

Anträge im Einzelnen:
Diese URL kopieren und, nach Anmeldung im Mitgliederbereich, als Adresse in Browser eingeben: 
http://www.darc.de/uploads/media/Antr%C3%A4ge_zur_DARC_Mitgliederversammlung_Mai_2014.pdf

Die Fehlleistung einer Clique von Funktionären, den Wünschen der Mitgliedern gegenüber, ist wieder deutlich geworden.
Die Hoffnung auf eine Selbstheilung des DARC geht gegen Null. RIP DARC e.V., aber bestrafe nicht uninformierte Mitglieder.

21.05.2014
Gute Neuigkeiten - DARC Funktionäre Funken
Das sollte doch selbstverständlich sein und nicht besonders Erwähnenswert, das unsere Vereinsfunktionäre das tun, wofür dieser Verein eigentlich steht!
Nicht so im DARC e.V!
Der DARC-Vorsitzende DL7ATE hob anlässlich 40-jähriger Mitgliedschaft von DK4RC und 50-jähriger Mitgliedschaft von DL2ZA in seiner Laudatio die „gesunde Mischung“ zwischen der Arbeit für den DARC e.V. und aktiv gelebten Amateurfunkhobby durch Belebung der Bänder hervor. Darum "brauchen wir uns über deren Zukunft keine Sorgen machen“.
Damit meinte er sicherlich die Amateurfunkbänder.
Wie schön das der Amateurfunkdienst und der DARC von der Aktivität Weniger, aus den Reihen der DVs, lebt und ggf. sogar überlebt.
Der DARC-Vorsitzende DL7ATE selbst, gehört wohl nicht dazu.
Wir haben mal in dahingehend recherchiert und Erstaunliches gefunden. (<--- Link)
Müsste man sich für ihn selbst inhaltlich etwas anderes für eine Laudatio ausdenken wenn er, so ist es Tradition in dieser Runde, nach dem Ausscheiden aus diesem "Ehrenamt" die Goldene Ehrennadel (wofür auch immer) angesteckt bekommt?

18.05.2014
Erste Ergebnisse des DV-Treffens in Baunatal
(sog. Mitgliederversammlung)
Antrag 7I des DARC-Vorstandes (Anpassung der Beitragsordnung) wurde mehrheitlich angenommen:
http://www.darc.de/uploads/media/BO_ab_Januar_2015.pdf
   
Man war sich darüber einig, dass der DARC in den nächsten Jahren eine solide finanzielle Basis benötigt, um sein Servicespektrum den Mitgliedern weiterhin anbieten zu können.
Kostensteigerungen und verstärkte finanzielle Aufwendungen sind erforderlich, beispielsweise für die Lobbyarbeit,
um den heutigen Stand zu erhalten!!! ***
   
Angenommen wurde der Antrag zur Gründung einer DARC-QSL-Service GmbH.
Diese soll, neben der QSL-Vermittlung für DARC-Mitglieder, künftig auch ausländischen Amateurfunkverbänden den QSL-Kartenversand anbieten.
  
Antrag 8A (neuer Korporationsvertrag mit dem VFDB e.V.) wurde zurückgezogen, weil der Vertrag "noch nicht fertig ausgearbeitet sei".
-----------------------------------------------------------------------------------------------------------
Diese ersten Ergebnisse werfen, im inhaltlichen Zusammenhang mit dem Statement von DL5NAH gesehen, ein Schlaglicht auf den Zustand des Vereins.
Zu weiteren Einsparungen, außer den 25.000 EUR durch "digitale Information über die Fälligkeit des DARC-Mitgliedsbeitrags",hat man sich wieder keine Gedanken gemacht.
Die QSL-Service GmbH als finanzielles Wagnis, ist mit Sicherheit keine hilfreiche und zukunftssichernde Veränderung.
Wie soll sich diese Vereinstochter bei fallenden Mitgliederzahlen, eQSL, LoTW und Co. tragen?
Von notwendigen Veränderungen, hin zu demokratischen Strukturen im Verein, keine Spur!
Dieser Verein scheint durch sich selbst, über Entscheidungen eines Funktionärsgewusels, nicht mehr rettbar zu sein!
  
*** Verbleibende, künftig immer höheren Beitrag zahlende Mitglieder, sind die Melkkuh und einzige Überlebensstrategie des Vereins, solange diese noch Willens sind gemolken zu werden.

12.05.2014
Statement von DL5NAH: "Rettung oder Untergang des DARC e.V."
Martin Henz, DL5NAH, hat im letzten Monat in aller Deutlichkeit den Zustand des DARC e.V. beschrieben.
Link zur Audiodatei: https://www.dropbox.com/sh/il3b7fwuyydc7yo/cAJCc9-i7M
Quelle:                   http://z37.vfdb.org/rettung-oder-untergang-des-darc-e-v/

Statement-Text im: FUNKTELEGRAMM Juni 6/2014

05.05.2014
Der OV K57 informiert über eine Diskussion am 6. April 2014 mit dem DV-K und dem GS des DARC, Jens Hergert
Es wurde u.a. die Thematik der geplanten Beitragserhöhung, und möglicherweise daraus folgende  "Frust-Austritte", angesprochen:

 

Wie ist die Antwort des DARC-Geschäftsführers, in Bezug auf eine Wertschätzung der Vereinsmitglieder und der Zukunftssicherung des Vereins, zu werten?
Ein Verein lebt von seinen Mitgliedern, nicht umgekehrt!
Wir meinen
Jeder Austritt und Nicht(wieder)eintritt eines lizensierten Funkamateurs müsste allen DARC-Verantwortlichen wehtun!
Ist Herrn Hergert bewusst, dass er von den (noch)verbleibenden DARC-Mitgliedern bezahlt wird?
Der Vorstand sollte zeitnah überprüfen, ob dieser Herr noch GS unseres Vereins sein darf?
Alles was dem Erhalt und der Stärkung der DARC-Mitgliederbasis schadet, ist schon im Ansatz zu vermeiden!
Sind (Un)Verantwortliche in Baunatal dabei, den DARC "in Grund und Boden" bzw. "gegen die Wand" zu fahren? 
   
Quelle:
https://twitter.com/DARC_K57

30.04.2014
"Mitgliederversammlung" (DV-Treffen) am 17. und 18. Mai in Baunatal
(aus OV-Info 3_14)
(siehe auch unseren Beitrag vom 10.04.2014)



Stimmungsbarometer Distrikt P:
http://www.darc.de/uploads/media/Stimmungsbarometer_öffentlich.pdf

10.04.2014
Stellungnahmen und Stimmungen zur geplanten Erhöhung des DARC-Mitgliedsbeitrages
In den DARC-Distrikten Württemberg, Baden und Köln-Aachen wurden und werden derzeit Mitgliederbefragungen zu den geplanten Beitragserhöhungen durchgeführt.
Andere Distrikte und OVs dagegen scheinen die Beitragserhöhungen bisher demutsvoll-klaglos hinzunehmen.
Einige Ortsverbände, wie z.B. der OV K06, haben sich sehr deutlich und öffentlich gegen die Art und Weise der Ankündigung der Erhöhung, deren Abstufung und Zielrichtung, ausgesprochen.
Auch für langjährige Mitglieder scheint die Schmerzgrenze der Zumutbarkeit erreicht zu sein. 
Einige machten in Leserbriefen deutlich das die Mitgliedschaft, und somit die Unterstützung des Vereins über ihren Mitgliedsbeitrag, für sie keinen Sinn mehr macht.
Das ist mehr als Bedenklich. Wohl aber nicht für die Erfinder der Beitragserhöhung!
Ist es deren "Betriebsblindheit" oder unverantwortliches Herunterwirtschaften unseres Vereins? Warum auch immer... "Klarmachen zur Wende!"
  
Kritisiert wurde u.a.:
- Die Beitragserhöhung für Jugendliche um bis zu 77%.
  Will der DARC-Vorstand gezielt Jugendliche vergraulen? Logisch sonst nicht Nachvollziehbar!
- Die Beitragserhöhung für Schwerbehinderte um 60%, als eine unzumutbare Unverschämtheit.
- Die Begründung der geplanten Beitragserhöhungen lässt regelmäßige Erhöhungen in den nächsten Jahren erwarten, da nichts an bisher üblichen Ausgabenposten eingespart wird.
Auch werden keine Umschichtung von Finanzmittel ins Auge gefasst, um diese effektiver einzusetzen, Einsparungen vorzunehmen und somit Beitragserhöhungen zu vermeiden.
  
Vorgeschlagen wurde u.a.:
- Beitrag und Leistung durch Staffelung der Beiträge (Basis, Standard, Premium) in ein gesundes Verhältnis zu bringen.
- Abschaffung der OV-Anteile. Dafür deutliche finanzielle (zweckgebundene) Unterstützung von Ortsverbänden die Ausbildung durchführen, oder von Ausbildungszentren mit Klubstationen.
   
Aus einer aktuellen NASA-Studie zu unserer Zivilisation
"Die Elite hat ein großes Interesse daran, das derzeitige Modell am Leben zu erhalten -       
auch wenn es zum Scheitern verurteilt ist. Genau das wird das Problem nur verschlimmern."

   
Bezogen auf die DARC-Führung, wenn sie sich als "Elite" definiert, trifft es den inneren Zustand dieses Vereins ziemlich genau!

Hier die, von den "Distriktsfürsten" im Mai 2014 abgesegnete, Beitragserhöhung ab Januar 2015:
http://www.darc.de/uploads/media/BO_ab_Januar_2015.pdf

18.03.2014
DARC-Portalmeldung
"
Am vergangenen Wochenende (15./16. März) trafen sich die Mitarbeiter des DARC-Auslandsreferates zu ihrer jährlichen Arbeitstagung in Bonn."
"Neben Diskussionen zur Entwicklung des Amateurfunks im Ausland wurde auch die Teilnahme des DARC e.V. an der diesjährigen US-Amateurfunkmesse Dayton Hamvention vorbereitet..."
   
Der Spruch: "Man gönnt sich ja sonst nichts" trifft wohl auch für die Teilnahme des DARC an der Hamvention in Dayton, Ohio zu. Vielleicht mal hier anfangen zu sparen, als Mitgliedsbeiträge zu erhöhen und auf nichts verzichten zu wollen?
Und wenn man auch noch die Teilnahme an der HAM Fair-Messe in Japan realisieren möchte, könnte man ja die "Pro"-Mitglieder des DARC um eine kleine Zusatzspende bitten.

27.02.2014
Jahresstatistik der BNetzA 2013 für den Amateurfunk
Diese Statistik weist mehr Teilnehmer an Amateurfunkprüfungen aus, bei sinkender Zahl an Amateurfunkzulassungen.
Irgendwie eigenartig! Da stimmt doch was nicht?
Haben viele Teilnehmer nicht bestanden, oder machten sie etwa nur die Prüfung um danach dem Amateurfunk Adé zu sagen?
   
Und dann gibt es es einen "positiven Trend" bei beantragten Ausbildungsrufzeichen. 183 mehr als im Vorjahr.
Wieviel davon werden von Clubstationen aus genutzt? Wieviel Privat, in der Familie...?
Das zeigt, lt. DARC-Portal, angeblich den Erfolg der Bemühungen aller DARC-Ausbilder.
Reicht es nun schon ein DN-Call zu beantragen um einen positiven Trend zu generieren?
Die Anzahl der vergebenen Ausbildungsrufzeichen sagt doch überhaupt nichts aus!
Es gibt keine Statistik wieviel Amateurfunkinteressierte, pro Ausbildungs-Call, wie lange "ausgebildet" wurden.
Und auch nicht, ob nach der Nutzung des DN-Calls ein Ausbildungsabschluss durch Prüfung und vor Allem eine Zulassung erfolgte.
    
Über das DN-Call kann ein Familienmitglied über Jahre (unter Aufsicht) Amateurfunk betreiben, ohne jemals eine Lizenz anzustreben.
Wer das ignoriert befindet sich in einem Parallel-Universum, zusammen mit dem DARC, der sich an Zahlen berauscht und, als Wunschdenken, Erfolge zusammen träumt.
"Gebetsmühle": Unterstützt aktiv und massiv Clubstationen, die mit einem DN-Call Ausbildung (vorzugsweise in eigenen Räumen) durchführen können. 

25.02.2014 
(18.00 Uhr)
Aktuelles zum Amateurfunkgesetz
Der DARC e.V verbreitet, im Gegensatz zu QSLonline, heute auf seiner Portalseite eine tendenziös-subtile Meldung.
Er schreibt unter der Überschrift "Runder Tisch Amateurfunk":
"Das Amateurfunkgesetz ist sicher!"
Und wohl unter Bezug auf unsere Berichterstattung (u.a.):
"Das Beispiel zeigt aber, dass solche Anfragen (insbesondere, wenn sie an wenig fachkundige Adressaten gerichtet werden) wenig hilfreich und zuweilen auch durchaus schädlich sind."
  
Nun haben, wir zumindest, unsere Anfragen an unserer Überzeugung nach fachkundige Adressaten, nämlich an den "Bundestagsausschuss für Verkehr und kommunale Infrastruktur" gerichtet!
Nicht an ein bestimmtes Mitglied dieses Ausschusses, auf dessen Antwort sich wohl die Häme des anonymen Schreibers der "Nullmeldung" auf der DARC-Webseite bezieht!
Wir hatten naturgemäß keinen Einfluss darauf Wer uns, und wie konkret, - auf unsere Fragen bezogen - antwortet.
(Unsere Anfrage ist unten, zum Datum 20.02.14, Nachzulesen)
Zum sachlichen AFuG-Statement ist der DARC wohl nicht fähig.
Im Übrigen halten wir Unterstellungen in der Portalmeldung, auch bezogen auf die Antwort des MdB, für Bedenklich.
QSLonline wurde ja geflissentlich nicht namentlich genannt.
Ob aus Taktik oder Feigheit, damit haben wir kein Problem!
Wir haben angefragt, der DARC/RTA wartet wohl lieber zu.
  
Der zweite Teil der Antwort, aus der parlamentarischen Anfrage (s.u.), bezüglich "internationaler Entwicklungen" wird vom DARC, sicherlich unbewusst, unterschlagen.
Ein Täuschen und Ablenken funktioniert bei und mit uns nicht!
Schädlichkeit für den Amateurfunk zu unterstellen, auch nicht!


25.02.2014
Erst am 14. Februar ist die BNetzA mit dem Fachgebiet Amateurfunk, nun faktisch vom Wirtschaftsministerium dem Ministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur zugeordnet worden.
   
Zwischenzeitlich hat ein parlamentarischer Staatssekretär und Koordinator der Bundesregierung auf die Frage:
"Welche Änderungen plant die Bundesregierung hinsichtlich des Amateurfunkgesetzes oder der Amateurfunkverordnung, und wie begründet sie diese?" geantwortet:
"Aufgrund eines Hinweises des Bundesrechnungshofs prüft die Bundesregierung eine Anpassung des Gesetzes über den Amateurfunk, um die Grundlage für eine vollständige Kostendeckung im Bereich der Amateurfunkverwaltung zu schaffen. Das schließt auch ggf. notwendige Anpassungen an internationale Entwicklungen ein."
QSLonline meint:
Etwas kryptisch, das Ganze!
Der Bundesrechnungshof kritisiert i.d.R. Verschwendung von Ausgaben, z.B. Steuermitteln, durch Bundesregierung und Behörden.
Das kann heißen, dass z.B. die BNetzA kostendeckender arbeiten sollte.
- Für welchen Bereich der Amateurfunkverwaltung könnte eine "vollständige" Kostendeckung angemahnt worden sein?
- Sollen Gebühren für Prüfungen, Genehmigungen, Amtshandlungen o.ä. erhöht werden? Um eine Absenkung geht es sicherlich nicht.
- Was kann "notwendige Anpassung an internationale Entwicklungen" bedeuten?
- Ist international eine eigenständige Amateurfunkgesetzgebung nicht üblich und kann daher auch in DL entfallen?
Also keine Klärung, auch in dieser Sache!
   
QSLonline wird derzeit weder die Bundesregierung noch die Genehmigungsbehörde dahingehend erneut anschreiben.
Wir haben uns weit herausgelehnt! Wir haben Nachgefragt um Gerüchten vorzubeugen. Das hätten Andere vor uns tun müssen!
   
Es ist Aufgabe des RTA (Runder Tisch Amateurfunk) hier für Klarheit zu sorgen um negative Entwicklungen für den Amateurfunkdienst in Deutschland zu erkennen, um ggf. kurzfristig ragieren zu können und somit die Interessen der Mitglieder dieser Vereinigungen zu vertreten.
   
Es ist nachfolgende Aufgabe der im RTA zusammengeschlossenen Amateurfunkvereinigungen, so auch des DARC, ihre Mitglieder über den Stand der Dinge in Kenntnis zu setzen.
Das sehen wir nicht gegeben.
Der DARC e.V. strebt im RTA eine Führungsrolle an. Ob dies notwendig oder sogar wünschenswert ist, sei dahingestellt.
Er möge dann aber bitte seinen Ansprüchen auch genügen, und nicht nur Parolen verbreiten.
   
Und Abschließend:
Wir verbreiten keine Gerüchte, Unwahrheiten oder Falschmeldungen, wie vereinsnahe Kreise uns zu unterstellen versuchen.
Wir beteiligen uns schon gar nicht an Verschwörungen, sondern mahnen seit Wochen zeitnahe Aufklärung an.
Wenn es sein muss, auch "Gebetsmühlenartig"!
Wir mahlen weiter... 


22.02.2014
Die DARC e.V. eigene Clubzeitschrift "CQ DL" schreibt in der Ausgabe 3-2014 auf den Seiten 62 und 63, dass dieser Bundesverband die "Weichen für die Zukunft" gestellt hat und ab 2015 den Mitgliedsbeitrag in der Beitragsklasse 01 von derzeit 73,-EUR auf 96,-EUR erhöhen will.
Diese 27,-EUR mehr im Jahr, werden mit der negativen Mitgliederbilanz begründet, da neben ca. 400 Todesfällen auch ca. 1.400 Austritte pro Jahr zu erwarten sind.
Bis 2025 wird der DARC, so die Schätzung, etwa 20.000 Mitglieder und damit ihre Beiträge verlieren.
Das ist nicht nur fatal, sondern dazu auch noch im Ansatz fatalistisch gedacht und hochgerechnet.
Übrigens ist Doppelmitgliedschaft DARC/VFDB in den neuen Beitragsklassen nicht mehr vorgesehen!
Da hat sich der DARC wohl schon faktisch vom VFDB verabschiedet, tut aber so als wenn die Korporation nach neuen Verhandlungen fortgesetzt werden soll!
   
Als Grundlage für den Bestand der DARC-Zentrale in Baunatal, (AFZ, GS, Verlag) mit hauptamtlichen Mitarbeitern, wird der derzeitige Bestand von 38.000 Mitglieder bis zum Jahre 2025 angesetzt! Hier wird die Statistik nicht bemüht!
Alles bleibt genau so wie es derzeit ist. Nur unsere Mitgliedsbeiträge nicht!
Vielleicht sind die sogenannten "Weichen für die Zukunft" doch falsch gestellt?
Einfach so weiter machen wie bisher, aber ohne weitergehende Einsparungen?
Perspektive: 1.400 Austritte pro Jahr zu erwarten!
Perspektive: n.nnn-Eintritte durch... zu erreichen?
Warum kann nicht begründet eingespart werden?

Vielleicht sollte DARC e.V. mal darüber Nachdenken: (Achtung: Konstruktive Kritik)
- Finanzmittel für Distriktsvorstände (Zweck und Höhe) auf den Prüfstand stellen?
- Die Teilnahme des DARC an ausländischen Amateurfunk-Messen überdacht werden? 
- Vielleicht sind auch die Mittelzuweisungen an die Distrikte und OVs zu überdenken?
  (Es soll sogar OVs geben, die nicht recht wissen wohin mit dem angesparten Geld?
- Vielleicht sollten OVs mit aktiven Clubstationen einen finanziellen Vorteil bekommen?
  (Werden nicht besonders dort, über die Ausbildung, auch neue Mitglieder gewonnen?)
- Warum werden die Beitragsklassen 02 und 05 nicht inhaltlich-kreativer gestaltet?
- Warum keine Beitragsfreiheit für Schüler, ggf. auch eine finanzielle Unterstützung (Antrag) für Prüfungskosten (bei bestandener Prüfung)?
Im Gegenteil dazu soll der Beitrag für Jugendliche um 77% (!) erhöht werden.
Da fragt man sich doch, welche Leute daran werkeln den organisierten Amateurfunk in DL kaputt zu machen in dem ihm die künftige Basis entzogen werden soll!
Bei intelligenter Gestaltung und logischer Begründung würden höhere Mitgliedsbeiträge auch Akzeptanz unter den (Noch)-Mitgliedern finden.
Könnte man diese geplante Beitragserhöhung, hauptsächlich mit fallenden Mitgliederzahlen begründet, nicht wie eine - auf Langzeit angelegte - Form der "Quasi-Insolvenzverschleppung" sehen?
Die sich das Ausgedacht, und auch Nachgedacht (?) haben, sind dann ja nicht mehr verantwortlich - weil nicht mehr im Amt (und in Würden?)! 

In einem blauen Kasten auf Seite 63 werden Praxisbeispiele für Beiträge gezeigt, die i.u.E. eine so genannte "Milchmädchenrechnung" sind. ***
Unsere Kritik:
Man kann doch nicht ernsthaft einzelne kostenpflichtige Dienstleistungen und Mitgliedsbeiträge regionaler Vereine, mit einem bundesweit agierenden Verein, wie dem DARC e.V. mit mehreren tausend Mitgliedern, vergleichen wollen!
Vereine für  Sportarten, Angler, Karnickel-oder Hundezüchter, Kleingärtner z.B. sind immer Regional oder sogar Ortsbezogen aufgestellt.
In Anglervereinen sind verschiedene "Angelscheine" schon im Mitgliedsbeitrag enthalten.
Diese Vereine untereinander, oder mit dem DARC e.V. zu vergleichen, ist völlig unsinnig.
Schön, dass kein teurer Golfclub als noch unpassenderes Beispiel herangezogen wurde!
Nehmen wir nur zwei bundesweit agierende Vereine: (wer will kann weitere Googeln)
- Deutsches Kuratorium für Therapeutisches Reiten e.V.:
  Jahresbeitrag 70,-EUR
- Rundlingsverein:
  Jahresbeitrag 20,-EUR
Nun zur DARC-Vergleichsliste***:

Verein  Beitrag (€) Zeitraum  Anmerkung QSLonline 
DARC e.V.    8,- Monat GS, Verlag, Gebäude, Mitarbeiter (für 80.000 Mitgl.)
Sportverein Judo  13,- Monat Hallenmiete, Trainer usw. (für n-Gruppe(n)?)
Schwimmverein  12,- Monat Hallenmiete, Trainer usw. (für n-Gruppe(n)?)
Tennisverein  50,- Monat Platzmiete, Trainer, Büro usw. (für 100 Mitglieder?)
Gitarrenunterricht  15,- Stunde Raum, Gitarrenlehrer (Einzeln/Mini-Gruppe) 
Nachhilfe Englisch  10,- Stunde eigene Wohnung, Lehrkraft (Einzelausbildung)
Reiten  12,- Stunde Gelände, Pferd-Miete, Pfleger, Trainer (Einzeln/Minigruppe)
Amateurfunk (Home)     2,- Woche Um einen DARC zu erhalten, so wie er derzeit ist...
Der DARC-Vorsitzende (DL7ATE) schreibt abschließend:
"Wir bedanken uns bereits jetzt für das aufgebrachte Verständnis und freuen uns, dass Sie auch weiterhin Teil einer starken Gemeinschaft sind, die des DARC e.V."
Wir bedanken uns auch!
Wir sind auch aufgebracht!
Weil wir meinen, dass eine Mitgliederrückgewinnung und Mitgliedererhalt an erster Stelle stehen sollte und nicht eine Beitragserhöhung, als letzte Möglichkeit den Verein zu retten, ohne zuvor inhaltlich und strukturell etwas geändert zu haben.

20.02.2014
Wir erhielten Antwort auf eine Anfrage an den, in dieser Legislaturperiode auch für den Amateurfunkdienst zuständigen Ausschuss für Verkehr und digitale Infrastruktur.
Antwort: Link zum PDF-Dokument 
Die Abschaffung des Amateurfunkgesetzes scheint nicht "vom Tisch" zu sein, wie es uns der DARC-Vorstand am 28. Januar 2014 glaubhaft machen wollte!
QSLonline hat zur Info dem DARC-Vorstand das o.g. Schreiben und, auf nachfolgenden Wunsch von DL9KCE, auch unsere Anfrage an den Bundestagsausschuss, mit Fragestellung zum Bestand des AFuG, geschickt.
Er ist somit informiert, dass seine an uns gegebenen Informationen nicht dem aktuellen Sachstand entsprechen können.
Wir baten um Erklärung.
Vorhaben der strategischen Zielplanung und Realität, was Information und Einbindung der Mitglieder betrifft, sind wohl noch nicht miteinander verknüpft.

13.02.2014
Der DARC e.V. veröffentlicht unter http://www.darc.de/uploads/media/Zielplanung_DARC_2025.pdf ein Dokument unter dem Titel:
Strategische Planung und Ausrichtung des DARC bis 2025.

Wir empfehlen dessen Studium, da dort Probleme und Lösungswege angesprochen werden, auf die Kritiker des derzeitig aufgestellten Vereins schon seit Jahren dringlich hingewiesen haben!
Das PDF-Dokument ist unterzeichnet mit:
"Baunatal, 05.02.2014 und Vorstand und Geschäftsführung des DARC e.V." 
  
Wenn die gleichen Vereinsfunktionäre, die das Dokument verantworten, nun eine Ausrichtung strategischer Art bis zum nächsten Jahrzehnt in Angriff nehmen wollen stellt sich die Frage:
Haben sie nicht selbst Jahre in Untätigkeit verbracht, in denen langjährige und aktive Funkamateure aus Frust und Verärgerung ihre Vereins - Mitgliedschaft aufgegeben haben?
Jedoch... Eine späte Erkenntnis ist immer auch eine gute Erkenntnis!
Die meisten, der von QSLonline seit langem kritisch benannten, Probleme des Clubs sind in dem Papier enthalten.
Die konsequente Umsetzung der Zielstellungen sollte dem DARC e.V. eine Perspektive geben und Mitglieder halten, die sich bereits innerlich von diesem Verein "verabschiedet" haben.

Wir versuchen im Folgenden den Inhalt der Zielplanung kurz zusammen zu fassen und zu kommentieren:
Die Lage des Amateurfunks im Rahmen einer Freizeitbeschäftigung wird als aktuell ungünstig beschrieben.
Der DARC selbst sieht sich nicht in einer Schuld, sondern seine derzeitige Situation u.a. darin, dass
"...Newcomer nicht erkennen, welche Bedeutung der DARC mit dem RTA sowie der IARU für die Durchsetzung ihrer Interessen auf nationaler, europäischer und internationaler Ebene haben."
Wie sollten sie auch, wenn ausreichend Negativbeispiele gegen eine Zugehörigkeit zu diesem Verein sprechen und auch deshalb andere Amateurfunkvereine gegründet werden?
Statt das zu erkennen, anzuerkennen und Schlussfolgerungen abzuleiten, verliert man sich in Mitgliederkritik, in dem man schreibt:
"Leider treten aber auch immer noch zu viele Mitglieder aus, sei es aus Kritik am Verein, Aufgabe des Hobbys oder aus Altersgründen. Zusätzlich wird von vielen ein Engagement im Ehrenamt abgelehnt. "Man müsste", "man sollte" hört man oft; aber aktiv mitarbeiten will man sich nicht, "das sollen doch die da mal machen."
Ursache und Wirkung, meine Herren dafür Verantwortlichen! Die schlussfolgernde Erkenntnis der Verfasser:
"Der DARC muss sich als ein Club darstellen, in dem sich seine Mitglieder wohlfühlen, sich mit ihm identifizieren, ihr Wissen einbringen und die den positiven Nutzen einer Mitgliedschaft weitertragen."
können wir nur begrüßen! Lasst den Worten endlich und zeitnah Taten folgen!

Der DARC e.V. verspricht für die Zukunft:
- Jedes Mitglied soll sich individuell betreut fühlen.

- Eine starke Repräsentation für die Beachtung des Amateurfunks in der breiten Öffentlichkeit
  herzustellen.
  (Der DARC soll DIE Stimme des Amateurfunks werden)

- Der Club und dessen Gesellschaften wollen künftig innovative Produkte, 
  Weiterbildungsprogramme und Dienstleistungen für technisch 
  Interessierte anbieten.

- Der Club soll nun auf allen Gebieten sehr effizient arbeiten.

Konkrete Zukunftsaufgaben:
- Umstellung auf zielorientierte Führung des Clubs!
- Nanu? Gab es die denn nicht, und seit wann nicht?

- Die Ziele des DARC sollen den Mitgliedern transparent gemacht und deren Notwendigkeit 
  erklärt werden.
  Dazu ist das Strategiepapier durchaus geeignet, wenn die Mitglieder dessen ernsthafte
  Umsetzung zeitnah in der Praxis erleben können.

Als Nahziele für die nächsten 3 bis 5 Jahre werden genannt:

DARC e.V. soll zum repräsentativsten und aktivsten Sprecher für die Interessen des Amateurfunks bei Erreichung der wichtigsten regulatorischen und gesetzgeberischen Ziele werden.
Der DARC e.V. wird durch technische Kompetenz die Forschung und Entwicklung auf allen Gebieten des Amateurfunks fördern.

Langfristige Planung des DARC e.V. für die nächsten 10 bis 12 Jahre...

  • Sich dem Erhalt des Frequenzspektrum des Amateurfunks in DL als Ziel zu setzen und dies durch intensive Mitarbeit im Bereich der Normungsgremien und EMV zu erreichen.
  • Fortbestehen des Vereins durch eine verantwortliche Clubführung sichern.
    Durch die Derzeitige oder eher künftige Clubführung?
  • Leidenschaft für den Amateurfunk verbindet alle Mitglieder unseres Clubs.
    Eingeschlossen "Nichtfunkende" DARC-Funktionäre?
  • Ausbau der Serviceleistungen des Vereins.
  • Die Funkamateure bilden eine respektvolle, freundliche und offene Gemeinschaft.
    Wie kann man das planen?
  • Gezielte Unterstützung und Förderung des lebenslangen Lernens.
    Ist bei der Altersstruktur der Mitglieder problemlos machbar! (HI)
  • Vorrangige und wichtigste Informationsquelle für hochwertige, vertrauenswürdige Informationen für alle Funkamateure sein.
    Aufklärung über den geplanten Wegfall des Afu-Gesetzes, von dem der DARC e.V. und sein RTA wussten, wäre ein Anfang.
  • In Notfällen anerkannter, respektierter Partner für Kommunikation, von Behörden und Organisationen öffentlicher Sicherheit zu sein.
  • Eigene Abnahmen von Amateurfunkprüfungen im Auftrag der BNetzA durchführen.
    Ist das Erstrebenswert? Wir sind kein Angelverein, sondern ein Funkdienst! Warum die Selbstabwertung auf Vereinsebene runter? 
  • Etablierung eines EMV-Siegels, mit gleichem Stellenwert wie "Stiftung Warentest" oder der "TÜV".
    DARC-Logo auf Kaffeemaschinen? Vielleicht überschätzt man sich da ein bischen?
  • Einführung eines mehrgliedrigen, aufeinander aufbauenden Lizenzsystems. 
    Bei diesem Punkt ist weiterer Erklärungsbedarf gegeben. Ziel: Klasse K(annnix) als 1. Glied des Systems?
  • Deutliche Erhöhung der Anzahl aktiver Funkamateure und seiner Mitglieder.
    Jaja... Nur wie? Höhere Mächte anrufen? Geeignete Statistik erstellen? Keine Ideen?
  • Erhöhung seiner Geldbestände und damit der finanziellen Leistungsfähigkeit.
    Das geht wohl nur über Beitragserhöhung und sicherlich nachfolgendem Mitgliederschwund!
    Vielleicht über einen Lottogewinn, dem DARC gewidmete Erbschaften und Schenkungen?
    Warum nicht über Mitgliedererhalt und Mitglieder(rück)gewinnung? Das macht wohl Mühe
  • Die Mitglieder sollen einen Beitrag bezahlen, der dem leistungsbezogenen Wert des Vereins entspricht und nicht direkt den Kosten.
    Ach so: Ein höherer Mitgliedsbeitrag als für eine Kostendeckung der Vereinsausgaben erforderlich? Oh, Oh...

Zusammenfassend wird festgestellt, dass:

  • Der DARC sich über die Wahrung der Interessen der Funkamateure gegenüber Behörden, Politik und Umwelt neu definieren muss.
  • Die Pflege des Kontakts im europäischen, internationalen und nationalen Raum intensivieren werden sollte.
  • Durch internationale Zusammenarbeit im Bereich Technik, mit den Verbänden darin führender Nationen, Synergie-Effekte für eine Weiterentwicklung der Amateurfunktechnik genutzt werden.
  • Die Festigung des Amateurfunks (Amateurfunkdienst) durch rechtliche Regelungen in den nationalen Gesetzen, in EU-Richtlinien und Vertragswerken auf internationaler Ebene, in der Zusammenarbeit mit der Bundesregierung und IARU innovativ voranzutreiben ist.
  • Das Gesetz des Handelns auf Seiten des DARC liegen muss.
  • Der DARC den RTA konsequent führt (!?) und in EUROCOM und IARU seinen Einfluss als drittgrößter Amateurfunkverband der Welt vergrößert.
  • Die Führungsstruktur des DARC klarer gestaltet, Reibungsverluste zwischen den Führungsebenen beseitigt und die Entscheidungsfindung effektiver erfolgt.
  • Durch strukturelle Reform mehr Demokratie gewagt werden soll.  Wenn es zu spät ist, am St. Nimmerleinstag?
  • Als wesentliche Rahmenbedingung für Reformen und Weiterentwicklung des Clubs, offene Diskussions-und Streitkultur gepflegt wird.
  • Die Teilnahme der Basis an der Clubpolitik zu intensivieren ist.
  • Der RTA bzw. der Club durch Öffnung für Randgruppen den Anspruch unter Beweis stellt, für alle Funkamateure zu sprechen.
  • Der DARC eine neue Vision finden, die Weiterentwickeln und in Medien des Amateurfunks, insbesondere auch auf den Amateurfunkbändern offensiv vertreten muss.
  • Seine Präsenz im Internet zwar notwendig ist, aber alleine nicht Amateurfunkgerecht und hinreichend für diese Zielsetzung ist.

Rückmeldungen zur obigen Zielplanung bitte an vorstand(at)darc.de

Anregung für den, der mehr über Anspruchsgruppen (Vereinsmitglieder als "Stakeholder" gesehen) erfahren möchte.


13.02.2014
Der DARC will die umfassende Mitgliederinformation durch Aussitzen Vergessen machen?
Wie lange geht das gut? Von Unmut bis Zahlungsverweigerung (Austritt), ist es nicht weit.
Es steht jedem interessiertem Mitglied frei, selbst beim DARC nachzufragen, z.B. in welcher Vorstandsinformation die benannte Information zu finden ist. Mail: darc@darc.de

06.02.2014
Antwort auf Anfrage an die parlament. Staatssekretärin im Verkehrsministerium, als eMail vom BMWi (!).
Dieses Ministerium sollte eigentlich für den Amateurfunkdienst nicht mehr zuständig sein.
Die Ministerien und ihre Mitarbeiter müssen sich wohl erst noch sortieren...
Die enthaltenen Ungereimtheiten möchten wir derzeit nicht bewerten und kommentieren.

28.01.2014
Anfrage der Redaktion QSLonline an den DARC e.V.:
Betreff: Anfrage zu Amateurfunkgesetz
Datum: 2014-01-25 10:43:59

Sehr geehrte Damen und Herren des DARC-Vorstandes,
ich habe 2 Fragen an den DARC e.V.:

1. Ist dem DARC e.V. seit Herbst vergangenen Jahres bekannt, und ist er auch schriftlich darüber informiert worden, dass das bisherige Amateurfunkgesetz durch eine Allgemeinzuteilung ersetzt werden soll?

2. Welche Meinung hat sich der DARC e.V. dazu gebildet und was hat er in dieser Sache bisher unternommen.

3. Wann sollten die Mitglieder des DARC e.V. darüber, und wie, informiert werden?

4. Welche europäischen Länder (EU) haben ein eigenständiges Gesetz, dass den Amateurfunkdienst in ihren Ländern auf Basis dieses Gesetzes regelt?

Mit freundlichen Grüßen
Horst Koschorreck
DM2FDO
Redaktion QSLonline.de

Antwort des DARC e.V. vom 28.01.2014:

Lbr OM Horst,

der Vorstand beauftragte mich stellvertretend mit der Beantwortung der Fragen.

1. Ist bekannt, jedoch nicht schriftlich! Der RTA hat dieses Vorhaben erfolgreich abgewendet.
2. Siehe 1. Der Vorstoß des Ministeriums wurde abgelehnt und ist nun vom Tisch.
3. Die Mitglieder wurden und werden durch Vorstandsinformation informiert.
4. Dies ist nur in Einzelfällen bekannt. Falls Sie Erkenntnisse haben sollten, melden Sie dies bitte zurück.

vy 73 Thilo Kootz

--------------------------------------
Dipl.-Phys. Thilo Kootz, DL9KCE
RTA-Geschäftsführer und
Verbandsbetreuung des DARC e.V.
Lindenallee 4
34225 Baunatal
Tel.: 0561/94988-40

FAX : 0561/94988-50
--------------------------------------

Anmerkung zu Punkt 1:
Wie? In einem Telefongespräch geklärt? Prima! Die Netzwerke scheinen zu funktionieren.

Anmerkung zu Punkt 2:
RTA, DARC oder Sonstwer lehnt ab, was man darüber offenbar nur gehört hat, und die Sache ist "vom Tisch"?

Anmerkung zu Punkt 3:
Die Mitglieder (Leser von QSLonline) werden hier erstmalig, durch unsere Anfrage und die Antwort von DL9KCE, offiziell über das "Vorhaben", der geplanten Abschaffung des AFuG, informiert.
Wir bedanken uns für die zeitnahe Antwort des DARC e.V. die, sicherlich auch bald und ausführlich, in einer Vorstandsinformation diese Problematik den Mitgliedern umfassend und erklärend darlegen wird.

Anmerkung zu Punkt 4:
Der DARC weiß nicht, in welchem Land der EU der Amateurfunkdienst noch Eigengesetzlich geregelt ist?
Wäre sicherlich interessant, wenn man die industriefreundlichen "Regulierungsorgien" der EU-Institutionen, die durchaus auch die Funkdienste betreffen könnten, in Betracht zieht.  
QSLonline hat für diese Recherche, zwecks Zuarbeit an den DARC e.V., derzeit leider keine Zeit.


16.01.2014
Zu "Allgemeinverfügung" statt Amateurfunkgesetz (FDP-Idee: Funkdienst abschaffen) siehe Rubrik "Fokus"
Nur Eines:
Dem DARC muss man vorwerfen, dass er eher eine fatalistische Haltung zu möglichen Entscheidungen des für den Amateurfunk(dienst) zuständigen Ministeriums einnimmt, als dass er offen seine Mitglieder über dessen Überlegungen, die aktuelle Sachlage und mögliche Konsequenzen informiert.

24.01.2014
Zahlreiche Zuschriften an QSLonline@gmx.de zeigen das Unverständnis über die immer noch ausstehende Stellungnahme des DARC e.V. zu der seit Herbst 2013 geplanten "Allgemeinzuteilung", statt eines eigenen Amateurfunkgesetzes für die deutschen Funkamateure. 
Wenn das so ist, wie in diesen Mails angekündigt, dann werden sich weitere Noch-Mitglieder dieses Jahr vom DARC e.V. verabschieden, weil sie sich durch diesen Verein nicht mehr ausreichend vertreten fühlen.
Die QSL-Vermittlung wäre kein Grund mehr zu verbleiben (wg. Global-QSL, eQSL, LoTW) und der Kontakt zu den Funkkollegen im OV würde sowieso weiter bestehen.
Statt Mitgliedsbeitrag eine Spende an den OV, da wäre das Geld sowieso besser angelegt...
So sinngemäß zusammengefasst das Resumé inhaltlicher Aussagen in den Zuschriften der Leser, die ihrem Ärger Luft machten.
QSLonline informiert, hat eine Meinung, aber gibt keine Ratschläge!     

08.01.2014
Der DARC e.V. begrüßte neue  Mitglieder im Jahr 2013 
(Quelle: CQ DL Hefte 1-12 2013, Rubrik "Lokales")

Distr. Jan.  Febr.  März  April  Mai  Juni Juli Aug.  Sept. Okt. Nov. Dez. Gesamt OVs
A 4 2 2 3 - 3 3 3 2 2 - 5 29 50
B - 2 4 3 - 2 3 1 4 3 3 - 25 43
C 2 1 4 3 1 1 3 4 1 2 - 1 23 37
D 1 2 1 1 - - 1 1 1 1 1 - 10 25
E - 1 1 3 6 2 2 - - - 2 3 20 39
F - - - - 2 - 4 4 7 1 1 1 20 74
G - - 1 2 2 - 3 5 2 - 3 4 22 52
H 1 3 1 2 - 1 1 3 2 3 4 3 24 62
I 1 - 6 2 - 2 2 1 3 1 2 2 22 58
K - 1 2 1 3 1 3 2 1 4 - 1 19 54
L - - 1 - 4 - 2 - 1 2 5 1 16 26
M - - - - - - 3 2 - 2 - 3 10 33
N 1 - 2 1 - - 3 1 3 1 - - 12 56
O 1 1 - 3 2 - 8 1 - - 3 2 21 50
P 3 8 2 1 3 - 1 1 2 - 5 1 27 57
Q - - - - 1 - - - - 1 - 2 4 19
R - 1 - 1 - - 1 1 1 2 - 1 8 33
S - - 2 - - 1 1 1 2 - 3 1 11 70
T - - - - - - 2 1 - - 1 - 4 21
U - - - - 4 - 3 - 3 2 2 1 15 30
V - - - - - 1 1 - - - 1 - 3 26
W - 1 - - - - 1 - - 2 - - 4 35
X - - - - - - 1 1 2 1 - - 5 47
Y - - 1 - 2 - - 1 1 - 1 - 6 38
Gesamt 14 23 30 26 30 14 52 34 38 30 37 31 359 950
Ausland - 1 - - - 3 4 18 3 2 1 2 34 -

Wird es nicht auch durch den Verlust von "OV-Heimen", also auch festen Standorten von Klubstationen, zu diesen stetig weiter sinkenden Mitgliederzahlen gekommen sein?
Diese Entwicklung zu stoppen, sieht man nur an der Basis als eine Notwendigkeit an. Dahingehende Anträge an die sog. MV wurden abgelehnt.
Ohne Ausbildungsbasis - keine Ausbildung - keine Mitglieder - keine neuen Lizenzen.
Hinter den Zahlen verbergen sich möglicherweise auch sog. "Schnuppermitglieder", weil bei 135 von diesen 359 neuen Mitgliedern keine Rufzeichen zum Namen und DOK benannt wurden.
Sind mehr "Wiedereintritte" als einer aus dem Distrikt D dabei? Das wäre ein echtes Wunder (wunderbar) auf das man besonders hinweisen sollte.
Ausländische Funkamateure als Mitglieder aufzunehmen, die durch den DARC nicht in DL vertreten werden können und wohl auch an vereinsinternen Dingen (ausser der QSL-Vermittlung, sicherlich wenig Interesse haben, sollte nicht - wegen der Mitgliederstatistik und Selbsterhalt - zum Trend werden.
Die Beschäftigung "mit sich Selbst" und der Sicherung von Posten und Pöstchen die, wenn lange genug inne, mit Sicherheit zu Goldenen Ehrennadeln führen.
Ist das für Manche die Erfüllung ihres Lebens als organisierter Lizenzinhaber?

20.12.2013
Habt Ihr Euch die Weihnachtsansprache 2013 des DARC-Vorsitzenden Schöppe angehört/angesehen?
Ich nicht!
Das muss ich mir nicht Antun, denn die von 2012 habe ich noch nicht verdaut.
(s. Beitrag vom 20.12.2012) DM2FDO

14.12.2013
Aufbruch?
DL7ATE schreibt im Editorial der DARC-Clubzeitschrift etwas über die Zielplanung für das Jahr 2025 (!), die der Vorstand am 9./10. November "im kleineren Kreise" vorgestellt hat.
Er informiert in nächsten Satz, dass die DARC-Mitglieder zum Jahreswechsel erfahren sollen, wie sich ihr Verband für die Zukunft ausrichtet.
Es wird wohl der Jahreswechsel von 2014 zu 2015 gemeint sein, denn im aktuellen Heft 1-2014 der "CQ DL" ist darüber nichts zu erfahren.
Die Teilnehmer der sog. Mitgliederversammlung (AR-Tagung) blieben dabei auch "aussen vor"?

Sollte man sich sinnvoller Weise nicht eher Ziele für das nächste Jahr, oder die eben begonnene Wahlperiode, setzen?
Naja, vielleicht geht man schon jetzt davon aus bis 2025 als Vorstand, in gleicher Besetzung, zusammen zu bleiben.
Glaubt denn DL7ATE wirklich daran das der DARC e.V. im Jahre 2025, in den heutigen antiken Vereinsstrukturen und überholten Denkweisen verhaftet, noch existiert?
Und das der RTA noch ein Ansprechpartner der Genehmigungsbehörde und eines Gesetzgebers sein wird?
Wenn die derzeitige Negativtendenz anhält, was sich niemand wünscht, sind dem Vorstand bis dahin der Großteil der Mitglieder abhanden gekommen und der RTA aufgelöst.
Der VFDB beschwert sich mit Recht wie im RTA mit seiner Meinung zu bestimmten Themen, seitens des DARC e.V., umgegangen wird.
Apropo VFDB e.V. als ehemaliger Korporationspartner...
Man muss ja nicht zwangsweise einen langjährigen Vertrag einseitig kündigen um Verhandlungen über einen neuen Vertrag aufzunehmen.
Ein freundlicher Umgang mit einem anderen, im Grunde in den Zielen identisch aufgestelltem, deutschen Amateurfunkverein ist das sicher nicht.
Solch Verhalten, Nichtvereinsmitgliedern gegenüber, scheint leider nicht die Ausnahme zu sein.

Wenn im o.g. Editorial ca. 50 % der, nicht im DARC e.V organisierten, lizensierten deutschen Funkamateure als "Trittbrettfahrer" beschimpft werden, schließt sich der Kreis der Zumutungen.

Unseren Lesern wünschen wir Schöne Festtage , viel Spaß und Erfolg in den bis zum Jahresende stattfindenen Funkwettkämpfen und einen "Guten Rutsch " in das Jahr 2014.
Dem DARC e.V. "Gute Besserung", denn das Bessere ist der Feind des Guten... und beinhaltet sogar eine Zukunftsperspektive.

06.12.2013
Änderungen im Protokoll der MV 27/28. April 2013, TP 14 Abs. 20: (Thematik "Erweiterung Klasse E")
Thilo Kootz, DL9KCE u.a. nach Anfrage von DL9SAU: "... Ziel sei, dass alle Amateurfunkklassen harmonisiert würden." 
Nun geändert und somit relativiert im, von der sog. Mitgliederversammlung (AR-Tagung) November 2013 bestätigten, Protokoll:
"Thilo Kootz, DL9KCE, merkt an, dass diese Idee bereits in der RTA-Wunschliste gegenüber der BNetzA bei der Überarbeitung der Amateurfunkgesetzgebung enthalten sei. Diese besteht aus 29 Punkten.
Die Idee sei früher einmal gewesen, eine Freigabe aller Bänder zu erreichen und lediglich über die erlaubte 
Sendeleistung eine Unterscheidung zu machen."
   
Ist dieser Wunsch, in Richtung Andenken einer "Einheitslizenz", noch in der aktuellen "RTA-Wunschliste" enthalten oder nicht?
Wurde dieses Ansinnen zur Niveauabsenkung, der Anforderungen an künftige Lizenzinhaber, bereits der Genehmigungsbehörde bzw. dem BMWi angetragen?
DARC-Mitglieder können und sollten im Mitgliederbereich der DARC-Webseiten die Protokolle einsehen und sich selbst ein Bild machen.

20.11.2013
Satzungsdiskussion: Nochmals "Treuepflicht"
Am 02.07. 2013 kommentierten wir bereits in dieser Rubrik den Passus zur "Treuepflicht" der nach dem Willen des Satzungsausschusses in die neue DARC-Satzung eingefügt wird.
(neu)
§ 5 (4)
Mitgliederpflichten
        1 DARC-Mitglieder haben geltende einschlägige gesetzliche
           Bestimmungen zu befolgen und sollen nationale und
           internationale Richtlinien zur Selbstregulierung im
           Amateurfunkdienst (z.B. Bandpläne) einhalten. 
       2  Darüberhinaus gilt für die DARC-Mitglieder eine Treuepflicht 
           gegenüber dem DARC gemäß folgenden Bestimmungen: 
a)    1  Vereinszwecke und Interessen des DARC zu fördern.
       2  Dies schließt innerhalb und außerhalb des DARC Loyalität zum  
           Verein sowie Zusammenarbeit mit DARC-Mitgliedern ein und
           untersagt vereinsschädigendes Verhalten.
   
Hört sich ja unverfänglich an, man überliest jedoch leicht was hinter "Treuepflicht" und "Loyalität" verstanden wird. 
Dies erläuterte uns aber DK8VR in einem Kurzbericht über eine Tagung des Satzungsausschusses, im April 2013 vor dem sog. Amateurrat u.a. so:
"Die  Trennung von DARC-Interna und allgemeinen Amateurfunk-Informationen beginnt mit der Einsicht, dass DARC-Interna auch  DARC-intern bleiben sollten/müssen. Daraus folgt, dass freiwillig darauf verzichtet wird, auf der eigenen privaten Webseite DARC-Interna unkontrolliert der Web-Öffentlichkeit bekannt zu geben. 
Stattdessen wären kritische Äußerungen zu DARC-Interna z.B. im nur für DARC-Mitglieder zugänglichen DARC-Forum***  zu veröffentlichen."

QSLonline meint:
Lt. Vereinsrecht kann der Verein solch eine Treuepflicht als Loyalitätsbeweis fordern. Er muss es jedoch nicht!
Ist es unrationelle Angst vor Kritik, die sogar Veränderungen zur Sicherung der Zukunft des Vereins einfordert?
Könnte es als Armutszeugnis gesehen werden, wenn ein Verein auf solche Satzungsänderungen zurückgreifen muss, weil er sich der Loyalität seiner Mitglieder nicht mehr sicher sein kann?
Auch hier greifen Ursachen und Wirkung!
Will sich der DARC wirklich künftig anmaßen, private Webseiten der Mitglieder zu kontrollieren und auf deren Inhalte Einfluß nehmen?
Webseiten, Blogs oder Plattformen von Mitgliedern, die kritische Anmerkungen zum Verein beinhalten, dahingehend zu bewerten ob ein "vereinsschädigendes Verhalten" vorliegen könnte?
Welche Masstäbe werden angelegt? Wird es einen Katalog mit Verfehlungsstufen geben, oder ist das "Bauchgefühl" des Begutachters die Richtschnur. Darf ein kritisierter Funktionär selbst die Bewertung vornehmen?
Der DARC wird doch nicht etwa eine Inquisitionsabteilung, zentral stationiert in Baunatal oder mit je einem Inquisator in jedem Distrikt, einrichten wollen?
Soweit wird es wohl nicht kommen (HI).

Und der Vorschlag von DK8VR, dass DARC-Mitglieder, für ihre Kritik am derzeitigen Verein, dass nur für DARC-Mitgliedern zugängliche, Forum *** nutzen?
Die Realität dort, ist eine andere!
Dieses Forum wurde erfahrungsgemäß von dort angemeldeten kritischen Mitgliedern, zumeist als ein Tummelplatz vereinshöriger Selbstdarsteller und Laberer empfunden.
Letztere finden jede Kritik absurd und gehen mit persönlichen Angriffen, bis hin zum gezielten Mobbing, auf die Kritiker los.
Sachliche Auseinandersetzung zu einem angesprochenes Problem sind die Ausnahme, keineswegs die Regel!
Auch so kann durch selektive Duldung des Zustandes dort, durch die für das Forum Verantwortlichen, eine subtile Art von Zensur stattfinden.
Sperrungen und Löschungen von Beiträgen trafen kritische Mitglieder, nicht etwa die der Pöbler und Mobber.
Wer da löschte und möglicherweise auch lenkte, wird immer noch wie ein Staatsgeheimnis gehütet.
Ergibt es dann einen Sinn, zu versuchen in diesem Forum Kritik zu üben?
Auch wenn diese Kritik aussschließlich das Ziel verfolgt eine Weiterentwicklung des Vereins, auf die Zukunft gerichtet, anzuregen und damit Schwachstellen und Missstände beseitigen zu wollen?
   
Uns in Zuschriften zu dieser Problematik geschilderten Erlebnisse, angeregt von der Laufschrift auf unserer Hauptseite, ergeben ein eindeutiges Bild.
Meldet Euch im DARC-eigenen Forum an, schaut rein und macht mit - und Euch ein eigenes Bild! 

13.11.2013
Die Karawane zieht weiter

Das DARC Funktionärstreffen vom 09./10. November 2013 ist Geschichte. Vielleicht sogar eine traurige.
Wie bisher zu erfahren, wohl kein "großer Wurf" was evolutionäre, gar revolutionäre Veränderungen oder wenigstens Gedanken in Richtung Zukunft betrifft.
Die Vorab-Einlassungen des DARC-Geschäftsführers haben wir wohl missverstanden. Schade!
Da war wohl "der Wunsch der Vater des Gedankens", wie es ein Sprichwort treffend beschreibt.
Was gab es Neues?
Eine aktive Funkamateurin verließ den Vorstand und ein Lizenzinhaber ist aufgerückt. Aktualisierte Aktivitätsliste.
Das Harmoniebedürfnis in der oberen Etage ist ungebrochen und prägt wohl weiter das Denken und Geschehen im "Kreisverkehr" langjähriger Funktionsträger, die nichts verändern wollen.
Vielleicht brächte eine Erbfolge für einige Funktionen eine Kontinuität, die mancher dieser Herren sich gern wünscht.
Schade, dass kein Fenster zum Lüften geöffnet wurde. Auch kein Beschluss, etwa in diese Richtung...
Es ist Sauerstoffmangel zu befürchten. Das ist nicht gut für wichtige Gehirnfunktionen, sagen Mediziner.

07.11.2013
Wunschdenken?
Am 9.und 10. November findet eine Mitgliederversammlung (Amateurratstreffen) des DARC e.V., mit Vorstandswahlen, statt.
Nach dem Willen des amtierenden Vorstands soll der Bisherige auch der Neue sein! 
Der DARC-Vorsitzende Schöppe dazu:
"Der Vorstand und die Amateurratssprecher stellen sich hier fast komplett zur Wiederwahl. In den vergangenen Jahren hat die Zusammenarbeit sehr gut funktioniert, ..." 
Dachte ich mir doch... Die Kritischen, Innovativen ex-Vorständler hatten ja das Handtuch geworfen und aufgegeben.
Der DARC-Geschäftsführer Jens Hergert im Vorfeld der Veranstaltung:
"Der DARC steht aus meiner Sicht an einem entscheidenden Wendepunkt" und es geht um "... nichts Geringeres als die Zukunft des Bundesverbandes für Amateurfunk."
Diese richtige Erkenntnis müsste unverzüglich umgesetzt werden!
Denn mit "Weiter so!", "Augen zu und durch", "Haben wir immer so gemacht" (auch wenn die Mitglieder weglaufen) wird das wohl nichts werden.
Die Mehreinnahmen durch eine Mitgliedschaft Pro, (553 von ca. 39 000 Mitgliedern) werden ein Aufrechterhalten alter Strukturen unter gleichen Bedingungen nicht ermöglichen und den möglichen Niedergang des Vereins, durch den Weggang bisheriger aktiver Mitglieder, nicht aufhalten.
Frischer Wind, neue Ideen und Nachwuchsförderung für den Amateurfunk in DL sollte im Mittelpunkt stehen.
Nicht der Verein als Selbstzweck, mit Leuten die drohen in Ehren undlangjährigen Funktionen zu ergrauen und im ungünstigsten Fall zu erstarren.
Darüber sollte im Vorfeld Nachgedacht und sich dies hoffentlich im Ergebnis der Veranstaltung widerspiegeln.
Man kann sich ja mal was wünschen!

11.10.2013
Raus aus dem Dilemma
Derzeit sind nur 55% der Lizenzinhaber in DL (alle Klassen) in Amateurfunkvereinen organisiert.
Zwischen 2004 und 2013 hat beispielsweise der DARC e.V. rd. 9.600 Mitglieder verloren.
Der Grund dafür kann nicht nur allein von demoskopisch-statistischen Erkenntnissen abgeleitet und damit achselzuckend erklärt werden.
Mangelnde Bereitschaft in Vereine einzutreten, und sich dort mit Ideen und eigenem Handeln einzubringen, hat auch Gründe, die in den Statistiken der Vereine nicht erfasst werden.
Es ist in vielen Fällen die "Vereinsmeierei" und damit verbundenen bürokratische Hürden in der Vereinsstruktur sowie eine angenommene Wichtigkeit und Beharrungsvermögen langjähriger Ehrenämtler, die ein Anschieben und Umsetzen neuer Ideen, die ja Bestehendes verändern könnten (!), verhindert.
Die Beschäftigung dieser Leute mit sich selbst und ihren Funktionen, einer bürokratischen Satzung, in deren Mittelpunkt der Erhalt der eigenen Rechte und Disziplinierung der Mitglieder zu stehen scheint, bringt keinen Schub zur Mitgliedergewinnung und trägt nicht zum Mitgliedererhalt bei.
Im Gegenteil nimmt dieser Zustand "spontanen Machern" die Luft und Lust und treibt sogar langjährig-aktive Mitglieder aus den etablierten Vereinen.
Einige dieser ex-Mitglieder gründen sogar eigene Vereine mit flacher Struktur und konzentrieren sich auf Amateurfunkinhalte, wie Notfunk oder Contestteilnahme.
Der Verlust von "OV-Heimen", damit von Treffpunkten mit aktiven Klubstationen und Ausbildungsmöglichkeiten, sowie mangelnde (auch finanzielle) Unterstützung in der Aufrechterhaltung dieser Amateurfunkzentren durch die Leitungen der Vereine, trug und trägt maßgeblich zur Abwanderung in die "Vereinslosigkeit" bei. Eines Tages wird dann der DARC mit seinem RTA kein ernstzunehmender Ansprechpartner mehr für die Behörden sein können.
Dem gilt es energisch, konsequent und mit hoher Dringlichkeit entgegen zu steuern.

Wenn sich ältere Herren (das Durchschnittsalter der Mitglieder im DARC ist derzeit 65 Jahre), monatlich 1 x in Hinterzimmern von Kneipen treffen um über alte Zeiten zu reden, dann flüchten doch anfangs interessierte Jugendliche, die sogar mal neue OV-Mitglieder werden könnten.
Daran, Kinder dorthin einzuladen um sie mit dem "Amateurfunkvirus" zu infizieren, darf man erst garnicht denken.
Klubstationen an Schulen sind eine großartige Sache, wenn ein Raum zur Verfügung gestellt wird, die Schule im besten Falle eine Ganztagsschule mit Freizeitangeboten ist, und der Leiter der AG/Klubstation ein (Afu-mäßig) missionarisch veranlagter und lizensierter Lehrer (gern mittleren Alters) an dieser Schule ist.
Von dort kommen neue/junge Funkamateure, die ggf. auch Mitglied in einem Amateurfunkverein werden.
OV-Mitgliedern anzutragen, zu festen/regelmäßigen Terminen, vielleicht sogar mehrmals wöchentlich, als Amateurfunkausbilder in Schulen aufzutreten, wird nicht funktionieren.
Selbst nicht um den Preis eines mehr oder weniger gemütlichen Raumes mit Klubstationstechnik, zu dem ein Zugang zu jeder Tageszeit möglich wäre!

In jedem Distrikt sollten mehrere Amateurfunkzentren bestehen die massiv unterstützt werden, um potenziell Interessierten einen Anlaufpunkt und guten Start mit Erfolgserlebnissen (Ausbildungsfunkbetrieb) zu geben.
Wo es diese Zentren nicht gibt, müssen sie gegründet werden! Vielleicht ein Anreiz, dass kleinere OVs eines regionalen Gebietes dort zusammenarbeiten?
Öffentliche Auftritte zu Events in Städten, Dörfern und Gemeinden können Interesse für unser Hobby wecken.
Auch das kann man nicht der Initiative Einzelner oder mutigen OVVs überlassen. 
Mit Hilfe der Distriktsfürsten (!) könnte Einfluß auf kommunale Ansprechpartner, naturwissenschaftliche Einrichtungen, ggf. auch auf Teile der Wirtschaft und Industrie genommen und um Unterstützung gebeten werden. Da hätten sie eine, für den Verein, lohnende Aufgabe und echte Befriedigung beim Erfolg.
Einzelne OVs werden das, auch mangels Verhandlungsgeschick oder eben fehlender Finanzausstattung, nicht stemmen können.

02.10.2013
Papst Franziskus kritisiert die Selbstbezogenheit des Vatikans.
Im Gespräch mit der Zeitung La Repubblica beklagte er:
"Dünkel und Standesdenken" sowie eine "Neigung der obersten Kirchenführer zur Nabelschau".
Er prangerte die "Selbstbezogenheit" im Vatikan als einen Defekt an.
"Auch wenn die Kurie in Rom in ihrer Gesamtheit kein Fürstenhof sei, so gebe es in ihr bisweilen aber Höflinge", sagte Franziskus.
"Die Führer der Kirche waren oft narzisstisch, von Höflingen umschmeichelt und zum Üblen angestachelt".
   
Warum nur erinnert diese Sicht der Dinge frappierend an, womöglich ähnliche, Zustände im derzeitigen DARC?

02.07.2013
Treuepflicht
Der Satzungsentwurf des DARC e.V. in der Fassung vom 22.05.2013 enthält unter § 5 (3) Mitgliederpflichten folgendes:
...
"Darüberhinaus gilt für die DARC-Mitglieder eine Treuepflicht gegenüber dem DARC, gemäß folgenden Bestimmungen:
a)  ... 
b)  sich innerhalb und außerhalb des DARC loyal zum Verein zu verhalten.
c)  ...
d)  vereinsschädigendes Verhalten zu unterlassen.
e) ...
f) mit den übrigen DARC-Mitgliedern zusammenzuarbeiten."

§ 5 (4) beschreibt, wann ein Verstoß gegen § 5 (3) zum Ausschluss führt."

Dieser Zumutung versucht man, durch Konstruktion eines Rechtsverhältnisses, das man beim Eintritt in den DARC eingeht (weil man diese Satzung anerkennt), einen Rechtsrahmen zu geben.
Ja mutiert denn der DARC zu einer Art "Burschenschaft" wo alte Herren unumstößliche Regeln aufstellen und eine Art "Treueschwur" einfordern?
Was ist "Vereinsschädigend"? Wie weit oder eng ist der Begriff der Loyalität im DARC e.V. zu fassen?
Wird etwa ein bedingungsloses Abnicken aller Entscheidungen des sog. Amateurrates und Vorstandes, oder auch einsamer Entscheidungen eines Distriktsvorsitzenden verlangt?
Wird hier per Satzung eine Art "Niebelungentreue" eingefordert?
Wer bestimmt die Grenzen, den Rahmen des (von Wem auch immer zu Bestimmendem) Erlaubtem?
Soll sogar konstruktive Kritik am derzeitigen Zustand und der Vereinsstruktur zu ein Ausschlussgrund werden?
Na dann muss man das eben massiv "von Aussen" tun, wenn eine kritische Einflussnahme "von Innen" verhindert wird!

Wenn es nicht Ernst gemeint wäre, könnte man über diese Posse des Satzungsausschusses lachen.
Wieso macht man sich die Mühe, über die in allen Vereinen kurz gefassten Mitgliederpflichten hinaus, spezielle Regelungen zur Disziplinierung in die Satzung einzubauen?
Wie unten im Kommentar vom 12. Juni bereits beschrieben, kann es um Abwürgen von Kritik gehen, die von DARC-Mitgliedern aus geht.
Dann geht man auch davon aus, dass die Noch-Mitglieder mit dem DARC e.V.  zwangsverheiratet sind.
Was glaubt man denn wer man ist, kritischen Mitgliedern solch ein "Würgehalsband" anlegen zu können?
Oder rechnet man damit, dass sich nur wenige Mitglieder für eine neue Satzung oder andere Vereinsinterna  interessieren?
Das sich die überwiegende Mehrheit lieber mit praktischen Amateurfunk beschäftigt und die Vereinsoberen "ihr Ding"  machen lassen?
Ob diese Rechnung wohl aufgeht? Die Diskussion über diese anmaßende Ungeheuerlichkeit hat begonnen!

12.06.2013
Sanktionsforderungen gegen Mitglieder, die öffentlich Kritik am derzeitigen Zustand des DARC üben
Mitglieder des DARC-Satzungsausschusses meinten, eine Meinung zu DARC-kritischen Webseiten mit "DARC-Internas" haben zu müssen.
Es sollen wohl, derzeitiger DARC-Struktur und Führung kritisch gegenüber stehende, Mitglieder eingeschüchtert werden denn, so schreiben sie: "... der Schritt zum vereinsschädigendem Verhalten" wäre nicht weit weg. Das ist die eindeutige Drohung mit Vereinsrausschmiss.
Ein "Versuchsballon", aus der zweiten Etage des DARC, der zum Platzen verurteilt ist. Aber die Absicht und Zielrichtung ist bezeichnend:
Abschottung statt Öffnung. Aus Angst vor Forderungen nach Veränderungen, die interessierte und informierte Mitglieder formulieren?
So soll auch der Auschluss von Mitgliedern, durch den Vorstand selbst, über dahin gehende Novellierung der Satzung, vereinfacht werden.
Das alles hat keine Zukunft, sondern verbaut diese durch Zementierung alter Strukturen und Regularien, welche dem Erhalt von Privilegien Einiger (Weniger) dienen.

Es drängt sich der Eindruck auf, dass Gleichgültige und an der Vereinsstruktur selbst Uninteressierte, auch leidenschaftliche (unkritische) Vereinsfunktionäre, die als Funkamateur auf den Bändern geringe bis keine Aktivität zeigen, die Mehrzahl der verbliebenen Mitglieder ausmachen könnten. Die Funktionen in Ehrenämtern der Referate, die sich mit praktischen Dingen des "Amateurfunkens" befassen (so z.B. im DX-Referat) sind hier selbstverständlich nicht gemeint.
Jedoch Diejenigen, die eine Vereinsfunktion insbesondere für die Befriedigung ihres Egos brauchen und sich deshalb daran klammern.
Es ist wohl im DARC so, wie in jedem anderen Verein auch ...
Nur spezieller, weil sich einige Vereinsfunktionäre wie MdB´s fühlen und auch so handeln (Stichwort: "Freies Mandat").

Das "FUNKTELEGRAMM" hat zu der o.g. Initiative des Satzungsausschusses im Heft 7/2013, S. 9  einen Kommentar abgegeben, den wir hier wörtlich wiedergeben:
"Wir finden es erstaunlich, wieviel Angst der DARC anscheinend vor den paar Webseiten von DARC-Mitgliedern hat, auf denen DARC-Kritisches zu lesen ist.
Glaubt man wirklich, dass man durch oben beschriebene technisch relativ aufwändige Verfahren die öffentliche Verbreitung dieser Informationen unterdrücken kann? Entweder wird das dann anderswo veröffentlicht oder die Mitglieder treten einfach aus und veröffentlichen dann weiter.
Leute vom Kaliber z.B. eines DM2FDO werden sich doch (hoffentlich) nicht freiwillig oben beschriebenen Regularien unterordnen.
Erstaunlich ist dabei auch die Annahme des Satzungsausschusses, dass die kritischen Darstellungen der DARC-Interna durchweg fehlerhaft, unvollständig und missverständlich sein sollen.
Das vielleicht auch Wahres, Vollständiges und Unmissverständliches veröffentlicht wird, ist wohl nicht denkbar?
Praktisch, dass dann auch gleich auch mit aus der Internetöffentlichkeit wegzensiert (natürlich freiwillig) wird. Uns ist ganz aktuell ein Fall bekannt, wo ein Distriktsvorsitzender massiv ein DARC-Mitglied unter Druck setzt und dazu auffordert kritische Inhalte von seiner Webseite zu entfernen.
Natürlich kann man es nicht immer allen recht machen, aber wie wäre es denn, wenn der DARC so offen und demokratisch würde, dass gar nicht erst so viele Mitglieder unzufrieden würden und es folglich gar keine (oder wenigstens deutlich weniger) Missstände und Interna mehr gäbe, die so peinlich sind, dass man sie lieber nicht im öffentlich im Internet lesen möchte ... (DL8HCZ)"

08.06.2013
Am 04. Juni verschickte der DV-D (DL9SAU) eine eMail an die OVVs seines Distriktes und bat um Rückmeldung zum aktuellen Satzungsentwurf, der als Anlage beigefügt war.
Auch schrieb er, an einem Stimmungsbild über den Satzungsentwurf interessiert zu sein. Er bat Änderungen oder Anmerkungen an den Satzungsausschuss und in Kopie an ihn zu senden.
Am 05. Juni hat mein OVV über diese eMail alle, auf diesem Wege erreichbaren, OV-Mitglieder informiert.
Der Satzungsausschuss bat die DVs, ihren Kommentar zum Satzungsentwurf bis zum 09. Juni abzugeben.
Der gute Wille, die Basis zu informieren, wird deutlich. Aber ein bischen knapp die vorgegebene Zeit! 
Ohne OV-Versammlung (die Urlaubszeit hat begonnen) und in ca 3 Tagen ein Stimmungsbild des OVs abzugeben, gelingt wohl nur dem DV-D selbst. Denn er ist auch gleichzeitig der OVV von D09.

28.04.2013
Frühjahrsmitgliederversammlung des DARC
Man hat sich im Vorstand wieder DARC-Ehrennadeln angesteckt und sich über sich selbst gefreut.
Interessant ist auch, wie viele Jahre lang (hintereinander) einige der DVs ihre Funktion bekleiden.
Seit über zehn Jahren ist DL1EIP DV im Distrikt Nordrhein. DL7RP ist seit 2004 DV im Distrikt Baden.
Gewundert hat man sich über den mangelnden Mitgliederzuwachs (und Mitgliederschwund ?) in den OVen und damit den Distrikten insgesamt. Das Beharrungsvermögen scheint bei den Ortsverbands- und Distriktsvorsitzenden ausgeprägter zu sein, als bei den Mitgliedern ohne Funktion.
Die DVs werden also mehrfach von ihren OVVs wiedergewählt. Wenn alles so gut und bewährt ist, warum drückt sich das dann in rückläufigen Mitgliederzahlen aus? Da stimmt doch was nicht!
   
Neuheiten
"CQ DL-Online", ein professioneller Imagefilm des DARC und die Anregung des DARC-Vorsitzenden einen Workshop zur Mitgliederentwicklung zu realisieren.
  
Mal sehen, was aus dem Antrag des OV I38 zur Inkasso-Frage geworden ist...
Nun wissen wir es: Das "Eintreiben" abzuschaffen, wurde vom sog. "Amateurrat" abgelehnt!
(Zynische) Begründung u.a.: Die von der Eintreibung Betroffenen seien ja dann keine DARC-Mitglieder mehr!
Versucht man von de Fakto "Nichtmitgliedern" zwangsweise Mitgliedsbeiträge einzufordern? Na geht es noch?

Wie wir informiert wurden lässt der DARC e.V. die Creditreform Kassel Dr. Schlegel KG auf die "Mitglieder", die nicht formell schriftlich ausgetreten sind (weil sie z.B. mit dem DARC absolut nichts mehr zu tun haben wollen) los?
Diese Mitglieder wollten, durch Verweigerung der Zahlung des Folgebeitrags für das kommende Jahr, dokumentieren mit dem DARC nichts mehr zu tun haben zu wollen. Sie wollten sich "Rausschmeissen lassen", ohne Erklärungen abzugeben!
Warum wählt man nicht den kostenneutralen Weg der automatischen Beendigung der Mitgliedschaft, wenn bis 31.12. d. J. der Folge-Mitgliedsbeitrag für das nächste Jahr nicht auf dem DARC-Konto gebucht ist?
Ist man so Geldgeil oder in Geldnot, von diesen de Fakto "ex-Mitgliedern" noch einen Jahresbeitrag eintreiben zu müssen?
Oder ist man Nachtragend und bestraft diese Abtrünnigen mit einem Schreiben oder gar Hausbesuch des o.g.  Inkasso-Unternehmens?
 
13.04.2013:
Der OV Osnig (I38) hat, mit Zustimmung der Distriktsversammlung des Distrikt Nordsee, zur DARC-Mitgliederversammlung (AR-Treffen) am 27./28.04.2013 in Baunatal, folgenden Antrag gestellt:
"Die Einschaltung eines Inkassobüros für ausstehende Mitgliedsbeiträge ist künftig zu unterlassen.
Stattdessen sollte die Geschäftsstelle die Mitgliedsbeiträge zeitnah (nach etwa einem Monat) selber anmahnen (ohne Einschaltung eines Inkassobüros). Erfolgt binnen 2 Wochen nach der Mahnung keine Zahlung des Mitgliedsbeitrages, so sollte eine 2. Mahnung versandt werden und zugleich die Leistungen CQ DL und QSL-Kartenvermittlung so lange eingestellt werden, bis die Zahlung des Beitrages erfolgt ist.
Falls keine Zahlung erfolgt, endet die Mitgliedschaft zum Jahresende automatisch.
Begründung:
Auf unserer Jahreshauptversammlung im Januar wurde über den Beitrag von Steffen Schöppe, DL7ATE, aus dem Vorstandsblog diskutiert.
Hier wird berichtet, dass der DARC bereits seit 2 Jahren ausstehende Mitgliedsbeiträge über ein Inkassobüro eintreibt, nachdem die 2. Mahnung (die im Übrigen bislang recht spät erfolgt) erfolglos war. Ohne Zweifel muss versucht werden jedes Mitglied nach Möglichkeit zu halten und jedes Mitglied sollte seiner Zahlungsverpflichtung nachkommen, jedoch betreiben wir hier immerhin ein Hobby und es kann nicht sein, dass man für seine Mitgliedschaft in einer Hobbyvereinigung Bekanntschaft mit einem Inkassobüro macht und dadurch in diversen Schuldnerlisten geführt wird. Auch wenn man sich damit brüstet, dass "knapp 10" (!) ehemalige Mitglieder durch dieses Vorgehen wieder Mitglied im DARC geworden sind, so ist diese Zahl doch lächerlich im Vergleich zu der Rufschädigung, wenn sich herumspricht, dass unser Verein sich eines Inkassobüros bedient. Wir sind schließlich kein Wirtschaftsunternehmen."
   
Da obiger Antrag verspätet gestellt wurde, muss er vorher noch extra zur Abstimmung zugelassen werden.
Quelle: FT 2/2013, S. 19/20
   
26.03.2013:
Auf mehrfache nachdrückliche Nachfrage im DARC-Forum von DM2FDO, verbunden mit dem üblichen Hin-und Her sowie Pöbelversuchen nibelungentreuer Vereinsmeier, informierte dort heute Mittag das Vorstandsmitglied DL6SAK, dass nur ein "Schreibfehler" korrigiert wurde.... Jaja!

25.03.2013
Referatstagung DX und HF

Am Wochenende 22. bis 24. März traf sich das DX-und HF-Funksportreferat des DARC e.V.
Der Referatsleiter Enrico (Ric) Stumpf-Siering, DL2VFR, brachte die Ergebnisse der Referatsarbeit auf den Punkt:
„Ich weiß wie kein Zweiter, was für eine Arbeit die Referats-Mitarbeiter reinstecken und somit wenig Zeit zum Funken und auch für die Familie aufbringen können – Danke für die Arbeit!
Allerdings erreichen wir damit sehr viele Mitglieder und halten den DARC am Laufen!
Quelle: DARC-Portalmeldung

So ist es! Ohne die fleißige Arbeit der Referate und eigenes Engagement der Mitglieder in den Ortsverbänden "läuft nichts" in diesem Verein.
Da stellt sich die Frage ob auch der sog. Amateurrat etwas zum "Laufen" beiträgt, oder die Damen und Herren sich dort nur selbst vertreten.
Sie sind ja nicht verpflichtet Initiativen zu ergreifen um etwas zu bewegen. Nicht als DV in den Distrikten und nicht als ein AR-Mitglied in der ehrenwerten Vertreterversammlung (äh' Mitgliederversammlung).
Trügt das Gefühl vieler Mitglieder, dass sich die Mehrheit der AR-Mitglieder nur verpflichtet fühlt den eigenen Überzeugungen zu folgen und den "Amateurrat" als wichtiges Strukturelement am Leben zu erhalten?

Nachtrag zur Portalmeldung vom Vormittag:
Die ursprüngliche Überschrift, mit der zitierten Feststellung von DL2VFR, kam der Wahrheit wohl zu nahe und wurde geändert.
Auch wurde das Zitat: "... und halten den DARC am Laufen!" in "... und halten den DARC mit am Laufen!" heute Vormittag ergänzt!
Zeigt diese Aktion nicht die Hilflosigkeit, Realitäten im Verein zu akzeptieren und ehrlich mit den Mitgliedern kommunizieren zu wollen?
Was wäre schlimm daran, dazu zu stehen? So blamiert man sich lieber, in der trügerischen Hoffnung es würde schon keiner merken.
Sowas Dummes aber auch!

05.03.2013
Blog des DARC-Vorstandes eingestellt

Der Vorstand wandte sich an "Liebe Leser unseres Blog" und versuchte in einem "Abschlußtext" Gründe für dessen Einstellung zu benennen.
Zum Beispiel den Grund, dass es seit einigen Monaten im Vorstandsblog keine Einträge von Vorstandsmitgliedern gab. Ach ja? 
Seit knapp einem halben Jahr gab es keine Information einzelner VO-Mitglieder in diesem Blog und über ihre Arbeit für den Verein.
Als inhaltliche "Nullnummer" war der Vorstandsblog, von ehemaligen Reformern im Vorstand ins Leben gerufen, ja auch nicht gedacht!
Die Idee dieser einstigen Reformer war in der Vergangenheit mehr und mehr zu einem belanglosem Geschwätz über persönliche Befindlichkeiten und Mitgliederkritik verkommen.
Also wurde dessen Bedeutungslosigkeit selbst verursacht und wird nun als Grund herangezogen.
Analysierende Rückschlüsse jeder Art machen die Runde, denen sich der VO nun aussetzen muss.
Zumindest eine verpasste Chance für die Vorstandsmitglieder, ohne "VO-Info" und "CQ DL", über ihren persönlichen Anteil an der Arbeit für unseren Verein (!) zu berichten. So gesehen, ist das Ende des mißlungenen Kommunikationsversuchs durchaus als Konsequent zu bezeichnen!
Positive Schlußfolgerungen, wie diese Konsequenz und Vermeidung einer weiteren schlechten Außenwirkung, kann man nicht ziehen. Leider!

17.02.2013
Statistisches
Über die letzten 10 Jahre gesehen ist der Organisationsgrad von Einzellizenz-Inhabern, als DARC-Mitglieder, um 7,8 % gesunken.
Da müssten eigentlich die Clubverantwortlichen aufwachen und sich ganz dringend ernsthaft Gedanken über das WARUM machen.
Diese negative Entwicklung ist wohl nicht dem Klimawandel, der demoskopischen "Alterspyramide", gar der Nutzung "Neuer Medien" geschuldet und auch mit "Premium-Mitgliedschaften" nicht zu stoppen.
Möglicherweise ist es purer Verdruss, weil unmöglich oder auch nutzlos eigene Meinungen über den Ortsverband hinaus einbringen zu wollen?
Oder ist es Ärger über Selbstherrlichkeit von Clubfunktionären, die Frustaustritte provozieren und erst Recht (Wieder)Eintritte verhindern?
Die Zahlenakrobatik der DARC-Portalmeldung vom 15. Februar, welche u.a. für 2012 eine positive Tendenz in der Ausgabe von DN-Lizenzen durch die BNetzA gegenüber 2011 (75 mehr) ausweist, ist nur peinlich und sicher nicht DARC-eigenen Aktivitäten positiv zuzuschreiben.
Da stellt sich sogar die Frage ob es echter Ausbildungsfunkbetrieb ist, der mit den DN-Calls durchgeführt wird, oder nur Familienangehörigen die Lizenzprüfung erspart werden soll?  

11.02.2013
"Gehe nicht zu Deinem Fürst, wenn Du nicht gerufen wirst"?
Diese Volksweisheit scheint immer noch eine gewisse Berechtigung (aus Sicht eines der "Distriktsfürsten") zu haben, wie sich in der Reaktion des DV des DARC-Distrikts Berlin und AR-Mitglied Thomas Osterried (DL9SAU), auf meine eMail-Anfrage zeigt:

Am 25.01.2013 19:01, schrieb ich:
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Hallo OM Osterried,
als Redakteur des Amateurfunk-Portals www.qslonline.de frage ich an, ob Sie uns eine kurze Übersicht über Ihre Tätigkeit als Distriktsvorsitzender im Distrikt Berlin in den letzten 2 Jahren geben würden.
- Inhaltliche Schwerpunkte und Initiativen zur Entwicklung des Distrikts Berlin
- Umfang und Aufgaben der Tätigkeit im Amateurrat des DARC.

Wir würden dies gern publizieren um interessierten Besuchern unseres Portals
Einblick in Ihre Arbeit zu geben.

73 von
Horst Koschorreck
Redaktion QSLonline

Auf Nachfrage am 29.01.13, mit Termininformation zur Veröffentlichung eines redaktionellen Beitrages a.G. der Anfrage, erhielt ich eine Mail die nicht etwa eine Antwort (Ja/Nein/Inhaltlich) auf obige Anfrage enthielt, sondern völliges Unverständnis für mein Anliegen deutlich machte.
Über diese Arroganz kann man sich so seine Gedanken machen. Muss man wohl sogar!
Zu schade, dass der DV von Berlin und Mitglied des OV D23 (Interessengemeinschaft "Chaoswelle") die ihm gebotene Gelegenheit nicht nutzte auch unserer kritischen Berichterstattung seinen persönlichen Beitrag, beispielhaft zum Wohle des Amateurfunks im Distrikt D und für den Bundesverband, gegenüberzustellen.
Eine Gelegenheit den Kritikern, die Notwendigkeit der Funktion eines DVs -gleichzeitig die eines sog.  Amateurrates- als nicht hinderlich für die Möglichkeit der Beteiligung einfacher Mitglieder an der Entwicklung des Vereins darzustellen, wurde nicht genutzt.
Da stellt sich nun auch für mich die Frage: "Brauchen wir solch eine Funktion, die nur den Funktionsträgern selbst etwas zu bringen scheint?"
Ein Relikt aus der Gründungszeit des Vereins, dass sich nicht selbst abschaffen will, sondern sich in einer  Satzungsnovellierung zementiert werden soll?"
DM2FDO

08.02.2013
Alusinus und die DARC-Satzung
Alusinus, ein eifriger und begabter Funker, beobachtet die Diskussion über seine DARC-Satzung mit einem Augenzwinkern.    

28.01.2013
Warum wohl könnte man bei dem Spruch ...

... an einen deutschen Amateurfunkverein denken?   
  Quelle: "Der Bohnsdorfer", Nr.222

20.01.2013
Auch im neuen Jahr?
Ja wie soll man es werten, wenn nach genau 168 Tagen des Schweigens - auch in den ersten 2 Wochen des neuen Jahres - keiner der Vorstandsmitglieder den Vorstandsblog nutzt und wenigstens versucht zu den Mitgliedern, zumindest einseitigen, Kontakt herzustellen.
Wie sieht es mit dem Ansehen des DARC aus, wenn (womöglich Interessierte) daraus eigene Schlüsse auf innere Zustände in diesem Verein ziehen.
Der Vorstandsblog ist nämlich nicht "Mitglieder-intern". Den kann jeder von der Hauptseite aus erreichen. Er war bei Eröffnung auch als werbewirksame Maßnahme für Offenheit und Zuwendung an Vereinsmitglieder gedacht.
Das hat sich ja nun ins genaue Gegenteil gekehrt! 
Andere Zeiten? Bessere Zeiten, für wen? Stillstand zum Ordnen oder Nachdenken oder doch Koma? Zementierung des Verbliebenen?
Dazu passt: "Tradition ist die Bewahrung des Feuers - nicht die Anbetung der Asche". (Gustav Mahler)
Die Hoffnung auf Veränderungen wird immer kleiner, wie der Mitgliederbestand! Darum: Fenster auf und Durchlüften. Noch dieses Jahr!

04.01.2013
Das Jahr fängt ja gut an...
Zuerst jedoch allen Besuchern von QSLonline, und besonders den DARC-Mitgliedern die an dieser Rubrik interessiert sind, die besten Wünsche für das Jahr 2013.
  
Mit Erstaunen las ich eben auf der DARC-Webseite die Information zum "Kids Day" am 6. Januar.
Von der sehr kurzfristigen Information zu diesem Termin abgesehen, wurde anscheinend auch inhaltlich nicht begriffen was sich der "Bundesverband für Amateurfunk in Deutschland" entgehen lässt, um Kinder für den Amateurfunk zu interessieren.
Man beachte die empfohlen Zeiten und Frequenzen, die auf den Veranstalter in den USA zugeschnitten sind.
Wir leben und funken in Deutschland, Europa, andere Zeitzone!
(Haaaaaaaloooooooo, Jemand zu Hause?) 
Selbst die "Kids Day"-Info auf der entsprechenden Referatsseite des DARC ist nicht aktuell und besagt, dass Kinder nur unter DN-Call eines Ausbilders funken dürfen. Das ist nicht richtig! Die Vorgaben für 20m, 15m und 10m sind nicht hilfreich, damit sich die Kinder finden können.
Es geht auch nicht um Ausbildung zum Funkamateur, sondern um die Übermittlung einer Grußbotschaft von einer Amateurfunkstation aus, sondern um das Wecken von Interesse für den Amateurfunk.
Lesen Sie dazu folgende Information

Wer wird denn Kindern um die oben vom DARC beschriebene Zeit, abends zwischen 19.00 Uhr und Mitternacht (Ortszeit), den Amateurfunk nahebringen wollen? DARC-Funktionäre etwa?
Und selbst der Hinweis auf ein Zertifikat, das erst mühsam auf den ARRL-Webseiten gesucht werden muss, ist auch eine "Nullnummer"!
Macht man sich nicht einmal die Mühe, darüber Nachzudenken was man seinen Mitgliedern mitteilt und zumutet?
Warum "hängt" man sich nicht an diese gute Initiative der ARRL ran, gibt in der Information Zeiten (z.B.: 1 - 2 Stunden Vormittags und ebenso Nachmittags) für DL vor.
Natürlich auch Vorzugsfrequenzen für 80 m und UKW, damit sich die Kids auch finden?
Warum keine ausfüllbare PDF-Datei mit einem deutschsprachigem Teilnahmenachweis zum Anreiz und Download?
Der DARC scheint kein Interesse an künftigen Funkamateuren, die vielleicht auch mal Mitglieder sein könnten, zu haben! In den USA sieht das anders aus, was sich auch dort in der Mitgliederentwicklung zeigt.
Sind es nur die falschen Leute am falschen Ort, die hier Verantwortung tragen?
Oder ist es der Verein selbst, der nicht mehr in der Lage oder Willens ist die rudimentärsten Zukunftsaufgaben zu erkennen und zu erfüllen.

31.12.2012
Entschuldigung

Wie uns DH4FJ am 29.12.12 in einer eMail informierte, erhielt er ein Schreiben der DARC-Geschäftsstelle vom 13.12.2012 in dem ihm mitgeteilt wurde, dass seine Mitgliedschaft im DARC gemäß Vorstandsbeschluss des Bundesverbandes nicht weitergeführt wird.
Wir mussten a.G. seiner Information von einer Kündigung durch den DARC e.V. ausgehen. Darüber informierten wir an dieser Stelle.
Er verschwieg dabei, dass er am 25.08.2012 seine Mitgliedschaft im DARC fristgemäß kündigte, die am 01.10.2012 Rechtskräftig wurde.
Am 25.11.2012 wollte er jedoch diese Kündigung wieder Rückgängig machen. Auch das erfuhren wir erst heute.
Es steht jedem Verein frei, hier Kulanz zu zeigen und "das Schäfchen" in der Herde zu halten oder dies zu verweigern. 
Sei er nun ein kritisches Mitglied gewesen oder auch nicht!
Unsere Erkenntnis aus dieser Sache ist, Informationen an uns künftig noch kritischer zu Hinterfragen und erst dann zu informieren.

20.12.2012
Weihnachtsansprache

Nicht nur die Frau Bundeskanzlerin und der Herr Bundespräsident, nein auch der DARC-Vorsitzende, Herr Schöppe, meinte eine Weihnachsansprache an die Mitglieder richten zu müssen.
Dieses Ansehen, Anhören, zumindest aber zur Kenntnis nehmen, kann man hier. [Video]
  

Im Grunde erzählt er Ähnliches wie im Editorial der "CQ DL" 1-2013 geschrieben.
Zum Beispiel erwähnte er hier die guten Kontakte zu den zuständigen Stellen, die mit dem Amateurfunkdienst zu tun haben.
Auch die EMV-Problematik vergaß er nicht, obwohl der DARC sich gerade in einer PLC-Sache vor einigen Wochen nicht gerade mit Ruhm bekleckert hat.
Da hat die Petition des Funkamateurs DF8TH und eine interessierte Öffentlichkeit die Vereinsoberen zum "Salto rückwärts" gezwungen.
Den Mitgliederschwund aufzuhalten sieht er als Aufgabe der Verantwortlichen in den Ortsverbänden, nicht als Struktur- und damit Leitungsproblem durch Untätigkeit und Fehlhandlungen auf diesem Gebiet.
Mit dieser Einstellung, wie auch fehlenden Visionen, z.B. den Verein zukunftsfähig zu machen, ist er wohl gedanklich weit hinter der Stimmung, den Ansichten und der Realität im Vereinsleben und der engagierten Mitglieder zurückgeblieben.
Möge auch er die Weihnachtstage zum besinnlichen Nachdenken nutzen.  

23.11.2012
PRO-Mitgliedschaft im DARC

Durch die freiwillige Beitragsaufstockung als PRO-Mitglied sollen
(Auszug aus der Werbung für diese Beitragsklasse:)
"...die Bereiche Frequenzmanagement, Normen, EMV und politische Lobbyarbeit im Vordergrund" stehen.
Das waren und sind doch wichtige und originäre Aufgaben eines Amateurfunk-Vereins!
Darauf sollte er sich längst konzentriert haben, um als die Vertretung seiner Mitglieder wirksam zu sein.
Der Grund deswegen man glaubt, mit seiner Mitgliedschaft im Verein, diese Aufgaben zum Erhalt seines Hobbys, mit gebündelten Kraft aller Vereinsmitglieder, über die Vereinsführung, durchzusetzen zu können!
Wurden diese o.g. Aufgabengebiete/Themen etwa bis heute vernachlässigt?
Wie konnte der DARC bisher, ohne Gelder der "PRO-Mitglieder", das leisten?
Oder gibt es keine wirklich logischen Argumente für die PRO-Mitgliedschaft?
Gibt es, im Umkehrschluss des Begriffs, auch "ANTI-Mitglieder? Sicher nicht, denn die sind schon weg.

Soll diese Beitragsklasse vielleicht nur "Vereinsmeiern", die das brauchen, einen Status-Kick geben um sich von den "Normalbeitragszahlern" abzuheben? 
Mitglieder um eine finanzielle Unterstützung als zweckbestimmte Spende zu bitten, für ein dringend zu finanzierendes Projekt oder für anwaltliche Vertretung, Beratungsleistungen o.ä. für den Verein, ist in Ordnung und nicht Kritikwürdig.
Aber eine Zweiklassen-Gesellschaft im Verein zu etablieren, mit Mitgliedern die sich finanziell die PRO-Mitgliedschaft leisten können und dem Rest der Mitglieder, ist keine gute Idee! 
Oder sollen nur sinkende Beitragseinnahmen durch selbst verursachten Mitgliederschwund, über einen "PRO-Mitgliedsbeitrag" ausgeglichen werden und Ansonsten alles ohne Veränderungen in Aufgaben, Struktur und Personen im Verein belassen werden?
Dies ist sicherlich ein Irrweg und führt in eine Sackgasse.
Wenn die durch die PRO-Mitgliedschaft eingenommenen finanziellen Mittel in der Zukunft nicht mehr ausreichen, wird dann eine "Supermitglied"-Beitragsklasse eingeführt?
Von "Posse", bis "gespielter Witz" sind Reaktionen von "Normalmitgliedern" auf diese Werbeaktion. 

10.11.2012
Nun ist es passiert!
Am 24. Oktober 2012 wurde der Amateurfunk Club Deutschland e.V. gegründet.
Dieser könnte für die bisher nicht organisierten Funkamateure und frustrierte "Noch-DARC-Mitglieder" eine Alternative zum zuvor alleinig als "Bundesverband für Amateurfunk in Deutschland" agierenden DARC e.V., mit (noch) korporativ angeschlossenem VFDB e.V., werden.
Der Schwerpunkt der Aktivitäten des AFCD e.V. wird im Bereich Notfunk und Nachwuchsgewinnung liegen und auf regionaler bzw. lokaler Ebene angesiedelt werden.
  
"Wer zu spät kommt..." und auch der,
- der sich nicht genügend um vorhandene und künftige Mitglieder für seinem Verein kümmert,
- der völlig unzureichend mit ihnen kommuniziert,
- der nicht versucht langjährige und erfahrene Mitglieder zu halten und ihre Austrittsgründe zu erkennen,
- der nicht zum Termin ausgetretene ehemalige Mitglieder mit Inkassoverfahren überzieht,
- der den Erhalt seiner Pöstchen und Privilegien für wichtig erachtet und somit neue Strukturen verhindert,
- der daher auch  den Jahrzehnte alten Vereinsmief in der Satzung zu belässt,
- der es als Vorstand für wichtiger ansieht, sich gegenseitig Vereins-Ehrenzeichen anzustecken,
hat nun mal das Falsche getan indem notwendige Veränderungen blockiert wurden!
Die Wende verpasst!

30.10.2012
Schotten dicht?

Letzter Blogeintrag des DARC Vorstands ist vom 16.09.2012
Die Pausen zwischen den Blog-Einträgen werden immer größer.
Die darin enthaltenen Informationen immer belanglos-privater.
Der Vorstand hat ganz offensichtlich seinen Mitgliedern nichts Sinnvolles über seine Arbeit mitzuteilen.
Da stellt sich doch die Sinnfrage, zu diesem Blog-Relikt aus "Aufbruchzeiten" von ehemaligen engagierten Vorstandsmitgliedern.
Wenn sich die Führungsebene von der Basis abschottet ist das ungesund und schädlich für den Verein, dem sie vorsteht.

23.10.2012
Trauerspiel
Der DARC-Vorstand hatte erst am 13.10.2012 über eine Zustimmung oder Ablehnung des geplanten neuen PLC-Standards beraten obwohl, langfristig bekannt, am 21.10.2012 die DKE (Deutsche Kommission Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik) über die FprEN 50561-1 abstimmte.
Die DARC-Mitglieder wurden auch erst am 20.10.2012 in einer Portalmeldung darüber informiert.
Wohl nur, weil getrieben vom Echo der Petition, die tausende Funkamateure und Kurzwellen-Funkinteressierte gezeichnet haben und weiterhin (Online) zeichnen.
Die DKE hatte auch Kenntnis von der Petition.
Ist diese Kommission, durch ihre Zusammensetzung, mehrheitlich Anderen als den Kurzwellennutzern verpflichtet und hat andere Prioritäten, als deren Schutz und der Resource "Frequenz" vor Störungen?
Die gute Nachricht ist, das drei Stimmen (DARC e.V. mit 2 Stimmen sowie 1 Stimme der ADDX) gegen die Einführung des neuen Standards gestimmt haben.
Das für uns ungünstige Abstimmungsergebnis, der in der Mehrheit wohl PLC-freundlichen Teilnehmern dieser Veranstaltung, wird der CENELEC WG 11 übermittelt. Ein Veto ist nicht möglich.
Das Ergebnis der Petition (Textinhalt und Anzahl der Unterzeichner) sollte daher nach Ablauf des Petitionszeitraumes der CENELEC und dem EU-Industriekommissar sowie der neuen EU-Umweltkommissarin mitgeteilt werden. 
Hätte sich nicht auch der RTA (Runder Tisch Amateurfunk) mit dieser Problematik befassen, der DKE und Anderen seinen eigenen Standpunkt mitteilen müssen, obwohl nicht Teilnehmer der Abstimmung?
Die PLC-Problematik betrifft doch sicherlich alle deutschen Funkamateure und Kurzwellenhörer.
  
Der DARC muss an die Öffentlichkeit und vor möglichen Störungen durch PLC-Anwendungen warnen.
In OE scheint PLC kein Thema mehr zu sein, weil der OEVSV hat sich schon vor Jahren entschieden gegen PLC-Anwendungen eingesetzt hatte.
In OE sind seither PLC-Anwendungen gerichtlich untersagt.

13.10.2012
Leider verlässt auch DL9BDM (seit Januar 1979 im Club) zum Jahresende den DARC e.V.
Er hat nicht nur formlos seinen Austritt erklärt, sondern ihn auch umfassend begründet.
Begründung als PDF-Dokument
Diesen "Abschiedsbrief" können sich Vorstand und der sog. "Amateurrat" ins Stammbuch schreiben und gern mal darüber nachdenken, warum immer mehr langjährige Mitglieder den DARC e.V. verlassen und wenig neue Mitglieder hinzukommen.
Das Memorandum ehemaliger DARC-Vorsitzenden aus 2003 ist immer noch aktuell, daher für die heutigen Vereinsverantwortlichen inhaltlich empfehlenswert. 

17.09.2012
Netzwerk-darc.de meldet:
F12, F25, F41, F69: Austritte, Neuwahlen
Zahlreiche Mitglieder verlassen zum Jahresende den DARC.
Sie treten  n u r  aus dem Grunde aus, weil sie mit der derzeitigen DARC-Führung unzufrieden sind.
Viele (OV-) Vorstandsmitglieder sind unter ihnen. Mindestens in Kassel, Lauterbach, Baunatal und Bad Hersfeld Stadt wird es daher zu vorgezogenen Neuwahlen kommen. 
Quelle: http://www.netzwerk-darc.jimdo.com/

Es ist sehr schade und traurig, den Verlust ehemals aktiver DARC-Mitglieder vermelden zu müssen.
Vielleicht aber ein Warnzeichen, um Irgendwen (?) wachzurütteln.
Wobei die Wahrscheinlichkeit derzeit nicht sehr groß sein dürfte, bei dem Vorstand und "Amateurrat".
Die Leidtragenden sind die Ausgetretenen, denn es ist für sie i.d.R. kein leichtfertiger Schritt gewesen,  sondern logisches Ergebnis eines langen Weges bis hin zu dieser Konsequenz.  Ursache und Wirkung!

10.09.2012
Am heutigen Tag bereits wieder ein neuer Eintrag im Vorstandsblog. Diesmal von DL1DCT.
Info: Sein Kurzwellen-Beam dreht sich wieder!
Genauso wichtig und in Bezug auf die Vorstandsarbeit im DARC e.V.: *
In China ist ein Sack Reis umgefallen!

Wie schrieb doch am 04.07.2012 das Vorstandsmitglied DL3MBG:
"Die Blogbeiträge sollen in Zukunft kürzer sein, dafür aber öfter * über aktuelle Vorgänge und die Arbeit des Vorstands berichtet werden."
Da hat wohl DL1DCT etwas missverstanden (HI).

08.09.2012
Vorstandsmitglied Annette hat heute einen Blogbeitrag geschrieben.
Eigentlich hat man darin keine Rechtfertigung oder Aufzählung der Wochendbelastungen durch das Amt erwartet, sondern das Aufzeigen von Ideen (oder nur Einer) wie der Club noch zu retten ist.
Durch das Besuchen von Veranstaltungen sicherlich nicht.
Auch Laufräder drehen sich. Auch, ohne die Bewegungsenergie zielgerichtet für Nützliches zu verwenden.
Es sollte doch im Vorstandsblog um den Versuch des Dialogs mit der Basis, über das Medium Internet, gehen. 
So war das -definitiv- einmal angelegt!
Dies wird offenbar nicht mehr realisiert.
Auch im internen Forum melden sich auf kritische Beiträge zumeist vereinshörige Beifallsklatscher zu Wort.
Diese lenken vom Thema ab oder diffamieren den Kritiker, oft unterhalb der Gürtellinie auch mit politischem Hintergrund.
Amtsinhaber des DARC aus Vorstand und Amateurrat trifft man eher sehr selten bis garnicht!
Interessant aus unserer Sicht wären z.B. Antworten zu:
- Hat und verfolgt man als Vorstand Strategien zum Halten der Mitglieder oder in der Mitgliederwerbung?
- Wie ist die Lobbyarbeit für den Amateurfunk in DL organisiert?
- Wer sind sie und wo sind welche Afu-Unterstützer zu finden?
Reicht es, den Kontakt zu den Mitgliedern und Aufgreifen von Ideen aus ihren Reihen, über die Leserbriefseite der "CQ DL" oder eMail-Austausch mit Vorstandsmitgliedernoder der GS zu versuchen? Vielleicht sogar mit dem (einseitig) vorhandenem Wunsch, eine sachgemäße Antwort zu bekommen?
Ein Dialog ist so nicht möglich.
In einem Telefongespräch kann viel gesagt, be- und versprochen werden, ohne etwa für dort gemachte Aussagen "festgenagelt" werden zu können.

Die Zeit, wo ehemalige Vorstandsmitglieder den Blog einführten und nutzten, um ihre Ideen zeitnah zur Basis zu transportieren, ist wohl auch mit ihrem Weggang Geschichte.

25.08.2012
In einer eMail, die einen "Bericht von der Distrikt-Regional-Tagung Nord am 11.3.2012" enthält, der vom  OVV F15 (DL9FCL) kam und als "Irrläufer" dem OVV von Baunatal (F41) zuging wurden, unserer Meinung nach, die sog. "DARC-Erneuerer" aus dem Distrikt Hessen diffamiert und verhöhnt.
Lesen Sie selbst: http://neubeginn-darc.jimdo.com/
Zusammenhang
: Beitrag vom 01.08.2012 ***

02.08.2012
Der DARC meldet heute auf seiner Webseite:
"Ende Juli traf das Vorstandsmitglied Christan Entsfellner, DL3MBG, einen Vertreter der NARFA GE, das ist die National Radio Frequency Agency Germany der Bundeswehr, in der Geschäftsstelle des DARC.
Zusammen mit dem Referenten für Frequenzmanagement, Ulrich Müller, DK4VW, dem IARU-Verbindungsbeauftragten Jörg Jährig, DJ3HW, und Thilo Kootz, DL9KCE, von der Geschäftsstelle wurden gemeinsame Interessen und Berührungspunkte thematisiert.
Auch solche, die im Editorial der Augustausgabe der CQ DL angesprochen wurden, u.a. der Status von Frequenzbereichen.
Nach dem für beide Seiten fruchtbaren Gespräch kam man überein, den guten Kontakt auch weiter zu pflegen."

Klartext
:  Es ging um die Nutzung des 6 m - Bandes in DL für den Amateurfunkdienst!
Diese Initiative ist ausdrücklich zu begrüßen um weitere Betriebsarten, Antennenpolarisation und Sendeleistungen zumindest den Gegebenheiten der europäischen Nachbarländer anzugleichen, um z.B. auch in Contesten (!) oder DX-Verbindungen auf gleichem Niveau agieren zu können.

01.08.2012 ***
Der Ortsverband Bad Hersfeld Stadt (F69) hatte am 22. Februar 2012 Fragen, die im Zusammenhang mit der Entlassung Geschäftsführerin des Vereins stehen, an den DARC-Vorstand gestellt.
Diese wurden bis heute nicht beantwortet.
Am 25.08. findet in Gießen die Distriktsversammlung Hessen statt.
Die hessischen Ortsverbände Kassel (F12), Lauterbach (F25) und F41 (Baunatal) versuchen nun mit Hilfe gesonderter Anträge an die Distriktsversammlung zu erreichen, dass der Distriktsvorsitzende die offenen Fragen ultimativ beim Vorstand abfordert. 
Werden ihm die Fragen nicht beantwortet, soll er die Entlastung des Vorstandes für die Amtsführung des Jahres 2011 auf der nächsten AR-Sitzung versagen.
Die Mitglieder des OV Baunatal fordern einen Neubeginn im DARC. Sie machen sich Sorgen um den rasanten Mitgliederschwund im Verein und darüber, dass die Clubleitung keine professionellen Konzepte entwickelt. Der OV Baunatal hat mit einstimmiger Entscheidung eine Resolution verabschiedet.
Es gibt immer mehr Mitglieder, die unzufrieden sind mit der überkommenen DARC-Struktur.
Immer mehr sagen dazu ihre Meinung öffentlich.

Ergänzung zur Meldung von DL1EL (OVV Baunatal) zum abgelehnten Antrag:

"Distriktsversammlung Hessen 25.08.12 - die Hoffnung stirbt zuletzt

Wir waren nicht besonders überrascht. Enttäuscht?  Vom Ergebnis: Nein. 
Gelernt haben wir, dass der DV nicht die Absicht hat, den Vorstand zu kontrollieren und über das Ergebnis dieser Tätigkeit Bericht zu erstatten. Er handelt nach der alten Weisheit  „Schreibe nichts, es wird vielleicht gegen dich verwendet“. Aussitzen ist eine Fertigkeit. 
Der Vorstand des nachfragenden OV ist inzwischen aus dem Club ausgetreten. Ein Erfolg?

Weitere ausführliche Informationen:
http://neubeginn-darc.jimdo.com

04.07.2012                                           
Gestern entschuldigte sich Vorstandsmitglied Christian Entsfellner (DL3MBG) quasi bei den Lesern des  Vorstandsblogs, dass dieser auf Grund von Arbeitsbelastung der Vorstandsmitglieder in letzter Zeit sehr vernachlässigt wurde.
(Der letzter Beitrag, unter der Überschrift "Funken macht Spaß!!!", war vom 24. April und von DL1DCT)
  
DL3MBG schreibt:
"So sind drei von vier Vorstandsmitgliedern immer noch berufstätig und hier vorrangig gebunden. Auch müssen täglich bis zu 50 E-Mails bearbeitet werden, qrv sein möchten wir und eine Familie haben wir ja auch noch…"
Wenn man die Aufgaben eines freiwillig übernommenes Ehrenamtes wegen der genannten Gründe nicht erfüllen kann, sollte man sie an Jemanden abgeben, der dazu in der Lage ist.
Und das jedes Vorstandsmitglied täglich bis zu 50 E-Mails erhält, welche der Vereinsfunktion zuzuordnen sind, sind dahingehend Erklärungsbedürftig ob es in erster Linie Anregungen, Hinweise und Beschwerden sind oder in der Mehrzahl Dankschreiben für die geleistete Arbeit?

      

Kann die allgemein gehaltene Information zur Tätigkeit des Vorstandes, dass die Zusammenarbeit mit dem Amateurrat "so gut wie noch nie ist" bedeuten, dass es keine unterschiedlichen Sichtweisen in Bezug auf Zementierung des Zustandes des DARC oder etwa in Hinsicht auf "Fit machen für die Zukunft" gibt?
Oder hat der Vorstand seine ihm zugedachte Führungsposition aufgegeben und sich dem Amateurrat ergeben, der bisher vehement alle Ideen zu strukturellen Veränderungen im Verein ablehnte?
     
Die Blogbeiträge sollen in Zukunft kürzer sein, dafür aber öfter über aktuelle Vorgänge und die Arbeit des Vorstands berichtet werden? 
Nachtrag vom 03.08.12 (Also nach einem Monat in dem wohl keine Vorstandsarbeit geleistet wurde (!)):
Wie bitte definiert man im DARC-Vorstand "öfter"?
Naja, es begann zwischenzeitlich die Urlaubszeit und Weihnachten/Jahreswechsel ist in Sicht ... 

26.06.2012
Unter dem Motto "Ehrung für weltmeisterliche DARC-Aktionen"
wurde auf der HAM RADIO den Organisatoren der YL-WM-Aktion ... die DARC-Ehrenplakette verliehen. Glückwunsch dazu auch von uns.
Ein Wermutstropfen, oder auch bitterer Nachgeschmack, bleibt bei erwarteter Selbstbejubelung von Vereinsfunktionären für ihre herausragenden Leistungen, speziell im Problemfall YL-WM Aktion, doch:
Trotz vorheriger Hinweise und Warnungen wurden in den Regeln für das YL-WM Diplom keine 3 Kategorien (DL, Europa, DX), mit einer unterschiedlichen Punktbewertung für erreichte YL-Stationen, vorgesehen.
Das führte dazu, dass von 1600 Diplomvergaben über 1400 an DL-Stationen gingen, aber nur 182 OPs aus Europa (ausserhalb DL) das Diplom beantragten. Davon nur 91 in der höchsten Stufe (Platin).
Nur 2 DXer (!) haben die Bedingungen erfüllt und ein YL-WM Diplom beantragt (sicherlich Bronze).
Den Funkamateuren weltweit dieses Sportereignis aus Deutschland über den Diplomerwerb in Erinnerung zu halten, wurde nicht erreicht.
Weltmeisterliche DARC-Aktion ? Wohl eher eine Provinzposse!
Wie QSLonline auf Nachfrage erfuhr, hat die Fa. ARCOMM, die den Sonderstationen kostenlos ein spezielles Event-Logbuchprogramm zur Verfügung stellte, noch nicht einmal ein kurzes Dankschreiben erhalten!
Selbstherrlich, Unbelehrbar, Undankbar. Ist das für den derzeitigen Zustand unseres Vereins typisch?

19.06.2012
Dr. Detlef Petrausch, DL7NDF, schreibt:
CQ DL 6-2012, CQ DL 5-2012
Wortbeiträge von Eugen Dupré, DK8VR, zum Thema Demokratie im DARC und Informationen
des Satzungsausschuss

Wie reformiert man den DARC, oder zumindest die Satzung, ohne etwas zu verändern und was kann man dabei von Politikern lernen?
Ein einfaches Kochrezept: man beginne mit dem gewünschten Ergebnis, leite daraus eine scheinbar zwingend logische Beweisführung ab, die zu diesem und nur zu diesem Ergebnis führt und postuliere dann die notwendigen "Grundlagen" auf denen die Beweisführung beruht.
Vorher jedoch, zur Einschüchterung aller eventuell anders Denkender, knüppelt man einen Leserbriefschreiber, der es gewagt hat, seine Meinung öffentlich zu äußern, verbal zusammen.
In der nächsten Ausgabe der CQ DL beweist man dann (scheinbar), dass basisdemokratische Methoden zur Willensbildung im DARC nicht anwendbar sind, und lässt sich in 6-2012 schließlich über freie und imperative Mandate aus, wobei man die Legalität seiner Überlegungen auf Art. 38 (1) des Grundgesetzes stützt.
Was kann daran wohl falsch sein?
Genau die beschriebene Vorgehensweise. Das hat mit Demokratie nichts zu tun, das ist lupenreine Demagogie.
73 Detlef, DL7NDF  
Quelle: FUNKTELEGRAMM 7/2012

16.06.2012
DK7XW schrieb an der DARC-Vorstand und Amateurrat
Ein langjähriger Funkamateur und ehemaliges Referatsmitglied wendet sich an die DARC-Führung, um auf Ursachen, Wirkungen und Fehleinschätzungen aufmerksam zu machen, welche den DARC unattraktiv und sogar für (Noch)-Mitglieder nicht mehr Unterstützungswürdig erscheinen lassen.
Er analysiert das Zusammenspiel von Vorstand und Amateurrat, das verantwortlich ist für die stetige Schrumpfung, Unbeweglichkeit, Einseitigkeit, Engstirnigkeit und Phantasielosigkeit in diesem Verein.
Link zur Gastseite

12.06.2012
Thüringer Impressionen

http://www.dl9meu.de/Satzung/Thueringer_Impressionen.pdf
Wie DL9MEU die sog. Mitgliederversammlung in Eisenach erlebte.

08.06.2012
Den Vorstandsblog hatten am 02. November 2009 die damaligen neuen Mitglieder im DARC-Vorstand (DL8LE und DJ0QN) eingeführt.
Diese haben zwischenzeitlich schon längst "das Handtuch geschmissen".
Ein Blog (oder auch Weblog) ist ein im Internet öffentlich geführtes Tagebuch. 
Man verfolgte mit der Einführung dieses Blogs das Ziel, über die Alltagsarbeit des Vorstands zu berichten.
Damit sollte auf Kritiken, die Verbandsführung würde unzureichend und zu spät die Mitgliedschaft informieren, reagiert werden.
Abwechselnd wollten sich die Vorstandsmitglieder monatlich im Blog zu Wort melden und über sachliche und vereinspolitische Themen rund um den Amateurfunkdienst und den DARC e.V. berichten.
  
Man kann zu dem Eindruck gelangen, dass der derzeitige Vorstand sich offenbar seit dem Weggang o.g. Vorstandsmitglieder mit dieser Form der Berichterstattung, oder auch Rechenschaftslegung über seine Arbeit, nicht anfreunden kann.
  
Glückauf-Martin (DL1DCT) schreibt als bisher Letzter am 24. April 2012, dass er noch funkt (!) und es ihm Spaß macht.
Eine für die Mitglieder unwichtige Information. Für einen aktiven Funkamateur, ohne Funktion in der Clubführung, ist das eine Selbstverständlichkeit!
Was er als Vorstandsmitglied für den Verein und Amateurfunkdienst in Deutschland tut, schreibt er nicht.
Dazu ist der Blog eigentlich erdacht und eingerichtet worden!
  
Annette (DL6SAK) beschimpft im Blogbeitrag davor, kritische Mitglieder oder eigene Funktionäre (das geht aus dem Text nicht so richtig hervor) und fordert zugleich Respekt vor der geleisteten Arbeit.
Ja welcher?
Welche Arbeit für den Verein findet nach der YL-Fußball-WM überhaupt noch statt? Wenn ja, denn im Geheimen?
Nur der Blogbetrag vom OM Christian Entsfellner (DL3MBG) vom 20.12.2011 (!) hält sich an die Ansprüche der "Gründerväter" des Vorstandsblogs und hebt sich wohltuend hervor.

Vom DARC-Vorsitzenden (DL7ATE) liest man im Vorstandsblog nur, dass er die gemeinsame Erklärung aller Vorstandsmitglieder zum Fall Gautsche mit unterschrieben hat.
Davor, letztmalig im Januar 2012, seinen unsäglichen Beitrag zum Inkassoverfahren gegen ex-Mitglieder.
Das war es, was an Richtlinienkompetenz des Vereinsvorsitzenden (nicht) zu lesen und zu erkennen war.
Sicherlich wird auch er, nach Ablauf seiner Amtszeit, Ehrenmitglied werden oder/und eine Goldene Ehrennadel abfassen.
Verflucht man insgeheim die damalige Einführung des Blogs, weil man den Mitgliedern nichts zu sagen hat?   
Der Vorstandsblog ist wohl symptomatisch für den Zustand unseres Vereins und besonders seiner Führung.

22.05.2012
Zum Beitrag "Der Satzungsausschuss informiert (4)" ("CQ DL" 6-2012, S. 441) ist Kritisches anzumerken:
Da werden die Amateurratmitglieder doch tatsächlich mit Bundestagsabgeordneten verglichen, sogar diesen gleichgesetzt.
Dazu wird Artikel 38 (1) des Grundgesetzes zitiert.
Na geht es denn noch? Wie weit ist man vom einfachen Mitglied entfernt. Auf welcher Wolke schwebt man?
  
DK8VR und DH4NAD versteigen sich darin sogar zu der Behauptung:
"In Deutschland ist das imperative Mandat lt. Artikel 38 (1) des Grundgesetzes unzulässig!"
Die Herren ziehen sogar einen dazu passenden Vereinsrecht-Kommentar heran, der besagt:
"Der Vertreter ist kein Beauftragter der Vereinsmitglieder oder derer, die ihn gewählt haben.
An Weisungen ist er daher nicht gebunden".
  
Da stellt sich die Frage, wozu im DARC e.V. überhaupt noch gewählt wird!
Eine scheindemokratische Veranstaltung für stupide Vereins-Untertanen?
Warum werden (in der Praxis erscheint es schon so) die Distriktsfürsten nicht gleich auf Lebenszeit ernannt und eine Erbfolge eingeführt? Das wäre doch konsequent!
  
Im Zusammenhang mit Amateurratstagungen (sog. Mitgliederversammlungen) von kollektiver Intelligenz zu schreiben, ist unglaublich!
Formen kollektiver Mitbestimmung durch die Basis, Mitgliederbefragungen u.ä. sind da wohl unintelligent?
Zumindest kommen die Verfasser dieses unverschämten Beitrages zur Satzungsdiskussion nicht darauf, das auch einfache Mitglieder - die aus verschiedenen persönlichen Gründen keine Funktion im Club bekleiden - sich Gedanken um die Zukunft des DARC machen und auch intelligente Lösungsvorschläge dazu einbringen können.
Das möchte man nicht. Man bemüht sich verzweifelt alles so zu lassen, wie es seit ...zig Jahren im Verein ist, und jede Anpassung an heutige Bedürfnisse der Kommunikation von Unten nach Oben zu verhindern.
Gegen alle Logik! Mitgliedererhalt, Mitglieder-Rückgewinnung oder Mitglieder-Rekrutierung aus dem Reihen der Funkamateure welche dem DARC noch nicht angehören, spielen keine Rolle. Der DARC wird mit dieser Einstellung sehr bald selbst keine Rolle mehr spielen!

Vielleicht will man das, und spielt so gezielt "frequenzinteressierten Kreisen" der Wirtschaft in die Hände!
Der Amateurfunkdienst als "Störfaktor" von Interessengruppen.
Sitzt der Gegner vielleicht schon längst in den eigenen Reihen?
Wie schrieb doch das Vorstandsmitglied Glückauf Martin – DL1DCT im aktuellen Vorstandsblog vom 24.4.12 so schön: 
Funken macht Spaß!!!
Dem OM Martin, als aktiven Funkamateur, glauben wir das.

Hoffentlich noch mit dem DARC e.V., als Vertretung der schweigenden Mehrheit seiner treu ergebenen Mitglieder.

12.05.2012
Versammlung der Distriktsvorsitzenden des DARC und VFDB vom 27. bis 29. April in Eisenach
"Zeitverschwendung", soll ein DV danach resignierend als sein Fazit festgestellt haben, wie im DARC-Forum zu lesen war.
Wie man es auch selbst unschwer nach Lesen des Vorabdrucks der "CQ DL" 6/2012 zum Ergebnis der Veranstaltung (PDF-Datei), die im Mitgliederbereich der DARC-Webseite zu downloaden ist, entnehmen kann.
Keine Diskussionen und keine Entscheidungen zu Maßnahmen wie man ehemalige Mitglieder zurückholen kann oder zur notwendigen Veränderung der nicht mehr zeitgemäßen Struktur des Vereins.
Statt dessen bestätigt man sich gegenseitig gute Zusammenarbeit und freut sich, den gesetzten Zeitrahmen unterboten zu haben.
Natürlich war das schöne Wetter schuld, dass einfache Mitglieder nicht anreisten, um die Veranstaltung zu verfolgen. Das bedauert man!
Warum sollten sie?  War Spannendes zu erwarten?
Diskussionen welche auf die Zukunftssicherung des Vereins hinarbeiten?  Wohl kaum!
Es kam auch keiner um festzustellen, dass es den Vorsitzenden noch in Persona tatsächlich noch gibt, obwohl seit dem Amtsantritt kaum Impulse, im Sinne von Richtlinienkompetenz, von ihm ausgingen. Jedenfalls keine Bemerkenswerten, im wahrsten Sinne des Wortes.

Hat er sich dem sog. "Amateurrat" alter Prägung hingebungsvoll ergeben und sitzt entschlossen seine Amtszeit bis zum Ende aus?
Mitnichten! Er ernannte doch seinen Vorgänger zum Ehrenmitglied (Beweisfoto auf der DARC-Webseite)!
Das ist doch was! Er lebt und handelt, der Vorsitzende!
Der nächste Vorsitzende wird hoffentlich auch ihn ehren, weil er den Verein unaufgeregt und unauffällig "in ruhiges Fahrwaser" manövriert hat (wo er nun vor sich hin dümpelt).
So, oder so ähnlich könnte die Laudatio auf ihn angelegt sein (HI).

30.04.2012
DARC e.V.
Jochen Hindrichs, DL9KCX, zum DARC-Ehrenmitglied ernannt
Prima!
Damit wurde indirekt die Zukunft des DARC e.V. beschrieben.
Über Herrn Hindrichs haben wir hier, und der Rubrik "Fokus", hinreichend berichtet.

18.03.2012
DL6SAK schreibt im Vorstandsblog vom 13. März 2012 u.a.:
"Seit meinem Einstieg ins DARC Vorstandsamt erfahre ich stetig zunehmend Zusammenarbeit und Unterstützung sowohl von meinen Vorstandskollegen als auch von den Amateurratssprechern, den Distriktsvorsitzenden, den Referenten, Ortsverbandsvorsitzenden, der Geschäftsführung und von vielen Mitgliedern."
Vielleicht sollte der Vorstand, Amateurrat, einige Referenten, OVVs und unkritische Mitglieder, einen eigenen Verein gründen!
Dann gibt es keine Notwendigkeit der Durchsetzung von Beschlüssen der Distriktsversammlungen durch deren DVs, und vor Allem, keine Forderungen nach Strukturveränderungen von einer nachdenklichen und zunehmend kritischeren Basis.
  
Sie konnte sich bei der Gelegenheit einen Rundumschlag gegen Kritiker nicht verkneifen:
"Erstaunlich ist an dieser Stelle, dass es immer wieder Funkamateure gibt, die einerseits die Übernahme einer freiwilligen Funktion ablehnen und/oder andererseits anderen „Ehrenämtlern“ Vorschriften machen, sie öffentlich bloß stellen und sie mit der Androhung einer schlechten Darstellung auf Webseiten etc. diffamieren."
  
Zumeist konstruktive Kritik zu äußern und Informationen zum Zustand des DARC zu veröffentlichen, wie es QSLonline oder auch der OV Kassel macht, als "Vorschriften machen" zu diffamieren, das geht ja?
Wer hat Wann, Wem und Womit gedroht?
Das darf nicht unwidersprochen bleiben, denn Gerüchte zu verbreiten ist selbst eine ganz üble Art der Diffamierung liebe Frau Coenen!
Belehrungen, was die Mitglieder (Basis) falsch machen oder nicht machen, was wünschenswert wäre usw. usf. habe ich nun genug, bis zum Überdruss, im Vorstandsblog gelesen.
Man möchte endlich wissen, was der Vorstand macht um den Verein "auf Vordermann" zu bringen und Zukunftssicher zu machen!
Das habe ich auch in diesem Blogbeitrag nicht erfahren können. Antworten fehlen! Auch auf die öffentlich geäusserten Fragen des OV Kassel!
Zumindest im PW-geschützten, mitgliederinternen DARC-Forum sollte ein Mitglied Antworten erwarten dürfen.

29.02.2012
Satzungsdiskussion
Vorschläge
Reaktionen vom Satzungsausschuss auf die Hinweise und Vorschläge der Basis: Totales Unverständnis!
Meint man, dass Argumente und Ideen "des Feindes" widerlegt werden müssen um den Club vor den Störenfrieden zu schützen?

27.02.2012
Regionalkonferenz in Nordhessen
Es formiert sich eine breite Front von Ortsvorständen, derzeit nur mit Schwerpunkt Hessen, um dem DARC-Vorstand offene Fragen zu stellen und bei offensichtlichem Fehlverhalten (nach Innen und Außen) zum Rücktritt aufzufordern.
Die DARC-Mitglieder lassen sich nicht mehr "verschaukeln".
http://f12.jimdo.com/aktuelles/artikel-ganz/regionalkonferenz/

26.02.2012
Der OV Kassel (F12) bringt es unter der Überschrift "Sind wir noch zu retten" wieder "auf den Punkt".
Die DARC-Mitglieder werden vom Satzungsausschuss über die aktuelle Clubzeitschrift belehrt und veralbert!
http://darc-blog.jimdo.com/fröhliche-urständ/

08.02.2012
Die Diskussion geht weiter, auch wenn sich der sg. Amateurrat verweigert und der Vorstand "abgetaucht" scheint.
http://darc-blog.jimdo.com/moooment/

04.02.2012
Resolution des OV Kassel zur derzeitigen Situation im DARC e.V.
http://darc-blog.jimdo.com/resolution/

02.02.2012
Insgesamt haben 46 DARC-Mitglieder ihre Anregungen zur Novellierung der Vereinssatzung an den
Satzungsausschuss weitergegeben.
Am 4./5. Februar berät der erweiterte Satzungsausschuss auch über die eingegangen Anregungen. 
Der DARC hat ca. 40.000 Mitglieder.

01.02.2012
Wie wir erfuhren kostet der "Weggang" der DARC-Geschäftsführerin den DARC insgesamt  170.000 EUR.
Dies ist das Ergebnis eines Kammertermins im Arbeitsgericht Kassel vom 1. Februar 2012.

Der DARC-Vorsitzende (DL7ATE) schrieb am 08.09.2011: 
"Letztendlich hat die Geschäftsführerin Frau Helga Gautsche zum Beginn des Monats September ihre Tätigkeit
für den DARC beendet. Dieser Schritt kam etwas überraschend, ..."
Eine faustdicke Lüge, wie sich nun herausstellt!
Nicht Frau Gautsche hat den DARC "überraschend" verlassen! Sie ist gekündigt worden!

17.01.2012
DARC: Ausstehende Mitgliedsbeiträge
Zitat aus dem aktuellen Vorstandsblog:
"... Inkassobüro, um die dem Verein und seinen Mitgliedern zustehenden offenen Beiträge
einzutreiben
."
Näheres dazu können DARC-Mitglieder im Vorstandsblog und dem DARC-Forum (Mitgliederbereich) lesen.
Hier ein Ausschnitt, ab 16. Min. des MP3-Podcast Nr. 304 vom "Computerclub 2" (CC²).
Erlebnisbericht von und mit dem Redakteur DC3PA, der eine längst verjährte Forderung aus 2007 bezahlen
soll.

14.01.2012
Es geht auch anders...
Eine Vereinsstruktur (lt. Satzung) für einen deutschen Amateurfunkverein. Beispiel RSV e.V., der von 1988
bis 1990 bestand.
http://www.qslonline.de/rsv-satzung.pdf

06.01.2012
"
Gewogen und für zu leicht befunden"
Unter dieser Überschrift veröffentlicht der OV Kassel (F12) seine Analyse des Entwurfs einer neuen
DARC-Satzung:
http://darc-blog.jimdo.com/satzungsentwurf/

19.12.2011
Wie ich erfuhr äußerten Leser der "CQ DL 1-2012, Seite 5" links oben, nach dem Lesen dieses Beitrages ihre
Überzeugung, dass die Einsteigerlizenz (Klasse K) nun endgültig "vom Tisch" sei.
Mitnichten!
Der RTA hat bei der BNetzA-Aussenstelle Mühlheim-Ruhr angefragt, wie es denn nun mit der Bearbeitung
der Klasse K weitergeht...
Die Antwort: Auf unbestimmte Zeit (eineinhalb bis zwei Jahre) verschoben.

Nicht der DARC mit sog. Amateurrat und RTA sind von der unsinnigen Idee einer neuen Einsteigerklasse
abgerückt, denn DL7TZ, als RTA-Vorsitzender, wird am Ende des Artikels deutlich:
"... dass das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) zunächst einmal beschlossen hat,
mit höchster Priorität das Amateurfunkgesetz (AfuG) zu ändern und erst danach die Amateurfunkverordnung
(AFuV) anzugehen.
Dabei sollen auf Wunsch des RTA, auch alle Formulierungen überarbeitet werden, die die Einführung einer
weiteren Lizenzklasse verhindern könnten
. Dies hat das BMWi zugesagt."

18.11.2011
DARC-Mitglieder können die Ergebnisse der Vorstands-und Ausschusswahlen und Abstimmungen über die
Anträge zur sog. Mitgliederversammlung des vergangenen Wochenendes in Bad Lippspringe auf dem
DARC-Portal  www.darc.de  nachlesen.
Die Anträge 15A, 16A, 16F und 16G wurden abgelehnt.
So der Antrag zur Satzungsänderung des §14 das die OVVs und DVs ihre Stimme im nächst höheren
Gremium gemäß dem Mehrheitsbeschluss ihrer Wähler abgeben sollen.
Da stellt man sich nun die Frage wozu man die überhaupt noch wählt wenn sie, wie bisher, nur nach ihrem
Gustus schalten und walten dürfen?  Egal was die Mitglieder in den Versammlungen der OVs und Distrikte
mit Mehrheit beschließen mögen.
Der Antrag zur Konzepterstellung zur Anmietung von OV-Räumlichkeiten wurde ebenfalls abgelehnt.
Da bleibt nur für die meisten OVs die gelebte Alternative, sich in Hinterzimmern von Kneipen zu treffen.
Die finanziell Schwachen bleiben dann zu Hause, weil sie sich Essen und Getränke nicht leisten können.
Jugendliche werden, so Erfahrungen aus vielen Ortsverbänden ohne OV-Heim, mit Sicherheit eher verschreckt
als gewonnen.
In diesem Zusammenhang ist auch der abgelehnte Antrag zur Erstellung einer Erhebung zu OV-Räumen zu
sehen, um sich einen Überblick zu verschaffen ob sich OV-Heime (im günstigsten Fall mit Klubstation!)
positiv auf Mitgliedergewinnung und Stabilität des Mitgliederbestandes auswirken kann (Katalogisierung, wie
wird Finanziert usw.).
  
Signalisiert die Ablehnungen dieser Anträge Desinteresse des sog. Amateurrates an positiven
Veränderungen im Club, bis hin zum bewussten Ignorieren von Notwendigkeiten den Verein zu stärken?
Dazu kommt, dass der alte Vorstand, mit einer Ausnahme, der neue Vorstand ist. Wenn das nun alles war... 
Schade!
Erneuerung der Vereinsstruktur sowie deutliche Zuwendung zu den Mitgliedern durch Änderung der Satzung
blieb aus.
Ausser Spesen nichts gewesen?

26.10.2011
Am 23.10.2011 schrieb das Vorstandsmitglied DL1DTC im Vorstandsblog über seine Eindrücke und
Gedanken zur erfolgreichen CW–WM, die vom 19. bis 23. Oktober in Bielefeld stattfand.
Sicherlich ein Teil der Vorstandsarbeit, sich zu informieren und darüber zu reflektieren.
Mich würde jedoch mehr interessieren welche Gedanken sich die Vorstandsmitglieder, in Vorbereitung auf
die nächste sog. Mitgliederversammlung, zur Zukunft des DARC machen.
Was sie bisher von den hoch gesteckten Zielen am Anfang der Wahlperiode bis heute erreicht haben und
was sie, auch a.g. der Probleme mit dem AR, künftig unternehmen wollen.
Die Anträge des Vorstands an die MV beziehen sich zumeist auf Inhalte der Vereinsbürokratie, Haushalt und
Rechtsschutz.
In Bezug auf eine Mitgliederbefragung in wichtigen Vereinsentscheidungen (wie zu der Klasse Kannix) und
Zielrichtung Mitbestimmung sind diese Anträge weit entfernt. Mitgliedererhalt und Mitgliedergewinnung
(gab es da nicht einen vom Vorstand eingesetzten Arbeitskreis?) scheinen keine Rolle mehr zu spielen.

05.10.2011
Im Vorstandsblog schrieb der DARC-Vorsitzende DL7ATE am 08.09.2011 zum Weggang (!) von Frau
Gautsche, die über viele Jahre hinweg als Geschäftsführerin des DARC tätig war, u.a.:
  
Letztendlich hat die Geschäftsführerin Frau Helga Gautsche zum Beginn des Monats September ihre Tätigkeit
für den DARC beendet. Dieser Schritt kam etwas überraschend, wir danken jedoch Frau Gautsche für ihre
langjährige Mitarbeit im Deutschen Amateur-Radio-Club und wünschen ihr für ihren weiteren Lebensweg alles
Gute. Weitere Informationen über diesen Wechsel werden zu gegebener Zeit veröffentlicht.
In der Zwischenzeit wurde Herr Jens Hergert als kommissarischer Geschäftsführer eingesetzt, er wird diese
Tätigkeit gemeinsam mit der Stellvertretung und den Bereichsleitern bis zu einer endgültigen Nachfolge-
regelung ausüben.
Ohne uns den Vermutungen im DARC-Forum über Gründe und mögliche (auch finanzielle) Folgen
anzuschliessen, sind wir doch gespannt, wann die "gegebene Zeit" gekommen ist und was dann an
Überraschungen auf verbliebene DARC-Mitglieder zukommt.
In den letzten 4 Wochen jedenfalls wurde nichts bekannt was die Spekulationen beenden könnte.
Worin sollte sich doch mal die Arbeit dieses Vorstandes von der des Vorgängers unterscheiden?

 

Juli 2011;
Offener Brief, nicht nur an die Mitglieder des DARC-Amateurrates.
  
Die im November stattfindende Wahl von DARC-Amtsträgern wirft ihre Schatten voraus. Da stellen sich folgende Fragen:
Wie ernst nehmen es die Mitglieder des Amateurrates durch die Wahl die Zwistigkeiten innerhalb des ARs und sogar zwischen einigen Repräsentanten des DARCs zu befrieden.
  
Wie ernst nehmen es die AR-Mitglieder durch die Wahl und ihrem Wahlverhalten dem DARC eine Plattform zu schaffen / zu geben, die den Anforderungen von und zur derzeitigen Gesellschaftsform(en) sicher trägt. Eine Plattform, die das Wohlbefinden eines jeden Clubmitgliedes innerhalb des Clubs verbessert. Das angesprochene Wohlbefinden ist sowohl für das DARC-Mitglied wie auch für die Gemeinschaft im Clubgeschehen von ausschlaggebender Bedeutung.
  
Ein Psychologe könnte den derzeitigen Zustand im Clubgeschehen so beschreiben:
Die Clubprobleme führen beim engagierten Clubmitglied zum Burnout-Syndrom und folgend zur Reduzierung, sogar zur Beendigung des Engagements.
  
Hier sind die "Weichensteller" des DARCs gefordert. Schwierige Situationen, sobald sie auftreten, umgehend zu bereinigen. Gleichzeitig sollten die Kernursachen ermittelt werden, um ein erneutes Auftreten vorzubeugen.
  
Ein Wohlbefinden der Mitglieder sollte unseren AR-Mitgliedern bei ihren Entscheidung(en) oberstes Gebot sein. 
  
Das Future der Clubkultur des DARCs muss fortschreitend sein und darf sich nicht auf eine EINMALAKTION beschränken !!
  
Eckpfeiler und Tools einer Clubkultur die ein Wohlbefinden innerhalb des DARCs beeinflussen, müssen von den Entscheidungs- trägern unseres Clubs kreiert und gelebt werden.
Arbeitsgruppen setzen keine Eckpfeiler. Sie füllen nur die Zwischenräume mit Inhalten aus. Um diese, und manch andere Problemfelder zu schultern, um die bestmögliche Lösung zu finden, bedarf es Amtsträger, die ausgleichend agieren und ihre
Entscheidung(en) nicht nur weitsichtig fällen sondern auch der Allgemeinheit umfassend begründen.
Dieses muss die SELBSTVERPFLICHTUNG eines jeden DARC-MITGLIEDES und DARC-Amtsträgers sein.
  
Wir brauchen keine Amtsträger die mit der Justiz drohen, die ihre Entscheidungskriterien nicht offen darlegen und begründen (geschlossenes Visier). Die ihren Mitgliedern und Wählern Informationen Vorenthalten, nicht mitnehmen.
  
Wohlverstanden, nicht alle DARC-Amtsträger zeigen obige "Clubkillerkriterien" und fallen nicht unter obiger Kritik.
Der derzeitige DARC-Vorstand unternimmt z.B.einiges, um den Club auf eine zeitgerechte Plattform zu hieven.
Leider wird der Vorstand von der konservative Haltung des ARs ausgebremmst. Dieses behindert die Zukunft des DARCs ungemein.. 
  

Ich, Werner DK5BA, hoffe bei einigen DARC-Entscheidungsträgern die "Grauen Zellen" angeregt zu haben; hoffend auf gute Wahlergebnise, die dem DARC eine "Future Plattform" beschert.
  
73 de DK5BA

Protokoll der Mitgliederversammlung am 14. und 15. Mai in Baunatal
Das Protokoll der sog. "Mitgliederversammlung" wurde im Mitgliederbereich der DARC-Webseite als PDF-Dokument veröffentlicht.
Der Zustand des DARC e.V. zeigt sich hier noch schlimmer als von Kritikern erwartet und in einer bemerkenswerten Deutlichkeit.
Wir empfehlen dringend dieses Protokoll zu lesen und die beiden letzten Seiten (Tabelle: Abstimmungsergebnisse zu den TOP) in Bezug auf das Abstimmungsverhalten der Distriktsvorsitzenden (Amateur räte) zu analysieren.
Wir halten die Ablehnungen der Anträge TOP 8 D, TOP 8 K und 9 B für besonders bemerkenswert.

Disaster:  Die sogenannte Mitgliederversammlung
Leider nach dem Motto "Ausser Spesen - nichts gewesen" gelaufen.
Wieder zeigte sich, dass der Vorstand nur auf Gnaden der Mehrheit Altgedienter im sogenannten Amateurrat und in dem Spielraum agiert, der ihm von Denen gelassen wird. Die ehemaligen "Erneuerer" im Vorstand werden regelrecht vorgeführt.
Wer nicht mitspielt wird vertrieben. Die Verbliebenen müssen sich fragen lassen, warum sie dieses Spielchen mitmachen! 
   
Man kann wohl die Situation, nun verschärft durch die sog. Mitgliederversammlung vom 14./15. Mai, wie folgt beschreiben:
- Der Verein ist i.G. nur noch eingeschränkt Handlungsfähig.
  
- Die Führungsstruktur:  Vorstand - Amateurrat, funktioniert nicht mehr!
  
- Der Vorstand (und Sonstwer) kann in Anträgen vorschlagen was er will...  
  Einige im AR gefallen sich in der Rolle als Blockierer.
  Wenn z.B. DJ4VF fast 30 Jahre lang im Amateurrat ist, kann man von ihm erwarten das von ihm Neues, 
  Innovatives kommen wird? 
  
- Wenn es einer Clique von Vereinsmeiern die nichts verändern wollen nicht gefällt, dass 
  Veränderungen auf den Weg gebracht werden um den alten DARC zu "entmiefen", werden alle
  dahingehenden Anträge abgeschmettert.
  
- Der Wille zur Strukturreform ist im sog. Amateurrat mehrheitlich nicht vorhanden.
  Schon das Wort selbst gilt dort als verpönt. 
  Aus dem DARC-Forum ist zu entnehmen, dass DL4YDE (Projekt: "Mitgliedergewinnung/Mitgliederpflege"
  pflege") anläßlich eines informellen Amateurrattreffens am 12./13. Februar 2011 feststellte:
  "
Der Begriff "Strukturreform" soll aufgegeben werden, da er von der Mehrheit der Versammlung inhaltlich
  
nicht akzeptiert wird.
"
  
- Vorstandsmitglieder, die eine Erneuerung des DARC anstrebten, scheitern immer wieder mit ihren Ideen
   und Anträgen dazu!
  
- Wer dieses Trauerspiel weiter mitmacht, macht sich auch Mitschuldig. Das gilt für den Vorstand und
  diesen "Amateurrat".
  
- Nur ein geschlossener Rücktritt des gesamten Vorstands würde ein Zeichen setzen! 
  
- Selbst eine Auflösung und Neugründung, mit anderer Satzung (einfache Mehrheit bei Abstimmungen, 
  Mitgliederbegehren
  usw.), wird ohne die Zustimmung dieser Verhinderungs-Clique im sogenannten Amateurrat nicht 
  möglich sein.
  
Wird der DARC wird an sich selbst ersticken?
Und wenn ein Schnitt weh tut...
Kranke Organe müssen raus um den Organismus im Ganzen zu erhalten, damit er Bestimmungsgemäß funktionieren kann.

Öffentlichkeitsarbeit
In der Rubrik "Fokus", hier bei QSLonline.de, haben wir bereits die Sicht des DARC-Vorstands zur Öffentlichkeitsarbeit des Vereins kritisiert. Wer Heutzutage als Verein nicht bewusst nach Aussen für sich wirbt, muss sich nicht wundern wenn er keine möglichen Interessenten erreicht. Sich dann noch über nur wenige Neueintritte zu wundern, ist geradezu unfassbar.

DL1DCT schreibt im Vorstandsblog vom 21.Februar 2011 u.a.:
"Ebenso wenig kann der DARC auch keine überörtliche Öffentlichkeitsarbeit machen. Bundesweite oder Bundeslandweite Anzeigen sind zum einen teuer und weiter habe ich das Problem dass, falls es eine Reaktion auf so eine sehr teure Aktion gäbe, ich nicht weiß zu welchen Ortsverband ich den Interessenten verweisen soll."
  
Auch Eigenwerbung und Selbstdarstellung des Vereins in der "CQ DL" wird keine neuen Mitglieder bringen.
Und ehemalige DARC-Mitglieder, die nun zu den fast 50% der Funkamateure ohne Afu-Vereinszugehörigkeit zählen, kommen erst in den DARC wenn der sich radikal geändert hat! Eine "Wende" ist noch nicht zu erkennen. Noch nicht mal ein Kurswechsel, um wieder Wind in die Segel zu bekommen.
DeDARe.V. dümpelt noch immer so vor sich hin und trauert den alten Zeiten nach, wo Vereinsmeierei Prinzip und die Mitglieder nicht auf die Idee kamen sich für die Struktur des Vereins
und das (nicht vorhandene) Zusammenspiel zwischen dem sog. "Amateurrat" und Vorstand zu interessieren.
Ein weiteres Jahr, mit altgedientem DARC-Funktionär als den neuen Vorsitzenden an der Spitze eines Rumpfvorstandes, ist ins Land gezogen. Und wieder haben in dieser Zeit über 1800 Mitglieder frustriert diesen DARC verlassen.
AUFWACHEN!  

Arbeitspapier Zukunft DARC
Lothar Beinrott, DH4FJ, (OVV F25) hat ein Arbeitspapier mit Gedanken zur Zukunft des DARC an den amtierenden Vorstand des DARC e.V. geschickt. Er nennt es "Pro DARC", weil er als DARC-Mitglied zur Strukturerneuerung und zur Überwindung der Blockadehaltung der Mehrheit derzeitig amtierenden Amateurräte beitragen möchte.          Link zur PDF-Datei

DARC: Satzungsänderung geplant

Wie wäre es mit der Einführung eines "Imperativen Mandats" für die gewählten Vereins-Ehrenämtler, vom OVV bis zum DV?

Imperatives Mandat bedeutet, dass ein Vertreter an inhaltliche Vorgaben der von ihm zu Vertretenen gebunden ist.
Damit ist der Bindungszwang von Delegierten an ihn entsendende Vereinsgliederungen, die Vertretung de
s direkten Willens der ihn wählenden Mitglieder gemeint.
Folgt er nicht der Linie der ihn entsendenden Organisationsgliederung, somit dem Wählerwillen, kann er abgesetzt werden.


Bisher gilt das Freie Mandat. Das bedeutet, dass der gewählte Vertreter seines Ortsverbandes oder Distriktes sein Mandat frei ausübt und dafür niemandem gegenüber verantwortlich ist.
Er ist als Träger des freien Mandats an keine Aufträge seiner Wähler gebunden.
Hier liegt das Problem welches dazu führt das sich einige Amateurratsmitglieder wohl selbst als "Distriktsfürsten" sehen.
Ein abgehobener "Rat von (selbstherrlichen) Weisen" der Vorschläge des Vorstandes kritisch beäugt und auf die Gefahr eines möglichen eigenen Machtverlustes "abklopft" und danach eben mal Zustimmt oder Ablehnt, ist unnötig!

Was ist denn so schlimm, wenn in Ortsverbänden über Sachthemen, die zur Beschlussfassung in den Distriktsversammlungen anstehen, diskutiert und zu einem Ergebnis gekommen wird, welches der OV-Vorsitzende zur Distriktsversammlung als Mandat seiner Mitglieder mitnimmt und dort auch vertritt (dann sogar vertreten muss).
Ist er nicht auch gewählt worden seinen OV zu leiten, zu entwickeln (erhalten) und die OV-Mitglieder im Distrikt zu vertreten?

Positiver und gewollter Nebeneffekt ist, das neben der QSL-Karten Abgabe/Abholung, gemütlichem Beisammensein, usw. auch Vereinsprobleme an die Mitglieder herangetragen werden und in sachlichen Diskussionen um beste Lösungen gerungen wird.
Vielleicht geschieht das zu wenig und ist Teil des Problems im Club. Machen "die da oben" deshalb was sie wollen (Klasse K)?  
Und weiter:
In Distriktsversammlungen wird dann von den OVVs eine Mehrheit für zur Abstimmung stehende Anträge gefunden oder nicht.
Der Distriktsvorsitzende nimmt das Ergebnis in die sog. Mitgliederversammlung des DARC mit und stimmt so ab, wie festgelegt.
Er vergibt sich doch dabei nichts.
Er ist dann keine "Marionette" oder "Wasserträger", im geäusserten Selbstverständnis einiger herrschender Distriktsfürsten, sondern der in ein Ehrenamt gewählte Vertreter der Mitglieder der Ortsverbände und Interessenvertreter seines Distriktes.
Nicht allein der Vertreter eigener Interessen, wie das leider anlässlich der AR-Tagung in Nürnberg sehr deutlich wurde!

Das manch Einer sich als "Distriktsfürst" aufführt, resultiert aus solchen falschen Einstellungen zum gewählten Ehrenamt.
Wenn er die Interessen "seiner" Ortsverbände nicht vertritt, benötigte man die Funktion des Distriktsvorsitzenden nicht.
Damit auch nicht den sog. "Amateurrat" der sich aus diesen Personenkreis zusammensetzt und nur seine Privilegien hütet.
Wenn keine Zusammenarbeit Vorstand-Amateurrat stattfindet, zum Wohle des Vereins, ist dies System nicht mehr (er)tragbar.

DARC-Führung
Der DARC-Vorsitzende DL3OAP hat am 14.03.2010, mit sofortiger Wirkung, sein Amt zur Verfügung gestellt.
Als Hauptgrund dafür beschreibt er in einem Brief an die DVs, unüberbrückbare Differenzen mit Vorstandsmitglied DL8LE.
Seine Funktion als Vorsitzender des, vom DARC e.V. dominierten RTA, scheint davon ebenfalls betroffen zu sein.
(Siehe dazu eine Information von DL7TZ)
Sind das Auswirkungen von Auflösungserscheinungen des DARC e.V. oder kommt endlich ein Erneuerungsprozess in Gang? 

DL7ATE ist von den Distriktsvorsitzenden zum DARC-Vorsitzenden gewählt worden!
Dazu unsere Meinung in der Rubrik "Fokus".
 

Erste Reaktion von DL8LE, als komm. Vorsitzender:  
DL8LE schreibt im Vorstandsblog vom 22.3.2010 u.a, dass die Mitglieder des (sog.) Amateurrats (die Distriktsvorsitzenden)  prüfen sollen, ob sie den im Vorstandsblog von einigen Vorstandsmitgliedern propagierten Weg der Veränderungen für den DARC unterstützen oder nicht.

QSLonline meint dazu:
Ein Teil der Distriktsvorsitzenden sind Teil des Problems und müssten über ihren Schatten springen, um zur Erneuerung des DARC beizutragen. Dazu gehören auch Systemveränderungen und ein Infragestellen der eigenen Befugnisse ihrer Funktion.
So auch die Praxis Einiger, sich über Mehrheitsentscheidungen der OVs in ihrem Distrikt einfach hinwegsetzen zu dürfen.
Die sog. "Mitgliederversammlung" im Mai scheint, besonders in dieser Hinsicht, spannend zu werden.
Die durch den neuen Vorstand geplante Einführung eines Mitgliederbegehrens ist bereits eine Weichenstellung, die für sein Bemühen um Mitgliedernähe bei wichtigen Entscheidungen in der Clubpolitik spricht.
Es wird noch einiger Nagelproben bedürfen bis, für alle noch am DARC Interessierte, echte Veränderungen erkennbar sind.

Mitgliederbegehren/Mitgliederentscheid: (Kurzinfo)
- Jedes Mitglied kann ein, von ihm formulierten, Antrag stellen. Über diesen Antrag stimmen die Mitglieder in einem Mitgliederbegehren ab.
- Über alle Themen, die nicht eine Änderung der DARC-Satzung oder des DARC-Haushaltsplanes zum Inhalt haben, kann abgestimmt werden.
- Mindestens 10% der DARC-Mitglieder müssen sich an diesem Mitgliederbegehren beteiligen.
- Ein erfolgreiches Mitgliederbegehren verpflichtet den sog. "Amateurrat" über den Antrag zu entscheiden.
- Lehnt der AR den Antrag ab, ist ein Mitgliederentscheid möglich. Daran müssen sich dann mindestens 40 % der Mitglieder beteiligen.
- Die Mitglieder werden über die DARC-Webseite informiert und entscheiden sich dort über ein Scriptformular oder schriftlich mit Ja oder Nein.
- Entschieden wird mit Mehrheit der abgegebenen Stimmen.
- Das Ergebnis einer Abstimmung wird auf der Webseite des DARC e.V. veröffentlicht.  

Wie das "FUNKTELEGRAMM" in H 7/2010 berichtete, hatte sich der gesamte Satzungsausschuss unter Führung des DV Saarland (Q),  GEGEN die Einführung eines Mitgliederbegehrens ausgesprochen. Im Satzungsausschuss vertreten ist auch der Distriktsvorsitzende von Niedersachsen (DB6OE).
Auch die Distriktsvorsitzenden von Schwaben (DC9LK) und Westfalen-Süd (DJ4VF) sahen keine Notwendigkeit ein Mitgliederbegehren einzuführen!
Damit wird der Antrag des Vorstands zu einem Possenspiel, dessen Ausgang bereits feststeht.
Ob gewollt oder ungewollt...
In Wirklichkeit geht es wohl mehr um die Verhinderung der Beschneidung von althergebrachten Rechten der DVs, die dann nicht mehr aus eigenem Ermessen (auch über die Köpfe der OVVs hinweg)  handeln könnten!
Die OVVs dieser Distrikte sollten versuchen "ihre" DVs dahingehend zu beeinflussen, basisorientierte Mitbestimmung der DARC-Mitglieder zuzulassen.

Ach so...
Das sich die (neuen) Vorstandsmitglieder Gedanken zu einer Strukturveränderung des Vereins machen, hat der sog. Amateurrat nicht gewollt!

Die Herren wollen alles beim Alten belassen und treiben damit den Verein in die Bedeutungslosigkeit.
Vorerst noch für die Vereinsmitglieder und später auch für die Lizenzbehörde und Gesetzgeber. Ob das den Amtsträgern wirklich bewusst ist?


Im Vorstandsblog vom 08.03.2010 schrieb das Vorstandsmitglied DL8LE:
"Ein Betrieb wird durch seine Mitarbeiter repräsentiert. Es leuchtet vermutlich jedem von vornherein ein, dass jeder Mitarbeiter die Kunden gut und zuvorkommend behandeln sollte, auch wenn es manchmal schwerfällt."

Und weiter:
"Ist ein Mitglied nicht mehr zufrieden, weil es ihm im Verein schlicht keinen Spaß mehr macht, weil er seine Vorstellungen vom Verein nicht realisiert sieht, oder auch, weil er sich von den Mitarbeitern des Vereins schlecht oder nicht angemessen vertreten oder behandelt fühlt und dann ggf. sogar austritt, dann befinden wir uns in der gleichen Situation wie in dem genannten Betrieb." 

Als (noch) DARC-Mitglied freue ich mich über die erstaunliche und richtige Erkenntnis sowie Bekenntnis zur Mitgliedernähe.
Diejenigen, die konstruktive Kritik üben und sich für eine Erneuerung der verkrusteten Vereinsstruktur im DARC aussprechen, wurden aus dem Internetforum des DARC ausgesperrt! 
Da greift z.B. ein DL9KCX sogar zum Mittel der Strafanzeige (wegen "übler Nachrede") anstatt dort auf einen fragenden Vorwurf mit einer plausiblen Antwort zu reagieren.
Die Geschichte ging zwar aus wie das berühmte "Hornberger Schiessen", aber der Kritiker wurde mit der passenden Begründung des gegen ihn anhängigen Verfahrens, für den Bearbeitungszeitraum aus dem Forum ausgesperrt. So macht man das in einem Verein, der wohl seine Mitglieder hauptsächlich zum Beitragzahlen benötigt?   

Ein anderes Vorstandsmitglied, DJ0QN schrieb in der "CQ-DL 3-2010 u.a.:
"Und schließlich muss die Kommunikation zu den Mitgliedern verbessert werden" Ja, völlig richtig und notwendig dies zu tun! 
Ist das alles Theorie in "Sonntagsreden"? 
Funktioniert das auch mit Aussperrungen aus Diskussionsforen unseres Vereins?
QSLonline wird
(wie früher einmal) wieder Unterstützer des DARC sein, wenn dort Wort und Tat in Übereinstimmung ist !
   
DM2FDO
Redaktion
QSLonline


Ist D-Star noch Amateurfunk?
Das "D-Star Netz" entpuppt sich immer mehr als eine kommerzielle Veranstaltung auf Amateurfunk-Frequenzen!
Schlimm ist, dass unsere Amateurfunkvertretung den Aktivitäten eines Funktionärs und dem Sponsoring des kommerziellen Anbieters "voll auf den Leim gegangen" ist, um die massive D-Star Unterstützung freundlich zu beschreiben.
Deren bewusstes Engagement für D-Star, in Bezug auf Personen und Aktivitäten, zu bewerten ist nicht unsere Sache.
Könnten die Geschenke der Firma ICOM an den DARC auch als "geldwerter Vorteil" an den Verein für sein Pro D-Star Engagement gesehen werden ?
Hier für Interessierte ein Link zu weiterführenden Informationen zur D-Star Problematik: www.db0ds.de/10.html 

Erklärungsbedürftiges vom DARC:
Seit 24.02.2010 kritisiert:
In der Beitrittserklärung zur Mitglieder-Werbeaktion ("CQ DL", Heft 1 bis 4/2010) ist zu lesen:
(
Zitat)

Hiermit versichere ich, in den vergangen 2 Jahren kein Mitglied im DARC e.V. gewesen zu sein und verpflichte mich für 2 Jahre Mitgliedschaftsdauer.

Es ist nicht zu fassen...
Der Antragsteller (erneute Mitgliedschaft) darf in den letzten 2 Jahren kein Mitglied gewesen sein!
Soll das eine nachträgliche Strafaktion aus Baunatal für ehemalige "DARC-Flüchtlinge" sein?
Dann noch die Zwangsverpflichtung zu 2 Jahren Beitragszahlung.
Ein Quasi-Austrittsverbot innerhalb von 2 Jahren!

Welcher Beitrittswillige wird diesen Beitrittsantrag unterschreiben?
Welcher Werber legt ihm diesen vor? "Tickt" da Wer nicht richtig?

Statt sich über Jeden, der als ehemaliges Mitglied zu uns zurückfindet, zu freuen! Es wird abgeblockt! 
Ohne Bedingungen und irgendwelche Voraussetzungen Mitglieder für eine Stärkung der Vertretung der DL-Funkamateure gewinnen, sollte das Ziel sein.
Mit solchen Klauseln wird diese Werbeaktion für den DARC e.V. sabotiert. Wer lässt sowas Dummes zu
Wie soll man dann noch den Aussagen von DJ0QN im DARC-Vorstandsblog vom 22. Februar glauben:
"Einige Aktionen sind bereits angelaufen und für die Mitglieder „spürbar“, so auch die Aktion  „Mitglieder  werben Mitglieder“, ab der CQ DL 1/10 – einige Aktionen laufen bereits im Hintergrund an oder werden in Kürze angestoßen, um den DARC e. V für die Zukunft zu rüsten."
So sicherlich nicht! Ein bischen Nachdenken könnte nicht schaden.

02.11.2009
Portalmeldung auf dem DARC-Server:
Ab heute will der DARC-Vorstand über seine Alltagsarbeit in Form eines Blogs auf http://www.darc.de/vorstand/blog berichten.
Ein Blog (oder auch Weblog) ist ein im Internet öffentlich geführtes Tagebuch.
Damit soll auf Kritiken, die Verbandsführung würde unzureichend und zu spät die Mitgliedschaft informieren, reagiert werden.
Abwechselnd wollen sich die Vorstandsmitglieder im Blog zu Wort melden und über sachliche und (vereins) politische Themen rund um den Amateurfunk und den DARC berichten.
Nachtrag: Totgeburt! 
Durch inhaltliche Peinlichkeit der Beiträge in Verruf geraten, hatte sich dieser "Vorstandsblog" im September 2012 endgültig erledigt und war eingeschlafen. R.I.P

25.10.2009

Auf der Mitgliederversammlung in Bad Lippspringe am 24. Oktober wurde Dr. Walter Schlink, DL3OAP, zum Vorsitzenden des DARC e.V. gewählt. 
Dem Sprecher der Mitgliederversammlung Thomas Beiderwieden, DL3EL, und seinem Stellvertreter Johann-Peter Ritter, DH2BAO, sprach die Versammlung erneut das Vertrauen aus. 

Ist die Chance zur Wende und Erneuerung mit DL3OAP, als DARC- und  RTA-Vorsitzenden (in Personalunion), vertan?
Das Ganze erscheint mir, wie die Ablösung Honeckers durch Krenz in den letzten Tagen der DDR!
meint  DM2FDO
QSLonline.de


Erklärung  (27.10.2009, 15:00 MEZ mit Ergänzung vom 28.10.2009, 12.20 MEZ):
Mit dem genannten Beispiel wurde eine Situation beschrieben die als ein historischer Fakt unbestreitbar ist.
Es wurde kein Vergleich von DL3OAP oder DL9KCX als DARC-Vorsitzende und natürliche Personen, zu o.g. historischen Personen gezogen und damit auch keine Persönlichkeitsrechte verletzt, die auch aus dem Beispiel nicht ableitbar sind!
Für den, der das Beispiel nicht verstanden hat oder nicht verstehen will... Schlimm genug, die geschichtliche Unkenntnis:
Die Ablösung, die eine Hoffnung und Möglichkeit in sich barg, brachte keine echte und grundlegende Änderung der Politik, weil man nicht begriff, dass es um mehr als nur ein Auswechseln von Personen ging. Das war der "Anfang vom Ende
"...
Diese Erklärung wurde a.G. der Reaktion eines Protagonisten notwendig, der das Beispiel offenbar nicht verstand. Dieses ist hiermit erklärt!
Wie die hinterlistige Aktion des DL9KCX einzuordnen ist, überlasse ich dem Leser dieser Rubrik.
QSLonline selbst, wird sich auch künftig nicht einschüchtern lassen und auch weiter über Geschehnisse im und um den "Bundesverband für Amateurfunk" kritisch aber hoffnungsvoll, in Sicht auf eine mitgliedernahe Vertretung hin, berichten. 

Was ist los mit unserem DARC ?              
Das Forum auf dem DARC-Server:
  

Im Jahre 2007 wurde das Forum für Nichtmitglieder des DARC und VFDB gesperrt.

Begründung: Serviceleistung für Mitglieder, weil aus Mitgliedsbeiträgen finanziert!

Im Dezember 2008 wurde es dann plötzlich eine "Mehrwertleistung", die Mitgliedern gewährt werden kann, aber nicht muss!
Die Einschränkungen gingen danach noch weiter:
Nutzer, die Vorgänge im Forum und Funktionäre des DARC kritisierten wurden, ohne an Fakten gebundene Begründung, für Monate ausgesperrt. Zielgerichteter Aktionismus um eine Art von "Friedhofsruhe" im Verein aufrecht zu erhalten?
Wieder wurden die Forenregeln im März 2009 geändert. Wieder neue Regeln mit wieder schwammigen Formulierungen,  die jede Interpretation eines angeblichen Verstoßes zulassen, wenn es die feigen und anonymen Überwacher so möchten! 
Keine Namen der Verantwortlichen und kein Vollzugsdatum. Nach dem Prinzip: Täuschen, Verwirren und schnell Wegducken?
Anstatt sich durch Sperrungen, willkürliche Löschung oder Verschieben von Beiträgen an den Teilnehmern zum Zwecke der Disziplinierung auszutoben, sollten sich die dafür Verantwortlichen um "Eingemachtes" in ihrem Dunstkreis kümmern.
War man im damaligen Vorstand nur noch in der Lage Auswirkungen eigener Fehlhandlungen zu bekämpfen?
Im Grunde ist das DARC-Forum, in Bezug auf kritische Beiträge und Meinungen zur Clubpolitik, "totreguliert" worden.
Sollte das durch ständige Zensur der Forenbeiträge erreicht werden? Resignierende Mitglieder werden zunehmend inaktiv.
Das Verstummen kritischer Beiträge zu "Klasse K" und die Nichtzurkenntnisnahme von Kritik durch den AJW-Stabsleiter im DARC-Vorstand wurde, in den Dokumenten zur MV im Oktober, wirklichkeitsfremd und frech als Zustimmung zur neuen Einsteigerklasse umgedeutet.
Ehemalige Nutzer des internen DARC-Forums suchen sich nun andere Foren und Möglichkeiten mit Anderen über einen Weg zum besseren DARC zu diskutieren oder auch nur ihren angestauten Frust abzulassen.

Na dann unseren Glückwunsch zum anscheinenden Strategieerfolg der Funktionärsriege !

Schade das diese nicht erkennen kann oder will, nur einen Pyrrhussieg errungen zu haben, indem sie als Totengräber notwendiger und zielführender Diskussionen innerhalb des Vereins erfolgreich war.
Das kostet wieder nur bisherige Mitglieder die es satt haben, in diesen Verein weiter ihre Zeit und Kraft zu investieren.
Eine freie Diskussionsmöglichkeit, das Einräumen von Rechten zur Mitbestimmung und Mitverantwortung, kurzfristige Online-Votings, ehrliche eMail-Umfragen usw. wären zeitgemäß um zu den Mitgliedern Kontakt zu halten.
Die bisherige Clubpolitik, einer in Jahren im Ehrenamt erstarrten und selbstgefälligen Funktionärsriege, wird von der Mehrheit der noch am Club interessierten Mitglieder abgelehnt! 

Vom "Timm-Report", über das Memorandum ehemaliger DARC-Vorsitzender zu Ergebnissen verschiedenster Arbeitskreise zum Thema Zukunft des DARC und Mitgliederzufriedenheit liegt seit Jahren genügend Papier mit Erkenntnissen auf dem Tisch, die nicht umgesetzt wurden. Die Politik des "Aussitzens" hat zum derzeit schlechten Zustand des DARC geführt.
 
Selbstbedienung und Zweckspenden?

QSLonline wurde informiert, dass seit Jahren eine (interne) Beitragsklasse 98 für Angestellte des DARC existiert.
Quasi eine Beitragsbefreiung und damit sogar ein finanztechnisch geldwerter Vorteil für diesen Personenkreis.
Ausserhalb der
bestehenden Beitragsordnung unseres Clubs, welche eigentlich für alle Mitglieder gelten müsste!
In der AR-Tagung am 24./25.10. wurde die illegale Beitragsklasse
(TOP 16, Antrag F) endlich angesprochen, der Antrag zur Abschaffung jedoch abgelehnt!   Möge sich jetzt Jeder dazu seine eigenen Gedanken machen. 

Auch die Herkunft von Geldspenden der Geräteindustrie (welche Firma spendete) sollten öffentlich gemacht werden um Gerüchten, die sich um die ungewöhnlich massive D-Star Förderung zu Gunsten eines japanischen Geräteherstellers ranken, keine Nahrung zu geben und weiteren Fragen (evtl. Nutznießer in Persona) zu entgehen.
Für die DARC-Zentrale in Baunatal war am 16. Oktober 2009 bereits Weihnachtsbescherung!
Eine Relaisfunkstelle für D-Star und ein Mobilfunkgerät Typ IC-880D an den DARC e.V., wurden der Klubstation im Hause (DF0AFZ) geschenkt.
Da hat sich doch das Engagement für ICOM gelohnt! Man ist sogar so unbedarft, dies auch noch öffentlich zu bejubeln! 

Zu dem Thema passt ein offener Brief von DH2RTW an alle AR Mitglieder, DVs und alle übrigen Funktionsträger im DARC.
Zurückdrängung von Demokratie? Geheimniskrämerei? Kritische Mitglieder verbannen? Eine Art "Papsttum"?
Werden durch solche Aktionen nicht eher Noch-Mitglieder vertrieben, statt gehalten oder sogar neue geworben?
Nur etwa die Hälfte der in Deutschland "lizensierten" Funkamateure ist derzeit Mitglied im DARC e.V. Warum wohl ?
Sind es Duckmäusertum auf den unteren Ebenen, andererseits Abgehobenheit und Mißachtung von Meinungen der Mitglieder, seitens einer sich untereinander selbst wählenden und gegenseitig stützenden Funktionärsriege, welche die Clubpolitik bestimmen und einsame (bis seltsame) Entscheidungen treffen? Unterstützt durch eine resignierte und
teilweise bzw. zunehmend uninteressierte Mitgliedermehrheit bei der jetzt "die Luft raus ist"?
Das Engagement der Mitglieder für die Belange des derzeitigen DARC geht dramatisch zurück.

Kann es sein, dass derzeit Einige (in sich selbst verliebte) Funktionäre, die Geschicke des Clubs negativ beeinflussen?
Sich eine "Ja-Sager-Clique" zu halten, ist keine keine Clubpolitik im Sinne der Zukunft des Amateurfunks

Eine "Wende" tut Not!
Der Rest, der noch an Zukunft des Clubs interessierten Mitglieder, könnte dem DARC kurzfristig auch weglaufen!
Einige Verantwortliche gehen einen Weg, der schädlich für den "Bundesverband für Amateurfunk in Deutschland" ist.
Sicherlich nicht alle Verantwortlichen, hoffe ich. Mögliche Hinterzimmermauscheleien vor einsamen Entscheidungen und vorauseilender Gehorsam
im Club müssen endlich aufhören.
Lüften und neu Einrichten ist angesagt! Diejenigen, die noch entgegensteuern könnten, sollten das sofort tun.
Es war zu befürchten das am 24./25.10.2009 der sog. "Amateurrat" in Sachen Struktur und Klubpolitik ein generelles "Weiterso" abnicken wird. Der neue Vorsitzende DL3OAD (bisher auch im Vorstand und zugleich RTA-Vorsitzender) steht m.E. nicht automatisch für eine Wende in der Clubpolitik. Aber die "100-Tage-Chance" sollte man auch ihm geben!
Die einzige wirkliche Veränderung war die beschlossene Beitragserhöhung ab Januar 2010 um 6-, EUR  pro Jahr/Mitglied!

Das wird vielleicht für die nächsten 3 Jahre die Klubfinanzierung retten. Wozu sollte man denn irgendwo sparen?
Die darauf folgenden Austritte deswegen, müssten dann wieder durch neue Beitragserhöhungen gegenfinanziert werden.
Die demographische Komponente des derzeitig weiter sinkenden Mitgliederbestandes ist dabei noch nicht berücksichtigt.

Zu der Thematik passt ein Artikel von DL8HCZ im FUNKTELEGRAMM 11/2009, S. 5, der über die Distriktsversammlung Hessen berichtet, die am 19. September 2009 stattfand, den wir auszugsweise zitieren:

"Die auf der Tagesordnung stehenden fünf Anträge des OV Lauterbach, F25 (OVV Lothar Beinrott, DH4FJ) wurden abgelehnt. Da auch der Distriktsvorsitzende DL3EL gegen sämtliche dieser Anträge war und dieser bekanntlich auch Amateurratssprecher ist, geben wir die Anträge hier im vollen Wortlaut wieder, um einmal mehr zu verdeutlichen das vom gegenwärtigen Amateurrat keinerlei Veränderungen in Richtung mehr demokratischer Mitbestimmung und Transparenz  im DARC zu erwarten sind.
Hier die Anträge:
1.) Zu jeder Einladung zu kommenden Distriktsversammlungen wird den Ortsverbandsvorsitzenden ein Kassenbericht für das vergangene Jahr mit Auflistung der Reisekosten der einzelnen Referenten und der Distriktsvorstandsmitglieder,
sowie eine Haushaltsplanung für Reisekosten für das folgende Jahr vorgelegt. Je Vorstandsmitglied und Referent sind entsprechende Kostenstellen einzuführen und auf einen jeweiligen Maximalbetrag, der von der Distriktsversammlung festgelegt wird, zu deckeln. Hierdurch eingesparte Beträge sind für notwendige Ausgaben zur Bezuschussung und Finanzierung von Amateurfunkprojekten und Ausbildungsmaßnahmen von aktiven, jedoch finanzschwachen Ortsverbänden im Distrikt vorzusehen.

3.) Der Distriktsvorstand hat bei wichtigen Entscheidungen, die weit reichende Folgen für den Amateurfunkdienst und/oder den DARC haben können, ein eindeutiges Votum der Ortsverbände und deren Mitglieder einzuholen, zu protokollieren und diese mehrheitliche Entscheidung als Distriktsmeinung in anderen DARC-Gremien zu vertreten
Die Diskussion innerhalb der Ortsverbände soll durch die jeweilige OV-Führung zeitnah durchgeführt werden und zu einem verwertbaren Abstimmungsergebnis gebracht werden.

4.) Antrag des Distrikt Hessen zur nächsten Mitgliederversammlung im DARC in 2009:
Der DARC-Vorstand hat bei wichtigen Entscheidungen die weit reichende Folgen für den Amateurfunkdienst und/oder den DARC haben können, ein eindeutiges Votum der Distrikte, Ortsverbände und deren Mitglieder einzuholen, zu protokollieren und diese mehrheitliche Entscheidung als DARC-Meinung im Innen- und Außenverhältnis zu vertreten.
Die Diskussion innerhalb der Distrikte und Ortsverbände soll durch die jeweilige DV- und OV-Führung zeitnah durchgeführt werden und zu einem verwertbaren Abstimmungsergebnis gebracht werden."
Nochmals: Sämtliche dieser Anträge wurden vom Vorsitzenden des Distriktes Hessen (Amateurratssprecher DL3EL), und der Distriktsversammlung Hessen abgeschmettert.
Man braucht sich als kleines DARC-Mitglied wohl keinerlei Hoffnung mehr machen, dass irgendwelche Anträge, die eine Meinungsumfrage der DARC-Mitglieder zu wichtigen Themen zum Inhalt haben, eine Chance bekommen werden."


  • Vorschlag zum Vor- und Nachdenken:
    - Abschaffung des 2-Kammer-Systems von Vorstand und Amateurrat.
      Stattdessen ein Beratergremium aus Fachgruppen (heutige Referate?), das praxis-und zeitnah aktuelle Probleme löst
      sowie positive Entwicklungen erkennt und vorantreibt. 
      (Dazu müssten sich zuvor die derzeitigen "Distriktsfürsten" selbst in Frage stellen!)

    - Die fachliche Kompetenz sollte nur in den Händen dieser Fachgruppen bzw.  Interessenverbände* liegen und vom
      Vorstand lediglich koordiniert werden.
      Damit wäre die Durchsetzung unsinniger Wünsche einzelner Vorstandsmitglieder (wie z.B. die Klasse K) "vom Tisch"!

    - In diesem Zusammenhang ist zu überlegen, ob ortsbezogene Stukturen (OVs) noch  zeitgemäß sind, oder sinnvoller
      Weise eine Untergliederung des DARC in Interessenverbände notwendig wäre, die überregional und damit bundesweit
      tätig sind (DX und HF, ARDF, UKW, ATV u.ä.m.). Bereiche Ausland, EMV, IT werden Vorstandsmitgliedern zugeordnet.

    - Die Unterbringung des bundesweiten "Ortsverbandes" als Berliner OV D23 (Freunde des CCC) unter dem Dach des DARC
     
    könnte als Beispiel für überregionale Interessenverbände*  dienen. Lt. DO1JUR sind die nicht Satzungskonform!
      Also eine neue Struktur, die auf basisdemokratischer Grundlage alle Mitglieder dieser Interessenverbände einbezieht
      und Fachkompetenz aufweist ist angesagt um die Amateurfunk-Interessenvertretung
      zukunftsgerecht zu gestalten.
     
    - Der Vorstand sollte sich in seiner Arbeit auf übergeordnete administrative Aufgaben und Außenvertretung des Clubs bei 
      Behörden, Lobbyarbeit, Presse usw. konzentrieren. 
      DO1JUR sollte durch externe Fachkompetenz ersetzt werden!

    -
    Eine echte Mitgliederversammlung, die sich aus Delegierten der OVs und/oder auch  Interessenverbänden
      zusammensetzt und die Proporzversammlung von Funktionären ablöst. Die "Distriktsfürsten" müssen ja eine 
      Mehrheitsmeinung ihrer OVVs nicht
      in die sog. Mitgliederversammlung (eigentlich ein Amateurrats/Vorstandstreffen) tragen und unterstützend vertreten! 
      
    - Auch die Mitgliederwerbung-, Pflege-, und Erhaltung sollte den fachlichen Gruppierungen* überlassen werden.
      Diese wissen worauf es ankommt und sind näher am Mitglied als die Zentrale in Baunatal, die die Kassierung, Statistik, QSL-Vermittlung und Geschäftsstelle des Bundesverbandes wahrnehmen soll.
       
    - Die "CQ DL" als PDF-Datei in den Mitgliederbereich des DARC-Servers stellen.
      Das spart Geld und macht eine geplante Beitragserhöhung überflüssig, die wieder nur weitere Mitglieder kosten würde!
    - Bisherige (traditionell gewachsene, mitgliederstarke und basisdemokratisch arbeitende) Ortsverbände könnten sich in
      selbstständige Amateurfunkvereine (von denen bereits viele, neben den DARC-und VFDB-OVs, bestehen) begründen.
      Sie kämen damit auch besser, oder auch überhaupt, an kommunale Förderung, mietfreie   Räumlichkeiten usw. heran. 

    - Satzungsänderung notwendig
      § 2 Zweck des Clubs ist die Förderung des Amateurfunkens
      1. Zweck des Clubs und seiner Untergliederungen Distrikte und Ortsverbände ist die Förderung des Amateurfunkens",
         "Amateurfunken" tun auch die CB-, PMR- und Freenet-Funker!
         Dafür ist der DARC e.V. sicher (noch) nicht zuständig!
         Er ist zuständig, bzw. sollte zuständig sein, als ein Interessenvertreter für die in ihm organisierten deutschen
         Funkamateure vor Behörden, Gesetzgeber und Institutionen.
         National wie auch International. Er vertritt die Teilnehmer eines Funkdienstes!
     
        Daher ist der § 2 zu ändern in:
    1. Zweck des Clubs und seiner Untergliederungen Distrikte und Ortsverbände ist die Förderung des Amateurfunkdienstes",
Nach dem bekannten Motto: "Wenn man nicht mehr weiter weiss, bildet man ´nen Arbeitskreis"
veranstaltete man kürzlich ein Treffen des Projektteams "Mitgliederpflege und -gewinnung
Teilnehmer:                                                                                                    
Stand April 2010:

Jochen Hindrichs,
DL9KCX         (ab 25.10.09 nicht mehr im Vorstand)                           Noch im Hintergrund aktiv?
Dr. Walter Schlink, DL3OAP      (am 25.10.09 von den Distriktsfürsten        
                                                zum neuen DARC-Vorsitzenden gewählt)                       Zurückgetreten!
Rudolf Schwenger, DJ3WE,        (ab 25.10.09 nicht mehr im Vorstand)                      
Steffen Schöppe, DL7ATE,         (Jahrelanges Vorstandsmitglied)                                    Kandidiert zum Vorsitz !!!
Werner Vollmer, DF8XO,           (Stabsleiter AJW beim Vorstand)                                   (siehe seine Forenbeiträge...)
Johann-Peter Ritter, DH2BAO,    (bleibt stellv. Sprecher des sog. Amateurrates)
Mitch Wolfson, DJØQN,              (Vorstandsmitglied)
Dr. Jürgen Sturhahn, DL8LE,      (Vorstandsmitglied)
Stephanie Heine, DO7PR und     (Angestellte der Geschäftsstelle)
Helga Gautsche, DO1FIB.
           (Angestellte der Geschäftsstelle)

Das Projektteam
Ohne auf Themeninhalte einzugehen, oder die dringende Notwendigkeit des Gegensteuerns bei dem anhaltenden katastrophalen Mitgliederschwund noch zu unterstreichen, muss dennoch die Frage erlaubt sein:
Kann es sein das einige der oben Genannten, durch ihr Handeln oder auch durch Aussitzen von Problemen und Haltung
im Zusammenhang mit der geplanten neuen ELL-Klasse, selbst Teil des Problems sind und von daher auch maßgeblich zum Mitgliederschwund beigetragen haben:
- weil DARC-Mitglieder nicht ernst genommen und nicht unterstützt wurden?
- weil versucht wurde Umfrageergebnisse umzudeuten oder zu verheimlichen?
- weil Cliquen in diesem (2-Kammer) System unseres Clubs ihr Ding machen?
-
weil Meinungsbildung unterhalb der DV-Ebene keinen Funktionär interessiert?
Muss man sich da noch wundern?
Wenn langjährige Mitglieder oft schweren Herzens kündigen oder bequemerweise durch Beitragsverweigerung, mit darauf folgendem Rausschmiss durch die Geschäftsstelle, ihren persönlichen Schlussstrich ziehen?
Es sind sicherlich nicht in der Mehrzahl neue Mitglieder, sondern wohl mehr die Langjährigen, Erfahreren, die vormals Aktiven und nun Frustrierten, die es einfach satt haben mit ihren Beiträgen zum Erhalt des Clubs beizutragen, der sich nicht verändern will und gutwillige Mitglieder unbedarft und brutal "vor den Kopf stößt".
Posten, Pöstchen, Ehrennadeln, Vereinsmeierei ist es eben nicht was eine echte Vertretung der Mehrzahl der DL-Funkamateure ausmacht!
  
meint
Horst, DM2FDO

Quelle/Personen:
DARC e.V.

Was macht der bisherige sog. Amateurrat (die Distriktsvorsitzenden)  um Schaden vom Club abzuwenden? 

Lt. Punkt 1.3. der Geschäftsordnung des DARC e.V.:
"... hat das Mitglied Anrecht auf ... alle weiteren Leistungen des Clubs...".
Dieses Anrecht darf nicht, als eine Disziplinarmaßnahme, entzogen werden!
Ausnahmen zu o. g. Festlegung gibt es nicht. Daher auch keine wegen vermuteter "Majestätsbeleidigung".
Dazu müssen dann offenbar ungeschriebene oder schnell erfundene Regelungen des Vorstandes herhalten!  
   
Das Vorwort zur Satzung und Vereinsordnungen vom 06.10.2008 beschreibt, dass diese Dokumente Auskunft über das Gefüge und den demokratischen Charakter unseres Clubs geben sollen. Wenn es denn mal so wäre!
Liest man diese und vergleicht die inhaltlichen Aussagen mit der Wirklichkeit, darf man schon über die Kluft zwischen Theorie und Praxis staunen.
In Pkt. 6.1. dieser GO steht, dass Mitglieder des Amateurrats die Interessen des Gesamtverbandes vertreten. 
Dies völlig
unabhängig (!), auch als Vertretung der Mitglieder ihres "eigenen" DARC-Distrikts, versteht sich. 
      
Ist ein 2-Kammer-System, mit Vorstand und sog. "Amateurrat", noch zeitgemäß? Viele Ämter, für nichts ?
Siehe auch dazu: Forenkultur

Redaktion QSLonline 

Nachtrag
Um es Eines deutlich zu machen...
QSLonline ist nicht gegen den DARC e.V.! Wir brauchen in Deutschland eine starke, engagierte Gemeinschaft, die sich gegen Begehrlichkeiten der Industrie und Beschneidung bestehender Rechte von uns Funkamateuren zur Wehr setzen will und kann.
QSLonline wird, solange hier beschriebene Vorgänge weiter bestehen, das bisherige Engagement für den DARC e.V. reduzieren.